Hallo Leute,
erstmal Hallo und leider musste es wohl so weit kommen das ich nun auch hier lande trotz aller guten Vorsätze alles besser zu machen wie alle anderen 😉
Muss mich mal nun auskotzen bzw. Rat einholen oder den Kopf gewaschen kriegen 😉
Ich bin ja noch nicht so weit wie ihr also in der Trennung aber es steht wohl unmittelbar bevor. Meine kleine Geschichte will ich mal breit treten, vielleicht bekomme ja auch ich eine andere Sichtweise.
Ich lernte meine Freundin vor 4 Jahren kennen, wir waren am Wochenende meist bei mir zuhause und unter der Woche trafen wir uns sporadisch. Alles lief ganz gut, wir unternahmen viel zusammen und es war recht harmonisch. Aber immer nur als Wochenendbeziehung, nach ca. 2 Jahren wurde sie mit ihren Bau fertig, wohnte nebenan bei ihren Eltern auf einen Hof der mal eine Landwirtschaft war und nun nicht mehr ist. Wir wechselten nun auch oft zu ihr nach Hause bis irgendwann die Zeit nur noch bei ihr verbracht wurde, ab dem Zeitpunkt und eigtl. auch kurz davor änderte sich so einiges. Ich merkte das sie nichts mehr unternehmen will, keine Lust auf nichts hat, mir war langweilig und ich wollte auch meinen Hobbies nachgehen, man stritt sich auch desöfteren da ich im Sommer bei 30° Grad Sonnenschein nicht zuhause sitzen wollte.
Auch änderte sie ihr Wesen komplett ab dem Zeitpunkt bei dem wir bei ihr waren, sie wurde pingelig, hatte einen extremen Aufräumfimmel, nichts durfte schmutzig oder benutzt werden. Alles war neu und sollte es auch bleiben, ich fühlte mich dort immer nur wie ein Gast. Die Urlaube verbrachten wir auch zusammen und saßen dann auch nur noch auf dem Hof und unternahmen nichts mehr, die spannendste Unternehmung war, wenn man mal zum Ikea fuhr oder zum Essen.
Trotz allem entschied man sich ein Kind zu machen. Gesagt getan und nun ist meine kleine auf der Welt, die ich sehr sehr liebe aber die Kindsmutter leider überhaupt nicht mehr. Wir streiten nur noch, sie übt Macht aus und benutzt das Kind als Druckmittel. Sie will mit dem Kind nirgendwohin, es wird nicht spazieren gegangen oder meine Verwandtschaft besuchen weil das Kind könnte krank werden, darf nicht so lange im Auto im Kindersitz sitzen weil sonst der Rücken kaputt geht, kann woanders nicht gewickelt werden, es ist alles so stressig und so viel Aufwand und sie will einfach nur zuhause hocken und nichts tun und das Kind etwas bemuttern. Ich soll tunlichst den Mund halten und machen was sie sagt und Geld rüberschieben, mitbestimmen bei irgendwas ist für mich passé.
Ich kann so nicht mehr weiterleben, das Leben dort zu verbringen ist für mich die reinste Hölle. Wenn ich baden will muss ich fragen, dann rennt sie mir hinterher um zu prüfen ob ich ja das halbe Bad mit Teppichen auslege oder es wird diskutiert warum ich baden will. Alles was mich interessiert wie Internet und Technik sowie meine Hobbies (Radfahren und Laufen) soll ich am besten einstellen und mich um den Hof kümmern. Diskussionen wie das mir das Radfahren am wichtigsten ist führten wir ständig, ich sagte ich kann ja wohl am Wochenende in aller früh los düsen und bin vor 10 Uhr wieder zurück und dann den Rasen mähen kommentierte sie das es nicht ginge weil da die Sonne zu stark scheint und der Rasenmäher heiß läuft. Dann meinte ich dass ich halt zum Radtraining die Fahrt zur Arbeit nutze, das ging in ihren Augen auch nicht weil ich da von den Autos zusammengefahren werde. Und das war noch vor Monaten, inzwischen sind wir soweit das sie sagt das es ihr egal ist ob ich da bin oder nicht, wenn ich da bin passts weil ich ihr mit dem Kind helfe und sie mal entlastet ist und wenn ich nicht da bin ist es ihr auch egal.
Inzwischen ist es eben auch so das ich mir am Wochenende wenn ich da bin dauernd versteckte Beleidigungen anhören muss, mich als Lusche abstempeln lassen muss, nie direkt sondern immer schön unterschwellig versteckt oder sie mich dauernd krank macht, im Sinne siehst gar nicht gut aus, fehlt dir was usw so das man sich wirklich irgendwie minderwertig fühlt und sich Gedanken macht. Noch dazu ist sie extrem Geldgeil und Geld ist für sie wichtiger als unsere Beziehung.
Mittlerweile ist es mir egal was sie redet weil ich weiß das es keinen Wert mehr hat, letztes Jahr ärgerte ich mich, im Winter wechselte das zu Mitleid mit der Frau und inzwischen ist nichts mehr, ich will von ihr nur noch weg und frei sein, sagen können das ich mit ihr keine Beziehung mehr habe.
Leider bin ich jetzt echt total Ahnungslos was in der Zukunft auf mich zukommt, ich vermutet das schlimmste!
Denn die alte tickte damals schon so dass wenn ich 2x geniest habe, sie mich heim schickte weil das Kind krank werden könnte. Oder wie oben geschrieben dass das Kind nirgendwohin darf weil es sonst krank wird.
Nun meine Fragen oder Anmerkungen
Erste Schritt war, das ich schon bei Pro Familia war zu einer Beratung aber die war zum vergessen.
Gibt es eine Rechtsschutzversicherung die so Streitigkeiten wenn sie denn kommen abdeckt?
