dadurch will er mir durch die Blume sagen, dass ich mich lieber nicht von ihm trennen soll, da er keinen Unterhalt zahlen kann/will/wird. "Greif mal einem nackten Mann in die Tasche."
Ich kenne natürlich die Einkommenssituation nicht, aber mit drei kleinen Kindern, und noch Unterhalt für Dich, glaube ich kaum, dass da mehr wie der Regelsatz ALG II bei herauskommt. Du selber hast seit 10 Jahren nicht mehr gearbeitet ... Also wirst Du auch nicht (zumindest am Anfang) soviel verdienen, dass Du über den Regelsatz kommst ...
Es ist also vielleicht völlig egal, was er macht ...!?
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hi Lana,
Hallo ihr Lieben,
ich habe den Anwaltstermin gemacht und danach meinen Mann gefragt, ob er mitkommen möchte. Und er hat ja gesagt. Ich glaube, er möchte die Trennung genau so, hat es aber bisher nicht ausgesprochen. [...]
LG Lana
Für den Fall (und davon ausgehend), dass die Entscheidung zur Trennung und Scheidung gefallen ist:
Bitte achte darauf, daß der Anwalt nur dem Auftraggeber (=Mandant) verpflichtet ist. Es gibt keine gemeinsame Vertretung von Euch Beiden durch EINEN Anwalt.
Gruß Kakadu59
"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
Hallo,
vielleicht solltet ihr statt zum Anwalt zum Mediator gehen. Nur so als Anregung, weil wir das damals gemacht hatten. Unser Mediator war gleichzeitig Fachanwalt für Familienrecht.
Der hat unsere Vorstellungen (von Kinder bis Finanzen) aufgenommen, aufgeschrieben und zwischen und mit uns moderiert. Ergebnisse (Kompromisse) wurden von ihm aufgeschrieben und von uns unterschrieben. Auch wenn das im Zweifel nicht unbedingt rechtlich bindend gewesen wäre hat es uns als Basis gedient und geholfen, die erste schwierige Zeit und dann die nächsten Jahre (gut) miteinander auszukommen. Wir haben uns aber beide dran gehalten. Später haben wir über Veränderungen gesprochen und konnten die ohne Mediator oder Anwalt selbst umsetzen. Bezahlt haben wir den Mediator jeder hälftig. Wir kamen mit wenigen Stunden (ich meine so 4 bis 6, ist 15 Jahre her) aus.
Ansonsten, bei Deinem Vorhaben, wäre Dein Anwalt auch Dein Anwalt und nicht neutral (ah, Kakadu hat auch diesen Hinweis gegeben)
neuezeit
So ist das Leben
Hallo Lana
Die ersten wichtigen Schritte hast Du ja schon gemacht in dem Du Dir hier im Forum Rat gesucht hast und Dich mal austauschen kannst. Bezüglich der Erpressung durch die Blume von Deinem Mann, kann ich nur sagen das das für Ihn nicht so einfach wird. Ich weiß nicht ob es immer noch so ist, aber vielleicht wissen das die Fachleute hier, habe ich vor einigen Jahren gehört, das Du über das Gericht ein Verwertungsverbot der privaten Renten und Lebensversicherung beantragen kannst.
LG der Frosch
Moin,
ich weiß nicht wie es den anderen geht ... aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass hier nicht alles stimmt, was berichtet wurde.
Ich habe einen Troll-Gedanken!
Wie geht es Euch?
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo ihr,
nein, ich bin kein Fake.
Ich erzähle euch kurz, wie es weitergegangen ist. Ich hatte ja einen Termin beim Anwalt gemacht und ihn da mitgenommen. Vorher habe ich ihm mehrmals gesagt, dass ich mich trennen möchte, als er mich fragte, was der "Quatsch" mit dem Anwalt jetzt sei. Daraufhin erntete ich Wut und Schimpfwörter. Beim Anwalt dann tat er total überrascht, rastete komplett aus und verließ das Gespräch nach 3-5 Minuten wutschnaubend.
