Hallo Forum,
dann will ich mal meine Geschichte erläutern.
Meine Ex Freundin ist Russlandsdeutsche ihre Eltern und Verwandtschaft hat mich von Anfang an nicht Akzeptiert, deswegen brach Sie damals weil Sie
unter derben Religiösen/Familieren Druck stand, den Kontakt zu ihren Eltern etc. komplett ab. Als meine Ex Freundin Schwanger wurde und wir unsere Tochter erwarteten erklärte ich ihr (heute der wahrscheinlich größte Fehler den ich gemacht habe) das auch ihre Eltern ein Anrecht haben zu Wissen das ihre Tochter ein Kind erwarte, deswegen versuchten wir den Kontakt zu ihren Eltern wieder aufzubauen was anfangs unmöglich war, weil Sie eine Sexuellen Kontakt zu mir ohne Eheschließung als Schande ansahen. Dann geschah jedoch kurz vor der Geburt ein Wunder und ihre Eltern und Verwandten überschütteten uns mit Geschenken wie Kinderwagen und Spielzeug und Kleidung. Meine Ex Freundin baute immer weiter den Kontakt zu ihren Eltern wieder auf so das ich sie nach 3 Monaten garnicht wieder erkannte. Sie redete das sie wieder ihren Glauben ausleben will (was ja auch garnicht schlimm ist, mich jedoch Wunderte weil sie mir vorher erklärte das sie dazu gedrängt wurde von ihren Eltern) auf jeden fall war sie wie Gehirngewaschen! Weil mir das alles komisch vorkam erklärte ich meiner Ex Freundin ich wolle doch schon vor der Geburt die Vaterschaft anerkennen und das gemeinsame Sorgerecht beantragen was wir dann auch taten obwohl ihre Eltern ihr davon abgeraten haben.
Und dann fing alles an..
Ende Februar 2010 als ich von der Arbeit nach Hause kam, fand ich unsere Gemeinsame Wohnung komplett leer vor! Nach kontaktieren der Polizei wurde mir angeraten sofort mit dem Jugendamt Kontakt aufzunehmen und mich beraten zu lassen. Am gleichen Abend fuhr ich dann zu ihrer Eltern hin, die ich jedoch nicht antraf sondern nur den Ehemann der ihrer Schwester, der mir erklärte ich solle mich damit abfinden das ich meine Tochter so wie meine Ex Freundin nicht mehr wieder sehen würde da ich nur der Erzeuger wäre und eh keine Rechte hätte. Am nächsten Tag nach Absprache mit dem Jugendamt die mir sagten ich solle das alleinige Sorgerecht beantragen beim Gericht im Wege der einstweiligen Anordnung da es sonst schwierig sei schnellen Kontakt wieder aufzubauen, tat ich dies mit Unterstützung meines Anwaltes den ich mir dann genommen hatte.
1. Gerichtsverhandlung
Im Mai erhielt ich dann vom Amtsgericht einen Brief das sie meine Ex Freundin ausfindig gemacht haben, sie jedoch bis zur Gerichtsverhandlung den Aufenthaltsort geheim hielten aus irgendwelchen Gründen was mich und meinen Anwalt dann sehr stutzig machte. Bei der Gerichtsverhandlung erfuhr ich dann, das meine Ex Freundin das Frauenhaus aufgesucht hat und sich dort "vor mir versteckte" weil ich sie eingesperrt,geschlagen,bedroht und Sexuell belästigt hätte, was mich aus allen Wolken fielen lies. Durch ihre Lügen die sie dem Gericht über mich erzählte die Bewiesen wurden das sie gelogen sind, beschloss das Gericht das ich meine Tochter 2 mal die Woche für jeweils 2 std besuchen kann bei ihr in der neuen Wohnung im Beisein ihrer besten Freundin (was aus heutiger Sicht, auch laut Jugendamt ein komplette Fehlentscheidung war)
Es dauerte nicht sehr lange dann bekam mein Anwalt einen Brief ihres Anwaltes, das ich wohl Betrunken zu den Besuchskontakten erscheinen würde, ich keine Interesse an meiner Tochter zeigen wurde nur Fernsehen würd, was natürlich ihre beste Freundin alles bezeugen könne. Nach mehreren Anwaltsschreiben ging dann der letzte ihres Anwaltes zum Gericht auf beantragung des alleinigen Sorgerechtes, da ich eine Gefahr für meine Tochter darstelle.
2. Gerichtsverhandlung
Vorweg kurz vor der Gerichtsverhandlung Zeigte mich ihre beste Freundin an, weil ich sie wohl Nachts anrief und im Betrunkenen Zustand massiv bedroht hätte. Was nun aber eingestellt wurde weil es total gelogen war, dies sollte aus heutiger Sicht wahrscheinlich nur dazu dienen noch einen Trumpf vor Gericht gegen mich in der Hand zu haben. Nungut das Gericht entschied weil es keine Beweise gab für ihre Anschuldigung das der Antrag auf alleiniges Sorgerecht abgewiesen wird und ich nun 1 mal die Woche in Rahmen eines begleiteten Umgangskontaktes mit Elterngesprächen (Mediation) diese Anschuldigungen überprüfen zu wollen.
