Hallo Forum,
bei meiner Geschichte weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll und was ich unternehmen kann bzw. ob ich überhaupt irgendwas machen kann.
Als meine Freundin zu mir kam und gesagt hat das sie schwanger ist war ich sicherlich kurz erschrocken, da wir verhütet haben wie immer, aber eine Abtreibung kam für mich nicht in frage.
Ich bin 22 Jahre alt und beende meine Ausbildung im August, das Kind soll im Oktober kommen, sie hat auch eine Ausbildung hinter sich (dazu kommen wir später nochmal).
Wir waren uns einig das wir zusammenziehen wollen und natürlich gemeinsam mit liebe dieses Kind großziehen wollen, aber plötzlich, für mich völlig aus dem nichts, wendete sich das Blatt.
Sie hat sich immer weniger gemeldet und wollte mich nur noch selten sehen, man muss dazu sagen das die ersten Wochen für sie schwer waren ...kotzen....schlafen...kotzen....schlafen....(sie hat starkes Asthma und eine Katzenhaarallergie die sich bei ihr während der Schwangerschaft verschlimmerte) Ich habe nicht gemeckert oder sonst was, ich hab ihr Hilfe angeboten da wo ich konnte, aber sie lehnte immer ab.
Eines Tages schrieb sie das sie sich von den anderen Menschen aus unserem Kreis unter druck gesetzt fühlt, weil die immer zu ihr meinten das wir ja jetzt unbedingt heiraten müssen und sie sei sich nicht sicher ob sie überhaupt noch mit mir zusammen sein möchte. Ich habe versucht zu helfen aber alles schien sinnlos.
Ich habe ihr zeit gelassen,wollte sie ja nicht unter druck setzten ,ich habe ihr nur meine sicht der dinge erklärt.
Natürlich habe ich mich weiterhin nach ihrem zustand erkundigt und sie schrieb mir das es mit dem Kortison was sie nimmt besser geht. Ich habe sie gefragt wer ihr das verschrieben hat und sie meinte keiner ,sie hat das noch zuhause.Sie als Arzthelferin hatte zugriff zum Medikamentenschrank und hatte sich da bedient. Ich kenne mich überhaupt nicht aus mit Medikamenten und wurde natürlich ein bisschen schärfer im Ton das sie nicht einfach irgendwelche Medikamente nehmen kann.
Ich habe mir freigenommen und bin mit zum Frauenarzt gegangen. Er hat gefragt wie es ihr geht und sie sagt "ganz gut" ich dachte mir da schon, hm das kann ja nicht so ganz sein ...lügt den Arzt an während ich daneben sitze. Als sie sich umzog habe ich den Arzt wegen dem Kortison angesprochen er versicherte mir das dies durchaus ok wäre wenn sie das nimmt aber trotzdem nahm er sie ein wenig härter ins Gericht weil die Katzen bei ihr natürlichh noch rumlaufen und sie Teppichboden hat. Er hat sie gefragt ob sie die Katzen mit aufs Bett lässt, sie verneinte es.....eine weitere lüge...
So vergingen die Tage und ich hab ihr immer wieder angeboten spazieren zugehen damit sie mal vor die Tür kommt und nicht nur im Bett liegt und plötzlich fing sie an mich anzupöbeln das ich gar keine Ahnung habe Zitat " Sie hat dieses scheiß Kind im Bauch" "..ich wünsche mir es wäre niemals reingekommen.." " sie ist dabei es zu hassen " ....ich war schockiert und wusste nicht was ich darauf antworten sollte.
Ich wollte mich mit ihrer Mutter treffen und habe über ecken die Nummer von ihr herausbekommen und sie war erleichtert das ich mich bei ihr gemeldet habe weil sie sich auch mit mir treffen wollte aber nicht wusste wie ....
Wie der Zufall es natürlich wollte hat meine Freundin bzw. Ex-Freundin die ich ab jetzt mit W. abkürze es herausbekommen und ist tierisch ausgerastet Venwegen Vertrauensbruch und so weiter...dabei wollte ich mich nur mit der Mutter kurzschließen um zu helfen...sie hat endgültig Schluss gemacht.
Trotzdem habe ich mit der Mutter getroffen und was ich da erfahren musste schockiert mich immer noch.
