Menschlichkeit vers...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Menschlichkeit verschätzt

 
(@caspar)
Schon was gesagt Registriert

Hallo,

erst einmal ein großes Lob an die Macher von „vatersein.de“. Ich verfolge schon wochenlang den Fortschritt so mancher „tragischen“ Story. Im Regelfall erkennt man sogar einige parallelen die, die eine mit der anderen durchaus in Verbindung bringen könnte. Grundsätzlich würde ich sagen das es in der Tat sogar ein gutes Informationsportal für „junge Paare“ darstellt, um einem späteren Scheitern der Partnerschaft im Vorfeld aus dem Weg zu gehen.

Nun aber zu meiner Story diese wohlgemerkt eventuell Seifenopern Charakter in einigen Zügen aufweißt. Emotional bin ich in der Tat noch sehr mit der Situation behaftet, ich versuche aber ebenso „geradeaus zu sehen“ um es zu verarbeiten. In manchen ruhigen Momenten stellt es jedoch ein unüberwindbare Hürde dar.

Begonnen hat alles am 25.10.1996 ... wir waren jung, frisch verliebt und hatten jede menge Träume diese wir verwirklichen wollten. Die Zeit verging wie im Flug. Im Juli 1998 gaben wir uns das JA WORT und alsbald entdeckte (14.10.1998) mein Tochter das Licht der Welt. Die Jahre zogen ins Land mit Höhen und Tiefen wie in jeder guten Beziehung. Ich übernahm sinnbildlich die Rolle des Außenministers und war zuständig für Organisation und Finanzen, sie stattdessen die Rolle der inneren Angelegenheit, obwohl wir uns die Haushaltsrolle teilten.

Am 20.02.2004 sollte dann aber alles ganz anders kommen, als ich mir in meinen schrecklichsten Träumen je vorstellen konnte. Sie sagte mir am vorgenannten Tag das wir uns mal für eine gewisse Zeit trennen sollten, um unsere Liebe und Zuneigung zueinander NEU zu entdecken (bis zu dem Tag war mir überhaupt nicht bewusst gewesen das wir diese verloren hatten). Nun ja obendrein steckte sie mir beiläufig das sie jemand kennen gelernt hätte und da sie nicht fremdgehen würde, möchte sie sich vorerst zurückziehen. In diesem Augenblick brach für mich eine Welt zusammen. Nichts desto trotz sagte ich ihr das ich mir mal für ein paar Tage ein Zimmer nehmen könne, dass ich dann auch tat. Ich packte mir daraufhin ein paar Sachen ein, diese ich so für eine Woche gebrauchen könnte und verließ schweren Herzens unsere Wohnung. Sie meinte noch beim Abschied das ich mir keine Sorgen machen müsse und das wir es wieder schaffen ... sie brauch lediglich etwas Zeit.

Die drauffolgende Woche verging wie in Zeitlupe. Sie rief zwar täglich an, weil sie mit irgendwelchen Dingen des alltäglichen Lebens nicht klar kam interessierte sich aber ansonsten nicht wie es mir ging usw.. Am drauffolgenden Samstag wollte ich meinen Bekleidungsvorrat auffüllen/umtauschen. Als ich Heim kam stellte ich mit erstauen fest, dass alle meine Sachen in irgendwelche Taschen geschüttet zum Abtransport bereitstanden, mit der Begründung „sie müsse etwas Platz schaffen“. Der Grund für das „Platzschaffen“ wurde mir dann am Abend bewusst. Mir ließ es keine Ruhe es war alles so anders. Kurz um fuhr ich hin und schaute bei uns von Außen in die Wohnung. Und dann sah ich im Wohnzimmer den Grund für die ganze Show zwischen ihren Beinen liegend. Ich verschwand niedergeschlagen ohne Aufsehen, da ich das meine kleinen Tochter nicht antunen wollte. Am nächsten Tag kam ich wieder und wollte sie zur Rede stellen ... ER war natürlich noch da und sie machte daraufhin nicht die Tür auf. 5 Minuten später erhielt ich einen Anruf von ihr mit der Bemerkung das ich ihr das Wochenende versaut hätte und sie doch einen Anspruch auf ein Privatleben hätte. HABE ICH ETWAS VERPASST? WAR ICH IM FALSCHEN FILM? PRIVATLEBEN ... Nach diesem Anruf ging alles ganz schnell. Sie wollte mich nicht mehr sehen, weil ich ihr sagte das ich sie gesehen habe. Ich solle ebenso nicht zurückkommen schon wegen dem Kind (um angeblichen Streitfaktoren aus dem Weg zu gehen, obwohl es nie Streit gab). Eine Woche drauf erhielt ich dann Post von ihrer Anwältin (die ich mir Vormittags aus dem Briefkasten holen durfte) worin sie mir mitteilte das sie die Trennung wünscht und nach Ablauf der einjährigen Trennungsfrist die Scheidung wolle. Ebenso teilte sie mir mit, dass sie Unterhalt haben möchte. Sie wüsste ebenso nicht was ich monatlich verdiene und hätte keine Zugriff auf irgendwelche Mittel.

