Hallo,
mein Sohn (5) leidet seit seiner Geburt an diversen kleineren Anzeichen einer Allergie. Mal sind die Kniekehlen betroffen, mal die Kopfhaut. Mal etwas mehr, dann wieder Monate nichts.
Zur Zeit ist es schlimm. Der Kopf ist voller Milchschorf und seine Nase ist zu, die Augen tränen.
Der HNO-Arzt will Ihm die Polypen entfernen- operativ. Der Kinderarzt will mit Medikamenten ran. Meine Ärztin, etwas sanfter, will erstmal eine Darmsanierung machen, da sich bei so kleinen Kindern das regulieren kann.
Ich bin generell nicht für das Einwerfen von Pillen, vor allem nicht bei Kindern, wo sich Abwehrstoffe noch bilden können. Da es nachts extrem schlimm ist, bekommt er vor dem schlafen ein Nasenspray mit Cortison, welches die Schleimhäute abschwillen lässt.
In Büchern liest man vieles Unterschiedliches.
Hat von euch jemand Erfahrungen, was man tun kann und ob ein Test gemacht werden kann, obwohl er erst gerade 5 ist?
Vielen Dank
LG Luca
Hallo Luca,
ich selbst bin Allergiker und hatte nach jahrelangem Herumlaborieren den Durchbruch mit einer Bioresonanz-Therapie. Daran geglaubt habe ich selbst nicht wirklich. Neugierig gemacht hat mich, dass eine geistig behinderte junge Frau damit von jahrelangem Durchfall geheilt wurde. Ich habs probiert. Es hat geklappt.
Vielleicht wäre das auch etwas für euch, zumal die Methode sehr schonend ist. Ich brauche seitdem überhaupt kein Cortison mehr.
Liebe Grüße
Andrea
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Dalai Lama
Hallo Luca,
ich weiss von einem Allergologen, dass er Allergietests ab dem 4. Lebensjahr macht.
Bevor ich mit Medikamenten rangehen würde, würde ich erst testen lassen. Die Ursache muss ja bekannt sein für die Zukunft.
Lg
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Danke an euch,
Ja, die Lösung mit dem Cortisonspray ist auch nur für den Notfall und nur für nachts, da an Schlaf sonst nicht zu denken ist.
Mit der Behandlung war es bisher schlecht, da mir gesagt wurde, dass Kinder bis zum 5. Lebensjahr nicht sicher getestet werden können, zumindest keine Bluttests. Und die Symptome waren einfach zu unterschiedlich und zu unregelmäßig. Da ließ sich aus dem Alltag kein Auslöser herausfiltern.
Ein Test wird sobald möglich durchgeführt. Dann weiß ich zwar die Auslöser, kann ja aber trotzdem nur die Symtome bekämpfen.
Mmh, Bioresonanz-Therapie- danach werde ich mich mal erkundigen. Mal schauen wie die Darmkur anschlägt, die braucht er ohnehin, weil er keine Kohlebakterien hat und seine Nahrung einfach nur ein Durchläufer ist. Er futtert wie ein Erwachsener und ist dennoch sehr zart.
LG Luca
Hallo, luca,
warst du schon bei einem Dermatologen?
Wenn nicht, würde ich das probieren, da auch die Haut betroffen ist.
Gruß: Lavendel
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Hi luca,
ich denke auch dass so etwas in Facharzthände gehört (Allergologe). Wenn du im Inet nicht fündig wirst hier noch ein Tipp: einige Krankenkassen haben eine Servicetelefonnummer für medizinische Auskünfte (auf der KK-Karte oder Homepage zu finden). Dort kannst du das Problem schildern und wirst von Ärzten beraten/zurückgerufen. Auch Arzt-Adressen erhältst du da. Jedenfalls ist es bei uns so 😉
Ich persönlich denke: erst die Ursache herausfinden, dann die Schulmedizin mit Alternativen wie der oben erwähnten Bioresonanztherapie kombinieren...
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
hallo luca,
du wohnst doch in berlin oder? ist es dir zu weit nach zehlendorf?
Sophie
Hallo,
Danke an euch.
Tiefstes südlichstes Brandenburg mit Blick auf Sachsen. 😉
Dermatologe war ich auch schon-da hieß es leichte Neurodermites. Die Probleme mit der Haut (bis auf Kopf) sind aber weg.
