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Mein Leben überrollt mich ... und meine Kinder

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(@zulangezustill)

Gerade eben habe ich dieses Forum gefunden. Und vor wenigen Stunden den Mut, eine Sache anzufangen, vor der ich mehr Angst als Vaterlandsliebe habe, aber die richtig ist.

Meine Geschichte (ob ich das kurz schreiben kann ?):

Ich bin mit meiner Frau 16 Jahre lang zusammen, erste große Liebe und so weiter.  :redhead:

Schon nach wenigen Jahren kamen mir innerlich erste Zweifel, obs was für die Ewigkeit ist. Sie war bei kleinen Differenzen sofort auf der Palme, zog aus zu ihren Eltern, rief mich nach zwei Stunden wieder an, dass ich sie wieder abholen kann. Tat ich, jedes Mal.  :thumbdown:

Ich liebte sie abgöttisch. Mein vater warnte mich vor ihr, meine Großmutter, sogar meine Mutter, ein wunderbarer, gutmütiger und viel zu guter Mensch für diese Welt. Ich ließ mich nicht davon abbringen. Ich dachte immer, wenn du ihr nur ein gutes gemeinsames Leben (nicht am Gelde festgemacht) bietest, wird sie zufriedener, ruhiger und glücklich sein.

1998 kam unser erster Sohn J.... Ich hatte lange mit der Entscheidung gerungen, aber da ich sie liebte und immer noch glaubte, das wird schon, habe ich mich dafür entschieden.  🙂

2001 kam P....  🙂

Kurze Zeit danach traten die ersten größeren Probleme auf. Die Unruhe, Hektik und Konfliktunfähigkeit meiner Frau führten zu ersten Problemen mit J..., der von Anfang an relativ aufgeweckt war. Sie wandte sich immer mehr P... zu, der ja noch so klein, brav und niedlich war, was dem Großen nicht entging und zu ersten Eifersuchtsproblemen führte. Aber ich arbeitete ja von zu Hause aus (bis auf die Außentermine) und konnte so die kleinen Brandherde immer löschen, indem ich dazwischen ging und die Situation beruhigte.

Meine Frau wurde immer unzufriedener und neigte immer mehr dazu, nur das schlechte im Leben zu sehen. Allen anderen ging es besser (was nicht stimmte), alles blievbe an ihr hängen (was auch nicht stimmte) und und und. Solange ich zu Hause war, bin ich froh zum Bäcker, hab Frühstück gemacht, die Kinder in den Kindergarten geschafft (den Großen), um 9 ins Büro hoch, halb elf wieder runter, Mittagessen gekocht, danach wieder ins Büro, um drei den Großen wiedergeholt und dann meist nicht mehr groß arbeiten können. Aber das Geschäft lief und so war es zu verkraften.

Ab 2003 hatte ich ein Büro 12 km weit weg, da ich mich beruflich verändert hatte und das neue Geschäft aus der Pampa raus nicht ging. Da wurde es so langsam enger und die Problem nahmen zu. Ich Schaf glaubte natürlich, wird alles wieder gut. Ich versuchte mit meiner Frau zu reden, sie antwortete kurz und knapp: Du willst mich doch nur in die Klapse bringen und mir die Kinder wegnehmen! Dann such dir doch ne andere! Ende, aus, Diskussion vorbei, und ich hielt wieder die Klappe.  :thumbdown:

Als der Große in die Schule kam, traten die Verhaltensproblem ans Tageslicht. ADHS hieß das Zauberwort, und meine Frau war begeistert, dass es ja nicht an ihr liegen konnte. Dass wir uns nicht falsch verstehen - es kann sein, dass er eine Neigung dahin entwickelt, aber dann braucht er umso mehr eine ruhige, konsequente, aber warme Hand und keine Hektik und Streß. Problem wurden größer und ich hatte erste Trennungsgedanken, aber Angst davor, dass ich dei Kinder eh nicht kriege und es so wohl besser sei, wenn ich mit ihr der Kinder wegen zusammenbleibe.

2005 dann ging mein Geschäft komplett den Bach unter. Der Markt brach zusammen. Meine Frau hatte mittlerweile angemerkt, dass sie nur so schlecht gelaunt sei, weil sie nu daheim wäre. Also baute ich irh einen kleinen Laden aus. Wir konnten bis dahin von meiner Arbeit leben, also sagte ich mir, hat sie ohne größeren Druck eine Aufgabe. Aushilfe eingestellt, damit sie die Arbeitszeiten überschaubar hatte. Das ging drei Monate, dann hatte sie keinen Bock mehr, Kunden kamen nicht wie gewünscht, aber woher auch, wenn man nichts dafür tut.

Im Spätsommer traf ich dann die Entscheidung, ein lukratives Angebot in zwei Stunden Fahrtentfernung anzunehmen. Mit einem unguten Gefühl - ich würde von Montag früh bis Freitag nachmittag nicht da sein. Anfangs dachte ich, Mensch, sie packt das, bis ich merkte, dass die Streitereien drohten zu eskalieren. Aber mit ihr war ja nicht zu reden, sie redete sich die Welt zurecht, der roße sei an allem schuld, und sie müsste es ausbaden. Ein Kind ist immer das Spiegelbild seiner Lebensumwelt ... Bevor ich ging, heirateten wir letzten Dezember noch. Ich dachte, vielleicht, wenn wir auch offiziell eine richtige Familie sind, wird sie dann erwachsener und vernünftiger und alles wird gut. Finazielle Aspekte spielten auch eine gewisse Rolle, wir waren unwahrscheinlich knapp und haben uns gesagt: Wir sind so lange zusammen, da bringt uns nichts auseinander ... Dorfteichhorizont!

Immer weniger wußte ich aus noch ein. In den einsamen Momenten hier wurde mir dann klar, dass da keine Liebe mehr ist. Ich bekam aber Angst um die Kinder. Aber auch Angst, einen Krieg zu entfachen, von dem keiner weiß, wie er ausgeht. ;(

Dann kam der erste Anruf bei mir auf Arbeit - J.... Im Streit hatte sie sich eingeschlossen und da bekam er natürlich Angst. Das sollte in Zukunft häufiger passieren. Ich versuchte, mit ihr zu reden - wie immer gleiches Ergebnis, ich hätte ja keine Ahnung! :knockout:

Kürzen wirs ab: Vor zwei Wochen eskalierte alles: Beim Frühstsück wollte J... auf ein Käsebrötchen Nutella. Komisch, aber Kinder halt. Mama wollte das nicht. Da ging J... zum Schrank, holte sich selbst ein Messer und wollte sich das schmieren. Auf einmal tat sie es und schoß ihm dann das Brötchen auf den Teller. Das fiel runter, udna ls wäre das normal, bückt sich J..., hebt das Brötchen auf und fängt an zu essen. Ich habe zu ihr nur gesagt: Musste das jetzt sein? Da ging sie ab wie eine Rakete, ohne Ende. Ich hab dann im Streit P... geschnappt (beide ging ja nicht und J... hängt sehr an seiner Mutter, trotz allem) und bin fort. So hatte ich Sicherheit, dass sie keinen Unsinn macht. Sie hatte mir schonmal gedroht, samt Kinder an den Baum zu fahren ...  😡

