Hallo,
nachdem ich hier ein paar mal geschaut, gelesen, mit dem Kopf geschüttelt und mich letzten Endes angemeldet habe, möchte ich auch schreiben...schreiben was mir zu schaffen macht und was mir Kopfzerbrechen und schlaflose Nächte bereitet.
Ich kenne meine Freundin seit 7 Jahren..Wir haben uns (wie wahrscheinlich jeder hier) anfangs sehr gut verstanden, ich habe mich geliebt und verstanden gefühlt...Dann stellte sich nach ca. 1,5 Jahren heraus, das sie starke Depressionen hat, die sie aber nicht bereit war behandeln zu lassen. Ich konnte Sie ermutigen eine Therapie anzufangen und nach einiger Zeit, hatte ich auch das Gefühl , das sich alles zum Guten wenden würde.Irgendwann war Sie der Meinung, sie wäre jetzt durch mit der Sache und hat die Therapie abgebrochen. Alles wurde wieder wie vorher...mehr Aktion, mehr Streit ...irgendwann nach 4 Jahren habe ich mich von ihr getrennt und wollte einen Schlußstrich ziehen...Dann habe ich mich nochmal mit Ihr unterhalten und Sie hat mich angefleht sie nicht zu verlassen...sie würde erneut eine Therapie anfangen usw...bla,bla.......Drei Monate später war Sie schwanger...Seit zwei Jahren bin ich Vater einer wunderbaren, gesunden, lieben Tochter....aber alles andere als glücklich. Ich habe für meine Freundin und die Kleine mein "altes" Leben aufgegeben ...d.h. ich bin 100 km von meinem Geburtsort (Stadt) aufs Land gezogen ....in das Haus ihrer Eltern, an die ich/wir Miete zahlen. Ich habe mich "entwurzelt" weil meine Freundin der Meinung war, sie wäre in der Nähe ihrer Eltern glücklicher.....was tut man nicht alles für das Seelenheil seiner Lieben....es war auch wirklich kein Problem für mich. Das erste Jahr bin ich jeden Tag 200 KM zur Arbeit gependelt ....wg der hohen Spritkosten (ich habe keinen Firmenwagen) musste ich einen Zweitjob anfangen um die Fahtrten zum Erstjob zu ermöglichen. Dadurch hatte ich kaum Zeit für die Kleine, für Sie oder geschweige denn für mich....Seit dem die Kleine da ist, schlafen wir getrennt, da ich angeblich schnarche..und die Kleine ständig wach wird....(ist klar!!!)...Keine Wärme, keine Liebe, keine Anerkennung für das was ich tue oder tat.........dafür....
- jeden Tag mindestens 5 Telefonate mit Ihrer Mutter (von mind. 30 min)
- ich habe noch nie soviel gearbeitet
- ich habe noch nie so wenig Geld gehabt
- ich bekomme sämtliche Probleme/ Streitereien ihrer Familie mit
- Ich habe NICHTS von meiner Tochter, weil ich entweder arbeite..
- ...oder am WE ihre Familie (Vater /Mutter oder Bruder) da sind
Ich weiß, das ich nur benutzt wurde/werde um Ihren Traum (Baby,Haus,Eltern) zu ermöglichen (in finanziellen Hinsicht)
Jetzt hatte ich mich auch schon fast damit abgefunden...allerdings werden die Spannungen zwischen Uns immer heftiger..Sie nervt mich mit ihrer kühlen, abweisenden Art immer mehr und ich möchte nicht, das meine Tochter in so einer "Atmosphäre" leben muß...Was ist besser?Was ist richtig?...gehen? bleiben? Ich möchte die Kleine nicht verlieren...Sie ist mein "Erstes" Kind....das erste Mal, das ich spüre was es heißt Vater zu sein...Sie gibt mir Kraft...wenn ich nach Hause komme, freut sie sich (ohne etwas dafür zu erwarten).....ich habe das Gefühl geliebt zu werden....diese bedingungslose, ehrliche Freude die ich bei ihr sehe, die mir Kraft gibt diesen ganzen Scheiß durchzustehen...ich brauche hier niemandem was über "Vaterliebe" erzählen....die meisten werden meine Story vielleicht belächeln und als unwichtig abtun......mir macht sie ganz schön zu schaffen (sonst würde ich nicht anonym in einem Forum posten).....Ich will nicht das der Frust mich auffrisst...ich will nicht das dieses Gefühl, das mal Liebe war, durch Hass ersetzt wird....ich will vor allem nicht meine Tochter verlieren oder alleine lassen...... Meine Freundin sieht nicht ein, das Wir ein Problem haben, sie ist Recht gut darin sich etwas vorzumachen.....aber ich kriege das nicht hin....wenn ich Ihr sage, sie soll doch bitte wieder eine Therapie starten, fragt sie mich ganz lapidar. "Warum ..?..ist doch alles okay? Wir haben ein schönes Haus...eine Tochter ....einen Garten.....KLASSE....aber keine LIEBE, keine WÄRME und kein eigenes Leben weil ich täglich mit den Problemen Ihrer Familie konfrontiert werde...Es dreht sich alles um Sie oder Ihre Familie.....
Nochmal ...in Anbetracht der teilweise wirklich heftigen Stories die hier im Forum stehen, erscheint meine Geschichte vielleicht weniger brisant, hart oder dramatisch...aber vielleicht haben einige von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und ich würde mich über den ein oder anderen Denkanstoß freuen.....wenn ich lese was ich geschrieben habe, komme ich mir vor wie ein Idiot.....und kurz habe ich überlegt alles zu löschen......aber dann habe ich mir gedacht....wenn´s keiner liest auch nicht schlimm.....dann bin ich genauso weit wie jetzt ....verzweifelt in diesem Kaff auf dem Land...