Ich hoffe meine Tochter weiterhin sehen zu können/dürfen selbst wenn es gerichtlich festgelegt ist, ab wann kann ich meine kleine dann zu mir mitnehmen? Ab welchem Alter? Sie ist jetzt bald 1 Jahr alt und ich würde eingehen wenn ich sie nur sehen dürfte bei der KM, vorallem weil eben ihre Eltern auch da sind im Nachbarhaus und ich somit mit der KM und ihren Eltern zusammen meine Tochter nur sehen könnte.
Darf ich mit meiner Tochter alleine Zeit verbringen?
Kann ich mittlerweile das Sorgerecht einklagen?
Kann die KM mir einen Strick drehen wenn ich nur am Wochenende zu ihr und meinen Kind rausfahre? Von wegen Er hat eh kein Interesse an seiner Tochter
Meine nächsten Schritte wären nun erst mal Familienanwalt, dann Jugendamt und dann weiter sehen. Mit der KM noch zu reden halte ich eigentlich nicht mehr für Sinnvoll, das ganze letzte Jahr habe ich nur geredet und versuchte Kompromisse zu machen, sie war immer nur passiv und hörte sich alles an und änderte eh nichts.
Falls es vor Gericht geht wird sie vermutlich anmerken das ich n Hau hab weil ich mal aufgrund unserer Situation mal beim Psychiater war, beruflich wars die Hölle dann dazu die familiäre Situation, das zog mich extrem runter, ich war also beim Psychiater der mir Psychotherapie verschrieb und Medikamente, beides nutzte ich nicht. Medikamente warf ich weg und Therapie nahm ich nicht in Anspruch da ich recht schnell erkannte dass es nicht an mir liegt. Kann sie mir daraus einen Strick drehen?
Ich selbst habe immer noch meine eigene Wohnung die mir gehört, ca. 45 Km entfernt von der KM, gehe einer geregelten Arbeit nach, bin eigtl in einen ziemlich guten Posten angestellt und habe einen sicheren Job mit reichlichen Arbeitszeitmodellen. Trinke nicht, rauche nicht, habe die KM nie hintergangen mit Affären usw. Meine Mutter lebt nicht unweit von mir und meine Schwestern teils in Reichweite.
Was denkt ihr könnte unter diesen Voraussetzungen das Gericht entscheiden?
Was werde ich unterhalt zahen müssen? An mein Kind sowieso, kein Thema aber muss ich der KM auch was bezahlen? Wir sind nicht verheiratet und lebten nie in einer Eheähnlichen Beziehung ausserdem verdient sie, wenn sie ab April wieder arbeitet ähnlich viel wie ich wenn nicht sogar mehr.
Was tun wenn der Horrorfall eintritt und die KM mich bei der kleinen schlecht macht so das sie nicht mehr mit mir mit will? Das ist eigentlich die einzige Sache vor der ich Angst habe und halt der Kleinkrieg der dann entbrennt. Was kann man tun wenn Beispielsweise vom Gericht festgelegt wird "Jedes 2te Wochenende hab ich meine Tochter" und ich hole sie ab das mir Steine in den Weg gelegt werden wie "Kannst sie nicht mitnehmen weil sie krank ist" usw?
Mittlerweile weiss ich auch das ich nur der Samenspender war und mehr nicht, schon während der Schwangerschaft schmetterte sie mein angebot ab das ich auch 1 Monat in Elternzeit gehe, das angebot jetzt im Januar zuhause zu bleiben wenigstens a paar Tage wo sie arbeiten muss wurde auch abgeschmettert und Telearbeit das ich ein Tag die woche zuhause bleibe wurde auch nicht für sinnvoll ihrerseits erachtet. Sie will immer mehr das Kind von mir fernhalten und meinen Einfluss gering halten. Bis jetzt durfte ich mit meiner Tochter keine 30min alleine bleiben, anfänglich unter dem Vorwand ich bau nur Scheisse (ich hab einmal den kopf nicht richtig gehalten, also hand im nacken als sie 4 monate alt war statt am hinterkopf) und das nimmt sie als Anlass das Kind mir zu entziehen. Jetzt weiss ich das alles berechnung war, die kleine soll nach ihren Werten und Vorstellungen aufwachsen und ich soll ja wenig Einfluss darauf haben. Ihre Eltern wollten ein Hoferben und ich soll tunlichst dort nicht auffallen.
Danke schon mal
Hi und willkommen,
Ich kann Dir mal nur zu einzelnen Fragen eine Antwort geben.
Darf ich mit meiner Tochter alleine Zeit verbringen?
Ja
In dem Alter ist es noch so, dass der Umgang relativ häufig, aber dafür nur kurz stattfinden sollte.
Je älter das Kind, umso länger der Umgang aber dafür auch seltener.
Aber grundsätzlich bedeutet Umgang, dass der Umgangselternteil die Zeit mit dem Kind so gestaltet, wie er/sie es für richtig hält.
Und da kann niemand anderer irgendwelche Vorschriften machen, so lange das Kindeswohl nicht gefährdet wird.
Also: Umgangsvorschlag erarbeiten (mit Rücksicht auf das Alter des Kindes) > der KM den Vorschlag mitteilen > wenn sie blockiert: JA um Vermittlung bitten > wenn kein Erfolg > Umgangsklage
Kann die KM mir einen Strick drehen wenn ich nur am Wochenende zu ihr und meinen Kind rausfahre? Von wegen Er hat eh kein Interesse an seiner Tochter
Normalerweise nicht - ob sie es trotzdem versucht, kann ich nicht sagen...
Aber wie oben geschrieben: es sollte von Anfang an eine klare Regelung geben, nach der sich beide Elternteile richten. Und nicht einfach mal eben so hinfahren und das Kind sehen wollen.
Ich selbst habe immer noch meine eigene Wohnung die mir gehört, ca. 45 Km entfernt von der KM, gehe einer geregelten Arbeit nach, bin eigtl in einen ziemlich guten Posten angestellt und habe einen sicheren Job mit reichlichen Arbeitszeitmodellen. Trinke nicht, rauche nicht, habe die KM nie hintergangen mit Affären usw. Meine Mutter lebt nicht unweit von mir und meine Schwestern teils in Reichweite.
