Guten Morgen an alle,
da bin ich mal wieder mit einer neuen Frage und mit der Bitte um eure einschätzung
mein großer sohn (10) lebt bei meiner ex in krefeld, ich selbst in düsseldorf. er ist zusammen mit seinem bruder jedes 2.WE von freitag 18 uhr bis sonntag 18 uhr bei mir und meiner neuen partnerin. diese hat selber einen 7 jährigen sohn...die beiden verstehen sich gut. meine partnerin ist schwanger und wir werden im februar nachwuchs haben 🙂
er hat jetzt mehrere mal an einem probetraining eines handballvereins in krefeld teilgenommen und es macvht ihm viel spass und er möchte nun in diesen verein eintreten und regelmäßig trainieren. finde ich klasse, dass es ihm spass amcht und dass er in seinem neuen wohnort (seit 5 monaten wohnt er dort) durch den sport noch mehr menschen und freunde kennenlernt.
aber: er will nun auch zu den punktspielen des vereins, die praktisch jedes we stattfinden, also auch an den umgang-WE.
ich habe mir dazu noch keine abschliessende meinung gebildet. unsere gemeinsame zeit ist so knapp bemessen und bisher auch immer komplett mit gemeinsamen unternehmungen unserer patchwork-familie ausgefüllt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass jedes umgangs -WE mindestens ein dreiviertel tag (anreise, umziehen, aufwäremen, spiel, umziehen, abreise) für den sport draufgeht.
was meint ihr? was für erfahrungen habt ihr in so einer situation?
Hallo Wolli,
Ich glaube in diesem Dilemma stecken hier auch viele. Ich auch.
Eine Patentlösung dafür hätte ich auch gerne, gibt es aber wohl, wiedermal, nicht.
Der Wunsch meiner Tochter am Sonnabend zum turnen zu gehen, wurde mir von meiner Ex zugetragen. Ob es Aternativen geben würde, die nicht zu Lasten meines Umgangs gehen würden weiss ich nicht.
Ich habe meiner Ex dann gesagt, dass ich meiner Tochter das nicht verwehren will, dies aber nicht zu lasten der anderen Kinder gehen könne.
Das heisst, ich hole meine KInder zur "normalen" Zeit ab und mache etwas mit ihnen. Wenn meine Tochter zum turnen möchte, muss meine Frau sie dorthin und danach zu mir bringen. Diskussionen darüber führen die beiden dann unter sich.
Ähnlich verhält es sich mit anderen Veranstaltungen, wie z.B. Geburtstag.
Das jeweilige Kind muss sich entscheiden wo es mitmachen will und die Mutter muss ggf. beim Transport und der Organisation einspringen.
Damit werden die "Lasten" einigermassen gleichmässig verteilt, so dass das nicht ausufert.
Klappt eigentlich ganz gut.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo,
es gibt einen Spielplan für die Handballsaison für jeden Verein. Dort ist von September bis März/April aufgelistet wann welche Spiele sind und auch wo die sind. Entweder holt ihr dann die Wochenenden nach oder verschiebt wenn das zu aufwendig mit dem Bringen und holen ist.
Meine Große ist 11 und spielt auch Handball in der Kreisliga. Dort gibt es 1 Spieltag/Monat. Sie spielen pro Spiel 2x15 Minuten. Je nach Anfahrt ist dann auch frühes Aufstehen angesagt. Aber es fahren nicht alle aus der Trainingsgruppe immer mit. Von 15-20 Kindern werden ca. 10 mitgenommen. Außer bei Heimspielen, da sind es mehr.
Also Spielplan anfordern oder beim Verein auf der Homepage nachsehen. Dort ist das nachzulesen. Und ich kenne keinen Handballverein wo ein Neuling gleich mitgenommen wird.
Als der KV hier noch gewohnt hat (war nur 2 km von uns) hat er diese Spiele wahrgenommen. Hatte die Kleine einen Wettkampf und wollte lieber das ich zuschaue (..Papa macht mich nervös..) habe ich sie ihm nach dem Wettkampf vorbeigebracht. Und das denke ich sollte auch drin sein.