TLK
-Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.-
Moin TLK!
Und erstmal willkommen hier.
Zuallererst ne sehr wichtige Sache, wenn Du mit Trennungsgedanken spielst:
Ihr seid nicht verheiratet. So denn noch nicht geschehen, solltest Du Deine Freundin schnellstens zum Jugendamt schleppen und dort mit ihr eine Sorgerechtserklärung unterzeichnen. Damit Ihr das gemeinsame Sorgerecht (GSR) habt. Tust Du das nicht, so hättest Du nach einer Trennung lediglich ein Umgangsrecht zu Deiner Tochter. Alles weitere ginge Dich dann nichts mehr an.
- Ich habe NICHTS von meiner Tochter, weil ich entweder arbeite..
- ...oder am WE ihre Familie (Vater /Mutter oder Bruder) da sind
Dann schnapp Dir die Kurze und verbringe mit ihr den Tag (das WE) alleine. Deine Freundin kann derweil ja zu Hause mit ihrer Familie schwofen.
Greetz,
Milan
Hallo tlk,
also ich kann Deine Gedanken sehr gut verstehen, und Du bist hier nicht der einzige, der nach der Geburt eines Kindes das Gefühl entwickelt hat, auf die materielle Grundlage eines Lebenstraums reduziert zu sein, in dem er selbst nicht vorkommt.
Davonlaufen ist natürlich eine Option, aber es gibt noch mindestens 2 andere:
Möglichkeit 1: Es ihr klarmachen, und zwar so, dass sie es auch versteht. Hast Du es ihr jemals so deutlich gesagt wie in Deinem Posting, dass Dir die Belagerung ihrer Familie gegen den Strich geht? Mach ihr doch den Vorschlag, jeweils einen Tag vom Wochenende zur Grossfamilien-Freien Zone zu erklären und mach ihr klar, dass Eure Beziehung anders nicht funktioniert. Es gibt dann zwei Szenarien:
- Fall A: sie versteht es, und gibt das auch genau so weiter an ihre Verwandten
- Fall B: sie versteht es nicht, lästert in ihren 30-minütigen Mamafonaten über Dich und dass Du ein A** bist, weil Du ihre Verwandten ausladen willst und anschliesend hackt sie und Schwiegermama gemeinsam auf Dir rum
Möglichkeit 2: Falls Möglichkeit 1 in Fall B resultiert, muss Dein Auszug ja nicht Trennung heissen, sondern "Beruflich bedingte doppelte Haushaltsführung". Und dann machst Du ihr klar, dass es Dir überhaupt nicht gefällt, Dein Kind nurnoch am Wocheende zu sehen und dass Du Dir doch wünschst, dass sie und Dein Kind doch auch zu Dir in die Stadt ziehen.
Das ist zwar faktisch dasselbe wie Trennung, heisst aber anders, auch beim Finanzamt (ob Du da die doppelte Haushaltsführung durchkriegst hängt aber von der Vorgeschichte ab). Es verschiebt auch etwas die moralische Last. Nicht Du hast sie sitzenlassen, sondern sie war nicht bereit, in EURE Familie zu investieren. Falls es zur Trennung kommt, wirst Du zwar nicht verhindern können, dass in den Geschichtsbüchern steht, Du hättest sie wegen einer jüngeren verlassen und Dein Kind sei Dir egal. Das ist nämlich immer so, weil das so sein muss. Aber Du musst es ihr ja nicht so leicht machen.
Und noch zwei praktische Tipps, neben dem von Milan mit dem GSR:
- Lass den Nebenjob sein. Erstens macht er Dich nicht glücklich, zweitens könnte, wenns hart kommt, er dann plötzlich als "prägend" angesehen werden für Dein Einkommen, sprich relevant für die Unterhaltsberechnung, und gleichzeit streicht man Dir die Fahrtkosten raus wegen Umzugsobliegenheit.
- Kennst Du den Steuerabzug nach §33a EStG? Bringt Dir einen Steuerfreibetrag von 7680 Euro pro Jahr und könnte durchaus den Nebenjob kompensieren, den Du ja jetzt bleiben lässt, stimmts? Also geh zum Finanzamt und lass ihn Dir auf die Steuerkarte eintragen, also zumindest auf die nächste für 2008, und für 2007 schreibst Du aber auch die 7680 Euro als aussergewöhnliche Belastung in Deine Steuererklärung. Wenn Du zum Finanzamt gehst, um Dir für 2008 den Freibetrag eintragen zu lassen, lass Dir auch gleich das Formular geben, das Du für 2007 dafür braucht.
Servus tlk!
Bevor Du die Möglichkeiten von "pappasorlgos" in Angrif nimmst, würde ich erst mal versuchen rauszufinden, ob Du mit Deiner Freundin alt werden willst.
Wenn ja, würde ich zusätzlich zu Vorgeschriebenem versuchen, mit Freundin eine Paartherapie (z.B. kostenlose bei Eurem LRA) zu besuchen.
Dort wird evtl. rausgefunden, welche Erwartungen Ihr aneinader knüpft, wie kompromißbereit seid ihr, seid ihr in der Lage, Euch so zu nehmen/lieben/achten, wie Ihr seid, etceterapepe ... und es werden Euch vielleicht Wege aufgezeigt, wie man(frau) das Eine oder Andere besser/anders machen könnte, um eine Beziehung am Laufen zu halten!