Dann schrieb er meinen Eltern eine E-Mail und versuchte, sie gegen mich aufzuhetzen. Aber meine Eltern waren sehr schlau und durchschauten das.
Er brüllte und schrie mich zu Hause an, dass man nicht aus Jux und Dollerei heiratet und eine Trennung nicht ansatzweise zur Diskussion stünde. Daraufhin folgte emotionale Erpressung und Psychoterror vom Feinsten, auch in Gegenwart der Kinder. Auf anwaltlichen Rat nahm ich die Kinder dann über Ostern spontan zu meinen Eltern und schrieb ihm, dass wir am Dienstag nach Ostern wieder zu Hause sein werden. Er tobte, ich hätte Kindesentzug betrieben und drohte mir mit Gefängnis. Dann reiste er mir 250 km hinterher und brüllte rum.
Zu Hause beruhigte er sich dann wieder und ignorierte meinen Trennungswunsch komplett. Er tat so, als wäre alles wie immer. Ich traute mich das Thema auch gar nicht mehr anzusprechen, um den Kindern und mir seine Tobsuchtsanfälle zu ersparen. Laut Anwalt geben wir ihm 2-3 Wochen Zeit zu realisieren, dass es aus ist.
Nun ist es heute so gekommen, dass er (wieder mal) mit körperlicher und psychischer Gewalt unsere große Tochter zur Kirche zwang. Es tat mir in der Seele weh, sie so zu sehen. Er packte sie und zog sie über den Boden.
Ein Nachbar hat es mitbekommen und ich habe kurze Zeit darauf die Polizei gerufen. Diese nahmen eine Anzeige "Nötigung" auf und halfen mir mit Rat und Tat. War wirklich so super!!!
Als er wieder kam, erzählte ich von der Polizei, die hier war und er nahm mir Auto- und Briefkastenschlüssel weg und ist seit heute Mittag verschwunden.
Ich habe ihm Bettwäsche, sein Handy und Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierer in einen Korb vor die Wohnung gestellt. Vielleicht holt er sich die Sachen und geht wieder. Er hat ja ein Sofa in seinem Büro im Haus gegenüber, mit Kühlschrank, WC, Waschbecken und Co. Wenn nicht, lass ich ihn wieder rein.
LG Lana
Wenn nicht, lass ich ihn wieder rein.
Ja genau, lass ihn nur wieder rein, damit er wieder rumschreit, die Kinder und Dich misshandelt. Aber vielleicht tut es ihm ja leid und er bittet Dich, bei ihm zu bleiben. Dann solltest Du ihm aber auf jeden Fall verzeihen. Vielleicht ändert er sich ja tatsächlich...
Echt, wenn ich sowas lese, dann fällt mir nichts mehr ein. "wieder einmal körperliche Gewalt angewendet". Wie gleichgültig kann man als Mutter sein, um so etwas zuzulassen.
Aber er wird sich ja bestimmt ändern, wenn er wieder kommt, ganz bestimmt...
Guten Morgen Celine,
eigentlich wollte ich ihn nicht reinlassen. Er kam natürlich wieder. Aber er steht genau so im Mietvertrag wie ich auch. Würde ich mich nicht strafbar machen?
Ich habe ihn um meinen Briefkastenschlüssel gebeten und er schnauzte mich an: "Das ist nicht DEIN Briefkastenschlüssel, dass ist meiner, genauso, wie hier alles MIR gehört, denn ich hab alles erwirtschaftet!" Ich hab mir dann einfach, als er im Wohnzimmer war, meinen Briefkastenschlüssel wieder von seinem an meinen Schlüsselbund gehängt.
Dann brüllte er rum und beschimpfte mich. Ich sagte ihm darauf ganz ruhig: "Ich zögere nicht, sofort nochmal die Polizei zu rufen, wenn ich den Eindruck habe, dass ich sie brauche." Dabei hatte ich das Festnetztelefon in der Hand. Er entriss es mir wutschnaubend und lief aus der Wohnung auf die Straße. Nach 2 Min. kam er wieder und knallte das Telefon auf die Kommode an der Tür.
