Lerntherapie
 
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Lerntherapie

 
(@bengel)
Registriert

hallo fories,

ich komme noch einmal auf die lerntherapie für die kleine zurück. kurzes update: sie ist 13 und nun wird sie das jahr im gymnasium wiederholen, weil besonders mathe sehr schlecht ist. nun hat die KM mit einer lerntherapeutin gesprochen, die nach eine ersten sitzung mit der kleinen eine starke matheschwäche festgestellt hat, die eine eine stoffliche lücke von ca. 2 jahren ausweist.

wahrscheinlich muss sie 1 jahr in diese therapie zu kosten von € 178 im monat, an denen ich mich zur hälfte beteilige. nun hab ich keinerlei erfahrung darin und würde diejenigen unter euch, die schon einmal mit diesem thema konfrontiert waren, bitten mal folgenden link anzuschauen und zu kommentieren, ob das sinn macht oder vielleicht auch nicht. ich möchte die kleine nicht sinnlose "therapieren", von den kosten mal abgesehen.

die adresse hat die KM von der erziehungsberatungsstelle bekommen:

http://www.lernborn.de/

danke schon mal für den rat.

gruss bengel


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 23.08.2006 18:13
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo bengel,

ich hab mir die Setien mal durchgelesen. Aber kann mir da leider kein großes Urteil bilden, weil ich die Infos nicht sehr umfangreicht finde.

Was mir aufgefallen ist, ist das sehr viel Wert auf die psychische Stabilisierung (Therapie?) und das Antrainieren von Lernprozeßen gelegt wird.

Mir persönlich kommt der Aspekt Aufholen des fehlenden Lernstoffes und Nacharbeiten des laufenden Stoffes zu wenig vor.

Es ist halt sehr allgemein gehalten und ich denke, das man ja auch darauf eingehen muß, welcher Lerntyp das jeweilige Kind ist. Kennst du sicher, mancher lernt eher durch lesen, ein anderer durch anschauen oder laut vorsagen oder eine Mischform.

Ich persönlich wäre eher für eine fundierte Nachhilfe und, falls es nötig ist, eine begleitende Therapie. Ich bin mir da sehr unsicher, ob man beides miteinander vermischen sollte...

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2006 18:24
(@domino)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo bengel!

Erst mal ganz kurz :

Es kommt darauf an aus welchem Grund sie eine Matheschwäche (lerntempo/ Dyskalkulie/Konzentrationsschwierigkeiten etc.)
hat und wie gut bzw.schlecht sie in anderen Fächern ist.
Vielleicht kannst Du dazu noch was schreiben.

Ich beschreibe Dir mal meinen Werdegang:
-Empfehlung von Grundschule für das Gymnasium
-5. Klasse super gelaufen
-6. Klasse abgesackt,besonders in Englisch und Mathe
- Nach einem Test der Schule wurde meinen Eltern nahegelegt mich auf die Realschule zu schicken,da ich mit dem  Lerntempo des Gymnasiums nicht mehr mithalten konnte.
- Bin dann auf die Realschule gekommen und hatte ein gutes Abschlusszeugnis!
- nach meiner Ausbildung sogar Fachabitur !

Was ich damit sagen wollte....wenn sie in anderen Bereichen auch Schwierigkeiten hat,finde ich es unnötig sie durch das Gymnasium zu "therapieren"

Wenn es nur Mathematik betrifft und keine Dyskalkulie etc. vorliegt,genügen normale Nachhilfestunden.

LG
Domino


Gehe Deinen eigenen Weg,dann verläufst du dich auch nicht !

AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2006 18:45
(@bengel)
Registriert

danke schonmal.

sie ist schwach in allen naturwissenschaftlichen fächern. sie hat einfach noch nicht, im gegensatz zur grossen schwester, kapiert, dass sie für sich lernt und lernen keine strafe ist. wenn ihr ein lehrer nicht gefällt, schaltet sie die ohren auf durchzug. deshalb bin ich mir ja auch unsicher, ob nachhilfe allein ausreicht. sprachlich ist sie ganz gut.

gruss

bengel


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.08.2006 19:15
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

wenn ihr ein lehrer nicht gefällt, schaltet sie die ohren auf durchzug

hm, ein Verhalten das ich auch von mir kenne (hab aber trotzdem mein Abi und Studium geschafft). Genauso wie man bei nem coolen Lehrer viel lieber lernt. Ob das wirklich mit ner Therapie behandlebar ist ??? Würde nicht viel mehr helfen, wenn man ihr immer wieder ihre Träume und Ziele vor Augen führt und ihr klar macht das der Berif xy eben gute Noten als Voraussetzung hat.

Hinzukommt sicher die Pubertät, da ists für Kinder eh schwierig.

Im übrigen seh ich´s wie domino. Es ist nicht imemr sinnvoll ein Kind durchs Gymmi zu quälen. Besser als ein schlechtes Abi ist dann eine gute mitterle Reife und dann kann sie ja weitermachen. Da ist sie dann aber eben auch schon alt genug um zu verstehen was sie zum Erreichen ihrer Ziele tun muß.

Lg Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2006 19:23
(@bengel)
Registriert

hallo nochmal,

nun habe ich ausführlich mit der dame gesprochen und nun sieht alles schon anders aus. es wird eine kombination von stoffnachholung, aktueller nachhilfe und lerntherapie werden. 4-5 mal im monat zu pauschal monatlich 178.00.

sie meinte, nach der ersten analyse, müssten wir mit mindestens 6 monaten rechnen. ich werde der kleinen diese chance nicht verbauen, denke ich. und sie gleich wegen eines verpatzten jahres vom gymnasium nehmen möchte ich erst recht nicht. ich weiss, wie man sich da fühlt, da ich es wegen der ehekrise meines vater und meiner stiefmutter am eigenen leibe erlebt habe. das möchte ich ihr eigentlich ersparen und sie will ja auch unbedingt selbst auf der schule bleiben.

ich hoffe, sie schafft es.

danke und gruss

bengel


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.08.2006 18:26
(@nena62)
Rege dabei Registriert

Hallo Bengel,

wenn sie dort bleiben will dann gib ihr die Chance.

Meine "Kleine" hat in der 8 auch ne Ehrenrunde gedreht und nun, nach 1 1/2 Jahren intensiver Nachhilfe(knapp 140 Euros im Monat... ohne beteiligung von Papa) und nachdem sie endlich mit 16 weiss dass sie nicht für mich sondern für ihre Ziele lernt, ist sie ne recht gute Schülerin.

Ich bin froh dass ich ihr die Chance gegeben hab.

Euch alles Gute


Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2006 23:30
 biga
(@biga)
Registriert

Hallo bengel,

ich denke auch, dass dort ein sehr ganzheitlicher Ansatz gefahren wird. Und wenn wirklich Lücken von 2 Jahren da sind, dann reicht Nachhilfe nicht. Dann muss was aufgeholt werden und vor allem auch eine veränderte Einsteöllung zum Lernen angebahnt werden.

Was mir noch einfällt: Wie lange dauert eine Sitzung, in welchen Abständen finden die statt und wie oft wird eine Entwicklungskontrolle gemacht? letzteres sollte nämlich bei Lerntherapien so alle 8 Wochen überprüft werden, weil sonst Lcken bestehen bleiben können.
Manbche Therapien gehen nach einem Programm vor, dass einfach abgespult wird und dadurch nur weitere Lücken erzeugt, weil nicht wirklich die Lücken geschlossen werden. Hier slltest Du vor Vertrag unterzeichnung noch enmal genau hinschauen und hinterfragen.

LG
Biga


AntwortZitat
Geschrieben : 25.08.2006 00:32