Hallo,
Meine Ex zieht mit dem Kind weg von mir. Ich werde ziemlich weit von meinem Sohn (8 Jahre alt) wohnen. Also, ein Mal pro Monat kann ich es mir leisten, hinzufliegen, und auch zu Ferien. Ist es genug, um unsere Verhaeltnisse langsfristig zu behalten? Oder wird es schnell dazu fuehren, dass ich fuer ihn irrelevant werde? Hat jemand Erfahrung?
Oder habe ich gute Chance, auf Grund langer Entfernung statt uebligen jede 2. WE/Monat gleich 1 Woche pro Monat mit dem Kind gerichtlich durchzusetzen?
(Meine Ex waere dagegen, und ich will nicht ohne guter Chancen Gerichtliche Auseinandersetzung starten).
(SR habe ich keine).
Max
Hallo Maxim,
der Junge ist schulpflichtig. Wie soll das gehen, wenn Du an Deinem Wohnort arbeiten musst und er in seinem Wohnort zur Schule?
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
der Junge ist schulpflichtig. Wie soll das gehen, wenn Du an Deinem Wohnort arbeiten musst und er in seinem Wohnort zur Schule?
Meinst Du dass ich eine Woche mit ihm sein will (statt 2 WE)? 5 Tage vom Urlaub kann ich nehmen, und mehrmalig pro Jahr. Und meine Eltern wohnen da wo er wohnen wird. Also, technisch gesehen, ist es nicht unmoeglich.
Frage ist, ob es (a) absolut notwendig ist (d.h., ob ich sonst bald Kontakt mit ihm verliere), und (b) ob es durchsetzbar ist.
Hallo Maxim,
um mal auf deine Frage zu antworten.
Nein. Wenig Umgang ist immer besser als keiner.
Ich habe mich aus anderen Gründen damit beschäftigt. Der Umgang ist essentiell für das Selbstverständnis des Kindes. Es bleibt wichtig, dass es sich von beiden Elternteilen geliebt und 'umsorgt' fühlt. Sohni wird sich auch weiterhin angenommen fühlen und mit 8 bist du auch nicht mehr zu ohne weiteres zu vergessen. Mach Dir da mal keine Sorgen
Ganz wichtig ist, dass das Sohnemann die Ferien bei Dir verbringt. Versuche in einem konstruktiven Gespräch mit der Mutter an einer solchen Lösung zu arbeiten. Um dich über die Auswirkungen des Ausbleibens zu informieren, solltest Du vorher über Eltern-Kind-Entfremdung recherchieren und dir so einige Argumente erarbeiten.
Ihr beide würdet eurem Sohn einen Dienst damit erweisen.
Gruß,
Michael
Nein. Wenig Umgang ist immer besser als keiner.
Was bedeutet "Nein" in diesem Kontext - ist 1 WE/Monat nicht zu wenig, oder werde ich auch dabei nicht irrelevant?
Danke, Michael. Ueber Entfremdung weiss ich ein bisschen. Das ist gerade wovor ich Angst habe.
Ist 1 WE/Monat genug als ein Mittel gegen Entfremdung?
Hallo Maxim,
es ist zu wenig aber genug um nicht völlig entfremdet zu werden. Hier ist doch eher die frage, was ist möglich, oder? Die Antwort lautet, jeden Monat und in den Ferien ist besser als kein Umgang.
Was heißt, dass Du dich schon damit auskennst? Ist Entfremdung die Motivation für den Umzug? Gab es vorher Probleme? Wie ist die Elternebene?
Gruß,
Michael
Was heißt, dass Du dich schon damit auskennst? Ist Entfremdung die Motivation für den Umzug? Gab es vorher Probleme? Wie ist die Elternebene?
Nein, Michael. Ich sitze auf diesen Webseiten ein Paar Wochen. Und Entfremdung ist doch often ein Thema. Und ich habe genug gelesen, um Angst davon zu haben.
Hallo Maxim,
Angst ist nie ein guter Ratgeber.
Versuche positiv an die Sache zu gehen. Rede emphatisch mit deiner Ex darüber, was ihr Eltern am besten für euer Kind machen könnt. Bleib optimistisch.
Ich werde gerade massiv entfremdet und muss dabei Kröten schlucken, von denen Du nicht gedacht hättest, dass sie in einen Mund passen.
Was bleibt mir übrig?
Ganz einfach: Informieren, was das Beste für das Kind ist, Weg überlegen, Zweifel aufkeimen lassen und aus dem Weg räumen, positiv bleiben, machen.
Gruß,
Michael
Hallo maxim,
auch wenn ich dir natürlich mehr Umgang gönnen würde, so sehe ich die Gefahr der Entfremdung auch nicht.
Meine älteste Tochter ist 600 Km weggezogen als sie gerade 2 war.
Seitdem habe ich sie höchstens alle 2 Monate gesehen.
Unser Verhältnis ist trotzdem Super. Sie ist heute 15.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo Maxim,
mein Mann hatte in den ersten Jahren nach der Trennung auch nur 1x monatlich Kontakt zu seinen Kids. Selbst Telefonate waren nicht wirklich gerne gesehen :knockout:
Seit über einem Jahr sieht er die Kinder jetzt 2 x monatlich. Ich kann nicht feststellen, dass sich die ersten Jahre für Kinder negativ auf das Verhältnis ausgewirkt haben. Im Gegenteil - die Kids freuen sich knubbeljux wenn sie zu Papa dürfen.
Es ist meiner Meinung nach die Qualität des Umgangs, die entscheidet, nicht unbedingt die Quantität.
Leider wirst Du aber von vielen alltäglichen Dingen nix mitbekommen und das ist der Knackpunkt, der meinem Mann zu schaffen macht. Den Kindern offensichtlich nicht.
LG
Julia
Mission impossible?
Meine älteste Tochter ist 600 Km weggezogen als sie gerade 2 war.
Seitdem habe ich sie höchstens alle 2 Monate gesehen.
Unser Verhältnis ist trotzdem Super. Sie ist heute 15.
Beppo, wie lange warst Du bei ihr jede 2 Monate? Nur WE /Fr-So) oder laenger?
Immer nur WE, Sa-So.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo,
mir passiert dies im Moment auch. Meine Frau zieht nach Dänemark und ich kann vielleicht jedes Monat für 4-5 Tage hinauf. Natürlich kommt es auf meine Arbeit an und genau das macht mir Angst. Ich werde mir eine Wohnung kaufen müssen damit ich meinen Kindern Geborgenheit bieten kann wenn ich bei ihnen bin.
Und die Panik setzt im Moment ein. Habe meiner Frau sogar ein Haus angeboten ohne Kosten damit sie hier in Österreich bleibt aber leider nein. Sie will mit nichts und den Kids nach DK.
:-((((
Tipps was man machen kann würden sicher helfen.
Danke