LG Lana
Hallo Lana1980
Es ist eine schlimme Situation in der Du Dich befindest. Dein Mann sagt er hat alles erwirtschaftet, das mag ja mal sein ist aber auch nicht so wichtig. Schlimmer ist das er gegen Dich und die Kinder gewalttätig ist ( auch wenn es nur psychisch sein sollte). Ich kann Dir nur aus der Erfahrung aller die solches schon erlebt haben, das sich dieses Verhalten nie ändert. Da Du auch schon die Polizei hast rufen müssen, würde ich Dir empfehlen Deinen Mann über die Polizei für 10 Tage der Wohnung verweisen zu lassen. In dieser Zeit kannst Du Die überlegen wie es weiter gehen soll, ( wobei ich aus eigener Erfahrung sage: Lieber ein Ende mit Schrecken, wie ein Schrecken ohne Ende) Solltest Du Dich für ein Ende entscheiden, stelle einen Eilantrag bei Gericht über die Zuweisung der Ehelichen Wohnung an Dich und die Kinder, so das Dein Mann sich eine andere Wohnung suchen muss.
LG der Frosch
Moin Lana,
Google mal nach "Gewaltschutzgesetz wohungszuweisung".
Dort findest Du im Prinzip alle Informationen auf die "der Frosch" in seinem Beitrag soweit schon verwiesen hat.
Ich würde empfehlen den Antrag durch einen Anwalt formulieren zu lassen, damit das nicht im ersten Anlauf möglicherweise schief geht wegen irgendwelchen formalen Fehlern.
Hallo Lana,
Du solltest jetzt schnell handeln. Die Kinder und Du, Ihr müsst Euch schleunigst vor ihm in Sicherheit bringen.
Zum Gewaltschutzgesetz haben meine beiden Vorschreiber schon etwas geschrieben. Wenn Du es alleine nicht durchziehen kannst, hol Dir Hilfe, z. B. hier:
https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/haeusliche-gewalt.html
Und nein, Gewalt fängt nicht erst dann an, wenn er Dich schlägt. Die Drohungen, Einschüchterungen, Demütigungen, die er Dir antut, s i n d Gewalt. Lies Dir dazu gerne auch die Infos der Polizei durch.
https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/
Ein Wohnungszuweisung geschieht nicht mal so eben.
Meine Ex wollte es auch mal versuchen, weil ich mich vor den Kindern mit ihr streite. Unser Mediator ist aber glücklicherweise eingelenkt und hat ihr klar gemacht, dass die wenigsten Trennungen ohne Streit ablaufen und ein Streit halt auch mal emotional ist. Es ist schwer zu beurteilen, wie das bei euch ist, denn alle kriegen nur deine Sicht. Klar gehen persönliche Beleidigungen und Abwertungen nicht, aber ohne wirklich dabei gewesen zu sein kann man das nie beurteilen. Was aber klar ist: eine Wohnungszuweisung wird den Konflikt noch befeuern, überleg, ob du nicht einen anderen Weg findest.
Dabei solltest du auch prüfen, wo dein eigenes Verhalten unangemessen ist. Du hast bspw. die Kinder einfach über Ostern mitgenommen? Meine Ex hat die auch einfach mal eingepackt und war entgegen von Absprachen nicht zu Hause, wenn ich aus der Arbeit kam. Mir wurde dann von unserem Mediator dazu geraten das beim Familiengericht anzuzeigen. Habe ich nicht gemacht, aber sowas geht einfach nicht. Du kannst ihm die Kinder nicht einfach ohne triftigen Grund entziehen. Gibt es wirklich einen Grund, such dir eine neutrale Stelle, die das wirklich beurteilen kann, die helfen dir dann. Aber du bist nicht neutral, das kannst du ja auch gar nicht sein.
Weiter sagst du: "die Kinder werden ihren Vater vermissen". Das zeigt doch irgendwie, dass du schon mir dem Szenario "Kinder bleiben bei Mutter planst". Wenn man sowas auch noch unterschwellig an den anderen weitergibt, schürt das Ängste. Wieso denkst du nicht mal darüber nach, dass ihr beide gleichberechtigte Eltern bleiben könntet. Wenn du ihm das vermitteln könntest, würde das wohl auch deeskalieren.