Die Wahrheit stellte aber eine ganz andere dar:
Sie passte mein Gehalt hab und sperrte mir darauf den Zugriff auf das Girokonto (welches von Anfang an auf ihren Name lief), mit der Begründung mein Gehalt sei nicht eingegangen.

Im laufenden Monat durfte ich dann von Euro 150 mein Lebensunterhalt bewältigen. Ich kam zum Glück bei Freunden unter, sonst wäre es mit Sicherheit nicht möglich gewesen.

Parallel folgten dann Unterhaltsforderungen mit dem üblichen hin und her (ich habe mir bis dato selbst rechtlichen Beistand eingeschalten).

Da ich trotz allem noch sehr an ihr hing, wollte ich ihr selbstverständlich den Rücken frei halten. Ich lieh mir finanzielle Mittel und habe damit unsere gemeinsamen Verbindlichkeit abgelöst (ca. 7.000 Euro). Ein DANKE gab es dafür nicht. Es ist halt selbstverständlich!

IST Stand Heute:

Sie erhält einschließlich Kindesunterhalt ca. 1.250 Euro pro Monat, mit dem sie sehr unzufrieden ist. Ich habe ihr die ganze Wohnungseinrichtung überlassen, da mich ansonsten viel zu viele Erinnerungen plagen würden. Und obendrein hätte ich mit dem Bett ja auch nur die Möglichkeit es zu verbrennen oder ihr zu überlassen.

Nun ja des weiteren finanziere ich die Freizeitaktivitäten meiner Tochter, sowie teile der Bekleidung. Die gemeinsame Wohnung ist gekündigt, in der Kündigungszeit zog ich die halbseitige Miete unterhaltsschmälernd ab. Den Telefonschock habe ich auch hinter mir, nachdem ich eine Mobilrechnung von Euro 450 auf den Tisch bekam (ist aber zwischenzeitlich durch mich gesperrt wurden, obwohl sie immer noch meint es sei verantwortungslos von mir, das zu tun).

Nun ja eine neue schön eingerichtete Wohnung habe ich zwischenzeitlich auch wieder.

Meine Tochter darf ich momentan an einem jeden Dienstag zum Reitunterricht bringen (von 16:00 bis 18:00 Uhr). Ebenso darf ich sie jeden 2ten Samstag von 8:00 bis 18:00 Uhr zu mir nehmen. Abholen und bringen erfolgt nicht von zu Hause sondern an Übergabeorten (Parkplatz, Tankstelle etc.) obwohl wir nun 10 Minuten auseinander wohnen.

Parallel erzählt mir auch meine Tochter das der NEUE fast jeden Tag da ist und dort fast schon lebt. Ebenso stellte ich eine körperliche Veränderung meiner Frau fest. Das sie Schwanger von ihm ist leugnet sie bis heute. Sie meinte sie hätte gut gegessen J. Nun ja die nächsten 1 bis 2 Monate werden es zeigen.

Unabhängig davon ist meine Frau offiziell Arbeitslos gemeldet und erhält Leistungen von Euro 200 / Monat. Darüber hinaus ist mir aber bekannt geworden, dass sie 6 Tage in der Woche von 9:00 bis 19:00 Uhr in einem Kosmetikstudio einer Tätigkeit nachgeht. Angeblich sei sie geringfügig beschäftigt!? Nun ja wir gehen der Sache nach. Hier läuft auf jedem Fall etwas SCHWARZ.

