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Kurze Geschichte und Vorstellung

 
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo, bin neu hier,
ich war mitmeiner Frau 12 Jahre zusammen und 8 Jahre verheiratet. Wir haben ein Haus,zwei Kinder (Mädchen 4 und 7). + Köter und Kombi. Ich habe einen rel. gut bezahlten Job, meine Frau arbeitet20 std./ Woche, Trennung vor ca 3 Monaten, bei ihr war Liebe weg, eigentlich unglücklich, schon seit jahren ..... und neuer Typ (natürlich nur mit gechattet :wink:.
Nunja es ist so wie es ist.
Wir hatten uns relativ schnell in allen Bereichen geeinigt.Ich hab die Kinder von Mi Nachmittag bis Sa mittag und meine Frau von Mo bis Mi nachmittag. rest sa und so im wechsel. Ich behalte das Haus und zahle auch allein weiter die Hypotheken. Sie hat sich ne Wohnung in der Nähe genommen und alles bisher ok.
Aber jetzt, das Geld was si bekommen ist alle, klar neue Küche aus Küchestudio, alles neue Möbel,dauernd unterwegs (Partys, Konzerte, Freunde deutschlandweit besuchen...) und nun kommt sie dauernd an und verlangt mehr, sonst müßte sie andere Wege gehen sagt sie (KInder vorenthalten oder was weiß ich). Ich hab sie letzte Woche vor die Tür gesetzt ohne weitere Zahlung und ihr gesagt sie solle sich einen Anwalt suchen.
Wenn sie etwas braucht würd ich sie in allen Dingen unterstützen, aber Ihre Feierei noch bezahlen, sorry das geht mir jetzt zu weit.
Ich hab mittlerweile eine andere FRau kennegelernt, ja ich weiß eigentlich viel zu früh, war auch nicht so geplant, was daraus wird keine Ahnung, auf jeden Fall ist es erstmal aufregend. Durch sie hab ich auch festgestellt, das unsere Ehe eigentlich schon lange im Eimer war, ich habs halt durch arbeit und so verdrängt. Meine Frau hat wohl recht gehabt (ärgert mich schon ihr recht zu geben).
Ich wollte es die ersten Wochen nicht wahrhaben, aber es st leider so. Ich hoffe wenn meine FRau mal nicht mehr so auf Ihre Freiheit versessen ist,das wir ein vernünftigen Weg finden miteinander auszukommen
Gruß Peter


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 22.11.2009 13:40
(@davidol77)
Rege dabei Registriert

Hallo peter68,

deine Geschichte klingt für mich so, als hättet ihr gleich zu Beginn eine (zumindest die Kinder betreffend) vernünftige Lösung gefunden, die hier viele erst erkämpfen müssen.

Wäre es nicht möglich, auf dieser Basis das Ganze mediativ zu regeln? Besser, als den anderen schon fast zu zwingen, sich an einen Anwalt zu wenden.
Natürlich müsst ihr klare Verhältnisse schaffen, bei denen jeder weiß, woran er ist, aber ich würde das an deiner Stelle zunächst einmal im gemeinsamen Gespräch mit einer neutralen, beratenden Person versuchen.
Wenn der Kampf erstmal los geht, wird deine Ex ganz schnell heraus haben, dass sie dir mit Kindesentzug ganz gut zusetzen kann.

PS: Magt du euern Hund nicht, wenn du ihn hier als Köter bezeichnest?

David


AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2009 15:37
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo peter68

Ich finde es richtig,das du erstmal finanziell den Notbremse gezogen hast. Gut finde ich wenn
du  weiterhin finaziell unterstützen wirst was das normale Leben betrifft. 

aber wie david schon schrieb,würde ich mich erstmal an neutrale Dritte wenden,wie AWO,Caritas
und versuchen gemeinsam mit deiner EX einen gemeinsamen Konsens zu finden.

Wenn es dann garnicht geht,würde ich der EX bezüglich Klage gegen dich erstmal den Vortritt
lassen.

jenpa


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2009 18:14
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo David, hallo Jenpa,

wir waren bei einer Anwältin und haben dort ein Mediationsgespräch gehabt, die Einigung ging in allen Bereichen relativ schnell. Die ersten Woche lief es auch ganz gut (was die Kinder betrifft auch immer noch). Nur meine Frau hat irgendwie ein Problem mit Geld umzugehen. Sie bekommt alles was abgemacht war immer rechtzeitig. Nur sie kauft und kauft und ist dann der Meinung ich müßte dafür aufkommen.
Wir sind seit gestern auch wieder im Gespräch. Ich hab Ihr deutlich gemacht das ich ihr auch gar nicht mehr geben kann.
Scheinbar hat sie es eingesehen, ich vermute das Ihr da jemand hin und wieder was ins Ohr flüstert. Denn wenn wir uns allein unterhalten ist alles immer ganz einfach zu regeln.
Ich hoffe Sie erinnert sich das ich sie nie übers Ohr hauen würde.
Achso@ David, unseren Hund mag ich sehr, mensch wenn ich den in den ersten Wochen nicht gehabt hätte, wär ich gar nicht mehr vor die Tür gegegangen, bezog sich auf den Spruch Kind, Köter, Kombi...

