@ brille + Beppo
Guten Morgen die Herren,
Ein guter Kompromiss bedeutet immer den beiderseitigenVerzicht auf Dinge, die einem weniger wichtig sind um die Dinge durchzusetzen, die einem besonders wichtig sind.
Zu einem vernünftigen Gespräch gehört auch auszuloten, was dem Anderen wichtig oder sogar unverzichtbar ist.
Baue deinem Gegenüber eine Brücke, damit auch er (sie) einen Sinn und Nutzen darin sieht, mit dir zu sprechen.
was das Thema betrifft gebe ich Euch uneingeschränkt recht.
Nun kenne ich den heiligen Peter näher :redhead: und weiß, dass genau an diesem Thema seine Ehe gescheitert ist - unter anderem. Seine Ex betrachtet nämlich nur Dinge als Kompromiss, die 100% auf das hinauslaufen was sie möchte... :exclam:
Ich denke, die Dinge, die er angesprochen hat - telefonische Erreichbarkeit etc. - waren wichtig, vor allem unter dem Aspekt, dass er sich von ihr nicht mehr alles gefallen lässt.
Was die Umsetzung seiner Ziele betrifft, da wird die Zeit zeigen, was geht und was nicht.
LG WH, die auf diese Schritte lange gewartet hat :redhead:
@Peter: :blumen: und :besserung:
Hallo Beppo,
in deinen Worten ist erhebliches Potential - im ersten Augenblick klang das für mich, als wäre das damals ein Rezept um meine Ehe zu retten 😉
ist natürlich blödsinn und das weiß ich auch.
Warscheinlich sind einige meiner Kommentare etwas krass ausgefallen, hab bisher nie "basta" gesagt, und meine Kompromisse waren meist die Vorstellungen meiner Frau....
Du hattest einen interessanten Punkt genannt:
Biete ihr deine Hilfe an. Auch und gerade als Babysitter.
ich werde das im Auge behalten. :thumbup:
Gruss von der Couch
SanPedro
Hi SanPedro
Ich möchte mal nachhaken.
im ersten Augenblick klang das für mich, als wäre das damals ein Rezept um meine Ehe zu retten
Vergiss das augenblicklich (wie bereits selbst erkannt). Es geht hier um kein Rezept sondern um innere Einstellung und Überzeugung = Verhalten und Werte. Da reicht kein sich antrainieren oder auswendig lernen - das muss verinnerlicht zum Selbstläufer werden.
ich werde das im Auge behalten.
Und genau hier z.B. fängt es an. Nein, nicht nur blöd gucken - handeln ist angesagt. Mit Verstand, zielorientiert und auf die Belange des anderen Rücksicht nehmend. So wird ein Schuh draus.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Anscheinend musst du dir erstmal darüber klar werden, ob du das Heil nun im Gespräch oder in der gezielten Eskalation suchst.
Natürlich sollte man immer erstmal das erste suchen, nur ab einem gewissen Zeitpunkt, muss man auch mal bereit sein, den nächsten Schritt zu gehen.
Dein Problem dabei ist, dass du gar keins hast!
Zumindest nicht aus Sicht der (Jugend-)Ämter:
Du hast mehr als ausreichend Umgang, nämlich alle 14 Tage.
Heiligabend ist ein Familienfest, da gehören die Kinder natürlich nach Hause, zur Mutter!
Wieso wollen sie die Mutter dauernd mit Telefonanrufen auf die Nerven gehen? Sie muss doch auch mal zur Ruhe kommen.
Empfehlen würde ich, auf jeden Fall mal hin zu gehen und ganz unverbindlich um Rat zu fragen.
Erzähle, dass die Situation ja nicht ganz schlimm ist es aber doch einige Dinge gibt, die du klären und verbessern möchtest.
Zeige dein Gesicht und mache sichtbar, dass du ein guter, verantwortungsbewusster und treu sorgender Vater bist und kein streitsüchtiges Monster.
Frage mehr als du sagst.
Sei kooperativ und zeige Respekt vor der verantwortungsvollen und schweren Arbeit der JAs im Allgemeinen und dieser SB im Besonderen.
Wenn sie zu den 70% Männerfresserinnen gehört wird sie dich wahrscheinlich abwimmeln oder die dir auf die Nüsse gehen, mit irgendwelchen feministischen Parolen.
In dem Fall bedankst du dich artig und versuchst zukünftig einen Bogen um sie machen.
Kann aber auch sein, dass du sie charmant auf deine Seite ziehen kannst.
In dem Falle kannst du sie um Vermittlung bitten und möglicherweise stärkt sie deine Position.
Für den nächsten Schritt, den zum Gericht, fehlt dir leider eine einklagbare Position.
Alles was die ausurteilen können, hast du schon und Gutwilligkeit oder gar Flexibilität können die nicht anordnen.
Deswegen, erst mal locker zum JA. Bisschen plaudern.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