Was denkt ihr könnte unter diesen Voraussetzungen das Gericht entscheiden?
Diese Faktoren werden das Gericht eher wenig interessieren.
Nur die Tatsache, dass Du arbeitest und wie viel Du verdienst, spielen beim Unterhalt eine Rolle.
Das Kind hat ein Recht auf Umgang. Und so lange keine Kindeswohlgefährdung von Deiner Seite vorliegt, wird das Gericht den Umgang wohl so festlegen, wie er für Kinder dieses Alters empfohlen wird.
Was kann man tun wenn Beispielsweise vom Gericht festgelegt wird "Jedes 2te Wochenende hab ich meine Tochter" und ich hole sie ab das mir Steine in den Weg gelegt werden wie "Kannst sie nicht mitnehmen weil sie krank ist" usw?
Bei der Einreichung der Umgangsklage gleich einen Antrag auf Zwangsgeld bei Umgangsverweigerung mit einreichen.
lg
vj
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Moin Vratjas,
deine Geschichte kommt mir irgendwie seltsam bekannt vor.
Auch meine Ex hat es verstanden, mich zu demotivieren, alles in Frage zu Stellen, mir Vorschriften zu machen und das so unterschwellig, dass ich sogar oft noch ein schlechtes Gewissen hatte, obwohl es eigentlich selbstverständliche Dinge waren, die sie z. T. selbst überhaupt nicht betrafen. Auch diese Unlust irgendetwas zu unternehmen, war ähnlich stark bei ihr ausgeprägt. Eigentlich konnte man zu keiner Einladung mehr definitiv zusagen, weil nicht klar war, ob ihr nicht eine halbe Stunde vorher einfiel, dass sie doch lieber zu Hause bleiben würde. Wenn ich dann allein gehen wollte, wurde mir ein schlechtes Gewissen gemacht. Ich könnte sie doch nicht allein lassen etc.
Ich habe damals sehr viel allein mit meinem Sohn unternommen und das ist auch der große Unterschied zu deiner Geschichte. Meine Ex war nie eine Glucke, sondern eher froh, wenn ich ihr das Kind abgenommen habe und sie ihre Ruhe hatte.
Die Trennung ist meiner Meinung nach konsequent und richtig. Ansonsten wirst du deines Lebens nicht mehr froh. Ich finde es gut und richtig, dass du dich proaktiv schonmal beraten lässt, denn ich vermute, dass es durch das gluckenhafte Verhalten der Mutter, zwangsläufig zu Schwierigigkeiten mit dem Umgang kommen wird. Hier heißt es jetzt sofort am Ball zu bleiben und den Umgang einfordern und nicht darum bitten. Du hast das Recht dazu und ist nicht abhängig davon, ob die Mutter zustimmt. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, ist der Umgangsdreisprung empfehlenswert:
1. Gespräch/Brief
2. Vermittlungversuch über Jugendamt
3. Gerichtliche Lösung
Gibt es eine Rechtsschutzversicherung die so Streitigkeiten wenn sie denn kommen abdeckt?
Dafür ist es jetzt vermutlich schon zu spät, da bestimmte Wartefristen eingehalten werden müssen.
Ich hoffe meine Tochter weiterhin sehen zu können/dürfen selbst wenn es gerichtlich festgelegt ist, ab wann kann ich meine kleine dann zu mir mitnehmen? Ab welchem Alter? Sie ist jetzt bald 1 Jahr alt und ich würde eingehen wenn ich sie nur sehen dürfte bei der KM, vorallem weil eben ihre Eltern auch da sind im Nachbarhaus und ich somit mit der KM und ihren Eltern zusammen meine Tochter nur sehen könnte.
Darf ich mit meiner Tochter alleine Zeit verbringen?
Von dürfen kann hier nicht die Rede sein. Es ist dein Recht und das solltest du verinnerlichen. Und ja, sie darf auch bei dir übernachten.
Kann ich mittlerweile das Sorgerecht einklagen?
Besser wär's natürlich, wenn ihr euch selbst darauf verständigen könntet, aber versuchen kannst du es.
Eventuell wartest du damit noch, da eine Gesetzesänderung kurz bevorsteht.
Kann die KM mir einen Strick drehen wenn ich „nur“ am Wochenende zu ihr und meinen Kind rausfahre? Von wegen „Er hat eh kein Interesse an seiner Tochter“
Versuche so oft wie möglich zu zeigen, dass du den Umgang möchtest. Je mehr Umgang du jetzt hast, umso einfacher wird es diesen beizubehalten.
Meine nächsten Schritte wären nun erst mal Familienanwalt, dann Jugendamt und dann weiter sehen.
Das ist die falsche Reihenfolge. Siehe Umgangsdreisprung.
Falls es vor Gericht geht wird sie vermutlich anmerken das ich ‚n Hau hab weil ich mal aufgrund unserer Situation mal beim Psychiater war, beruflich war’s die Hölle dann dazu die familiäre Situation, das zog mich extrem runter, ich war also beim Psychiater der mir Psychotherapie verschrieb und Medikamente, beides nutzte ich nicht. Medikamente warf ich weg und Therapie nahm ich nicht in Anspruch da ich recht schnell erkannte dass es nicht an mir liegt. Kann sie mir daraus einen Strick drehen?
Nein, zum einen kann sie es dir nicht beweisen und zum anderen spielt es keine Rolle, wenn du jetzt wieder psychisch stabil bist.
Ich selbst habe immer noch meine eigene Wohnung die mir gehört, ca. 45 Km entfernt von der KM, gehe einer geregelten Arbeit nach, bin eigtl in einen ziemlich guten Posten angestellt und habe einen sicheren Job mit reichlichen Arbeitszeitmodellen. Trinke nicht, rauche nicht, habe die KM nie hintergangen mit Affären usw. Meine Mutter lebt nicht unweit von mir und meine Schwestern teils in Reichweite.
