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Ich Brauche Hilfe

 
(@herrtaschenbier)
Schon was gesagt Registriert

Hallo ,
Ich bin ein Vater einer 7 Jährigen Tochter ,die mutter ist vor vielen Jahren ausgezogen und nun möchte meine tochter zu Ihrer Mutter ziehen diese machte im Rahmen der Scheidung ein zweites verfahren draus und somit wurde die Maschinerie in Gang gesetzt das jugendamt ist auf der seite meiner Ex und hhört gar nicht auf meine Argumente ich möchte einmal mit jemanden sprechen der in einer Ähnlichen situation war wie ich heute den natürlich ist die geschichte Komplexer als ich sie hier schildere ,aber ich kann hier nicht die über 100 seiten unserer streit korespondenz wiedergeben ....
ICh danke im Vorraus


Ich habe Angst vor der Entscheidung

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 24.07.2004 17:20
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo,

ein Gespräch hier im Forum können wir alle dir anbieten, auch wenn viele nicht in deiner Problemstellung leben.

Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du ein paar Infos noch rüber gibst. Mich würde z.B. interessieren, wann genau (Alter des Kindes) die KM auszog, wie der Umgang danach lief und wie weit sie jetzt von euch entfernt wohnt. Welche Motivation hat das Kind, dass es zur KM wechseln möchte? Wie ist das SR geregelt ?

ich ahne schon, dass die Scheidung nicht so ganz einwandfrei lief. Bei all dem darfst du niemals vergessen: Es geht um das Kind. Wie ihr Erwachsenen miteinander umgeht ist dabei völlig ohne Belang.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 24.07.2004 17:45
(@herrtaschenbier)
Schon was gesagt Registriert

hallo ,
danke für die schnelle antwort meine frau zog ende 2000 aus da war meine tochter 4 jahre alt der konntakt blieb freundschaftlich wenn auch nach ihren regeln da sie eine psychiche erkrankung hatte und erst gerade wieder ins berufsleben gefunden hatte .letztes jahr habe ich die scheidung eingereicht und sie fand das nicht gut ,es ging noch eine konflicktsituation vorraus daraufhin haben wir ein nur 14 tägiges umgangsrecht vereinbart ,anfang des jahres lernte ich eine neue frau kennen und lieben und meine tochter fing kurz darauf an sie wolle bei ihrer mutter leben die machte dann aus dem scheidungsverfahren einen sorgerechtsstreit meine tochter bleibt bei ihrer meinung aber sie ist manipuliert was man auch merkt das jugendamt interesiert dies aber nicht sie sind pro mutter und argumentieren auch so meine tochter macht nicht den geringsten unglücklichen eindruck bei mir und den wunsch kann sie auch nicht bennenen .jetzt möchte das jugendamt das ich meine tochter ab dem 16 august zum probewohnen zur mutter gebe es gab aber noch kein vorhergehendes gespräch ! mein anwalt rät mir ab da er der meinung ist das das kind trotz des wunsches bei mir leben sollte da ich die gesammte organisation des sozialen lebens meiner tochter bisher hatte und meine noch ehefrau müsste sich beruflich einschränken (was auch ihr wunsch ist ) um sich um das kind zu kümmern .ich weiß nicht mehr was ich tun soll soll ich dem wunsch des kindes einfach nachgeben obwohl ich darin keine zukunft sehe den das kind wird sehr viele soziale konntakte verlieren da die mutter kein auto fährt und die psychiche erkrankung meiner noch ehefrau kann immer wieder auftretten .......oder soll ich auf meinen anwalt höhren und den richter entscheiden lassen was für mein kind am besten ist .......was soll ich tun wie finde ich die antwort darauf ..............


Ich habe Angst vor der Entscheidung

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.07.2004 18:23
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Knifflig,

das JA gegen sich zu haben, vor allem die KM-lastig sind, kommt erschwerend hinzu.

Wenn du dem Probewohnen zustimmst, kann dies als Zugeständnis gewertet werden und du etablierst damit etwas, was u.U. nicht dem Kindeswohl entspricht. Ferner gibst du damit zu, dass die KM sehr wohl in der Lage ist, sich um das Kind zu kümmern.

Deine Tochter steht im Konflikt und bedingt im übergangsweisen Verlust der Mutter fällt sie einem alten und vermissten Gefühl sowie der Schönmalerei anheim. Dieses manifestiert sich im Wunsch, bei ihr zu sein. Dass sie damit dich nicht mehr täglich bei sich hat, realisiert sie nicht. Dafür ist sie auch zu jung.

Anscheinend ist das Verhältnis zwischen deiner Tochter und deiner LG nicht ganz optimal. Vielleicht könnt ihr daran noch feilen.

Ich verstehe es so, dass schon ein Sorgerechtsverfahren bzw. Antrag auf Übertragung des ABR auf die KM vorliegt. Der Weg für dich führt nach meiner Meinung nur über ein Erziehungsbefähigungsgutachten über die KM. Mach dich hierzu kundig, welche Gerichtsgutachter zum Krankheitsbild deiner Frau es in der Nähe zum Gerichtsort gibt und schlage diese über deinen RA dem Gericht vor. Guck auch unter gwg-gutachten.de nach, ob der Gutachter/die Gutachterin negativ bekannt ist, ggf. im Forum nachfragen.

Wenn du die Hände vor dem Bauch faltest und darauf wartest, dass irgendein Großmogul seine Meinung Preis gibt, läufst du in ein nicht steuerbares und damit im Nachhinein nur noch hinnehmbares Ergebnis. Du musst aktiv werden, deine Sorgen und Ängste kommunizieren und aktiv dich für das Ziel einsetzen, um das es geht: Das Wohlergehen deines Kindes.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 24.07.2004 18:55