Das Erbärmlichste, ...
 
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Das Erbärmlichste, was sie je erlebt hat,

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(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Achja,

ich glaube zumindest in einem Beitrag ist schon nach dem konkreten Alter der Tochter gefragt worden. Diese Frage hast Du leider nicht beantwortet. Vielleicht wäre es für alle hilfreich, wenn Du uns diese Information mal geben würdest. Denn davon hängt auch schon einiges ab, was man alles "erbärmlich" findet oder nicht.

Aus meiner Sicht hat Schultze den Nagel schon auf den Kopf getroffen. Natürlich ist Deine Wut verständlich, nur müssen sich aus meiner Sicht Elternteile schon fragen, ob man das Unverständnis des Kindes aufnimmt und bespricht oder ob man dieses (so scheint es zumindest) einfach hinnimmt und auf den Zug der Empörung aufspringt. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2014 22:02
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Nabend

zumal man ja durchaus, auch wenn ich den Burger bezahlt hätte, die Rolle des Vaters als Zahlemann für alle Unternehmungen und Alleinzahler für alle kindsbezogenen Kosten in Form von Unterhalt bei fast oder ganz erwachsenen Kindern in dem Zuge auch mal kritisch hinterfragen könnte. Nur mal so zum Thema Gleichberechtigung.

lg


AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2014 23:06
(@achhja)
Nicht wegzudenken Registriert

Die Tochter ist mittlerweile 22, die Zahl der "Umgänge" (jetzt im Erwachsenenalter natürlich "freiwillig) beschränkten sich schon immer auf zweidreimal im Jahr (wobei ich ihr da immer vorsichtshalber Geld mitgegeben habe aus guten Gründen, sie hat es jedesmal benötigt) der Vater schuldet ihr immer noch über 2000,- Euro Unterhalt.

Aber gut, ist ok. Es ist vermutlich ihre Schuld, dass sie ein ganz normal Benehmen voraussetzte: wenn man eingeladen wird, das auch so gehandhabt wird und man nicht trotzdem selbst zahlen muss.
Ich dachte es wäre erlaubt, dass ich das Benehmen des Vaters ebenfalls nicht ganz ok finde und das einfach mal hier formulierte. Als Mutter steht mir das vermutlich nicht zu, irgendetwas von (einem) Vater zu erwarten. Ich wusste es nur bisher noch nicht und hätte nicht erwartet, dass wir nun aufgrund eines Frustpostings jetzt auf der Anklagebank sitzen.

Wäre es besser ihr zu sageh, dass sie überhaupt nichts zu fordern hätte, weil es anderen viel schlechter geht? Dass sie froh sein solle, dass ihr Vater überhaupt Unterhalt gezahlt hat, wenn er schon beim Umgang so geizig ist/war? (Schließlich war ich vollzeitig berufstätig, hätte das natürlich auchh alles, wenn auch sehr schwer selber tragen können)
Bisher dachte ich und habe das auch so vertreten, dass das eine mit den anderen nichts zu tun habe.

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, dann habe ich mich in der Adresse geirrt. Dann ist das nicht mehr das Forum, das ich mal kannte und schätzte.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.08.2014 10:46
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Mensch achja, jetzt steigere dich da doch nicht so rein.

Das, was du hier jetzt wiedergibst hat niemand gesagt.

Ich lese die Reaktionen so, dass das von dem Vater sicher keine Heldentat ist, aber dass es eben sicher auch schlimmeres gibt und dass es kein Grund ist, sich darüber aufzuregen.

Und ich habe in den Reaktionen auch nichts gelesen, was dir ein Redeverbot auferlegen würde.

Dass Töchterchen sich über sowas ärgert, ist verständlich.
Dass du dich mitärgerst auch.
Ebenso, dass du das hier rein schreibst.
Und genauso ist es ok, dass andere darauf hin auch ihre Meinung schreiben, auch und gerade, wenn sie nicht exakt mit deiner übereinstimmt.