Weil soweit alles gut für mich aussah und diese Anschuldigungen nicht bewiesen wurden, sagte das Jugendamt ich könnte meine Tochter am 25.12. für 5 Std mit zu mir nehmen und sie würden nun ein Bericht ans Gericht schicken das aus ihrer Sicht einen unbegleiteten Umgang nichts im Wege stehe so das ich sie dann Tageweise zu mir nehmen kann. Als meine Ex dieses erfuhr brach sie die Mediation ab und erklärte durch ihren Anwalt ich würde immer noch eine große gefahr für meine Tochter darstellen. Daraufhin rief mich das Jugendamt an und meinten ich müsse nun die 3. Gerichtsverhandlung abwarten jedoch würden sie in ihren Bericht verfassen das sie einen unbegleiteten Besuchskontakt befürworten und das die Kindesmutter die Meditation auf ihren Wunsch hin abgebrochen hat. Desweiteren so sagte man mir würde in dem Bericht stehen, das die Kindesmutter wohl versuche mir meine Tochter zu entfremden.
Ich solle mir nicht so viele Sorgen machen, ich müsse nun aber die Verhandlung abwarten.
Alles in allen heißt das nun ich sehe meine Tochter an Weihnachten nicht und ich selbst weiß einfach nicht mehr weiter... ;(
Moin Tim,
irgendwie ist dein Beitrag hier irgendwie total untergegangen.
Leider ist das einer von den Fällen, bei denen man kaum noch mit irgendwelchen Ratschlägen helfen.
Die Dinge laufen jetzt von selbst.
Der Gewaltvorwurf, auch völlig unbewiesen, ist leider immer noch ein sehr gut funktionierendes Mittel, um Väter möglichst umfassend zu beschädigen.
Da ist es immerhin schon mal gut, dass sogar das JA dir zu glauben scheint.
Die sind sonst auch eher auf Seiten der Mutter.
Bleibt mir im Moment nur, dir viel Erfolg bei den nächsten Schritten zu wünschen.
Vielleicht hat ja noch jemand etwas mehr beizutragen als ich.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Schönen guten Morgen LaDolceTim, erst mal "frohe" Weihnachten auch wenn die Umstände nicht so rosig sind 🙁
zu:
Ich solle mir nicht so viele Sorgen machen, ich müsse nun aber die Verhandlung abwarten.
Alles in allen heißt das nun ich sehe meine Tochter an Weihnachten nicht und ich selbst weiß einfach nicht mehr weiter... ;(
kann ich nur sagen, Sorgen machst du dir automatisch. Lasse dich trösten, es gibt Licht am Ende des Tunnels 😉
Es ist schwierig, nicht auszurasten und hilflos zusehen zu müssen, wie dein Kind Dir entfremdet wird. Ich sehe meine Tochter auch an diesem Weihnachtsfest nicht (das 2. in Folge!) und kämpfe ähnlich wie andere hier bereits seit Jahren um einen geregelten Umgang.
Warum unsere EX´e so ticken?! Keine Ahnung! Was in ihnen vorgeht?! Keine Ahnung! Vielleicht liegt es in den Genen und es ist irgend ein Instinkt der sie dazu bewegt alles zu tun um aus ihrer Sicht das Kind zu schützen?!
Im Moment hast du alles in die Wege geleitet, bleib am Ball und versuche, dass wenigstens das JA gelegentlich auf der Matte steht um MAMI mal auf die Finger zu schauen.
glaubt nicht dass Gerichte Recht sprechen,
glaubt aber an die Gerechtigkeit.
Hallo Tim,
ich kann mich den anderen nur anschließen. Sei tapfer, bleib dran u. gib die Hoffnung nicht auf! Ich bin dieses Weihnachten (wieder einmal) auch ohne meine Tochter. Es gibt viele, die sehr gut nachvollziehen können, wie Du Dich jetzt fühlst...vielleicht ist das ein kleiner Trost. Besuch gute Freunde, lenk Dich ab...
Mitfühlende weihnachtliche Grüsse
Michi
danke für eure antworten, sicher werde ich weiter kämpfen, nur mit welchem erfolg ist abzuwarten ;(
zu dem satz das eigentlich das JA auf der Seite der Mutter ist, da stimme ich zu jedoch hat die KM es sich mit dem JA regelrecht versaut, weil als das JA mir und der KM helfen wollte, erklärte die KM Anwaltlich das sie keine Zusammenarbeit mit dem JA haben wolle, was an sich ja eh nicht zu vermeisen ist.
Nungut ich hoffen das alles wird sich im laufe der Zeit legen, auch an alle anderen, Frohe Weihnachten und viel Kraft....
Servus Tim,
zu dem satz das eigentlich das JA auf der Seite der Mutter ist, da stimme ich zu jedoch hat die KM es sich mit dem JA regelrecht versaut, weil als das JA mir und der KM helfen wollte, erklärte die KM Anwaltlich das sie keine Zusammenarbeit mit dem JA haben wolle, was an sich ja eh nicht zu vermeisen ist.
Halte Dir bitte aber immer vor Augen, dass das JA auch in Deinem Fall ein ziemlich zahnloser Tiger ist.
Egal wer und warum es sich mit ihm versaut hat, Entscheidungen werden bei Gericht getroffen und nicht beim JA. Und ob der Richter sich an den Aussagen und Empfehlungen eines JA orientiert, entscheidet er ganz allein..
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
