Kann meine Ex-Frau mich dazu zwingen mich einverstanden zu erklären, unseren Sohn kath. taufen zu lassen?
Könntest Du ein klein wenig mehr Hintergrundinfos geben?
Hallo Funkman !
Du schreibst Exfrau, ihr wart also verheiratet ?
Habt ihr auch kirchlich geheiratet, nach kath. Glauben ?
Gruß
Marina
Wir haben nur standesamtlich geheiratet!
Hallo,
also ich denke, da sollte man schon nen mittelweg finden.
Wenn der unteschied "nur" zwischen evangelisch oder Katholisch liegt, dann ist das doch fast völlig egal oder (bitte die kirchlichen Anhänger nun ned auf mich einprügeln)
Wenns dann allerdings schon um christlichen oder moslimischen Glauben geht, dann denke ich sollte man sich darauf einigen, wo das Kind aufwächst. Sprich Deutschland wäre dann wohl eher der christliche Glauben angebracht.
Ich weiß aus meiner Kindheit, wenn es ökumenische Ehen gab (oder wie die auch immer heißen), das das Kind meist nach dem Glauben der Mutter erzogen wurde und auch der Religion angehörte.
Ob sie Dich zwingen kann in kirchlichen Dingen...hm... das weiß ich ned...
Wäre es denn so schlimm für Dich, wenn das Kind katholisch wäre?
Wie ist denn das Sorgerecht geregelt? Habt ihr gemeinsames Sorgerecht oder hat einer das alleinige?
Liebe grüße Taccina
Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?
Wir haben nur standesamtlich geheiratet!
Du scheinst mir nicht unbedingt ein Freund vieler Worte zu sein!
Du scheinst mir nicht unbedingt ein Freund vieler Worte zu sein!
hehe Uli,
Du weißt doch...ein Mann ein Wort...eine Frau ein Wörterbuch.. *lol*
Liebe Grüße
Taccina
Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?
*mich mal kurz einmisch*
wenn katholisch geheiratet wird, muß der nichtkatholische Ehepartner versprechen, das gemeinsame Kidner katholisch erzogen werden, unabhängig davon ob der zukünftige papa oder die zukünftige mama katholisch ist.
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Nun wurde aber weder katholisch, noch evangelisch geheiratet.
Wie es in dem zuständigen Pfarramt des Kindes gehandhabt wird, weiß ich natürlich nicht, aber es gibt Pfarrer, die ein Kind auch ohne Einverständnis des zweiten Elternteils taufen.
Von daher wäre schon interessant zu wissen (mit ein paar mehr Worten vielleicht :wink:) was der tatsächliche Hintergrund ist.
Gruß AJA
Wie es in dem zuständigen Pfarramt des Kindes gehandhabt wird, weiß ich natürlich nicht, aber es gibt Pfarrer, die ein Kind auch ohne Einverständnis des zweiten Elternteils taufen.
Es gibt Vieles, also warum spekulieren wir hier? Wenn Taccina mich in einem Thread fragen würde, ob mein Auto schneller ist als das ihrige und sie mir auf die Bitte nach näheren Auskünften zu ihrem Fahrzeug mitteilt, dieses sei rot, dann könnten wir hier trefflich streiten, ob rote Autos grundsätzlich schneller sind als schwarze oder grüne, oder die Fahrer roter Autos einfach nur schneller fahren als die grüner Autos.
Vielleicht hat Funkman uns ja noch was mitzuteilen. Sachen gibts :knockout:
Uli
wenn katholisch geheiratet wird, muß der nichtkatholische Ehepartner versprechen, das gemeinsame Kidner katholisch erzogen werden, unabhängig davon ob der zukünftige papa oder die zukünftige mama katholisch ist.
Das war der Grund meiner Frage.
Wobei ich sagen muss, auch wenn ich nur standesamtlich geheiratet
hätte, wäre für mich immer festgestanden, daß mein Sohn katholisch
erzogen wird.
Mein Mann war evangelisch und ihm war es gleich, während für mich
nie etwas anderes in Frage gekommen ist.
Es überrascht mich, daß so etwas Wesentliches nicht vorher geklärt
wird.