Sie rief mich dann weinend an. Ich sagte ihr, so geht es nicht weiter. Sie solle eine Therapie machen, wir trennen uns und wenn die Therapie klappt, nimmt sie die Kinder. Ich dachte dabei an meine Arbeitszeiten und wollte auch nicht alels völlig eskalieren lassen. Da ich ja P... hatte - jajaja, sie sieht es ein. Ich Schaf glaube ihr das. Ich bin dann wieder heim. Wir haben uns auf vorläufige Trennung geeinigt, sie wohnt in meinem Haus, ich in der Interimswohnung. Sie klang vernünftig am Telefon, Streitereien waren nicht zu hören. Bis gestern. Da hätte ich wieder durch den Hörer springen können, sie schrie die Kinder an, die haben mir dann unter Tränen erzählt, dass Mama sich schon wieder paarmal eingeschlossen hätte und sie dürften das aber nicht erzählen. Sie sagte mir wieder, ihre Freundin hätte gesagt, sie brauche keine Therapie und wäre völlig normal. Völlig normal, wenn man im Streit mit den Kindern die Fernbedienung rumschießt und das Kinderspielzeug die Treppe runter?????  😡

Das war zuviel. Heute war ich ersten rat holen hier beim Jugendamt, Montag bei usn, denn das ist ja zuständig. Mittwoch Anwaltstermin. keine Ahnung, wer das bezahlen soll, bei meinem Gehalt kriege ich keine PKH. Und doch muss ich es für meine Kinder tun. Es gäbe noch viel zu erzählen, vielleicht später.

Aber ich habe so eine Riesenangst, dass ich hier verliere und meinen Kindern st die Zukunft verbaut, Mensch, sie haben doch ein anderes Leben verdient ... aber immerhin hat mir die gute Frau vom Jugendamt hier Mut gemacht, aber auch gesagt, wenn ich zuschaue, bin ich nicht besser als meine Frau. Hart, aber wahr, Angst habe ich trotzdem. Hat man als Vater ne realistische Chance, die Kinder zu kriegen?????  :question:


Anm. Admin: Bitte forenregeln beachten (Nr. 2)


Zitat
Geschrieben : 27.10.2006 17:45
(@zulangezustill)

Ach so nochwas, nicht dass man hier von einseitiger Betrachtungsweise ausgeht: Ich habe immer die guten Seiten an ihr gesehen. Sie war nie aufs große Geld aus, hielt den Haushalt in Ordnung und kümmerte sich, aber Liebe sowohl mir als auch den Kindern gegenüber beinhaltet eben auch Wärme, Zuneigung und Verständnis, und das geht ihr alles völlig ab. Dass aber genau das Fehlen dieser Dinge alles kaputt macht ... tja, das hätte ich wohl eher sehen müssen ...  ;(

Und sie macht sich ja selbst kaputt. Miesgelaunt, immer nur das schlechte sehen und nichts gutes vom Leben erwarten - was ist das für ein Leben?  :thumbdown:


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 17:56
(@angela)
Rege dabei Registriert

Hallo Zulazustill

Nicht böse sein wgen der abkürzung: Ich als Ex-Frau kann nur sagen warum solltest du nicht das Sorgerecht für deine Kiddies kriegen, wenn du es mit der Arbit vereinbaren kannst. Abbbbbbbbbbbeeeeeeeeeerrrrrrrrr, jetzt kommt es leider denken noch immer viele Richter, das Kinder zur Mutter ghören, weiß der Geier warum. Manchmal ist der papa besser, ist aber meine pers. Meinung.
Ich habe das gem. Sorgerecht für den Junior, und das klappt supie. Junior kann jeder zeit von mir zu Daddy oder umgekehrt.
Du mußt nur versuchen dich von der PArtnerebene zu lösen und in die Elternebene zu kommen ist nicht leicht, aber man kann es schaffen. Wir haben fast 1 Jahr dafür gebraucht und sind heute die besten Freunde.
Nur was du von deiner Frau schreibst gibt mir pers. zu denken, wenn sie sich einsperrt  und  gegen einen Baum fahren will, solltest du schnellstens Handeln.
Ich will ja nicht unken aber manche Frauen neigen in extremen Situationen leicht dazu auszuklinken, und das sollte nicht vor den Kindern sein.
Trotzallem ein schönes WOchenende
ANGELA


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 18:46
(@zulangezustill)

Danke für die Antwort. Genau das ist ja mein Problem mit den Richtern. Wenn ich hier verliere, dann verlieren hauptsächlich meine Kinder. Das Problem ist ja, dass sie eine nette, freundliche und attraktive Frau ist nach außen hin. Insofern habe ich Respekt, dass man mir glaubt. Ich habe schon überlegt, ob ich mal son Telefonat mitschneide, wenn sie die Kinder anschreit, aber das ist ein Stil, den ich nicht will ...

Ich habe kein problem damit, dass wir gut miteinander auskommen, auch wegen der Kinder. Aber mir ist mittlerweile bewußt geworden, dass ich sie ihr nicht lassen kann - leider.

Organisatorisch würde ich das hier auf die Reihe kriegen, Haushalts- und Betreuungshilfe könnte ich mir leisten, hätte ja dann noch das Kindergeld. Außerdem gibts hier vom Jugendamt gute Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort. Aber was nützt mir das, wenns schiefgeht ...

Ich glaube nicht, dass sie das mit dem Autop wirklich tun würde, aber was nützt mir der Glaube, wenn es passiert ....

Dir auch ein schönes Wochenende und danke.

Danke auch an den Admin fürs Ändern ...


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 18:54
 Miha
(@miha)
Schon was gesagt Registriert

Hallo.
Das klingt ja echt übel mit deiner Ex.
Aber solche Weiber kenn ich, an allem sind die Anderen Schuld, sie selbst haben immer 100% korrekt gehandelt. Und wissen womöglich noch Antwort auf alles.
Du solltest auf jedem Fall deinem Anwalt die Geschichte erzählen. Du scheinst jemand zu sein, der immer nachgibt und um einen Streit herumkommen will, sowas merkt man, das wird auch der Richter merken. Allerdings solltest du auch nicht hoffen, dass, wenn du fair handelst, du auch fair behandelt wirst.
Also so ein Telefonmitschnitt muss ja nicht unbedingt vor Gericht als Beweismittel zugelassen werden, bzw du musst ihn ja nicht aufführen, aber wenn es die letzte Chance wäre, so solltest du noch das As im Ärmel haben.
Auch wenn es häufig so ist, dass die KM die Kinder bekommen, so heißt das ja nicht, dass es auch in deinem Fall so wird. Es gibt mittlerweile auch viele Studien, die beweisen, das auch Väter (Menschen sind  😉 nein Scherz) sehr sehr wichtig für Kinder sind und auch super als Alleinerziehender zurechkommen. Hab erst neulich so einen Bericht gelesen.
Und eine suizidgefährdete Mutter ist bestimmt keine gute Mutter. Und auch für den Fall, dass sie es nur so dumm dahersagt, so bewirkt sie ja trotzdem bei dir, dass du Angst um die Kinder haben musst und solche Dummheiten sagt man nicht.
Ich drück dir die Daumen.


