Hallo,
damit ihr nicht ständig zwischen unseren Threads hinundhersrpingen müsst, versuche ich nun mal unsere Geschichte hier aufzuschreiben.
Also begonnen hat alles vor ungefähr 4 Jahren. Damals habe ich zum ersten Mal mitbekommen, dass meine damalige Frau sich auch andersweitig vergnügt. Nach mehreren Diskussionen versprach sie , dass wir es nochmal versuchen würden, und um der Kinder willen stimmte ich auch zu. Doch leider war ihr Wille nicht stark genug und sie hatte wieder andere Beziehungen, meistens mit verheirateten Männern. Sie bildete sich aber jedesmal ein, das wäre die große Liebe und ich weiss nicht was.
Ich hätte damals schon klüger sein sollen und alles was sie tat dem Jugendamt melden sollen. Sie hat die Kinder abends, wenn ich auf Nachtschicht war alleine gelassen, sie hat die Kinder geschlagen, sie ist ins " Gartenhäuschen " zum Date und hat die Kinder ( Damals 4,6,7 Jahre ) auf einem an einem Fluss liegenden Spielplatz alleine gelassen.
Aber irgendwie habe ich damals noch nicht richtig glauben wollen, dass sie so schlecht ist.
Da ich aber einfach nicht wollte, dass unsere Beziehung auseinander geht, da ich meine Kinder nicht verlieren wollte, kämpfte ich immer wieder um sie. Doch es war sinnlos. Ich war sogar fast bereit, eine offene Beziehung mit ihr zu führen, obwohl das für mich sehr schwer gewesen wäre. Denn ... so lächerlich sich das vielleicht anhört.. ich liebte diese Frau.
Im November 2004 zog sie dann mit den Kindern aus unserer Wohnung aus und suchte sich im selben Ort eine Wohnung. Ihr wisst ja sicher alle selber wie das ist, wenn man dann plötzlich Unterhalt zahlen muss, selber noch die teuere große Wohnung hat. Schulden aus der Ehe zu begleichen hat und die Ex das Konto bis zum letzten Überziehungspfennig leerräumt. Ich stand vor dem finanziellen Chaos. Exe hat das wenig gestört. Ich habe mir dann eine kleiner Wohnung gesucht, musste die alte auf meine Kosten renovieren.
Bei der Unterhaltsberechnung für meine Kinder wurde mir dann nahegelegt, ich solle doch gefälligst näher zu meiner Arbeiststätte ziehen, dann hätte ich nicht so hohe Fahrtkosten ( ich hatte damals 55 Km einfach zur Arbeit ) und ich solle mir gefälligst noch einen Nebenjob suchen um vollen unterhalt zahlen zu können. Gegen den Umzug konnte ich mich wehren, da ich mich weigerte aus der Nähe meiner Kinder wegzuziehen, denn ich wollte sie wenigstens täglich sehen können. Ein Nebenjob annehmen ist unmöglich, da ich sowieso schon 250 Stunden im Monat arbeite. Das hat dann zum Glück auch der Richter akzeptieren müssen.
In derZeit als meine Ex noch im selben Ort wohnte, lief alles ganz gut. Ich durfte meine Kinder täglich sehen, ich durfte abends dort sein zum Gute Nacht wünschen, sie zur Schule bringen und solche Dinge.
Es kam leider auch vor, dass die Kinder abends vor meiner Tür standen, weil die Mama nicht zuhause war als sie vom Kindergarten kamen und solche Dinge.
Ich sah damals aber einfach keine Chance die Kinder zu mir zu nehmen. Ich musste doch arbeiten ! Ich musste doch den Unterhalt verdienen für meine Kinder, das war und ist mir sehr wichtig.
Dann kam der Schock. Irgendwann kurz vor Weihnachten 2005 sagten die Kinder zu mir " Papa, wir ziehen um. Wir ziehen zu Mamas Freund." Ich war geschockt. Der Freund lebte 150 km entfernt und hatte dort sein eigenens Haus.