Gruß
Marina
Uli, darauf warte ich ja. Ich wollte lediglich davor warnen, dass funkman zu lange wartet, sonst ist das Kind getauft ehe er sich umdreht und der Grund seiner Frage hat sich erledigt.
Leicht grummelnde Grüße
AJA
Hi @ all,
was war ich froh, dass ich in allen Themenbereichen, die ich bisher hier besucht habe nichts von Religion zu lesen brauchte. Nicht umsonst @Deep
fehlt ja auch die Frage nach der Konfession im pers. Profil.
@Funkmann,
Du hast damit angefangen !
Meine EX - Frau wünschte 3 oder 4 Jahre nach unserer Standesamtsheirat noch "kirchlichen Segen" für unsere Ehe.
Sie ist kath. Ich bin mit Volljährigkeit aus der ev. Kirche ausgetreten.
Wir haben damals einen kath. Geistlichen zu uns eingeladen und "unseren" Wunsch vorgetragen.
Er hätte wohl mich Ungläubigen mit meiner kath. Ehefrau getraut, aber ich war schon einmal verheiratet - als Ungläubiger mit einer ebenfalls Ungläubigen Frau (rechtskräftig geschieden) - diese Ehe sei nach kath. Denken unauflöslich.
Unseren Sohn hat er zur Taufe gern genommen.
Lieber Funkmann,
jetzt ordnest Du `mal hier im Forum jeder (erwähnten) Person eine Konfession zu !!
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
hallo hajoco,
*g* das dürfte bei mir durchaus etwas schwerfallen, mich einzuordnen... aber das wissen um bestimtme bestimmungen, muß ja auch nicht aus der zugehörigkeit zu dieser konfession resultieren 😉
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
da funkman noch mit details auf sich warten läßt 😉
nutz´ ich die einmalige gelegenheit meine eigenes erleben zum thema
konfessionsentscheidung für die gemeinschaftlichen kinder
zum besten zu geben
(nen bischen was, kannst du funkman, vielleicht auch für dich daraus ableiten):
ex katholisch, ich evangelisch, trauung standesamtlich, nicht kirchlich
unsere jungs auch noch im kindergartenalter ungetauft
eine einigung hinsichtlich der konfession konnte zuvor nicht erzielt werden,
ich hielt es selbst auch nicht für so dringend, da selbst erst im zuge der konfirmation getauft ...
mit beginn der grundschule und dem reiligionsunterricht stellte sich die frage jedoch (erneut)
ex erklärte, eine entscheidung hätte zeit, da der unterricht ökumenisch vonstatten ginge
irgendwann war "plötzlich" das thema kommunion angesagt,
ich: "wie? kommunion? haben wir denn schon überhaupt irgendetwas entschieden?"
ex: "ne, aber alle anderen kinder gehen jetzt in den kommunionunterricht und unsere wollen auch"
ich: "wie? alle anderen? ich dachte der unterricht wäre ökumenisch"
nun, es stellte sich heraus, dass nur das 1. jahr ökumenisch verlief und
mit dem 2. schuljahr eine wahl getroffen werden musste / worden war
ich fiel aus allen wolken :puzz:
gut, dachte ich (idiot), ex ist maßgeblich für die erziehung der jungs verantwortlich,
also soll sie es auch in ihrem (religiösen) sinne tun (ich bin ja eh nur arbeiten ...)
so wurden meine jungs denn katholisch, ohne dass ich von irgendeiner stelle,
sei´s vom grundschullehrer/ -leiter, vom pastor oder gar der ex, je gefragt wurde :knockout:
ab irgendeinem zeitpunkt hatte ex nur noch die reiterei und ihren rittmeister im sinn,
die firmung (der erz(?)bischof kommt nur alle zwei jahre vorbei) hätte bereits vor 1 1/2 jahr laufen müssen ...
nun hab ich mich, trotz nicht unerheblicher vorbehalte gegenüber der katholischen kirche,
mit dem pastor in verbindung gesetzt, vor allem weil es dem kurzen sehr wichtig ist ...
ich hoffe, sie gehen die 10 gebote nicht noch mal durch
offtopic (oder auch nicht)
lg
wolf
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Hi Wolf,
und ob ihr Rittmeister kath. oder ev.? war ihr doch wohl ziemlich egal?
