kann meine ex mir e...
 
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kann meine ex mir einfach so den umgang verbieten, wo liegen meine wahren rechte

 
 cobi
(@cobi)
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hallo liebe väter,

ich habe da ein problem was mich seit mehreren monaten sehr belastet.

unzwar habe ich mit meiner ex freundin eine fast 16 monate alte tochter
die seit der trennung bei ihrer mutter lebt. die mutter jedoch will mir jetzt
bzw drohte sie es gestern wieder einmal an mir das umgangsrecht zu der kleinen zu verbieten.

zur vorgeschichte:

die KM stammt selbst aus komplizierten verhältnissen und einer scheidung bis hin zum
tod ihres vaters als sie 12 war. nachdem ich sie kennengelernt habe und von ihrer mutter
auf ihren eigenen wunsch weg geholt habe zog sie bei mir und meinen eltern ein.

meine eltern und ich waren immer für sie da und haben sie auch in allem unterstützt.

3 monate später nahmen wir auch unsere erste gemeinsame wohnung, das war ende 2010.

ende dezember stellten wir fest das wir eltern werden. ich hatte zu der zeit gerade seit
september 2010 meinen zivildienst gemacht nachdem ich auf der abendschule mein fachabitur gemacht habe.

nachdem ich erfahren habe das ich vater werde, bewarb ich mich noch in der gleichen woche durch einen tipp
in einem callcenter wo ich nach abschluss der zivildienst zeit im märz anfing. mein verdienst baute sich auf
1000€ brutto festgehalt und rest provisions basis auf, also ein zwei säulen system. hierzu sei angemerkt das
ich eigentlich vor hatte studieren zu gehen oder eine ausbildung zu machen, was für mich aber zu der zeit erstmal auser
frage stand, da ich für meine familie da sein wollte. in dieser zeit baute sich aber auch das verhätnis zwischen meiner
ex und ihrer mutter wieder auf, welche sie nahe zu manipulierte wieder zurürck zu ziehen bzw sich in der anderen stadt
(ca  30 km in der nähe meiner arbeit) eine wohnung zu nehmen. wir fingen oft deswegen an zu streiten, weil mir auch
in diesem punkt vor allem meine freunde und meine familie so leid tat mir so viel beim umzug zu helfen und wir gerade mal
4 monate in dieser wohnung gelebt haben. durch die vielen streitereien und ihren hass mir gegenüber ( sie hatte eine schwere schwangerschaft
und gab mir die schuld sie in der zeit im stich gelassen zu haben, weil ich arbeiten gegangen bin um miete zu zahlen etc..)

im april fing sie an immer öfter bei ihrer mutter zu übernachten und reichte auch aufeinmal die kündigung für unsere damals aktuelle wohnung
ein und sagte mir sie würde sich jetzt erstmal eine wohnung nehmen und weiter schauen, sie möchte erstmal dort alleine leben.

ich war sehr niedergeschlagen und enttäuscht. irgendwann raffte sich die situation wieder und sie schlug mir vor es nochmal zu versuchen
und ich könne wenn ich will mit ziehen. für mich war diese entscheidung nicht einfach, weil ich auf der einen seite sie sehr geliebt habe
und auch für mein kind da sein wollte und ihr auch helfen wollte, auf der anderen seite mir aber auch gedacht habe das es eine schweinerei
ist was sie abzieht, entschied mich aber trotzdem es zu versuchen.

in der neuen wohnung wurde wieder alles renoviert und fertig gemacht. da sie diese wohnung auf sich angemeldet hat war es fraglich
wie das laufen soll wegen der miete. ihre mutter hatte aber diese tolle idee und ging mit ihr zum amt wo diese dann erzählten, das sie
von mir getrennt sei und ein kind erwarte um sich die wohnung bezahlen zu lassen. ich schäme mich bis heute dafür das ich das auch nur
diese paar monate so mitgemacht habe. es war ein großer streitpunkt bei uns das nicht wir bzw ich die miete zahle sondern das amt, da
ich es gewohnt bin erlich zu sein und nicht solche asozialen maschen mit zu machen. auf der anderen seite konnte ich so schonmal alles
für das baby kaufen, wobei ich nicht wollte das sie auch noch antrag für eine vollausstattung stellt. es war so auch dann sicherer falls es
nicht klappen würde. als die kleine dann zuer welt kam, lief es die ersten 4 wochen gut und ich genoß die zeit während meines vaterschafts
urlaubs bei meiner familie zu sein und mich um die kleine zu kümmern. als ich jedoch wieder anfing arbeiten zu gehen kamen wieder die
vorwürfe. da ich auch viel arbeiten gegangen bin auch zwischen durch samstags war die lage immer angespannt und es interessierte sie auch
nicht das auch ich psychisch belastet bin durch die arbeit in einem call center wo 200 geschäftskunden am tag abtelefoniert werden. ich habe

oft hinhalten müssen.