Gruß Peter


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.11.2009 10:46
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo, meine Frau und ich leben seit 1. Oktober getrennt.

Unsere Regelung sieht folgendermaßen aus:
unsere Kinder werden von uns beiden betreut, eigentlich sind sie etwas mehr bei mir als bei ihr.
Wir haben die Lohnsteuerklassen beide auf zwei, weil ein Kind bei mir gemeldet ist und eins bei ihr.
Meine Frau will Wohngeld beantragen und benötigt den Nachweis über die Höhe meiner Zahlungen an sie.
Ich streube mich dagegen dies als Unterhalt zu bezeichnen (ich zahle ihr monatlich 400 Euro) ab 01.01.10.
Kann das für mich irgendwelche Nachteile haben, wenn ich ihr diesen Wisch ausstelle und das Wort Unterhalt verwende?

Vielen Dank für Eure Hilfe Peter


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 26.11.2009 18:04
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Peter,

Gratulacion zum Wechselmodell und der augenscheinlich friedfertigen Trennung!  :thumbup:

erzähl mal mehr.
Arbeitet ihr beide?
Wie groß ist der Gehaltsunterschied?
Wie alt sind die Kinder?

Wenn du ihr etwas bezahlen möchtest, ihr euch aber sonst im wesentlichen einig seid, habt ihr tatsächlich einen gewissen Handlungsspielraum.

Wenn eure Einkommensdifferenz relativ groß ist, hätte der Ausweis als EU steuerliche Vorteile.

Wenn du das nicht möchtest, was ich verstehen kann, könnte man das auch als KU ansehen, dem kein KU von ihr entgegensteht, da sie nicht leistungsfähig ist.

Über die Unterschiede in den Auswirkungen auf das Wohngeld kann ich dir allerdings nichts sagen.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 26.11.2009 18:32
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Beppo,

ja der Unterschied ist schon nichtnerheblichbei Steuerklasse 3 un 5 verdien ich ca. 3000 Euro netto und meine Frau bei 20 Std 700 Euro. zur Zeit zahl ich ihr 800 Euro im Monat, komme aber noch für alle Kindeskosten auf, priv Krankenversicherung, KiGa Gebühr, usw..
Ab 01.01.10 wechseln wir die Steuerkalsse in 2 und2 ! bei jedem bleibt ei Kind. Die Kinder werden nicht getrennt. Sie leben von Mo nach der Schule bis Mittwoche abend bei meiner Frau und von Mittwaoch abend bis Samstag morgen/mittag bei mir, rest Wochende im Wechsel. Wenn ich sie am Wochenende habe, bringe ich sie Montag in die Schule.
Kindergeld bekommt jeder die Hälfte. Ab 01.01. zahl ich ihr dann nur noch 400 Euro.
Die Kinder sind jetzt 5 und 7 Jahre alt.
Danke für die Gratulation zurfriedlichen Trennung, aber ich könnt echt das kotzen kriegen, wenn ich mir so die Kinder anschaue, ihr ist es einfach scheißegal, denn sie will ja wieder sie selbst sein. Also friedlich bleib ich nur wegen der Kinder sonst :gunman:.
Aber was solls, immer noch besser als wenn ich die Kinder nur jedes zweite Wochenende sehen könnte, obwol ich glaube dann hätte sie ein Problem mit Ihren vielen Terminen. Ach nowas sie ist nur drei Straßen entfernt eingezogen.
Ich wohne in meinem Elternhaus, welches wir mit nicht unerheblichenKOsten komplett umgebaut haben >200000 Euro, meine Eltern haben Wohnrecht die Hypothekendarlehen zahl ich allein.
Sollte ich vieleichteine Art Trennungsvereinbarung schreiben, die wir beide unterschreiben. Und wenn ich das Wort Unterhalt verwende,kann mir das dann bei der Scheidung zum Nachteil ausgelegt werden?
Vielen Dankfür deine Hilfe


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 26.11.2009 19:20
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

sonst :gunman:.

Untersteh dich!

Nicht weil ich die Verwendung dieses Werkzeugs in Trennungsfragen grundsätzlich ablehnen würde, sondern weil du auf einem ebenso wertvollen, wie fragilen Gut, namens Wechselmodell sitzt, welches sie, auf Empfehlung eines beliebigen Scheidungsprofiteurs jederzeit beenden kann und dann ihre Berufstätigkeit gegen vollständige Aushändigung deines Monatseinkommens eintauschen kann.
Daher empfehle ich dir deine Tonart in Richtung Moll zu trainieren und dich mit der Handhabung dieses Werkzeugs: :blumen:
vertraut zu machen. Am besten im Wechsel mit der Aushändigung einer Schachtel Drachenfutter!

Im wesentlichen sieht das ja alles schon sehr gut aus und Bedarf und Nutzen sehe ich in einer Trennungsvereinbarung eher nicht.

Der Steuerklassenwechsel ist wichtig aber ja schon eingetaktet.

Ich beneide dich!

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 26.11.2009 19:58