Also das Haus geht dabei nicht drauf, so weit habe ich mich mittlerweile erholt, wenn auch noch nicht alles dort ist, wos hingehört. Ist ja alles Gott sei Dank voreheliches Eigentum. 🙂
Ich habe mich schon beraten lassen und stehe auch nicht völlig unvorbereitet da. Solcher Kleinkrieg macht mich nur eben alle.
Hab grade vorhin wieder mit ihr telefoniert, ob sie Wert darauf legt, dass ich zu ihrem 30. komme oder nicht. Antwort: Ich müsste doch wissen, was ich von ihr will und ob ich mich ändere ... ohne Worte. :knockout:
Sie ist einfach null dazu bereit, ihre Austicker in den Griff zu kriegen und überhaupt erstmal einzusehen, dass sie den Kindern damit immens schadet. Wenn ich sie wenigstens noch soweit bringen könnte, dass sie das für sich und die Kinder auf die Reihe bekommt.
Dass meine Chancen auf ASR oder ABR nicht wirklich gut sind, sehe ich leider genauso und möchte diese Nummer nur ins Rollen bringen, wenn es absolut sein muss, der Kinder willen. Ein Krieg auf höchster Ebene trifft immer die Kinder am meisten, und das will ich nicht bringen. :thumbdown:
Ich habe sie ja wirklich abgöttisch geliebt, nur deshalb das Theater so lange mitgemacht. Aber so viel Verbohrtheit und innerliche Blindheit, das war echt zuviel des guten, beim besten Willen. Irgendwann zerbricht etwas in einem und man findet es nicht wieder ... und trotzdem, wenn ich dabei an die Kinder denke ... ;(
Aber Andrea, ich eiere nicht rum, keine Angst. Ich bin mir meiner Waffen bewußt und habe sie einsatzbereit, doch wenn es irgendwie geht, werde ich es verhindern, diesen völligen Krieg ... ja ich weiß, die Chancen dafür stehen nicht gut ... :puzz:
Ach so, nochwas, immerhin - ohne Kohle sowieso kein Auszug, und die hat sie nicht, insofern habe ich noch ein Restmaß an Einfluss ...
Also das Haus geht dabei nicht drauf, so weit habe ich mich mittlerweile erholt, wenn auch noch nicht alles dort ist, wos hingehört. Ist ja alles Gott sei Dank voreheliches Eigentum. 🙂
Das schützt dich auch nicht davor, dass du es dir bei dem üblichen Selbstbehalt nicht mehr leisten kannst.
Ich habe mich schon beraten lassen und stehe auch nicht völlig unvorbereitet da. Solcher Kleinkrieg macht mich nur eben alle.
Hab grade vorhin wieder mit ihr telefoniert, ob sie Wert darauf legt, dass ich zu ihrem 30. komme oder nicht. Antwort: Ich müsste doch wissen, was ich von ihr will und ob ich mich ändere ... ohne Worte. :knockout:
Ist schon klar, du willst ja nicht mehr in ihren Augen. Wird schon passend gedreht gerade. Auch in deinem Umfeld, verlass dich drauf. Da meine ich deine Kinder.
Sie ist einfach null dazu bereit, ihre Austicker in den Griff zu kriegen und überhaupt erstmal einzusehen, dass sie den Kindern damit immens schadet. Wenn ich sie wenigstens noch soweit bringen könnte, dass sie das für sich und die Kinder auf die Reihe bekommt.
Dass meine Chancen auf ASR oder ABR nicht wirklich gut sind, sehe ich leider genauso und möchte diese Nummer nur ins Rollen bringen, wenn es absolut sein muss, der Kinder willen. Ein Krieg auf höchster Ebene trifft immer die Kinder am meisten, und das will ich nicht bringen. :thumbdown:
Der Krieg, der deinen Kinder zu schaffen macht, tobt schon längst.
Ich habe sie ja wirklich abgöttisch geliebt, nur deshalb das Theater so lange mitgemacht. Aber so viel Verbohrtheit und innerliche Blindheit, das war echt zuviel des guten, beim besten Willen. Irgendwann zerbricht etwas in einem und man findet es nicht wieder ... und trotzdem, wenn ich dabei an die Kinder denke ... ;(
Wenn du wirklich an deine Kinder denken willst, dann sorge dafür, dass sie dem nicht dauerhaft ausgesetzt bleiben können.
Aber Andrea, ich eiere nicht rum, keine Angst. Ich bin mir meiner Waffen bewußt und habe sie einsatzbereit, doch wenn es irgendwie geht, werde ich es verhindern, diesen völligen Krieg ... ja ich weiß, die Chancen dafür stehen nicht gut ... :puzz:
Ach so, nochwas, immerhin - ohne Kohle sowieso kein Auszug, und die hat sie nicht, insofern habe ich noch ein Restmaß an Einfluss ...
Das vergiss mal ganz schnell. Finanziell ist sie in keinster Weise auf dich gestellt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du nach Hause kommst und das Haus ist leer. Da wärst du nicht der erste. Und du bleibst alleine auf den Schulden sitzen. Niemand wird sie zur Arbeit drängen. So wie sie gestrickt ist, ist Umgangsboykott vorhersehbar. Sie ist schon offensichtlich dabei, die Argumente für ihre Flucht zu konstruieren. Du willst ja angeblich nicht mehr. Du Schlimmer du!
Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich dir das so direkt sage, aber du bist naiv im Moment. Das meine ich wirklich nicht böse.
Hallo liebe Väter. Bitte holt ihn doch mal ganz schnell auf den Teppich. Das kann doch nicht angehen, dass ich hier die einzige bin, die denkt, dass er dafür sorgen muss, vor der Trennung mit den Kindern zusammen unter einem Dach zu leben. Ich habe keine Zweifel, wo die Kinder bleiben möchten. Aber so haben die Kinder doch keine Schnitte.