Ich verstehe die Antworten nur als Rat, die Sache nicht überzubewerten.
Und genau dafür ist dieses Forum da.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du jetzt nicht das Weite suchen würdest.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 10:58
(@achhja)
Nicht wegzudenken Registriert

Beppo, ich steigere mich da nicht rein.
Du weisst, dass ich deine (und ein paar andere) Antworten da nicht mit einbeziehe und als konstruktive Kritik nehme.
Andererseits empfinde ich Beiträge a la "ich kenne deine Geschichet nicht, aber ..... "hormongesteuert" .... "überzogen" nicht als solche. Mit dem Hintergrund, dass der Vater nie an irgendwelchen sogenannten Sonderzahlungen usw. beteiligt wurde - und das hab ich hier schon öfter geschrieben - finde ich Kritik, dass der Vater den Zahlemann wg. 3,95 geben sollte, auch ein Stück weit verletzend meiner Tochter gegenüber (ich weiss, dass es das gemeinsame Kind ist, aber bei gefühlter Erziehungs-, Betreuungsbeteiligung des Vaters von 1% nehm ich mir die Freiheit, da "meine" zu schreiben).


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.08.2014 13:11
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Du solltest Dir hier nicht ans Bein pieseln lassen. Es gibt manchmal Menschen, die nach jahrelangem Familienrechtsdrama nicht in der Lage sind zu erkennen, dass es nicht um "Gerechtigkeit", "Gleichberechtigung" und "Geld" geht, sondern einfach um ein "Kind", das als Erwachsene wieder einmal erkennen muss, dass sich der eigene Vater einfach erbärmlich verhält. Und ja, das finde ich auch.

Es geht nicht um 3,95 Euro für einen Burger. Und es geht auch nicht um Aufrechnungen. Es geht um eine Geste des Vaters an das Kind, auch wenn es erwachsen ist. Es geht um Kleinlichkeiten, unbedachtes Verhalten, Distanz und Freudlosigkeit, die einfach jedes Kind verletzen.

Mein Sohn hat nach etlichen Ostern und Weihnachten ein Sammelsurium an "Milka-Tassen", weil sein Papa jedes Ostern und Weihnachten Päckchen mit Milkaschokoladen und irgendwelchen Tassen schickt. Ihm käme nicht in den Sinn zu sagen "Schon wieder ne Motivtasse!", sondern er freut sich, weil der Papa an ihn denkt und ihm im Rahmen seiner scheinbar bescheidenen Möglichkeiten, eine kleine Freude bereiten will. Was und wie und womit, das ist völlig unerheblich. Er TUT es.

Und das ist eben, was auch das 22jährige Kind einfach mal gebraucht hätte. Dass er es GETAN HÄTTE.

Wer das nicht begreifen kann, tut mir ehrlich leid.

Lieben Gruß, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 13:35
(@fix und alle)

ich wäre froh ich hätte diese Probleme und nur diese mit meiner Ex und muss @schultze voll in seinen Aussagen zustimmen

Liebe Grüße, fua


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 14:09
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

ich finde es bedenklich, den eigenen, persönlichen (und oft sehr engen) Erfahrungshorizont über die Erlebnisse und Empfindungen anderer Menschen zu stülpen und daraus Schlüsse zu ziehen wie "Du hast ja keine Ahnung!" oder "gemessen an dem, was ich erlitten habe, ist das ja garnix!"

Ansonsten müsste ich nach meinen persönlichen Erfahrungen mit Gewaltmärschen und Manövern während meines Wehrdienstes Ende der 70er Jahre oder stressiger Reisen in unwirtlichen Gegenden der Erde ja den meisten anderen Leuten absprechen, dass sie keine Ahnung hätten, was Hunger, Durst oder körperliche Erschöpfung bedeuten. Hat da irgendwer etwas davon?

Jeder Mensch hat seine eigenen Toleranz-, Emotions- und Leidens-Schwellen; wir befinden uns hier nicht in einem Mitleids-Contest, den der gewinnt, dem nach eigener Einschätzung etwas Schlimmeres widerfahren ist als anderen.

