Ich bin neu hier und bei der Internet-Recherche über Scheidung, Unterhalt und Hilfe auf Eure Seite gestoßen.
Hier nun meine Geschichte und ich hoffe Ihr könnt mir etwas weiterhelfen.
Ich bin mit meine Frau seit 13 Jahren zusammen und seit 10 Jahren verheiratet.
Sie hat damals einen Sohn von 3 Jahren mit in unsere Beziehung gebracht, mit dem ich nie so
richtig war geworden bin, da er ein kleiner Träumer ist und war, dass aber nicht meinen Vorstellungen
von einem Sohn entsprach. Ich wurde streng und auf Zielstrebigkeit und Erfolg hin erzogen und das habe ich
versucht an meinen Ziehsohn weiterzugegeben. Darüber gab es zu Anfang sehr viel Streit. Später hat
sich meine Frau dem dann mehr oder weniger angeschlossen.
1998 kam dann unsere gemeinsame Tochter zur Welt, die von mir dann über den Stiefsohn gestellt und vergöttert wurde.
Wir haben ein Haus gebaut, sind beide berufstätig und sie hat sich um Haushalt, Garten und Kinder gekümmert
und ich um Haus, Garten und Finanzen.
Nun hat sich die Lage seit Ende letzten Jahres etwas geändert. Sie hat einen langjährigen Bekannten
etwas näher kennengelernt, da sich dieser mit der Bitte um Hilfe in verschieden Fragen an sie gewandt hat.
Er lebt nach Seitensprung und Scheidung wieder mit seiner Ex-Frau zusammen und ist sowas von verzweifelt damit,
dass er auch dabei Hilfe suchte bei meiner Frau.
Jetzt Treffen sie sich heimlich 2-3 mal wöchentlich und telefonieren täglich mehrmals. Wenn seine Ex davon wüßte,
würde er bei ihr rausfliegen, was für ihn nicht so einfach wäre, da seine Existenz etwas vom Zusammenleben
mit seiner Ex abhängt. Ich weiß von diesen Treffen und Telefonaten und soll sie akzeptieren,
was mir sehr schwerfällt, da ich vom Inhalt der Treffen keine Ahnung habe (Eifersucht, bisher aber wahrscheinlich grundlos).
Vorallem soll ich meinen Mund gegenüber den Bekannten halten, damit diese Treffen nicht auffliegen.
Ostern hat meine Frau mir dann versucht zu erklären, dass sie sich trennen will, weil wir uns auseinandergelebt haben
und sie jetzt gemerkt hat, wie schlecht es ihr und ihrem Sohn gegangen ist.
Sie wollte für sich und unsere Kinder eine Wohnung suchen und ausziehen bzw. ich sollte mir eine Wohnung suchen und ausziehen.
Da unser Haus aber noch nicht abgezahlt ist und es keiner von uns beiden alleine eigentlich halten kann, haben wir uns jetzt
erstmal so geeinigt, dass wir beide der Kinder und des Hauses wegen, zusammen wohnen bleiben,
aber jeder fast seinen eigenen Wege geht, getrennt schlafen, also eine Art Wohngemeinschaft bilden.
Entscheidungen, die das Haus und die Kinder betreffen, sollen zusammen besprochen werden, aber sonst erst mal Abstand und Ruhe.
Sie will so rausfinden, ob sie noch etwas für mich entfinden kann und ob sie mir verzeihen kann, was ihr und ihrem Sohn wiederfahren ist.
Nun weiß ich nicht weiter. Ich möchte eigentlich Frau und Kinder erhalten, da sie alle meine Lebensinhalt bilden und gebildet haben. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe, habe diese ihr gegenüber auch eingesehen und zugegeben, kann sie aber nicht mehr rückgängig machen, sondern nur versuchen sie in Zukunft zu vermeiden und mich zu verändern, da ich nicht mein ganzen Lebensinhalt (Kinder, Hunde, Haus) auf einmal verlieren möchte.
Seitdem ich die Vorwürfe über das Verhalten zu meinem Ziehsohn weiß, komme ich ganz gut klar mit ihm.
Nur weiß ich nicht, ob das alles so funktionieren kann oder ob das nur ein verschobenes Ende ist, da mich jederzeit und unverhofft eine neue Hiobsbotschaft erreichen kann.
Zählt das jetzige Getrenntleben schon als Getrenntleben im Sinne einer möglichen Scheidung?
Was passiert dabei dann mit den Kindern und dem Haus? Unsere Tochter hängt sehr an ihrer Mutter, die mit ihr sehr streng ist,
aber eben auch an mir.
Was kann ich in dieser verfahren Situation noch tun, um meine Frau zu halten?
Habt Ihr Ideen oder Ratschläge für ein weiteres Zusammenleben oder sollte ich dem Ganzen ein schnelles Ende bereiten.
Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Tipps und Kritiken
Tom
Servus Yoda!