Sophie
Hallo,
Das jeweilige Kind muss sich entscheiden wo es mitmachen will .....
Kommt nicht oft vor, aber hier muß ich wiedersprechen. Umgang ist elterliche Sorge und
über diese haben die Großen zu entscheiden und nicht die Kinder. Solche Entscheidungen
gehören nicht auf die kleinen Schultern. Dafür sind wir da.
Letzte Woche hat die Richterin in meiner Hauptverhandlung ( ABR ) gesagt " Umgang geht
vor alle anderen Aktivitäten. Sollte eine Aktivität das UmgangsWE berühren, muß halt eine
Aktivität gefunden werden, die das nicht tut (bei uns waren es die Pfadfinder). Dafür sorgen
müssen die Eltern mit klaren Ansagen.
Es ist schade für meinen Krümel, aber die Mutter geht vor.
Wenn eine Einladung für einen Kindergeburtstag auf ein BesuchsWE fällt, kann Kiddy da eben
nicht hin. Diese WEs sind Tabu.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
ich stelle jetzt mal eine etwas provokante frage.
was ist ist wenn eurer gemeinsames kind irgendwann auch einem verein beitreten will.....
jedes wochenende ein spiel oder ähnliches hat.würdet ihr dann auch überlegen ,ob dasfür die anderen kids ein problem wäre??
aber jetzt mal ein vorschlag. wie weit st die entfernung zwischen düsseldorf und krefeld?
also da es ja immer auswärts und heimspiele gibt..wärees dnan nichtmöglich ,daseran den heimspieltagen zu euch kommt danach oder du fährsthin schaust zu und deer kleine ist stolz wie oskar.
anderemöglichkeit ,zu dem auswärtsspielen bilden sich fahrgemeinshaften ,so kenne ich es,und ihr holt ihn danach ab und fahrt ab und zu selbst mal mit.
es läßt sich alles regeln.viel glück
lg lupina
[blau] vertrauen ist wie ein kartenhaus,mühsam aufzubauen,aber in sekundenschnelle zu zerstören[/blau]
Hallo,
Kommt nicht oft vor, aber hier muß ich wiedersprechen. Umgang ist elterliche Sorge und
über diese haben die Großen zu entscheiden und nicht die Kinder. Solche Entscheidungen
gehören nicht auf die kleinen Schultern. Dafür sind wir da.Letzte Woche hat die Richterin in meiner Hauptverhandlung ( ABR ) gesagt " Umgang geht
vor alle anderen Aktivitäten. Sollte eine Aktivität das UmgangsWE berühren, muß halt eine
Aktivität gefunden werden, die das nicht tut (bei uns waren es die Pfadfinder). Dafür sorgen
müssen die Eltern mit klaren Ansagen.
Es ist schade für meinen Krümel, aber die Mutter geht vor.Wenn eine Einladung für einen Kindergeburtstag auf ein BesuchsWE fällt, kann Kiddy da eben
nicht hin. Diese WEs sind Tabu.LG Thomas
mag ja so entschieden worden sein,aber mal im ernst ,glaubst du das dein kind dir das danke wird.und kindergeburtstag ist nicht jedes we ,da muß man doch auch mal zurückstecken können als elternteil.und eben entweder nachholen oder dananch abholen oder oder oder.
ich denke das liegt auch nicht an den kids ,sondern an mangelnder komunikation der erwachsenen ,machtspiele oder ähnliches.
bei uns gab es deswegen noch nie probleme.wir sprechen darüber und finden eine lösung.
lg lupina
[blau] vertrauen ist wie ein kartenhaus,mühsam aufzubauen,aber in sekundenschnelle zu zerstören[/blau]
Hallo,
......glaubst du das dein kind dir das danke wird.und kindergeburtstag ist nicht jedes we ,da muß man doch auch mal zurückstecken können als elternteil.