da das geld immer knapper wurde (840€ netto) suchte ich mir noch einen zweitjob, was die beziehung noch erschwert hat.
die vorwürfe wurden immer größer. im dezember 2011 wurde ich dann in eine andere abteilung beföredert wo ich 1000€ mehr verdienen konnte

(netto). ich war froh darüber und habe auch in der zeit meinen unbefristeten vertrag bekommen und ihr gesagt das wir die wohnung bitte
kündigen sollen und uns endlich ein richtiges zu hause in einer normalen gegend suchen können. ich hatte zu der zeit noch große hoffnung
das unsere beziehung sich stabilisiert und die kleine ihre familie hat, für mich war der gedanke das meine tochter ein scheidungskind wird
schlimm, ich wollte das nicht. kurz darauf fanden wir eine wohnung die groß war und sogar einen kamin hatte, wo ein schöner spielplatz war
und auch gute schulen und ein guter kindergarten in der nähe lag. so naiv wie ich war unterschrieben wir beide einen vertrag der uns auf 24

monate vertraglich festhält, da der mietpreis aber so günstig war und auch die vermieter einen guten eindruck machten, liesen wir uns darauf

ein. ende mai sollte dann die schlüsselübergabe statt finden.

im vorfeld nahm ich mir auch einen größeren kredit auf um ein familien auto für uns zu kaufen (ford focus für 2000€) und neue möbel
für das neue große wohnzimmer und kleinigkeiten, schließlich sollte es auch für alle gut werden. in der zeit drehte meine ex jedoch wieder
durch und so egoistisch und undakbar sie ist, verlangte sie die trennung. tja, nun stand ich da mit einem kredit von 7000€ und neu gekauften
möbeln, einem familien auto und einer neuen wohnung in der wir noch nicht mal gewohnt haben. so blöd und naiv wie ich war und einfach nur

probiert habe mit dem herzen zu denken (da dachte mein herz wohl schneller als mein verstand).

sie verlangte von mir zu gehen, es war bereits ende april als die trennung kam. ich packte das nötigste in mein neues "familienauto"
und fuhr zurück zu meinen eltern (da wo ich bis 2010 in meinem zimmer gelebt habe). nach vielen versuchen mit den vermietern zu reden
und ihnen diese situation zu erklären kam es dazu das man das alles über einen anwalt klären musste. ich nahm all die schulden und
den stress auf mich mit der bitte das die KM sich einfach um die kleine kümmern soll. neben den anwaltskosten hatte ich noch die kosten
für die rate zu zahlen, welche dem kredit gilt für die möbel die immer noch bei ihr stehen. ja, sie hat eine voll ausgestattete wohnung
und mehr als man zum leben braucht, während ich bis heute noch bei meinen eltern wohne. selbst schuld.

zum anderen da sie einen schufa eintrag hat, der negativ ist, nahm ich damals auf meinen namen auch ein handy für sie unter vertrag (40€/m),
welches ich ebenfalls bis heute  und noch bis oktober 2013 bezahlen muss.

im großen und ganzen hat mich die geschichte mit der wohnung und dem anwalt und dem vergleich 3000€ gekostet. die möbel kosteten mich
insgesammt mit allem was jetzt bei ihr steht 5000€ und das handy monatlich 40€. zu dem zahle ich seit oktober 2011 "freiwillig" unterhalt,
da das jugendamt ja damals wissen wollte wer ich bin und wir beide dort hin kommen sollten und ich auch die vaterschaft anerkennen musste,
stellten die damals fest das ich bei dem gehalt was ich verdient habe (ca. 840€ netto, damals noch vor der beförderung) das ich nicht
unterhaltspflichtig wäre da es unter dem selbstbehalt liege. ich stellte mich dann freiwillig dazu zu zahlen und wir legten die summe von
130€ fest, welche ich auch angegeben habe, weil ich mich davor nicht drücken wollte, sollte es damals schon zur trennung kommen und die ja eh

dachten wir seien getrennt, weil ihre mutter mit ihr ja gelogen hat. april 2012 war die trennung.