Erst mal willkommen im Forum, hier kriegst Du mit Sicherheit die gewünschten Tips/Ratschläge und auch Kritik, wenn es sein muss 😉
Habt Ihr Ideen oder Ratschläge für ein weiteres Zusammenleben oder sollte ich dem Ganzen ein schnelles Ende bereiten.
Gegenfrage:
Kannst Du Dir vorstellen, mit Deiner Frau alt zu werden? Und sie, kann sie das auch mit Dir?
Wenn beide Antworten JA lauten, solltet ihr evtl. eine Ehe-/Partnerberatung aufsuchen;
wenn einer von Euch beiden Nein sagt, solltet ihr evtl. eine Ehe-/Partnerberatung aufsuchen, die auch eine mögliche Trennungsberatung anbietet.
Prinzipiell sehe ich es so:
Eine Ehe der Kinder oder sonst-irgendwas wegen aufrecht erhalten zu wollen ist kein guter Berater, denn die eigene Unzufriedenheit in dieser Konstellation wird überhand nehmen und alles übrig gebliebene Positive "vergiften".
Wenn eine Trennung unvermeidbar ist, dann bitte mit Anstand, mit Respekt und fair ... und immer daran denken: die Kinder können die Leidtragenden sein, müssen aber nicht, wenn beide Elternteile im Sinne der Kinder handeln...
Soviel erst mal.
Grüße aus dem Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hallo Marco,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Gegenfrage:Kannst Du Dir vorstellen, mit Deiner Frau alt zu werden? Und sie, kann sie das auch mit Dir?
Ich kann die Frage mit JA beantworten, aber von meiner Frau bekomme ich dazu keine eindeutige Antwort, weder JA noch NEIN.
Gruß
Tom
Hallo Yoda und willkommen!
Du meldest Dich früh hier in diesem Forum, und das ist vielleicht nicht der schlechteste Schritt in Deiner Lage. Zunächst meine Frage an Dich: Bei aller Würdigung Deines Schuldeingeständnisses interessiert mich nun doch auch die Frage, wo liegt der Anteil Deiner Frau an der Situation, so wie sie sich jetzt darstellt?
Vorallem soll ich meinen Mund gegenüber den Bekannten halten, damit diese Treffen nicht auffliegen.
Diese Forderung ist anmaßend. Deine frau kann nur mit Dir klären, ob Du bereit bist den Mund zu halten. Sie darf Dich nicht wider Willen zu einem Mitwisser ohne Entscheidungsspielräume machen.
Sie wollte für sich und unsere Kinder eine Wohnung suchen und ausziehen bzw. ich sollte mir eine Wohnung suchen und ausziehen.
Wieso? Sie will sich trennen und Du hast zu verduften? Was ist eigentlich Deine Meinung dazu?
Nun weiß ich nicht weiter. Ich möchte eigentlich Frau und Kinder erhalten, da sie alle meine Lebensinhalt bilden und gebildet haben.
Die einzige Frage, die hier zählt ist, ob sie auch Deinen Lebensinhalt bilden wollen. Kannst Du Dir diese Frage ehrlich beantworten? Wenn sie das nicht wollen, dann verbieg Dich nicht.
Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe, habe diese ihr gegenüber auch eingesehen und zugegeben, kann sie aber nicht mehr rückgängig machen, sondern nur versuchen sie in Zukunft zu vermeiden und mich zu verändern, da ich nicht mein ganzen Lebensinhalt (Kinder, Hunde, Haus) auf einmal verlieren möchte
Ich kenne dieses Schema. Es ist völlig richtig, die eigenen Fehler zu erkennen, einzugestehen und sich dabei anzustrengen, sie zu korrigieren. Was dabei leider sehr gerne probiert wird und auch leicht durchgezogen werden kann, ist folgendes:
Während Du Dir das Hemd von der Brust reißt und Dich in reuiger Selbstanklage übst, stellt sich Deine baldige Ex vor das gaffende Volk, deutet mit dem Finger auf Dich und erzählt jedem der es hören oder auch nicht hören will, was Du ihr in den letzten Jahren alles angetan hast. Dann, ganz allmählich, setzt sich auf diesen Ruf hin ein gut geölte Helfermaschinerie in Gang, die der armen schuldlos geschundenen Gattin nun dabei zur Seite stehen wird, ihr erstmal ihre naturgegebenen Rechte und Ansprüche zu erörtern, die sie hat, um Dir finanziell das Fell über die Ohren zu ziehen und vor allem Dich Erziehungsversager zukünftig möglichst weit von den Kindern fern zu halten. Das alles begleitet vom Chor der professionellen Helfer, die immer wieder ihr Mantra herunterbeten werden, dass ja immer beide für eine solche Misere verantwortlich seien und abjetzt ganz dringend beide an einem Strang ziehen müßten, der Kinder wegen. Dies geschieht dann aber zu einem Zeitpunkt, an dem Du schon so in der Defensive bist, dass Du nicht mehr piep sagen kannst. Das heißt, Du wirst selbst mit berechtigten Forderungen an Deine Frau nicht mehr wirklich zu Gehör kommen und sie wird es tunlichst vermeiden, irgend etwas ein- oder zuzugestehen. Daher mein Rat an Dich - übe Dich unbedingt in Selbstkritik, das ist wichtig, aber verlier dabei nicht aus den Augen, dass auch die Gegenseite nicht ganz schuldlos an dem Schlamassel sein kann und benenne das auch so. Sonst sind die Rollen im kommenden Drama schnell verteilt - Du der Täter, sie das Opfer.