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Moin,
du hast eine PN.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
hallo zulangezustill,
ich greife den ruf von andrea auf. sag ihr kipp und klar ,dass eure ehe für dich beendet ist. wenn du die kinder betreuen kannst (hab ich jetzt nicht mehr in erinnerung) dann mach ihr den vorschlag des wechselmodells (jeweils 50%). wenn sie wieder histerisch reagiert, kann ich nur milan beipflichten: pack ihr die koffer, stell sie vorür die tür und schlösser austauschen.
so einen drachen kann man nicht gewähren lassen. sorry
gruss bengel
Das kann doch nicht angehen, dass ich hier die einzige bin, die denkt,
dass er dafür sorgen muss, vor der Trennung mit den Kindern zusammen unter einem Dach zu leben
nein, liebe andrea, bist du nicht !
nur, zulangezustill (ZLZS) wiegt sich noch immer im glauben,
einfluss auf seine ex zu haben ...
und er traut einer "13-jährigen" nicht zu,
ihr ding durchzuziehen ...
und er glaubt, seine kinder immer dann sehen zu können,
wann es ihm beliebt ...
und er glaubt, vom SB sein haus halten zu können ...
ich glaube, ZLZS muss erst auf die herdplatte fassen,
um zu erkennen, dass sie heiß ist ...
lg
wolf
edit: um den irrglauben "kinder" ergänzt
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Moin zulangezustill
Aber Andrea, ich eiere nicht rum, keine Angst. Ich bin mir meiner Waffen bewußt und habe sie einsatzbereit, doch wenn es irgendwie geht, werde ich es verhindern, diesen völligen Krieg ... ja ich weiß, die Chancen dafür stehen nicht gut ... :puzz:
Ich kann meinen Vorschreibern nur beipflichten: Doch, Du eierst herum, und zwar ganz gewaltig! Und das Argument "Ich will meinen Kindern den Krieg ersparen" ist in vielen Fällen (nach meiner Ansicht auch in Deinem) eine bequeme Entschuldigung für die eigene Feigheit, im Interesse der Kinder endlich die notwendigen Fakten zu schaffen.
Ach so, nochwas, immerhin - ohne Kohle sowieso kein Auszug, und die hat sie nicht, insofern habe ich noch ein Restmaß an Einfluss ...
Auch dieses "Argument" zeigt Deine Blauäugigkeit - wenn Deine Ex Fakten schafft und Dir ihre Forderungen kurzfristig samt Klageandrohung per Anwalt zukommen lässt, liegt Dein "Restmass an Einfluss" von jetzt auf gleich deutlich unter Null. Dieses "Fakten schaffen" könnte beispielsweise so aussehen: SIE tauscht die Schlösser in Deiner Abwesenheit aus und stellt Deine Koffer vor die Tür, ggf. garniert mit einer Einstweiligen Anordnung, Dich dem Haus nicht zu nähern und es schon gar nicht zu betreten. Dass es sich bei Eurem Haus um "voreheliches Eigentum" handelt, ist dafür zunächst einmal ohne Belang - kein deutscher Richter klagt eine Mutter mit Kindern aus dem Haus. Das Ganze nennt sich "Zuweisung der Ehewohnung" und geht erst mal auch gegen Deinen Willen. Vor allem, so lange Du keinen Trennungsunterhalt bezahlst - wovon soll sich das arme Hascherl eine Wohnung mieten und einrichten? Irgendwann - wenn Deine Unterhaltspflicht betragsmässig feststeht und die Kohle auch fliesst - darfst Du dann Dein Eigentum wieder beziehen - und neu einrichten: Das Haus wird dann vermutlich ziemlich leer sein. Und wie oft Du Deine Kinder siehst, haben bis dahin auch andere für Dich entschieden. Aber Hauptsache, Du hast den Krieg vermieden, indem Du "sicherheitshalber" nichts getan hast...
Du kannst natürlich auch so lange warten, bis einer ihrer Berater ihr diesen "Trick" verrät...
Ziemlich verständnislose Grüsse
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo!
Sehr viele der Tips, die Du von meinen Vorrednern bekommen hast, habe ich vor gut 2 Jahren auch hier erhalten. Ich habe sie nicht befolgt und könnte mich heute noch dafür ohrfeigen. Ich wollte alles im Ruhigen regeln... Madame hat damals das getan, was ich nicht fertig gebracht habe. Nämlich Fakten geschaffen. Ich bin mittlerweile sog. WE-Papa, der mehrmals monatlich quer durch Deutschland fährt um seine Jungs zu sehen.
Noch hast Du die Möglichkeit Fakten zu schaffen. Nutze Deine noch bestehenden Möglichkeiten, sonst wird es Dir und Deinen Kindern so gehen wie sehr vielen hier registrierten Mitgliedern. Lies Dir die Geschichten mal durch...
Mach endlich was!!!!!!!!!!!!!
Gruß, Lutz
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Hallo sehrtraurig,
danke für deinen Beitrag. Ich hoffe, dass er deine Geschichte ausführlich liest. Dann war alles wenigstens dafür gut, jemandem das gleiche Schicksal zu ersparen.
Und ich hoffe auch ganz fest, dass die vielen "dürfens" und "müssens" und "zugeteilt bekommen" genau gelesen und verstanden werden. Und bezeichnend war in deiner Geschichte irgendwann der Satz "Was interessiert mich das alles noch, ich hab ganz andere Sorgen".
Fühl dich mal gedrückt. Danke!
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo !
Die Situation, die Du schilderst, ist bei mir in etwas schärferer Form vor 3 Jahren abgelaufen.
Ich habe viel über Menschen gelernt, besonders über meine Frau.
Ich habe 6 Kinder mit meiner Frau gehabt. Sie hat ähnliches Verhalten gezeigt, wie das was Du schilderst,
ich habe sie für einen Borderliner Fall gehalten, und wollte sie retten.
Ihre Spezialität war, alle meine persönlichen Beziehungen durch ihr Verhalten anzugreifen,
Freunde, Eltern, Geschwister, NAchbarn, sie mischte sich überall ein und kritisierte so lange
bis es zu direkten Brüchen oder einer schleichenden Erosion kam. Unmerklich isolierte sie mich.
Ich liess es zu. zulangezustill. Im Beruf bin ich sehr erfolgreich, Privat nicht, eher ein Opferlamm.
Irgendwann schaffte sie es, den Kindern klar zu machen, dass der eigentlich total liebende Vater,
der jedes Wochenende, jeden Urlaub mit den Kindern verbrachte, sie auch nachts betreute bei Krankheit
und Albträumen, also dass dieser Vater jetzt überreizt ist.
Bei mir setzte sie den Hebel so an: "Du bist ja kein echter Vater. Zu lieb. Du bist ein Kasper, eine Mutte.
zeig mal Autorität". Da hatte sie meine Schwachstelle getroffen. Ich zeigte eines ABends Autorität und statt einen Streit
zu schlichten, befahl ich den Kindern ohne wenn und aber in die Zimmer zu gehen.
In der Nacht darauf holte meine Frau die Polizei, behauptete dass ich ausgerastet wäre, und sie bedrohen würde,
holte die Kinder im Halbschlaf aus den Betten und fuhr ab. Ich stand unter Schock, konnte mich nicht wehren.
Ich durfte nicht wissen, wo sie war. Später erfuhr ich von meiner Tochter,
dass sie den Kindern erzählte, "der Papa ist leider überreizt, wir müssen eine Weile ausziehen, ihm Ruhe gönnen.
