Hallo an alle,
nach längerer Zeit poste ich mal wieder.
Kurz zu meinem Hintergrund:
43 J, getrennt lebend, 3 Kinder 12,6, 21Mon. ...die ersten beiden mit meiner Ex-Frau
Die beiden älteren sind seit längerem jedes 2. WE bei mir, der "Kleine" war bisher jedes 3. WE bei mir und ich habe ihn zwischendurch jeweils einmal unter der Woche gesehen.
Nun wird in Absprache mit meiner DEF auch der Kleine an 2 von 4 WE's zu mir kommen :-).
Frage für mich ist nun, wie ich die Besuchsrythmen gestalte, damit es für alle Beteiligten am besten passt:
Variante 1:
Alle 3 Kinder jedes 2. WE bei mir
Vorteil: ich habe für mich selbst jedes 2. WE frei; alle 3 Geschwister sind immer zusammen und entwickeln ein Zusammgehörigkeitsgefühl
Nachteil: alle 3 Kinder gemeinsam ist bei diesem Altersunterschied schwierig und ich habe die Befürchtung, dass ich vielleicht nicht allen gerecht werden kann
Variante 2:
Die "Großen" jedes 1. und 3. WE im Monat bei mir; der Kleine jeweils das 3. und 4. WE bei mir (mit einem Nachmittaghsausflug zwischendurch)
Vorteil: Die Aufenthalte der Kinder sind dadurch etwas "entzerrt", so dass ich besser auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen kann.
Nachteil: für mich selbst habe ich nur jedes 4. WE frei...mein "Erwachsenenleben" würde eingeschränkt,w as Flexilität für neue Partnerschaft oder eigene Unternehmungen angeht; Kinder werden unnötig von einander getrennt.
Was sind Eure Erfahrungen und Meinungen?
Danke
Wolfgang
Moin,
das hört sich ja relativ harmonisch im Verhältnis mit Deinen Exen an.
Bei Variante 2 sollten die Vor- und Nachteile für alle vier ausgewogen sein, oder?
Du solltest Dich ansonsten verstärkt um Verhütung kümmern. 😉
Gruß Holger
Servus Wegnachvorn!
Mal unabhängig von Deinen "Befindlichkeiten" finde ich Variante 1 am sinnvollsten, gerade in Hinblick auf (Halb)Geschwisterbindung.
Grüßung ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
hi wnv,
persönlich finde ich v1 viel besser da die kinder nur so ein zusammengehörigkeitsgefühl bekommen.
es sind deine kinder und wenn es eben irgendwie geht dann bring sie zusammen.
sie werden es dir bestimmt irgendwann sehr danken.
du hast recht, es bleibt weniger zeit für dich.
du entscheidest :redhead:
alles gute und kraft,
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
Nochmal ich ...
... wie Du siehst, ist das Geschmackssache.
... 3 Kinder 12,6, 21Mon. ...
...Nachteil: alle 3 Kinder gemeinsam ist bei diesem Altersunterschied schwierig und ich habe die Befürchtung, dass ich vielleicht nicht allen gerecht werden kann
Aus eigener Erfahrung kann ich diesen Nachteil bestätigen. Meine 3 Großen (12,10 und 8 Jahre) kommen alle 2 Wochen am WE. Mein Jüngster wohnt bei mir und meiner LG und ist 17 Monate alt. Ab und zu muss sie am WE einen Tag arbeiten. Dann wird es für mich richtig haarig. Im Gegensatz zu Dir, ist es bei uns immer so. Die Großen haben sich schon mal so leicht bei Ihrer Mutter beschwert, dass sich alles um den Lütten dreht, wenn Sie bei uns sind.
Anstatt das fair und kindgerecht mit ihnen aufzuarbeiten, hat sie das natürlich dankbar gegen mich verwendet.
Ich habe das dann mit ihnen besprochen und ihnen erklärt, dass es damals mit Mama auch nicht anders lief, wenn ein Baby dazu kam und dass ihr kleiner Bruder auch Abstriche machen muß im Vergleich zum sonstigen Alltag. Sie haben es verstanden und ihren kleinen Bruder so und so total lieb.
Vielleicht fragst Du Deine Großen, welche Variante sie am besten finden würden.
