Halo alle zusammen,
ich hatte diese Woche einen Fall den ich hier gerne schildern würde und mal nach eurer Meinung hören wollte, ich finde ich habe für mein Kind alles richtig gemacht.
Also Anfang der Woche anruf der KM dem kleinen seine uroma wäre gestorben, ob sie ihn nicht mit zur beeerdigung sondern zum leichenschmaus mitnehmen darf. ich sagte klar kein problem.
der kleine war fix und fertig zu tiefst getroffen, meine jetzige Ehefrau ging mit ihm in die gärtneirei, er hat sich dort ein garbgesteck in herzform mit gelborangenen blumen bestellt, dies wurde dann auch zum friedhof geliefert, in der gärtnerei hat es wohl ewig gedaurt, da er wieder bitterlich weinen musste, wwas ja auch in ordnung ist, er hat sich auch eine schleife bestellt mit in liebe dein....
Soweit sogut, dann der anruf der km sie würde ihn vor der beerdigung abholen und er müsste dann vor der kirche und dem friedhof warten, dazu ich ein klipp und klares nein, kinder ( erst ist zwar schon 8) haben da nix zu suchen, und ihn davor stehen zu lassen fand ich ein unding, er hat eh schon gelitten wie ein hund.
Nach ewiger diskussion hat sie dann eingesehen(ob es wirklich so war weis ich nicht, vllt. lag es auch nur daran dass ich darauf beharrte) und holte den kleinen nach der beerdigung.
Die nächsten tage werde ich mit ihm gemeinsam noch den friedhof besuchen, sodass er für sich abschied nehmen kann, denn dass hat die km leider nicht am abend getan.
Wir hatten es immer so m it ihm gehandhabt, es waren die letzten beiden jahre leider mehrere trauerfälle, er war nie mit auf der beerdigung, am abend, wenn das grab dann geschlossen war, sind wir mit ihm zum friedhof, er durfte seine blumen ablegen, eine kerze anzünden und für sich abschied nehmen.
Meint ihr es war so richtig? 'Alle bekannten, freunde... haben es so wie ich es gehandhabt habe für richtig befunden. Ich denke ich habe richtig im sinne meines kleinen gehandelt. Oder hätte ich etwas besser machen können?
Danke euch
Hi JP,
Wie alt denn der Kleine?
Und habt ihr ihn mal gefragt, ob er vielleicht gerne mitgekommen wäre?
Ich hab damals die Beerdigung für meine kleinen Kinder (alle unter 4) auf Video aufnehmen lassen. Aber ab einem Altern von6 - 7 (da können Kinder langsam die Endgültigkeit anfangen zu verstehen) würde ich sie, wenn sie das möchten, auch mit zur Beerdigung/Aussegnung whatever mitnehmen.
Kommt aber auch auf das Verhältnis des Kindes zum Verstorbenen an.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
danke für die schnelle antwort,
er ist 8, seine aussage war(wenn es nicht so schlimm wäre müsste ich schmunzeln): ne dann muss ich ja wieder weinen, und dass vor all den leuten!
Er hat seine uroma offensichtlich sehr geliebt, sonst hätte es ihn nicht so sehr getroffen. Er wollte auch das gesteck selbst aussuchen... (selbst wenn dass im nachhinein wohl nauch nicht recht war, dass ich ihm das bezahlt habe bzw. erlaubt habe)
Hallo,
ich denke du hast richtig gehandelt. Eine Beerdigung ist evtl zuviel, aber Abschied nehmen ist auch für Kinder schon sehr wichtig. Sie können da besser mit umgehen als man denkt. Und dann weint man evtl auch mal zusammen und der "Erwachsene" wirkt auf einmal anders und nicht mehr nur groß und stark. Das tut gut und macht die Großen für Kinder menschlich. Und das er selber nach Blumen gucken durfte. Klasse!
Mach weiter so. Dein Bauchgefühl täuscht dich nicht!
LG, sternchen
danke sternchen01,
wie schon gesagt ich möchte mit ihm, auch wenn ich mit der familie jahre lang nichts mehr zu tun hatte, die nächsten tage zum friedhof fahren, sodass er für sich abschied nehmen kann.
Hallo JP,
ich finde auch, dass Du Dich richtig verhalten hast! Alleine der Gedanke, dass der kleine trauernde Mensch draußen stehen und warten soll. Wie kann man auf solche Ideen beim eigenen Kind kommen?
Für eine Beerdigung wäre er wohl alt genug, wenn er denn hingewollt hätte. Da er das nicht wollte hast Du alles richtig gemacht!
lg
sleepy
Sleepy
hi JP,
das war genau richtig. ich kann mich etwas in die lage des kleinen versetzen. bei mir war es leider so, dass dann bei der beerdigung meiner mutter, ich war 6, alle auf dem friedhof waren und ich habe alleine zu hause gewartet.
war nicht so dolle.
gruss
bengel
Hallo,
ich habe es damals auch abgelehnt das mein Sohn (war 7) mit zur Beerdigung von Opa geht. Meiner hätte die nächsten Nächte durchgemacht und wir alle mit.
Diese Woche wurde meine Freundin beerdigt. Für ihren 12 jährigen Sohn war es ziemlich wichtig sich zu verabschieden und dabei zu sein. Wir haben ALLE geheult (war zu jung). Er hat das erste Mal überhaupt weinen können und das war m.M. sehr wichtig.
Meiner Meinung nach sollten Eltern das einschätzen wie ihre Kinder das verkraften und vor allem verarbeiten können..
LG
Franzi
