Dieser Beitrag lief gestern auf ARD PANORAMA:
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/sorgerecht119.html
Der Gerichtshof für Menschenrechte hat Frau Lipkowskys Antrag im Jan. 2011 abgelehnt:
http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&documentId=881478&portal=hbkm&source=externalbydocnumber&table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649
Es wäre schön, wenn jemand, der des englischen besser mächtig ist, als ich, die von der ARD verschwiegenen Fakten aufzählen könnte !
Ich wurde hellhörig, als die Frau davon berichtete, dass nur ein längerer Aufenthalt im Frauenhaus in Australien daran schuld sein soll, dass der "Lebensmittelpunkt" vom Gericht in Australien festgelegt wurde.
Ich hatte den Beitrag auch gesehen.
Angeblich hat der Vater bei einem Aufenthalt von Kind und Mutter in Australien die Pässe der beiden verschwinden lassen.
Somit konnte sie nicht mehr ausreisen und hat sich in ihrer Not in ein Frauenhaus geflüchtet.
Da sich das Kind aus diesen Gründen länger als 6 Monate in Australien aufhielt, nämlich insgesamt 8 Monate, geht nun das Gericht davon aus, dass das Kind nach HKÜ seinen Lebensmittelpunkt dort hat.
Der Vater hat auch scheinbar in der Zwischnzeit vor einem australischen Gericht das ABR erstritten.
Kein Wort von der KM war zu hören darüber, ob sie sich hilfesuchend an die Botschaft gewandt hat oder dergleichen.
Insgesamt recht misteriös der Fall und mir zu ungenau dargestellt.
Auch hatte er mir etwas zuviel Touch von "Arme Mutter mit Kind in der Zwickmühle der Justiz".
Zwischenzeitlich gibt es schon einen Haftbefehl gegen die Mutter zur Beugehaft.
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Tjo kann auch anders herum gehen. Australien ist doch ein schöner Kontinent
Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Ist ja schön und gut, dass da zwei deutsche Gerichte und der EGMR konsequent entschieden haben, aber hallo, dass sind jetzt fast 3 Jahre und was ist faktisch?
Das ist doch alles längst versaut, das Kind entfremdet, und wie die ARD es vor die Kamera zitiert hat zum Sprüchlein aufsagen das war einfach widerlich.
Die Mutter hat keinerlei Unrechtsbewusstsein und sagt ja auch in dem Interview, dass die ja "gar nichts verbrochen hat in dem Sinne". In welchem Sinne? Haben ihr die Brandstifter beim JA Konstanz die Sinne vernebelt? Also es gab im Sommer 2008 in Australien eine gerichtliche Regelung mit Wechselmodell und einen vereinbarten Deutschlandaufenthalt von August bis Oktober, von dem das Kind nie zurückgekehrt ist.
JA Konstanz. Hört man öfter. Scheint eine ganz besondere Räuberhöhle zu sein. Die haben im Verfahren Kindeswohlgefährdung attestiert für den Fall der Rückführung. Drei Gerichte haben das anders gesehen. Diese Leute müsste man mal für die Konsequenzen ihres Handelns verantwortlich machen. Weil die zerstören ja weiterhin ungestraft Familien.
Das ist doch alles längst versaut, das Kind entfremdet, und wie die ARD es vor die Kamera zitiert hat zum Sprüchlein aufsagen das war einfach widerlich.
Stimmt, die Aussagen des Mädchens waren ein Paradebeispiel für fortgeschrittenem PAS und die ARD bietet diesem auch noch eine öffentliche Plattform.
"Hier hab ich ganz schön viele Freunde, aber in Australien überhaupt gar nicht."
Die Mutter hat keinerlei Unrechtsbewusstsein und sagt ja auch in dem Interview, dass die ja "gar nichts verbrochen hat in dem Sinne". In welchem Sinne?
Genau an dieser Stelle schwoll auch meine Halsschlagader :puzz:
Kindesentführung ist für Mütter schließlich völlig legitim "in dem Sinne" ihrer völlig absurden Rechtsauffassung: in dubio pro Mutter.
Immer dasselbe, deutsche entfremdende Mütter fühlen sich durch die Politik und die gelebte Praxis der deutschen Familiengerichte immer im Recht.
Selbst eine drohende Haftstrafe ändert überhaupt nichts an dem fehlendem Unrechtsbewusstsein.
Also es gab im Sommer 2008 in Australien eine gerichtliche Regelung mit Wechselmodell und einen vereinbarten Deutschlandaufenthalt von August bis Oktober, von dem das Kind nie zurückgekehrt ist.
Danke für die Aufklärung, diese wesentlichen Fakten hatte natürlich die ARD großzügig übersehen ...
Vielleicht können die dort auch keine englischsprachigen Urteile lesen ?
Der Gipfel war noch diese feministische "Expertin für internationales Familienrecht" Frau Niethammer-Jürgens, die das Haager Übereinkommen zu internationalen Kindesentführungen als "gerade für Mütter aus Commonwealth-Ländern existenzbedrohend" bezeichnet.
Damit bezweifelt sie die Rechtmäßigkeit ihrer eigenen Tätigkeit, diskreditiert rechtsstaatliches Handeln und gehört sofort gekündigt !