Nein, ich weis, dass es so ist. Aber diese Frage stellt sich garnicht. Wenn Kiddy
Hausaufgaben macht und ich sie kontrolliere, er zu viele Fehler hat und das ganze
noch einmal abschreiben muss, dankt er mir das ( jetzt ) auch nicht. Ich kontrolliere sie
trotz alledem. Als Elternteil, muß man immer wieder Entscheidungen treffen, welche
bei den Kindern nicht gerade auf Wohlwollen stoßen.
Mein Kleiner ist sehr beliebt in seiner Klasse, was im Höchstfall heißt, dass er bis zu 18
Einladungen im Jahr bekommen könnte. Wo willst du da eine Grenze setzen.
Wohnen die Eltern nur wenige Km auseinander, geht das ja noch, aber bei Fahrstrecken von 200 Km
nicht.
bei uns gab es deswegen noch nie probleme.wir sprechen darüber und finden eine lösung.
Klasse, wenn es bei euch funzt. Bei den meisten hier im Forum ist das aber nicht der Fall.
Fakt ist, dass an einem BesuchsWE das Kind und der Umgangselternteil ein Recht darauf haben, dass
dort keine Termine gelegt werden. Ich möchte ja garnicht die Ausnahme in Abrede stellen, aber Kinder
brauchen auch Kontinuität und Verlässlichkeit.
In keinem Fall darf ihnen der Eindruck vermittelt werden, sie könnten darüber entscheiden, ob sie zum
anderen Elternteil fahren oder nicht. Darum geht es mir. Sozusagen, (wie schon häufig hier zu lesen war )
um die Frage " möchtest du zu Papa, oder lieber mit mir ins Kino und dann Eis essen?"
Wenn durch einen Sportverein ( oder anderes ) der Umgang eingeschränkt wird, muß er eben durch
etwas ersetzt werden, was keine Einschränkung zur Folge hat.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
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Hallo Jemmy,
Ich kann deinen Einspruch verstehen und ich hätte vielleicht deutlicher machen sollen, dass dieses in meiner Situation so passt.
Natürlich habe und behalte ich die Entscheidung darüber, aber ich kann mir in meiner Situation erlauben den Kindern diese Möglichkeit zu geben.
Fakt ist, dass sie mich fragen müssen und, wenn Transport nötig ist ggf. auch Mama.
Anfangs war das durchaus anders. Da hat meine Ex mir mitgeteilt, dass die Kinder diesen oder jenen Termin hätten und ich dafür zu sorgen hätte, dass der eingehalten wird aber diesen Zahn habe ich ihr inzwischen gezogen.
Heute werde ich gefragt und das gibt mir die Möglichkeit auch mal Ja zu sagen.
Natürlich ist das Problem damit nicht grundsätzlich gelöst, dass man dann mit dem Kindergeburtstag konkurrieren muss, im Moment geht es eben.
Ich bin froh, dass ich weder dem Turnverein noch dem Geburtstag mit dem besten Freund meines Sohnes im Weg stehen muss.
Jemand der sein Kind sowieso alle 2 Monate sieht oder 200 Km weg wohnt, hätte diese Möglichkeit sicher nicht
War also nur als Anregung gedacht.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo zusammen,
das Kind möchte in einen Verein. Der "Kick" nach viel Training sind eben die Spiele.
Da die Entfernung Düsseldorf-Krefeld ist ganz so weit ist, würde ich dem Kind die Möglichkeit geben, an möglichst vielen Spielen teilzunehmen.
Ich würde das erst einmal gar nicht als Zeitverlust für den Umgang sehen, sondern eher im Gegenteil.
Wenn es organisatorisch im Handballverein wie im Fußbalverein abläuft, sind Heim -und Auswärtsspiele wochenweise abwechselnd. Hier ist die Mannschaft auf motorisierte Eltern angewiesen, die die Kinder vom Heimplatz zum Auswärtsspiel fahren.