Vorliegend fand die Tochter von @achja den Geiz ihres Vaters (dessen Auswirkungen sie ja nicht erst jetzt festgestellt hat, sondern der sie vermutlich seit Jahren begleitet), eben erbärmlich. Und @achja hat ihren Thread überschrieben mit "Das Erbärmlichste, was sie je erlebt hat" (und nicht etwa mit "Das Erbärmlichste, was jemals passiert ist"). Es geht dabei nicht um Geld und auch nicht um die Frage, ob man mit 22 seinen Burger nicht selbst bezahlen kann. Aber vermutlich um die Erkenntnis "ich bin meinem eigenen Vater nicht mal lumpige 4 EUR wert."

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 14:27
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

es ist doch gar keine Frage, dass das mit den 4€ eine lausige Tat ist, wenn sie sich denn so zugetragen hat. Aber man hört immer nur eine Seite hier und damit bleibt ein Restzweifel. Ich bin ja selber Scheidungskind, kenne die Geschichten von damals über den bösen Papa und kenne mittlerweile beide Seiten und sehe so manches von damals mittlerweile anders.
Und deswegen gebe ich hier nicht einfach nur mal recht, denn üblicherweise gibt es bei allem zwei Seiten. Und deswegen sollte es zumindest möglich sein, auch mal Dinge und Meinungen in Frage zu stellen. Wenn es sich genauso zugetragen hat, wäre es traurig. Aber das muss ja nicht so sein, denn Scheidungssituationen sind sehr komplex für alle Beteiligten. Die Eltern kämpfen gegeneinander (bzw es reicht schon, wenn nur einer kämpft, der andere wird auf jeden Fall mit reingezogen) die Kinder leiden gleichzeitig unter dem Konflikt nutzen ihn aber auch unbewusst für Ihre Ziele, wenn sie älter werden. Oftmals ist es nicht so einfach, wie es scheint, auch bei 4€. Hier hat sich Tochter aufgeregt, Mutter gibt Ihr recht, Mutter-Tochter Bündnis gestärkt und eine ganze Forenseite Zustimmung. Aber letztendlich sind dies auch manchmal gerne angwendete Mittel, um Väter aus der Erziehung auszugrenzen, klar zu machen, wer das Sagen hat, wer der Verbündete ist, wer der Gegner. (Papa zahlt nicht (obwohl er mit KU schon den gesamten Bedarf alleine bezahlt und damit zur Geldbörse degradiert wird ohne Recht auf Mitbetreuung), Papa will dass du dies machst, Papa darf dich zu nix zwingen (Nur Mama darf das), ich bin Deine Freundin, Papa böse (weil er Grenzen setzt), das kommt sehr häufig vor.
Ich denke, ein Vater sollte zumindest darauf hinweisen, dass dies vorkommt, ohne dass Du Dir diesen Schuh dann auch anziehen musst, denn, wie gesagt, wir wissen nicht, was war und können genausowenig recht geben wie verdammen.  Am Ende des Tages kenne ich Dich nicht, kenne Deine Tochter nicht, kenne Deinen Ex nicht. Ziel ist, dass Du mal die Mechanismen eurer Trennung analysierst, weder Dir recht zu geben aber auch nicht Dich zu verurteilen. Und ich glaube, dass willst Du doch auch, denn auf der Suche nach Bestätigung gibts es sicher 100 Femimuddi Seiten, die Dir uneingeschränkt recht geben würden.

lg


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:11
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

es ist doch gar keine Frage, dass das mit den 4€ eine lausige Tat ist, wenn sie sich denn so zugetragen hat. Aber man hört immer nur eine Seite hier und damit bleibt ein Restzweifel.

Na gut aber das Problem haben wir ja bei fast jedem Beitrag hier.
Bei jedem Fall kennen wir immer nur eine Seite aber damit solch ein Forum dennoch funktioniert, ist es eigentlich Regel, die Darstellung erstmal als so gegeben hinzunehmen.
Zumindest solange die Story nicht von vornherein absurd und völlig unglaubwürdig ist.
Und das stellt i.d.R. ja auch kein Problem.

Wenn die Geschichte unwahr ist, hat das ja in erster Linie Nachteile für den Fragesteller.
Die Antworten sind dann einfach unbrauchbar.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:21




Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Das Mädel ist 22 Jahre alt und somit in der Lage, sich ein eigenes Bild zu machen. Und den Vater aus der Erziehung ausgrenzen muss hier auch allein aus Altersgründen niemand mehr.