Meine Ex schickte mir daraufhin eine Email " Jetzt haben dir die Kinder es ja gesagt. Wir ziehen Anfang Januar um. "
ich habe mich beim Anwalt erkundigt, bekam aber zur Antwort, ich könne da nichts machen. Sie habe das Recht zu ihrem Lebensgefährten zu ziehen. Auch das JA gab mir diese Auskunft. " Was wollen Sie denn !! Die Frau kann doch tun was sie will. Neiden sie ihr den neuen Freund ? "
Ich habe nicht gekämpft. Ich habe es mir einfach gefallen lassen. ( Meine jetzige LG schimpft mich deshalb jeden Tag. Sie sagt immer ich hätte damals schon kämpfen müssen. ) Ich kam mir so hilflos vor. Wie der letzte Dreck. Ich durfte nur zahlen, mehr durfte ich nicht. Ich hatte keinerlei Rechte an meinen Kindern.
Sie zog also dann im Januar zu ihrem Lebensgefährten. Bei dem zog sie dann angeblich in eine Mietswohnung, und kassierte fleissig von der ARGE.
Ich wusste oft nicht wie ich das Geld zusammenkratzen sollte um den Umgang wahr zu nehmen. Es war fürchterlich.
Im März lernte ich dann meine jetzige LG ( soulsister ) kennen.
Morgen gehts weiter.
So, nun gehts ein wenig weiter.
Im März 2005 wurde ich dann also geschieden und lernte zur selben Zeit soulsister kennen.
Ich war in dieser Zeit finanziell schon ziemlich schlecht gestellt und vegetierte eigentlich nur noch dahin. Ich lebte nur noch für die Wochenenden an denen ich meine Kinder holen konnte. Durch meine Arbeitszeiten konnte ich das aber leider nicht alle 14 Tage, sondern nur dann wenn ich auch wirklich das ganze Wochenende frei hatte. Mir steht aber leider nur jedes Monat ein freies Wochenende zu.
Durch soulsister bekam ich dann endlich wieder etwas Auftrieb. Sie ist durch nichts unterzukriegen und findet in jeder Situation immer wieder irgendetwas positives. Sie hat mir immer wieder gesagt " das wird schon werden, lass dich nicht fertig machen." Aber wie sollte ich ? Ich hatte manchmal nicht mal das Geld um den Umgang auszuüben. Soulsister tankte dann ihr Auto auf und schickte mich los, meine Kinder zu holen.
Auch zur Einschulung meines Sohnes hätte ich nicht fahren können, wenn sie nicht einfach dort ein Zimmer gemietet hätte und gesagt hätte, " so, und wir fahren jetzt dorthin. Du bist der Vater und du musst an diesem Tag bei deinem Sohn sein. " Durch sie habe ich dann auch angefangen meine Kinder einfach mal nur an einem Nachmittag, oder freien Samstag zu besuchen und den Tag mit ihnen dort zu verbringen.
Im januar 2006 fing es dann an. Nachdem es mir durch mehrere Krankheitsfälle in der Firma 6 Wochenenden nicht möglich gewesen war, die Kinder zu holen ( Wir waren in dieser Zeit aber 3 mal für einen Tag bei den Kindern ), kam ein Anruf von J. " Mama hat gesagt, Papa soll uns sofort holen, sie kann uns nicht mehr ertragen. Sie ist total fertig. " Ich habe dann gleich mit meiner Ex gesprochen und sie hat nur geheult und geheult. Sie schaffe es nicht mehr, die Kinder würden sie fertig machen, es wäre alles so anstrengend. "
Da ich zu diesem Zeitpunkt in der Arbeit war, sagte ich ihr, dass ich am nächsten Tag kommen würde.
Doch am nächsten Tag kam dann eine Email, dass sie es nochmal mit den Kindern versuchen würde.
Nachdem wir dann zusammengezogen waren, soulsister und ich, war es auch möglich die Kinder zu uns zu holen, wenn ich mal nicht das ganze Wochenende frei hatte, sondern Nachtschicht oder nur Samstag frei oder so. Sie kümmerte sich dann um die Kinder. Das war natürlich für mich eine große Erleichterung.
Doch meine Ex gab keine Ruhe. Immer wieder kam sie mit der Idee, wie es denn wäre, wenn wir die Kinder zu uns nehme würden. Ob wir sie dann für eine schlechte Mutter halten würden usw.
Wir bemerkten auch wenn wir die Kinder von dort abholten, dass sie immer mehr fertig aussah. Sie war nur noch verheult, sie lies sich gehen usw.
Die Kinder erzählten auch, dass ständig Streit wäre zwischen ihr und ihrem LG.
Die Kinder berichteten, dass sie kein warmes Wasser mehr hätten, dass sie nicht mehr heizen könnten usw.