Außerdem denke ich, daß sich ein Kind schnell als Aussenseiter der Mannschaft sieht , wenn es wegen Umgang nur alle 14 Tage am Spiel teilnehmen kann.
Mein Sohn (12J) spielt Fußball und pro Halbzeit spielen die Kids eine halbe Stunde. Wir sind beim Heimspiel 2 Std. auf dem Platz, beim Auswärtsspiel ca. 3 Stunden unterwegs.
Ich würde mir den Spielplan anschauen und mal überlegen wie man die Umgangswochenenden mit dem Handball kombinieren kann.
Es ist sicher nicht schlimm, mal ein Spiel ausfallen zu lassen. Zur Regelmäßigkeit sollte das meiner Meinung nach aber nicht werden.
Außerdem findet Sohni es bestimmt auch toll, wenn Papa auch anfeuernd am Spielfeldrand steht.
Die Frage von Lupina finde ich gar nicht so verkehrt. Es gibt noch ein 7-jähriges Kind der LGin und bald kommt das gemeinsame Kind zur Welt.
Auch hier wird evtl. mal der Wunsch nach einem Sportverein o.ä. geäußert. Wie würde dann entschieden?
( sicher nicht so schnell beim gemeinsamen Kind 🙂 )
Ich glaube ich wäre als Kind nicht so begeistert wenn ich regelmäßig auf Spiele verzichten müsste.
Ich habe hier natürlich die Entfernung von Krefeld-Düsseldorf im Kopf. Wenn es um ca. 100km oder mehr geht ist das nicht zu schaffen.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Servus wolli!
ich bin hier vor fast genau einem Jahr mit dem selben Problem aufgeschlagen. Wenn Du Lust hast, kannst auch die Antworten mal nachlesen:
http://www.vatersein.de/Forum-topic-8042.html
Mittlerweile habe ich Vereinbarung mit den Buben und auch mit Ihren Trainern, dass die Jungs abwechselnd an einem der zwei Papa-Wochenenden im Monat zu Spielen/Turnieren von mir gefahren fahren (in der Regel um die 50 km einfach)! Damit können wir alle gut leben und die Jungs freuen sich abwechslend, Papa für ein paar Stunden mal für sich zu haben...der Nichtspielende bleibt bei meiner Frau und deren Töchter, worauf er sich ebenfalls freut! 😉
Ich würde mit dem Jungen reden, erkläre ihm, welche Schwierigkeiten Du siehst und versucht, gemeinsam einen Kompromiß zu finden, mit dem alle Beteiligten leben können.
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi,
als KV musst Du doch ohnehin die Interessen deines Kindes vertreten und unterstützen.
Somit musst Du ihn bei jeglichen sinnvollen Vereinsaktivitäten ganz klar unterstützen.
Alles andere wäre auch aus Sicht des Sohnes gar nicht darstellbar.
Ich ziehe nicht aus.
Hi,
"mein" Töchterchen(14) spielt ebenfalls Handball....is eigentlich egal was ... hauptsache die Kids tun was :thumbup:
Mal abgesehen von den UmgangsWE finde ich es enorm wichtig, daß die Kids einen Sport machen.
Wie DieMystics schon sagt, die Kids freuen sich doch, wenn ein ET dabei ist. Jedenfalls meistens.
...und meine Tochter würde niemals das Spielwochenende ausfallen lassen, "nur" weil Umgang ist.
Sie wäre einfach in der Mannschaft nicht mehr akzeptiert. Das kann´s doch auch nicht sein.
Umso älter die Kids, umso weniger hat man auf diese Dinge Einfluß. Man muß das Beste draus machen.
Das kann auch mal heißen paar Stunden unterwegs zu sein.
Für mich als BetreuungsET heißt es ja auch (gut ich mache es gerne), daß ich in der Saison öfters unterwegs bin...stundenlang.
Mal abgesehen vom Training hinbringen und/oder abholen.
