Kind hat große Angs...
 
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Kind hat große Angst vor Hunden

 
(@nextmitfragen)
Rege dabei Registriert

Hallo liebes Forum,

ich wende mich nach einiger Zeit wieder mit einem Problem an euch.

Die Kleine (9) meines LGs hat eine stark ausgeprägte Angst vor Hunden. Sie hatte ein unschönes Erlebnis in ihrer frühen Kindheit mit einem großen Hund und daraus resultiert diese Furcht offenbar. Es belastet sie selbst sehr stark. Ihre Mutter war mit ihr vor einiger Zeit mal bei einem Kinderarzt, und der hat den Tipp gegeben, einfach mehr mit Hunden und Tieren allgemein in Kontakt zu treten. Das ist allerdings mangels Tiere im Familien- und Bekanntenkreis wieder im Sande verlaufen.
Als die Kleine das letzte Mal mit meinem LG über diese Angst gesprochen hat, fing sie an zu weinen und machte sehr deutlich, dass sie diese Angst endlich lossein will, dass sie Hunden auf der Straße einfach locker gegenüber treten kann und wenn sie doch mal irgendwo zu Besuch ist, dass die dann nicht ihre Hunde wegen ihr ins Schlafzimmer sperren müssen.

Mein LG hat sich also im Internet schlau gemacht und will nun zuerst noch einmal mit dem Kinderarzt sprechen und dann das Thema "Kinderpsychologe" in Angriff nehmen. Die Mutter meinte dazu nur "Mach' halt." Von den Arbeitszeiten her kann er es sich so einrichten, dass er die mehrwöchige Therapie begleiten kann bzw. die Kleine eben zu den Terminen bringen kann.

Nun unsere Fragen:
- habt ihr Erfahrungen mit derartigen Therapien gegen Ängste?
- habt ihr allgemein Erfahrungen mit dem Thema Kinderpsychologen? Wenn ja: woran kann man einen passenden erkennen?
- ist es notwendig, dass bei einer derartigen Therapie beide Elternteile voll dahinter stehen?

Die letzte Frage stellt sich deshalb, weil die Mutter sich jetzt nicht sonderlich interessiert zeigt. Kann sich natürlich ändern, wenn sie sieht, dass der KV es wirklich ernst meint und nicht irgendwas vorschlägt und ihr dann alles zuschiebt.

LG,

NmF


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 11.03.2009 12:43
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin NmF,

google doch einfach mal nach "Hundephobie" bzw. "Canophobie"; da solltest Du über ein solches Spezialthema ungleich mehr finden als in einem Familienrechtsforum.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2009 16:49
(@lupina)
Nicht wegzudenken Registriert

wie wäre es wenn ihr euh mal bei einer hundeschule erkundigt ,wann die zum beispiel welpentreffen haben die sind niedlich und ihr könnt den umgang spielerisch üben.
da hab ihr etwas davon und und die welpen haben umgang mit kindern.
später dann vielleicht  zu den großen hunden ,sprecht mit den hundetrainer .


lg lupina
leuchtturm
[blau] vertrauen ist wie ein kartenhaus,mühsam aufzubauen,aber in sekundenschnelle zu zerstören[/blau]

AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2009 20:04
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Tagchen,
habt Ihr schon mal den einfachsten Weg ausprobiert?
Also Gang zu einem Tierheim, oder Tierpension oder evtl. Züchter mit kleinen Welpen. Wäre doch ein Anfang.
MfG Dibaa


AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2009 20:04
(@lupina)
Nicht wegzudenken Registriert

wie wäre es wenn ihr euh mal bei einer hundeschule erkundigt ,wann die zum beispiel welpentreffen haben die sind niedlich und ihr könnt den umgang spielerisch üben.
da hab ihr etwas davon und und die welpen haben umgang mit kindern.
später dann vielleicht  zu den großen hunden ,sprecht mit den hundetrainer .


lg lupina
leuchtturm
[blau] vertrauen ist wie ein kartenhaus,mühsam aufzubauen,aber in sekundenschnelle zu zerstören[/blau]

AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2009 20:29
(@nextmitfragen)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

Also denkt ihr, der Gang zum Kinderarzt / Psychologen wäre schon der übernächste Schritt? Der Vater möchte nichts falsch machen und durch ein Fehlverhalten irgendwie die Angst noch vergrößern oder aber Chancen auf Besserung zunichte machen. Im Internet wird zu diesem Thema ja sehr viel geschrieben und die Patienten mit viel Geduld und Zeit an den Angstfaktor herangeführt.
Das zweite Problem ist, dass sich diese Angst seit der Trennung vor 3 Jahren noch verstärkt hat. Der Vater vermutet als Laien-Psychologe einen Zusammenhang.

LG,

NmF


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.03.2009 10:44
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,
ist ja garkeine Frage, find ich ja im Grunde auch gut dieses schlau lesen und das man nichts falsch machen möchte. Aber manchmal kann es auch passieren das man sich zu schlau liest. Vor allem wenn es um Psychologie geht. Vielleicht gibts ja wirklich die zwischenlösung erst mal Welpen anschauen und wenn da schon die Angst aufkommt dann wirklich Psychologischen Rat einholen.
MfG Dibaa

PS: habe nächste Woche auch einen Termin bei der Psychologin meines 3 jährigen Sohnes, weiß aber nicht genau weswegen, meiner Meinung nach nur ein weiterer Versuch der KM den Umgang zu verhindern.


AntwortZitat
Geschrieben : 12.03.2009 22:40
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,
ich denke auch dass Psychologe und "Angstseminar" zu große Geschütze sind. Geht auch nicht weil die Wirkung verpufft, wenn KM nicht interessiert ist.

Da die Tochter selbst etwas ändern will, schlage ich vor, mit ihr gemeinsam im Buchhandel ein Buch auszusuchen über "Hundekommunikation". Das könnt ihr dann mit ihr lesen, und verstehen wie Hunde warum regieren, welche Kommunikationsmißverständnisse es gibt und wie man als Mensch einem Hund gegenüber auftreten sollte.

Danach, wenn das thema für sie interessant geworden ist, und sie neugierig geworden ist, dann finde ich die Idee mit der Welpenschule auch sehr gut. Oder ihr habt einen Bekannten mit einem lieben Hund, der auch einfühlsam genug ist, eine "Gegenüberstellung" vorzubereiten.

Mönsch, wenn ihr in Berlin wohnen würdet, könnte ich euch glatt meinen Hund empfehlen: der liebste Hund der Welt.

ligr ginnie

die gerade im Kino den frechsten Hund der Welt gesehen hat  und nun froh ist, den liebsten abbekommen zu haben 😉


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2009 22:52
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,


AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2009 22:58