Das war im März 2006. Es häuften sich in dieser Zeit, die Dinge die die Kinder uns erzählten. Damals waren sie noch sehr offen und berichteten von sich aus ihr Leid.
J. beklagte sich desöfteren, dass der LG meiner Ex ständig auf mich schimpfen würde, und dass sie dann weinen würde, weil sie es nicht leiden könnte, dass so schlecht über ihren Papa gesprochen werden würde.
Ich machte damals den Fehler und habe mit meiner Ex über die Dinge gesprochen, die die Kinder uns erzählten. Von da an bemerkten wir, dass die Kinder immer ruhiger wurden. Sie antworteten auf ganz normale Fragen nicht mehr. Wenn dann eines von ihnen irgendetwas sagen wollte von daheim, wurde es von dem anderen Kinder unterbrochen " Du darfst doch nichts erzählen, was daheim passiert. "
Einmal hat meine LG nur gefragt, was die Kinder denn bei der Mama so essen würde. Es ging ihr eigentlich nur darum herauszufinden, was die Kinder gerne essen würden, da die Kinder ziemlich schlecht gegessen haben. Selbst diese Frage wurde nicht mehr beantwortet.
Die Kinder wussten einfach nicht mehr, was sie noch sagen durften und was nicht. Und dieses Problem haben sie so gelöst, dass sie gar nichts mehr sagten. Mein Sohn B. fing damals an nur noch zu flüstern wenn er etwas wollte.
Wir haben den Kindern damals ausdrücklich gesagt, dass sie jederzeit alles was bei uns gesprochen und getan wird, auch zu Hause bei der Mama berichten und erzählen könnten.
Ich habe in dieser Zeit bemerkt, dass meine Kinder sich immer mehr verändert haben, dass sie verschlossen, eingeschüchtert und menschenscheu wurden.
Im April 2005 rief mich dann meine Mutter an und erzählte, dass ihr meine Schwiegermutter gesagt hätte, meine Ex würde über extreme Probleme in der Schule klagen. Ich fragte meine Ex daraufhin, doch sie stritt es ab.
Nun setzte ich mich mit dem Rektor der Schule der Kinder in Verbindung. Der war total erstaunt, dass da plötzlich ein Vater auftauchte, der Sorgerecht hatte. Meine Ex hatte ihm nämlich nicht mal meine Adresse mitgeteilt, und vor allem nicht gesagt, dass ich etwas mitzureden hatte.
Er war sehr erfreut, dass wir uns von nun an um die Kinder kümmerten. Schon damals berichtete er uns, dass die Kinder sehr oft krank seien und dass sie schlechte Noten hätten. Vor allem mein Sohn war auffällig geworden, da er andere Kinder biss und sehr oft andere schlug. vor allem sei er sehr unruhig. Die Lehrerin hatte nun eine Schulpsychologin angefordert, die untersuchen sollte ob der Kleine ADHS habe.
morgen gehts weiter.
Womit wir also endlich beim ADHS angekommen waren. Endlich konnte meine Ex sagen " Ich bin nicht schuld ! Nicht ich werde mit den Kindern nicht fertig, sondern die Kinder sind schuld !!! B. hat ADHS ! Bemitleidet mich. Ich bin ja so eine geplagte Mutter ! " Und wie oft ich das zu hören bekam !!
Von nun an ging es fast täglich. SMS um SMS. B. hat dies gemacht. B. hat das gemacht.
Ich setzte mich mit der Psychologin in Verbindung und diese sagte uns nach ein paar Wochen, dass sie der Meinung sei, dass B. kein ADHS habe, sondern nur unwahrscheinlich unter der Trennung leide und einfach mit der ganzen Situation im Haus der Mutter nicht mehr fertig werden würde.
Bei zwei ärzten wurde aber dann leider doch festgestellt, dass B. ADHS habe. Ich zweifle das zwar immer noch an, da B. sich wenn er bei mir ist, vollkommen normal verhält, in keinster Weise aggressiv oder sonstwas ist.
Doch nun hatte KM es schwarz auf weiss. Sie war unschuldig an allen Problemen mit den Kindern. B. was schuld !!!
Ritalin kam ins Gespräch. B. sollte das unbedingt bekommen. Doch dagegen habe ich mich mit aller Gewalt gewehrt. Bis heute.