Außerdem die Saison geht ja auch nicht das ganze Jahr ... jedenfalls bei uns.
Gruß
babbedeckel, der froh wäre wenn die KM mal paar Spiele sehen würde
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hallo babbedeckel,
jetzt geht es mir wie Jemmy.
Ich wiederspreche dir nur selten und ungern aber du siehst diese Dinge, natürlich, doch recht stark durch die Betreuungselternteilbrille (schönes Wort).
"Nur weil Umgang ist" klingt für einen, der damit nicht so reich gesegnet ist wie du, doch etwas zynisch, auch wenn ich weiss, dass du das nicht so meinst.
Im praktischen Leben eines Umgangsvaters kann das schon etwas problematischer sein z.B. wenn, wie bei mir, eben 3 Kinder gleichzeitig Umgang haben und damit ggf. 3 mal Sport anfällt, und sich die jeweils Anderen bedanken würden, wenn sie ständig zum Zuschauen auf irgendwelche Sportplätze geschleppt werden.
Also ich bin jedenfalls Heilfroh, dieses Problem zur Zeit einigermassen unbürokratisch im Griff zu haben und halte das keineswegs für selbstverständlich.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo Beppo,
"nur weil Umgang ist", ist doch aus Sicht des Kindes gemeint.
Klar wird es problematisch wenn alle Kids dann Sport haben oder die anderen Kids zum Zuschauen mit zum Sportplatz müssen.
Mich stört hier gerade ein wenig, daß die sportlichen Aktivitäten der Kids und der Umgang getrennt werden.
Ich denke wenn, hier in dem Fall Wolli`s Kind im Verein "etabliert" ist und 1-3 Jahre später immernoch Spaß am Sport hat, wird es sich wirklich bedanken, Spiele ausfallen lassen zu müssen, weil Papazeit ist.
Es geht um 2-3 Stunden. Das kann man doch organisieren.
Ist sicher nicht in jeder Konstellation einfach zu organisieren. Hier geht es aber wirklich nicht um große Entfernungen. Ich weiss nicht wo in Düsseldorf Wolli lebt.
Von meiner Haustüre aus bin ich mit dem Auto in 20 Minuten in Krefeld.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
@all:
vielen Dank für eure bisherigen antworten 🙂
ich wohne (bei normalen verkehr) ca. 45 autominuten einfache strecke von meinen kids entfernt; bei stau auf der A57 (was leider oft vorkommt, wird es schnell über 1 std.
das 'problem' sehe ich eher in meiner momentanen privaten konstellation: ab februar werde ich mit meiner neuen familie zu sechst! sein...und ich frage mich eben, ob es verhältnismäßig ist, dass dann alle einen großteil des samstages oder des sonntages in der halle verbingen, nur weil einer (junior) sport hat.
meine neue partnerin und ich wohnen im moment noch nicht zusammen und sehen uns 3-4 mal die woche....
das WE ist eigentlich die einzige chance, mal etwas längeres gemeinsam mit allen kids zu planen und etwas zu unternehmen, was für alle schön ist. wenn diese wenigen zeiten jetzt auch noch JEDES umgangs-WE durch sporttouren massiv beschnitten werden würden, sehe ich für mich persönlich das 'zeitliche gleichgewicht' durcheinander gebracht.
...
Hallo,
hmmm, ich glaube hier werden zwei Sachen mit einander vermischt. Wenn man nicht weit auseinander wohnt,
lässt sich das ja noch einvernehmlich darstellen. Aber nicht, wenn lange fahrten dazwischen liegen.
Der Umgangselternteil hat ( bei gewohnter Regelung ) 6 Tage im Monat seine Kinder. Bei uns sind an JEDEM WE
Spiele oder Turniere. Die Pfadfinder ( um die es bei mir geht ) treffen sich jeden Freitag um 17:00 Uhr.
Um das möglich zu machen muß der Umgangselternteil auf ein drittel seines, ohnehin schon wenigen Umganges, verzichten.