Es ist einfach müßig in der konkreten Situation die Sicht der anderen Seite zu sehen. Man kann die Situation einfach stehen lassen. Es ist auch lediglich (wie soeben auch in einem anderen Faden diskutiert) eine Frage des Anstands und der Moral.

Ich hätte als 22jähriges Kind vermutlich gesagt: "Lass mal Papa, Du bist so eine arme Sau, ich zahle DEINEN Burger mit."

Und dann hätte ich ihn mit so einer Geschichte im Rücken stehen lassen.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:22
(@schultze)
Rege dabei Registriert

Hallo,

Mit dem Hintergrund, dass der Vater nie an irgendwelchen sogenannten Sonderzahlungen usw. beteiligt wurde - und das hab ich hier schon öfter geschrieben - finde ich Kritik, dass der Vater den Zahlemann wg. 3,95 geben sollte, auch ein Stück weit verletzend meiner Tochter gegenüber (ich weiss, dass es das gemeinsame Kind ist, aber bei gefühlter Erziehungs-, Betreuungsbeteiligung des Vaters von 1% nehm ich mir die Freiheit, da "meine" zu schreiben).

Es steht dir ja unbenommen deine Meinung zu schreiben, aber wenn du das hier reinschreibst, dann musst du auch damit rechnen, dass nicht jeder deiner Meinung ist.
Der Vater hat offenbar über Jahre Unterhalt geleistet. Damit ist er seiner gesetzlichen Pflicht nachgekommen, so wie du deiner Pflicht zur Betreuungsleistung nachgekommen bist. Eine weitere Beteiligung an Betreuungsleistungen durch den Unterhaltszahler einerseits sowie eine wirkliche Förderung des Umgangs durch den betreuenden Elternteil ist leider in unserem Familienrecht nur als Lippenbekenntnis vorgesehen. Ich bedaure das sehr und es gibt viele andere Länder die das deutlich besser geregelt haben als Deutschland. Die Folge ist aber, dass diese Leistungen bei uns schon seit vielen Jahren nicht nur juristisch praktisch nicht durchsetzbar sind sondern im  Gegenteil, es werden sogar Anreize gesetzt einerseits auszugrenzen und andererseits sich nicht weiter zu kümmern.
Leider bedarf es unter solchen juristischen Rahmenbedingungen 2 Elternteile, die beide (!) quasi entgegen den Anreizen der rechtlichen Rahmenbedingungen handeln. Viele Eltern schaffen das nicht, insbesondere weil es zur Verhinderung ja auch schon reicht, dass nur einer sozusagen "systemkonform" handelt. Das eigentlich erbärmliche ist, dass die von dir beschriebene Situation zumindest bei früher Trennung der Eltern praktisch den Normalfall darstellt.

ich finde es bedenklich, den eigenen, persönlichen (und oft sehr engen) Erfahrungshorizont über die Erlebnisse und Empfindungen anderer Menschen zu stülpen und daraus Schlüsse zu ziehen wie "Du hast ja keine Ahnung!" oder "gemessen an dem, was ich erlitten habe, ist das ja garnix!"

Ansonsten müsste ich nach meinen persönlichen Erfahrungen mit Gewaltmärschen und Manövern während meines Wehrdienstes Ende der 70er Jahre oder stressiger Reisen in unwirtlichen Gegenden der Erde ja den meisten anderen Leuten absprechen, dass sie keine Ahnung hätten, was Hunger, Durst oder körperliche Erschöpfung bedeuten. Hat da irgendwer etwas davon?

Es geht hier nicht um "überstülpen". Es darf aber erlaubt sein einen Sachverhalt in einen Gesamtkontext der Kinder betrifft zu stellen.

Beste Grüße
schultze

P.S.: Und Nein, ich glaube hier möchte niemand deine Schwänke vom Komiss lesen. Ich wüsste auch nicht, was das zum Thema beitragen könnte.