Gruß Holger
Hi Wegnachvorn,
auch ich bevorzuge den Vorschlag - V 1. Ich finde auch, dass die Kinder ein Zusammengehörigkeitsgefühl bekommen sollen.
Es soll keiner das Gefühl bekommen, bevorzugt oder benachteiligt zu sein.
Klar wäre gut, alles mit den Kindern abzusprechen. Auch deren Wille zählt natürlich. Jedoch kannst du gewisse Weichen stellen.
Es sind deine Kinder. Mit den größeren kannst du ja reden.
Gruss
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Moin,
ich plädiere klar für Variante 2.
ich selbst für etwas ähnliches, auch gegen den Willen von seit Jahren durch.
Der Abstand meiner 3 ist zwar deutlich geringer und sie alle bei der selben Mutter aber 3er WEs sind für Alle ne Qual.
Ich halte deswegen die 1. Variante wirklich nur in Ausnahmefällen für sinnvoll.
Der Vorteil der 2. Variante ist ja auch, das sie garnicht ganz getrennt sind und man die Erfahrungen aus dem gemeinsamen WE ja durchaus beobachten und darauf reagieren kann.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Wegnachvorn,
in Ergänzung zu meinen Vorschreibern: Auch als "normaler" Vater oder Mutter hat man üblicherweise kein "Recht" auf kinderfreie Wochenenden; da sind Wochenenden im Gegenteil eher die Zeit, in der Papa nicht arbeiten muss, sondern endlich mal Zeit für die Familie hat. Das wird im Scheidungstrubel gerne mal vergessen.
"Kinder haben" und "ausgeprägtes Freizeitbedürfnis" widersprechen sich zumindest solange, bis die Kinder am Wochenende auch mal ihre eigenen Wege gehen.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Danke für Eure Antworten.
Interessanterweise bisher nur Männer...
Was sagen denn die Frauen dazu??
Insbes. Brilles Kommentar gibt mir zu denken...
Natürlich hat der "normale" Vater (in einer Ehe bzw. funktionierenden Beziehung) selten oder nie frei.
Aber er ist dann eben auch in einer Beziehung!
Getrennte/Alleinstehende sind es nicht...und meine ersten vorsichtigen Erfahrungen auf dem "Singlemarkt" zeigen mir, dass potentiell interessierte Frauen direkt abwinken, wenn erkennbar wird, dass sich alles "nur" um die Kinder dreht und Mann quasi am WE nie sehr selten bis nie als MANN (nicht Vater) verfügbar ist...
Nun ja...ich freue mich über weitere Meinungen uns Diskussion
Wolfgang
...und meine ersten vorsichtigen Erfahrungen auf dem "Singlemarkt" zeigen mir, dass potentiell interessierte Frauen direkt abwinken, wenn erkennbar wird, dass sich alles "nur" um die Kinder dreht und Mann quasi am WE nie sehr selten bis nie als MANN (nicht Vater) verfügbar ist...
... ja ja - das schrenkt Deinen "Marktwert" schon ein. Das ist sicherlich die Erfahrung der meisten hier. 😉
Aber Deinen usernamen hatte ich eigentlich als gemeinsamen Weg mit Deinen Kindern verstanden. Es macht für diese Frauen wahrscheinlich keinen Unterschied, od Du nur ein oder zwei WE´s im Monat Zeit für sie alleine hast. Auf diese oder jene "Traumfrau" wirst Du wohl noch verzichten müssen. 😉
Eines ist sicher - wenn es so sein soll, findest Du ´ne liebe Frau und gute Freundin für Deine Kinder.
Gruß Holger
... genau diesen Pkt. meinte ich.
Du musst Dich dann wirklich entscheiden ob Du Deine Vaterpflichten wirklich weiter ausfüllen willst und den kleinen auch in Zukunft erhalten bleiben möchtest oder ob es Dir wichtiger ist eine Beziehung zu haben.
Vergiss nicht wie sehr Dich Deine Kinder lieben und stell Dir die Frage wer am Ende mehr Liebe verdient hat.
Meiner Meinung nach taugt eine Frau die sich daran stören würde das Du Dich um Deine Kinder kümmerst und trotz der Umstände für sie dan sein möchtest so oft es geht, eher nichts.