Wir landen also bei 4 Tagen. Also wird auf die Spiele oder den Umgang verzichtet ?
Für mich ist das keine Frage. Aktivitäten lassen sich andere, zu anderen Zeiten finden. Eine Mutter nicht!
Ach, bevor ich es vergessse! Ich gehöre seit letzten Mittwoch offiziell nicht mehr zu den Umgangseltern,
sondern zu den Betreuungseltern.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
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Everybody wants to rule the World
Servus wolli!
...und ich frage mich eben, ob es verhältnismäßig ist, dass dann alle einen großteil des samstages oder des sonntages in der halle verbingen, nur weil einer (junior) sport hat.
Warum eigentlich nicht...ich könnte mir vorstellen dass
a) die Kids sich darauf freuen, den "Großen" spielen zu sehen, ihn anzufeuern, mitfiebern...hat nicht jeder gleich ´nen Fanclub dabei!
b) zugleich Deine Partnerin über ein paar Stunden Ruhe auch recht dankbar wäre :wink:!
c) schlußendlich der Große sich über ein paar Stunden ausschliesslich mit Dir ebenfalls freuen könnte!
Denk bitte auch daran, mit Deiner jetzigen Familie verbringst Du die meiste Zeit, auch unter der Woche; mit dem Großen umgangsbedingt nicht.
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Ich glaube, wir sind wieder am Anfang.
Wolli, du versuchst die berechtigten Interessen deiner Familie unter einen Hut zu kriegen, der, für einen Umgangsvater eben relativ eng ist.
Dies wird umso leichter, je grösser die Flexibilität und Toleranz aller Beteiligten ist, und umso schwieriger, je starrer die Regeln und das persönliche Verhältnis sind.
Das gegeneinander abzuwiegen bleibt dabei aber deine alleinige Entscheidung.
Nicht die deiner Ex und nicht die deiner Kinder.
Aber ich denke du schaffst das!
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo,
der KV hat unserer Kleinen vor ca. 2 Jahren (da war sie fast 8) vor die Wahl gestellt, da er nicht bereit war ein paar Stunden früher von seinen Eltern loszufahren - sein Bruder hatte am Vortag Geburtstag: entweder kommst du mit bis wir wieder zurück sind oder du kommst gar nicht mit. Sie ist hiergeblieben weil die Einladung hier für sie wichtiger war. Zumal er gesagt hat das würde klappen und sie daraufhin zugesagt hat. Er hat dann erst später gemerkt das das nichts wird (hatte keinen Kalender zur Hand -- seine Aussage).
Nun hat sie gesagt sie geht nächstes Jahr in den Sommerferien höchstens 2 Wochen zu Papa da sie ins Ferienlager will. Sie wird im Winter 10.
Also wenn du jetzt dich auf den Standpunkt stellst das du diese Handballspiele nicht unterstützt kann es dir wie meinem Ex gehen: das Kind wird abwägen, zwangsläufig, was wichtiger für es ist. Und das ist in dem Moment nicht unbedingt der KV.
Wie oft hat denn dein Sohn wirklich Spiele am Wochenende in der Saison? Vielleicht hält sich das ja auch in Grenzen..
Sophie
Hallo Wolli,
wenn ich mir alles noch einmal durchlese, wäre doch der Mittelweg von allen Beiträgen schon eher machbar.
Die Punkte von 82marco finde ich da nicht schlecht.
Wie wäre es ,wenn ihr das gar nicht so stur nach Plan macht.
Einmal seid ihr alle beim Spiel, eimal bist du als Papa da evtl. mit Geschwisterchen und dann ist auch mal ein Wochenende handballfrei und nur fürs Familienleben.
Evtl. wäre das oder ähnlich eine Überlegung wert um für alle einen praktikablen Kompromiss zu finden.
Hier schließe ich mich Beppo noch an: Du schaffst das 🙂
Ich bin der Meinung, daß man in manchen Situationen einfach mal ein bischen ausprobieren muss.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
