Hi luca,
es gibt aber keine Girokonten für einen 4jährigen
frag mal bei einer anderen Bank nach. Meine Kids haben von Geburt an Girokonten (diese Guthabendinger für unter 20 jährige) auf die der KU geht. Von mir verwaltet und mit 18 dann auf sie übergehend. Wenn ich wollte bekäme ich dafür sogar Karten mit Geheimzahl.. ach ja nennt sich Taschengeldkonto
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Danke Tina,
ich telefoniere gleich mal rum. Ich will das endlich abschließen.
Nadine
.... während ich in der Warteschleife hänge....
was mich so ärgert. Ich habe dem KV jedes Jahr einen Kontoauszug "zukommen" lassen, wo die Hälfte KU gespart wird, auf Sohnis Namen. Ja, so blöd bin ich. Und jetzt dieses Theater. Mensch, ich will von dieser Sch.... Kohle gar nichts haben!
jetzt.....
Nadine
Üben, üben, üben:
Er ist mir egal!
Er ist mir egal!
Er ist mir egal!
Ooommm
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
moin, nadine,
du hast ne PN.
gruss
ulli
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
re moin ulli,
du auch, aber keine Ahnung ob angekommen. Hatte schon wieder so ne komische Fehlermeldung, die ich nicht verstanden habe.
Mensch, ich habe keine Ahnung von Technik! :crash: :knockout:
gruß Nadine
moin, nadine,
wenn auch reichlich verspätet :redhead::
Mensch, ich habe keine Ahnung von Technik!
doch - zumindest genug, um eine PN ankommen zu lassen :wink:!
gruss und schönes wochenende!
ulli
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
Moin an alle,
hier ein kurzes Update:
Der KV hat inzwischen die im Vertrag festgelegte Summe überwiesen. (auf mein Konto und Absender ist sein ältster Sohn, angeblich Kredit aufgenommen und Rest von Mutter) Keine Ahnung, warum vorher das Theater. Danke nochmal Ulli und Tina für die Tipps. Kohle ist auf Sohnis Namen angelegt und nur Zinsen gehen als KU jährlich an mich. Damit kann ich leben.
Kontakt zum KV gibt es gar nicht mehr. Hatte nochmal versucht mit ihm über Sohni zu reden. Kriege entweder gar keine Antwort oder er habe sich klar ausgedrückt er möchte kein Kontakt mehr zu diesem Kind und das Kind kann sich in 14 Jahren wegen KU melden, am besten aber nur das JA. Wenn wir uns in der Stadt begegnen, wechselt er schnell die Richtung oder springt in sein Auto, vor allem wenn Kind dabei ist.
Was solls, vor 1 Jahr hat Sohni noch Papa zu ihm gesagt.
Für mich ist die "Sache" abgeschlossen. Kann jetzt wohl aber mit ruhigem Gewissen von "meinem" Kind reden. Unser gibts nicht mehr.
Mit meinem Sohn das Verhältnis hat sich echt gebessert und stabilisiert. Nachdem ich ausgeglichener bin und die innere Ruhe wieder da ist, lange Gespräche mit Erzieherin- läuft wieder ganz gut und wir haben im täglichen Umgang einige Dinge verändert und auch in punkto Verlustängste eine Lösung gefunden, die ganz gut klappt.
Ich verheimliche Sohni seinen Vater nicht, aber wenn er nicht fragt, wirds auch nicht thematisiert. Er weiß wer sein Papa ist und dass dieser bei einer anderen Familie ist, findet das aber nicht schlimm, sagt er. Er hat ja Eltern. (meint damit Mama, Oma, Opa, Tante)
So, das war es erst mal von mir.
grüße
Nadine
Hallo Nadine
Ich glaube, dass jede Lösung, welche man vor sich und dem Kind ruhigen gewissens vertreten kann und welche einem seinen inneren Frieden wiedergibt, eine gute Lösung ist. Ich freue mich für dich, dass du eine solche für euch gefunden hast und wünsche euch alles gute.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Danke Thomas,
der Weg dort hin war lang, nicht zeitlich, aber innerlich. Er tat sehr weh und war vor allem mit viel Selbsterkenntnis und "Selbstkritik" verbunden. Ich hatte manchmal so ein Gefühl neben mir zu stehen, und mich selbst zu beurteilen, um dann zu überlegen, was zu tun ist. Total merkwürdig.