Im April 2006 zog meine Ex dann von ihrem LG aus. Sie suchte sich eine Wohnung im selben Ort. Angeblich weil die Wohnung beim LG schimmlig war. Mir hat sie erzählt, sie müsse ausziehen, da er hochverschuldet sei und die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlen könne, und sie keine Lust habe, irgendwann auf der Straße zu sitzen.
Nun lebt sie wiedermal als " Alleinerziehende " in der neuen Wohnung, und er natürlich ungemeldet mit .
In dieser Zeit ging es los, dass meine J. anfing, sie wolle unbedingt zu uns ziehen. Sie sagte das auch ihrer Mutter. Doch diese weigerte sich. Sie könne dann die neue Wohnung nicht mehr halten, sagte sie zu uns.
Von da an ging es J. bei der Mama sehr schlecht. Sie wurde behandelt wie Abfall. Sie wurde nur noch beschimpft, bekam keine Medizin wenn es ihr schlecht ging und noch vieles mehr. Sie musste auch ständig auf ihre kleinen Geschwister aufpassen. J. fühlte sich total überfordert und hatte sogar Alpträume.
J. ist schon seit Kindheit an schwerhörig und trug früher Hörgeräte. Vor gut einem Jahr hat meine Ex erzählt, sie bräuchte nun keine mehr und seither hat sie keine. Ende letzten Schuljahres erzählte Ex plötzlich sie habe beschlossen J. in eine Gehörlosenschule ins Internat zu geben. Das sei ihr von der Sozialarbeiterin dieser Schule so empfohlen worden. Wir setzten uns mit dieser Schule in Verbindung und da war sich nichts mit " empfohlen" J. hörte noch viel zu gut um dort eigentlich in die Schule gehen zu müssen. Doch die Mutter wollte das Kind unbedingt dort im Internat haben. Lieber dort im Internat als bei mir. Sie redete J. ein, sie sei behindert, sie würde niemals ein normales Leben führen können, sie sei zu dumm für eine normale Schule usw. Und das Kind glaubte ihr. Als ich mich dann weigerte dem Internataufenthalt zuzustimmen, war J. total wütend auf mich. Sie sagte mir, ich würde ihr Leben zerstören. Sie würde niemals einen guten Beruf lernen können und ich solle doch endlich kapieren, dass sie ein dummes, behindertes Kind sei, das nicht mit normalen Kindern zusammen sein könne.
Ich war total geschockt.
Damals war das erste Mal, dass meine LG und meine Exfrau aneinandergeraten sind. Soulsister konnte nicht verstehen, dass eine Mutter es fertig bringt ihr eigenes Kind davon zu überzeugen, behindert zu sein, dumm zu sein und nicht " normal " Sie sagte damals zu ihr " Die einzige Behinderte hier bist du ! " Und das legte den Grundstein zu der Wut, den meine Ex auf meine LG hat. Das hat sie ihr niemals verziehen.
Um meine J. zu beruhigen erlaubte ich , dass J. eine Woche Probeunterricht in dieser Schule nehmen sollte. Doch kurz davor bekam ich einen Anruf von Exe. Sie war total wütend, denn sie hatte erfahren, dass dann, wenn J. ins Internat kommen würde, mein Unterhalt nicht mehr zu ihr, sondern zum Internat wandern würde. Und das konnte sie absolut nicht verstehen !!! Das war doch wohl eine Frechheit !!!
Und was geschah ? J. hat nicht am Probeunterricht teilgenommen, und das Internat war auf einmal absolut kein Thema mehr. Es war wie vom Tisch gewischt.
Doch nun wurde J. , wie auch G. zum Psychologen geschleppt. Man musste doch feststellen, ob sie " normal " waren ? Es konnte doch nicht sein, dass KM an den schlechten Noten, der katastrophalen Schlampereien in der Schule und den ständigen Auseinandersetzungen zuhause schuld war ? Nein, die Kinder mussten als " anpassungsunfähig, Legastheniker und gestört " diagnostiziert werden.
Wir waren schon damals mit dem JA in Kontakt. Der Herr dort bestätigte uns jedesmal, dass er auch den Eindruck habe, dass die KM überfordert sei. Wir baten ihn damals schon, dass er doch versuchen sollte der Mutter zu helfen. Doch nichts geschah. Er fragte uns ein paar Mal , ob wir bereit wären im Notfall die Kinder zu uns zu nehmen. Wir bejahten das, stellten aber klar, dass das die letzte Lösung sei. Wir wollten dass die Mutter die Kinder erzieht. Denn meine LG sagte immer , dass sie schon selber genug Kinder gehabt hatte und nun eigentlich endlich zur Ruhe kommen wolle. Sie sagte immer " Ich habe meine eigenen Kinder groß gezogen und deinen Ex soll ihre Kinder selber groß ziehen. " Wir waren zwar bereit ihr dabei so gut es ging zu helfen, aber ganz zu uns holen wollten wir die Kinder nicht.