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:29
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

P.S.: Und Nein, ich glaube hier möchte niemand deine Schwänke vom Komiss lesen. Ich wüsste auch nicht, was das zum Thema beitragen könnte.

Nun ja, Du hast in einigen Beiträgen schon - jetzt in meinen Worten gesagt - mitgeteilt "wenn man das nicht selbst so erlebt hat, dann soll man sich mit Meinungen / Beiträgen bedeckt halten".

Das Problem ist einfach, dass die Hürden nach der Trennung vielschichtig sein können, ob das jetzt Umgangsverweigerung, Unterhaltsverweigerung, Stalking, Mobbing, Missachtung des Sorgerechts, etc. pp. betrifft. Wenn jeder nur dort mitreden darf, wo er selbst Erfahrungen mit gesammelt hat, dann würde dieses Forum nicht in der Form existieren könnte, in der es derzeit existiert.

Deshalb ist der "Schwank" von Martin nur vergleichend. Und deshalb ist es auch sinnfrei auf Achjas Beitrag mit "ist doch alles gar nicht so schlimm" zu reagieren. In ihren Mokkasins oder der ihrer Tochter ist nämlich auch niemand gegangen.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:42
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi Lausebackemama,

Das Mädel ist 22 Jahre alt und somit in der Lage, sich ein eigenes Bild zu machen.

Das eigene Bild entsteht durch das in der Kindheit geprägte Moral und Anstandssystem. Und dieses kann durch den AE maßgeblich geprägt werden. Triff dich mal mit ein paar Scheidungstöchtern, so manche betrachtet noch mit 25J den Vater als  **tsts - ID 6** und automatische Erweiterung Ihrer Geldbörse. Nur weil man 18 ist, ist man noch nicht erwachsen. Auch die Mechanismen zur Bündnisbildung leben nach dem 18 LJ in der Regel fort, münden in einem sich selbstverstärkenden System. Denn für die Tochter ist es genauso einfach, wenn Papa (weil böse) weiter zahlt, wie für die Mutter.

Und nochmal, ich verurteile weder Achja, noch Ihre Tochter, sage nichtmal, dass es hier so sei, sondern sage, dass es in einigen Fällen so ist.  Das sage ich wegen dem von Schulze zitierten Satz, der die Selbstverständlichkeit reflektiert, mit der der Vater alle kindsbezogenen Ausgaben zu übernehmen hat (obwohl er das mit dem KU, der ja das Existenzminimum des Kindes 2fach deckt, bereits tut).  Aber nochmal, diesen Schuh muss man sich keineswegs anziehen.

Und das mit dem Burger ist in der Tat eine andere Geschichte, denke ich!

lg


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:44
(@schultze)
Rege dabei Registriert

Und deshalb ist es auch sinnfrei auf Achjas Beitrag mit "ist doch alles gar nicht so schlimm" zu reagieren. In ihren Mokkasins oder der ihrer Tochter ist nämlich auch niemand gegangen.

Ich finde es doch auch nicht gut. Ehrlich gesagt, habe ich inzwischen den Eindruck gewonnen, dass dieser Burger nur stellvertretend für jahrelangen erlebten Frust steht. Vielleicht kommt daher auch die unterschiedliche Wahrnehmung.

Beste Grüße,
schultze


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 15:55
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin dantes,

Aber man hört immer nur eine Seite hier und damit bleibt ein Restzweifel. Ich bin ja selber Scheidungskind, kenne die Geschichten von damals über den bösen Papa und kenne mittlerweile beide Seiten und sehe so manches von damals mittlerweile anders.
Und deswegen gebe ich hier nicht einfach nur mal recht, denn üblicherweise gibt es bei allem zwei Seiten. Und deswegen sollte es zumindest möglich sein, auch mal Dinge und Meinungen in Frage zu stellen.

wie @Beppo schon schrieb: Es liegt in der Natur eines Internet-Forums, dass man nur eine Seite hört - und die ist gerade bei derart emotional aufgeladenen Themen wie Trennung und Scheidung, Sorgerecht und Umgangsrecht ungefähr das Gegenteil von objektiv und "wirklich wahr". Trotzdem muss man das so unterstellen und die Antworten entsprechend ausrichten.