meine lage derzeit:

nun schon ca 8 monate später wohne ich immer noch bei meinen eltern, die lage derzeit ist schlimm und überfordert mich sowie auch psychisch.
meine schwester ist nachdem tot ihres hundes (menschliches versagen während einer op) durchgedreht (der hund war wie ein eigenes kind für

sie, schwer nachvollziehbar). sie ist slebstständig und gab trotz dessen ihre wohnung auf und zog auf bitte meiner eltern auf grund ihre
derzeitigen verfassung ebenfalls zu uns zurück. vor kurzem hat man bei meiner schwester krebst festgetsellt.

all das passierte dieses jahr seit der trennung und es wurde von monat zu monat schlimmer. bei mir häuften sich die schulden
als nachwirkung für das weitere geld was ich mir leihen musste um die anwaltskosten und den schadensersatz von 3000€ an die vermieter
zu bezahlen.

meine firma, so stellte ich vor 2 wochen fest geht in insolvenz. seit 2 monaten bekomme ich gekürzte gehälter welche nicht mehr bei 1800€

netto liegen sondern nur noch bei 1100€ netto. ich schaffe es gerade mal so alles zu bezahlen und muss seit zwei monaten privat bei ebay
sachen von mir verkaufen um über die runden zu kommen. ... ich weiß erlich gesagt nicht mehr wie lange das noch gut gehen wird.

ich will auch nicht mein leben lang CCA bleiben.

so nun zum problem, wegen dem ich hier um eure hilfe bitte:

meine ex, die trotz all dieser sachen, all dem leid und stress und dem vielen geld
nicht dankbar sein kann, verlang von mir mehr unterstützung. heißt, ich kümmer mich ihrer meinung nach zu wenig um die kleine.
ich probiere die kleine so oft es geht zu besuchen und hole sie mind. einemal die woche für 8 - 10 std zu mir nach hause.
als das mit meiner schwester noch nicht so extrem war, hat die kleine auch bei mir übernachtet.

dieses hin und her tut einer 15 monate alten leider nicht gut. es bricht mir immer aufs neueste das herz wie sehr sie weint,
wenn ich sie bei ihrer mutter abhole und sie dann bei uns ist und dann wieder weint weil sie von ihrer oma weg muss.
wenn ich sie dann zu ihrer KM gebracht habe weint sie ebenfalls, weil ich dann gehe und schreit dann immer papa papa.
ich finde es grausam, was diese trennung alles meinem kind antut und der kleinen abnimmt.

da meine schwester aber aktuell hier noch wohnt und wir jetzt in einer drei zimmer wohnung 4 leute sind und die lage hier
extrem angespannt ist, meine eltern selbst keinen freien kopf mehr haben, sagte ich meiner ex das ich die ersten monate jetzt
die kleoine nicht über nacht nehmen kann. es gibt zu viel streit hier und das will ich ihr nicht antun. die KM zeigte für 4 tage verständnis

und fing dann mit dem terror an.

sie beleidigt mich, nennt mich einen scheiß vater, es sei ja widerlich und mich könnte eine wand ersetzen und meine eltern
würden sich auch einen scheiß für sie interessieren. es tut weh, das man sowas über menschen sagt, die alles für sie getan haben.
neuerdings droht sie mir jetzt auch des öfteren mit dem jugendamt, ich solle mein recht auf umgang einklagen, da ich sowieso
keine rechte hätte und die kleine sei sowieso besser dran ohne mich und meine eltern. und die möbel in der wohnung seien auch ihre.
das viele geld was ich für alles gezahlt habe das war nie so. ich frage mich langsam ob sie das extra mavcht oder wirklich schizophren ist

oO.

ihre mutter im übrigen ist auch kurz nach unserer trennnung weg gezogen und hilft ihr seit dem auch garnicht, ironie was.