Exe nutzte aber jede Gelegenheit die Kinder zu uns zu schicken. Jede Ferien waren die Kinder bei uns, sogar in den Sommerferien fast 5 Wochen. Auch an allen verlängerten Wochenende und wann eben nur möglich. Ich hätte mir das niemals leisten können, wenn meine LG mich nicht ständig auch finanziell dabei unterstützt hätte. Auch die Kinder von soulsister haben meine Kinder wie Geschwister angenommen und akzeptiert.
In dieser Zeit bemerkten wir dann bei jedem Besuchswochenende, dass es immer schlimmer wurde mit dem nervlichen Zustand der Mutter. Die Kinder trugen auch nur noch Kleidung, die entweder zu klein oder zu groß war, die Schuhe fielen an den Füssen auseinander ( im wahrsten Sinne des Wortes ! ), B. hatte Hornhaut auf der großen Zehe, weil seine Sandallen zu klein waren , G. hatte Hühneraugen.
Zweimal hatten die Kinder Läuse, wenn sie zu uns kamen und wir beseitigten sie mit Shampoo.
Die Kinder fingen an sich zu beklagen, dass sie in der Schule an keinen Veranstaltungen teilnehmen dürften, weil Mama kein Geld habe. Sie würden auch nicht mehr genug zu essen bekommen, und müssten abends oft hungrig ins Bett, weil Mama eben kein Geld habe.
Auf meine Anfrage bei der Mutter, erwischte ich sie mal an einem Tag an dem man mit ihr reden konnte und sie erzählte, dass sie sich übernommen habe. Sie hatte sich ein Auto gekauft, die Wohnung neu eingerichtet, neue Küche gekauft usw. Und nun sehe sie sich vor Schulden nicht mehr ein noch aus.
Und dann kam der Oktober´2007. Wir erhielten ganz überraschend eine SMS , in der die Mutter anfragte, ob wir bereit wären die Kinder für immer zu uns zu nehmen.
Wir diskutierten und überlegten lange Zeit. Es war ja schließlich keine Entscheidung, die ich alleine treffen konnte, sondern auch soulsister und ihre Kinder mussten damit einverstanden sein.
Zuerst einmal mussten die Kinder ja bei den anderen Kindern mit in den Zimmern schlafen und auch sonst würde es eine große Umstellung werden. Soulsister musste ihre Arbeitszeiten nach meinen Kindern richten und noch vieles mehr.
Wir sagten Exe, dass wir generell dazu bereit wären, aber dass wir uns doch mal in Gegenwart des JA zusammensetzten sollten und alles besprechen.
Was dann auch geschah.
morgen gehts weiter.
Entschuldigung, war total im Streß. jetzt schreib ich mal wieder ein wenig weiter.
Also, wir trafen uns also dann in der Schule der Kinder. Meine Ex, ich, soulsister, die Schulpsychologin und die Vertreterin unseres SB vom JA ( denn der war krank ).
Meine Ex erklärte dort, dass sie es einfach nicht mehr schaffen würde die Kinder zu versorgen. Sie sei total verschuldet, sie hätte keine Nerven mehr für die Kinder und würde einfach so nicht mehr weiter machen können. Dabei weinte sie natürlich dicke Tränen. Tausend Mal beteuerte sie, dass wir ja nicht denken sollte, sie sei eine schlechte Mutter, weil sie ihre Kinder hergeben würde. und ob wir auch sicher seien, dass die Kinder nicht schlecht von ihr denken würden usw.
Dir Dame vom JA frage sie immer wieder, ob sie sich auch sicher sei, dass sie das so wolle. Und sie wies sie auch einige Male daraufhin, dass das eine Entscheidung sei, die für längere Zeit gedacht sei, da es nicht dem Wohl der Kinder entsprechen würde, ständig hinundher gerissen zu werden.
Die KM beteuerte immer wieder, dass es ihr absoluter Ernst sei und sie es sich lange genug überlegt habe und dass es der einzige richtige Weg sei.