Ich muss echt sagen, ohne vs.de und die vielen Geschichten und Worte hier, hätte ich das hier nie geschafft. Und so einige Worte haben sich bei mir eingebrannt und begleiten mich noch immer.
"Mache deinen Film nicht zu dem deines Kindes"
"Du kannst nur dich selbst verändern, nicht andere"
"Aus einem genetischen Vater wird noch lange kein liebender"
"Sohni wird seinen Vater immer "lieben", sei fair"
Danke! Ich weiß nicht von wem das alles ist, also müßt ihr euch das hier teilen:
:blumen: :blumen: :blumen: :blumen:
Ich habe für mich einfach beschlossen, dass der KV ein Teil meines Lebens war, ein Teil des Lebens meines Sohnes immer sein wird und ich dankbar bin, dass ich mein RECHT und mein GESCHENK Mutter zu sein ohne Sorge ausführen kann und das ist mehr wert als alles andere.
Und der KV? Der kann einem nur leid tun, aber nicht mal das kommt mir in den Sinn. Und das ist gut so.
Ich wünsche wirklich allen dir Kraft (die im Herzen ist), egal ob Mutter oder Vater - Eltern sind wir alle, da gibts nicht mehr wert oder weniger- den Weg zu gehen, der einen glücklich macht und hoffe, dass alle begreifen, dass Kinder ein Geschenk sind.
lg Nadine
Hallo,
So, nach fast einem Jahr Pause...
Vielleicht doch ein kleines update, wenn auch nur für mich.
In den letzten Monaten ist viel passiert, eigentlich vor allem in den letzten 2 Monaten. Viel weiß ich inzwischen nicht mehr über mich, aber eines ist klar geworden (selbst psychologisch bestätigt :wink:)- ich kann Eltern,- und Paarebene unterscheiden.
Die Probleme mit dem KV stehen woanders, das sollte hier kein Thema sein. Nur soviel: der KV will seinen Sohn und mich aus seinem Leben entfernen (ich bin da schon lange nicht mehr) und das mit allen Mitteln. Dieser Kampf hat aber keinen Platz mehr in meinem Leben. Nach vielen Demütigungen überlasse ich das jetzt anderen. Zuerst der Polizei und wenn das nicht hilft, dem Gericht.
Was richtig toll ist, ist mein Sohn. Er hat alles prima weggesteckt und ist ein ganz tolles Kerlchen geworden. Da habe ich nichts, worüber ich mich beschweren könnte. Klar, er ist anstrengend, weil er sehr aufgeweckt ist, ständig unterwegs, immer am Fragen- aber das ist auch gut so. Und so nehme ich Notarztbesuche in Kauf, solange sich alles wieder zunähen lässt.
Momentan wird mir ständig eingeredet, ich müsste schauen wegen Schule usw, da er sehr weit ist usw. Er ist gerade 5 und ein Kind- und das soll er auch bleiben. Klar, er lernt gerade schreiben und rechnen und kann etwas englisch, und in der Schwimmhalle hüpft er auch vom Block und schwimmt los- ohne Schwimmhilfe- aber das kann er, weil er das selber will und Spass daran hat. Manchmal will er auch wochenlang gar nix lernen. Und das ist auch gut so.
Auf alle Fälle- Sohni ist toll- und ich "ernte" die Früchte meiner Erziehung, für die ich mich so oft rechtfertigen musste.
Und ICH? Ich weiß nicht (mehr), wer ich bin. Eine Erfahrung, wo ich von einem Menschen sehr enttäuscht wurde, dem ich vertraut habe und der vorgab ein Freund zu sein, der mir als Mensch wichtig war- die blieb mir mal wieder nicht erspart. Das hat mich in den letzten Monaten ziemlich runtergezogen. Da kamen wieder diese Fragen, auf die ich keine Antworten kriege, weil nicht mal das ich anscheinend wert war.