ich hingegen war sogar nach der trennung selbst für die KM da, bin während eines wichtigen meetings gegangen um sie ins krankenhaus zu

bringen, weil es ihr schlecht ging. habe mir frei genommen als meine tochter ins krankenhaus musste und die KM müde war und bin als
einziger mann unter vielen müttern im KH über nacht geblieben um für meine tochter da zu sein. gebe mein letztes geöld oft der KM auch wenn
es nur 30 oder 50€ sind, damit sie genug für sich und die kurze zu essen hat. ich komme nach der arbeit zwischendurch zu ihr um die kleine
zu sehen und etwas mit ihr zeit zu verbringen. was soll ich bitte noch alles tun? das schlimmste ist das ich jetzt schon weiß,
das das alles was ich hier tue und zahle und bei dem vielen geld wird nur das unterhalt interessant sein, es das jugendamt einen scheiß
interessieren was ich dazu zu sagen habe. fakt ist, das ich bei meinen eltern wohne und auch keinen einfluss darauf habe was ich will.

eine eigene wohnung kann ich mir zZ nicht leisten und will bis nächstes jahr august noch alle schulden begleichen um einen neuanfang starten
zu können. an erster stelle zahle ich immer unterhalt pünktlich und auch ihr handy das sie immer erreichbar ist wegen der kleinen.

auch bewerbe ich mich derzeit bei drei fachhochschulen und um zwei ausbildungsstellen, was ja meine erstausbildung wäre.

meine frage hierbei ist, auch wenn sie mir so viel droht, ich habe als kindesvater doch genauso recht und anspruch auf regelmäßigen
umgang mit meinem kind und auch nicht eheliche eltern habe so lange es zum wohle des kindes ist gemeinsames sorgerecht, so ist es doch

zumindest seit drei jahren die regelung!?

leider habe ich bislang nicht viel ahnung, da ich so von problemen aufgefressen wurde und nicht wusste womit ich anfangen soll.
heute will ich aber wissen wo meine rechte meiner tochter gegenüber liuegen und nicht das recht das ich für alles zahlen kann und der
blöd bin, wie die meisten hier es wohl auch sind.

sie sagte ich habe auch kein recht weil meine vaterschaft nicht wirklich anerkannt sei. das standes amt hatte kurz nach ihrer geburt meine
geburtsurkunde verlangt, welche ich aber nicht mehr hatte. diese leider in new york verloren gegangen, als ich da noch lebte.

leider komme ich ursprünglich aus der ukraine und es ist einfach im moment nicht möglich eine neue zu beschaffen. dies teilte ich auch
der dort sachverständigten mit, welche mir sagte ich soll mich nach erhalt melden. aber was soll das bedeuten, welche rolle spielt eine

geburtsurkunde mit meinem recht anerkannter vater zu sein, ich bin deutscher staatsbürger, zahle regelmässig steuern und unterhalt.

zum anderen wenn ich eine ausbildung anfange oder ein studium wie sieht es da mit meiner unterhaltspflicht aus, gibt es da andere normen
und regelungen wegen selbtbehalt und der tatsache das es die erstausbildung ist.

kann ich mich absichern ohne gleich rechtlich gegen meine ex vorgehen zu müssen?

ich habe ca 8 monate mehr als 1050€ netto verdient, es aber nicht angegeben, weil ich es einfach nicht eingesehen habe das ich so viel zahle
und dann auch noch mehr unterhalt bezahlen muss. meine ex bekommt auch das volle kindergeld. ich bezahle an sie 130€+40€+60 und habe auch
die kinderwagen, viel kleidung und zwischendurch zahle ich immer noch zusätzliche sachen mit. ich weiß das alle anderen kosten nicht

interessieren, aber kann ich mich irgendwie absichern? ich habe auch meiner ex nahe gelegt das sie so langsam mal ne halbtagsstelle anfangen

soll um auch mich etwas zu entlasten, weil ich schließlich nichts von den möbeln und dem handy und allem habe was ich seit monaten bezahle.

kann sie sich nicht auch strafbar machen in dem sie mir den umgang mit meinem kind verbieten will, weil es ja auch irgendwo das wohl der
kleinen angreift, ich bin schließlich ihr vater verdammt und ich liebe meine tochter und wenn sie mich umarmt will sie auch nicht mehr los

lassen.