Wie soll sowas denn dann in Zukunft funktionieren ?
Siehst Du , das ist die Quadratur des Kreises 😉
glück und kraft für dich
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
@ minna
... eins steht fest: völlig ohne Abstriche für Die Kinder funktioniert eine neue Beziehung auch nicht. Das ist nicht realistisch. Sorry minna - ganz so schwarz/weiß kann man das nun auch wieder nicht sehen. Der gesunde Mittelweg ist gefragt und für alle Beteiligten eine ständige Herausforderung.
Soviel Gerechtigkeit hat eine neue Partnerin schon verdient. "Friss oder stirb" - wie von eingen hier propagiert - ist in meinen Augen nicht der Weisheit letzter Schluss. 😉
Gruß Holger
... na dann bin ich halt noch nicht soweit das auch so zu sehen. 😉
in endeffekt muss ja auch wirklich jeder für sich entscheiden., was ich ja auch angemerkt habe.
ich denke halt nur das eine verständnissvolle frau sich in diese situation einfinden würde und nicht nach dem motto " schon wieder die kids, wo bleib ich " agiert.
schliesslich und letztendlich würde man(n) dann subtil vor die Wahl des Zeitvertreibs gestellt und da hätt ich ja extreme schwierigkeiten mit und die Frau sagen wir es mal so "extremst verloren"
klingt alles drakonisch ist aber nicht so gemeint, versuche nur meinem denken aurufezeichen anzuhängen.
vielleicht belehrt mich zukunft ja auch noch eines besseren oder meine kröte fragt mich irgendwann mal warum ich eigentlich niemanden an meiner seite habe :question:, na dann gehts aber los 😉
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
... die Suche nach 100% braucht einen langen Atem und macht evtl. recht einsam ...
Viel Glück dabei 😉
Moin wegnachvorn,
Natürlich hat der "normale" Vater (in einer Ehe bzw. funktionierenden Beziehung) selten oder nie frei.
Aber er ist dann eben auch in einer Beziehung!
es liegt mir fern, hier irgendetwas wie "die Kinder gehen immer vor!" zu postulieren; das stimmt so auch nicht. Aber auch "funktionierende" (Ehe-)Paare müssen schauen, wie sie ihre Paarbeziehung neben den Kindern geregelt kriegen. Du hast bei jedem Deiner oben genannten Betreuungsmodelle jede (!) Woche mindestens fünf Tage (plus Abende plus Nächte) dafür Zeit; davon können andere Paare nur träumen. "Beziehung" findet ja schliesslich nicht nur am Wochenende statt.
meine ersten vorsichtigen Erfahrungen auf dem "Singlemarkt" zeigen mir, dass potentiell interessierte Frauen direkt abwinken, wenn erkennbar wird, dass sich alles "nur" um die Kinder dreht und Mann quasi am WE nie sehr selten bis nie als MANN (nicht Vater) verfügbar ist...
eine Frau, Dich Dich als Vater von drei Kindern von zwei Müttern "abkriegt", weiss von Anfang an, worauf sie sich einlässt (sofern Du mit offenen Karten spielst). Idealerweise ist sie selbst ebenfalls Mutter; dann gibt das bei entsprechendem Bemühen ein drolliges und lebendiges Patchwork. Zahlreiche User dieses Forums haben gute bis beste Erfahrungen mit dieser Lebensform.
Mit einer Frau, die der Ansicht ist, Familienleben würde erst mit ihr beginnen und Deine "Altlasten" seien daher weitmöglichst auszublenden, würde Partnerschaft dagegen kaum funktionieren. Es wird immer wieder (auch ausserplanmässige) Anlässe wie Schulfeste, Sportveranstaltungen etc. geben, bei denen Du Dich nicht mit einem "nicht mein Wochenende" aus der Affäre ziehen kannst. Dein Einkommen wird zu grossen Teilen und noch auf Jahre zur Finanzierung dieser Kinder und ihrer Mütter draufgehen und nicht für Cabrios und feudale Kurzurlaube zur Verfügung stehen. Daher solltest Du auch auf die Frage, ob Du Dir rein finanziell und zeitlich noch ein viertes Kind mit einer dritten Mutter leisten kannst, schon jetzt eine Antwort haben und mit dieser auch nicht hinter dem Berg halten, wenn Du potenziellen Partnerinnen begegnest und diese Frage auf den Tisch kommt.