Sie wolle sich einen Ganztagsjob suchen , damit sie aus ihren Schulden herauskommen würde und damit sie den Kindern auch mal was bieten könne.
Soulsister wies sie noch mindestens zweimal daraufhin, dass es wichtig wäre, dass sie nicht wieder in ein paar Tagen von ihrem Entschluß zurücktreten würde, da wir auch in unserem Haushalt einige Änderungen durchführen müssten. Wir mussten zwei Zimmer ausbauen, die Küche in einen anderen Raum verlegen und vor allem mussten ja auch die Kinder von soulsister sich seelisch darauf einstellen, dass nun weitere drei Kinder zum Haushalt dazu kommen würden.
Die Arbeitszeiten von soulsister mussten geändert werden, und noch vieles mehr.
Die KM sagte wiederholte Male, dass dies eine endgültige Entscheidung sei und wir unsere Um- und Anbauten beginnen könnten.
Dann wurde noch der Zeitpunkt für den Umzug festgelegt. Zum Wohl der Kinder beschlossen wir, bis zu den Weihnachtsferien zu warten, da dann der Schulwechsel nicht zu abrupt sein würde. Soulsister hat mich damals schon gewarnt und immer wieder gesagt, ich solle nicht solange warten, sondern den Umzug schon zu den Ferien an Allerheiligen machen. Aber ich habe ( leider ) nicht auf sie gehört.
Soulsister hat auch damals mehrmals zu mir gesagt, ich solle das ganze schriftlich festlegen lassen. Aber ich dachte, ich könne mich auf das JA und auf meine Ex verlassen. Denn die Dame vom JA sagte zu mir, das wäre nun eine feste Sache und nichts könnte mehr daran geändert werden.
Meine Ex und ich gingen dann zu den Kindern und teilten ihnen den Entschluss mit. Gemeinsam erklärten wir den Kindern, dass die Mama arbeiten gehe wolle und dass sie deshalb nicht mehr soviel Zeit habe und die Kinder daher in Zukunft bei mir leben würden. Wir sagten ihnen auch, dass sich für sie nicht viel ändern würde, nur, dass nun eben alles umgekehrt sein würde, die Wochenenden bei der Mama und unter der Woche beim Papa. Die Kinder fanden das ganz cool und freuten sich darauf, da sie ja sehr gerne bei den Kindern von soulsister leben.
Ich ging damals voller Freude und Glück von dort weg.
Mein Sohn fragte mich am nächsten Tag am Telefon dann auch noch, warum er nicht gleich zu mir kommen dürfe und bis Weihnachten warten müsse.
Trügerische Hoffnung von mir !!!
Die nächsten Wochen liefen eigentlich noch recht ruhig ab. Meine Ex fragte ein paar Mal nach, was sie denn mitschicken solle beim Umzug, und wann und wie nun alles genau ablaufen würde.
Wir klärten noch ab, wie es mit den Weihnachtsfeiertagen ablaufen solle usw.
Irgendwann bemerkten wir dann, dass die Kinder immer ruhiger wurden, wenn sie da waren. Mein Sohn flüsterte nur noch in mein Ohr, wenn er was wollte, er umarmte mich nicht mehr, wenn ich ihn von dort abholte und viele solche Kleinigkeiten. Meine kleinere Tochter, die eigentlich ein ziemliches Plappermaul ist, zuckte nur noch mit den Schultern, wenn man sie etwas fragte. alles war ihr egal.
Und dann fing es an, dass mein Sohn am Telefon immer sagte, Mama hätte ihm gesagt, er solle mir etwas sagen, er wolle das aber nicht sagen. Ich meinte dann, wenn er etwas nicht sagen wolle, dann brauche er das auch nicht.
Meine kleinere Tochter sagte dann plötzlich, ob ich denn böse wäre, wenn sie nun doch bei der Mama bleiben würde. Ich sagte ihr dann, dass ich das mit der Mama besprechen würde und nicht sie sich darüber Gedanken machen brauche.
Und so ging das einige Zeit. Bis dann endlich meine Ex damit herauskam, dass sie nun doch die Kinder nicht zu uns lassen wolle, sie würde das seelisch nicht verkraften und ausserdem würden die Kinder lieber bei ihr bleiben wollen. Sie würden die ganze Zeit weinen und ihr sagen, dass sie nicht weg wollten.