Wenn nein, würde ich eine faire, respektvolle und anständige Trennung (das heisst auch unter Einbeziehung Deiner Freundin) anvisieren, denn dem Kind zuliebe eine nichtfunktionierende Beziehung aufrecht erhalten zu wollen geht meiner Erfahrung nach noch mehr in die Hose...ihr werdet viel reden müssen, auch über Eure Tochter.
Die Angst, unsere Kinder nach der Trennung zu verlieren, kennen wir alle (sonst wären wir nicht hier im Forum) ... Du hast das Glück, hier Rat zu kriegen, bevor nicht wiederkittbare Scherben produziert werden :wink:!
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hallo Leute,
danke für das rasche Feedback (besonders Dir Milan)...schön zu sehen, das man gar nicht so alleine ist...konnte mich erst spät einloggen und dementprechend erst spät nachlesen, was geschrieben wurden.
Das Problem ist , das ich schon fast alles versucht habe, meiner Freundin klarzumachen, das sie ein eigenes Leben hat (vor allem aber, das ICH ein eigenes Leben mit ihr habe)...aber mittlerweile habe ich den Eindruck als wenn Sie es wirklich nicht versteht. Alles ist wichtiger....ihre Eltern, ihr Bruder, die Katze, der Hund, das Haus....bla,bla, bla...dann kommt lange nichts...und dann komme ich.....Paartherapie? Habe ich auch vorgeschlagen...das hat Sie noch nicht mal begriffen, das wir da wirklich hinmüssen....sie meint, ich sei überarbeitet und deswegen würde ich alles etwas dramatisieren....Nichts....keine Resonanz....als wenn ich mit nem Müsli rede. "Entmündigen" nennt man das glaube ich...
Ich denke fast täglich darüber nach zu gehen....aber dann frage ich mich, ob ich es mir damit nicht zu einfach mache? Ich möchte nicht in 20 Jahren vor meiner Tochter stehen und stammelt von mir geben:..." Ich habe das alles nicht mehr ertragen.....deine Mutter, deine Großeltern usw." ......Ich will MIR nicht eingestehen müssen, das ich aufgegeben habe, das ich meine Tochter ,mit dieser Mutter und ihrer Familie, alleine gelassen habe, weil ich es nicht geschafft habe, VATER zu sein....ich meine schaut Euch doch mal um.....früher waren die Dinge ja nicht besser und trotzdem haben sich die Leute (mit Sicherheit auch Aufgrund der Mentalität und wegen der moralischen Wertvorstellungen) zusammengerafft und die Dinge durchgezogen....auch wenn es nicht einfach war. Auf der anderen Seite, möchte ich nicht den Fehler machen, alles nur zu verschlimmern....statt zu gehen und etwaige Spannungen zu entschärfen, da bleiben und alles nur noch schlimmer machen......Es geht hierbei nicht um meine Freundin....ganz ehrlich...wenn Sie jemanden kennen lernen würde, mit dem Sie glücklicher wäre, soll mir das nur Recht sein....aber es ändert ja nichts an ihrem Spleen....Es geht um meine Tochter....ich fühle mich wie bei "Nicht ohne meine Tochter" in Deutschland mit umgekehrten Verhältnissen...Sie schnallt das alles einfach nicht.....entweder ist es zu hoch-oder zu niedrig für Sie ....aber Loyalität, Wärme, Liebe.....das ist ihr fremd.....und das krasse ist, es war nicht so....sie hat mich so eingelullt.....aber egal...das tut nicht wirklich viel zur Sache......auf die Schnauze sind hier die meisten irgendwie gefallen und jede Story ist wahrscheinlich einzigartig.
Was würde meine Tochter erwarten? Ich als Sohn hätte erwartet - Bitte lass mich nicht mit dieser Psychobraut alleine.!!!Wobei so eine Aussage auch wiederum zu plump ist....Sie ist ja auch eine gute Mutter....nur eine schlechte Partnerin....zumindest an meiner Seite....Ich würde es als feige empfinden, wenn ich jetzt mein eigenes Ding mache..aber ist das richtig.....ist es feige?
GSR= Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt......werde ich machen....mal sehen wie ich sie dazu kriege...
Steuer= Habe ich bereits umschreiben lassen....reicht trotzdem vorne und hinten nicht...ist aber okay....wir ALLE müssen irgendwie durchs Leben kommen ...IHR genauso wie ich...
Ich möchte nochmal aufrichtig Danke für euren Infos, euren Zuspruch und Eure Gedanken sagen....was so ein Paar Worte doch anrichten können (so oder so :wink:)
TLK
-Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.-
Moin TLK!
Was würde meine Tochter erwarten? Ich als Sohn hätte erwartet - Bitte lass mich nicht mit dieser Psychobraut alleine.!!!
Wenn Du dies tatsächlich -zumindest in Teilen- so empfindest, dann solltest Du über die dritte Option nachdenken. Ich würde nie einem Elternteil (egal welchem) raten, dem anderen ET das Kind "wegzunehmen". Wenn Du wirklich befürchtest, daß Deine Tochter in 15 Jahren so reagieren könnte, dann kannst Du auch MIT ihr gehen.
In Deiner rechtlichen Situation allerdings nicht so ohne weiteres. Denn auch jetzt hast Du offenbar kein Sorgerecht für die Kleine. Das liegt allein bei der Mutter.