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 19:25
(@zulangezustill)

Naja, was heißt immer nachgibt, das stimmt so auch nicht.  :redhead:

Aber ich sehe keinen Sinn drin, irgendwelche Streits um Kleinigkeiten ausarten zu lassen - Problem : Aus kleinen Dingen werden dann wohl automatisch große.

Mein bester Freund sagte mir schon länger, vor 5 Jahren hättest du mal Anlauf nehmen und ihr in den Hintern treten sollen, da wäre es vielleicht noch was geworden. Kann doch aber nicht sein, dass man nicht mal was auf vernünftige Weise klären kann.

Wer mich beruflich kennt, der glaubt im Leben nicht, dass ich privat Ruhe und Harmonie brauche ...  🙂 Aber es ist so, ich wollte nichts weiter als meine glückliche, heile Welt, und was hab ich draus gemacht - super, Herr L.

Außerdem sind bei einer Trennung im Streit immer die Kinder die Leid tragenden - und die haben genug davon gehabt. Aber es scheint nicht anders zu gehen. Ich dachte sie hätte was begriffen als ich mit P.... fortgefahren bin, aber das hielt wie früher schon nur paar Tage vor.

Angst um meine Kinder ist kein Ausdruck, auch wenn ich nach wie vor nicht glaube, dass sies tut. Aber ich laufe hier durchs Büro wie der Duracellhase, wie angetrieben, wecke nachts halb fünf auf und kann nicht schlafen, wenn ich das Gebrülle abends am Telefon höre, könnte ich wahnsinnig werden, und als der Kleine seiner Mutter sagte, dass er zu mir wolle (wo sie prompt behauptete, ich hätte ihm das eingeredet, Blödsinn, ich hatte ihr doch den Vorschlag gemacht, wies gehen kann) ... ich hätte heulen können ...  ;( Kurz, ich bin fix und fertig. Mal wollte ich zu sämtlichen Ämtern samt Anwalt auf einmal rennen, dann wieder nicht, denn dann ist die friedliche Tür zu, und wer weiß schon, wies ausgeht.

Ein kleiner Rest in mir hofft sogar immer noch, dass sie es begreift und sich dahingehend ändert, dass sie was positives im Leben sieht. Ist das denn eine schlimme Forderung? Aber die Hoffnung kann ich wohl begraben, leider. Und ob man Gefühle reanimieren kann - wer weiß das schon. Genausogut weiß keiner, was kommt, und das macht mir Angst, aber was nützt es. Die gute Frau vom JA hier hat ja recht: Wenn ich nicht einschreite, bin ich nicht besser als sie - tue ich ja gern, nur kann dir keiner sagen , ob meine Kinder am Ende nicht doch die Verlierer sind ...

Andere schuld? Immer so, sie ist ja nur so, weil der Große so ist - wo hat er das denn her? Man kann sich doch nicht beschweren, wenn er "Halt die Fresse!" sagt, wenn mans ihm vorher ebenso um die Ohren geschmissen hat ... manchmal weiß ich echt nicht mehr weiter ...


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 19:44
(@zulangezustill)

Jetzt habe ich grade mit zuhause telefoniert. Jetzt tut sie wieder wie eitel Sonnenschein, freundlich, nett zu mir, kein Gestreite. Aber das Problem ist ja, die kleinste Situation - und die Bombe platzt wieder.

Ich sage ja, sie ist kein schlechter Mensch, sie würde ja sogar die Beziehung weiterführen - wie bisher. Na toll. Das bnringt nichts, sondern alles wird immer schlimmer werden ... befürchte ich. Wie soll ich das im Guten klären können, wenn es all die Jahre nix gebracht hat ...

Aber es stellt sich immer wieder die gleiche Frage: Wie willst du sowas vor Gericht anbringen, wenns zum Streit kommt? Natürlich wird man sie vor Gericht zum  Ausflippen bringen können, wenn man paar Vorkommnisse anspricht - aber das kanns doch eigentlich nicht sein, dass es so lang gehen muss ... und sonst habe ich ja nicht viel zu bieten. Es ist wohl so wie sie mal zu ihrer Schwester gesagt hat: Sie ist nicht zur Mutter geboren. Ich halte sowas zwar für Schwachsinn, abe wenn sie so denkt - ich nehme doch die Kinder, sie kann nochmal von vorn anfangen mit jemandem, den ihre reduzierte Art zu leben nicht stört und der vielleicht genauso denkt. Die Kinder könnte sie sehen, wann immer sie will, kein Thema. Furchtbar, sie ist wie ein Chamaeleon - in Minuten von der braven, unschuldigen Frau hin zur Furie. Und ich werde die Angst nicht los, dass man der braven Frau die Kinder zuspricht ... aber Jugendamt oder Gericht müssten doch Möglichkeiten haben, die Dinge zu untersuchen, aber da kannst du wieder nur die Kinder befragen und die sollte man doch da nicht reinziehen ...  :keineguteidee:


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 20:31
(@zulangezustill)

Ich glaube, sie lullt mich grade wieder ein. Ich habe nicht nochmal mit ihr telefoniert, aber jedes Mal, wenn sie das Flöten am Telefon wieder anfängt, dreht sich alles in meinem Kopf, ob vielleicht doch noch alles so wird, wie es sein sollte. Bzw. wie sollte ich eine Chance haben, meine Kinder zu kriegen, wenn sie sich genauso vor Gericht gibt. Und auf irgendwelche psychologischen Gutachten kann sich keiner verlassen. man denkt sich dann ja immer, wenn man eh nichts erreichen kann, erreicht man das meiste vielleicht damit, wenn man konstruktiv bleibt in der Hoffnung auf Vernunft bei der Gegenseite. Aber okay, dass ich mti dem Kleinen weg gefahren bin, hat ja auch gerade mal ne Woche für Vernunft gesorgt. Jetzt tut sie wieder so, als wäre nichts gewesen.  😡

Aber ich habe mich schon so oft veräppeln lassen ... wird Zeit, dass mir meine Freunde wieder in den Hintern treten und "aufwachen" schreien ... aber da ich selbst Scheidungskind bin, ist so ein Mist ja eigentlich das letzte, was ich will ...  :thumbdown:

16 Jahre radierst du halt nicht so leicht aus dem Kopf, und ich könnte ja immer noch zurückgehen und auf die friedliche Tour versuchen, was zu erreichen im Sinne meiner Kinder ... aber das bleibt wohl Phantastendenken ... wie kann man nur so verbohrt sein wie meine Frau, liebt ihre Kinder und zerstört durch ihr Auftreten ihre Kindheit und hat nicht den Arsch in der Hose, was dagegen zu tun und sich aufzuraffen ...  ;(
Heute nachmittag wäre ich am liebsten heute noch zum Jugendamt ... und jetzt wird mir wieder angst und bange ... aber ich bin das meinen Kindern ja schuldig ... mein Gott, wenn ich beruflich auch son Kompromisshansel wäre, wäre ich längst gefeuert ...  :puzz:

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Zwei gute Freundinnen haben mir gesagt, ich sei ein ganz besonderer Mensch ... ja, ganz besonders dämlich ...  😡


AntwortZitat
Geschrieben : 27.10.2006 23:31
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi,

sieht sie in Euren Gesprächen denn auch Ihr Fehlverhalten ein?

