Brigitte "Scha...
 
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Brigitte "Schafft Fauenhaeuser ab"

 
(@kartoffelkocher)
Rege dabei Registriert

Gerade in der Brigitte  Nr 18 vom 12.08.2009 (S. 140)  gelesen.
von einem Prof. Amendt. Sehr interessant, da genau dieser Herr das erste Frauenhaus gegründet hate.

Ein Kommentar dazu hier: http://www.brigitte.de/frauenhaeuser

Hab leider wenig Zeit. Kann ja später mal ein paar Zitate nachreichen.

Gruß
KK


bild,Vatersein,weiss,blau

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 14.08.2009 19:11
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin KK,

vielleicht mit etwas mehr Zeit noch einmal genauer lesen: Brigitte & Co wären die Letzten, die für die Abschaffung der Frauenhäuser plädieren oder die grundsätzliche Alleinstellungsrolle der Frauen als Opfer in Frage stellen würden.

Prof. Amendt ist allerdings relativ "unverdächtig", Frauenhäuser erfinden zu müssen; sein Forschungsgebiet und sein Engagement gilt deutlich anderen Themen - siehe beispielsweise >>>HIER<<<

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 14.08.2009 20:35
(@bronze)
Registriert

Moin,
der letzte Satz im Amendt-Interview klingelt mir noch in der Birne nach. Da ist was dran.

Gruß

Till


Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)

AntwortZitat
Geschrieben : 15.08.2009 14:49
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Die Witwen damals kämpften, ihre Nachfolgerinnen heute neigen zum Lamentieren.


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 16.08.2009 00:39
(@kartoffelkocher)
Rege dabei Registriert

Moin,

ich war mal kurz abwesend und musste nun feststellen, das ich hier etwas ungenau war .... ich bring es doch mal wieder nach vorn.

Also, nicht die BRIGITTE selbst will Frauenhäuser abschaffen, sondern hat nur ein Interview gedruckt, eben mit besagtem Prof. Amendt, in der ER die Abschaffung fordert.  🙂

Nachzulesen ist das vollständige Interview hier: http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/frauenhaeuser-gerhard-amendt-1031207/

Ich fand die Aussagen sehr bemerkenswert, und wollte das einfach nicht euch vorenthalten.

Gruß
Katoffelkocher


bild,Vatersein,weiss,blau

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.08.2009 16:46
(@kartoffelkocher)
Rege dabei Registriert

Nochwas:

Aus den meisten Quellen geht klar hervor, dass bei 90 bis 95 Prozent aller Fälle familiärer Gewalt Frauen die Opfer und Männer die Täter sind. Die Bundeskriminalstatistik liefert hierzu leider keine nach Geschlecht differenzierten Daten.

von hier: http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/gewalt-gegen-frauen-fakten-1031214/

Da frage ich mich doch, was dann "die meisten Quellen sind" .....

Gruß
KK


bild,Vatersein,weiss,blau

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.08.2009 17:05
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo *,

lies mal bei Manndat.de dazu. Interessant ist die Definition von "Gewalt".

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2009 19:38
(@pit1808)
Schon was gesagt Registriert

Moin moin,

grundsätzlich finde ich es gut, wenn es für Menschen, die Gewalt erleben, Schutzräume gibt.

Aber ich finde es unverantwortlich, wenn eine Frau mit einem 14jährigen in ein Frauenhaus geht, dort angibt, sie und vor allem der Jugendliche sei Stalking und Mobbing ausgesetzt ... und dann erst mal gar nichts passiert. So geschehen im April 2010 in einem Frauenhaus in Schleswig-Holstein. Kein Zweifel, die Frau fühlt sich wirklich verfolgt. Vom Ex-Mann, vom Jugendamt, vom Ordungs- und Gesundheitsamt und vom Gericht. Hintergrund war aber, dass die Frau unter einer schweren Psychose mit Verfolgungsängsten leidet und das Sorgerecht bereits zu Teilen verloren hatte. Sie versuchte wohl ihren einzigen Sozialkontakt, nämlich zu ihrem Sohn, für sich aufrechtzuerhalten. Es ist belegt, dass ich keine Gewalt gegen KM oder Sohn angewendet habe, das vorgeworfene Mobbing und Stalking findet nachgewiesenerweise nicht statt.

Leider hat sich vom Frauenhaus niemand aufgemacht, mit den Ämtern, dem zuständigen Familiengericht (von mir als Ex-Mann will ich gar nicht reden) Kontakt aufzunehmen. Den Aufenthaltsort des Sohnes ausfindig zu machen, blieb mir als Vater auferlegt. Das Einschalten der Polizei (Vermisstenanzeige, Verdacht auf Kindesentziehung) wäre womöglich vermeidbar gewesen. Um auch das klar zu stellen: Ich kenne bis heute die Adresse des Frauenhauses in L. nicht, und das ist auch nie wichtig gewesen. Aber dass ich wenigstens weiß, dass sich mein Sohn in einem Frauenhaus aufhält, dass man ihn gut versorgt (damit meine ich auch Gespräche, die ihm Lösungen in seinem Sinn ermöglichen), und dass die zuständigen Behörden involviert sind - das wäre das Mindenste. Meines Erachtens hat das Frauenhaus einer Entwicklung Vorschub geleistet, das zum Resultat hat, dass der Junge bis heute nicht zur Schule geht und die Frau mit Kind an verschiedenen Orten auf der Flucht vor den Behörden (und auch vor mir) ist.

Fragen und Gespräche sind immer notwendig! Vor allem in Hilfeeinrichtungen, die mit den Betroffenen Lösungen finden müssen. Die Arbeitsweise, die ich erlebt habe, ist in höchstem Maße unprofessionell und unverantwortlich gewesen. Es geht nicht an, Frauen sofort in ihrer Opferrolle anzuerkennen, wie es bei Frauenhäusern wohl zur Politik gehört. Ich sehe es so, dass im von mir geschilderten Fall die Opferrolle ohne realen Hintergrund als Machtmittel eingesetzt wurde. Es könnten auch Kontakte zu Behörden und Betroffenen hergestellt werden, ohne dass der Aufenthaltsort zumindest dem Ex-Partner angegeben werden müsste. Es geht darum, dass ich mich als Vater mit guten Gründen in größter Sorge befinde und ein Recht darauf habe, zu erfahren und mich zu vergewissern, dass sich wenigstens jemand anders um das Wohlergehen meines Kindes kümmert.

Lösung ist nicht gleichbedeutend mit Kontaktabbruch: Nicht jeder Kontaktabbruch verspricht schon eine Lösung.

Kurz und gut: Ich bin für die Abschaffung von Frauenhäusern, sofern sie sich als unbegründetes Bollwerk gegen fürsorgende Väter darstellen. Häuser, die jedem von Gewalt bedohtem Unterschlupf gewähren und an wirklichen und zumindest mittelfristigen Lösungen interessiert sind, halte ich für richtig.

Beste Grüße
Pit


AntwortZitat
Geschrieben : 09.11.2010 03:55