Was hätte ich denn hier für Chancen außer der vorzeitigen Scheidung wegen besonderer Härte, sollte etwas an der Schwangerschaft dran sein? ... Darf sie mir das eigentlich verschweigen?

Was habe ich denn für Möglichkeiten bezüglich dem Schwarzerwerb meiner Frau, Trennungsunterhaltsverwirkung? ... Arglistig?

Ups... jetzt ist es doch etwas mehr geworden als erwartet. Nun ja trotz allem habe ich mich bei allen Kleinigkeiten des Chaoses zurückgehalten. Ein sei aber noch abschließend gesagt. Ich habe ihr stets egal was passierte die Hand gereicht und sie hat willkürlich draufgeschlagen.

Im übrigen brodelt es auch schon mit ihrem Lover (Beziehung) nun ja die Weinflaschen sind zur Neige gegangen und die Kerzen heruntergebrannt. Jetzt kommt der Alltag und er mag keine Verantwortung übernehmen.

Liebe Grüsse

Freddy


Verbrennt sich gern mal den Mund, für eine gute Sache !!!

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 13.05.2004 15:07
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Freddy,

welcome in the club. Sorry für die flapsige Ausdrucksweise, aber vielleicht zeigt sie Dir wenigstens, dass Du nicht allein bist.

In Deiner Situation die Zeit noch mal zurückzudrehen, scheint mir unrealistisch. Und selbst, wenn Ihr es versuchen würdet, würden die von Dir geschilderten Ereignisse wie eine schwarze Wolke auf Euch lasten.

Dass man sich das selbst gewählte "neue Leben" gerne vom Ex finanzieren lassen möchte, ist alles andere als ungewöhnlich. In dem von Dir geschilderten Fall halte ich aber die Voraussetzungen für die Verwirkung von Trennungs- bzw. nachehelichem Unterhalt (Stichwort: $ 1579 BGB) durchaus für gegeben. Ein recht eindeutiges Urteil (auch für Deinen Anwalt interessant) findest Du unter

http://www.justiz.bayern.de/olgn/rspr/urt/u_11w1903_00.htm#urteil

Wenn Du überdies nachweisen kannst, Dass Deine Noch-Ehefrau unterhaltsrelevante Fakten (wie die vermuteten Einkünfte aus Schwarzarbeit) verschweigt, sinken Deine Chancen hierfür sicher nicht. Lass Dich aber nicht zu irgendwelchen unüberlegten Schnellschüssen hinreissen - und vor allem: versuche, Eure Kleine so weit als möglich aus dem ganzen Schlamassel herauszuhalten. Dass Du für sie den vollen Kindesunterhalt bezahlst, ist sowieso Ehrensache - für das Verhalten ihrer Mutter kann sie schliesslich nichts.

Wichtig ist allerdings auch: Wenn Deine Noch-Ehefrau jetzt schwanger ist, wird das Kind vermutlich vor aAblauf des Trennungsjahres geboren - und gilt damit automatisch als ehelich. Wann und wie Du eine Vaterschaft erfolgreich anfechten kannst, sagt Dir Dein Anwalt. Hör Dich gut um und nimm nicht den erstbesten, sondern einen, von dem Du die Referenz bekommst, dass er sich um seine Mandanten auch wirklich kümmert. Und mach Dir keine Illusionen: Es wird hart werden. Nicht umsonst heisst es: Erst bei der Trennung lernt man seinen Partner wirklich kennen...

Kopf hoch & herzliche Grüsse
brille007


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 13.05.2004 15:57
(@caspar)
Schon was gesagt Registriert

Hallo @brille007,

erst einmal vielen Dank, für Dein rasche Antwort.
In der Tat denke ich selbst Heute noch darüber nach was denn wäre, wenn es ein Zurück gäbe. Es würde aber grundsätzlich für mich sprechen die passierten Dinge zu überdecken und im Gegenzug eher die vorangegangen (schönen) Jahre zu stellen. Glaube mir ich habe es versucht! Leider fruchteten meine Versuche nicht. Im Moment bin ich emotional so weit Richtung Nullpunkt, dass ich eh keine Kraft hätte den nächsten Versuch in Richtung Versöhnung zu wagen. Sie hält halt unabhängig davon an ihrer „neuen gewonnenen Freiheit“ fest, obwohl sie verkennt das diese Freiheit eine Abhängigkeit auf Distanz ist.