Grundlegend sind beide Schuld, wenn es zu Streit kommt. Du denkst, dass sein Verhalten gar nicht geht, wenn er etwas knallt oder laut wird. Aber wie bewertest du dein Verhalten ihn aus EURER Wohnung zu weisen und ihm seine Kinder über Ostern zu entziehen?
Unser Mediator hat uns dazu geraten uns schnellst möglich räumlich zu trennen und dann wegen der Kinder zu reden. Heute haben wir ein Wechselmodell, feiern Geburtstage der Kinder zusammen und gehen auch zusammen zum Elternsprechtag. Ich muss zwar oft die Zähne zusammen beißen, nachdem was bei uns alles passiert ist, aber ich kann dir nur sagen, dass es besser wird. Das gemeinsame Leben verschärft den Konflikt und mittlerweile sieht meine Ex auch, dass sie vielerorts provokant gehandelt hat ohne es zu merken und so zum Konflikt beigetragen hat. Vielleicht hilft auch dir der Rat, dass ihr euch schnell trennt. Such vielleicht auch nach einem Mediator, statt nach einem Anwalt. Anwälte tragen zur Eskalation bei, ich mag diesem Berufsstand nicht. Der kann euch bei einer gemeinsamen Lösung helfen und er zeigt beiden auf, was geht und was nicht geht. Denn ihr müsst dringend euren Konflikt beenden, damit die Kinder nicht darunter leiden.
Wahrscheinlich kriege ich für diesen Post eins drüber, aber ich will eigentlich nur sagen, dass in den meisten Konflikten beide dazu beitragen, Frauen sind zwar meistens ruhiger als Männer, dafür manchmal aber auch anders "nicht ok", siehe das Beispiel "Kinder über Ostern" mitgenommen. Man sollte nicht vorschnell urteilen, wenn man nur den einen Teil der Geschichte kennt.
Und nein, Gewalt fängt nicht erst dann an, wenn er Dich schlägt. Die Drohungen, Einschüchterungen, Demütigungen, die er Dir antut, s i n d Gewalt. Lies Dir dazu gerne auch die Infos der Polizei durch.
Dann kann ich Dir sofort 10 Frauen benennen, die innerhalb von 5 Minuten von ihrer Familie getrennt werden müssen ...
Nicht explizit in diesem Fall, aber generell sollte man vorsichtig sein, aus einem normalen Konflikt einen Gewaltvorwurf zu stricken. Denn genau diese Denkweise führt dazu, dass Frauen die tatsächlich um Hilfe bitten, nicht mehr ernst genommen werden.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Dann kann ich Dir sofort 10 Frauen benennen, die innerhalb von 5 Minuten von ihrer Familie getrennt werden müssen ...
Ach, spar Dir doch Deine ewiggleichen whataboutismen.
Wenn Kasper eine andere Definition von häuslicher Gewalt hat als unsere Exekutive, sollte er vielleicht seinen sozialen Kompass etwas nachjustieren.
@Lana: Falls Du das nicht alleine durchstehen kannst, such Dir unbedingt Hilfe. Da er Dich gesellschaftlich wohl sehr erfolgreich isoliert hat, suche Unterstützung in der nachstliegenden Frauengruppe.
Und nein - nicht Du eskalierst den Konflikt, indem Du Dir Hilfe holst, sondern Dein Mann. Du bist ohnehin sehr stark in der typischen Haltung eines Opfers gefangen. Du nimmst ihn, wo es geht, in Schutz "seine Ex wird ihn provoziert haben" "die Mädels sahen auch schon aus wie 18" "er kann so charmant sein und spielt so schön mit den Kindern'...
Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis Du Dich mental soweit von ihm lösen kannst, dass Du ihn wirklich klar siehst. Aber das ist ganz typisch für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt sind.
Wichtig ist jetzt, dass Du schnell handelt, schon für Deine Kinder. Denn je länger Du sie in dieser Situation lässt, desto mehr Schaden nehmen sie.
