Benachrichtigungen
Alles löschen

Und nu?

 
(@sumsemann)

Hallo liebe Foris,

ich bin schon eine ganze Weile am mitlesen, ich habe auch schon viele interessante und für mich wichtige Infos erhalten.
Danke,das es eine so tolle Seite gibt :thumbup:

Zu meiner Geschichte:

Ich habe eine 8Wochen alte Tochter, die Motte ist aus einer Beziehung,die 1und halbes Jahr gedauert hat.Während der Schwangerschaft haben wir uns getrennt.
Also ich mich von ihm ohne zu wissen das ich schwanger war.Erst im 4 Monat erfahren, da ich bis dahin normal meine Regel etc hatte)
Da wir nicht im Guten auseinander gegangen sind hab ich es bis 4Wochen vor der Geburt verschwiegen( ja,ich kann mir denken was ihr von mir haltet-> böse)
Es war die SSW über nicht klar ob die Motte gesund und munter kommen wird und mir gings es furchtbar( die Liste,der mich heimgesuchten Krankheiten ist lang)
Aufgrund der schon schweren Situation wollte ich ihn nicht mit ins Boot holen da ich mit mir genug zu kämpfen hatte.

Nun ist die Mama gesund, wenn auch Geburt/Ankommen in der Welt für die Motte echt schwer war und wir wieder gekämpft haben und immer noch kämpfen müssen( Nahrungsmittelunverträglichkeit und die Liste läßt sich endlos fortsetzten)

Durch nicht zuletzt Eurem Forum bin ich zu der Ansicht/Einsicht gekommen,das ich in jedenfall eine Vater/ Tochter-Beziehung herstellen  möchte.

Jetzt kommt der Kracher, er meint, er ist gar nicht der Vater und verlangt einen Vaterschaftstest, soll er haben, mal von dem abgesehen was er mir unterstellt, kann es mir nur recht sein wenn alles seine "Richtigkeit" hat.
Ich habe ihm mitgeteilt wir können ihn privat machen, weil ich durch das Erlesene mir so einiges angeeignet habe, aber den lehnt er ab.
Was ich völlig schwachsinnig finde, aber egal. Kosten usw..

Fragen:
Wie lange dauert so etwas  vor Gericht?
Antrag über Beistand vom Jugendamt und Unterhaltvorschuß musste ich beantragen-> da ich mich nicht stark genug fühle das allein zu erstreiten..
Bekomme ich auch wenn wir nicht verheiratet waren auch Unterhalt von ihm?
Leider könnte ich ihm das dann nicht ersparen, weil ich sonst Hartz4 beantragen muß, bzw. Elterngeld erhalte,aber Harzt4 ergänzend dazu.
Da ich aufgrund des Alters, der Motte auch noch nicht arbeiten gehn möchte/ kann brauch ich Unterstützung, leider kann meine Ma oder Verwandtschaft nicht aufpassen.
Ideal wäre ja wenn der Paps das täte, aber leider verweigert er sich ja, ich hoffe noch. Wie könnte ich ihn denn dazu bewegen?Fotos habe ich ihm zu kommen lassen, Briefe geschrieben und ihn um Einsicht/ Nachsicht gebeten?
Nun kann ich mich natürlich entschuldigen,aber das ändert ja erstmal nichts das er ne Menge verpasst bei seiner Tochter und sie letztendlich ja auch.

Und nu?

Grüße 
moni


Zitat
Geschrieben : 11.01.2009 22:16
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

hallo Sumsemannfrau,

nun ja, lass ihm mal ein wenig Zeit die "drohende" Vaterschaft zu verdauen. Du hattest dafür ja 5-6 Monate länger Zeit als er. Dass Du ihm den Wunsch nach einem Test nicht krumm nimmst, finde ich gut, dass er den privaten hingegen nicht will, ist sein Problem und seine Dummheit, aber das merkt er dann schon, wenn er die Rechnung in der Hand hält.

Wie lange die Vaterschaftsfeststellung dauert, weiß ich nicht. Wenn ihr sowieso gerade im Clinch seid, finde ich es auch nicht verkehrt, die Beistandschaft einzurichten (dann kümmern die sich um den KU) und ebenfalls zum Elterngeld ergänzend Hartz4 zu beantragen. Denn wenn ein Anspruch gegen den Vater besteht, dann wird es das Amt einfordern. Das heißt, Du selbst musst Dich mit ihm nicht um Geld streiten.