Nun gut- in dieser Zeit hat mir jemand geholfen, Dinge zu sehen, die ich niemals alleine gesehen oder gefühlt hätte. Der jemand liest das bestimmt hier und die 3 großen Buchstaben können sich gedrückt fühlen. Danke.
Es war soviel Leere in meinem Kopf. Dinge, die immer klar waren, waren leer. Ich wußte nicht mehr was ich wollte, was ich bin, was ich will, wo ich hin will. Ich wußte nicht mal mehr, ob ich glücklich bin. Eigentlich wollte ich mich nur in Luft auflösen. Aber das ging nicht- da hat mich jemand aufgehalten- und das ist gut so. Denn er braucht mich und ich brauche ihn.
Das Schwerste war, sich einzugestehen, dass das, was andere vielleicht als ein tolles Leben betrachten, nicht das ist, was ich will und was mich glücklich macht. So habe ich mir Hilfe gesucht. Und da bin ich noch mitten drin. Darüber zu schreiben kann ich noch nicht richtig. Später sicher einmal mehr.
Alle sehen in mir immer nur die starke Person. Und die war ich auch. Nach mehreren Gesprächen bei meiner Psycholgin weiß ich auch, dass ich die bin. Aber zu mir gehört noch mehr- und das habe ich nie zugelassen. Ich war es gewohnt, dass Leute meine Grenzen überschreiten. Ich habe dies immer ertragen und verlernt ICH zu sein.
Der Weg dorthin ist anstrengend. Und die vielen Dinge, die ich über mich lerne, tun teilweise weh, aber sind die einzige Möglichkeit, um aus diesen Teufelskreis herauszukommen.
Mein Job hat mir immer Spaß gemacht. Ich lerne gern und viel und es macht mir nichts aus, mich mit RA rumzustreiten und die trockensten Pragraphen auseinanderzunehmen. Jeder spricht von Überforderung, aber Unterforderung wird immer belächelt und wenn man sagt, dass ein das geistig nicht ausfüllt, wo andere scheitern, dann ist man arrogant und überheblich.
Mich für Kinder einzusetzen, für mehr Gerechtigkeit, für Verständnis, das war dann mein Halt. Auch wenn ich wußte, dass das nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Aber es war das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas zu bewegen.
Nun sitzt der, welcher mein Dienstherr ist, vor Gericht und hat heute sein Urteil erhalten. Kann man überall verfolgen, weswegen er (noch nicht rechtskräftig) verurteilt wurde. Präventionsarbeit mit einem vorläufig beurlaubten Chef mit den Anklagepunkten? No way.
Ich kann das nicht, über meine Bürotür Broterwerb schreiben. Das sollte ich vielleicht lernen.
Ich kann die Welt nicht verändern und das System, aber ich kann lernen damit besser umzugehen. Reden kann ich darüber mit gar keinem. Meine Rolle spiele ich weiter- mal mehr, mal weniger erfolgreich. Weil Verständnis dafür, dass man Dinge verändern möchte- kriegt man selten. Aber ich lerne, meinen Weg weiterzugehen, egal, was andere sagen.
So, das ist total durcheinander, was ich geschrieben habe, und sicher kaum verständlich. Aber eines habe ich gelernt.
Das es sich lohnt, Dinge in Frage zu stellen. Momentan bin ich wieder im Loch, aber ich habe begriffen, dass ich endlich eine Leiter gefunden habe, um mein Leben zu leben und nicht eins, was man von mir erwartet. Ich bin nicht perfekt und ich will es auch nicht sein. Ich bin "Luca"- mit allen Fehlern und Ecken und Kanten. Ich lerne das langsam und so sehe ich Licht am Ende des Tunnels.
Ich habe mal gute Phasen und mal schlechte. Ich lasse diese aber inzwischen zu. Ich stehe ganz am Anfang, aber ich blicke optimistisch in die Zukunft.
Und ich weiß, dass ich eins absolut richtig gemacht habe im Leben und dass ich jemandem meine bedingungslose Liebe geben kann und auch von ihm kriege. Der jemand ist 114 cm groß und 18 kg schwer.
lg Luca
