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Der Papa prägt die Muttersprache des Kindes

 
 Uli
(@Uli)

UNTERSUCHUNG
Papa prägt die Muttersprache

Für die frühkindliche Sprachentwicklung sind offenbar die Väter wichtiger als die Mütter - weil sie weniger reden. Einer amerikanischen Studie zufolge überfordern Frauen ihre Kinder in den ersten Jahren mit zu vielen Worten.

Hamburg - Forscher der Universität von North Carolina räumen mit der verbreiteten Annahme auf, die "Muttersprache" werde vor allem durch weibliche Bezugspersonen geprägt. Das berichtet "Geo".

An 92 Familien mit berufstätigen Männern und Frauen haben Lynne Vernon-Feagans und ihre Kollegen untersucht, wie oft ein Elternteil mit zwei- bis dreijährigen Kindern sprach und welche Satzmuster dabei benutzt wurden.

Ergebnis: Obwohl die Mütter weit mehr mit den Sprösslingen redeten und wesentlich häufiger Fragen an sie richteten, orientierte sich der Nachwuchs an den Männern, etwa indem er deren Satzbau imitierte.

Und je größer der Wortschatz des Vaters, desto schneller schritt die Sprachentwicklung des Kindes voran.

Die Forscherin vermutet, dass Frauen die Kleinstkinder mit zu vielen Worten überfordern. Erst wenn der Nachwuchs schon älter als drei Jahre ist, übernimmt die Mutter die Leitung: Das Sprachvermögen von Schülern zum Beispiel hängt hauptsächlich von dem ihrer Mütter ab.

>Quelle<


Zitat
Geschrieben : 20.11.2006 12:52
(@hamburger jung)

Hi Uli,

damit ist es amtlich- was für Männer gilt, gilt offensichtlich auch für Babys:

Ein Mann ein Wort- Eine Frau ein  Wörterbuch  :rofl2: :rofl2: :rofl2:

An die Mädels: Nich böse sein, ist mit zwei zwinkernden Augen gemeint  😉 😉


AntwortZitat
Geschrieben : 20.11.2006 12:55
(@Aniram)

Hallo Uli !

Hmm... da mag was dran sein.

Ich erinnere mich als mein Sohn so um 1 Jahr alt war.

Mein Vater wisperte ihm unsinnige Worte ins Ohr (soll jetzt
bitte nicht heißen, das ich Männern unterstelle Unsinn zu
reden) und M. hörte mit halboffenen Mund sabbernd, be-
geistert zu.

Es war so ein niedlicher Anblick *schwärm*

Aber vielleicht ist es tatsächlich so. Kleineren Kindern ist
vornehmlich wichtig, daß man sich mit ihnen beschäftigt
und das man da ist - für sie da ist.

Die Qualität des Gesagten spielt da nicht so eine große
Rolle. Erinnern wir uns doch mal alle daran, was wir zeit-
weilig für Quatsch reden, wenn wir Babys wickeln, sie
baden oder vor ihren Betten stehen. Das tun Frauen
aber genauso.

Später dann (ob das tatsächlich mit 3 Jahren, bei uns in
der Tageszeitung steht was von 4 Jahren, ist, weiss ich
nicht mehr so genau) reden kleine Kinder tatsächlich
ohne Unterlass und möglichweise sind dann Frauen
geduldiger über viele Stunden gesprächsbereiter als
Männer, denen man ja doch unterstellt, etwas wortkarger
zu sein.

Wieweit das alles doch wieder eine Verallgemeinerung
ist, ich weiss es nicht.

Aber ich kann mich erinnern, daß ich an so manchen Tag
ständigen Plappern's (nicht negativ gemeint) ein wenig
erschöpft war und das obwohl ich eine Frau bin und ja
gerne reden sollte  😉

LG Marina

@hamburger jung

Nachdem mir der Artikel so viele Wort wert war, fühl ich
mich irgendwie ertappt *gg*

Marina --> die jetzt wieder aufhört zu plappern und sich
  dem widmet wofür sie eigentlich bezahlt wird - der Arbeit !!!


AntwortZitat
Geschrieben : 20.11.2006 14:16
(@achhja)
Nicht wegzudenken Registriert

UNTERSUCHUNG
Papa prägt die Muttersprache

Und je größer der Wortschatz des Vaters, desto schneller schritt die Sprachentwicklung des Kindes voran.

Die Forscherin vermutet, dass Frauen die Kleinstkinder mit zu vielen Worten überfordern.

>Quelle<

Ja, was denn nun? Das widerspricht sich doch eigentlich.


AntwortZitat
Geschrieben : 20.11.2006 16:34
 Uli
(@Uli)

Ja, was denn nun? Das widerspricht sich doch eigentlich.

Nein, liebe Achhja, das wiederspricht sich nicht!

Der Vater kann einen einen großen Wortschatz haben und durch die behutsame und wohldosierte Kommunikation diesen an das Kind weiterreichen.  🙂

Hierzu ist die Mutter generell nicht in der Lage! Sie plappert drauf los, dass dem Kind die Ohren abfallen.  :exclam:

So zumindest habe ich die Forscherin und ihr Kollegenteam verstanden.  :redhead:

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 20.11.2006 16:42
(@paulina)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Uli,

vorweg: den Text habe ich mangels Zeit noch nicht gelesen.
Gehöre aber zur Kategorie Wenigplapperer  😉

Könnte mir aber auch ohne wissenschaftlichen Beirat vorstellen, wenn ich mir mal mein Umfeld anschaue, daß die Kids irgendwann
vom Eididei...........überfordert sind oder schlichtweg bei der 5. Vorlesung der Mama innerhalb von 3 Minuten, wie toll doch nun ein Windelnwechseln sei, einfach nicht mehr zuhören können/wollen. :rofl2:
Während Männer ja meist nur mit der Windel winken oder sagen :"Neu machen".

lg, paulina
die immer wieder überrascht ist, daß Marina jedesmal ein halbes Buch schreiben kann 😉


„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“  ---  Dieter Nuhr

AntwortZitat
Geschrieben : 20.11.2006 17:44
(@Aniram)

@Paulina

die immer wieder überrascht ist, daß Marina jedesmal ein halbes Buch schreiben kann

Ich manchmal auch  :redhead: wobei es in den wenigsten Fällen
geplant oder beabsichtigt ist.

Gruß

Marina


AntwortZitat
Geschrieben : 21.11.2006 04:27