Ich bin ihm nicht böse und habe ihm verziehen, dass er mich immer nachts sexuell bedrängt hat, aber wir müssen uns
eine Weile trennen". Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, als ich das erfuhr. Und dann merkte ich, wie Freunde und auch der Hausarzt für mich nicht mehr zu sprechen waren. Der Hausarzt: "Ich bin befangen und verweise sie auf meinen Vertreter," und legte
auf. Nach ca. 1 Jahr bekam ich über meine Schwester heraus, was meine Frau bei Ärzten und rechtzeitig vorher beim Jugendamt
für eine Geschichte in Umlauf gesetzt hatte. Sie hatte um Rat gebeten, hatte sich zum Schein aber immer schützend
vor mich gestellt: "Unternehmen sie nichts, ich habe ihm ja verziehen. Aber ich muss mich von ihm trennen. " etc.
Alle Leute waren also schon vorbereitet, nur ich wusste von nichts, gegenüber mir spielte sie die schwache und
manisch-depressive Frau, die ständig meine Hilfe braucht. Immer wieder brach sie Streit vom Zaun, für
mich unverständlich, provozierte mich mit Themen, sie kannte meine Schwachstellen.
usw. usf. Freunde und Eltern hatten mich schon Jahre vorher gewarnt. Ich war taub.
Klingt alles ein bischen überzogen und unglaublich oder? Ein einsamer frustrierter Mann, der ich heute bin,
hat vor Gerichten und Jugendämtern keine Glaubwürdigkeitschance gegenüber einer berechnenden
Frau, die auch noch 5 propere Kinder um sich hat (die Älteste ist 19) und die selbst herausgeputzt ist und
immer noch aussieht wie 30.
Aus dieser Erfahrung heraus, würde ich zumindest an Deiner Stelle jetzt mal nachdenken, ob Deine
Frau Seiten hat, auf die Du nicht im Traum kommen würdest. Dass sie zicken, heulen und toben kann,
wie sie es gerade braucht, um sich Vorteile zu verschaffen...Dass sie seriös und verzeihend auf Dich herabblicken kann,
als wärst Du ein armer bemitleidenswerter Fall. Obwohl Du beruflich toll bist, und sie es allein nie zu etwas
gebracht hat. Warts ab.
Mein Frau jedenfalls wohnt inzwischen weit weg, in einem schönen EInfamilienhaus mit Garten, hat
Freunde und Bekannte, ist nicht mehr manisch-depressiv. Ich lebe auf einem Zimmer im Bauernhof,
Wohnung kann ich mir nicht leisten. Bin nach wie vor erfolgreich, zahle mich zum Krüppel.
Meine Kinder glauben immer noch, ich wäre an allem Schuld.
Das ganze ein Lehrstück der Manipulation. Lies mal Machiavelli. Für einen Rufmord, und das bei den eigenen
Kindern, die mein Lebensinhalt waren, dafür gibts keine Gerichte. Das Geld tut schon auch weh. Aber noch viel
schmerzhafter ist es, wenn ich merke, dass die Kinder mir nicht vertrauen, weil meine Ex Frau ihnen immer noch das süsse Gift
einträufelt, dass sie dem armen Papa ja alles verziehen hat, da möchte
sie gar nicht die Kinder damit belasten, was der Papa ihr alles angetan hat. Und die Kinder glauben:
Was für eine heroische Mama, was für ein ekliger Papa. Er kann dankbar sein, dass Mama ihm verziehen hat.
Um auch gegenüber dem Jugendamt sauber zu sein, demonstriert sie ihr "Mitleid" mit mir
und lässt die Kinder brav antanzen, wenn ich mal komme. SIe tun brav mit mir spielen.
" So Papa, aber jetzt müssen wir wieder rein zur Mama. Tschüs, bis bald."
Mir ist irgendwann klar geworden, dass diese Trennung keine Liebe mehr zulässt. Lange dachte ich, dass
Liebe stärker ist als alles, stärker als alle Manipulation. Stimmt aber nicht.
Glaube ist stärker als Liebe. Und die Kinder glauben der Mama. Da bleibe ich mit meiner
Liebe einfach auf der Strecke. Jetzt müsste sich mal ein Psychologe zu Wort melden,
um zu erklären, was passiert, wenn die natürliche Liebe, die Kinder sicher zum Vater haben,
auf diese Weise durch Manipulation dessen , was die Kinder glauben, im Kopf stecken bleibt.
Klingt verbittert. Ist die Spinne böse, die ihren Mann frisst, nachdem er sie begattet hat?
Nein. Diese Kategorien gibt es nicht. Der Spinnen - Mann findet die Spinnen Frau durch Instinkt,
und dann nimmt das Spiel der Natur einfach seinen Lauf.
Ich habe das Buch "Spiele der Erwachsenen" von Eric Berne gelesen. Er hat ein paar der im menschlichen Bereich ablaufenden
Spiele beschrieben. Es solche und solche.
Ich versuche jetzt, so autonom zu werden, dass ich nicht immer das gleiche Spiel spiele, sondern mir auch
andere aussuchen kann. Das verdanke ich meiner Frau. Und auch meine Kinder müssen mit
ihrem Schicksal dafür bezahlen, dass ich diese Erkenntnis so gründlich vermittelt bekommen habe.
Ich will immer irgendwas retten, auch Dich würde ich gern retten, vor dem was Dir noch bevorsteht.
Dann aber würde ich Dir die Erfahrung wegnehmen, oder die Tiefe der Erfahrung.
Dein Schicksal hat mich tief berührt. Gib nicht auf, Dich selbst zu suchen.
Ich habe mal eine sogenannte Familienaufstellung gemacht. Die hat mich zumindest davon
überzeugt, dass es Kräfte oder auch Schicksals-ströme gibt, derer wir uns nicht bewusst sind,
die aber unser Handeln, und auch das Deiner Frau, Deiner Kinder, stärker beeinflussen
als Du vielleicht denkst. Ich bin Physiker und EDV-Experte, also Rationalist, und gehe
davon aus, dass es für das mir unverständliche Handeln meiner Ex Frau, Gründe gibt.
Im Existenzkampf bin ich ihr unterlegen, wie sich jetzt zeigt, da sie die Früchte meines Wirkens
erntet. Nette Kinder, ein schönes zuHause, eine gesicherte Existenz ( > Versorgungsausgleich).
Sie erschafft sich eine Welt, in der sie bestimmt, was die Kinder glauben und was ihre Bekannten
und Freunde glauben.
Du hast sicher auch schon Leute kennengelernt, die in dem Moment, wo sie lügen, selbst an
ihre Lügen glauben. Insbesondere wenn es um Existenzsicherung, also Geld und Leben, geht.
Diese Leute sind so überzeugend, dass gestandene Mannsbilder darauf hereinfallen.
Wer diese Fähigkeit hat, so überzeugend zu sein, weil er immer in dem Moment wo er redet,
an das glaubt, was er sagt, der kann sehr erfolgreich werden. Er muss nur wissen,
wem er was sagen muss, um im Vorteil zu sein. Und hier kommt der Instinkt ins Spiel.
