Hallo zusammen,
im Thread Sorgerecht hatte ich ja meine Geschichte in groben Zügen schon dargestellt und habe auch etliche Rückmeldungen bekommen. Danke !
Nun allerdings ist heute etwas passiert, was dem Faß den Boden durchschlägt.
Ich hatte einen "Zwangstermin" beim JA, und zwar beim Amtspfleger. Mein Sohn ist zur Zeit bei seinem Vater und Ende Januar ist Gerichtstermin wegen Sorgerecht. Betreuter Umgang wird seit sechs Wochen von KV und JA ausgesetzt und der Amtspfleger machte eine Fortsetzung des Kontaktes mit meinem Sohn von einen persönlichen Gespräch abhängig.
Bin gut gewappnet mit Zeuge und Notizblock zum Mitschreiben dorthin. Denn ich wußte, daß man mir sowieso wieder nur den Rost runter machen wird, diesmal mit Kritik wie der Betreute Umgang läuft.
Der Hammer kam zum Schluß - wir waren schon fast am gehen ...
Amtspfleger: Ich habe noch eine Information für Sie: Frau ... wird nicht mehr ihre Sachberarbeiterin sein, denn sie fühlt sich nach Aussagen, die ich angeblich ihr gegenüber vor Weihnachten getätigt hätte, von mir bedroht und hat aus Angst vor den Konsequenzen ihren dienstlichen Auftrag zurückgegeben an den Arbeitgeber. Ich soll z.B. gesagt haben: "Sie sind meine größte Feindin und ich werde Sie ...." Man könne dies zwar nicht 100%ig belegen, aber man werde dazu im Gerichtstermin Stellung nehmen.
Diese SB hat m.E. viele Fehler gemacht hat und hat den Konflikt zwischen KV und mir so richtig angeheizt. Daher verwundert es mich nicht, daß man sie vor dem Gerichtstermin raus nimmt. Aber daß das jetzt noch als Dolchstoß gegen mich gesetzt wird, finde ich heftig, da mir damit Gewalt unterstellt wird. 😡
Tatsache ist, daß ich seit Monaten überhaupt keinen Kontakt zu dieser SB mehr habe und auch zuvor niemals solche Aussagen gemacht habe.
Frage an Euch: Habt Ihr sowas mit dem JA auch schon erlebt ? Und wie würdet Ihr damit umgehen ?
Danke + Gruß
xyz
so wie du das beschreibst kommt mir das sehr bekannt vor, mir wurden auch aussagen unterstellt, die ich nie getroffen hatte.
ich hab für meine person den kontakt komplett mit diesem unkompetenten JA abgebrochen.
hab von beschwerde bis über anwalt nichts erreicht gegen DIE.
traurig sowas aber meiner meinung nach hat man keine chance und das weiß diese "einrichtung" wohl auch.
ich arbeite nur noch mit dem JA in meinem landkreis zusammen, die setzen sich dann mit dem anderen JA des landkreises wo mein sohn gemeldet ist in verbindung.
ich finde dies ist eine sehr nette geste meines JA, danke dafür!
es läuft nun etwas besser.
Hallo Bogdaddy,
oh - doch noch eine Antwort auf meine Frage ..... 🙂
Gut zu wissen, daß man sich vermutlich in guter Gesellschaft befindet mit dieser Art.
Nachdem ich nun - erst mal - kein SR mehr habe, sondern der KV, Umgangsboykott naürlich inbegriffen, hat sich mit einem anderen SB beim JA für mich nun doch eine Tür ein wenig geöffnet. Dieser erkennt die Entfremdungsstrategie mittels Umgangsboykott des KV und versucht dem entgegen zu wirken, wobei er ja erst mal nicht viel tun kann, da er momentan ja nur in beratender Funktion tätig sein kann.
Beschwerde gegen den Beschluss des AG mit neuem Anwalt ist eingelegt, OLG-Termin vermutlich im Mai/Juni. Muß den Kontakt mit dem Kind irgendwie halten, sonst brauche ich beim OLG wegen Kontinuitätsprinzip gar nicht mehr antreten.
Gruß, xyz