Das konnte ich aber nicht glauben, da die Kinder an den Wochenenden wenn sie hier waren, genau das Gegenteil sagten. Sie freuten sich schon auf ihre neuen Zimmer und darauf hier zu sein. Wir versuchten sowieso die ganze Zeit, nicht ständig darüber zu reden, sondern es einfach auf uns zukommen zu lassen.
Dann kam das letzte Besuchswochenende 14 Tage vor Weihnachten. Wir hatten schon alles umgebaut, neue Möbel gekauft und waren bereit für unsere Kinder.
Wir holten die Kinder ab, meine Ex gab mir noch die Impfpässe und gelben Hefte mit, da ich die hier in der Schule zur Anmeldung mit vorzeigen musste. Sie war also immer noch einverstanden die Kinder hierherzu schicken, dachte ich wenigstens.
Meine beiden Kleinen waren sehr seltsam an diesem Wochenende. Sie sprachen kaum ein Wort, hingen die ganze Zeit an mir und beteuerten ständig wie lieb sie mich doch hätten. Ich, Idiot, der ich bin, dachte mir da nichts dabei.
Dann kam der Dienstag. Ich rief die Kinder an, und schon sagte mein Sohn wieder, er müsse mir was sagen, doch er wolle nicht. Plötzlich flüstere er ins Telefon " Mami weint den ganzen Tag , weil du mich von ihr wegnimmst."
Ich sagte dann zu ihm, er solle mir doch mal seine Mama geben.
Diese heulte mir dann ins Telefon, dass sie das nicht aushalten würde, und sie würde ohne die Kinder sterben und sie habe beschlossen die Kinder nun doch zu behalten.
Ich erklärte ihr, dass das doch nicht so gehe, und wie sie sich denn dan vorstelle, dass es weitergehen solle. Doch alles half nichts, sie weinte und weinte. Am Schluss schrie sie dann nur noch hysterisch herum und ich beendete das Gespräch.
Wir riefen die Schulpsychologin an und erzählten ihr die ganze Geschichte. Diese riet uns zum JA zu fahren und mit dem dortigen SB alles zu besprechen, sie würde auch dort sein.
Am nächsten Tag fuhren wir dann also dahin und erzählten dem SB die Geschichte. Er sagte uns, dass die KM schon vor 14 Tagen bei ihm angerufen hätte und ihm ebenfalls ins Telefon geweint habe und ihm gesagt hätte, die Kinder würden nicht zum Vater wollen. Er hätte ihr dann geraten, dies mit mir zu besprechen und die Kinder sollten es dem Vater doch selber sagen. ( Daher wurde mein Sohn ständig dazu gedrängt mir etwas sagen zu müssen, was er nicht sagen wollte ).
Der SB fragte uns dann , wann wir denn die Kinder wieder holen würden. Wir sagten ihm dass wir am 23. Dezember die Kinder für immer holen wollten. Er meinte dann, wir sollten die KM in dem Glauben lassen, dass wir die Kinder wieder zurückbringen würden, falls sie sich querstellt. Und dann sollten wir die Kinder einfach nicht mehr zurückbringen. Er würde uns auf jeden Fall bei Gericht unterstützen. Die Schulpsychologin fragte ihn dann auch nochmals, ob er wirklich hinter uns stehen würde in dem Fall und er bejahte das.
Wir glaubten ihm natürlich und gingen.
Doch, wie durch ein Wunder kam dann am 19. Dezember eine SMS von der KM in der sie uns mitteilte, sie habe es sich nun wieder überlegt und es bliebe bei der Abmachung vom Oktober und wir sollten die Kinder am 23. Dezember für immer holen. Es wäre doch das beste für alle Beteiligten.
am 21. Dezember war dann der letzte Schultag. Meine Ex ging zur Schule und holte alle Sachen der Kinder ab. Die Kinder verabschiedeten sich von ihren Klassenkameraden und Lehrern. Die Ex meldete die Kinder offiziell beim Rektor ab, da die kinder nach den Ferien beim Vater zur Schule gehen würden.
Alle atmeten auf. Der Rektor rief die Schulpsychologin an und teilte ihr mit, dass alles gut sei.
Doch wir sollten uns täuschen. Am 22. abends telefonierte ich noch mit meinen Kindern und sie erzählten mir freudestrahlend, dass sie schon gepackt hätten und was sie alles mitbringen würden.
