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Ebenfalls neu hier und begeistert!!

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(@babbedeckel)
Registriert

Hi,

Ich komme hier irgendwie überhaupt nicht weiter eben auch, weil ich mich zu keiner Entscheidung durchringen kann. Mein RA meinte auch, erstmal nicht aus dem
Haus ausziehen, soll sie doch gehen.
Auf der anderen Seite bin ich davon überzeugt, dass ich schneller von meinem schwarzen Loch weg komme, wenn ich meine Sachen packe und Abstand zwischen und schaffe, sie einfach mal mehrere Wochen nicht sehe.

Bin mir im Moment überhaupt nicht sicher, was das Beste FÜR MICH für die Zukunft ist, womit ICH am besten Leben kann.
Ist es Euch ähnlich gegangen, hört das von alleine irgendwann mal auf und man kann wieder wie früher "normal" denken und handeln?

Ja, mann kann wieder normal denken wie früher. Dauert nur  :puzz:
UND mach das was dein RA sagt Nicht Ausziehen !!!
Deine EX geht den Weg "Ich bin eine KM und möchte nur das was mir zusteht".  :gunman:
Mach mal Sport, hänge einen Boxsack in den Keller etc. Lenke dich ab.

Es ist uns allen ähnlich gegangen wie dir. Nach Regen folgt Sonnenschein  😉

Mach dir mal eine Tabelle, und stelle gegenüber was wäre wenn du ausziehst ohne ein Kind, und wenn mind. 1 Kind bei dir bleibt.
Dann, wenn du im Haus bleibst und ohne Kind und mind. 1 Kind.
Worstcase ist, wenn du ausziehst und alleine bleibst wirst du als lebenslanger Unterhaltszahler degradiert, und lebst vom Selbstbehalt  und hast das Haus verloren.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 18.08.2007 14:47
(@skywalker)
Schon was gesagt Registriert

Hallo babbedeckel,

danke für die schnelle Antwort. So eine ähnliche Tabelle habe ich mir schon mal gemacht. Nach meinen Berechnungen kann ich nur
leider (nach dem kommenden Steuerklassenwechsel) das Haus aus finanziellen Gründen sowieso nicht alleine tragen. Meine-noch-Frau
übrigens auch nicht, wozu sie mir mal sagte, "dass wäre ihre Angelegenheit, das hätte sie sich schon ausgerechnet". Aber
wie gesagt, nach meinen Berechnungen kann keiner von uns beiden die Hütte alleine tragen.
.
Mein RA arbeitet zurzeit an einer Unterhaltsberechnung - einmal wenn sie im Haus bleibt und einmal, wenn ich im Hause bleibe.
So wie es aussieht würden von unseren 3 noch bei uns wohnenden Kindern gerne 2 im Haus bleiben - egal ob mit Mama alleine oder
mit Papa alleine. Klar, hier leben ihre Freunde, hier ist ihr Lebensmittelpunkt.

Das spielt natürlich bei meinen Überlegungen auch eine Rolle, ich möchte den Kindern ihr Zuhause nicht nehmen, meiner-noch-frau scheint
das so egal zu sein wie alles andere. Sie will mich nur so schnell wie möglich aus ihrem Leben haben, egal was das kostet.

Nochmal zum Steuerklassenwechsel (ich frag jetzt mal ganz naiv): kommt der automatisch oder nur wenn meine frau oder ich jeweils die
Steuerklasse ändern? Wie sieht es aus, wenn der, der auszieht, die neue Wohnung als Zweitwohnung angibt?
Wie gesagt (habe mich mit dem Thema noch nicht richtig befassen können) ganz naiv gefragt, kann man auch ohne
Steuerklassenwechsel getrennt leben? Kann ich mir zwar nicht vorstellen, dass das FA da mitspielt, aber Fragen kostet ja nichts und
vielleicht habt ihr auch hierzu einen guten Rat für mich.

Danke im voraus,

viele Grüße

Skywalker


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.08.2007 16:34
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin skywalker,

ich möchte den Kindern ihr Zuhause nicht nehmen, meiner-noch-frau scheint
das so egal zu sein wie alles andere. Sie will mich nur so schnell wie möglich aus ihrem Leben haben, egal was das kostet.

mache Dir möglichst schnell drei Dinge zur Gewohnheit:
1. Die Kinder sind jetzt das Wichtigste. Wenn Du ihnen das Haus als Heimat und Stützpunkt erhalten kannst: Tu es - mit Dir als "Familienoberhaupt". Madame will gehen - Madame kann gehen. Sie ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich.
2. Was Deine Frau sagt oder tut, muss nicht das geringste mit ihren tatsächlichen Intentionen zu tun haben; es ist auch nichts, worauf Du sie irgendwann festnageln könntest. Wenn sie entsprechend beraten wird, wird sie Dir genau das sagen, was Du hören möchtest - einfach, um Dich ruhigzustellen und Zeit zu gewinnen. Also: Nimm es nicht für bare Münze, sondern überlege, ob auch das Gegenteil Sinn macht.
3. Behalte auch Du selbst Deine "taktischen Gedanken" für Dich. Wenn es um reine Sachfragen wie das Haus geht: Mache ihr sachliche Vorschläge, die sich auch umsetzen lassen; am besten möglichst zeitnah.

