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meine Geschichte in Kurzform

 
(@brummi74)
Schon was gesagt Registriert

Hallo, ich bin neu hier und bin normalerweise nicht der Typ, der sich in irgendwelchen Foren anmeldet. Doch ich habe hier so manches mal gelesen und mich in manchen Bereichen selber wiedergesehen. Nur habe ich das "Glück", dass ich das alleinige Sorgerecht für meine zwei Kinder nach mehreren Gerichtsverfahren vor AG und OLG bekommen habe.
Glück habe ich deshalb in Anführungszeichen gesetzt, da es leider damit noch nicht zu Ende ist, denn Mütter können einem auch nach einer gerichtlichen Entscheidung das Leben sehr schwer machen.

Nun, wenn ich meine Geschichte, die seit der Trennung jetzt mittlerweile vier Jahren zurück liegt in jeder Einzelheit schildern würde, würde verm. niemand mehr die Geduld aufbringen können, sie bis zum Ende zu lesen.

Also fange ich mal an:
Meine Tochter ist elf Jahre alt, mein Sohn fünf. Ich war mit meiner Ex 8 Jahre verheiratet, bevor wir uns ende 2006 getrennt haben.
Ich war kurz nach der Trennung der Ansicht, dass eigentlich die Kinder bei der Mutter bleiben sollten und ich in der Nähe (Nachbarort) wohne, damit die Kinder nicht zu sehr unter der Trennung leiden und sie immer auf beide, Vater und Mutter, zurückgreifen können.

Dies hat genau 6 Wochen funktioniert. Ich muss hierzu sagen, dass meine Ex gesundheitliche Probleme hat, die ich kurz nach der Trennung falsch eingeschätzt hatte.
Da ich nach der Trennung noch für meine Ex einkaufen gegangen bin und bei einigen Arbeiten am Haus geholfen habe, habe ich auch leider mitbekommen, dass die Betreuung der Kinder durch meine Ex, vorsichtig ausgedrückt, nicht ganz glücklich verlaufen ist.

Ich habe dann nach langen Gewissensbissen und Überlegungen, ob ich sowas machen kann, darf, soll, die Kinder zu mir genommen und im Rahmen einer EV vorm AG sogar recht bekommen-zumindest für ein halbes Jahr.

Kurz nachdem ich die Kinder zu mir genommen habe, kam meine Ex mit den ersten Anschuldigungen und Strafanzeigen: Ich hätte zehn Jahre zuvor eine Arbeitskollegin vergewaltigt und weiterhin hätte ich meine Ex bedroht sie umzubringen.
Gut, ich habe mir gedacht, das ist ihre Reaktion auf die Entscheidung des Gerichts, dass dieses mir die Kinder erstmal zugesprochen hat und ihre Art den "Kampf" um die Kinder für sich zu "gewinnen".
Nach dem halben Jahr wurde in einer weiteren Verhandlung vorm AG festgelegt, dass der Junge wieder zur Mutter kommt und die Tochter, da sie bei mir bleiben wollte, bei mir bleibt.
Da wir beide mit dieser Entscheidung nicht einverstanden waren, wurde ein erstes Erziehungsgutachten in Auftrag gegeben mit einer kurzfristigen Stellungnahme des Gutachters.