Oder hättest Du es prickelnd gefunden, wenn Dir nach Deinen ersten Postings hier vor etwa 5 Jahren jemand sinngemäss geantwortet hätte "also, das muss ja alles gar nicht so gewesen sein, und bevor wir nicht die Sicht Deiner Partnerin gehört haben, glauben wir Dir erstmal nicht!"?

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 16:06
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

ich meine mich zu erinnern auch kritisches und nicht nur Bestätigung meiner Meinung gehört zu haben. Aber Ihr habt ja recht. Man fühlt sich manchmal an so vieles erinnert...

lg


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 20:32
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin dantes,

ich meine mich zu erinnern auch kritisches und nicht nur Bestätigung meiner Meinung gehört zu haben.

das ist nicht der Punkt; mit Postings, die nicht viel mehr enthalten als "Du arme Sau!" kann niemand wirklich etwas anfangen. Und echte Hilfestellung ist oft unbequem, weil sie einen nötigt, eigene Standpunkte zu überdenken und ggf. zu verändern. Auch wenn es - wie wir ebenfalls immer wieder hier lesen - viel einfach wäre, der/die Ex liesse sich durch eine Art staatliche Supernanny davon überzeugen, dass der/die bei vatersein.de/muttersein.de schreibende Poster/in sowieso im Besitz der reinen Wahrheit ist und man sich seinen Ansichten nur noch anzuschliessen brauche...

Mit ging es darum, dass man ein Forum wie dieses gar nicht betreiben könnte, wenn man jede Problemschilderung erst einmal in Zweifel ziehen wollte. Wer sich hier als Unschuldslamm darstellt und seine/n Ex als Wildsau, wird schnell merken, dass er mit den daraus resultierenden Tipps im real life nichts anfangen kann.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2014 20:55
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Beppo,

aus den nachfolgenden Postings muss ich entnehmen, dass sie eingeladen wurde. Dann nicht die Kosten zu übernehmen geht natürlich nicht. Das war anfangs nicht ersichtlich! Danach habe ich gesagt, Du hast recht.
Davor musste man davon ausgehen, dass eine erwachsene Tochter mit eigenem Einkommen mit Selbstverständlichkeit erwartet, dass Ihr Vater als Mann das Essen zahlt, weil er ein Mann ist. Auch wenn ich das getan hätte, ist die grundsätzliche Erwartung das der Vater alle Kosten alleine tragen muss, sexistisch (auch im Bezug Unterhalt bei größeren Kindern, selbst wenn hier Sexismus in Gesetzesform gegossen wurde). Das ist meine persönliche Meinung.

lg


AntwortZitat
Geschrieben : 25.08.2014 01:04
(@nichtplatt)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

seit mehr als 8 Jahren fetzt Du Dich mit dem KV. Seit über 4 Jahren ist die gemeinsame Tochter volljährig. Seit einiger Zeit verdient sie eigenes Geld.

Wann ist bei Dir irgendwann einmal Schluss. Wenn Deine Tochter der Meinung ist, dass ihr Vater ihr noch 2.000€ schuldet, dann soll sie vollstrecken, sofern dieses noch möglich ist. Dich geht das gar nichts mehr an. Von einer Ex, die schlichtweg nichts mehr zu melden hat, würde ich mir als neue LG auch nichts sagen lasse. Fang an es zu akzeptieren: Du bist draußen! Klingt hart, ist aber so.

Dieses ganz Palaver um einen nicht bezahlten Burger bei MC kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich glaube nicht, dass eine 22 jährige, die Ihren Vater und sein Verhalten schon zu Genüge kennt, einen seelischen Schaden ( a La ich bin ihm nicht einmal 3,95€ wert) bekommt.

Ich hoffe dieser KV kann seine finanzielle Freiheit jetzt in Zukunft genießen. Wenn die Tochter das Verhalten des Vaters als erbärmlich betrachtet, dann kann sie den Kontakt komplett abbrechen. Ein großer Verlust wäre dass für ihn anscheinend nach Deinen Äußerungen sowieso nicht.

Nichtplatt


AntwortZitat
Geschrieben : 25.08.2014 22:23




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