Zählt das jetzige Getrenntleben schon als Getrenntleben im Sinne einer möglichen Scheidung?
Ihr müßt euer Getrenntleben von Tisch und Bett mit Zeitpunkt des Eintritts erklären.
Was passiert dabei dann mit den Kindern und dem Haus? Unsere Tochter hängt sehr an ihrer Mutter, die mit ihr sehr streng ist,
aber eben auch an mir.
Wie alt ist sie? Es liegt ein gutes Stück auch in Deiner Hand, eine einvernehmliche Lösung für das Kind zu finden. Bring Deine Frau auf ein Wechselmodell, wenn Du meinst, eure Tochter hat eine gleich starke Bindung zu beiden Eltern.
Was kann ich in dieser verfahren Situation noch tun, um meine Frau zu halten?
Habt Ihr Ideen oder Ratschläge für ein weiteres Zusammenleben oder sollte ich dem Ganzen ein schnelles Ende bereiten.
Das kann von hier aus niemandwirklich beurteilen
Viel Erfolg
Till
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Hallo Till,
vielen Dank für deine Antwort. Ich werde mal versuchen die Fragen zu beantworten und zu klären.
Du meldest Dich früh hier in diesem Forum, und das ist vielleicht nicht der schlechteste Schritt in Deiner Lage. Zunächst meine Frage an Dich: Bei aller Würdigung Deines Schuldeingeständnisses interessiert mich nun doch auch die Frage, wo liegt der Anteil Deiner Frau an der Situation, so wie sie sich jetzt darstellt?
Ich weiß nicht so recht, worauf du hinauswillst. Ich denke der Anteil meiner Frau, liegt darin, einerseits hat sie nach anfängliche Protesten, die alte Situation über 7 Jahre lang mehr oder weniger akzeptiert und ist jetzt durch Gespräche mit dem anderen Mann aufgewacht und hat festgestellt, dass ich ein "Scheißkerl" war. So hat sie es mir versucht zu erklären.
Diese Forderung ist anmaßend. Deine frau kann nur mit Dir klären, ob Du bereit bist den Mund zu halten. Sie darf Dich nicht wider Willen zu einem Mitwisser ohne Entscheidungsspielräume machen.
Das Problem dabei ist, das hat sie mir klar gesagt, wenn der Andere zu Hause rausfliegt durch meine Darstellung der Situation gegenüber anderen Personen (wir wohnen auf einem Dorf, Mundpropaganda).., Zitat:"dann treibe ich sie in seine Hände".
Wieso? Sie will sich trennen und Du hast zu verduften? Was ist eigentlich Deine Meinung dazu?
Ich will nicht raus aus dem Haus ! Finanziell geht das auch nicht so einfach, wie schon geschildert, kann sich keiner das Haus alleine leisten und teilweise Haus und eine zusätzl. Wohnung würde nur bei mir gehen.
Wie wird soetwas eigentlich finaziell geregelt ?
Die einzige Frage, die hier zählt ist, ob sie auch Deinen Lebensinhalt bilden wollen. Kannst Du Dir diese Frage ehrlich beantworten?
Meine Tochter (9 Jahre) denke ich schon, mein Ziehsohn (16) denke ich vielleicht, meine Frau sagt nicht dazu.
Ich kenne dieses Schema. ...- Du der Täter, sie das Opfer.
Danke für den Hinweis
Ihr müßt euer Getrenntleben von Tisch und Bett mit Zeitpunkt des Eintritts erklären.
Was ist damit gemeint "Zeitpunkt des Eintritts". Muß diese Erklärung einvernehmlich erfolgen ?
Wie alt ist sie? Bring Deine Frau auf ein Wechselmodell...
Sie ist 9 Jahre. Was ist ein Wechselmodell, jeder hat sie eine Woche im Wechsel ?
Vielen Dank nochmal für die Tipps
Tom
Hallo Tom,
Das Problem dabei ist, das hat sie mir klar gesagt, wenn der Andere zu Hause rausfliegt durch meine Darstellung der Situation gegenüber anderen Personen (wir wohnen auf einem Dorf, Mundpropaganda).., Zitat:"dann treibe ich sie in seine Hände".
Nach deiner Situationsbeschreibung gehe ich davon aus, dass das längst passiert ist. Ich vermute, dass da längst eingefädelt wird, wie er möglichst schadlos aus seiner Ehe kommt während du dir noch das Hirn zermaterst, wie du deine Ehe rettest. Ich vermute, der Kuchen ist gelutscht. Es wird nur noch der Deckmantel aus o.g. Gründen drüber gehalten.