Egal wozu Du Dich eines Tages entscheiden wirst - ich rate noch einmal dazu mit ihr zum JA zu gehen und die Erklärung zu unterzeichnen. Denn dann kannst Du Deiner Freundin nämlich in allen Belangen bezüglich der Tochter auf Augenhöhe begegnen. Dann seid Ihr rechtlich gleichgestellte Eltern.
Und auch wenn es keine Trennung geben sollte, wäre es immer besser das GSR zu haben.
Greetz,
Milan
...ich meine schaut Euch doch mal um.....früher waren die Dinge ja nicht besser und trotzdem haben sich die Leute (mit Sicherheit auch Aufgrund der Mentalität und wegen der moralischen Wertvorstellungen) zusammengerafft und die Dinge durchgezogen....
Ne, ne, wenn schon gute alte Wertvorstellungen, dann bitte das gesamte Package. Und darin ist es unvorstellbar, dass man Dir so auf der Nase rumtanzt. Klar hätten sie es durchgezogen, was in dem Fall heisst, sie wären umgezogen. In der "guten alten Zeit" ist der Knochen noch nicht zum Hund gekommen.
....Ich würde es als feige empfinden, wenn ich jetzt mein eigenes Ding mache..aber ist das richtig.....ist es feige?
Es wäre feige, einfach abzuhauen, ohne mal auf den Tisch gehauen zu haben. Du wirst deswegen entmündigt, wil Du's mit Dir machen lässt.
GSR= Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt......werde ich machen....mal sehen wie ich sie dazu kriege...
Wenn Du auf die Frage nach dem GSR die gleichen Sprüche kriegst wie ich, wird es Dir die Entscheidung leichter machen.
GSR= Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt......werde ich machen....mal sehen wie ich sie dazu kriege...
Da hab' ich noch einen Vorschlag:
Du kannst, wenn sie nein sagt, es auch beim Gericht beantragen. Kann man zwar eigentlich nicht, weil es in §1626a BGB so drinsteht, kann man aber doch, weil im Grundgesetz Artikel 6 Absatz 2 das Gegenteil steht und wir in einem Rechtsstaat leben.
Ich hab' das nämlich gemacht, zwar mehr aus Trotz und ohne konkret einen positiven Beschluss zu erwarten. Und erwartungsgemäss haben auch das Amtsgericht und das Oberlandesgericht nein gesagt (woraufhin ich eine Verfassungsbeschwerde geschrieben habe, deren Antwort noch aussteht).
ABER:
Das Oberlandesgericht hat gerade nochmal die Kurve gekriegt, weil KM es geschafft hat, die Stellungnahme zum Berufungsantrag hinauszuzögern auf 3 Tage nach ihrem Auszug. Ich zitier mal aus dem Beschluss (Achtung Bandwurm):
In der Beschwerdeinstanz hat sich herrausgestellt, dass die Eltern mittlerweile voneinander getrennt leben...
Nachdem sich nämlich inzwischen die um die gemeinsame elterliche Sorge im Streit liegenden Eltern voneinander getrennt haben, sind verfassungsrechtliche Bedenken an der gesetzlichen Regelung des §1626a nicht angebracht. Denn das Bundesverfassungsgericht hat in seiner vom Vater in Bezug genommenen Entscheidung unter Bezugnahme auf gesetzgeberische Materialien zur geltenden Fassung des §1626a ausgeführt, dass "bei Trennung der Eltern und Streit zwischen ihnen über die gemeinsame elterliche Sorge die Annahme des Gesetzgebers berechtigt" sei, dass eine nunmehrige (Hervorhebung erst hier) Eröffnung der gemeinsamen Sorgetragung mangels einer Kooperationsbasis zwischen den Eltern regelmässig mehr Nachteile als Vorteile für das Kind mit sich bringen würde ..."
Vorliegend geht es nicht - wie der Beschwerdeführer meint - um die Frage der verfassungsmässigkeit des gesetzlichen Regelungskonzepts insgesamt, sondern darum, ob, bezogen auf die konkreten Umstände der vorliegenden Streitsache zum Zeitpunkt der hierüber zu treffenden Entscheidung verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Ausschluss des Vaters vom Mitsorgerecht bestehen und deshalb eine Aussetzung des Verfahrens und die Herbeiführung einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Art 100 Abs.1 GG) veranlasst ist. Dies ist, wie schon ausgeführt, nicht der Fall.
Für mich heisst das im Umkehrschluss, wenn Du genauso einen Antrag schreibst und Deine Freundin Dich bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Oberlandesgericht über die Berufung entscheidet, nicht rausgeschmissen hat, dann muss das Oberlandesgericht das Verfahren dem Verfassungsgericht vorlegen. Und das wird ein Volltreffer.
Das Verfahren war übrigens garnicht teuer. Das Oberlandesgericht hat die Gerichtskosten erlassen, das Bundesverfassungsgericht ist sowieso kostenlos, und ich musste nur den Schreiberling der KM bezahlen mit 300-bisschen Euro, der ihr bisschen Unsinn in ihre Stellungnahme geschrieben hat.
Hallo,
ich habe gestern DAS Gespräch gesucht und klare Aussagen bekommen...
- Es wird kein Sinn, in einer Paartherapie gesehen...
- Sie sieht nicht ein, das die ständige Nähe ihrer Familie AUCH ein Störfaktor in unserer Beziehung ist...
- Als ich gefragt habe, ob überhaupt noch irgend ein Gefühl für mich da ist, kam lange nichts.....und dann ein "Ich weiß nicht"....
