Ist die Emanzipation gescheitert? Soll die Frau sich auf ihre Mutterrolle beschränken? Der US-Autor Phillip Longman verteidigt im SPIEGEL-Gespräch das Patriarchat. Kinder statt Karriere - das sei unter Amerikanerinnen "sehr angesagt". Auch weil sie so zeigen können: Ihr Kerl ist ein Alphatier
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,413649,00.html
Interessant finde ich folgende Passage:
Longman: Ich glaube, dass man Eltern pro Kind 25 Prozent ihrer Lohnsteuern erlassen sollte. Um diese Vergünstigung zu bekommen, muss man erst mal einen Job haben und kann nicht einfach zu Hause sitzen und Babys produzieren, wie Gegner der Familienförderung gern behaupten. Außerdem sollten Eltern weit weniger in die Rentenversicherung einzahlen als Nichteltern.
LG
Domino
Gehe Deinen eigenen Weg,dann verläufst du dich auch nicht !
Das wird meine Freundin, die seit 12 Jahren versucht ein lebendes Kind zu bekommen, bestimmt extrem gut finden.
Halte ich außerdem für nicht finanzierbar.
Außerdem hängt der Erlass von Lohnsteuern und von Wiedereinführung des Patriarchats wohl nicht zusammen. Für mich stellt sich nicht die Frage, ob das "Patriarchat" angesagt ist oder nicht, sondern die Frage, wann die Welt so emanzipiert ist, dass jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau sich überlegen darf, ob er Kind oder Karriere bzw. Kind UND Karriere wählt, ohne sich von der Hälfte der Gesellschaft dafür blöde Sprüche (Hausfrau/mann= zu faul zum Arbeiten, KindundKarriere= Rabenmutter/vater bzw. nur Karriere = Egoist) anhören zu müssen.
LG LBM, Rabenmutter
[Editiert am 6/5/2006 von Lausebackesmama]
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Wiedereinführung des Patriachats? Na , brauchts denn dazu viel?
Kann ich meine Kinder zu meinen Arbeitszeiten betreuen lassen?
Nein
Erziehe ich die Kinder?
Ja
Emanzipation ist so eine Sache.
Theoretisch hätten wir auch alle die Möglichkeit , auf den Mond zu fliegen..
Gilt auch andersrum
Haben ebenso viele Väter wie Mütter die akkurat gleichen Rechte?
Ich glaube ,nein.
Jedenfalls hab ich das nie so erlebt.
Ich war eine Zeitlang Feuerwehrfrau. Das konnt ich gut. Aber ebensogut hätte ich mir auch die Nase rot anmalen und zum Bundestag pilgern können. Das war exotisch und immer musste ich unter Beweis stellen , das ich es genau so konnte wie die Herren.
Die damen dürfetn gerne in den Förderverein und dort Kaffee ausschenken.
Und- zu was soll ich mir die Amerikaner als gesellschaftliches Vorbild nehmen?
Wozu soll ich ein Alphamännchen präsentieren???
Guck ich doch mal in meinen Kleiderschrank - vielleicht kommt es ja bald auf und die Amis tragen Tschador.