Was denkt ihr könnte unter diesen Voraussetzungen das Gericht entscheiden?
Ein Gericht spielt in der jetzigen Phase noch überhaupt keine Rolle. Versucht die Dinge ersteinmal selbst zu klären.
Was werde ich unterhalt zahen müssen? An mein Kind sowieso, kein Thema aber muss ich der KM auch was bezahlen? Wir sind nicht verheiratet und lebten nie in einer Eheähnlichen Beziehung ausserdem verdient sie, wenn sie ab April wieder arbeitet ähnlich viel wie ich wenn nicht sogar mehr.
Den Kindesunterhalt kannst du anhand deines Einkommens nach der Düsseldorfer Tabelle selbst berechnen. Betreuungsunterhalt steht der Mutter nur für die ersten 3 Lebensjahre zu. Wenn sie selbst arbeitet, wirst du evtl. nichts zahlen müssen.
Was tun wenn der Horrorfall eintritt und die KM mich bei der kleinen schlecht macht so das sie nicht mehr mit mir mit will? Das ist eigentlich die einzige Sache vor der ich Angst habe und halt der Kleinkrieg der dann entbrennt. Was kann man tun wenn Beispielsweise vom Gericht festgelegt wird "Jedes 2te Wochenende hab ich meine Tochter" und ich hole sie ab das mir Steine in den Weg gelegt werden wie "Kannst sie nicht mitnehmen weil sie krank ist" usw?
Versucht möglichst schnell euch von der Beziehungsebene zu lösen und auf die Elternebene zu konzentrieren.
Ausschließen kann man Umgansboykott natürlich nie, sobald sich Anzeichen dafür ergeben, fragst du am Besten hier noch einmal nach.
Gruß
Brainstormer
Moin.
Die Kollegen haben einzelne Fragen schon beantwortet. Ich habe jetzt nicht den Überblick, was noch offen ist.
Aber vielmehr will ich ein allgemeines Statement loswerden, was mir beim Durchlesen Deiner Story in den Sinn kam:
Das wirkt alles irgendwie ein wenig unterwürfig, devot (nicht falsch verstehen). Löse Dich von dem Gedanken, dass Du iS Umgang mit Deinem Kind Bittsteller bist. Zwar kann einem der Gedanke durchaus kommen, wenn man die Geschichten hier bei vs so liest. Aber zunächst einmal bist Du der Vater Eures Kindes (leider noch(?) nicht mit dem GSR ausgestattet)! Und Eurem Kind und Dir steht Umgang zu. Und dieser wird idR auch ausgeurteilt, wenn es hart auf hart kommen muss. Da gibt es dann so Standardregelungen wie alle 2 Wochen (Fr-So/Mo, also MIT Übernachtung), ggf ein Tag unter der Woche, hälftige Ferien und "hohe Feiertage" (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) im Wechsel. Also dass, was Du offenkundig anstrebst. Und bei einer gerichtlichen Ausurteilung kommt es dann nicht darauf an, dass Du nicht rauchst, nur Bio-isst und das KiZi (wenn vorhanden) gemäß Feng-Shui eingerichtet ist.
Vermutlich bist Du an eine Kindesbesitzerin geraten, die Dir jede Menge Steine in den Weg legen wird: Übernachten ohne Mama geht nicht, nur nachmittäglicher Umgang wg Mittagsschlaf der nur auf dem Hof abgehalten werden kann, Krankenheiten, keine Autofahrten über 30km uswusf. Ich will Dir keine Angst machen, aber da musst Du (und vorallem die KM) durch und das gleich am Anfang durchfechten (und im Zweifel, falls es einen gerichtlichen Umgangsbeschluss geben wird, sogar auf Ordnungsgelder bei Umgangsverweigerung bestehen)! Natürlich: Je mehr Du jetzt schon Mitverantwortung trägst und auch wirklich die Windeln wechseln kannst, desto mehr Wind kannst Du ihr aus den Segeln nehmen - auch wenn Du natürlich damit rechnen musst, dass sie all diese Gründe vorbringen wird, um den Umgang zu verweigern.
Denn das gute ist: Die Voraussetzungen zumindestens für einen regelmäßigen Umgang scheinen zunächst mal nicht so schlecht: Die KM wohnt auf dem Hof ihrer Eltern, ein Wegzug ist wohl eher unwahrscheinlich. 45km zu Dir sind echt gut überbrückbar und nicht mit hohen Umgangskosten verbunden. Eine ETW, die hoffentlich auch Platz für ein Umgangskind bietet. Und nicht zuletzt flexible Arbeitsmöglichkeiten, die Dir auch den Tag unter der Woche, der gerade bei sooo kleinen Kindern wichtig ist, vielleicht ermöglicht! Und - auch nicht zu unterschätzen - Du bist keine fremde Person für das Kleinkind!
Also, beherzige den Umgangs3Sprung, bleib hier und hole Dir für jeden Schritt ein paar Tipps, und vielleicht gelingt es Dir ja auch, noch vor der (endgültigen) Trennung das GSR zu erhalten. Und wenn Du dann ausgezogen bist, lass die Phasen, in denen Dir der Kontakt zum Kind vorenthalten wird, nicht zu lang werden, denn bei so kleinen Kindern wird auch der KV schnell zur fremden Person (zumindestens in der Argumentation der KM) und häufig auch, in der initialen Reaktion des Kindes, wenn Du zum Umgang wieder auftauchst - nicht verunsichern lassen!
Gruß, toto
Servus Vratjas,
und erst einmal willkommen. Die Beiträge von @vj, @brainstormer und @TotoHH enthalten gute Hinweise und Tipps, die Du beherzigen solltest und es ist gut, dass Du hier aufgeschlagen bist und bereits vor der Trennung Deine Fragen stellst.
Ergängend zur Frage nach Deckungsschutz einer Rechtsschutzversicherung und dem hier:
Dafür ist es jetzt vermutlich schon zu spät, da bestimmte Wartefristen eingehalten werden müssen.