Bisher habe ich mir immer gesagt, das ich das ganze durchziehen möchte....ich sagte mir....alles wird schon irgendwie gut werden....allerdings habe ich offensichtlich keine Chance und ich will auch nicht mehr gegen diese ganze Situation ankämpfen...schließlich kann ich Gefühle nicht erzwingen und meine Gefühle für Sie sind ja auch nicht vorhanden...was soll ich also versuchen, ein totes Pferd zu reiten.......?
Ich tue meiner Tochter auch keinen Gefallen, wenn ich es krampfhaft versuche aufrecht zu erhalten und sie unterschwellig den ganzen Stress mitkriegt....also ganz pragmatisch....
- Was kommt an Kosten (Unterhalt Tochter+ Unterhalt Ex) zu?
- Welche Rechte habe ich ?
- Wie kann ich das ganze am erträglichsten für meine Tochter gestalten?
Ich muss diesen Knoten im Magen und diese schwere Last auf meinem Brustkorb erstmal loswerden, damit ich wieder klar denken kann....also werde ich erstmal ausziehen und mir einen Ort suchen, "wo ich in Ruhe meine Wunden lecken kann"....aber was ist danach..?? Ich werde mich irgendwie mit meiner NochPartnerin arrangieren müssen....worauf sollte ich auf jeden Fall achten? Was darf ich auf keinen Falle vergessen (abgesehen von GSR) ?
@Pappasorglos: Danke für deine Hinweise.....
@82Marco:....dein Posting hat mich sehr zum Nachdenken animiert (ich habe das komplette WE kaum geschlafen)....;-) -- Aber es hat mir die Augen soweit geöffnet, das ich eingesehen habe, es bringt nichts einfach nur durchzuziehen, wenn die Harmonie fehlt.....und die fehlt....definitiv....
Ich wäre für jeden Tip dankbar....
TLK
-Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.-
Servus tlk!
Als erstes würde ich schnellstens milans Rat befolgen: schau, daß Du GSR erhältst (auch mit dem Hintergrund, wenn KM was passieren sollte Du keine Möglichkeit hättest, das Kind zu betreuen, sprich ihr würdet dies FÜR Eure Tochte machen). Solange Du dies nicht hast, hast Du auch nicht allzuviel Rechte (außer Umgang).
Zweitens würde ich KM reinen Wein einschenken und Deine Trennungsabsicht mitteilen: redet/diskutiert in Elternebene, Eure Tochter darf nicht zum Spielball verletzter Eitelkeiten oder zur Einforderung irgendwelcher "Rechte" werden.
Versuche, dass Schwiegis und sonstige Verwandte außen vor bleiben bei der Trennung. Sie werden KM sicherlich beistehen/beraten, das wirst Du nicht verhindern können, aber sie haben aktiv bei der Trennung nix zu suchen...
Mach Dir Gedanken über einen möglichen und praktikablen Umgang mit Tochter (lieber zu viel als zu wenig), sie hat ein Recht darauf und beide Eltern die Pflicht, diesen zu ermöglichen ... versucht, eine altersgerechte und regelmäßige Vereinbarung zu treffen. Hierzu ists natürlich sinnvoll, wenn Du in der Nähe von Tochter bliebest.
Welche Kosten auf Dich zukommen könnten, kann man erst sagen, wenn Du Deine Zahlen (bereinigtes Einkommen, abzugsfähige Kosten für priv. Altervorsorge, gemeinsame Darlehen, etc.) einstellst.
Zum Schluß noch ein persönlicher Rat:
Solltest Du merken, dass Eure Beziehung evtl. doch noch eine Chance verdient, lass die Tür erst mal einen Spalt offen ... mancheine(r) merkt erst, wie wertvoll jemand ist, wenn dieser jemand nicht mehr da ist...
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin!
Ich wäre für jeden Tip dankbar....
Nochmal: Ohne GSR wird Deine Trennung ein absolut frustrierendes Desaster.
Milan
Nochmal: Ohne GSR wird Deine Trennung ein absolut frustrierendes Desaster.
Also überbewerten würde ich's auch nicht. Umgangsboykott passiert auch mit GSR, zu Elternabenden werden GSR-Väter auch höchst selten eingeladen, Fernumzüge passieren ohne die Väter zu fragen und die Kinder werden zum Heilpraktiker geschleppt und adäquate ärztliche Versorgung vorenthalten, alles ohne die Väter zu fragen, auch mit GSR. Ist in dem Fall zwar alles nicht rechtens, ändert aber nichts daran, dass es passiert. Und wenn der GSR-Vater versucht, sein Kind vorm Heilpraktiker zu schützen, kriegt er das Sorgerecht eben entzogen, weil dann ja die Kooperationsbasis fehlt. So läuft das. Wenn Du jetzt ausziehst, gehen die Aussichten auf GSR auch gegen null. Aber wie gesagt, ich würde es auch nicht überbewerten und davon Deine Lebensplanung abhängig machen.
Wenn Du bleibst, kann es klappen. Einfach einen gemeinsamen (!) Jugendamtstermin machen und hoffen, an einen der wenigen Berater zu gelangen, die es ihr nicht ausreden. Wenn das scheitert und Du trotzdem bleibst, würde ich mal über die Strategie mit dem Gerichtsantrag nachdenken. Ich meine, sie würde Dich wahrscheinlich rausschmeissen, ist aber für's eigene Selbstverständis ein Unterschied, ob Du Dein Kind alleine gelassen hast oder sie Dich rausgeschmissen hat, weil sie Eurem Kind keinen Vater gönnt. Und wenn sie Dich nicht rausschmeisst, wirst Du berühmt...