Und der ist angeboren. Meine Frau hat keinen Schulabschluss, alle Schulen und Berufsausbildungen
abgebrochen, keinen Job länger als ein paar Monate gemacht.
Das hat sie vielleicht gespürt, dass sie alles das nicht braucht, und dass es ihr auch so
sehr gut gehen wird. Und ihr Instinkt hat sie nicht betrogen. Sie ist gesellschaftlich anerkannt,
bewundert, weil die Kinder sauber und ordentlich gekleidet sind.
Oft sind die Kinder krank und haben Bauchweh. Sie haben die meisten Fehltage in der Schule,
der Älteste hat mal ein Zeugnis bekommen in dem in etwa drin stand: Erstaunlich. Er war
so wenig da, dass er eigentlich vom Unterricht wenig mitbekommen konnte. Trotzdem hat er,
wenn er anwesend war, gut abgeschnitten, und wurde daher versetzt.
Wenn ich dann beim Jugendamt oder der Schule anfrage, ob das akzeptabel ist,
dann sagen sie " Ja ja, da sehen sie mal was sie angerichtet haben. SIe sollten stolz sein,
dass so eine tapfere Frau für ihre Kinder sorgt."
Diese "tapfere Frau" kann dieses Bild tatsächlich aufrecht erhalten. Ich habe sehr viele Briefe
geschrieben, um aufzuklären, dass meine Frau weder Schul- noch Berusausbildung hat,
von zu Hause weggelaufen ist und nie auf eigenen Füssen stand, sich in der Drogenszene
herumgetrieben hat. Diese Briefe werden mitleidsvoll beantwortet oder gar nicht.
Tenor: Ja lieber Herr X, wir wissen schon, wir haben schon mit ihrer Frau gesprochen.
SIe sollten dankbar sein, dass sie Ihnen alles verzeihen hat.
... Ich weise dann auf die Fakten hin, die leicht nachprüfbar sind: Seit 2002 ist meine Frau
mit den Kindern 3 mal umgezogen, jeweils in andere Zuständigkeitsbereiche von Jugendämtern.
Die Jugendämter reden nicht miteinander.
Wenn Du so eine Frau hast, dann musst Du Dich hinsetzen wie ein Schachspieler, und einen
Schlachtplan entwerfen, mit entsprechender Informationskampagne. Aber als Mann bist Du unterlegen,
dafür sorgen die vielen Männer, die sich wirklich genau so verhalten, wie meine Ex Frau es von
mir behauptet. Und gegen einen Glauben, wenn er sich einmal festgesetzt hat, bist Du machtlos.
Nur eine lückenlose Filmdokumentation unseres Familienlebens könnte helfen. Illusorisch.
Dies zu akzeptieren fällt mir schwer, da ich doch viele Freunde hatte, habe,
und beruflich sehr erfolgreich bin und war.
Wenn Du verhindern kannst dass Deine Frau Dich auch nach der Trennung noch gefangen nimmt,
indem sie Dir immer wieder die Kinder als Würstchen vor die Nase hängt,
dann musst Du Dich innerlich von den Kindern trennen.
Wenn Du so ein eiskalter Typ wärst, dann wäre allerdings so eine Ehe wie Du Deine beschreibst,
nie so weit gekommen.
Das ist der Konflikt in dem Du stehst. Du bist kein Einzelfall, ich auch nicht.
Warum bist Du beruflich erfolgreich? Ich bin heute der Meinung,
dass mein persönlicher Erfolg damit zusammenhängt,
dass man mich so gut ausnutzen kann, und dass ich
nicht nur pflichtbewusst sondern engagiert und selbstlos die Ziele
verfolge, di mir vorgegeben werden. Ich habe ein Gewissen.
Diejenigen, die das nutzen, haben weniger Gewissen.
Im Existenzkampf sind die Gewissenlosen überlegen, sie sind schneller,
flexibler. Soll ich deshalb einer werden?
Ich kann es nicht. Also schau ich brav gelegentlich bei den Kindern vorbei,
finde mich mit der mir zugewiesenen Rolle ab. Finde mich damit ab,
dass ich mir eine Freude mache, indem ich den Kindern etwas schenke.
Obwohl ich genau weiss, dass sie glauben, ich wolle mich jetzt bei ihnen
"einschleimen". So hat mir die jüngste Tochter (damals 4) das erklärt.
Bin ich nett, will ich mich einschleimen. Bin ich wütend, dann haben sie Mitleid.
Bleibe ich einfach weg, und mache keine Geschenke, dann bin ich
der egoistische Mann, der nicht mehr an seine Kinder denkt. Zahlen muss er ja,
aber ansonsten kümmert er sich nicht ...
Du siehst, die Sache ist wasserdicht. Schachmatt. Kein Gesetz der Welt kann
darüber bestimmen, was meine Kinder glauben. Wenn meine Kinder mich besuchen
müssen, sind sie höflich, misstrauisch und distanziert. Sie äussern keine Gefühle,
und sind froh, wieder zu gehen. Eine Pflichtübung. Ich würde ihnen das gern ersparen.
Selbst das kann ich nicht.
Aus dieser Erkenntnis heraus, sehe ich seitdem die Welt mit anderen Augen,
bin mutiger und egoistischer geworden. Habe viel Soziologie- und Psychologie Literatur
gelesen. Alles was in guten Romanen passiert, ist ein Spielablauf, den es einmal
oder mehrmals schon gegeben hat. Und Doch ist jedes Schicksal wieder neu und einmalig,
so wie kein Blatt dem anderen gleicht. Darüber kann ich mich freuen, oder auch ärgern,
das steht mir vollkommen frei.
Lieber Gruss!
So, na da will ich mich doch mal wieder melden. Vielen Dank für die Anregungen.
Eines muss ich aber an der Stelle doch mal betonen:
Ich habe ja hier verständlicherweise hauptsächlich die jetzt ablaufenden negativen Dinge beschrieben. Aber sooo ist sie ja nun auch nicht.
Wir waren 16 Jahre zusammen, sie ist einfach, loyal und treu, mit wenig Geld zufrieden und auch wirklich sparsam.
Die Probleme bei uns lassen sich so zusammenfassen:
1. Sie kann sich einem Menschen nicht öffnen, aus welchem Grund auch immer. Sie will alles mit sich selbst ausmachen und zerbricht daran.
2. Sie neigt dazu, argumentative Schwäche durch Aufbrausen zu übertünchen. Hat bei mir funktioniert, klappt aber nicht in der Erziehung der Kinder, sondern ist da sehr schädlich.
3. Sie ist antriebs-, anspruchslos und schwach. Sie hat Angst, irgendwas anzupacken und durchzuziehen und keine Ausdauer.