In stillen Momenten glaube ich manchmal daran, dass sie mich als Joker gesehen hat, sollte es mit dem Anderen nicht klappen. Erschwerend kam halt hier hinzu das ich viel zu viele Informationen/Wahrheiten zugetragen bekommen habe, oder selbst erfahren durfte. Somit rutschte sich nach und nach weiter in die Grube, aus der es ihrem ermessen´s nach kein zurück gibt. Das ist wie mit Dominosteinen, man stößt einen an und die Kettenreaktion geht los. Hinzu kommt noch das man ihrerseits von Anfang an nicht bei der Wahrheit geblieben ist, somit hat man sich in die Sache immer weiter verstrickt...

In der Tat aus dem in jeder Beziehung als unwichtigstes Thema scheinendem Geld (Wir hören doch immer die Reden: „Geld spielt in der Liebe keine Rolle, es ist unwichtig“) wird über Nacht das non plus ultra. Nun ja ich denke aber auch das dass an gewisse Spielregeln gekoppelt sein muss. Fairplay zu erwarten ist aber in meinen Fall dem Anschein nach nicht.

Selbstverständlich mein Bambino hat mit dieser Sache nichts zu tun. Ich halte sie stets daraus, ansonsten wäre meine Reaktion schon beim gesehenen Ehebruch eine andere gewesen. Ich denke da wäre ich sinnbildlich „mit dem Panzer durch die Tür gefahren“.

Nun wie gesagt sollte sich mein Verdacht erhärten beziehungsweise würden die Anzeichen einer Schwangerschaft größer und offensichtlicher werden, wünsche ich in diesem Fall ein Hartefallscheidung. Nur dafür muss ich halt noch ein bis zwei Monate Geduld aufbringen.

Die Thematik Schwarzarbeit ist schon in Arbeit. Zu mindestens erst einmal die Beweissicherstellung. Es ist schon Irre ... Detektivarbeit gegen die eigene Ehefrau 🙁

Ja der Kopf sitzt noch auf dem Hals
Ganz viele Grüsse aus Wiesbaden

Freddy


Verbrennt sich gern mal den Mund, für eine gute Sache !!!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.05.2004 17:25
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Freddy,

In der Tat aus dem in jeder Beziehung als unwichtigstes Thema scheinendem Geld (Wir hören doch immer die Reden: „Geld spielt in der Liebe keine Rolle, es ist unwichtig“) wird über Nacht das non plus ultra. Nun ja ich denke aber auch das dass an gewisse Spielregeln gekoppelt sein muss. Fairplay zu erwarten ist aber in meinen Fall dem Anschein nach nicht.

Kompliment - Du hast des Pudels Kern bereits erfasst. Viele Leidensgenossen sind in diesem Stadium noch längst nicht soweit; wollen immer noch an "das Gute" glauben, das es schon lange nicht mehr gibt.
In der Tat macht sich eine Menge Streit am Geld fest. Ein Grund ist, dass das technisch/juristisch in diesem Land einfach möglich ist und als "bescheuert" gilt, wer diese Möglichkeit nicht wahrnimmt. Stell Dir einfach ein Kaufhaus vor, das nachts aus Versehen nicht abgeschlossen wurde - was glaubst Du: Wieviele "hochanständige" Bürger würden dort hemmungslos klauen, wenn keine Strafe zu erwarten wäre? Das Gleiche passiert in Unterhaltsverfahren; dort oft noch angeheizt durch geldgierige Anwälte.
Zum anderen gilt das "Recht, nicht erwerbstätig zu sein" bei vielen Frauen auch als "amtlicher moralischer" Freispruch von jeglicher Schuld am Scheitern der Ehe. Damit kann man wunderbar hausieren gehen: Sie betrachten das Ganze einfach wie einen Verkehrsunfall: Der Schuldige zahlt, das Opfer kassiert. Erspart das unangenehme Nachdenken über die eigene Person und ihre Rolle beim Scheitern der Ehe. Dass sie damit Gefahr laufen, in der nächsten Beziehung genau die gleichen Fehler wieder zu machen, wissen sie zu dieser Zeit noch nicht...