Der Gedanke den ich verfolge ist der, dass Du in ruhigen und vernünftigem Rahmen es schaffen könntest, dass sie die Kinder vorerst einmal zu Dir gibt und sie ein umfangreichen Umgang ausübt.
Dann hast Du die Kontrolle und die Kinder vermissen die Mutter nicht zu sehr. Da sie vermutlich keinen KU zahlen kann, wird UHV beantragt und die KM könnte versuchen, sich professionelle Hilfe zu holen.

Realistisch könnte in ein/zwei Jahren eine positive Veränderung erfolgen. Und wenn die Änerung nur dahingehend aussieht, das die Kinder bei Dir in Sicherheit sind.

Wie schätzt Du selber diese Möglichkeit ein?

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.10.2006 00:14
 Miha
(@miha)
Schon was gesagt Registriert

Hi
also manmanman, bist da in nem ganz schönen Konflikt.
Aber wenn du nichts tust hilfst du den Kindern auch nicht, und wenn der Fall eintritt, dass die KM die Kinder bekommt, dann hast du es doch wenigstens versucht. und wer sagt schon, dass du nach einer Niederlage aufgeben musst.
Selbst wenn die Kinder bei der Mutter bleiben, so hast du dann vielleicht die Möglichkeit die Kinder am WE zu bekommen und es ihnen da so schön wie möglich zu machen. Und vielleicht gibt die KM ja die Kinder her.
Aber das mit dem sich ändern können ist Quatsch. Sie hatte 16 Jahre Zeit und hat es nicht geschafft. Mein Lg hat das auch durch, die Ex hat ihm versprochen sich zu ändern und als sie merkte, dass er wirklich genug von ihr hat und sie den Bogen schon vor langer Zeit überspannt hatte, da war sie ruckzuck wieder die Alte. Wenn sie sich nur wegen dir ändern will schafft sie es nicht, sie muss es für sich wollen.

Und noch was wichtiges. Ich hab dir doch geraten die Telefongespräche mitzuschneiden. Mein Lg sagte mir allerdings, dass es ohne die Einwilligung deiner Ex strafbar ist unhd du wärst am Ende sogar noch Täter, ganz zu schweigen davon, dass es vor Gericht natürlich nicht als Beweismittel gilt. Also wenn du schon mitschneiden willst, dann musst du deine Ex zuerst fragen, ob du das Gespräch mitschneiden darfst, ansonsten geht gar nichts.


AntwortZitat
Geschrieben : 28.10.2006 01:07




(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin!

Ich schließ mich Kasper an.

Der erste Versuch sollte wohl ein friedlicher sein. Vielleicht schaffst Du es, daß Ihr einvernehmlich eine Lösung für Euch und die Kinder findet. In Bezug auf die Kinder mußt Du dann aber auf eine schriftliche Elternvereinbarung bestehen, da Eure Einigung ohne die wertlos ist, wenn Madame es sich mal anders überlegt.

Wenn Ihr im Gespräch keine Lösung findet, dann würde ich an Deiner Stelle das Jugendamt hinzu ziehen. Anrufen und fragen, ob sie mit einem geführten Elterngespräch helfen könnten. Das Gespräch werdet Ihr dort bekommen, da Ihr darauf einen Rechtsanspruch habt.

Und wenn Du auch in nem JA-Gespräch nix erreichst und Madame nicht einlenkt, dann bleibt Dir nur der harte Weg.

Grüße,
Milan

PS: Telefonate aufzeichnen bringt nix. Sie sind verboten und demnach wirst Du auch niemanden finden, der sie anhört oder sich gar von ihnen beeindrucken lässt. Im Zewifel stehst Du nur als der blöde dar, der hinterlistig Aufzeichnungen anfertigt.

Da würde es -wenn überhaupt- nur Sinn machen einen Kumpel daneben stehen zu haben, Telefon auf laut und der kann dann bzeeugen, daß das Gesagte so gesagt wurde. Hilft aber auch nicht viel, denn das Familiengericht wird keine Zeugen anhören.


AntwortZitat
Geschrieben : 28.10.2006 16:04
(@zulangezustill)

Also, vielen Dank erstmal für die Antworten.

Thema Mitschnitt: Jugendamt sagt, es geht ums Wohl der Kinder, und im Notfall sollte das vorgehen, wenn man keine andere Möglichkeit sieht und Beweise braucht.

Meine These zu meiner Frau:

Sie sieht, dass das so nichts wird und sie restlos überfordert ist. Aber statt Rückgrat zu zeigen, sich zu ändern oder eine Therapie anzufangen versucht sdie alle Vorsorgen zu treffen, dass es keiner mitbekommt. Natürlich klappt das nicht, und wer ihr mal etwas Kritik zeigt, verbannt sich selbst aus dem Freundinnenkreis, der wird halt immer kleiner, klar!

Und der letzte, dem sie es gegenüber zugeben würde, wäre ich, leider! Sie hat sich vor Jahren in den Zug gesetzt: Der will mir doch dann nur die Kinder wegnehmen und mich in die Klapse schaffen! So ein Unsinn, ich wollte ihr nur helfen und meine Familie retten und hab von Klapse nie was gesagt! Eine Kinderpsychologin (bei der waren wir wegen J... ADHS) hat das Problem mal erkannt und gesagt: Sie müssen was tun, Frau L...! Das halten sie nicht durch! Ergebnis: Die Psychologin hatte keine Ahnung aus ihrer Sicht, nie wieder Termin. Ich habe die Psychologin dann angerufen, und sie musste mir sagen, so lange meine Frau nicht will und geschäftsfähig ist, kann ich gar nichts machen. Toll, sollte ich also warten, bis sie durchdreht ...  :thumbdown:

Ich bin mir sogar sicher, dass sie, wenn sie ein halbes Jahr ohne die Kinder wäre und Umgang haben dürfte, wie sie wollte, bestimmt froh wäre, die Belastung los zu sein, aber das kann sie sich nicht eingestehen und sich dazu auch nicht durchringen. Es wäre für sie aber eine Befreiung, sie könnte nochmal ein neues Leben mit einem neuen Partner ohne Kinder anfangen. Sie hat ja zu ihrer Schwester selbst gesagt: Vielleicht bin ich nicht zur Mutter geboren ...