Hauptproblem bei uns in der Beziehung ist das erste, weil du immer dem, was gesagt wirst, schwer Glauben schenkst, weil du nur auf die Fassade siehst. Es ist auch mit der Zeit immer schwerer, in so einer kühlen Beziehung zu leben und damit klar zu kommen. Außerdem braucht jeder Mensch mal den Partner, der dich auffängt, wenn es dir miserabel geht, und es war immer so, dass entweder ich selbst mich aufgefangen habe oder ich sonst ins Bodenlose gefallen wäre.
Das zweite Problem in der Beziehung ist diese Antriebs- und Perspektivlosigkeit. Sie kann einfach nicht verstehen, dass ich aus meinem Leben noch etwas machen will, sie wäre eben zufrieden, wenn ich wieder im Gebirge arbeite und wir so vor uns hindümpeln. Ich möchte mir und meiner Familie kein Promileben, aber ein sorgenfreies Leben schaffen, und das geht in der Gesellschaft nicht wirklich ohne Geld. Ich möchte nicht jeden Euro dreimal umdrehen müssen, ohne verschwenderisch zu sein, sie hat damit kein Problem – reicht zum Leben und gut. Daher auch mein Standpunkt, dass es ihr nicht ums große Geld geht – sie kommt wirklich mit wenig aus und ist mit wenig auch zufrieden.
An dritter Stelle steht eigentlich ihr schnelles Austicken, um doch irgendwie die Oberhand zu behalten. Das ist in der Erziehung der Kinder ein großes Problem, in der Beziehung hätte ich es hingenommen, wenn die anderen Dinge nicht zusätzlich noch gewesen wären. Besser ich habe es in der Beziehung zu lange hingenommen, da ich nicht ahnte, wie negativ sich das auf unsere Kinder auswirken würde. ;(
Sie ist wirklich kein böser oder schlechter Mensch, sondern eher Opfer ihrer zementierten Lebensphilosophie, genauso wie ihre Mutter. Das ist eigentlich eher traurig, aber Trauer/ Mitleid und Liebe sind eben leider verschiedene Paar Schuhe, das habe ich einsehen müssen. Wenn sie mal einen Partner findet, der ebenso mit wenig zufrieden ist, passt das auch, und derjenige würde es schwer haben, jemand treueres zu finden – wenn er mit ihren Macken auskommt, was zugegebenermaßen nicht leicht bis fast unmöglich ist.
Aber sie ist kein Mensch, der durch Trennung jetzt solche Dinger abziehen würde, da muss ich sie entschieden verteidigen. Und da bin ich mir sicher, dass mir die Zeit recht gibt … :thumbup:
Sie hat halt sehr lange am realen Leben vorbeigelebt und weil sie selbst halt nie was auf die Reihe bekam, einen negativen Blick auf die Welt aufgebaut und immer mehr verfestigt. Da läßt sie sich auch in keinster Weise beirren. Sie isoliert sich immer mehr, mittlerweile telefoniert sie täglich so ca. 4-5 Stunden mit ihrer Schwester (allein lebend mit zwei Kindern ... paßt ja, haben beide zuviel Zeit). Sie interessiert sich für nichts, du kannst mit ihr über nichts reden, Emotionen sowieso nicht, Ehe als Zweckgemeinschaft zur Kinderzeugung und-erziehung. Und das Problem, dass sie allein mit den Kindern eben sehr schwer klarkommt. Daran ist es dann auch zerbrochen, weil ich der Meinung bin, wenn ich selbst mit einer negativen und genervten Ausstrahlung durch die Welt marschiere, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn die Kinder das übernehmen, und das macht mich fertig. Und sie versteht das nicht und tut alles als Gelaber ab.
Übrigens, nochwas:
Niemand wird mich soweit bringen, mein Haus aufzugeben. Ich bin in meinem noch jungen Leben schon durch so viel Sch**** gewatet, und ich werde auch mit dieser hier fertig werden. Ich habe immer kämpfen müssen und werde dies auch hier tun, und es wird sein, wie es schon ein paarmal war und wie meine Großmutter gesagt hat:
Immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her!
Und sollte ich doch damit gewaltig hinfallen, so bin ich ICH geblieben, und das ist das wichtigste für mich, denn irgendwann werde ich das meinen Kindern auch mal erklären müssen, und dabei will ich Ihnen offen und ehrlich in die Augen schauen können.
Ich kann derzeit mit meiner Frau sehr konstruktiv reden (außer wenns drum geht, dass sie sich ändern muss ... :exclam: ) und da behalte ich auch erstmal bei. Aber so ganz unwachsam bin ich nicht.
Hi zlzs,
ich habe einen ähnlichen Eiertanz hinter mir. Auch ich habe nach der Trennung noch ein paar Monate mit Exchen in einem Haus gelebt. Und auch bei mir war es ein Wechsel zwischen Konstruktivität und Destruktivität.
Geblieben ist bei ihr nur der unbändige Wille, mich fertigzumachen um jeden Preis.
Zitat:"Wenn ich mit Dir fertig bin, kriegst Du kein Bein mehr auf den Boden!"
Mein Tip: Hör auf die Anderen!!!!!!!
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Na denn mal wieder ein Statement meinerseits.
Madame ist wieder in den alten Trott verfallen. Wir sind getrennt, ich komme ja eh nur wochenends mal heim, und es gibt ja jetzt keine Vorwürfe mehr zu machen. Man lebt dahin, ich glaube sogar, sie ist jetzt zufriedener als vorher. Leben ist gesichert, was will sie mehr. Antriebsloses Dahinleben und Warten, bis ich wieder angekrochen komme wie früher. Ihrer Ausstrahlung nach zu urteilen, scheint sie sich dahingehend sehr sicher zu sein. :puzz:
Mit den Kindern gibt sie sich etwas mehr Mühe, ist leicht ruhiger egworden (soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, in der Woche bin ich ja nicht da ...). :puzz:
Ich bin derzeit gar nicht so böse über den Zustand, dritten Wohnsitz kann ich nicht auch noch finanzieren und mit jedem Monat beruhigt sich die finanzielle Lage. Also habe ich jetzt keinen Antrieb, umgehend was zu ändern, außer dass ich im ruhigen versuche, sie etwas in Bewegung zu kriegen, Umgang mit den Kindern, raus aus ihrem Scheinleben und vielleicht mal wenigstens stundenweise arbeiten gehen - naja, vor allem beim zweiten noch nahezu erfolglos ... :thumbdown:
Ich komme mir nur so antriebslos und einsam vor, damit kämpfe ich am meisten. Für sie ist das kein Problem, sie hat ja keine wirkliche Ansprüche ans Leben, also kann sie mit der jetzigen Situation bestens umgehen. Für mich ist das wie gelebte Farce, aber so kann ich wenigstens strukturiert ein problem nach dem anderen angreifen, und da ist jetzt erstmal das Finanzthema dran und mein betsreben, die Umstände für die Kids zu verbessern. :thumbup:
Aber irgendwie fehlt mir so bissel der Ausblick auf mein Leben und die Perspektive, weiß auch hier nichts mit mir anzufangen, und das ist für mich ein gräßlicher Zustand, emotional gesehen. Aber wie mein Arbeitskollege sagte: Eins nach dem anderen, beende erstmal den Punkt, dass du dich jetzt finanziell wieder hinstellst, schau, dass sie sich wenigstens ETWAS bewegt (schön wärs ja), und wenn du das weg bist, kannste dich um dein Seelenleben kümmern ... wird er wohl recht haben. Nagt trotzdem an mir ... :knockout:
Immerhin habe ich jetzt wenigstens keine ständigen Diskussionen und Streitereien, ist für mich und auch für die Kinder gut.