Da treten Glaubensfragen doch wohl in den Hintergrund, wohin sie m.E. auch gehören.
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
und ob ihr Rittmeister kath. oder ev.? war ihr doch wohl ziemlich egal?
da zählten wohl mehr die reitkünste 😉
Da treten Glaubensfragen doch wohl in den Hintergrund, wohin sie m.E. auch gehören.
hi jochen,
wenngleich ich mich nun wahrlich nicht als überzeugter christ/gläubiger betrachte
(mehr als am heiligenabend in die kirche, wenn man´s daran festmachen kann, is nich,
und das obwohl ich seit 8 jahren für die kirche arbeite :redhead:)
seh ich das ganze mittlerweile, insbesondere mit blick auf die kids, etwas differenzierter
m.E. sollte glaubensfragen durchaus (wieder) einen höheren stellenwert erhalten,
in zeiten des allgemeinen werteverlustes, des zunehmenden egoismuses, der intoleranz u.v.a.m.,
möchte der glaube, die religion und wenn es "nur" der religions-/ kommunions- oder konfirmationsunterricht ist,
ein wenig gegensteuern
und hierbei ist es dann sicher (zunächst) zweitrangig, ob nu evangelisch oder katholisch
lieber sich irgendeiner gemeinschaft zugehörig fühlen, als gar keiner
interessant ist dann natürlich schon, was da so vermittelt wird ...
ich erinnere mich noch mit einem gewissen unbehagen an die beichten,
die meine jungs sich "ausdenken" mussten
oder an die fürbitten (ob sie wirklich so hießen?) die sie sich ausdachten:
"herr vergib mir, dass ich nicht zuhören kann"
eine antwort auf meine frage, wieso es nicht auch heißen könne
"herr hilf mir, dass ich das zuhören lerne"
hab ich bis heute nicht erhalten
nun ja
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
nachdem das nun eh schon offtopic ist 😉
eine antwort auf meine frage, wieso es nicht auch heißen könne
"herr hilf mir, dass ich das zuhören lerne"
hab ich bis heute nicht erhalten
Warum soll es das nicht heißen können? Hat das irgendjemand abgelehnt?
Ansonsten fand ich sehr schön, was du geschrieben hast, wolf, und genau das war der Grund, warum ich gerne mehr Infos von funkman hätte.
Aber vielleicht hat er nicht jeden Tag Internetzugang, oder, oder, oder ....
Gruß AJA
Warum soll es das nicht heißen können?
nun, die frage wurde mir ja nie beantwortet ...
Hat das irgendjemand abgelehnt?
nein, es wurde vorgegeben, vom pastor :exclam:
jedes kind hatte soundsoviele fürbitten (oder hieß es ablassbitten 😉 ) aufzuschreiben,
allesamt beginnend mit " herr vergib mir, dass ..."
es erinnerte mich ein wenig an´s finstere mittelalter,
5 taler in den beutel für ´ne kleine, 50 für ´ne große sünde und gut is ...
ein grund für meine resentiments der kath. kirche gegenüber,
eigenverantwortung wird und wurde m.e. nie besonders groß geschrieben
vielleicht pauschaliere ich aber auch zu sehr ...
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Hallo Uli,
Es gibt Vieles, also warum spekulieren wir hier? Wenn Taccina mich in einem Thread fragen würde, ob mein Auto schneller ist als das ihrige und sie mir auf die Bitte nach näheren Auskünften zu ihrem Fahrzeug mitteilt, dieses sei rot, dann könnten wir hier trefflich streiten, ob rote Autos grundsätzlich schneller sind als schwarze oder grüne, oder die Fahrer roter Autos einfach nur schneller fahren als die grüner Autos.
ich glaube dein Wagen ist schneller als Taccinas soweit ich mich erinnere bald "volljähriges" Gefährt. Obwohl... sie ist ja oft bei Motorsportveranstaltungen. Ist vielleicht so ein getuntes "Teil", ihr Auto, mit hoher Motorleistung.. Wenn ich mir so ihr Avatar ansehe... ist ihr Auto vielleicht doch schneller als deins? Oder es liegt am Fahrstil? Oder am Glaube an die PS des Autos?
Sorry, ist off-topic, aber nicht erst seit diesem Post...
Gruß
Martin