W. hat mich belogen, bezüglich ihrer Ausbildung die sie in Wirklichkeit nie beendet hat, irgendwelche Geschichten die sie erfunden hat damit ich bestimmte Personen meide, ihre große finanzielle Probleme usw. Ihre Mutter hat mir gesagt das W. schon einmal vor Jahren bei einem Psychologen war und er ihr geholfen hat über den tot ihres Vaters hinwegzukommen. Als vor 1,5 Jahren ihr Opa starb, an den sie sich festgeklammert hatte , ging das lügen von vorne los......ihre Mutter ist ihr hinterher gefahren als sie auf dem weg zur Arbeit war und hat gesehen das sie wieder nachhause zurück gefahren ist. Abends hat sie dennoch ihrer Mutter von ihrem Arbeitstag erzählt. Sie ist der festen überzeugen das es stimmt was sie erzählt.
Sie lügt von vorne bis hinten und denkt sich Personen aus die es in Wirklichkeit nicht gibt.
Sobald ihr irgendjemand zu nahe kommt ,die eventuell alles aufdecken könnte wird die kategorisch ausgeschlossen, die Person existiert nicht mehr für sie und es werden Lügen über sie verbreitet. Dies geschah auch mit ihrer besten Freundin die ihr immer helfen wollte aber dafür die "Quittung" bekommen hat.
Außerdem ist die Mutter der Überzeugung das sie mit Absicht schwanger geworden ist ,weil sie denkt das das Kind alle ihre Probleme löst und mich brauch sie ja jetzt nicht mehr.....ob es wirklich so ist lassen wir mal dahingestellt ...fakt ist das dort ein kleiner wurm auf dem weg ist für den ich das beste dieser Welt will und keine psychisch kranke Mutter die sich nicht helfen lassen will weil sie ja denkt das alles cool ist.
Ihre Mutter hat auch ihre bendeken das sie alleine mit dem Kind klarkommt da sie es ja nichtmal alleine schafft ihr zimmer in ordnung zuhalten.....ihre mutter schiebt das auch schon lange vor sich her zu helfen, weil sie angst hat das sie dann ganz weg ist.
Sie redet nicht mehr mit mir und wenn schreibt sie so Sachen wie „ man weiß ja nicht mal ob das Kind überhaupt auf die Welt kommt „ und droht mir unterschwellig immer mit so Sätzen wie „ wir können das auch alles ganz anders regeln“
Mir wäre es natürlich am liebsten wenn ich das Kind großziehen könnte aber ich denke die Chancen stehen gen null. Ich bin einfach hart verzweifelt und weiß nicht wie ich mich verhalten soll, ich kann ihr ja einfach nichts mehr glauben was sie mir erzählt.
Die Frage die ich mir stelle ist warum kam keiner vorher zu mir und hat über ihre „Krankheit“ mit mir gesprochen und warum habe ich es nicht selbst gemerkt ? - ich weiß es nicht.
Was kann ich unternehmen damit sie bzw. das Kind Hilfe bekommt?
Ich hoffe es war einigermaßen verstehen...manchmal habe ich schon das gefühl krank zusein.....
Mit freundlichen Grüßen
Plasti23
Hi Plasti,
willkommen hier im Forum. Sicher, keine schöne Situation für Dich, doch auch hier sollte man die Dinge einmal ordnen und Du kannst hier viele gute Tipps bekommen.
Was mir auffällt:
Ich bin 22 Jahre alt und beende meine Ausbildung im August, das Kind soll im Oktober kommen
Sicher das Du bei dieser Vorgeschichte der Vater des Kindes ist? Wie habt ihr verhütet? Unter Umständen soll Dir ein Kind untergeschoben werden und Du einfach als Zahlesel benutzt werden. Bitte denke daran, KEINE Vaterschaftsanerkennung oder ähnliches zu unterschreiben bevor Du hier im Forum nicht Rücksprache dazu gehalten hast. Sinnvoll wäre in diesem Fall wohl erstmal ein Vaterschaftsstest nach der Geburt des Kindes.
Auch wenn Deine Ex-Freundin wohl offensichtlich irgendwelche Probleme hat, hat sie dennoch auch Persönlickeitsrechte - in die Du schon ziemlich endringst. Arztgespräche gehen im Regelfall den Partner nicht viel an und auch sich die Krankheitssymptome von befangenen Dritten (die Mutter) erläutern zu lassen, halte ich für ziemlich grenzwertig. Oft haben diese Personen ihr eigenes Hühnchen mit der Person zu rupfen und lassen deshalb kein gutes Haar daran.