Das Problem ist, unter ihrem Selbsterfahrungs- und Durchhaltetrip leiden die Kinder und auch ich. Jedes Wochenende war ich nur der Blitzableiter, freitags heim, ging das Theater los bis ich montags früh wieder fort bin. Da ist wohl auch meine Liebe endgültig gestorben, obwohl, wer kann schon endgültig sagen? Wenn mir vor einem Jahr einer gesagt hätte, dass es soweit kommt, ich hätte es ihm nicht geglaubt und gesagt: Sie packt das und wir kriegen das hin! Blauäugig.

Miha:

Das Problem ist, dass die Wochenenden nicht reichen, um meinen Kindern eine vernünftige Lebensperspektive ab von "Alles ist schlecht, das Leben nicht schön, uns geht es so schlecht und wir können nichts ändern" zu geben. Sie haben aber einfach die Chance verdient, aus ihrem Leben das beste zu machen. Jedes Kind hat diese Chance verdient. Die Lebensperspektive meiner Frau wird sich nicht ändern, auch nicht durch Therapie, die Grundeinstellung war schon anfangs leicht in die Richtung und wird von Jahr zu Jahr mehr so.

Wenn ich meine Ex frage, ob ich ein Gespräch mitschneiden darf, was denkst du denn, was sie in dem Gespräch dann erzählt?  😉

Ich habe Montag Termin auf dem Jugendamt bei uns und war gestern auf dem hier. War mir sicherer, dieses ist nicht zuständig und ich konnte anonym Infos sammeln. Na mal sehen, was dabei rauskommt. Die gute Frau sagte zwar, ich wäre nicht besser als meine Frau, wenn ich zusehe und nichts mache - das war hart, ist aber wahr.

Das dumme ist aber eben wahrscheinlich, dass wenn es nicht soweit gekommen wäre, ich null Chance gehabt hätte, die Kinder zu kriegen, auch so sehe ich das noch nicht so unvoreingenommen wie das Jugendamt. Wir werden sehen.

Übrigens, nicht dass das Thema aufkommt: Ich bin kein Egoist, der seine Kinder unbedingt haben will, weil er sie als Besitz betrachtet. Ich hatte ihr ja Lösungen angeboten mit den Kindern bei ihr. Aber sie braucht ja keine Therapie und ist völlig normal, alles klar. Ich möchte einfach nur, dass meine Kinder das für sie unter diesen Umständen bestmögliche Leben führen können. Nachdem ich die letzten 16 Jahre Revue passieren ließ, wurde mir klar, dass das nur bei mir geht. Das tut mir auch für meine Frau weh, aber die Kinder sind wichtiger - denn sie haben von sich aus nichts zu der Situation beigetragen, was ich von meiner Frau leider nicht behaupten kann.


AntwortZitat
Geschrieben : 28.10.2006 17:45
(@elternteil_m)
Nicht wegzudenken Registriert

MOin Zulangezustill,

kann ich durchaus nachvollziehen, das Du Dir die Eskapaden jahrelang mehr oder weniger tolerant mit angeguckt hast.
Ich sehe bei Dir ein grosses Informatiosnpotential, was die psychische Verfassung Deiner Frau angeht.
Mach nur nicht den Fehler, sofort bei Jugendamt und Gericht mit dem Fehrlverhalten der KM aufzuschlagen und um HIlfe zu hoffen.
DU, nur DU musst den Kids helfen. Alle anderen helfen der KM, auf den richtigen WEg zu kommen und Du darfst es zahlen. Beginsnt Du, die KM zu kritisieren ist ein enormes Potential, Dich aus den Prozessen auszuschliessen.

Sie zu, das Du drin bleibst! Halt durch, Du hast Dir schon lange auf die Zunge gebissen. Halt zu ihr, auch wenn sie Dir noch so abwegig erscheint. Halt zu ihr und unterstütze sie, sich auf Wege zu begeben. Dränge sie aber nciht. Unterstütze die Kids , arbeite in der Nähe, sei für sie da!

LG E.


Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.10.2006 21:36
(@zulangezustill)

Hallo Elternteil_m,

deine Worte sind mir auch als meine Gedanken bekannt. Ich habe das ja jahrelang betrieben, zu ihr zu halten, wobei sie mir da noch nicht sooo abwegig erschien, da die Ursache für die Problem mit den Kindern die gleiche war wie für die Probleme in der Beziehung.

Problem: Ich habe schon mehr als genug versucht: Psychologen (halt vor dem Hintergrund des angeblichen ADHS beim Großen), Gespräche mit ihr im ruhigen, dann mal im weniger ruhigen, ihrem Leben eine Aufgabe zu geben (der Laden kostete mich ja nur 15 T€ ...  😡 ), ihre Mutter hat versucht, mit ihr zu reden und und und

Alles erfolglos.

In der Nähe zu arbeiten geht nicht, ich habe mir im letzten Jahr dermaßen finanzielle Problemchen aufgehäuft und komme aus einer derartigen Pampa, dass ich absolut auf das Gehalt, was ich auswärts verdiene, angewiesen bin.

Ich habe sie unterstützt, mehr als das, gegen die guten Ratschläge meiner Freunde, die ja auch mal ihre waren.

Aber: So geht es nicht weiter. Der Große hat fast schon massive Probleme in der Schule, der Kleine näßt neuerdings ein (hat der nie gemacht, seit der trocken ist, so fings beim Großen auch an), ich kann das im Sinne meiner Kinder nicht mehr mitmachen. Sämtliche guten Zureden blieben erfolglos, sogar die Wirkung, dass ich mit dem Kleinen ein Wochenende zum Arbeitsort gefahren bin - Effekt hielt nicht mal ne Woche an.

Heute früh rief mich der Große an mit den Worten: Die dreht schon wieder durch ... klar nutzt er es manchmal aus, aber wer wills ihm verübeln - kein kleines Streitthema kriegt sie konstruktiv gebacken.

Ich habe schon drüber nachgedacht, dass sie ihr auf den Weg helfen und ich in die Röhre gucke und zahle, richtig. Aber alles was ich mittlerweile sehe, sagt mir, dass sie nie dieses Surchhaltevermögen aufzubringen bereit sein wird, diesen Weg einzuschlagen und beizubehalten.

Und soll ich dir nochwas ehrlich sagen? Wenn dabei rauskommt, dass sie diesen Weg einschlägt und beibehält und die Kinder halt bei ihr bleiben, dann haben sie immer noch ein besseres Leben als jetzt. Und dann war es das auch wert.

Ich hoffe immer noch, dass ich nicht bei Gericht aufschlagen muss am Ende, um eine Lösung zu finden. Ich weiß auch, dass diese Hoffnung fast sinnlos ist und meine Chancen, die Kinder zu bekommen, nicht wirklich gut. Aber ich muss im Leben der Kinder was ändern, zum guten.