Angelegenheiten des Familienrechts/Erbrechts sind für Versicherer sog. nicht versicherbare Risiken, da wird, wenn überhaupt, nur ein sog. erstes Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt i.H.v. 190,00 € netto zzgl. MwSt. gemäß § 34 RVG übernommen.
Insgesamt ist Deinen bisherigen Schilderungen zu entnehmen, dass der KM der Unterschied zwischen einem Kind und ihrer Puppe aus Kindertagen noch nicht so ganz geläufig ist. Diesen "Zahn" wirst Du ihr im Sinne Eures Kindes wohl oder übel absehbar ziehen müssen.
Angesichts der Tatsache, dass dass Kind schon noch recht klein ist und die KM belastet erscheint, darf mit erbittertem Widerstand der KM gerechnet werden und ist ein wohlüberlegtes Vorgehen hier sicher angezeigt.
Keinesfalls solltest Du aktuell Dinge überstürzen, auch wenn es für Dich in der jetzigen Situation unangenehm ist...
Viele Grüsse
Hallo Vratjas,
schön das du dich dich schon vorab über deine Möglichkeiten erkundigst.
so eine Trennung ist nicht schön und leider unausweichlich wenn einer nicht mehr will.
Richte deinen Fokus jetzt auf euer Kind, damit regelmäßiger Kontakt stattfinden kann.
Probiere erst selber dich mit der KM zu einigen. sollte das nicht funktionieren,dann hole das
JA mit ins Boot. Egal was passiert bleibe immer ruhig und handle besonnen.
jenpa
..dem Kind beide Eltern
Guten Abend an alle,
*wow* schon so viel gute Tips 🙂
Also ich muss gestehen das bei meiner aufzählung ich natürlich auch meinen Schaden dazu beigetragen habe das es nun so ist wie es ist.
Es war geplant das ich zu ihr rausziehe, irgendwann, naja eigtl recht schnell stellte ich fest dass das da draussen auf einen Einödhof gleich garnix ist für mich und dann noch eine Frau die jegliche Technologie verweigert wie Wlan, DSL, Funktelefone usw.
Sie argumentierte das sie auf alles verzichten würde dem Kind zuliebe.
Naja es eskalierte recht oft da ich nicht einsehen konnte wie man jedes wochenende und 3-wöchigen Urlaub nur auf dem Hof rumsitzen kann und nix tun kann.
Sie meinten ich füge mich da komplett ein und gebe mein Wesen und mein Selbst auf.
Ich redete oft mit ihr und sagte ihr das ich auf alles verzichte, Fitnesstudio, Schlagzeug spielen, Freunde und meine Familie gebe ich alles auf wenn ich zu ihr ziehe aber nicht mein Radfahren und laufen und das ich etwas meines gewohnten Lebens will.
Trotz allem bestimmte sie das kein DSL (LTE) ins Haus kommt wegen der Strahlen, ich meinte ob die Satellitenschüssel denn Briefe schreibt *gg*
Das einzige was wir gemeinsam hatten war abends auf der Couch und fernseh gucken zum Schluss.
Nunja als die kleine kam, war ich eigtl der bestimmende, ich hatte durch meine Ex schon Erfahrung mit Babys, konnte schon wickeln und wusste wie man ein Baby nehmen muss usw.
Irgendwann lief sie mir den Rang ab weil sie einfach durch die tagtäglich arbeit mit der kleinen mehr Erfahrung bekam.
Die ersten Monate gingen noch weil die gloa noch so klein war und man ja wirklich nix unternehmen konnte.
Aber so nach 3 Monaten eskalierte es immer mehr, ich wollte mit der kleinen auch mal meine Verwandtschaft besuchen, die erfand immer wieder neue Ausreden oder Argumente wie wickeln, lange Autofahrt, essen, vollgemachte windeln usw.
Sie will einfach nur auf ihren Einödhof sitzen mit ihren Eltern und es derf keiner kommen und wenn dann nur kurz und sonst nix.
Wenn sie mit der kleinen Spazieren geht oder schlitten fahren dann sieht das so aus das sie vom hof bis zum Briefkasten die 200m hoch geht und das wars dann, sonst war die kleine nur beim Kinderarzt sonst hat sie noch nix von der Welt gesehen.
Das krasse ist das selbst am Heilig Abend sie mich heim geschickt hat nachdem ich unüberlegterweise sagte das ich Halsweh habe, als ich dann mich ins Bett legte um zu lesen kam der Satz "Was lungerst du hier noch rum, verseuchst das ganze Haus mit deinen Bazillen" und so lange wurde diskutiert bis ich heim fuhr.......am Heilig Abend wohlgemerkt dem Fest der Liebe.
Was nun so heftig ist das ich immer noch Mitleid mit der KM habe, immer wieder schlägt es durch es doch zu probieren alleine wegen dem Kind aber ich denke das sie bei ihr nicht so aufwächst wie ich es für richtig halte und es besser ist wenn sie auch mal bei mir ist und ich mit der kleinen was unternehme.
Dabei habe ich Angst und regelrecht Bauchweh vor dem was kommt.
Denn die KM ist schon regelrecht ausgetickt als die kleine grad 3 Monate alt war und ich sagte ich wolle auch das Sorgerecht, sie drohte mir da schon mit Anwalt wegen Unterhalt weil das zusammen gehört, also wenn ich Sorgerecht will dann kriegt sie Unterhalt.
Und das damals schon, da mag ich nicht wissen wie die alte dann durchtickt wenn ich sage ich trenne mich von dir und will anteilig meine Tochter.
Das Gespräch beim Anwalt führte ich als ersten schritt auf weil ich einfach eine Beratung wollte, so im Sinne wie es hier nun mit Euch geschieht. Was darf ich, was erwartet mich usw.
Aber da habt ihr mir schon super geholfen und ich fühl mich hier schon jetzt super aufgehoben und verstanden.