Übrigens möchte ich damit nicht sagen, dass diese Vorgehensweise wirklich richtig ist, aber ich fühle mich einfach nicht stark genug, um kurz vor dem Punkt, wo in die Finanzen etwas Ruhe einkehrt und Weihnachten vor der Tür steht, hier wieder irgendwelchen Terz zu veranstalten. Das darin weder für mich noch für die Kinder eine Perspektive steckt, ist mir trotzdem klar, aber eine richtige andere Möglichkeit sehe ich derzeit nicht. :redhead:
So, nun möchte ich doch kurz vor Weihnachten alles wieder mal bißchen auf Stand bringen.
Der Trott ist in etwa der gleiche geblieben, nur dass die Probleme vor allem mit dem Großen kontinuierlich zunehmen. Er ist in gewissem Maße verhaltensauffällig in der Schule, logisch, liegt natürlich an mir, weil ich mich nicht zu ihr bekenne ... :puzz:
Ich habe mehrfach versucht, ihr am Wochenende klarzumachen, dass sie eben nicht aus Kleinigkeiten Riesengetöse machen kann bei dem Großen, sondern es ihre Pflicht ist, die Schärfe gar nicht erst aufkommen zu lassen, wo es vermieden werden kann. Aber nein, man muss ja toben wie ein Kind und sich auf dem gleichen Niveau streiten. Klar, da kriegen die Kiddies Respekt ... :knockout:
Sicher doch. Ansonsten alles beim alten, ich harre aus, dass sich die Finanzen entspannen und ich zumindest die Sorge erstmal halbwegs wieder bereinigt habe.
Über die Weihnachtstage wollen wir keinen Terz veranstalten, na mal sehen.
Also wird die Diskussion dann im nächsten Jahr losgehen, aber dann muss ich wenigstens nicht mehr jeden Euro drei- oder zehnmal umdrehen, sondern kann sich auch mal leisten, einen Rat einzuholen.
Im Grunde genommen schleicht das derzeit alles so dahin, nur eben die Probleme mit den Kiddies machen mir zu schaffen ... aber eine wirkliche Lösung oder Handhabe habe ich nicht. ;(
Und nun kommt Weihnachten, das Fest der Liebe ... na grüß Gott ... :puzz:
Allen, dies lesen, wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, insoweit es dem Großteil der hier Anwesenden möglich ist ...
Ja, eigentlich fast das gleiche, außer dass auch die Verhaltenstherapeutin des Großen ihr nun versucht hat, klarzumachen, dass sie ein psychisches Problem hat. Logisch, jetzt ist die Therapeutin genauso unfähig wie alle anderen, die sowas behaupteten.
Ich versuche immer wieder, wenn ich übers Wochenende da bin, mit ihr zu reden und ihr klarzumachen, dass sie an ihrem Verhalten was ändern muss und ich ansonsten im Sinne der Kinder reagieren muss. Manchmal glaubt man, dass was davon ankommt, manchmal schüttelt man wieder mit dem Kopf.
Der Zustand mit dem Wohnen in einem Haus muss irgednwann mal aufhören, das ist belastend. Ich versuche jetzt, sie langsam in die Richtung zu bringen, dass sie ihr Leben halbwegs in die Hände nimmt, na mal sehen, wie das ausgeht ...
Der Punkt ist ja auch, wenn ich jemand kennenlerne, mit der ich mein Leben nochmal neu gestalten will, wird sie diesen Zustand auch nicht lange akzeptieren.
Aber eins nach dem anderen. mal schauen, ob wir sie nicht doch noch etwas auf den Weg bringen, insofern war dein Rat, lonesomewolf, wohl gar nicht so schlecht. Danke dafür.
So, ich mal wieder.
Nun wird es langsam ernst. Meine Nochfrau wird wohl ab Ende Juli eine eigene Wohnung beziehen. Passiert ist in der Zwischenzeit einiges.
Ich hatte das Glück, eine Frau kennen zu lernen, die so wunderbar ist, dass ich die Kraft fand, weiter vorwärts zu gehen. Leider ist sie selbst noch nicht lange getrennt gewesen und konnte so schwer Vertrauen aufbauen, vor allem des Umstandes wegen, dass ich alle zwei Wochenenden ja trotzdem noch in mein Haus fuhr, wo ja meine Frau noch wohnt. Sie fühlte sich jedoch nicht im recht, zu dem Thema irgendwas sagen zu können, auch dass es sie belastet, und immer, wenn es ihr zuviel wurde, ist sie davon gerannt ... und kam dann wieder, wenn zwischenzeitlich die Gefühle über die Angst siegten.
Am Vatertag stimmte ich meiner Frau zum Auszug zu, was ich "ihr" am Wochenende erzählen wollte, Freitag abend kam wieder eine mail mit nicht begeisterndem Inhalt. Und nun weiß keiner so richtig, wie es weitergehen soll.
Wenn ich an den Auszug meiner Kinder denke, könnte ich Rotz und Wasser heulen ... ;(
Unterhaltstechnisch scheinen wir uns auf einem halbwegs konstruktiven Weg zu befinden, wenn man doch wenigstens das beibehalten könnte, sonst drückten mich die Finanzen aufgrund alter Schulden trotz guten Gehaltes doch extrem ...
Zu wissen, was richtig ist und dabei ein gutes Gefühl zu haben sind eben doch zwei Sachen, und nun packen mich oft die Ängste, dass ich allein, ohne die Frau, die ich wirklich liebe, und mit massivsten finanziellen Problemen da stehe. Meine Freunde versuchen mich immer aufzurichten und sagen: Mensch, bist so weit gegangen, das packst du auch noch ...
Aber die Situation ist halt beschissen, wenn du neben der Trennung, wenns dumm kommt, auch noch die Frau verlierst,an deren Seite du es hättest den Rest deines Lebens aushalten können ... obwohl ich ihre Ängste und Zweifel natürlich verstanden habe.