Parallel würde ich versuchen, zu vermittelnden Gesprächen an einen Tisch zu kommen. Du solltest Dir klar werden, was Du willst und was für das Kind am Besten ist. Dazu würde zweifelsfrei eine vernünftige Elternschaft zählen. Suche Dir mal die "20 Wünsche von Scheidungskindern" entweder hier in den Links oder über die berühmte Suchmaschine.
Wenn Du ihn als Vater ernstnimmst, kannst Du das am besten zeigen, wenn Du ihm für euer Kind das gemeinsame Sorgerecht anbietest und mit ihm eine gemeinsame Umgangsregelung erarbeitest. Dabei sollte er das Kind so häufig wie möglich sehen, in seine Pflege, Ernährung (gerade wenn da gewisse Dinge beachtet werden müssen!) usw einbezogen werden.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 11.01.2009 22:29
(@sumsemann)

Hallo Lausebackenmama,
danke für deine Antwort,
du hast sicher Recht, das er erstmal die Vaterschaft verdauen muß,trotzdem wäre ich an seiner Stelle neugierig und würde mich mal erkundigen.
Eventuell mal einfach vorbeischauen etc. aber nichts.
Ich finde es beruhigend das ich mit den Massnahmen vermutlich alles richtig mache,nun wird die zeit entscheiden was,wie, wann passiert.

Trotzdem wäre ichdaran interessiert zu erfahren wie lange sich ein solches Verfahren hinziehen kann, allein schon wegen dem finanzielen.
Hat jemand Erfahrung?
Schöne Grüße


AntwortZitat
Geschrieben : 12.01.2009 14:10
(@sumsemann)

Halllo
Update

Die Vaterschaft ist geklärt, ganze 5 Monate hat es gedauert und wie sollte es anders sein, er ist der Vater...

Morgen wird die Kleine 1jahr alt und seid seinem Wissen sind inzwischen schon wieder 10 Wochen vorbei..

->Als er auf meine Bitte hin uns zu besuchen dazu bereit war, hat er mir mitgeteilt das "sie" nicht in seine Lebensplanung passt und er sich auch nicht kümmern wird...(Es sei erwähnt das er aus zwei anderen Beziehungen ebenfalls ein Kind hat, um diese Kinder kümmert er sich und fährt z.Beispiel mit ihnen in den Urlaub.)
Sollte ich eine neue Beziehung haben und der Mann möchte die Kleine adoptieren hätte er kein Problem damit<
Meine Antwort war, das ich keine Absolution für sein Verhalten erteilen werde und auch der Kleinen wenn sie mal fragen sollte, später einmal die Wahrheit erzähle...

Als zukünftige und jetzige alleinerziehende gehe ich arbeiten und mein Kind wird von einer Tagesmutter betreut, soweit so gut.
Kinder werden manchmal krank und dann darf ich sie meist wegen Ansteckungsgefahr nicht zur Tagesmutter oder zur Oma( meine Ma kümmert sich einmal die Woche um die Kleine, aber sie muß selbst noch arbeiten)
Mein Chef hat mir mitgeteilt das ich gekündigt werde, wenn ich nochmals wegen Krankheit meiner Tochter zu Hause bleibe, dazu sei erwähnt, ich bin in der Probezeit.

Das hab ich dem Vater ebenfalls mitgeteilt so das er sich darauf einstellen kann gegebenfalls Unterhalt für mich zu zahlen und ich mir im Falle und sowieso ein neuen Job suchen werde, aber das kann wie bekannt in der momentanen Wirtschaftslage  schwer werden, ebenfalls könnte es passieren das ich die Stadt verlassen muß.

Einerseits um meine Pflicht der Mitteilung zu genüge zu tun und zum anderen ihn darauf hinzuweisen, das es mit seiner Hilfe einfacher wäre und er als Vater seiner Pflicht  ebenfalls nachkommen kann.

Mal sehen was passiert

Grüße sumsemann


AntwortZitat
Geschrieben : 12.11.2009 22:52