Also werde ich jetzt mal die etwas härtere Schiene aufziehen und einen Kindersitz für mein Auto bestellen und mal am Wochenende verlangen das ich mit meiner kleinen alleine wohin fahre.
Wenn sie sagt das ginge nicht dann Gang zum Jugendamt?
So richtig?
Oder noch etwas länger warten und öfter den Wunsch äussern mit der kleinen wohin zu gehen, wenn auch zu zweit?
Was bedeutet GSR?
Und ausziehen muss ich ja nicht da ich nie so richtig eingezogen bin.
Es war geplant, ich hab an die 12.000 Euro in den Speicherausbau bei ihren Haus reingesteckt um Raum für mich zu haben aber zum endgültigen Einzug kam es dann nie.
Anfangs wurden die hochheiligsten Versprechungen gemacht wie "Heiraten logisch u klar nehm ich dein Namen an" oder "ja wenns bei mir nicht gefällt komm ich mitn Kind halt zu dir öfter raus" oder "Wenn einen was nicht passt muss man das ausreden" alles blabla
Später dann so Aussagen wie "Ich nehm dein Namen nicht an weil mir das zu teuer ist den Perso zu ändern"
Insgesamt gibts 2 coole Fakten, eben das die KM auf'm Hof der Eltern lebt mit grad frisch fertig gebauten Eigenheim also wird die da niiiieeeee wegziehen und das sie erst vor kurzem verbeamtet wurde in der Bank und somit niemals kündigen wird 🙂 Und selbst als Halbtagskraft wohl annähernd so viel verdient das ich ihr nie Unterhalt zahlen muss 🙂
Blöde ist das meine Eigentumswohnung eben nicht so groß ist ein Kind im Wechselmodell unterzubringen 🙁
VG
Vrat
GSR = Gemeinsames Sorgerecht
Wechselmodell: Macht bei 45km nicht wirklich Sinn. Ich an Deiner Stelle würde - nach einer Trennung - umfassenden Umgang zu etablieren versuchen. Da wirst Du schon genug Gegenwind erhalten.
So, und nun mal eine Ansage:
Also werde ich jetzt mal die etwas härtere Schiene aufziehen und einen Kindersitz für mein Auto bestellen und mal am Wochenende verlangen das ich mit meiner kleinen alleine wohin fahre.
Wenn sie sagt das ginge nicht dann Gang zum Jugendamt?
So richtig?
Oder noch etwas länger warten und öfter den Wunsch äussern mit der kleinen wohin zu gehen, wenn auch zu zweit?
Das ist nicht Deine Ernst, oder? Das nennst Du "härtere Schiene"? Du bist der Vater! Ihr lebt ja noch nicht einmal getrennt. Natürlich kannst Du mal einen Nachmittag was alleine mit dem Kind unternehmen! Nicht fragen. nicht verlangen. Sagen und losgehts. Wenn Du so an die ganze Sache mit Trennung und Umgang drangehst, dann wird das nie was... Mann, wach auf! Du bist ein Mann!
Die 12000€ schreib schon mal gedanklich ab!
Sorgerecht gg Kindesunterhalt - den Deal würde ich eingehen. KU musst Du eh bezahlen, wenn Du ausgezogen bist.
Gruss, Toto
Achja: Bei welcher Bank wird man heute noch verbeamtet??
Hi Toto
ja irgendwie bin ich wohl tatsächlich zu verweichlicht ;(
Ich bin halt leider so erzogen worden, selbst ohne Vater aufgewachsen.
Ihr traue ich es zu das sie sich vor das Tor stellt und mich nicht wegfahren lässt oder sogar ihre Leute holt um mich zu hindern oder gar die Bullen ruft.
was wäre umfassender Umgang?
Jedes 2te Wochenende?
Die 12.000€ hab ich schon abgeschrieben, war halt Lehrgeld.
Der Deal Sorgerecht gegen Kindsunterhalt der war damals, ich hätte sofort Ja sagen sollen *g*
Achso ja bei der Bayerischen Landesbank, die hat ihren Arbeitgeber verklagt als in der Krise beschlossen wurde diesen so genannten "Versorger" abzuschaffen und gegen ein anderes Modell einzutauschen, sie hätte diesen Versorger nach 10 Jahren Wartezeit bekommen und hätte noch 1 Jahr benötigt, dagegen haben einige unter anderem sie geklagt und gewonnen.
Gruß
Vrat
Hi,
Achja: Bei welcher Bank wird man heute noch verbeamtet??
Da fällt mir nur noch (wenn überhaupt) die Bundesbank ein 😉
Aber zum Thema: Ganz schön übele Beschreibung. Aus der Forenerfahrung scheinst Du da echt das "große Los" gezogen zu haben.
1. Problem: Wenn die KM schon so "weltfremd" drauf ist, wirst Du hier schon alle Anlagen für eine Kindsbesitzerin in Reinkultur finden. Aussagen wie "das Kind kann keinen Mittagsschlaf bei Dir machen" werden da noch harmlos sein.
2. Die Eltern: Solche Frauen sind meist extrem fremdbestimmt durch die eigenen Eltern. Wenn sie mit auf dem Hof leben sowieso. Auch hier wirst Du die volle Breitseite bekommen.
3. Deine eigene Einstellung: Wenn Du nicht selber mal das Ruder rumreisst, wird das nichts. Seine Hobbies und Interessen aufzugeben ist falsch. Der ganze andere weltfremde Quatsch Deiner Partnerin scheint eh nur darauf gerichtet zu sein, Dir mögliche Kontakt und Informationswege abzuschneiden. Sowas ist schon ganz schön krank.
Dazu kommt, dass Du dich auch mal durchsetzen musst. Meine Güte, fast jedes Kind fällt mal aus dem Kinderbett, rutscht vielleicht noch halb den Wickeltisch runter. Kinder gehen bei fürsorglichen Eltern auch davon "nicht kaputt". Lass Dir also nicht so einen Schwachsinn einreden. Das ist auch Dein Kind und natürlich machst Du auch selbständig etwas mit Deinem Kind.
