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Vielleicht mal was positives !

 
(@andreas1971)
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Hallo Väter !

Also, ich habs denke ich fast geschafft. Die Trennung meiner noch Ehefrau ist zwar noch relativ frisch, aber überzeungungsfraglich denke ich von meiner Seite endgültig. Meine Frau und ich haben 2 gemeinsame Kinder. Tochter (3) und Sohn (5). meinen Sohn möchte, eher will ich bei mir halten. Grund dazu - Mein Sohn und ich haben ein sehr gutes Verhältniß. Er geht in den Kindergarten der gleich hier um die Ecke ist. Ich finde den Kindergarten persönlich vorbildlich. Mein Sohn absolviert sein Seepferdchen in einem nahliegenden Schwimmverein, auch sonst hat er sein gewohntes Umfeld. Da mein Sohn recht empfindlich ist, möchte ich ihn das nicht zu muten, dass mein Sohn bei meiner Frau lebt, zudem sie schon unsere gemeinsame Tochter bei ihr hat, ( momentane Situ ist - meine Frau übernachtet bei einer ihrer Freundin und das seit über Tage ! ). Sicherlich war das kein einfacher Kompromiß. Ich meinte zu Ihr damit, dass es unter anderem auch eine Belastung weniger für sie ist. Sicher ich liebe alle beide unsere gemeinsame Kids ! Meine Tochter ist aber zu ihrer Mutter mehr bezogen, was meist immer so ist, ob intakte Ehe oder nicht. Ich habe zwar demnächst mega mehr Verpflichtungen zu bewältigen, bin mir aber sicher das ich diese Herausforderung meistern werde. Nicht nur pflichmäßig und rechtlich, ich denke die Väterliche Liebe, Erziehung und die Bildung meinerseits für meinen Sohn, spielt die Größte Rolle. Ich bin sehr ermutigt und erhalte von meiner Familienseite sehr groß Unterstüzung und Mutzusprechung.
Das ganze theatrilsche der letzten 2 Wochen und Tage, was hier in unsere gemeinsame Wohung ablief, ( ohne Gewalt !!! ) - ( eher Psychoterror ! ) war schon sehr krass. Ich musste meine Kinder und mich vor meiner austickenden Frau schützen. Das war sehr hart. Sicher ich bin auch kein Engel, aber dennoch friedlebend. Aber wenn man sich selbst vor den verbalen Attacken und Intriegen schützen muss, teilt man das aus was erntet.

Die Ehe -

Die Ehe war in den letzten Monaten, Wochen noch recht okay. Zumindest dachte ich es. Ich hatte Fehler, sicher ! Fehler an den ich egozentrisch standhaft blieb. Plötzlich vor 2 Wochen. Ich liebe dich nicht mehr - ich will die Scheidung, sagte meine noch Ehefrau. 3 Tage Weltuntergang, 3 Tage nichts gegessen, Kreislaufkollapps usw usw.

6 Jahre und 1/2 Monat einfach so weg geschmissen. Traurig aber wahr.

Ich möchte hier jetzt kein Buch schreiben ! Ich möchte euch damit schreiben, dass ich Kraft gesammelt habe, einen Panzer um mich herum aufgebaut habe. Mal sehen was als nächstes kommt. Ich melde mich und denkt dran sammelt Kraft.
Ich komme wieder keine Frage, auf bald ihr Väter !

Liebe Grüße

Andreas 😉


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 16.02.2005 15:37
(@papa07)
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Hallo Andreas,

Die Ehe war in den letzten Monaten, Wochen noch recht okay. Zumindest dachte ich es. Ich hatte Fehler, sicher ! Fehler an den ich egozentrisch standhaft blieb. Plötzlich vor 2 Wochen. Ich liebe dich nicht mehr - ich will die Scheidung, sagte meine noch Ehefrau. 3 Tage Weltuntergang, 3 Tage nichts gegessen, Kreislaufkollapps usw usw.

Genauso war/ist das bei mir auch, nur das es schon seit 7 Tagen so geht. Liebst du deine Frau noch? Wenn nicht, wie hast du das geschafft sie nicht mehr zu lieben?


AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2005 21:33
 AJA
(@aja)
Registriert

Liebst du deine Frau noch? Wenn nicht, wie hast du das geschafft sie nicht mehr zu lieben?

Sorry, wenn ich mich einmische, aber diese Frage kann sicher niemand allgemeingültig beantworten. Liebe ist kein Schalter den man ein- oder ausschalten kann.

