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Das Jugendamt - Unterstützung die ankommt

 
(@lotzejong)
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Hallo,

wer es noch nicht bemerkt haben sollte, <a href="" http://www.unterstuetzung-die-ankommt.de/#new&quot ;" target="_blank">>>hier<<</a> nochmal die bundesweite Image-Aktion der Jugendämter.

„Sozialarbeiter sind keine Hilfslehrer“  <a href="" http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10009&pk=661604&p=1#new&quot ;" target="_blank">>>hier<<</a>

Beim bayernweiten Auftakt in Weiden für die Aktionswoche mit dem Titel „Das Jugendamt: Unterstützung, die ankommt“ nahm die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) die 96 Jugendämter im Freistaat in Schutz. Die Behörden hätten das Problem, nicht rechtzeitig bei den Eltern anzukommen, die ihre Hilfe benötigten. Die Bandbreite der Beratungsbedürftigen sei groß – von der Akademikerin, die sich mit Erziehungsliteratur „den gesunden Menschenverstand zumüllt“, bis zu völlig überforderten Eltern im Jugendalter.
Heutzutage litten Kinder weniger an materieller Armut als an mangelnder Zuwendung, sagte Haderthauer. Applaus erhielt die Ministerin von den Sozialarbeitern und Pädagogen für ihre Feststellung, dass Vernachlässigung in allen Schichten vorkomme. „In Migrantenfamilien wissen die Eltern oft noch, dass Zuwendung wichtig ist“, so Haderthauer.

„Reden Sie doch mal bei der nächsten Dienstbesprechung mit Ihrem Oberbürgermeister oder Landrat darüber“, regte Haderthauer an. Eine Abfuhr holte sich Günter Mühlbauer vom Verein „Trennungsväter“ aus Regensburg. Mit seiner Frage, warum es kein gemeinsames Sorgerecht für Mütter und Väter gebe, müsse er sich an die Justizministerin wenden, so die Auskunft der Sozialministerin.

Günter ist einfach nur nervig. KLASSE Günter! :thumbup:

Die kritische Berichterstattung zu der Arbeit des JA wird immer deutlicher. Dies ist IMHO ein sehr vorsichtiger Versuch die hier - politisch "gefällige" Berichterstattung - zu ändern.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 11.05.2011 12:48
(@peter68)
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Hallo zusammen,

wenn ich sowas:

Die Behörden hätten das Problem, nicht rechtzeitig bei den Eltern anzukommen, die ihre Hilfe benötigten.

und sowas:

„Das Jugendamt: Unterstützung, die ankommt“

lese, kann ich nur den Kopf schütteln und muss aufpassen mich nicht zu übergeben. Wobei ich mich über dies:

Eine Abfuhr holte sich Günter Mühlbauer vom Verein „Trennungsväter“ aus Regensburg. Mit seiner Frage, warum es kein gemeinsames Sorgerecht für Mütter und Väter gebe, müsse er sich an die Justizministerin wenden, so die Auskunft der Sozialministerin.

nicht einmal wundere.

Grüsse
Peter


AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2011 13:09
(@ulliberne)
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moin, zusammen,

leider ist diese aktion keine, an der alle JAe bundesweit beteiligt wären.
es ist den ämtern nämlich freigestellt, ob sie teilnehmen oder nicht, und soweit ich das überblicke, beteiligen sich von den über 600 deutschen JAn nur 96 an dieser aktion.

z.b. hier im nordwesten der republik macht nur die stadt oldenburg mit, die 5 oder 6 landkreise in dieser gegend haben damit 'nix am hut' - und zwar auch inhaltlich, wie mir gerade der leiter 'unseres' JA bestätigte: es wären weder die personellen noch die finanziellen ressourcen vorhanden, um a) die aktionswoche zu gestalten sowie b) die inhaltlichen anforderungen der aktion im 'tagesgeschäft' umzusetzen.

mit anderen worten: im großen und ganzen mal wieder nur 'heiße luft'!!

gruß
ulli


ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)

AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2011 14:01
(@nadda)
Registriert

Hi,

hatte heute das Vergnügen an einem riesen Plakat mit der Aufschrift "Jugendamt - Hilfe die ankommt" vorbeizufahren und ich konnte nur den Kopf schütteln.

Solange die persönlichen Erfahrungen der betroffenen Eltern nicht gut sind, können die Plakate kleben und Aktionen machen soviel sie wollen, bringen wirds nichts. Meiner Meinung nach benötigen die Jugendämter mehr Personal, bessere Struktur und vor allem Mitarbeiter die  hin und wieder mitdenken.....

Allerdings muss ich zum Schutz der JA sagen, dass es tatsächlich den ein oder anderen fähigen Mitarbeiter gibt. In unserer Sorgerechtsangelegenheit hatten wir einen fähigen Mitarbeiter. Er war hier vor Ort, hat mit den Kindern gespielt und sie nebenbei ausgefragt und dann wirklich eine am Kind orientierte Meinung vertreten. Das mir diese Meinung nicht hundertpro gepasst hat ändert nichts daran, dass er einen guten Job gemacht hat.
Elterngespräche mit diesem Mitarbeiter waren auch gut moderiert.

Leider ist es aber so, dass die wenigen fähigen Mitarbeiter dann zuviele Fälle betreuen sollen und deshalb für den Einzelfall zu wenig Zeit haben.

Den fähigen Mitarbeiter habe ich übrigens erst bekommen nachdem die völlig überforderte Vorgängerin in unserem Fall nicht mehr weiter wusste. (Wobei ich jetzt die Gerüchte ignoriere, dass sie ein Kind in einer Pflegefamilie untergebracht hat, wo es kurz nach der Unterbringung, auf ungeklärte Weise verstorben ist)

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2011 16:25