Den Kindersitz bestellst Du nicht (krass, das Du keinen hast - was bitte passiert in Notfällen?) sondern kaufst ihn diese Woche in einem Fachmarkt.
Wie groß ist Deine ETW denn bitte? Bei ALG II war es lange Zeit so, dass Kinder bis zum 6 Lebensjahr noch nicht mal Anspruch auf ein eigenes Zimmer hatten. Also wird auch eine Betreuung bei Dir möglich sein.
Mein Fazit: Du lebst in sehr unguten Umständen. Da für Dich in dieser Konstellation auch kein "Pfennig" mehr zu gewinnen ist, würde ich Dir dringend raten, umgehend alle Deine persönlichen Sachen (insb. Unterlagen) sofern sie in der bisherigen gemeinsamen Wohnung waren, sofort unauffällig zu entfernen. Bring sie zu Deinen Eltern / guten Freunden. Du wirst mit Fakt der Trennung wahrscheinlich sofort Hausverbot auf dem Hof bekommen bzw. die Schlösser werden eh demnächst ausgetauscht.
Denk bitte auch dran, dass Frauen meist wesentlich weiter in den Vorbereitungen einer Trennung sind, also Du es Dir jetzt vorstellst. Gruß Ingo
Ich bin halt leider so erzogen worden, selbst ohne Vater aufgewachsen.
Umso mehr solltest Du wissen, wie wichtig Deine Präsenz als Vater auch nach der Trennung für Euer Kind ist!
was wäre umfassender Umgang?
Standardregelungen wie alle 2 Wochen (Fr-So/Mo, also MIT Übernachtung), ggf ein Tag unter der Woche, hälftige Ferien und "hohe Feiertage" (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) im Wechsel.
[...]
den Tag unter der Woche, der gerade bei sooo kleinen Kindern wichtig ist
Und immer mehr fordern, dann kannst Du Kompromisse schließen!
Und nochmal: Das wird kein Selbstgänger bei so ner Weltfremden Kindesbesitzerin. Umso wichtiger ist es, dass Du von Anfang die Richtung ansagst und das dann auch konsequent durchziehst. Hilft nichts!
Gruss, Toto
Hm ja deine 3 Punkte treffen es so ziemlich genau, ich hab halt lange immer still gehalten weil ich nicht noch weiter Unruhe reinbringen wollte und wenn ich mal was sagte heisst es immer "ich komme eh nur her zum stänkern"
Meine Bude ist 60qm und 2 Zimmer.
Würde aber mich nicht scheuen die Wohnung zu verkaufen und mir eine größere zu kaufen mit 3 zimmer wo die kleine dann unterkommt.
Also alle 2 Wochenenden und Feiertage sowie Ferien und ein Tag unter der Woche wäre sehr cool 🙂
Wird halt stressig mit fahren und Benzinkosten aber das wäre es mir wert.
Angst habe ich halt auch das sie später anfängt mich beim Kind madig zu machen so das die kleine mit mir nicht mehr mitwill :/
Aber danke euch allen, ihr habt mir echt innerhalb kurzer Zeit mehr die Augen geöffnet als jeder andere über Wochen und Monate.
Hi Vra,
mal ganz ehrlich?
Also alle 2 Wochenenden und Feiertage sowie Ferien und ein Tag unter der Woche wäre sehr cool
Wird halt stressig mit fahren und Benzinkosten aber das wäre es mir wert.
Dies wird aus der Erfahrung hier bei Deiner Konstellation kaum bis gar nicht durchsetzbar sein. Zumindest nicht ohne massiven Einsatz von Rechtsmitteln, Jugendamt und Druck. Und ich sehe bei Dir noch überhaupt keine Ansätze, auch nur dem kleinsten Widerstand Deiner Ex etwas entgegenzustellen. Dazu wirst Du es in Deinem Bundesland mit einer eher konservativ eingestellten Richterschaft zu tun haben und als Vater ohne GSR eher wenig Schnitte haben, wenn wir anderen Betroffenen im Bereich München / Bayern hier aus dem Forum so glauben können.
Du hast es nach Deiner Beschreibung wahrscheinlich mit einer der übelsten Formen der Kindsbesitzerin zu tun, die - militärisch gesehen - auch noch die Vorteile von Gelände und Deckung (eigener Hof in der Einöde) hat. Dazu stehen die eigenen Truppen - Eltern - bereit um Dich achtkantig vom Gelände zu schmeißen, Deine Sachen irgendwo in den Schweinestall zu schmeissen oder ähnliche Späße die man so kennt aus den Fällen.
Mal was positives:
Meine Bude ist 60qm und 2 Zimmer.
Reicht vollkommen aus für den Umgang.
Schau dir auch mal den Trennungs-FAQ GENAU an und verinnerliche seine Inhalte. Darin stimmt eigentlich jedes Wort (was man als Neuling eigentlich nicht glauben möchte). Gruß Ingo
Behalte Kühlen Kopf.
Die http://www.trennungsfaq.de hast du sicher schon mehrfach gelesen. Wenn nicht - machen.
So schwer es fällt, versuche solange gute Miene zu machen, bis du deine Pfründe im Trockenen hast, soweit möglich. Das Wegschaffen aller persönlichen Unterlagen gehört dazu.
Wenn du dieser Frau die Trennungsabsicht mitteilst, wird nichts mehr sein wie zuvor.
Mache dich aber nicht mehr zum Eimer. Ingo hat dir die entsprechenden Hinweise gegeben.
2 Zimmer Wohnung ist erstmal völlig ausreichend - besonders bei so einem kleinen Kind.
Besorg dir ein Kinderbett. Der Rest kommt.
Moin,
ich weiß nicht, wie es die Anderen sehen, aber vielleicht könnte es eine gute Strategie sein, die Trennung erstmal noch nicht auszusprechen und Step für Step die Aktivitäten mit dem Kind - auch ohne Mutti - auszubauen. Dabei nie nachgeben, wenn sie Bedenken äußert, sondern knallhart durchziehen.