entschuldigt bitte diesen vielen text, ich kann leider mit keinem sonst darüber reden, bin auch erst 24 und meine ganzen freunde kennen diese
situation nicht und habe auch nicht die erfahrungen und tipps (was ich auch nicht übel nehmen kann). ich hoffe das wenn mich jemand versteht
dann werden es viele sein, die genauso eine scheiße durch machen wenn nicht noch um ecken schlimmeres =/.

und versteht mich bitte nicht falsch. ich will meiner ex egal wie sie ist zZ, nichts böses. ich denke das ich auch mit der trennung nicht

abgeschlossen habe und all das was dieses jahr passiert ist schon genug scheiße ist und es ist auch nicht einfach zwei leben zu führen wo man

zu einem single ist und mit einem haufen problemen zu kämpfen hat und im anderen teilzeitpapa ist.

ich würde einfach nur gerne langsam wissen wie ich mich verhalten soll, wie ich mich absichern kann damit auch ich nicht viele probleme mit
dem JA bekomme, damit aber auch sie mir nicht nach all dem was ich gemacht habe für sie mir so ans bein pissen kann und mir mit meienr

tochter drohen kann, die diejenige ist die am meisten darunter leiden wird.

ich hoffe ihr könnt mir helfen und bedanke mich für die aufmerksamkeit.

ich drücke allen vätern die um ihre kinder kämpfen weiterhin die nötige kraft und den erfolg.

viele liebe grüße


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 15.12.2012 17:33
(@bester-papa)
Registriert

Hallo cobi,

das ist eine menge Holz was Du hier schreibst. Ich habe nicht genau verstanden, wo Dein Kind geboren wurde? Und wo hast Du die Vaterschaft anerkannt? Wenn es im Ausland geboren wurde, solltest Du in der Tat zunächst die Geburtsurkunde besorgen und dan hier anerkennen lassen.

Gemeinsames Sorgrecht hast Di bei einem unehelichen Kind nur, wen ihr eine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben habt. Ich vermute mal, dass ist nicht der Fall, ergo müsstest Du die hie rzusammen mit der Mutter beim Jugendamt oder Notar abgeben. Will die Mutte rnicht, kannst Du die nur per Gericht einklagen.

Das Umgangsrecht kann sie Dir nicht so einfach verbieten. Macht sie es trotzde musst Du es einklagen. Allerdings wird das ohne Vaterschaftsanerkennung schwierig. Aber auchg als sozialer Vater stünde Dir "theoretisch" ein Umgang zu. Aber dies dürfteangesichts des Alters des Kindes auch sehr schwierig sein.

Ich würde auf jeden Fall erst mal die Gebursurkunde auftreiben und mich vor allem um Umgang bemühen. Diesen aus welchen gründen auch immer ausfallen zu lassen halte ich für einen schweren Fehler, der Dir später angelastet werden kann.

Gruss
BP


AntwortZitat
Geschrieben : 15.12.2012 18:13
 cobi
(@cobi)
Schon was gesagt Registriert

hallo bp,

ich danke dir für die antwort :).

nein geboren wurde sie in deutschland nrw. ich lebte damals nur paar monate in new york und bin dann vorerst zurück nach deutschland gegangen.
eine gemeinsame sorgerechtserklärung wollten wir noch unterzeichnen bis dann die probleme aufeinmal los ging und sie die trennung wollte.
jetzt sieht es so aus als würde sie mich testen und mir alle macht der welt abverlangen.

die vaterschaft habe ich damals 3 monate nach der geburt meiner tochter beim jugendamt in der stadt wo die KM mit ihr lebt unterzeichnet, in anwesenheit der KM.
zu dem zeitpunkt waren wir noch nicht getrennt. die frau von jugendamt war auch ziemlich geschockt als ich vorgeschlagen habe freiwillig unterhalt zu bezahlen.
da sie davon ausging das wir zu dem zeitpunkt getrennt waren, schlug sie sogar vor das wir uns zusammen raufen und heiraten (zum glück haben wir das nicht getan,
wer weiß was sonst noch bei rum gekommen wäre, hätte ohne geburtsurkunde aber denk ich mal eh nicht geklappt)

meine geburtsurkunde müsste ich mir aus der ukraine besorgen, dies wird aber wie gesagt sehr lange dauern, teuer werden und schwer sein überhaupt dran zu kommen. hat private gründe.