Zu den praktischen Fragen:
- finanziell würde es für Dich eher besser, weil wenn Du jetzt ein Fass ohne Boden bedienst, im Unterhaltsrecht hat das Fass einen Boden, nämlich den Selbstbehalt. Und ab 3 Jahren kanns ja nur besser werden
- zu den Rechten: das Umgangsrecht ist mittlerweile ganz gut durchsetzbar, kostet aber trotzdem ziemlich Nerven, wenn es da Probleme gibt. Und solche Probleme gibt es in so einer Konstellation mit Familienanschluss gehäuft. Erstens unterstützt dann die Erkenntnis weniger, dass Umgangszeit für die Mutter ja auch Freizeit bedeutet, wenn eh immer eine Oma danebensteht, zweitens geht die Aggression dann häufig auch von den Schwiegereltern aus. Also da ein bisschen Fingerspitzengefühl und am besten frühzeitig das Jugendamt involvieren
Hi,
ich bin jetzt seit 6 Wochen zu Hause raus.....KM nutzt jede Gelegenheit mir einen reinzudrücken...schon gut...ich kann Eure "war ja klar" und "ach was??" Zwischenrufe förmlich hören....aber was soll´s?? Ich habe halt weitere 7 Monate gebraucht das ganze zu verstehen (das es nicht mehr geht) .....habe es nicht geschafft KM in diesen 7 Monaten zu einer gemeinsamen GSR-Erklärung zu bewegen....und stehe eigentlich mit nichts da.....wohne bei meiner Schwester, arbeite und suche mir eine Wohnung um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen...Es geht mir, bis auf das mir meine Tochter höllisch fehlt gut....erstaunlich gut!!.......Nun bin ich da raus und darf (wie jeder andere hier auch) zusehen, wie ich den Spagat zwischen ich will weg (bin weg) von meiner LBP und will hin bzw. mit meiner Tochter verweilen und meiner Vaterrolle und meiner Verantwortung gerecht werden.
Ich "darf" Sie einmal die Woche am Samstag sehen....."darf" dann mit ihr und unserem Hund durch das idyllischen Höllennest in NRW tigern und mich freuen, das ich die Kleine sehen darf. Wenn ich, nur in der Theorie, anschneide das ich zukünftig die Kleine auch mal ein WE bei mir haben möchte (sobald ich eine Wohnung habe), bzw auch mal etwas machen möchte, was ausserhalb ihres, sagen wir "Kontrollbereiches" liegt...wurde mir sofort mit Anwalt gedroht.......Autsch...das war nicht gut...
Wie ich damals schon erwähnt hatte, führte nicht meine Ex-Freundin Regie in ihrem/unserem Leben, sondern ihre Mutter. Und so kommt es jetzt auch, das Ex-Schwiegermama in Spe das Drehbuch für die kommenden Monate, wenn nicht Jahre, vorbereitet bzw mit Sicherheit das 1. 2. und 3. Kapitel schon geschrieben hat.
Ich kann mich jetzt auf einen richtig miesen Rosenkrieg einstellen, in dem meine Tochter jedesmal als Faustpfand hinhalten darf/kann. Das Ding ist, ich habe in den letzten 6 Wochen viel Zeit zum nachdenken genutzt, da ich die Probleme schnell gelöst haben möchte. Dabei ist mir klar geworden, das ich gegen meine Ex keinerlei Groll hege oder Wut empfinde....ich bin enttäuscht, mehr von mir als von ihr, aber nicht wirklich wütend. Wütend werde ich nur über Dinge die Sie sagt, wenn es um meine Tochter geht....wie z.B...
- Sie versteht sich nicht mit meiner Schwester, welche wiederum zwei süsse Kinder hat-ERGO Darf ich mit meiner Kleinen nicht zu meiner Schwester....
- Sie versteht sich nicht mit meinem Cousin, der zwei gleichaltrige Töchter hat..ERGO..Darf ich mit meiner Kleinen auch da nicht hin....
- Wenn es nach ihr geht, entscheidet Sie wann, wo, wie, warum und wie lange....
Mir ist klar, das das so nicht richtig sein kann....aber was ist denn wirklich??? Kein GSR.!!! Heißt das jetzt, das ich mein Leben lang darauf angewiesen bin, wie sie drauf ist???.....Kann Sie bestimmen, wie ich meine Zeit mit der Tochter verbringe? Wenn nicht? Was darf Sie mir überhaupt im Umgang mit der Kleinen vorschreiben??
Ich führe ein Tagebuch, und schreibe meine Gedanken und Gefühle auf, um mir und meiner Süssen irgendwann mal erklären zu können, warum die Dinge so gekommen sind, wie sie gekommen sind....
Heute war ich bei meiner Tochter und alles war gut.....wir waren spazieren...haben viel Quatsch gemacht...eigentlich alles perfekt...
Dann habe ich die Kleine nach ca 3 Std. abgegeben und dann kam DIE Frage...." Hast du eigentlich neulich den SPIEGEL Artilkel über Unterhaltszahlungen gelesen???"
1. Das Abo gehört mir...
2. Hat Sie noch nie den "SPIEGEL" gelesen, es sei denn, es stand etwas über Mode drinne.....
3. Habe ich mich, (bitte nicht schreien, lachen oder schlagen) entschlossen, die vollen Kosten für Haus, Telefon bla,bla,bla für die kommenden 3 Monate weiter zu übernehmen ( mtl. 1300€ ) und habe zugesagt danach den Unterhalt für die Kleine zu zahlen.......und jetzt DAS?