Kurz gesagt: Allergologe
Danke für den Tipp. Den suche ich mal. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt.
lg Luca
Hallo, luca
ich weiß nicht, ob ich das hier so schreiben darf; aber google mal den Begriff "Atopie".
Dazu zählen Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen.
Dermatologen sind oft auch kompetente Allergologen.
Gruß: Lavendel
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Hallo,
ich bin mit der Kleinen beim Kinderarzt/Pneumologen in Behandlung. Der macht sogar selbst Asthmaschulungen.
Er sagt Neurodermitis geht so bis zum 5./6. Lebensjahr etwas/ganz weg und dafür kommt häufig Allergie oder Asthma. Manche Kinder haben auch alles zusammen.
Vielleicht gibt es auch in Blickrichtung Sachsen einen solchen kompetenten Kinderarzt?
Sophie
Moinsen,
mal ganz allgemein und nicht auf die hier beschriebenen Fälle bezogen: Wir sind vor Jahren bei der Suche nach einem hübschen Platz für einen Kurzurlaub >>>HIER<<< gelandet. Ferien auf dem Bauernhof bei einer sehr nette Bauersfamilie. Die bieten auch speziell Ferien für "Sagrotan-Kinder" an, also Kinder, die durch zuviel Hygiene in ihrem Umfeld ein angeknackstes Immunsystem (Asthma etc.) haben: Nach einer Woche auf dem Bauernhof, wo es alles an Keimen gibt, was zum gesunden Landleben gehört, sind die Beschwerden oft weg.
So etwas (oder auch Ferien direkt am Meer) wäre das erste, was ich bei einem kleineren Kind bei allergischen Symptomen versuchen würde, bevor ich es von Arzt zu Arzt schleife.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hi, mal am Rande:
mal ganz allgemein und nicht auf die hier beschriebenen Fälle bezogen:
Na ja, passt auch nicht ganz, denn luca hat nen Hund :rofl2:
Uups, oder ist das geheim?? :redhead:
ligr ginnie
PS - der Bauernhof gefällt mir sehr! Schade, dieses Jahr haben wir schon gebucht.. ;-))
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Hallo Ginnie,
kein Problem. 😉
Naja, passt in meinem Fall wirklich nicht. Sohni ist alles andere als steril erzogen worden. Der durfte sich schon immer schmutzig machen, Himmbeeren und Kirschen direkt vom Baum naschen, läuft im Sommer immer nackig rum, barfuß ohnehin, ist ein absolutes Naturkind und jeden Tag draussen und unsere Nachbarn haben einen Bauernhof, da geht er oft mit auf dem Feld helfen und Pferd und die anderen Tiere füttern.
Letztes Jahr bei der Heuernte musste ich mit ihm dann abends allerdings ins Krankenhaus. Die Augen waren komplett zugeklebt.
Aber grundsätzlich kann ich Brilles Post nur unterschreiben. Deshalb habe ich Sohni auch nie in Watte gepackt. 😉
LG Luca
Hallo, brille,
ich kann das mit dem Zitieren nicht, muss dir aber teilweise widersprechen.
Ich habe selbst atopische Dermatitis und bin quasi frisch geschult.
Es stimmt, dass diskutiert wird, dass die Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis zunehmen, weil unsere Kinder heute quasi steril großgezogen werden und damit dem Immunsystem die Chance genommen wird, sich mit tatsächlich "gefährlichen" Erregern zu beschäftigen.
Dies ist sicherlich ein Faktor, der die Zunahme dieser Krankheiten begünstigt.
Von daher ist die Idee mit Ferien für "Sagrotan-Kinder" oder mit dem Urlaub im reizarmen Klima schon richtig.
Auch eine Kur mit Patientenschulung wäre eine gute Maßnahme.
Ich würde jedoch dringend empfehlen, auch einen guten Dermatologen/ Allergologen aufzusuchen und sich zusätzlich auch selbst schlau zu machen.
Es hat sich in der Therapie und Forschung in den letzten Jahren doch ein bisschen getan und Fach-Ärzte empfehlen eine frühzeitige Intervention bei "allergischen Beschwerden", um genau diese "Etagenwechsel", wie luca sie beschreibt zu verhindern.
Bitte frage nicht nach Quellen, die suche ich jetzt nicht mehr, bin zu müde.
Gruß: Lavendel
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