ich finde es schade das es immer so weit kommen muss das man sogar einklagen muss. sie beantwortet mir derzeit nicht mal meine frage wie es der kleinen geht.
ich werde mir das alles auch nicht lange ansehen und wohl den weg zum jugendamt antreten. an wen kann ich mich zu dieser sachlage noch alles wenden, kann man
irgendwo auch eine kostenlose beratung in anspruch nehmen? lg


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.12.2012 18:27
(@bester-papa)
Registriert

Hi Cobi,

kostenlose Beratung bekommst Du hier im Forum  🙂
Sofern Du rechtliche Schritte in Erwägung ziehst, solltest Du ohnehin zunächst zum Jugendamt, denn das wird später vom Gericht ohnehin mit einbezogen. Insofern ist es schon mal gut, dort als Erster aufzutauchen. Erhöht meiner Meinung nach die Chancen, dass sie später auf Deiner Seite sind (muss aber nicht). Aber wie gesagt: einbezogen wird das Jugendamt ohnehin.

Da Die Vaterschaft ohnehin hier in Deutschland anerkannt wurde, dürfte m.E. die Geburtsurkunde auch keine Rolle spielen.

Sofern Du aber mit der Mutter reden kannst, würde ich versuchen, zunächst ein Gespräch mit ihr zu führen. Und wenn Du Chancen siehst, sie zur Abgabe einer Sorgerechtserklärung zu bewegen, solltest Du auch das versuchen. Denn das gemeinsame Sorgerecht einzuklagen ist trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichts im Juli 2010 (ein neues Gesetzt gibt es ja noch gar nicht) schwierig, kostenintensiv, nervenaufreibend und zeitaufwändig.

In Unterhaltsfragen können Dir hier andere mehr sagen.Da bin ich nicht so der Fachmann.

Gruss

BP


AntwortZitat
Geschrieben : 15.12.2012 18:39
 cobi
(@cobi)
Schon was gesagt Registriert

ja da hast du wohl recht =/.

mit der mutter reden ist leider nicht so einfach. mal hat sie gute laune und es ist alles in ordnung und dann aufeinmal rastet sie aus.
ich verstehe diesen menschen auch langsam nicht. wir haben viel durchgemacht und natürlich ist die erziehung eines kindes nicht einfach.
heißt aber lange nicht das ich weniger stress und probleme habe, im gegenteil ich bemühe mich ja auch um das kind.

ich werde somit auch nochmal probieren das alles ausergerichtlich zu regeln. wir haben auch ausgemacht das heiligabend oder ihr geburtstag
mit uns beiden verbracht wird, damit sie wenigstens an solchen tagen uns beide hat und ihre familie um sich herum.

kann man denn auch wenn es wirklich hart auf hart kommt ein psychisches gutachten einklagen lassen, ich mein sie verhält sich wirklich
sehr sehr schizophren. sie ist auch nicht in der lage liebe zu zeigen. sie kümmert sich war gut um das kind das würde ich niemals bestreiten
aber liebe, ich glaube sie kennt dieses gefühl nicht. ist mir bis heute ein rätzel  was sie von mir wollte all die jahre. das ist aber erstmal
nur eine reine interessenes anfrge.

zum thema jugendamt, ja das man vor allem schriftlich festhalten sollte wie oft man beim JA war und warum ist denk ich mal auch schlauer.
ich habe hier in diesem forum schon des öfteren gelesen dass es einer guten taktik braucht um vor gericht erfolg zu haben, als auf
das mitgefühl des richters zu hoffen :(.

sollte ich es durch ein wunder aber schaffen das gemeinsame sorgerecht mit ihr zu unterzeichnen, stehen die karten aber auch anders was das thema vorenthalten des eigenen kindes angeht oder?
ich meine sogar das die frau beim JA damals zu mir sagte das ich die geburtsurkunde sogar brauche um das gemeinsame sorgerecht unterzeichnen zu können.

aber auch da habe ich schon des öftere mitbekommen das das JA manchmal garnicht weiß was richtig oder falsch ist ....

welches JA sollte ich denn dann in dem fall am besten aufsuchen? das in meiner stadt oder in der wo die kleine angemeldet ist?
nimmt das JA den generell wenn man sich da vorstellt und anfragt für die beratung geld?

beste grüße,

cobi


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.12.2012 18:50
(@bester-papa)
Registriert

Also wenn es noch sowas wie eine Gesprächsbereitschaft seitens der Mutte rgibt, würde ich es wirklich aussergerichtlich versuchen. Auch wenn sie dabei manchmal ausrastet.