Um die Frage zu beantworten, warum ich die Kosten weiter übernehme, obwohl ich da eigentlich raus bin....na ja, ich will nicht das alles auf einmal passiert...Papa weg....Haus weg.....Auto weg.......Dumm? ich weiß-werde es aber durchziehen....das hatte ich zumindest vor, bis heute dieser Scheiß Spruch kam......was mach ich denn jetzt??? Im Dezember wird die Kleine 3.....muss ich jetzt für Beide zahlen??? Und wenn ja.....kann ich die Zahlungen die ich im Moment mache, obwohl ich da nicht wohne, mit als Unterhalt für sie anrechnen lassen, oder wird es dann später heißen...."ne das ist ja was Anderes" .....
Sorry, aber ich war jetzt lang genug doof und möchte einfach nicht das volle Programm der Fehler durchziehen.....
Danke
TLK
-Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.-
... ich kann Eure "war ja klar" und "ach was??" Zwischenrufe förmlich hören....aber was soll´s??
Natürlich war' klar, dass jetzt das Hauen und Stechen los geht und Deine Tochter als Geisel genommen wird, aber wie hättest Du's denn anders machen können? Also ist da erstmal kein Vorwurf.
Zum Umgang:
mit dem Schwiegermonster am Steuer wird das sauschwer, also vergiss, dass Du das ohne JA/Familiengericht hinkriegst. Du solltest Dich also *jetzt* ans Jugendamt wenden mit der Bitte um ein Vermittlungsgespräch. Der jetzige Modus mit *jedem* Samstag, und dann nur für drei Stunden, und dann nur in dem Umfeld, um das zu verlassen Du einen hohen Preis zahlst, der kann nicht in Deinem Interesse sein.
Zum Unterhalt:
Das mit den laufenden Rechnungen ist dann o.k., wenn es Deine gesamte Unterhaltspflicht nicht überschreitet. Das kann man ohne die Zahlen nicht beurteilen. Du solltest jedenfalls nicht denken, weil Du noch keine eigene Miete hast, kannst Du Dir leisten, mehr zu zahlen, weil das "mehr" ist dann einfach weg, und die dicke Rechnung kommt, ganz bestimmt.
Grob geschätzt kämst Du mit ca 3000€ netto bei den 1300€ gesamter Unterhaltspflicht raus.
Hi TLK,
ein kleiner Rat von mir: Kinder in dem Alter sind m. M. nach noch überhaupt nicht materialistisch eingestellt. Klar, sie freuen sich über Geschenke und das rosa Prinzessinnenzimmer oder die Ritterlandschaft, aber ob das in einem Haus oder einer Mietwohnung ist, ist denen i.d.R. völlig Wurscht. Alle materiellen Verluste, die Du bemerkst (Haus, Auto) sind Erwachsenensicht ("für Kinder ist es viel schöner im eigenen Haus aufzuwachsen"). Das heißt, Du zögerst hier die schmerzhaften Folgen der Trennung für Ex raus, nicht aber die für die Kleine. Für die ist das schlimmste schon eingetreten: Papa ist weg.
Der Rest ist Beiwerk.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi,
@Papasorglos: Muss ich, obwohl ich nicht verheiratet war über das 3. Lebensjahr hinaus für die Mutter Unterhalt zahlen??? Ich habe ca 90% der laufenden Kosten übernommen, obwohl Sie eine Halbtagstelle hat bei der Sie 600 € Netto verdient....das Kindergeld bekommt Sie auch zu 100% .....und wenn über das 3. LJ hinaus gezahlt werden muss, wie lange?? Ich will für meine Tochter zahlen...ohne wenn und aber....aber nachdem ich jahrelang ausgenommen wurde und nur die Hoffnung auf einen Kurs-und Einstellungswechsel Ihrerseits, mich dazu getrieben hat weiter zu machen, weiter zu kämpfen (die Hoffnung stirbt zuletzt), kann es doch nicht sein, das ich jetzt auch noch für Sie aufkommen darf, nachdem Sie und ihre Mutter mich aus der Familie geekelt haben....ich weiß das es vor Gericht nicht um Einzelschicksale oder Details der Trennung gehen darf und kann. Aber es kann doch nicht wirklich Gesetz sein, das ich noch weiter bluten muss ???!
Hier ein paar Daten..
Netto 2200 € Gehalt
im Dezember wird die Kleine 3
Ich WILL und WERDE für die Kleine alles bezahlen was ich muss....auch dadrüber hinaus.....aber meine EX..wow, das wird schwierig dabei die Ruhe zu bewahren.....damned...
@ LBM: Ich hoffe das ist nicht rübergekommen, als wenn ich meiner Tochter diese Oberflächlichkeit zuweise....das ist nicht so....Meiner EX sind solche Sachen wichtig, mir nicht.......ich kann auch in einer 1 Zimmer Wohnung glücklich sein, denn mir kommt es nicht darauf an, wo ich lebe, sondern mit wem ich da lebe......aber meine Intention bei der "Fortzahlung" ist gewesen, die Welt, in der die Kleine lebt, nicht mit einem Paukenschlag zu zerstören.....Ich weiß das ICH gegangen bin, und das ich für alle und jeden erstmal der Buhmann bin......damit kann ich leben, denn jeder der uns mehr als oberflächig gekannt hat und einen Blick hinter die Kulissen hatte, weiß was abgegangen ist....und ich weiß, durch welche Hölle ich gegangen bin.....