Was mich betrifft, auf mich kann ich später immer noch schauen. Aber dann will ich in den Spiegel schauen können und sagen - du hast das richtige getan und du hast was getan! Mag albern klingen, aber so kann es nicht weitergehen.

Und das tolerante Leben der letzten Jahre, wo ich mich zurückgestellt habe und nur an meine Kinder dachte, was hat es denn gebracht? Der Zustand verschlimmert sich kontinuierlich und mir gehts dabei auch immer beschissener. Ich war immer bereit, auf eigene Ansprüche an das Leben zu verzichten, aber so wie es läuft, schmeiße ich mein Leben und die Zukunft mener Kinder weg, und das kanns nicht gewesen sein.

Mag sein, dass ich verliere, aber wenigstens können wohl in jedem Fall die Kinder nur gewinnen (entweder zu mir oder meine Frau auf den richtigen Weg), und das ist es wert.


AntwortZitat
Geschrieben : 28.10.2006 22:09
(@zulangezustill)

Na setzen wir mal die Geschichte fort.

Wieder ein Tag rum, einsam hier am Arbeitsort, wo man keinen kennt, mit dem man sich austauschen könnte. Die Zweifel nagen und nagen.

Ich weiß genau, dass ich etwas tun mus im Sinne meiner Kinder, aber die Ungewißheit, was dabei rauskommt, frißt mich völlig auf. Die schlimmsten Horrorkonstellationen türmen sich vor mir auf, von der finanziellen Pleite bis hin zum Verlust der Möglichkeit, meinen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Egal, in welche Richtung ich denke, überall ist irgendwo eine gute Chance auf einen Ausgang, der mir und vor allem meinen Kindern nicht gut tun würde. Immer wieder auch der Gedanke, die Geschichte halt so weiterzuführen wie von Elternteil_m angesprochen. Sicher würde sich so eine Eskalation vermeiden lassen, aber was nützt mir das, wenn sich die Situation für meine Kinder weiterhin verschlechtert.

Langsam kommt auch die Wut hoch, wie erpressbar man ist. Sie braucht eigentlich bloß wieder zu drohen, dass sie auszieht und Unterhalt verlangt, ich hätte null Ahnung, wo ich das hernehmen sollte. Kann sie das eigentlich, immerhin wohnt sie in meinem Haus und ich habe hier ja die Wohnung ... oder kann ich darauf beharren, dass ja zwei getrennte Wohnmöglichkeiten da sind und eine dritte einfach unfinanzierbar ist  :question:

Auch die Unsicherheit, dann von Einschätzungen Dritter abhängig zu sein, macht mich verrückt. Wenn nur eine Person die Probleme bei uns falsch einschätzt, sehe ich alt aus und stehe noch als Lügner da.  :thumbdown:

Die einzigen, die natürlich darüber Auskunft geben könnten, wären die Kinder, und das sind genau die letzten Personen, denen ich so eine Sache aufbürden kann und möchte.

Ich kann einfach nicht verstehen, wie man als Mutter so sein kann und nicht an die Kinder denkt. Sie ist immer die Leidtragende, an allem ist nur der Große und sein ADHS (?) schuld, der ist auch schuld, dass der Kleine schon genauso wird, ich bin schuld, weil ich hier arbeite ...  :exclam:

Und vor allem wirft sie dem Großen das ja auch noch direkt vor, wie soll ein 7-jähriger das verarbeiten?  😡

Wenn ich dran denke, als ich mit meinen Kindern zum Fußball wollte ... ich hatte für das Wochenende geplant, dass wir einen Tag ins Elbsandsteingebirge fahren. Am Samstag war herrliches Wetter, ich hatte den Kids versprochen, dass wir dieses Jahr nochmal zum Fussball fahren, gespielt wurde gegen eine Amateurmannschaft eines Bundesligisten (sprich nicht viel los im Stadion, gut, wenn man mit Kindern da ist) und mein Kumpel wollte mit Familie auch fahren (haben ne 10-jährige Tochter). Das habe ich dann meiner Frau vorgeschlagen. Okay, sie mag keinen Fußball, meine Kinder sind verrückt danach, ich kanns nicht ändern. Einwand meiner Frau - wir wollten ins Elbsandsteingebirge, daraufhin habe ich ihr gesagt, dass das Wochenende ja nicht nur einen Tag hätte ... sie ist dann natürlich, weil es nicht nach ihrem Willen ging, ins Haus geprotzt. Ich habe mit den Jungs draußen Fußball gespielt. Auf einmal kommt sie raus und will dei Kinder damit unter Druck setzen, dass sie zu ihrer Schwester fahren würde und Sonntag abend erst wieder kommen würde, wenn wir zum Fußball fahren.

Ich ahnte schon wieder, was das wird. Meine zwei Kinder nahmen das nicht so schwer und der Kleine sagte auch noch (gar nicht bös gemeint): "Tschüß, Mutti, bis morgen!" Diese Reaktion war natürlich gar nicht die, die sie haben wollte. Sie fing dann auf einmal an, rumzubrüllen (wohlgemerkt draußen) dass die zwei nichts mehr von ihr kriegen, wenn sie sie nicht unterstützen und versuchte dann mit aller Gewalt, einen der beiden dazu zu bringen, mit ihr zu fahren, weil sie ahnte, dass ich dann nicht fahren würde. Ich versuchte sie zu beruhigen, dass ich mit den Kindern nur zum Fußball und nicht in den Afghanistankrieg wollte, aber sinnlos. Nach 10 min gab dann der Kleine nach und sagte fast unter Tränen: Na gut, Mutti, dann fahr ich eben mit dir! Ich war sprachlos, der kleine Kerl zeigt den doppelten und dreifachen Verstand seiner Mutter ... Dann kam mein Kumpel, den sie eh nicht leiden kann (er ist länger schon der Meinung, dass das so nicht weitergeht, also ist er ein Assi), ich habe versucht, mit ihr zu reden und den Kleinen doch mitfahren zu lassen. Sie hat im Haus getobt wie verrückt (Haustür stand offen, Kumpel vor der Tür, tolle publicity), naja, Ende vom Lied, der Große läuft heulend ins Haus und sagt: Ne, ich bleib da!  ;(

Ich habe meinem Kumpel dann gesagt: Komm, fahr, die Diskussion bringt eh nix!, was er dann kopfschüttelnd auch tat. Ich ins Haus rein, meine KInder haben mich heulend umarmt, naja, ich war gleich mit am ...  ;(

Und sie hatte ihren Willen, wir sind dann halt ins Elbsandsteingebirge gefahren und da tat sie wieder so, als wäre alles bestens. Dass sie ihren Willen nur auf Kosten der Kinder durchgesetzt hatte, interessierte sie nicht die Bohne.  😡

Wenn ich an die ganzen Dinge denke, packt mich ehrlich gesagt die Wut, aber wie gesagt, was nützt es am Ende, wenn es schiefgeht? Verhaltenstherapeutin (für ADHS-Kinder, nicht für sie selbst) sagt ja, meine Frau macht das gut, aber die erlebt ja auch keine Konfliktsituationen mit, also woher soll sie das wahre Problem kennen?  :question:

Sie dreht sich ja auch alles, wie sie es braucht. Als ich ihr sagte, dass es nicht geht, sich vor den Kindern einzuschließen, wenn man sie nicht gebändigt bekommt, sagt sie mir, Therapeutin vom Großen hätte ja gesagt, sie solle weggehen, bevor der Streit eskaliert. Aha, aber zwischen weggehen und einschließen bestehen ja noch gewaltige Unterschiede ... gehe ich in ein anderes Zimmer, gut, aber schließe ich mich weg, kriegen die Kiddies ja Angst, und Angst kann kein probates Erziehungsmittel sein ...  :thumbdown:

Und trotzdem, auch wenn ich noch manche solcher Geschichten erzählen könnte, ob man mir glaubt, steht auf einem gaaanz anderem Blatt ... und das macht mir Angst ...  :thumbdown:


AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2006 18:33
(@andreadd)
Registriert

Hallo zulangezustill,

aus deiner Geschichte lese ich so heraus, dass deine Frau offensichtlich mit den Kindern überfordert ist. Du zerbrichst dir den Kopf, weil du wegen der großen Entfernung nicht so helfen kannst, wie du gerne möchtest.

Von heute auf morgen kannst du sicher nichts ändern. Aber ich frage mich gerade, ob das Haus das alles wert ist. Warum verkauft ihr die Hütte nicht und zieht zusammen in deiner Arbeitsstadt? Das würde zumindest - ob nun auf Dauer mit oder ohne Trennung - die Situation für dich und die Kinder erheblich verbessern.

Liebe Grüße
Andrea


Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2006 19:10
(@zulangezustill)

Tja, liebe AndreaDD (wenn ich das DD richtig deute, leben wir wohl im gleichen Bundesland ...  😉 )

Das Ding mit dem überfordert zieht so nicht. Ich bin erst seit diesem Jahr auswärts arbeiten, die Jahre vorher war die Tendenz genauso in diese Richtung, obwohl ich alles tat, irgendwelche Streits im Keim zu ersticken. Sie forderte, ich tat, ihr Wille - umsetzen oder Problem. Genauso die latente Verschlechterung mit den Kindern, da diese natürlich ihre Launen verinnerlichten und genauso zurückschlagen und untereinander agieren - kompromiss- und respektlos.

Beispiele:

Ich bin nur eingesperrt, sagt sie, weil wir nur ein Auto haben. Ich also zweites Auto gekauft - wenn ich nicht mal paar Meter damit gefahren wäre, wäre das Ding nie vom Hof gekommen.

Ich habe unser Haus Zimmer für Zimmer instand gesetzt, um einen Kredit zu vermeiden, denn mein Gedanke war: Wenn mir was passiert, wer soll den abzahlen? So war wenigstens das Haus sicher.

Bei der Wohnzimmerrenovierung wollte sie entscheiden, was wie wird. Dachte ich mir, okay. Die Renovierung der Zimmer kostete immer so um die 5.000 DM, Wohnzimmer - 10.000 DM. Geld war da, kein Problem. Reaktion nicht etwa: Haben wir jetzt nicht ein schönes Wohnzimmer? oder sowas in der Art, nein, weit gefehlt: Jetzt wirds aber Zeit, dass der Hausflur gemacht wird. Klar, gerade 10.000 DM investiert, da wird es Zeit, dass die nächsten 10.000 DM schon bereit stehen.

2003 kaufen sich ihre Eltern ein Bungalow an einer hübschen Talsperre. Ergebnis - sie will auch eins haben. Ich sge - kein Geld, denn da lief es nicht so gut. Ergebnis - wir schauen uns Bungalows zum Verkauf an, sinnlos, wenn du keine Kohle hast. Also habe ich solange gewirbelt, bis Geld da war. Bungalow gekauft. Ne, nicht alles toll - Inneneinrichtung zu alt. Also innerhalb zwei Jahren umgebaut, dann der Streit mit ihren Eltern, die das Bungalow nebenan haben - Bungalow soll verkauft werden. Ich wehre mich - Riesenzoff.

und und und, weitere Beispiele gäbe es genug.

Was will ich damit sagen?

Dass sie wie die Axt im Walde durchs Leben läuft, nie mit was zufrieden zu stellen ist und durchdreht, wenn es nicht nach ihrem Willen geht, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Ich durfte nicht zuviel arbeiten, die Kinder nerven sie, das ging schon lange los, bevor ich auswärts arbeiten ging. Sie hat mir mit ihren immer neuen Forderungen und Unmutsäußerungen das Leben zur Hölle gemacht. Nie habe ich was richtig gemacht. Diese Frau zufrieden zu stellen, ist technisch unmöglich.

Ich bin froh, dass ich die Stelle auswärts annehmen musste, im Nachhinein. Sie gab mir Zeit, um nachzudenken und mir im Kopf klar zu werden. Vor allem auch darüber, was ich mit meinem und dem Leben meiner Kinder durch das Zusehen angestellt habe, aber welche Wahl hätte ich denn? Zu Zeiten, wo es noch nicht so schlimm war, hätte ich doch erst recht keine Chance auf die Kinder gehabt ... ich weiß ja noch nicht mal, ob ich jetzt eine habe ...

Wenn sie hierher ziehen würde, ginge es genauso weiter und die Verschlechterung würde anhalten. Vielleicht hat es sich durch die Arbeit hier beschleunigt, das ist klar. Aber das Grundproblem bleibt. Die Welt dreht sich um sie oder sie dreht sich überhaupt nicht, basta! Rücksicht auf meine Arbeit oder die Kinder - Fehlanzeige!

Die Hütte ist seit über 100 Jahren in Familienbesitz und ich hänge an ihr und meiner Heimat und es ist für mich 100 % klar, dass ich dahin zurückkehre, da dieser Job  hier eh nur noch 3-5 Jahre (wenn überhaupt) gehen wird und die Firma dann weiterzieht. Ich habe einen unwahrscheinlichen Haufen eigene Arbeit und 40 T€ Sanierungskosten in das Haus gesteckt, da hängen all meine Erinnerungen dran, das bringe ich nicht übers Herz.

Natürlich könnte sie auch so hierher ziehen, von der Sache her. Aber das Grundproblem bleibt, es zählen nur ihre Belange und gut. Ich kann das ehrlich gesagt nicht mehr ertragen und bin derzeit froh, wenn ich sie die Woche über nicht sehe.

Zuhause muss ich sogar dafür sorgen, dass mein Hund für die ganze Woche zu fressen hat. Er interessiert sie nicht - also kümmert sie sich nicht - wäre mein Problem. Als ob der Hund was dafür könnte ... und das geht nicht erst so seit der schwebenden Trennung. Sie hat mir dann halt vorgeschlagen, ich könnte ihn ja einschläfern lassen, dann wäre das Problem vom Tisch ... er wäre ja eh schon alt.