Dieser kam nach vier Monaten zu dem Entschluss, dass es für die Kinder am Besten wäre, wenn es so bleibt wie es ist.
Solch eine Vereinbarung wurde dann wieder vor dem AG von allen Beteiligten so akzeptiert und es war eigentlich geplant, dass das Verfahren für ein Jahr ruhen sollte, um es danach abzuschließen und eine komplette Begutachtung allen zu ersparen.
Doch falsch gedacht, keine vier Wochen später hat meine Ex den Antrag gestellt, dass die Tochter sofort aus meinem Haushalt genommen werden muss, da sie bei mir einem extremen psychischen Druck ausgesetzt wäre. Obwohl alle Beteiligten (JA, Verfahrenspflegerin, Umgangspflegerin, Gutachter und auch ich) dies für nicht empfehlenswert hielten, wurde durch das AG bestimmt, dass die Begutachtung weiterzuführen sei.
Noch vor den ersten Terminen habe ich versucht mit meiner Ex eine gütliche Lösung zu finden, indem ich ihr versuchte klarzumachen, dass das Gutachten in erster Linie den Kindern schadet um dann doch nur das Ergebnis zu erhalten, was es jetzt auch schon war- Sohn bei ihr, Tochter bei mir.
Auf diesen Vorschlag wäre sie eingegangen, wenn ich darauf verzichtet hätte, meinen Sohn nie wieder zu sehen, sprich auch kein Besuchskontakt wahrnehme.
Während dieser Begutachtung wurde meine Tochter zigmal von den verschiedensten "Fachkräften" angehört, an einem Tag waren es vier "Fachkräfte", die mit meiner Tochter unbedingt reden wollten.

Ende vom Lied war, dass der Gutachter nach einem 7 Monaten zu dem Ergebnis kam, dass meine Ex nicht erziehungsfähig sei und das Kindeswohl nicht gegeben sei.
Das AG schloss sich dieser Auffassung (als auch JA, und die anderen) an und sprach mir das alleinige Sorgerecht zu.
Meine Ex war hiervon natürlich nicht begeistert und ging zum OLG.
Wieder neues Gutachten, wieder neue Befragungen.
In diesem Gutachten sprach meine Ex dann von sexuellen Mißbrauch von mir an meiner Tochter, sowie Gewalt in der Ehe.
Dieses Gutachten kam im Schluss aber dann auch wieder zu dem Ergebnis, dass die Kinder bei mir bleiben sollen und auch das alleinige Sorgerecht bei mir verbleibt.

Nachdem der Kleine von meiner Ex zu mir gekommen ist, hat es keine zwei Wochen gedauert bis das JA mit mir Kontakt aufgenommen hat und nachzufragen wie es dem Kleinen gehe, da sie von meiner Ex erfahren hätten, der Kleine wäre angeblich tot.
Diese Meldungen kommen mittlerweile alle 2 Monate rein, mal würge ich den Kleinen, mal wird die Grosse mit Amoniak betäubt oder muss Arbeiten gehen um Geld zu verdienen.

Dies ist jetzt erstmal die absolute Kurzfassung meiner Geschichte.
Ich werde die Geschichte nach und nach mit all den Problemen mit meiner Ex, vor Gericht, mit Fachkräften und den Kampf gegen Behörden ausführlich erzählen. Und zu Ende ist es auch noch nicht, weil immer wieder Anzeigen bei der Polizei, JA oder auch ganz andere Behörden eingehen.

Ich bin mir bewusst, dass die Geschichte bis jetzt noch nicht allzuviel Sinn ergibt, aber was in vier Jahren vorgefallen ist, ist leider nicht so schnell zu schreiben.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 24.12.2010 06:58
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Servus Brummi!

"Arme Kinder" fällt mir beim Lesen Deines Berichtes als erstes ein.

Scheinbar hat Deine Ex richtig einen an der Klatsche.

Hoffentlich kannst Du schneller schreiben als sie Anschuldigungen und Anzeigen gegen Dich erhebt  :puzz:

Geht es den Kindern hoffentlich gut bei Dir und sie kommen mit der Geschichte klar?

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 27.12.2010 15:20
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

mal wieder einer der Fälle, in der nicht "Fachleute" irgendwelche monate- und jahrelangen Begutachtungen vornehmen sollten, weil eine durchgeknallte Kindesmutter mal wieder "Befürchtungen" hat, sondern der Dame einfach den schlichten Rat geben sollten: "Nehmen Sie sich einen Ball und gehen Sie damit auf der Autobahn spielen. Ist schön da! Oder noch einfacher: Suchen Sie sich ein Hochhausdach und üben Sie fliegen...!"


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.12.2010 15:44