Ich hasse meine EX nicht....ich wünsche ihr alles Gute und das Sie glücklich wird....denn wenn es Ihr gut geht, dann geht es auch meiner Süssen gut......Deshalb wünsche ich ihr, das sie ihr Glück findet.....aber ich frage mich, wieso Sie jetzt anfangen muss, mich zu schröpfen? Sie hat ihr Leben zurück und leider darf Sie die Kleine bei sich haben, ich würde Sie nur allzu gerne mitnehmen, nur werde ich die Kleine nicht instrumentalisieren, um meinen Kleinkrieg mit Ex zu führen.....Sie tut dies aber......benutzt die Kleine als Schild, hinter dem Sie ihre Unfähigkeitkeit ihr eigenes Leben zu leben (losgelöst und eigenverantwortlich von den Eltern) vertuschen möchte....Ich hingegen will mein neues, eigenes Leben so gut wie möglich, mit meiner Tochter, leben dürfen und fühle mich einfach nur weiter benutzt....wie lange muss ich das mit mir machen lassen???
Zum scheitern von Beziehungen gehören zwei........(manchmal drei oder mehr :wink:) ...und ich bin mir meines Anteils absolut bewusst.....aber Ex hat bis heute, noch nicht mal ansatzweise, ihren Anteil an diesem Haufen von Exkrementen überdacht bzw eingestanden....oh boy....wohin soll das noch führen, ich muss mein Leben lang mit dieser Frau auskommen, mich zumindest organisieren...und darauf habe ich absolut keine Lust.....aber wem erzähle ich das......
Es könnte eigentlich alles so einfach sein.......ist es aber nicht !
TLK
-Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.-
....und wenn über das 3. LJ hinaus gezahlt werden muss, wie lange??
Keiner weiss das im Moment, aber der BGH Beschluss von letzter Woche wird wohl dazu führen, dass es zumindest bis Ende KiGa nur halbe "Erwerbspflicht" sein wird, und vielleicht bis Ende Grundschule nur 3/4, oder so ähnlich.
Aber wenn ihre 600€ wirklich aus nem richtigen Halbtagsjob in ihrem Beruf kommen, dann bist Du fast fein raus, weil die Differenz vom Vollzeitjob sind dann 463€ und teurer kann's eigentlich nicht werden. Mal geschätzte 5 Jahre sind 27k€, also stell Dich nicht so an, würde ich fast sagen, der KU für Deine Tochter bis Ende der Ausbildung kostet 2-3 mal soviel.
Willst Du uns noch irgendwas beichten wegen dem Haus? Du sprichst da von 1000+€ an monatlichen Kosten, gibt's da etwa einen Kreditvertrag und steht da vielleicht Dein Name drunter? Wie genau stellt Du Dir das vor, wie es mit dem Haus weitergehen soll?
Hi pappasorglos,
Das Haus gehört den Eltern und ich habe die Miete bezahlt. Deswegen ist es, als wenn ich eine Mietwohnung verlasse. als wenn ich eine Mietwohnung kündige (obwohl laut Mietvertrag meine Ex und ich drin stehen) Da ich weiß wie "Rechtsanwaltsrat-ein-hol-geil² meine EX-Schwiegermutter ist, will ich du die Zahlung der 3 weiteren Mieten durchziehen und bin sauber aus der Sache raus, auch wenn ich darauf keine Lust habe.
Ich will, wie gesagt, einfach nur möglichst "sauber" damit umgehen und die Sache konzentriert und konsequent angehen..ich habe keine Zeit für Rache,Wut und Hass....ich will nur klare Verhältnisse, alles andere hemmt und bremst mich nur....und ich brauche im Moment die Kraft für andere Dinge....für mich, um klarzukommen...
Danke & Gruß
TLK
TLK
-Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.-
Öhm,
habt ihr einen gültigen Mietvertrag in dem ihr beide drinsteht? Dann muß dieser gekündigt werden und dazu müssen beide zustimmen. Pass da auf, sonst zahlst du nämlich bis zum St. Nimmerleinstag oder du mußt klagen, um aus dem vertrag rauszukommen. Mit 3 Monatsmieten ist es nicht getan ,wenn die Schwiema sich querstellt.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin tlk,
ganz ehrlich: Es mag Dich persönlich ehren, noch für drei weitere Monate die Miete für ein Haus weiterzubezahlen, das Du nicht mal mehr betreten darfst - aber warum? Dein Image als Armleuchter bei Ex und vor allem Schwiegermutter wird es nicht verbessern - es wird das Image höchstens um die Komponente bereichern, dass Du überdies auch ein ein Depp bist, mit dem man alles anstellen kann und der vor einer Klage zittert. Das wird die Damen ermutigen, ihre Spiele fortzusetzen - sie haben ja Erfolg damit.
Es geht immerhin um 4 Mille, die Du anderweitig zudem viel besser brauchen könntest (zum Beispiel für Deine Anwaltsrechnung). Sollte Deine Schwiegermutter (die Tochter und Enkel sicher nicht vor die Tür setzen wird, wenn keine Miete mehr fliesst) deshalb ein Fass aufmachen wollen: Lass sie - ein guter Anwalt wird das vermutlich eh als Nebenkriegsschauplatz einer Partnerstreitigkeit darstellen, und bei solchen werden auch Verleumdung, Diebstahl und noch ganz andere Dinge nicht weiter verfolgt.
Du beklagst selbst, dass Du zum Erfüllen von Träumen benutzt worden seist. Aktuell willst Du diese Rolle aber sogar freiwillig weiterspielen. Ganz ehrlich: Warum sollten Deine Ex und Deine Schwiegermutter Dich und Deine Anliegen ernst nehmen?
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
