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Wie erkläre ichs dem Lehrer?

 
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

So,

nun sind alle Hürden genommen und auch mein Jüngster darf in die Schule. Als Kannkind (4 Wochen zu Jung *g*) darf er frühzeitig in die Schule )mh, 6 ist er ja trotzdem).

Der Schularzt gab mir nun noch ein paar Tipps, weil er einige Probleme erwartet. Nurwie mache ich es der Lehrerin verständlich?

"Problem" ist das er bereits lesen kann und nach einigen Untersuchungen festgestellt wurde, das er im Mathemtisch-logischen Bereich seinem Alter weit voraus ist und einen sehr umfangreichen und "schwierigen" Wortschatz hat. Gut, nichts was mich nun wirklich überrascht, da ich das ja seit Jahren mitmache *s*.

Das alles soll ich der Lehrerin noch mitteilen, damit sie drauf von Anfang an Rücksicht nehmen kann, da er nur dann konzentriert arbeitet, wenn er einen gewissen Anstrengungslevel erreicht. Sprich, je schwieriger etwas für ihn ist desto konzentrierter wird er. Im Umkehrschluß, wenn es zu leicht ist langweil er sich und macht Unsinn. Zudem ist er Linkshänder, was leider auch immer noch von einigen Lehrern ungern gesehen wird.

Wie überzeuge ich nun eine Lehrkrat, das sie sich sozusagen doppelte Mühe gibt, in dem sie ihm dann die eine oder adnere Sonderaufgabe gibt oder ihn sonstwie fördert. Ich fürchte, wenn er diesen Ansporn nciht bekommt, wird das erste SChuljahr eine Katastrophe 🙁

Habt ihr da Erfahrungen, wie man diesen Spagat mithilfe der Lehrkräfte hinkriegt oder hilft da wirklich nur ihn im privaten zu fordern und darauf zu hoffen das das erste Schuljahr nicht allzuschlimm wird?

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 07.07.2006 09:37
(@wolfsfrau)
Rege dabei Registriert

Hallo Tina,

das kommt darauf an, welche Lehrerin du erwischst und sogar, in welchem Bundesland du dich befindest.  :exclam:

Manche Lehrkräfte geben sich wirklich Mühe und hören sogar den Eltern zu, wenn die sagen: "bitte beschäftigen sie sich extra mit meinem Kind aus den und den Gründen."  :thumbup: . Andere wiederum tun das gedanklich ab, als normalen bis übertriebenen Elternstolz... :thumbdown:
Auf alle Fälle musst du ein gaaaanz weit geöffnetes Auge dafür haben, ob dein Jüngster in den ersten Wochen noch "mitzieht" oder nicht. Verliert er erst einmal die Lust an der Schule (also frühzeitig), dann kannste nix mehr retten.

Notfalls würde ich ganz ganz schnell Lehrer, bzw. Klasse oder sogar Schule wechseln (aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen, tust du es nicht, habt ihr zwei einen langen Leidensweg vor euch...).

Versuch doch auch mal rauszufinden, welche Fördermaßnahmen die Schulen in deiner Umgebung anbieten und guck mal, ob deinem Jungen davon was gefallen könnte.

Nur mit einer Privatförderung (sprich gemeinsamen Hausaufgaben und etwas mehr) wirst du nicht das Ergebnis erzielen, welches du haben möchtest.

LG
Wolfsfrau


AntwortZitat
Geschrieben : 07.07.2006 11:06
(@babbedeckel)
Registriert

Hi Tina,

gibt es nicht in eurer Nähe was für Hochbegabte. Ich denke, wenn er
unterfordert wird, wird er wohl schnell in der Schule absacken   :puzz:
Besonders, wenn der Lehrer nicht mitspielt.
Auf jeden Fall solltest du mit dem Klassenlehrer (vielleicht auch Rektor) darüber reden,
dann wirdt du sehen wie engagiert die sind.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 07.07.2006 11:23
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Wolfsfrau,

leider gibt es hiereben keine Förderprogramme. Das einzige was angeboten wird ist ein Mathe-AK am Gymmi für Grundschulkinder ab der 2. Klasse. Da treffen dann alle kleinen "Mathegenies" der Umgebung aufeinander und werden einmal die Woche nachmittags von einem Gymnasiallehrer unterrichtet (sprich anspruchsvollere Aufgaben und mathematische und logische Spielerein)

Die Schule wechseln ist wohl auch nicht drin, weil unsere Schule schon den besten Ruf und die kleinsten Klassengrößen hat.