Trotzdem finde ich den Gedanken an eine andere Haltung gegenüber den Kindern richtig. Wenn du so denkst, warum redest du dann nur von Umgangsrecht gegenüber dem Mädchen? Damit bestätigst du deine Ignoranz gegenüber dem Jungen. Ich denke auch, dass du ihm damit nochmal zusätzlich einen mitgibst. Willst du das? Auch ihm gegenüber hast du nach all den Jahren ein Umgangsrecht. Ich würde das wahrnehmen.
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo Andrea,
vielen Dank für den den Tipp mit dem Jungen. Ich wußte bisher nicht, dass man auch ein Umgangsrecht für ein "Stiefkind" bekommen kann.
Zu dem anderen Thema: Der Andere ist nicht mehr verheiratet und ist mehr aus wirtschaftlichen Zwängen noch bei seiner Ex-Frau. Ich bin da noch nicht ganz so pessimistisch, aber deine Vermutung lag auch bei mir schon nahe.
Ich werde da wohl aufpassen müssen, dass ich nicht benutzt werde. Wie Till schon geraten hat, werde ich nicht mehr ganz in Reue und Demut versinken, vorallem nicht mehr so öffentlich, damit dieses Ausnutzen nicht so einfach wird.
Viele Grüße
Tom
Guten Morgen Tom,
Das Problem dabei ist, das hat sie mir klar gesagt, wenn der Andere zu Hause rausfliegt durch meine Darstellung der Situation gegenüber anderen Personen (wir wohnen auf einem Dorf, Mundpropaganda).., Zitat:"dann treibe ich sie in seine Hände".
Ich sehe das genauso wie Andrea. Du rennst bei dem Versuch Deine Ehe zu retten vermutlich einer Chimäre nach. Für mich ist das in dem Zitat da oben ein erpresserischer Versuch, Dein Mitspielen zu erzwingen. Und den finde ich verdächtig, so geht man nicht miteinander um.
Da drängt sich mir der Verdacht auf: Du sollst brav im Kummet gehen und den Karren weiter ziehen, während Madame sich jetzt mal nach neuen Rahmenbedingungen umsieht. Und - Achtung Sarkasmus! - solltest Du repressiver Patriarch in der sensibelsten Phase ihrer Lebensumgestaltung auch nur ein Fünkchen Selbstbehauptungswillen zeigen oder Ansprüche auf einen fairen Umgang miteinander anmelden, dann zeigt sich ja mal wieder ganz deutlich, wie rücksichtslos Du über die Empfindungen und Bedürfnisse Deiner Familie hinwegfegst, um ausschließlich Deine Interessen kalt und berechnend durchzusetzen. Und dabei sogar noch ganz gewissenlos Dritte in den Ruin treibst! Jetzt ist sie auch endlich mal an der Reihe sich selbst zu verwirklichen, nicht immer nur Du. Und weil Du in der Vergangenheit alles, aber auch alles so furchtbar falsch gemacht hast, störe sie jetzt nicht dabei den Mist wieder zu richten, den Du da angerichtet hast.
Dieser kleine sarkastische Exkurs resultiert zugegebenermaßen aus dem Umstand, dass sich hier im Forum fast ausschließlich Leute sammeln, die eine verk...kte Ehe hinter sich haben. Einschließlich meiner Wenigkeit. Und die sind meist auch nur deswegen hier, weil es nach der Trennung erst so richtig dreckig wurde. Um es kurz zu machen: die Geschichte mit dem Bekannten ist, so wie sie von Dir geschildert wird, überaus dubios. Was die Kinder angeht, werde ich den Gedanken nicht los, dass Du sehr schnell aufgibst was Du vielleicht noch gar nicht in dem Ausmaß verloren hast, wie Dir von anderen weiß gemacht werden soll.
Übrigens finde ich Demut eine ganz bewundernswerte innere Haltung, zu der ich gerne finden würde. Auch Reue ist immer angezeigt, wenn anderen Leid geschehen ist. Der Selbstschutz darf dabei aber nicht hintüber fallen, wenn man sich nicht sicher ist, ob da nicht auch ein neutraler Richter vor einem steht. Und ich frage mich, wo Du nachher bei der von Dir gegebenen Schilderung der Umstände für deine Kinder bleiben wirst.
Schau nach vorne. Deine Frau hat Dir bereits die Trennung angeboten. Sie hat einen engen Berater, der den ganzen Trennungs- und Scheidungskäse lang und schmutzig durchlaufen hat und offensichtlich finanziell mit dem Rücken an der Wand steht. Deshalb mach Dir jetzt mal klar, was Du für Deine Kinder und für Dich allein erreichen willst. Deine Frau weiß das auf ihre Situation angwandt vermutlich schon lange. Willst Du Umgangselternteil werden, oder nicht? Willst Du die beschriebene Perspektive gemeinsamen Wohnens tatsächlich umsetzen? Gibt das das Verhältnis zwischen Deiner Frau und Dir her? Dieser Maulkorb, der Dir verpasst wurde, ist übrigens möglicherweise auch ein ganz gelungener Isolierungsversuch. So entstehen für Deine Frau keine störenden Nachteile dadurch, dass Du Dir im Bekanntenkreis Rat suchst. Im Gegenteil, alle könnten irritiert sein, dass Du Dich gar nicht äußerst - ein weiterer Beleg Deiner Ignoranz.