Na, wie wärs, liebes Forum, jemand ähnliche Geschichten mit neuer Liebe und Problemen zu bieten, die wenigstens gut ausgegangen sind? 😉
Positiv zu denken fälllt mir derzeit nämlich leider extrem schwer bei dem ganzen Durcheinander ... ;(
Hallo, zulangezustill
Ich habe mit erschrecken deine Geschichte gelesen und mir ist fast der Kragen geplatzt , da ich diese Art Frau auch kenne. Was du tust habe ich anfangs auch getan, für jedes auch noch so widersprüchliche Verhalten eine Erklärung gesucht, für jede Tat Ursachenforschung betrieben und was hat es mir gebracht nichts. ÜBERHAUPT NICHTS. Du mußt dich von deiner Frau trennen und ich meine richtig trennen. Sicher es tut weh, die Kinder nicht mehr zu sehen, ich glaube dir das Ihr auch schöne Zeiten hattet, doch die sind jetzt vorbei und der Krieg ist bereits im vollem Gange. Das sich deine neue LG von dir wieder getrennt hat ist tragisch aber das mußt du verschmerzen. Ich möchte dich auf deinen Post aufmerksam machen :
Leider ist sie selbst noch nicht lange getrennt gewesen und konnte so schwer Vertrauen aufbauen, vor allem des Umstandes wegen, dass ich alle zwei Wochenenden ja trotzdem noch in mein Haus fuhr, wo ja meine Frau noch wohnt. Sie fühlte sich jedoch nicht im recht, zu dem Thema irgendwas sagen zu können, auch dass es sie belastet, und immer, wenn es ihr zuviel wurde, ist sie davon gerannt ... und kam dann wieder, wenn zwischenzeitlich die Gefühle über die Angst siegten.
Kommt dir das nicht bekannt vor :question:
Sorry, das ich das so hart in Kontrast setzte aber ich möchte nicht das du den selben Fehler zweimal begehst. Du hast bereits gute Freunde hier im Forum gefunden dir die hoffentlich geholfen haben und dessen Ratschläge du hoffentlich befolgt hast.
Wenn du dich Unterhaltstechnisch schon geeinigt hast, dann bitte schriftlich, das mag zwar überzogen klingen doch auch ich habe mich auf das Wort meiner Exe verlassen und nun? Ja, nun hat sie es sich wohl anders überlegt.
Mein Tip : Denke nicht, du kennst sie, denke lieber an übermorgen.
So und nun zum positiven Abschluß. Ich habe eine tolle Frau kennengelernt, der ich meine Gefühle und Ängste offenbaren konnte. Sie ist dann nicht weggelaufen sondern hat diesen "Test" bestanden. Mittlerweile ist Sie äusserst aktiv in dieser ganzen Thematik und bringt mich teilweise wieder runter oder auch auch wieder rauf , ganz der Situation entsprechend. Durch Sie sitze ich nun hier und kann versuchen andere davor zu bewahren ins verderben zu laufen.
Deine Situation ist schwiergig und wir Männer neigen dazu diesen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen. In deinem und in vielen anderen Fällen hier ist es aber besser die Flucht nach vorne anzutreten und Fakten zu schaffen, sonst bist du nur damit beschäftigt dich zu wehren und aus der Position ist es bedeutend schwerer zu agieren.
Liebe Grüße AgentM
Besten Dank für das durchaus richtige Statement.
Mittlerweile habe ich vieles erstmal so langsam wieder geordnet bekommen und mich wieder mit etwas mehr Kraft ausgestatte. Es ist erstaunlich, welch unwahrscheinliche Auswirkungen es hat, wenn nach langer Zeit mal wieder etwas funktioniert und eben nicht schief geht.
Meine finanzielle Schieflage habe ich so langsam im Griff. Die zwei leerstehenden Wohnungen in meinem MFH sind endlich ab Juli vermietet, so dass die Bankrate wieder aus den Mieten erwirtschaftet werden kann. Gott sei Dank!
Der Auszug meiner Frau nimmt Formen an. Eine schriftliche Unterhaltsregelung wird mir wenig nützen, da das Thema arbeiten wohl nicht wirklich mal einen größeren Stellenwert in ihrem Leben einnehmen wird und somit, wenn sie sich quer stellt und einen auf ALG II-Bezieher macht, ich eh wieder der zahlende Depp bin. Aber zumindest denkt sie mittlerweile mehr an die Kids, die unter einem Rosenkrieg am meisten leiden müssten.
Es geht vorwärts, nachdem ich mich durch die finanziellen Zwänge lange im Kreis gedreht habe.
Tja, meine neue LG ... schön wärs ja, aber so weit waren wir noch nicht, um als dieser Begriff gerechtfertigt gewesen wäre ... 😉
Mal schauen, was das wird. Wir stehen lose per mail oder ICQ in Kontakt, viele Dinge sind beredet worden. Sie weiß, dass meine Frau nun auszieht und damit ist wohl eine große Angst von ihr abgefallen. Wenn ich mich in ihre Lage versetze, hätte mich ein ähnlicher Umstand bei ihr wohl auch wahnsinnig gemacht. Mal schauen, was da wird, wer weiß das immer schon so genau im Leben ... 😉
Wenn ich mir die anfänglichen posts so durchlese und sehe, wo ich heute stehe, denke ich, liefs eigentlich im Vergleich zu vielen anderen Fällen doch noch ziemlich friedlich. Vielleicht auch nur bisher, aber da muss man halt sehen. Auf jeden Fall schießt man mich erst mal nicht mehr so leicht aus der Bahn. Das einzige, was mir manchmal so einkommt, ist der Gedanke, dass ich das Durcheinander meiner alten Beziehung viel zu lange mitgemacht habe. Aus jetziger Sicht ist es wohl vorbei, wenn man anfängt, sich für den Erhalt einer Beziehung komplett zu verbiegen ... aber wie man sieht, zieht sich so ein Erkenntnisprozess manchmal über Jahre ... :puzz:
Und weiter gehts.
So, meine Frau ist gerade übers ausziehen. Sie zieht in den Nachbarort und ich kann die Kinder sehen, wie ich will. :thumbup:
Es gab noch diverse Dispute betreffs meiner Meinung zu ihrer Kindererziehung und Lebenseinstellung. Betreffs Kindererziehung bin ich etwas weiter gekommen, sie bem,üht sich immerhin, auch wenn vieles da schon noch im argen liegt. Sie kann sich einfach nicht durchsetzen un die Geister tanzen ihr auf der Nase rum und rauben ihr so den Nerv. Aber wie gesagt, es ist leicht besser geworden.
Ihre Lebenseinstellung ist jedoch unverrückbar, aber gut, SIE muss damit leben und nicht ich. :puzz:
Schriftliche Trennungsvereinbarung wird die Woche noch unterschrieben, auch wenn sie hauptsächlich erstmal nur ein Stück Papier ist, so ist es zumindest ein Anfang.