Das ist das Schicksal von uns Gebrauchtmännern. Die Frage "habe ich nun ein oder zwei kinderfreie Wochenenden pro Monat?" steht dabei gar nicht wirklich im Mittelpunkt.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
@horschti...
wir ham doch uns 🙂
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
wir ham doch uns 🙂
... na dann ganz liebe Grüße :redhead:
Horschti
Moin,
Du wolltest ja unbedingt eine Frauenmeinung, hier isse:
Also, ich würde versuchen, einen "Mix" hinzukriegen. So, dass die Geschwister Zeit miteinander haben und so, dass Du die "Großen" auch mal ohne den "Kleinen" hast. Man könnte zB die Großen Freitag nach der Schule holen und den Kleinen erst Samstag früh, so dass man zB einen gemeinsamen Freitagabend-Spielenachmittag haben kann, ohne darauf achten zu müssen, dass einem ein kleiner Mann die Spielfiguren vom Brett fegt.
Dafür könnten die Großen dann Sonntagnachmittag zurück und der Kleine eben bis Montagfrüh bleiben, so dass abends eben bissl Zeit für den Kleinen übrig bleibt.
Was die neue Paarbeziehung angeht: Ich glaube ja fast nicht, dass eine Beziehung, in der nur einer gebraucht ist und Kinder hat, wirklich große Chancen hat. (Natürlich kann das auch klappen!) Eine Frau mit Kind wird wohl eher erleichtert sein, dass Du die Problematik mit WE, Umgängen usw. kennst und sich da mit einbringen können, mit dem/den eigenen vorhandenen Kind(ern). Sicher ist es auch mal schön, wenn man dann auch mal kinderfreie WE hat, aber die kann man ja auch als gemeinsames Elternpaar gut gebrauchen. Wenn Du Dir jetzt natürlich ne 22jährige Partybiene zulegst, wirst Du in absehbarer Zeit ein Problem haben, alles unter einen Hut zu kriegen und Dich wohl zwischen zwei Fronten zerreiben.
Ich denke, daher sollte nicht die Frage "OB und WANN" Du Dich auf eine neue Frau einlässt Priorität haben, sondern vielleicht auch das "Beuteschema" angepasst werden. Ich bspw. könnte mir einen kinderlosen Mann schwer vorstellen, schon gar nicht, wenn der einen Kinderwunsch hätte. Ich selber fühle mich dabei nicht sehr wohl, weil ich immer das Gefühl hätte, gleichzeitig auf zwei Hochzeiten zu tanzen. Wobei ich mir vorstelle (Vorurteilmodus on), dass Frauen mit einem fremden Kind meist besser klarkommen, als Männer mit einem fremden Kind (Vorurteilsmodus off).
Grundsätzlich würde ich wohl auch eher die gemeinsamen WE bevorzugen, mit dosierten "Alleinmomenten" mit den einzelnen Kindern.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo,
vielen Dank für eure Antworten...den Vorschlag von LBM (jedes 2. WE alle 3 mit "Alleinmomenten") hatte ich auch schon und habe versucht, dies mit den beiden Müttern zu besprechen.
Ergebnis: Kein Chance.
Beide wollen, dass ich die Kids verlässlich von Freitag 18 Uhr bis So 18 uhr nehme....ohne "dosierte Alleinmomente"...im Vordergrund steht für beide die Entlastung an den WE ...und zwar ohne Einschränkungen. Sei es für berufliche Zwecke (EX 1 arbeitet teilweise am WE; EX 2 - meine Nochfrau - trifft íhre neue Internetbekanntschaft und braucht dafür freie Zeit).
Ich bin immer noch unentschlossen....
Hm.
Naja, da auch der Altersunterschied zwischen den Großen sich nicht gerade toll für Unternehmungen macht, würde ich sie alle drei am gleichen WE nehmen. Sonst hast Du jedes WE ein Kind und das würde ich persönlich unbefriedigend finden. So hast Du die Zeit, Deine persönlichen Termine auf die freien WE zu legen, wenn Du sonst mal was vorhast, musst Du immer Umgang ausfallen lassen und ich finde, das macht sich schlecht.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