Ich kann völlig daneben liegen, aber so wie oben beschrieben kann man das alles auch sehen - jedenfalls vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen, die natürlich keineswegs auf die Situation anderer übertragbar sind.
Um auf Deine Fragen einzugehen: die Trennung kann einer erklären. dann läuft die Trennungszeit. Nach einem Jahr kann man in das Scheidungsverfahren gehen, wenn beide die Ehe für gescheitert erklären. Sollte einer der Scheidung nicht zustimmen, spätestens nach drei Jahren. Wechselmodel bedeutet, dass die Kinder zu gleichen Zeitanteilen bei den getrennt lebenden, geschiedenen Eltern wohnen. Wie ihr das mit dem Haus finanziell regelt hängt davon ab, wie die Finanzierung im Detail aussieht.
Grüße
Till
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Hallo Tom,
ich will nicht in die gleiche Wunde hauen. Aber nach dem Lesen deiner Geschichte habe ich den Eindruck, dass du dich tatsächlich von dem Gedanken verabschieden solltest, dass deine Frau die Beziehung retten möchte.
Wenn Frauen sagen, ich will Abstand und nachdenken, heißt es meist, dass sie sich schon entschieden haben. Kann ich geschlechterspezifisch aus eigener Erfahrung sagen.
Warum deine Frau dies tut, keine Ahnung, aber Vermutungen wurden ja bereits angestellt.
Ratschläge wie und was du tun kannst, kann ich dir nicht geben, aber dafür gibt es viele andere, und du bist hier in den besten Händen.
Viel Glück auf deinem Weg
Nadine
Hallo Yoda,
willkommen auf der Seite, die Dir helfen wird und Dich rechtzeitig aufwachen lässt. :thumbup: :thumbup:
Was Du von Dir geschildert hast, habe ich ähnlich erlebt, nur mit einem ehelichen Kind.
Ich kenne Deine Frau natürlich nicht, genausowenig wie Du meine. Aber die Gefühle von Dir hatte ich gaaanz zu Anfang meiner damaligen Trennung auch...vergiss es. Es ist genau so wie bronze schreibt. Du bist noch bereit um euch zu kämpfen, aber dazu gehören immer zwei. Wenn Du das weiter machen möchtest ist das ok. Aber: bereite alles für eine schnelle Trennung vor. Besorge Dir alle relevanten Unterlagen, bevor Du plötzlich keinen Zugriff mehr darauf hast! Schaffe sie aus der gemeinsamen Unterkunft zu wirklich guten Freunden. Lege Deine Kontoauszüge sorgsam weg und bringe keine Gehaltszettel mehr mit. Also kurz gesagt: lass alle fin. Belege verschwinden. besteht ein gemeinsames konto? bespreche mit der bank, dass du zukünftig ein einzelkonto haben möchtest. eröffne ggf. ein neues eigenes und lasse alle zahlungen für dich dort verbuchen. lösche den dispo. sofern er nicht in anspruch genommen ist, usw.
UND: ziehe niemals aus dem gemeinsamen eigentum aus! lass deine zef (zuk. ex-frau) einen vorschlag machen, sie will sich ja trennen. für den fall biete ihr an die kinder bei dir zu behalten, im Haus. vielleicht wacht sie dann auf. aber ich sehe es definitiv so wie bronze.
Viel Glück und gut, dass Du so früh hier nachfragst. Hätte mir eine Menge Ärger und RA_Kosten erspart.