Ich habe einfach die Befürchtung, dass die KM komplett zu macht, sobald der TO die Trennung ausspricht.
Gruß
Brainstormer
Edit: Ocean war schneller und sieht es offenbar ähnlich
Hi Brain,
ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Wie wir es kennen sind Frauen nicht dumm - und so "langweilig" sie tut, haben gerade solche Frauen mit der nötigen "Bauernschläue" längst gemerkt, wo der Hase langläuft.
Dazu wird die "liebe Mama" mit ihrem sechsten Sinn für Probleme wahrscheinlich ihre Tochter auch schon längst eingenordet haben. Mich würde es nicht wundern, wenn sie der jetzt begonnenen Vorplanung ihres Partners schon viele Schritte voraus ist bzw. schon längst einen Anwalt am Start hat um sofort losschlagen zu können.
Deshalb noch mal der dringende Rat, jetzt die wichtigen Unterlagen zu bergen - sie werden als erste verloren sein in diesem Konflikt und den Opener vor massive Probleme stellen, sollten sie noch im Haus der DEF (Demnächst Ex-Frau) lagern. Gruß ingo
@Ingo: Muss nicht sein. Es gibt auch Frauen, die sind sich sowas von sicher ihren Partner komplett in der Hand zu haben. Die kann man schon überraschen.
An Vra,
wie ist eigentlich der Kontakt DEINES Kindes zu DEINER Familie. Lässt du den auch unterbinden???
@Ingo @ oceanborn
Etwas weg vom eigentlichen Thema:
Mir fällt wiederholt auf, das bei der "Erstversorgung" hier im Forum gerne auf die TrennungsFAQ verwiesen wird. Kann mir mal jemand von den alten Hasen mal erläutern, wo die Frontlinien zwischen vatersein.de und TrennungsFaq verlaufen? Oder anders: was spricht dagegen, die beiden Unternehmen zu "fusionieren"?
Nach meinem flüchtigen Eindruck geht man hier bei vs etwas moderater zu Werke.)
papaja
Hi Papa,
ja, der Trennungs-FAQ geht schon etwas "schonungsloser" mit den Thema um. Der FAQ nimmt auch bewußt kein "Blatt" vor den Mund und spricht auch Besonderheiten im Verhalten der Geschlechter bewußt an. Was ich persönlich auch gut finde. Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass sich unsere weiblichen Mitglieder genauso mit männlichen "Vollhonks" bzw. unzuverlässigen, uninteressierten oder blockierenden Vätern herumschlagen müssen. Das mildert doch auch einiges wieder ab bzw. ist es auch wichtig diese Erfahrungen einfließen zu lassen und nicht nur auf den FAQ zu bauen. Daher geht es hier auch sicherlich deutlich moderater zu, als im Trennungs-FAQ der sich speziell an Väter richtet.
Ich selbst kenne keinen anderen FAQ der so komprimiert und umfassend über die wichtigsten Punkte, die bei einer Trennung zu beachten sind, Auskunft gibt. Gerade wenn man mit etwas Abstand einer Trennung auf die Tipps schaut, erkennt man schon, dass wirklich fast alles zutreffend ist. Gruß Ingo
Guten morgen alle
Also Taktik dachte ich mir auch erstmal nichts von Trennung sagen oder andeuten, weiterhin gute Miene zum bösen Spiel.
Dann versuchen Zeit mit meiner Tochter einzufordern, wenn sie blockt dann Jugendamt und dann weitere schritte.
Mein Kind hat kaum Kontakt zu meiner Familie, ja auch da lasse ich mich unterbuttern.
Das waren auch die größten Streitpunkte, als ich sagte wir fahren mal zu meinen Vater (1,5 Std fahrt) ginge das nicht weil die kleine nicht so lange im auto sitzen darf, sie ja in ihren vollgekackten Windeln sitzt und bei meinen Dad könne sie nicht wickeln. Worauf ich meinte dann machen wir Zwischenstopp in meiner Bude nach 45 min Fahrt und trinken kaffee, ruhen uns aus und versorgen die kleine und dann gehts weiter, ne will sie auch nicht.
Dann treffen bei der Hälfte des Weges, also in meiner Bude ginge auch nicht, da wird so lange rumdiskutiert und rumgeeiert bis ich 'n Hals krieg, dann hiess es das ja bald aufe sei und da sehen meine Leute die kleine ja auch.
Zur Schwester fahren dasselbe thema da allerdings gröber weils dann sauer wurde und sogar sagte das sie kein Bock hat bei der Bagasche (schreibt man das so??) rumzusitzen.
Und absolut niemand und keiner hat was dagegen wenn die gloa dort gewickelt wird, im Gegenteil bei meiner Schwester dürfte die alles.
Gut ich muss mich selbst mehr aus der Lethargie befreien und mal endlich tätig werden.
Krasse ist halt dieser Einödhof, das ist wie ein dunkler Mantel der sich über die Seele ausbreitet. Wenn man dahin kommt hat man aufeinmal zu nichts mehr Lust.
Wenn ich bei mir zuhause bin dann bin ich extrem umtriebig, ich fahr schnell einkaufen, düse wenns bresiert in die Sauna oder zum schwimmen, geh laufen oder spazieren und es ist Action und man kann überall hin und eigtl alles unternehmen, man ist in wallung.
Bei ihr draussen ist alles sooooooooo langweilig und alles drauf ausgelegt das nur die zeit vergeht denn deren Logik ist wenn ich zuhause bin und mich langweile dann vergeht die zeit nicht so schnell und ich hab mehr vom Leben.
Ihre Mutter beeinflusst sie weniger, es ist ihr vater der ihr das alles einimpft.
Und ich glaube ziemlich sicher das sie schon diverse Schritte eingeleitet hat und schon in den Startlöchern steht.