Alles was Du jetzt an Umgang, Arztbesuchen, Kigabesuchen etc gemeinsam mit der Mutter hinbekommst, spielt Dir in einem späteren Gerichtsverfahren in die Karten.

Beginnst Du jetzt eine Umgangsklage, kann es sein, dass in einem späteren Sorgrechtsverfahren Deine Chancen auf Null sinken, denn dann sagt das Gericht: "Was wollen Sie mit gemeinsamem Sorgerecht, wenn Sie sich nicht einmal in Sachen Umgang einigen können". Ist leider so.

Ein psychologisches Gutachten kann nur vom Gericht in Auftrag gegeben werden und das würde ich auch überhaupt nicht erwähnen, denn das kann die KM auch als Kriegserklärung empfinden.

Also: Hab starke Nerven, stelle die Ohren auch Durchzug und bemühe Dich aussergerichtlich um so viel Umgang und gemeinsame Entscheidungen wie möglich. Erst in einer 2. oder 3. Phase würde ich an gerichtliche Schritte denken.

Also in der Reihenfolge:

1. Gespräche mit der KM suchen
2. Dann erst Jugendamt (am besten gemeinsam) oder gleich zur Erziehungsberatung
3. Erst ganz zum Schluss zum Gericht

Gruss
BP


AntwortZitat
Geschrieben : 15.12.2012 19:03
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin cobi,

kann man denn auch wenn es wirklich hart auf hart kommt ein psychisches gutachten einklagen lassen, ich mein sie verhält sich wirklich
sehr sehr schizophren.

kurz und knapp: Nein, das kann man (glücklicherweise) nicht. Auch wenn im Rahmen hochstrittiger Trennungen zahlreiche Menschen der Überzeugung sind, ihr(e) Ex habe einen an der Waffel, sei paranoid oder schizophren, Alkoholiker, Gewalttäter, pädophil oder sonstwas.
Macht Dir einfach klar: Du als Ex-Partner bist der Mensch auf der Erde, der das am wenigsten objektive Urteil über Deine Ex-Partnerin fällen kann. Und: Du machst Dich nicht besser, indem Du andere schlecht machst.

sie ist auch nicht in der lage liebe zu zeigen. sie kümmert sich war gut um das kind das würde ich niemals bestreiten
aber liebe, ich glaube sie kennt dieses gefühl nicht. ist mir bis heute ein rätzel  was sie von mir wollte all die jahre.

da liegt der Hase im Pfeffer: Dass Menschen Eltern werden, bevor sie wissen, wie der andere im Alltag ist und ob sie es überhaupt ein oder zwei Jahre miteinander aushalten. Aber das ist heute Theorie; das Kind ist auf der Welt. Also müsst Ihr als Eltern jetzt das Beste daraus machen; sonst entscheiden das andere für Euch.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.12.2012 19:11
 cobi
(@cobi)
Schon was gesagt Registriert

das klingt vernünftig, danke für deinen rat.

sowas hab ich auf jeden fall gebraucht um überhaupt mal eine übersicht aufzubauen :).

du sagtest ja das alles was ich mit der mutter zusammen mache vor allem auch zB arztbesuche spielt mir später ggf in die karten. als die kleine zB im krankenhaus geschlafen hat musste ich mir einen krankenschein geben lassen.
ich war in dem zeitraum mit der kleinen und der mutter nach der trennung bereits 5 mal beim arzt. letzte woche samstag auch einmal. muss ich mir da handschriftlich was sichern oder reicht es wenn ich dort unterschreibe.
letzten samtag wollten die nämlich auch von mir eine unterschrift wobei die kleine nicht über mich versichert ist.

es war auch im gespräch die kleine auf meine krankenversicherung zu nehmen, wäre das schlauer? wird das kind automatisch in die steuern mit einbezogen nach der geburt und anerkennung der vaterschaft?
ich frage aus dem grund, weil in meiner gehaltsabrechnung unter Kind "1" steht.

ich würde natürlich gerne so viel umgang wie möglich auch dokumentiert halten. was wäre da der beste ansatz?