Außerdem ist die Mutter der Überzeugung das sie mit Absicht schwanger geworden ist ,weil sie denkt das das Kind alle ihre Probleme löst und mich brauch sie ja jetzt nicht mehr
Sie muss es nicht nur denken - es ist faktisch auch so. Sie braucht Dich wenn nur noch als willigen Zahlesel - Du kannst Dich auf zumindest 3 harte Jahre einstellen, in denen Du alles über 950 Euro Gehalt (die Summe muss Dir bleiben) bei Deiner Ex abliefern darfst (solltest Du nicht ein Gehalt jenseits von 2000 Euro netto haben). Wird sie ein Sozialfall übernimmt die ARGE das Eintreiben bei Dir. Deshalb ist es sehr wichtig, vor Anerkennung der Vaterschaft erstmal einen Vaterschaftstest zu machen - insbesondere bei so einer Konstellation.
„ wir können das auch alles ganz anders regeln“
Ja, dass gibt Dir schon mal einen Vorgeschmack auf die nächste Zeit. Wichtig ist, dass ihr wirklich externe Hilfe wahrnehmt - um auch andere Gefahren für das Kind auszuschließen. Einen Beratungstermin beim Jugendamt solltest Du deshalb aus meiner Sicht machen - OHNE dort etwas zu unterschreiben (wird gerne versucht). Gruß Ingo
Hi Plasti
Erst mal zu deiner Freundin aus meiner Sicht.
Die ''Unwahrheiten'' die sie erzählt, sind für sie wahrscheinlich keine.
Manchmal denken die Menschen sich etwas aus und je mehr sie daran glauben und darüber nachdenken, um so mehr wird das unerlebte für sie Wirklichkeit.Die Schwangerschaft kann das ''verstärken'' und die Abbeigung zu z.B. dir kann da auch herrühren.
Ich würde versuchen Ihr Vertrauen wieder zu gewinnen und erst mal Ihre Sicht auf die vermeintliche Wahrheit nicht versuchen abzustreiten.
Wenn das Vertrauen wieder da ist, versuchen mit ihr eine Therapie anzuleiern.
Zu Dir.
Du hast kein SG und somit keine Rechte am Kind(ausser das Umgangsrecht, das du wahrscheinlich einklagen musst).Nur Pflichten in Form von Unterhalt.
Wie Ingo schon schrieb würde ich auch erstmal feststellen lassen, ob du überhaupt der Vater bist.
Schwierig in dieser Konstellation.
Auf der einen Seite das Vertrauen erlangen und dann mit Vaterschaftstest kommen?
Ein ''heimlicher''(zwar nicht die feine Art, aber...) Vaterschaftstest kostet ca.300,-Euro.Mir wäre es die Sache Wert.
Du bist 22, wie alt ist deine Freundin?
Gruss Wedi
Danke für die Antworten.
"Du bist 22, wie alt ist deine Freundin?"
Sie ist auch 22 Jahre alt.
"Sicher das Du bei dieser Vorgeschichte der Vater des Kindes ist? Wie habt ihr verhütet?"
Also eigentlich war ich mir schon sicher, aber ich weiß mittlerweile leider garnicht mehr was ich glauben soll...
Sie hat die Pille genommen und meint sie muss wohl ein falsches Medikament genommen haben die die wirkung aufgehoben hat.....oder sie hat sie einfach abgesetzt aber das kann natürlich keiner nachweisen...
"Auf der einen Seite das Vertrauen erlangen und dann mit Vaterschaftstest kommen?"
Das funktioniert momentan leider nicht da sie ja nicht mit mir redet und wenn sie das mitbekommt das ich ein Vaterschaftstest vorhab wird sie sicherlich ganz ausrasten aber es nützt ja nichts ...ich muss mich ja irgendwie absichern.
Kurzum ich kann nichts unternehmen außer warten und möglichst nicht verrückt werden.
Hi Plasti,
zitieren kannst Du mit der Zitierfunktion (das Sprechblasensymbol über dem Textfeld).
Kurzum ich kann nichts unternehmen außer warten und möglichst nicht verrückt werden.
Doch kannst Du schon. Und das wäre aus meiner Sicht der Kontakt mit dem örtlichen Jugendamt zwecks Beratungstermin.