War klar, dass ich die Grundsatzdiskussion lostrete, aber ich denke bei einem Einwand wird auch Celine nicht widersprechen können:
Es sind nicht "deine Kinder", da müsste stehen "eure Kinder". Frauen neigen oft dazu zu vergessen, dass die Kinder nicht im Privatbesitz der Mutter stehen, sondern zwei Elternteile haben, die sich gleichberechtigt um sie kümmern sollten.
Zitat:
"Häusliche Gewalt hat vielfältige Erscheinungsformen. Sie reichen von subtilen Formen der Gewaltausübung durch Verhaltensweisen, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Geschädigten/des Geschädigten ignorieren, über Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen, Bedrohung sowie psychischen, physischen und sexuellen Misshandlungen, Freiheitsberaubung bis hin zu Vergewaltigungen oder gar zu versuchten oder vollendeten Tötungen"
Ist "Migräne" eigentlich eine Form der Gewalt?
Grüße
Moin,
ich muss da mal eine Lanze brechen ...
Grundlegend sind beide Schuld, wenn es zu Streit kommt.
Ja, diese Meinung habe ich auch mal vertreten ... damals, vor vielen Jahren. Allerdings musste ich lernen, dass es überhaupt kein Problem darstellt, wenn nur einer den Streit immer wieder beginnt. Da kann man noch so friedlich sein ... und ich bin ruhig, vielleicht zu ruhig. Mir wurde mal gesagt, wenn die (andere) dies mitmachen müssten, sie würden der Dame ordentlich einen auf die Fresse hauen ... macht man natürlich nicht, aber das was meine Ex gemacht hat, ging über eine normale Beleidigung hinaus...
Ein Wohnungszuweisung geschieht nicht mal so eben.
Das kommt immer drauf an, wie der Richter tickt, mit was für Polizisten man es zu tun hat ... es gibt leider keine klare Linie, aber einen gewissen Mütterbonus gibt es immer.
Meine Ex ist zweimal aus dem Haus begleitet worden. Einmal hat sie vor Polizeibeamten mich direkt angegriffen ... es hat immerhin dazu gereicht, dass der ASD geschrieben hat, dass "beide Elternteile höchst zerstritten sind!" (man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre).
Es kann aber auch passieren, dass Lana - mit den richtigen Akteuren - die Wohnung innerhalb von wenigen Tagen zugewiesen bekommt. das kann übrigens schon passieren, wenn immer nur bestreite ist und sie es ohne die Polizei beantragt.
Daher:
Denn ihr müsst dringend euren Konflikt beenden, damit die Kinder nicht darunter leiden.
Und dies kann unter umständen auch eine schnelle räumliche Trennung sein.
(...) dein eigenes Verhalten unangemessen ist. Du hast bspw. die Kinder einfach über Ostern mitgenommen? Meine Ex hat die auch einfach mal eingepackt und war entgegen von Absprachen nicht zu Hause, wenn ich aus der Arbeit kam.
Ein grundsätzlich schwieriges Thema.
In einer intakten Ehe ist völlig unproblematisch, wenn eine Elternteil zu seinen Eltern fährt, die Kinder mitnimmt, und ein paar Tage dort bleibt. Nur bei Trennungen wird dann plötzlich ein Faß aufgemacht.
Allerdings, rein menschlich, verständlich. Es geht um Ängste und auch Unsicherheit. Du fährst mit den Kids weg und er hat Angst, dass Du nicht wieder kommst... stimmt alles nicht, aber es gibt viele die dies erleben mussten und fast jeder Vater hat einen im Bekanntenkreis, der seinen Kids immer hinterher reisen muss. Klar darf jeder mit den Kindern etwas unternehmen, daher kann ich nur raten, bespricht dies schnell... macht vielleicht jetzt schon einen Umgangs-/Betreuungsplan, dann gibt es keine Streitereien.
Anwälte tragen zur Eskalation bei, ich mag diesem Berufsstand nicht. Der kann euch bei einer gemeinsamen Lösung helfen und er zeigt beiden auf, was geht und was nicht geht.