SteMa
ziehe niemals aus dem gemeinsamen eigentum aus! lass deine zef (zuk. ex-frau) einen vorschlag machen, sie will sich ja trennen. für den fall
Ganz wichtiger Satz von SteMa. An der Antwort darauf kannst Du ermessen, wie es weitergehen wird. Sonst stehst Du da wie ich. Nachdem Du um der Friedenswahrung willen ankündigst freiwillig das Feld zu räumen, sieht die Gegenseite gar keinen Anlass mehr überhaupt irgend etwas gemeinsam zu regeln. Du darfst Dich dann ganz alleine abwickeln, aber das bitte möglichst schnell. Lass sie einen Vorschlag machen, wie Sie sich das Weitere vorstellt und lass Dir den genau erklären. Keine Ankündigungen a la "das mit den Kindern teilen wir ganz gerecht" im Raum stehen lassen. Bei mir hieß das damals übersetzt: Hau ab, zahl, sei da wenn KM Dich als Babysitter braucht und im übrigen kommen die Kinder schon von alleine zu Dir, wenn die was von Dir wollen. Aber steh KM nicht bei ihrer weiteren Lebensplanung im Weg - so die Vorstellungen meiner Ex von Trennung. Geregelter Umgang? Krümmelk..kerei! RAtte der werten Gattin warf damals noch ein, ich solle nicht so einen Aufstand machen, sie sei selbst schließlich auch elternlos aufgewachsen - mithin sei das Leben ohne Papa ja nur halb so schlimm. Übrigens nahm ab da meine Ex erstmals den "zeug" mit dem "Er" vorne und dem "er" hinten in den Mund. Soweit zur rapiden Änderung der Sichtweisen und den Vorstellungen von Fairness. Aufteilung der Eheschulden? Hatte ich plötzlich sowieso allein zu verantworten! Umzug und Einrichtung? Gibt ja Freunde! Einen alten Herd, Kühlschrank, Telefon gibt's auch irgendwo geschenkt, kostet also nix! Wozu beteiligen! Ach so, die Raten fürs Auto zahle ich heute noch. Rate mal, wer damit durch die Gegend gurkt? Ex - nachdem sie den halben Händlerwert an mich ausgezahlt hatte. Das war mit ein paar anderen Kröten mein Startgeld fürs neue Leben. Konkret - Exe zahlte 2500, ich blieb damals auf den 6800 Kredit hocken. Warum ich mich darauf eingelassen habe, kann ich mir nur mit einer Mischung aus finanziellem Notstand und geistiger Umnachtung erklären. Oder war's Verhandlungsmasse, um mehr Umgangszeiten mit den Kids rauszuschlagen? Ich kann mich nicht genau erinnern. Vielleicht alles zusammen. Ach doch! Ein netter Vorschlag kam. ich dürfte alles mitnehmen was ich mitnehmen wollte. Da habe ich dann schön die Finger von gelassen. Weils mir unangenehm war, sie mit den Kindern im mangel hocken zu lassen :knockout: Zu recht, wie sich rausstellte. RAtte von Ex ist nämlich für eine Spezialität hier bekannt. Gatten, die auf das Angebot eingehen und im Glauben einer fairen Trennung das großzügige Hausratsgeschenk annehmen, kriegen dann nämlich umgehend die Rechung dafür präsentiert.
Nüchtern und bei heutigem klaren Verstand gesehen hätte ich sie damals einfach rausschmeissen sollen, als ihre Affaire mit dem Kollegen aufflog. Es ginge uns allen fünf besser dabei, glaub mir.
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Hi,
wie oben bereits von anderen erwähnt ganz wichtig: Gehaltszettel und Kontobewegungen haben nichts im Hause zu suchen ! Am besten ist unauffälliges Online-Banking ohne Papier.
Sofern vorhanden solltest Du auch das Geld der Kinder längerfristig binden, ggf. zinsoptimiert für vier Jahre als Sparbrief anlegen. Die KM wird hiervon sicherlich begeistert sein, kann sie doch dieses Geld nicht mehr gegen DICH einsetzen...
Ich ziehe nicht aus.
Stopp mal!
Bevor das hier heiß läuft noch mal ein klares Statement von mir. Ich plädiere nicht für Einigeln und Gräben ausheben, ich plädiere auch nicht dafür hier einseitig und unabgesprochen irgendwelche Änderungen an den Finanzen vorzunehmen. Ich habe yoda lediglich darauf hingewiesen,
1. dass und wie er bitter auf die Nase fallen kann, wenn er sich für die Mißstände in seiner Ehe ganz allein in der Verantwortung sieht oder in die Verantwortung pressen läßt.
2. Ich nach seinen Schilderungen starke Zweifel habe, ob hier eine Einigung auf Zusammenleben zwischen den Eheleuten noch möglich ist
3. die Konstellation darauf hindeutet, dass sein Frau im Trennungsfall einen gewaltigen Wissensvorsprung haben könnte.
Ich kann nur davon abraten, jetzt Aktivitäten zu starten, die als Angriff ausgelegt werden könnten. Das macht es nur schlimmer. Kontentrennung, ja. Aber mit Ansage. Unterlagen sichern, ja. Aber nichts verschwinden lassen. Schon gar nicht irgendwelche Gelder. Das gehalt erfährt Gnädigste ohnehin, wenn es zum Schwur kommt.
Also yoda, keep cool, nicht überheizen und nicht treudoof ins Verderben rennen. Irgendwo dazwischen liegt der Goldene Mittelweg.
Grüße
Till
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank für die Anteilnahme und die Tipps.
Ihr habt mich alle etwas aufgebaut und ich renne jetzt nicht mehr ganz so kopflos durch die Gegend. Die Entscheidung, was ich mache, ist trotz aller Tipps nicht ganz so einfach.
Trotz aller anderen Ratschläge werde ich es noch eine Weile (ca. 0,5 Jahr) so weiter laufen lassen, wie jetzt mit einigen kleinen aber wichtigen Unterschieden. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, denn ab und zu kommen doch miniSignale rüber, vielleicht will ich diese auch nur so sehen. Aber nicht jetzt mit mir zu hart in Gericht gehen, wegen dieser Entscheidung, denn ich denke dass ich mehr verlieren kann, als ich eventuell gewinne, wenn ich zu schnell aufgebe.