Am 23. Dezember, wir frühstückten gerade, kam eine SMS. " Arbeitest du am heiligen Abend ? " Ich rief sie an und fragt, warum sie das nun wissen wolle. Als Antwort kam, dann würde ich die Kinder heute nicht bekommen. Ich sagte dann zu ihr, darüber würde ich nicht diskutieren, es sei doch alles so abgemacht und darum würde ich jetzt losfahren und die Kinder abholen.
Sie wurde total hysterisch, und schrie mich an, sie würde die Kinder niemals hierherlassen und schon gar nich einer fremden Frau geben und sie hätte sich nun doch alles überlegt. Sie hätte auch schon wieder ausgepackt und die Kinder blieben bei ihr, wo sie auch hingehören.
Ich war total geschockt. Ich konnte einfach nicht glauben was ich da hörte.
Ich sagte ihr, wir würden jetzt auf jeden Fall kommen und die Kinder für Weihnachten abholen. Über alles andere könnten wir dann ja immer noch reden.
doch als wir dort ankamen, merkte ich schon, dass ich verloren hatte. Sie stand verheult in der Tür, alle drei Kinder klammerten sich an sie und begrüssten mich nicht einmal.
Ich bat dann darum mit den Kindern alleine reden zu dürfen und wir gingen ins nahe gelegenen Cafe. Doch es war sinnlos mit den Kindern zu sprechen. Sie gaben einfach keine Antworten, sie hatten nur noch Tränen in den Augen. Sogar meine grosse Tochter, die bis dahin nur den einen Wunsch hatte, zu mir zu kommen, wollte nun auf einmal nicht mehr.
Sie sagte nur immer, die Mama habe gesagt, es würde sich nun alles ändern. Und die Mama würde doch alles tun, damit es ihnen gut gehen würde, sie würde sogar ihr Auto für die Kinder verkaufen. Es war sinnlos.
Ich wusste einfach nicht mehr was ich noch tun sollte. Ich war total verzweifelt.
Dann kam auch noch meine Ex mit ihrem LG und setzte sich an den Nachbartisch. Von da an sagten die Kinder überhaupt nichts mehr. Ich fragte dann ob sie wenigstens über Weihnachten mitkommen wollten, da wir doch alles schon gerichtet hätten und die anderen Kinder auf sie warten würden. Doch mit einem schnellen Blick auf die Mama verneinten sie auch das.
Die Mama kam dann zu uns an den Tisch und fragte ob nun endlich alles geklärt sei und sie mit den Kindern gehen könne.
Ich sagte dann nur zu ihr, warum sie mir denn mein Weihnachten kaputt machen würde, warum sie mir denn ständig weh tun müsse. Sie meinte dann, dass gehöre nun mal dazu, dass man sich weh tut, wenn man sich trennt. Das sei bei allen Leuten so.
Zu soulsister meinte sie, auch diese hätte ja schliesslich keine Rücksicht genommen auf die Gefühle ihres Exmannes, als sie mit den Kindern von ihm weggegangen sei. Schliesslich sei das bei soulsister ja nichts anderes, ihr Exmann sein ja schliesslich mit mir zu vergleichen. Aber das war das schlimmste, das sie zu soulsister hätte sagen könne. Diese wurde ganz blass und hob ihre Hand um meine Ex zu schlagen, Ich befürchtet schon das schlimmste in diesem Moment. Doch dann sagte soulsister nur " Wage es nie wieder meinen Ex und .... ( mich ) mit einander zu vergleichen und in einem Satz zu nennen. " ( Dazu muss ich sagen, dass soulsister ihren Exmann nach 15 Jahre Ehe verlassen hat, weil dieses versucht hat sie und die Kinder zu töten und ihnen jahrelang durch Schläge und sonstige Quälereien, die sich kein Mensch vorstellen kann, das Leben schwer zu machen. Und dann hat sie sich noch Vorwürfe gemacht, weil sie ihm " weh " musste indem sie ihm die Kinder weggenommen hat ).
Auf jeden Fall ist alles etwas ausgeartet. Meine Ex hat die Kinder genommen, ist in ihre wohnung gegangen und ich musste unverrichtetet Dinge wieder abziehen. Unterwegs habe ich dann von Exe eine SMS bekommen, dass ich am 25. Dezember die Kinder abholen dürfe, und sie dann bis zum 4. Januar behalten dürfe.
Das wars dann erstmal für heute.