Das muss ich leider unterschreiben ... und diesen Kreis noch erweitern.
ASD (Jugendamt), u.u. Verfahrensbeistände, Hilfsverbände und die eigenen Freunde (Freundinnen) die sich bereits haben scheiden lassen ...
Wenn Du eine gute Lösung anstrebst, dann mit einem Mediator, dass könnte sogar ein gemeinsamer Freund sein, die Frage ist nur, ob dieser tatsächlich unparteiisch ist. Sobald jemand sein Geld mit Scheidungen verdient, hat er nur ein primäres Interesse und die Kinder rutschen in die sekundäre Schiene.
Ich kann aber auch verstehen, wenn ein Part nicht reden will/kann, weil es partout nicht nach seinem Willen geht und dieser nicht in der Lage ist, Kompromisse einzugehen ...
Wahrscheinlich kriege ich für diesen Post eins drüber, aber ich will eigentlich nur sagen, dass in den meisten Konflikten beide dazu beitragen, Frauen sind zwar meistens ruhiger als Männer, dafür manchmal aber auch anders "nicht ok", siehe das Beispiel "Kinder über Ostern" mitgenommen. Man sollte nicht vorschnell urteilen, wenn man nur den einen Teil der Geschichte kennt.
Also hier bekommst Du sicherlich keinen "drüber" ... solange alles sachlich abläuft sind doch unterschiedliche Ansichten ausdrücklich gewollt. Und das Frauen meist ruhiger sind ... also das unterschreibe ich nicht mehr.
Zur Ostern-Geschichte habe ich schon was geschrieben. Es muss beiden Elternteilen möglich sein, mit den Kindern wegzufahren. Es geht halt aber auch darum, dass es besprochen wird, und der andere ET darf dies nciht blockieren, nur "weil er es nicht will!". Eine mitunter schwierige Kiste, ich weiß.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo Richard
Dein Einwand mit dem Rechtsanwalt ist sehr gut, daran hätte ich auch denken müssen. Am besten ist das Lana so bald wie möglich auf das zuständige Amtsgericht zur Rechtsberatung geht und einen Beratungsschein beantragt, denn ich denke mal das das Geld auch eine Rolle spielt.
LG der Frosch
Es sind nicht "deine Kinder", da müsste stehen "eure Kinder".
Tatsächlich???
Das siehst Du aber sonst anders, wenn Du anderen Ratschläge gibst:
... würde ich deine Ex darauf hinweisen, dass der Umzug zum Nachteil der Beziehung zwischen dir und deinem Kind ist...
Ach, spar Dir doch Deine ewiggleichen whataboutismen.
Wenn Kasper eine andere Definition von häuslicher Gewalt hat als unsere Exekutive, sollte er vielleicht seinen sozialen Kompass etwas nachjustieren.
Ich sag ja, Du bist im falschen Forum!
Du übernimmst die Definition scheinbar nur wie sie in Deinen eigenen Horizont passt. Psychische Gewalt von Frauen ist natürlich nicht so schlimm, wie von Männern. Auch ein Kontrollverhalten einer Frau ist ja durchaus berechtigt.
Es gibt Studien die schon 2005 darüber berichteten, das Frauen in etwas gleich gewalttätig sind, wie Männer. Wenn man den Gewaltkatalog des deutschen Juristinnentages übernimmt, sind Frauen sogar weit über 50% gewalttätiger wie Männer ... klar, passt nicht die eigene politische Denkensweise, deshalb übernimmt man auch bereitwillig die Lügen.
Zitat:
"Häusliche Gewalt hat vielfältige Erscheinungsformen. Sie reichen von subtilen Formen der Gewaltausübung durch Verhaltensweisen, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Geschädigten/des Geschädigten ignorieren, über Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen, Bedrohung sowie psychischen, physischen und sexuellen Misshandlungen, Freiheitsberaubung bis hin zu Vergewaltigungen oder gar zu versuchten oder vollendeten Tötungen"
Hier fehlt jetzt eigentlich nur, dass es sich um ausschließlich männliche Attribute handelt ...
So ein Quatsch ...
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