Ich habe mir aber folgendes vorgenommen:
1. Kopf hoch und nicht alle Schuld auf sich nehmen.
2. Mit Freunden darüber reden, keinen Maulkorb verpassen lassen.
3. Vorbereitungen für die mögliche Trennung treffen (RA aufsuchen und durch diesen beraten lassen wegen Kinder,Haus etc ...)
Also yoda, keep cool, nicht überheizen und nicht treudoof ins Verderben rennen. Irgendwo dazwischen liegt der Goldene Mittelweg.
Danke, Till
Ich habe bei dem Ganzen aber halt das Problem, dass sie beim Auszug die Kinder mitnehmen will und ich weiß nicht, wie ich das verhindern kann, sonst wäre es für mich einfacher, sie einfach rauszuschmeissen. Der Junge wird wahrscheinlich mitgehen, meine Tochter eventuell auch, da sie das ganze Ausma? noch nicht erfassen wird, ich weiß nicht.
Was ich in der Aufregung ganz vergessen habe zu erwähnen, wir (meine zef und ich) arbeiten auch noch zusammen in einer Firma mit einem Frauenanteil von ca. 90 %, das macht es auch nicht gerade einfacher.
Das mit dem Konten ist trotzdem ein guter Tipp. Wir haben zwei gemeinschaftliche Konten, die eh von ihr aus getrennt werden sollen !!!, da Sie die Hälfte der Hauskosten direkt von Ihrem Gehalt zahlen will, bisher lief alles von "meinem" Konto. Lebensunterhalt lief von Ihrem Konto, soll jetzt auch geteilt werden. Mir geht es dadurch finanziell besser, was sie dadurch erreichen will, weiß ich aber nocht nicht. Aber somit dürfte der Kontentrenunng von ihrer Seite nicht entgegen stehen.
Ich bin aber immer noch weiter für Kritik,Tipps und Anregeungen offen, auch wenn Ihr nicht meiner Meinung seid.
Viele Grüße
Tom
Aber nicht jetzt mit mir zu hart in Gericht gehen, wegen dieser Entscheidung, denn ich denke dass ich mehr verlieren kann, als ich eventuell gewinne, wenn ich zu schnell aufgebe.
Keiner hier wird sich anmaßen über Dich den Stab zu brechen, weil Du dich nicht trennen willst. Wir sind ja nicht trennungsgeil hier, im Gegenteil.
1. Kopf hoch und nicht alle Schuld auf sich nehmen.
2. Mit Freunden darüber reden, keinen Maulkorb verpassen lassen.
3. Vorbereitungen für die mögliche Trennung treffen (RA aufsuchen und durch diesen beraten lassen wegen Kinder,Haus etc ...)
Klingt gut. 2. kann man gar nicht wichtig genug einschätzen, über 3. würde ich striktes Stillschweigen bewahren.
Ich habe bei dem Ganzen aber halt das Problem, dass sie beim Auszug die Kinder mitnehmen will und ich weiß nicht, wie ich das verhindern kann, sonst wäre es für mich einfacher, sie einfach rauszuschmeissen. Der Junge wird wahrscheinlich mitgehen, meine Tochter eventuell auch, da sie das ganze Ausma? noch nicht erfassen wird, ich weiß nicht.
Gegen eine Nacht und Nebel Aktion wirst Du schlecht gewappnet sein. Aber erst dann, wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, kannst Du wirklich aktiv werden. Eventuell kannst Du jetzt schon versuchen, beim Einwohnermeldeamt einen Sperrvermerk zu erreichen, aus dem hervorgeht, dass Du einer Ummeldung des Wohnsitzes Deiner Kinder nicht zustimmst. Nimm Dir jetzt verstärkt Zeit mit den Kindern und versuche mit ihnen im Gespräch zu bleiben, lerne ihre Alltagssorgen kennen und ernst nehmen - aber nicht und keinesfalls indoktrinieren. Schön im Gespräch bleiben, gerade mit der Jüngsten, um eventuellen miesen Anschwärzversuchen schlicht durch Deine Präsenz entgegenwirken zu können.
Wir haben zwei gemeinschaftliche Konten, die eh von ihr aus getrennt werden sollen !!!
Nachtigall, ick hör Dir trappsen. ist schon okay so, mach das und achte auf gerechte schulden- und verpflichtungsverteilung.
Was ich in der Aufregung ganz vergessen habe zu erwähnen, wir (meine zef und ich) arbeiten auch noch zusammen in einer Firma mit einem Frauenanteil von ca. 90 %, das macht es auch nicht gerade einfacher.
Du arme S.... :rofl2: :rofl2: :rofl2:
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Moin yoda,
Wir haben zwei gemeinschaftliche Konten, die eh von ihr aus getrennt werden sollen !!!, da Sie die Hälfte der Hauskosten direkt von Ihrem Gehalt zahlen will, bisher lief alles von "meinem" Konto. Lebensunterhalt lief von Ihrem Konto, soll jetzt auch geteilt werden. Mir geht es dadurch finanziell besser, was sie dadurch erreichen will, weiß ich aber nocht nicht.