Gut, soweit aktueller Sachverhalt. 🙂
Sooo lange ist das her, dass ich mich äußerte? Und dabei hat sich doch so viel getan ... 😉
Also, meine Frau ist, wie geschrieben, zum 01.08.07 ausgezogen. Nach langem Zerren hin und her unterschrieb sie dann auch die Trennungsvereinbarung, natürlich nicht ohne drauf hinzuweisen, dass ihr eigentlich viel mehr zustünde und sie im notfall halt zum Amt ginge und dann wäre das Ding ja eh hinfällig ... weiß ich ja, aber wenigstens wars ja ein Anfang.
Aber weit gefehlt, wenn man dachte, es kommt jetzt Ruhe rein, nicht in MEIN Leben, wozu auch. 😉
Die Probleme, vordringlich mit dem Großen, haben sich wieder kontinuierlich verschlimmert. Da meine Frau ja an nichts schuld ist, sondern das Kind, wurde er kurzerhand in ein Therapiezentrum verfrachtet (3 Wochen Diagnostik, 2 Monate Folgebehandlung maximal). Auch wenn ich fester Überzeugung war, dass das Problem bei ihr und nicht beim Kind liegt, habe ich sie machen lassen, in der Hoffnung, dass diese Sache nun doch mal ans Tageslicht bringt, worans wirklich liegt, nachdem ich die letzten drei Jahre schon immer mich einsam unter den Ungläubigen aifgestellt und gesagt habe: Mein Kind hat kein ADHS als Grundproblem, sondern ein gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter! Nur hörte es immer irgendwie niemand ... ;(
Nach zwei Wochen durchgehendem Aufenthalt in der Klinik kam er heim übers Wochenende (samstag früh bis Sonntag abend), auch wegen des Schulanfangs des Kleinen. Abends nach der Feier am Samstag bin ich heim. Früh halb neun klingelt das Telefon, meine Frau dran, kurz und knapp: Du kannst deinen großen Sohn abholen! Ich dachte und fragte, was denn nun schon wieder los sei ... Antwort, sie lasse sich das nicht mehr bieten. Aha ... :puzz: Ich habe ihn abgeholt, abends musste er ja wieder ins Zentrum, nachmittags war ich bei seinen Großeltern (ihre Eltern), da hatte sie seine Sachen schon rübergeschafft und vermeldet, er brauche heute gar nicht nochmal rüberkommen. Ich dachte, ich höre nicht richtig ... ihre Eltern auch bedient und nunmehr mehr als je zuvor der Meinung, dass es wohl besser sei, der Große kommt zu mir. Jedenfalls Sohnemann abends wieder zurück geschafft und mir so meine Gedanken gemacht. Vielleicht doch eine Chance, ihn da raus zu holen? 😉
Nächsten Tag rief sie bei der Therapeutin an und vermeldete, er solle mit zu mir, sie würde sich das nicht mehr bieten lassen. Habe ich natürlich begeistert zur Kenntnis genommen. Tja, noch ein Wochenende darauf war ihre Meinung alle halbe Stunde anders, mal alle Gerichte dieser Welt belangen wollen und mal den Großen mit zu mir geben. Montag drauf, sprich diese Woche, Gespräch mit der Therapeutin, meine Frau nicht mit, weil alle ihr Kind, einschließlich Schwestern und Therapeutin, eh nur gegen die Mutter beeinflussen würden. Schon klar ... :knockout:
Ergebnis: Mein Sohn hat keibn ADHS, und falls doch, nur minimales Ausmaß. Ursache der Verhaltensauffälligkeit gestörtes Mutter-Kind-Verhältnis (ach nee ... :wink:) und bei Mutter Verdacht auf behandlungsbedürftige Persönlichkeitsstörung (ach da schau her ... :wink:), Empfehlung: Kind zu mir. Yippieh! :thumbup:
Gleich natürlich Einschränkung, entscheiden müssten das die Eltern ... war mir ja klar, aber gute Fahrt mit diesem Zug ... :puzz:
Kurz und gut, nach längerem Hin und Her diese Woche rief die Therapeutin mit meiner Zustimmung beim Jugendamt an, damit die sich als Mediatoren einschalten und erwischt doch tatsächlich eine genauso nette wie im Leben stehende Bearbeiterin. Diese hat länger mit meiner Frau persönlich gesprochen und mich heute angerufen. Ergebnis: Termin nächsten Freitag, wo alles festgemacht werden soll und Umgangsrichtlinien abgesteckt. Meine Frau hat so langsam zumindest momentweise der Vernunft auch nachgegeben und wird wohl ihre Zustimmung geben sowie sich in eine Therapie, auch wenn sie dem Umfang ihres Problems noch viel zu gering einschätzt, auh laut Therapeutin, aber immerhin ...
Fazit: zu 90 % bekommt mein Großer eine Chance auf einen Neuanfang und eine gute Zukunft! Ich bin erstmal glücklich, war heute schon bei der Grundschule, hab mir alles angesehen und mir Infos geholt. Wohnung habe ich mir auch schon angesehen ... und manchmal könnt ich heulen vor Glück.
Nebenbei bemerkt: Natürlich ist da noch der Kleine, aber dem gehts gut, zu ihm hat sie irgendwie auch ein anderes Verhjältnis aufgebaut. Er ist nicht auffällig. Also gibt es keinen Grund, ihn da mit reinzuziehen. Ich will seine Mutter nicht fertig machen oder ihr alles wegnehmen, das endete eh im Krieg. Und der bringt keinem was. Und es besteht ja eine gute Chance, dass sie mit nur einem Kind halt doch deutlich besser klar kommt, was nicht heißt, dass ich nicht reagieren würde, ginge es mit ihm in eine ähnliche Richtung. Aber erstmal muss man die Probleme lösen, die man derzeit lösen kann. :thumbup:
Dreieinhalb Jahre Diskutierens und gegen alles stellen haben sich gelohnt, auch wenn ich oft allein in der Wüste stand und mir niemand zuhörte. Mein großes Kind ist ein ganz normaler Junge, mit dem Mama nur nicht klar kommt ... und der wohl auf eine bessere Zukunft zumarschiert, was er sich auch verdient hat ... 🙂
Und wenn mama die Therapie wirklich durchzieht (woran ich noch so meine Zweifel habe) und sich ihr Verhältnis zum kleinen nicht verschlechtert, denke ich, ist alles so gelaufen, wie es für alle Seiten am besten ist, auch wenn es ein bißchen schade ist, die Kids zu trennen. Aber es gibt wohl an keiner Sache dieser Welt nur gute Seiten ... und ich weiß, dass ich wachsam bleiben muss, endgültig gewonnen ist noch nichts.
Ich hoffe auch mal, meine finanzielle Erpreßbarkeit betreffs Unterhalt sollte sich auch etwas verringern dadurch .. ein in dem Moment zwar nicht wichtiger, aber guter Nebeneffekt ...
P.S.: Fragt nicht, was ich bei dem Hin und Her für Ups and downs und schlaflose Nächte hatte .... aber man weiß ja, wofür ... 🙂
