Hallo erstmal,
Ich hatte heute meine Tochter da und hatte folgendes Problem: Sie hat nicht bekommen, was sie wollte (Sie wollte auf ein Gerüst hoch und ich hatte gesagt, ich könne sie zwar fangen, aber es fehle ein kleines Stück, sie daraufzuheben, sie müsse also einen Teil selber tun), schmeißt sich auf den Boden, bekommt einen hysterischen Anfall mit Heulkrampf, dass sie das aber jetzt will. Ich versuche das nicht zu ernst zu nehmen, weil ich das Verhalten nicht unterstützen möchte, und dann sagt sie irgendwann, sie möchte jetzt (sofort) zur Mama. Das hatte ich jetzt fast jedes Mal wegen unterschiedlicher Dinge (sie will ein Eis, will nicht mitkommen,...) es ist meist am Spätnachmittag, vielleicht ist sie etwas unausgeschlafen, aber schlafen will sie natürlich auch nicht. Hat jemand Tipps, wie man sich verhalten soll?
Moin!
Wie alt is die Kurze denn?
Greetz,
Milan
Hallo dantes,
solche Situationen kenn ich auch ... und sicher noch einige andere hier 😉
Die "Kleinen" (wie alt ist Deine denn?) wissen schon sehr genau wie sie die Situation
für sich nutzen können.
Bei meiner, frage ich dann meistens nach ob sie glaubt, dass Mama das jetzt erlauben, geben, machen
würde.
Nach kurzer Überlegung kommt dann meist ein knappes nein.
Wenn es mal extrem wird lass ich mich auch mal hinreissen zu sagen " Okay dann gehts jetzt zur Mama... mal sehen ob die das mitmacht". Sicher pädagogisch nicht wertvoll, aber man kann sich ja auch nicht zum Deppen machen und alles erlauben.
Ich habe das Glück, dass ich mit der KM über solche Situationen reden kann bzw. ihr es erzählen kann... und auch umgekehrt. Und meist sind wir uns einig, dass der jeweils andere richtig reagiert hat...
Ich hoffe ein wenig weitergeholfen zu haben.
Gruss Mappi
Entmündigter Vater nach § 0815 dt.
Mutterbestimmungsrecht (MBR)
sie ist wohl 3 Jahre alt ... gerade in einem anderen thread von dantes gelesen
Gruss Mappi
Entmündigter Vater nach § 0815 dt.
Mutterbestimmungsrecht (MBR)
Moin.
Also bei 3 Jahren würde ich das noch in das Kapitel ganz normaler Trotz einordnen. Ist bei unserer auch ab & an so. KM und ich waren anfangs auch etwas irritiert, da bislang wenig bis gar keine Trotzanfaelle auftraten. Aber auch die Pädagoginnen in der Kita haben bestätigt, dass das normal ist. Kannst Du denn mit der KM reden, um in Erfahrung zu bringen ob das dort auch auftritt? Bei unserer kam es übrigens häufiger vor, wenn es nachmittags mal kein "volles Programm" gab. Am ehesten hat geholfen, gar nicht viel auf den Trotzanfall und den Grund einzugehen, auch wenn's manchmal echt schwer fiel. Wenn es ganz schlimm wurde, dann war auch ein gegenseitiges festhalten an beiden Händen und gemeinsames tiefes Durchatmen und/ oder lautes gemeinsames Zählen erFolgreich.
Bei meiner, frage ich dann meistens nach ob sie glaubt, dass Mama das jetzt erlauben,
Würde ich eher nicht machen. Verstärkt evtl das schlechte Gefühl der Kleinen in Zusammenhang mit der Trennung nur noch - je nachdem wie sie damit zu Recht kommt.
Hoffe geholfen zu haben,
Beste Grüße, Toto
Hi,
die kleine ist jetzt 3 1/4 Jahre alt. ;-).Danke für die Tipps. Ob sie das erlauben würde, ist eine schlechte Frage, weil sie viele Sachen relaxter sieht ansonsten würde viel von der Tagesform abhängen. Es würde wohl zwischen großem Ärger und Bestechung wechseln. Am Wochenende kann ich kaum erziehen, ich möchte nicht, dass sie glaubt, der Papa sagt immer nur nein. Andererseits möchte jetzt nicht, das sie lernt, sich auf derartige Art bei allem durchzusetzen.
Grüße
Dantes