Bei so viel Kaltherzigkeit und Ignoranz würde ich keine Verbesserung sehen, wenn sie hier wohnte. Ich kann das einfach nicht mehr ertragen. Ich leide, die Kinder leiden, aber wen interessiert das schon. Sie jedenfalls nicht, denn sie ist ja die einzige, der es schlecht geht. Sie findet immer einen Grund, was gerade nicht in Ordnung ist und woran ich oder die Kinder schuld sind.

Ich hätte auch die Woche über mal abends heimfahren können, zwar erst um acht zu Hausde, aber machbar, schon als moralische Unterstützung. Hab ich als Überraschung mal gemacht, fahre mit dem Auto in den Hof, schaut sie aus dem Schlafzimmer und murrt mich an, was ich hier wollte ... genauso hatte ich mir die Begrüßung vorgestellt ... toll.

Wíe gesagt, es kann so nicht weitergehen - mein Problem ist nur, dass ich Angst habe, zu verlieren bzw. mehr noch, dass dadurch meine Kinder verlieren. Die Lösung wäre leider auch nicht der Umzug in die Arbeitsstadt, habe ich auch schon drüber nachgedacht, aber der Umzug verändert nicht den Charakter oder Gemütszustand meiner Frau.

Ich kann mittlerweile auch die kleinen Herzlosigkeiten nicht mehr ertragen. Sie verkauft Spielzeug an Freundinnen, ohne unsere Kinder zu fragen, ob sie damit einverstanden sind - nicht in Ordnung in meinen Augen, und dann wundert sie sich, wenn die Kinder Terz machen, wenn sie ihr ehemaliges Spielzeug bei Kindern von Bekannten liegen sehen.

Genauso die Bilder meiner Kinder. Ich habe Mappen für sie gekauft, damit sie ihre Werke, auf die sie ja stolz sind wie Oskar, aufheben können. Nach ner ganzen Weile kriege ich mit, dass nicht etwa ne neue Mappe gekauft wird, wenn die alte voll ist, nein, da wird alles in die Papiertonne geschmissen - Kinder traurig, aber wen interessierts - das wäre doch nur Rotz, der kann ja weg.

Sie hat ja auch die Zeichnungen meiner Mutter (und die konnte verdammt gut zeichnen) mal beim Aufräumen einfach weggeschmissen. Wer braucht schon Erinnerungen an seine Mutter, die drei Tage nach meinem 18. Geburtstag starb ...

Nein, je mehr ich sowas schreibe, umso mehr könnte ich in Rage kommen. Sowas ist auch nicht zu kitten, wenn man hier zusammen zieht - ich glaube es zumindest nicht. Ich würde mich für die Kinder freuen, wenn sie sich drehen und ich sie wieder lieben könnte - aber wie soll das gehen?! Ich habe es so lange Jahre versucht im Guten und nichts erreicht ...  ;(


AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2006 21:12
(@andreadd)
Registriert

Hallo zulangezustill,

dass sie überfordert ist, habe ich gar nicht "in-Schutz-nehmend" gemeint. Sie scheint ja schon mit sich selbst überfordert zu sein. Allerdings sind eure Kinder das schwächste Glied in der Kette.

Ich habe die Befürchtung, dass du mit dem Antrag auf alleiniges ABR scheitern wirst, weil die sogenannte Kontinuität greifen wird. Das bedeutet: die Kinder waren immer in Mamas Haushalt, also bleiben sie in Mamas Haushalt. Du verbesserst deine Position und die deiner Kinder, wenn du wieder mit ihnen in einem Haushalt lebst.

Und unter uns zwei Erwachsenen: Ich denke schon, dass du den Launen der Mama mehr entgegenzusetzen hast als eure Kinder. Auf mich wirkt ihr Verhalten krankhaft. So schilderst du das ja auch. Es wäre fatal, wenn die Kinder zu Therapiezwecken bei der Mama bleiben müßten, weil sie sich ja sonst etwas antun könnte. Leider hängt die Meßlatte, wann Kinder rausgeholt werden hoch, viel zu hoch!

Dass deine Stelle nur auf kürzere Zeit ausgerichtet ist, konnte ich ja nicht ahnen  😉

Wenn du deine Kinder zu dir nehmen willst, musst du das von langer Hand sorgfältig einstielen.

Liebe Grüße
Andrea

Übrigens: DD steht für Düsseldorf.


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Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2006 21:27
(@zulangezustill)

Gut, dann war das mit dem DD der berühmte Schuß in den Ofen ...  😉

Erstmal will ich ja mit dem Jugendamt allgemein reden, so weit sind wir technisch in der Trennung noch nicht. Das Kontinuitätsprinzip macht mir auch Sorgen, aber was will ich machen, ich muss jetzt was tun, noch schlimmer kann ich es nicht werden lassen.

Sich selbst wird sie nichts antun, sie Drohung wird wohl mehr dazu da gewesen sein, um mich unter Druck zu setzen durch die Kinder. Aber ganz genau weiß man das ja nie.

Ich hoffe, morgen auf dem Jugendamt Verständnis und Unterstützung zu finden. Drückt mir die Daumen so wie ich es für jeden hier und sonstwo, der aus ehrlicher Sorge um die Kinder alles auf sich nimmt, auch tue. Ich denke, dass ich am Mittwoch berichten kann, wies ausging.

Und schon wieder füllt sich beim Schreiben die Hose ... aber es nützt nichts.

Gerade beim Telefonieren war meine Frau schon wieder so komisch. Als ich fragte, hat sie mir bissig erzählt, dass der Kleine wieder betont habe, zu mir zu wollen. Sie sagte ihm, dann müsste er mit in meine Arbeitsstadt und müsste sich eine neue Mama suchen. Und was macht der kleine Held: Schlägt eine Kollegin von mir vor ... tja, sie ist ja selbst schuld, wenn sie den Kindern laufend in den Mund legt, dass ich sie ja nur in die Klapse schaffen will, ihr die Kinder wegnehmen und mir ne andere suchen. Da fängt das Söhnchen halt schonmal das Suchen an ... mein Gott, manchmal wünschte ich mir so viel Hintern in der Hose wie mein fünfjähriger kleiner Held ...  :redhead:


AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2006 21:51
(@andreadd)
Registriert

Mag sein, dass ich verliere, aber wenigstens können wohl in jedem Fall die Kinder nur gewinnen (entweder zu mir oder meine Frau auf den richtigen Weg), und das ist es wert.

Hallo zulangezustill,

diese Einschätzung kann ich leider nicht teilen. Es kann auch passieren, dass sich deine Frau überhaupt nicht ändert, ausser dass sie dir den Zugang zu deinen Kindern verwehrt, und damit durchkommt. So wie du sie schilderst, schätze ich sie so ein. Der pure Konfrontationskurs wird dich und deine Kinder nicht weiter bringen.

Leider!

Liebe Grüße
Andrea


Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2006 22:01




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