Du solltest dieses Ansinnen mit der Kontentrennung von ihrer Seite werten als Hinweis eines (ihres?) Anwalts, dass nur bei Trennung von Tisch, Bett und Kasse das Trennungsjahr zu laufen beginnt (auch wenn man noch unter einem Dach wohnt), nach dessen Ablauf die Scheidung ausgesprochen werden kann. Nimm das als deutlichen (!) Hinweis darauf, dass die Dinge hinter Deinem Rücken vermutlich schon erheblich weiter gediehen sind als Du vielleicht ahnst.
Vor diesem Hintergrund macht es jedenfalls wenig Sinn, irgendwelche "freundlichen Signale" dahingehend zu deuten, dass Deine ZEF Eurer Ehe vielleicht doch noch eine Chance gibt. Ganz ehrlich: Wenn ich an ihrer Stelle wäre und ihre Perspektive für ein neues Leben hätte, wäre ich auch freundlich... Du solltest also zusehen, dass Du nicht (wie viele andere Männer auch) noch an die Fortsetzung Eurer Ehe glaubst, während Madame bereits auf gepackten Koffern sitzt.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
brille war schneller. genauso sehe ich das auch. hier soll die trennung faktisch und belegbar vollzogen werden.
Du mußt Dir jetzt genau überlegen, welche Vorstellungen Du zu einer Trennung hast. Was willst Du keinesfalls? Was willst Du unbedingt? Laß Dich nicht überrumpeln. Frage hier nach.
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Hallo Martin und Till,
wie schon gesagt, so ganz pessimistisch bin ich noch nicht, wie ihr, aber ich werde versuchen, mich nicht überrumpeln lassen.
Das mit dem RA werde ich natürlich nicht erwähnen, ob sie schon einen hat, weiß ich nicht, denke ich aber nicht. Das mit der Kontentrennung rührt lt. ihren Aussagen daher, dass sie von unserer finanziellen Lage bisher nie was mitbekommen hat, da ich mich darum gekümmert habe und sie da nicht weiter mit belastet habe, das hat ihr scheinbar nie so richtig gepasst, aber egal. Jetzt will sie da mehr eingebunden werden, deshalb will sie zugriff auf ihr Konto.
Die Signale, die sie aussendet, sind z.Zt. noch nicht so richtig feindlich und die Perspektive für ihr neues Leben will ich mal noch nicht überbewerten, denn so schön, denke ich, wird es dann doch nicht, da sie dann auf einiges verzichten muß, was sie jetzt hat, das weiß ich aber, denn ich kenne den neuen auch schon ca. 5 Jahre. Aber man kann sich ja anpassen...für 10 Jahre !!! Sie redet sogar manchmal mit mir über ihn ??!!
Jaja, ich bin noch zu optimistisch, oder?
Ich werde jedenfalls aufpassen, wie ein Schießhund, dass ich nicht überrumpelt werde.
Deshalb bin ich für weitere vorbereitende, recht unauffällige Tipps weiter dankbar.
Eventuell kannst Du jetzt schon versuchen, beim Einwohnermeldeamt einen Sperrvermerk zu erreichen, aus dem hervorgeht, dass Du einer Ummeldung des Wohnsitzes Deiner Kinder nicht zustimmst
Geht das so einfach ohne ihre Zustimmung? Wie macht man sowas? Hingehen und eintragen lassen oder schriftlich?
Viele Grüße
Tom
Hallo yoda
Geht das so einfach ohne ihre Zustimmung? Wie macht man sowas? Hingehen und eintragen lassen oder schriftlich?
Einfach hingehen und nen Vermerk eintragen lassen. Es ist allerdings fraglich, ob die das auch
machen oder ob es bei einer eventuellen Ummeldung berücksichtigt wird.
Du kannst es versuchen, aber ob es letzten endes etwas bringt ist mehr als fraglich.
In jedem Fall solltest du wichtige Unterlagen zur Seite schaffen. Das wird dir bei einer Trennung
eine Menge Ärger ersparen.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Servus yoda!
Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber dieses Verhalten
Die Signale, die sie aussendet, sind z.Zt. noch nicht so richtig feindlich und die Perspektive für ihr neues Leben will ich mal noch nicht überbewerten, denn so schön, denke ich, wird es dann doch nicht, da sie dann auf einiges verzichten muß, was sie jetzt hat, das weiß ich aber, denn ich kenne den neuen auch schon ca. 5 Jahre. Aber man kann sich ja anpassen...für 10 Jahre !!! Sie redet sogar manchmal mit mir über ihn ??!!
habe ich als "den-Partner-in-Sicherheit-wiegen-wollen" kennen gelernt, bevor EX mir endgültig die Hörner aufgesetzt hat.
Sei ja vorsichtig...
Grüße ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