Selbstverständlich mein Bambino hat mit dieser Sache nichts zu tun. Ich halte sie stets daraus, ansonsten wäre meine Reaktion schon beim gesehenen Ehebruch eine andere gewesen. Ich denke da wäre ich sinnbildlich „mit dem Panzer durch die Tür gefahren“.

Diese Coolness solltest Du Dir erhalten. Kinder können nichts für den Käse, den ihre Eltern fabrizieren - aber sie leiden am meisten darunter. Also bezahle reichlich Kindesunterhalt - oder noch besser: Überlege Dir, ob Du Deine Vaterrolle künftig nicht ganz anders ausfüllen kannst. Hier ist jeder Gedanke erlaubt: Kannst Du beispielsweise auf Teil -oder Gleitzeit gehen oder Dir ein Home-Office einrichten? Man muss sich nicht zum Besuchs-Papa degradieren lassen, wenn kreative Überlegungen andere Möglichkeiten eröffnen, zum Beispiel eine hälftige Kinderbetreuung... Hierfür würde ich an einer Stelle allerdings nicht den Gang vors Gericht wählen, sondern eine Sorgerechtsmediation bei einer Familienberatung. Sollte Deine künftige Ex sich dagegen sträuben, verbessert sie damit ihre Position vor Gericht nicht unbedingt.
Hint: Viele Anwälte halten von Mediationen nichts und sagen das auch deutlich. Logisch - ist schlecht fürs Geschäft.

Nun wie gesagt sollte sich mein Verdacht erhärten beziehungsweise würden die Anzeichen einer Schwangerschaft größer und offensichtlicher werden, wünsche ich in diesem Fall ein Hartefallscheidung. Nur dafür muss ich halt noch ein bis zwei Monate Geduld aufbringen.

Du solltest vor allem bemüht sein, Deine Erkenntnisse derzeit unbedingt für Dich zu behalten. Lass sie schwanger sein, soviel und so lange sie will - bis es kein "Zurück mehr gibt. Und was die Schwarzarbeit angeht: Sprich sie jetzt nicht darauf an; sonst heisst es garantiert "ich habe einer Freundin da mal unentgeltlich ausgeholfen". Beschaffe stattdessen - notfalls mit Hilfe eines Detektivs (dessen Kosten Deine Ex mit etwas Glück sogar noch übernehmen muss) - eindeutige Beweise und lass sie in das Messer laufen, vor Gericht unrichtige Angaben zu ihrer Einkommenssituation zu machen (ja, auch schwarz verdientes Geld sind Einkünfte, die sie angeben muss).
Vor allem aber: Lass Dich nie auf Streitereien ein, schon gar nicht in Gegenwart des Kindes. Ein freundlich-lächelndes "Darum kümmert sich mein Anwalt" ist bei diesen Fragen immer ungleich besser.
Die Härtefallscheidung solltest Du nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen; Du hast derzeit ganz andere Probleme. Wenn Du genügend emotionalen und räumlichen Abstand hast, ist es eigentlich wurscht, wann die eigentliche Scheidung stattfindet. Wichtig ist nur, dass Du eventuelle negative finanzielle Folgen für Dich vermeidest (Stichworte: Trennungsunterhalt, Vaterschaftsanfechtung).

Die Thematik Schwarzarbeit ist schon in Arbeit. Zu mindestens erst einmal die Beweissicherstellung. Es ist schon Irre ... Detektivarbeit gegen die eigene Ehefrau 🙁

Ja, das ist eigentlich irrsinnig. Aber es ist tatsächlich so: Der Mensch, von dem Du Dich trennst, hat wenig bis nichts mehr zu tun mit dem Menschen, den Du einmal geheiratet hast. Ist jammerschade, aber traurige Realität.

Grüssles aus'm Wilden Süden
brille007
(der Dir auch gerne telefonisch mit Rat zur Seite steht)


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 14.05.2004 05:52