Am Montag ist Elternabend, da stellen sich die beiden Lehrerinnen vor. Bei uns werden die Kids ja 4 Jahre von der Klassenleiterin begleitet und die beiden der jeweilgen Parallelklassen arbeiten eng zusammen und unterrichten auch stundenweise in der jeweils anderen Klasse. Ich bin mit der Arbeitsweise und der Schule sonst schon sehr zufrieden, nur jetzt hab ich halt so meine Sorgen 😉

Zum Glück geht die gute Esoteriktante an uns vorrüber (die ist nämlich dafür bekannt das sie mit Kindern, die nicht in ihrer Normvorstellung funktionieren nicht zurecht kommt). Dann werd ich wohl am Montag mal mit der Direktorin und den beiden Lehrkräften reden und dann mal auf das Beste hoffen. Vielleicht hat ja auch die Direktorin noch eine andere Idee.

Zumindest wird der junior in den Ferien mal einen Schnupperkurs im Schachklub machen. Ich fürchte zwar, das er mich dann bald im Schch schläg, aber wenns seiner Ausgeglichenheit dient.... 😉

(aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen, tust du es nicht, habt ihr zwei einen langen Leidensweg vor euch...).

Na ja den hätten dann die ganze Familie vor sich. Ist ja jetzt schon manchmal nicht so ganz einfach. Meine kleinere Stieftochter wird jetzt mit 7 eingeschult und braucht aber noch Förderkraft an ihrer Seite. Du kannst dir vorstellen ,wie das manchmal am WE ist, wenn der kleine Knirps der 1 Jahr jünger ist ihr da was vorliest oder so...genauso wenn er schon fast so gut liest wie seine Schwester nach einem Jahr Schule. Ist ja schon ein Abenteuer  :redhead:
Von daher möchte ich eben alles in Betracht ziehen, damit er sich in der Schule wohlfühen kann und es nicht noch schwieriger für ihn wird.

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.07.2006 11:34
(@lisann)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Tina,
ich denke, dass es sinnvoll ist, der Klassenlehrerin vielleicht schon am nächsten Montag nach dem Elternabend die Situation kurz zu schildern. Ideen braucht ihr wohl noch nicht zu sammeln. Ist noch ein wenig früh.
Aus eigener Erfahrung: Bitte die Klassenlehrerin um einen Gesprächstermin so ca. 4 Wochen nach Schulbeginn. (Nicht gleich mit der Schulleitung das Gespräch führen. Damit würdest du der Klassenlehrerin das Gefühl vermitteln, dass du ihr nicht zutraust, die Situation selbstständig meistern zu können.  Wäre bei mir zumindest so! )
Dann kann sie dir berichten, wie er sich in der Schule verhält und du, wie es zu Hause läuft.
Vielleicht gibt es ja gar keine Probleme.
Sollte er dann doch unzufrieden sein, bzw.auffälliges Verhalten in irgendeiner Form zeigen, weil er unterfordert ist, muss natürlich gehandelt werden.
Und ich denke mal, dass das jede Lehrerin einsehen wird.
Wenn es eine gut funktionierende Schule ist, holt sie sich Rat bei Kolleginnen, der Schulleitung und evtl. bei Beratungsstellen.
Ich wünsche euch und vor allem deinem Sohn einen schönen Schulstart!

LG Lisa


AntwortZitat
Geschrieben : 08.07.2006 00:49
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Danke Lisa,

naja, die Klassenaufteilung steht noch nicht fest, die erfahren wir erst am Einschulungstag, wenn die entsprechende Lehrerin ihre Kinder um sich scharrt. Deswegen muß ich notgedrungen mit der Rektorin reden, weil sie dann schon bei der "Zuteilung" darauf Rücksicht nehmen können. Ich kenne dort ja schon einige Lehrer (und von zweien ist eben bekannt, das sie da nicht zurechtkommen würden).

Aber ich werde auf jeden Fall regelmäßig Kontakt mit der Lehrerin aufnehmen.

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.07.2006 10:51