Deine Ex wird diesen Schritt eh irgendwann gehen (und sei es nur um eine Bestandsschaft einzurichten und den Unterhalt von Dir einzufordern). So hast Du die Möglichkeit, den Sachverhalt aus Deiner Sicht zu schildern und das JA kann sie auch zu einem Gespräch einladen. Dort könnt ihr unter professioneller Anleitung die Probleme angehen. Es kann ein Weg sein.
Du hast jetzt noch die Chance, präventiv tätig zu werden, bevor sich die Situation ganz verfährt. Ausserdem benötigst Du eh den Kontakt zum Jugendamt, wenn Du auch mal gerichtlich gegen Deine Ex vorgehen willst (Thema Umgang).
Den Vaterschaftstest kannst Du natürlich erst nach der Geburt machen. Und Du solltest auf diesen bestehen, da es bei der Konstellation nicht unwahrscheinlich ist, dass Du hier über den Tisch gezogen werden sollst. Ihr braucht dazu auch erstmal keinen gerichtlichen Test, sondern könnt einen günstigeren Test aus der Apotheke holen. Ihr macht die Probe, werft sie gemeinsam in den Briefkasten - und dann habt ihr das Ergebnis. Sollte Deine Vaterschaft bewiesen sein, kannst Du auch die Vaterschaft anerkennen.
Wedi hat es schon richtig gesagt: Mach Dir nochmal klar, dass es hier um sehr viel Geld geht. Und darum, dass dieses Geld nicht dafür sorgt, dass Du Dein Kind nach der Geburt überhaupt zu Gesicht bekommst. Somit sind 300 Euro da gut angelegt.
Als weitere Maßnahme solltest Du bereits jetzt anfangen, einen gewissen Geldanteil anzusparen, da Du wahrscheinlich dann ab Oktober aufgefordert wirst, den Unterhalt (bei bewiesener Vaterschaft) nachzuzahlen. Gruß Ingo
Hi Plasti,
zitieren kannst Du mit der Zitierfunktion (das Sprechblasensymbol über dem Textfeld).
Aaaaahhhh check 😉
ja dann werde ich mich wohl mal mit dem JA in verbindung setzten und meine sicht der dinge darlegen.
Ich bin sehr dankbar 🙂
Hi,
versuche das Ganze ruhig anzugehen und versuche es ohne Vorwürfe.
Vielleicht kommt alles gar nicht so schlimm wie du jetzt fürchtest. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass Frauen die sich in der Schwangerschaft ständig nur übergeben irgendwann auch ganz schön fix und alle sind. Das schlägt sich auch auf die Psyche nieder. Das gute ist aber, irgendwann hört die Übelkeit auf und dann wird es besser.
LG
Nadda
Hallo plasti,
mit psychischen Störungen kenne ich mich etwas aus.
Trotzdem habe ich mit der Mutter getroffen und was ich da erfahren musste schockiert mich immer noch.
W. hat mich belogen, bezüglich ihrer Ausbildung die sie in Wirklichkeit nie beendet hat, irgendwelche Geschichten die sie erfunden hat damit ich bestimmte Personen meide, ihre große finanzielle Probleme usw. Ihre Mutter hat mir gesagt das W. schon einmal vor Jahren bei einem Psychologen war und er ihr geholfen hat über den tot ihres Vaters hinwegzukommen. Als vor 1,5 Jahren ihr Opa starb, an den sie sich festgeklammert hatte , ging das lügen von vorne los......ihre Mutter ist ihr hinterher gefahren als sie auf dem weg zur Arbeit war und hat gesehen das sie wieder nachhause zurück gefahren ist. Abends hat sie dennoch ihrer Mutter von ihrem Arbeitstag erzählt. Sie ist der festen überzeugen das es stimmt was sie erzählt.
Sie lügt von vorne bis hinten und denkt sich Personen aus die es in Wirklichkeit nicht gibt.
Das hört sich - mit Verlaub - alles etwas quaotisch und pubertär an.
Das einzige, was mir mir auffällt und was tatsächlich komisch wäre ist folgendes:
"denkt sich Personen aus die es in Wirklichkeit nicht gibt."
Alles andere was du schreibst ist m.E. zwar chaotisch, aber nicht krank. Wenn du meinst, es läge eine krankhafte, psychische Störung vor, ist aus deinem Text einzig diese eine Passage relevant und sofern du dir Sorgen machst und Rat möchtest, musst du genau an der Stelle beschreiben, inwiefern sie Wahnvorstellungen über nicht existente Personen hat.
Gruß
Jack