@brille007

nein so ist das an erster stelle auch nicht gemeint, natürlich betrachtet man alles in einer folge objektiv. ich habe auch wie ich bereits geschrieben habe nicht vor ihr böses anzutun.
ich will all das nicht. ich will einfach für meine tochter da sein und sie auch bei mir haben können. nicht umsonst habe ich all das mitgemacht und nicht umsonst schreibe und bitte ich hier um rat.
mich interessiert es einfach nur zu wissen ob es solche schritte auch bereits gegeben hat. wie gesagt sie stammt aus sehr komplexen und schwierigen verhältnissen.

@martin klar, mir war von anfang an verständlich das es nun verantwortung tragen heißt, als ich erfahren habe das sie schwanger ist. dafür auch sofort die bewerbung im call center
und das große hin und her. aber mehr machen als sich bemühen und sich den arsch aufzureißen kann man leider nicht. im gegenteil, egal wieviel ich für sie getan habe und egal
wieviel ich mich um das kind bemühe. ich bleibe trozdem ein fauler vater der durch eine wand ersetzt werden kann. thats life 🙂

beste grüße

lg


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.12.2012 19:18
(@bester-papa)
Registriert

Also von Den Arztbesuchen würde ich mir so viel schriftlich bescheinigen lassen wie möglich.
Zudem würde ich eine Liste führen, wo Du wann mit dem Kind warst incl. der Umgänge (von..bis)

So habe ich das auch gemacht und mache das bis heute.

Denn Du musst davon ausgehen, dass die KM in einem späteren Gerichtsverfahren ALLES abstreitet.

Bei mir hat zwar das Gericht keine Nachweise der Arztbesuche verlangt, aber es macht sehr wohl Eindruck, wenn KM alles abstreitet und Du ab und zu ein Dokument hervorziehst.

Auch macht es schon Eindruck, wenn Du sagen kannst, wann Du wo überall Umgang hattest. Das überprüft zwar niemand, aber macht Dich auf jeden Fall glaubwürdiger, da die KM dies später sicher nicht mehr kann.

Es spricht nichts dagegen, Dein Kind in Deiner Krankenkasse in die Familienversicherung mit aufzunehmen. Sofern gesetzlich, kostet Dich das auch nichts. Ebenso solltest Du es in Deiner Steuereklärung mit aufnehmen (da kann aber wiederum die Geburtsurkunde erforderlich sein). Ob die auch nur Deine Vaterschaftsanerkennung anerkennen, musst Du mit denen mal klären.

Zu Deiner vorherigen Frage:

Das gemeinsame Sorgerecht verbessert Deine Chancen auf Umgang nicht, da beide Dinge nichts miteinander zu tun haben.

Du hast folgendes Dilemma, wenn die Mutter völlig den Umgang blockiert:

1) Beginnst Du als erstes eine Umgangsklage, verringerst Du Deine Chancen auf das spätere gemeinsame Sorgerecht (GSR) (weil ihr euch nicht einigen könnt)

2) Beginnst Du als erstes eine Sorgerechtsklage, wird sie ziemlich erfolgslos ein, wenn Du kaum bis keinen Umgang hast.

Damit dreht sich der Hund im Kreis bei dem Versuch seinen Schwanz zu fangen.

Das kannst Du nur durchbrechen, indem Du Gespräche mit der KM suchst und so viel Umgang wie möglich hinbekommst. Erst ganz viel später würde ich dann über ein Sorgerechtsverfahren nachdenken.

Und um auch die Fage zu beantworten:
Zuständig ist das Jugendamt, wo Dein Kind wohnt. Beratungen sind kostenlos. Das gilt auch für einige Erziehungsberatungsstellen.

Gruss
BP


AntwortZitat
Geschrieben : 15.12.2012 19:44
 cobi
(@cobi)
Schon was gesagt Registriert

super, das hilft mir auf jeden fall weiter :).

ich danke dir erstmal für die mühe und hoffe das alles soweit gut geht!

ich wünsche erstmal einen schönen samstag abend.

viele grüße,

cobi


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 15.12.2012 21:50