Ich habe eine gute Freundin deren Mann nichts ausgelassen hat. Bis dahin, dass er am gemeinsamen Kind das Interesse verlor. Sie konnte sich auf keine neue Beziehung einlassen, da sie immer noch der Meinung war, diesen Mann noch zu lieben. Schon die Trennung verlief auf Raten. Einen guten Mietvertrag hat sie über drei Monate bezahlt, hat aber den Absprung des Umzuges nicht mehr geschafft. Die Trennung selbst war eine reine Kopfentscheidung, die sie dann auch nur mit Hilfe vieler Freunde, aber schon fast gegen ihren Willen durchgezogen hat.
Es hat Jahre gedauert, bis sie fähig war, diesen Mann so zu sehen, wie er nun mal eben ist. Bis sie von der Bauchebene komplett in die Verstandesebene wechseln konnte. Ihr näheres Umfeld, sprich die Menschen, die die beiden kannten, die wussten, wie die Ehe verlaufen ist, konnten das nicht nachvollziehen. Sie hat die Zeit eben gebraucht.

Da lässt sich nichts erzwingen und es gibt schon gar kein Patentrezept.

Ob ein Panzer hier tatsächlich die richtige Lösung ist, möchte ich dahin gestellt lassen. In diesem Panzer bleibt leicht viel stecken, was den Blick auf die Realität trübt.

Sich auf sich selbst besinnen, wäre vielleicht ein besserer Weg. Ein Partner ist immer noch ein eigenständiger Mensch, der nicht durch eine Partnerschaft zu einem halben Menschen wird, so dass ihm nach der Trennung die Hälfte seines Ichs fehlt.

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2005 22:11
(@papa07)
Schon was gesagt Registriert

Ein Partner ist immer noch ein eigenständiger Mensch, der nicht durch eine Partnerschaft zu einem halben Menschen wird, so dass ihm nach der Trennung die Hälfte seines Ichs fehlt.

Aber genau so fühle ich momentan. Mir fehlt die Häfte.
Natürlich ist die Liebe kein Schalter. Das ist ja das Problem. Ich muss sie vergessen, aber wie wenn ich sie liebe? Also muss ich aufhören sie zu lieben. Aber wie, wenn ich sie nicht vergessen kann. Ein Teufelskreis.
Ich verlange auch nicht nach Patentrezepten. Aber vielleicht hat der ein oder andere ja schonmal die Erfahrung gemacht eine Liebe "auszuschalten".
Soll man anfangen das liebste was man hat zu hassen?
Soll man Gründe finden um Hassgefühle aufkommen zu lassen?
Das kann und will ich nicht!


AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2005 22:19
(@PhoeniX)

Hallo Andreas

Ich hoffe das ihr das mit den Kids gescheit geregelt bekommt und du kein Fall der hier versammelten Väter wirst. Sollte es jedoch doch so kommen, werden dir die Väter und Mütter mit Rat zur Seite stehen.

MFG

PhoeniX ;(


AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2005 00:43
 AJA
(@aja)
Registriert

Soll man anfangen das liebste was man hat zu hassen?
Soll man Gründe finden um Hassgefühle aufkommen zu lassen?

Natürlich nicht! Aus welchen Gründen auch immer die Trennung statt gefunden hat, von wem auch immer sie ausging, es geht nicht mehr und Schluß. Deswegen muss man den anderen noch lange nicht hassen und schon gar nicht nach Gründen für Hassgefühle suchen. Das lenkt dann wiederum nämlich auch ganz schön von der "Selbstfindung" ab.
Im Übrigen muss nicht nicht zwangsläufig immer nur der Verlassene traurig fühlen. Auch für den der verlässt ist das nicht immer nur ein Spaziergang!

Das mit dem halben Ich habe ich ganz bewusst geschrieben, war mir schon klar, dass du dich so fühlst. Daher bist du jetzt auch auf deine Frau fixiert und kannst dir kein Leben ohne sie vorstellen. Das muss abkühlen und das kann dauern. Es geht umso schneller, als du für dich selbst eine Neuorientierung finden kannst. Damit meine ich keine neue Partnerin, sondern die Gestaltung deines ganzen Lebens. Die Gedanken darüber, was du jetzt alles mit deiner Freizeit anfangen kannst, dass du über dein Leben niemanden mehr Rechenschaft ablegen musst (ausser, wenn deine Kinder bei dir sind 😛 ) und derlei Dinge.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier jemand ist, der den "Schalter" gefunden hat, aber vielleicht gibt es ja doch noch den ein oder anderen hilfreicheren Tipp.

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2005 14:32