Ich warne Neulinge in diesem Kontext immer wieder: Die Frau, die sich von Dir trennt, hat nichts mehr zu tun mit der, in die Du Dich mal verliebt hast; sie sieht nur noch so ähnlich aus. Auch wenn Ihr 20 Jahre lang Probleme besprechen und einvernehmlich lösen konntet, muss das jetzt nicht mehr gelten - so, wie Du die Verhältnisse beschreibst, ist sie jetzt auf dem Trip, ihr eigenes Ding durchzuziehen, und das wird sie tun. Die Unwahrheit zu sagen ist dabei nicht verwerflich - alles, was der Sache nützt, ist für sie legitim.

Wenn Du ein bisschen Glück hast (auch wenn Du das aktuell nicht als Glück betrachten wirst), gibt es tatsächlich bereits einen neuen "Sponsor" im Hintergrund und Madame ist bereit, sich mit Dir gütlich zu einigen - wenn es nur schnell geht. Also: Steh ihrem Glück nicht im Wege (und vor allem Deinem eigenen nicht).

In Sachen Immobilie gibt es eine Menge ganz zauberhafter Möglichkeiten. Schreib mal ein paar Details, wenn es soweit ist; dann haben wir hier auch Ideen.

Nur: Vermeide es unter diesen Umständen absolut, auszuziehen - wenn Du das Haus erst einmal mit ein paar Koffern verlassen hast, ist es weg.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 18.08.2007 17:06
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Möchte auch nochmal in die selbe Kerbe hauen wie babbedeckel und Brille,

Wenn du eine Chance siehst das Haus für dich und deine Kinder zu erhalten, kannst du daraus sogar Unterhaltsvorteile ziehen.

Meine Aufforderung, dich von dem Haus zu lösen galt nur für den Fall, dass dir, wie mir, der Stuhl vor die Tür gesetzt wird.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 18.08.2007 21:34
(@skywalker)
Schon was gesagt Registriert

Vielen Dank für Eure Überlegungen.

Ich habe in der Zwischenzeit meiner Frau den Vorschlag gemacht, dass Haus so umzubauen, dass 2 abgeschlossene
Wohneinheiten entstehen würden. Man würde sich praktisch nur noch im Flur über den Weg laufen, aber das dürfte das kleinste
Problem sein - so sehe ich das zumindest. Die Überlegungen mit dem Umbau sind mir gekommen,
weil wie gesagt ich finanziell keine andere Möglichkeit sehe, den Kindern ihr Zuhause zu erhalten, es wäre die einzigste Chance!
Zieht einer von uns beiden aus, ist das Haus nicht mehr zu halten!

Mein Vorschlag wurde von ihr abgelehnt, dass woltte sie so nicht! Wenn ich nicht gehen würde, würde sie mit den Kindern ausziehen!
Soweit ich heraushören konnte, sucht sie schon eine 4 Zimmer Wohnung für sich und die Kinder. Bin echt ratlos wie das weitergehen soll.
Zieht sie wirklich aus, geht das Haus in die Zwangsversteigerung. Das Haus für meine Kinder halten und
Unterhalt an sie zahlen kann ich nicht.

Sie ist zu keinem vernünftigen Gespräch bereit, alles was ich vorschlage wird abgeblockt. Das bei diesen Gesprächen "ein anderer Mensch als der, den ich mal
geheiratet habe" vor mir steht, habe ich auch schon bemerkt. Sie ist nicht wieder zu erkennen. Der einzigste Weg, der mir bliebe, um meinen Kindern unser Haus als Zuhase zu erhalten, ist meine Koffer zu packen und zu gehen, ihr das Haus zu lassen!  Also das, was sie von Anfang an wollte, aber das will und
kann ich nicht! Ich kann mir ein Leben ohne meine Kinder nicht vorstellen. Abends alleine in eine leere, ruhige, fremde Wohnung zu kommen - ein
furchtbarer Gedanke!!

Das sie "nur so tut", als wenn sie Notfalls ausziehen würde, glaube ich nicht. Die zieht das durch und geht "über Leichen", ihr scheint alles egal zu sein.
Ich weiß mir langsam keinen Rat mehr. Bis zu unserem letzten Gespräch ging es mir eigentlich ganz gut, danach waren prompt die Panikattacken,
Atemnot und die anderen nervlichen Auswirkungen wieder da. Konnte mich nur durch weitere Medikamente wieder ruhig bekommen.
Alles ist so trostlos und ein Ende ist nicht zu sehen. Sie treibt mich systematisch zum Auszug, läßt mir keine andere Wahl.
Ich würde ja gerne für meine Kinder um unser Haus kämpfen und wirklich alles tun, sehe aber leider langsam keine Möglichkeit mehr dafür.

Nächste Woche bekomme ich von meinem RA die beiden Unterhaltsberechnungen (sie zieht aus/ich ziehe aus), vielleicht sieht er noch eine
Möglichkeit, an die ich bisher nicht gedacht habe. Kann ich mir aber nicht vorstellen.

Ich sehe mich schon Weihnachten einsam und alleine in einer 20 qm Wohnung sitzen. Schöne Aussichten, ein tolles Leben.
Bin im Moment ziemlich ratlos was ich als nächstes versuchen soll und die Deperssionen fressen mich auf.

Viele Grüße

Skywalker


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.08.2007 12:46
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Also bei mir ist ja genau die eine Variante eingetreten.

Erst hat sie  mir den Stuhl vor die Tür gesetzt.
Dann hat sie ihren eigenen Auszug beschlossen und von mir verlangt, dass ich dem Hausverkauf zustimmen soll ansonsten würde das Haus versteigert.

Sie hat dann einen Käufer gefunden und ich habe dem Verkauf mit 100.000,-€ Verlust zugestimmt.

Welche Möglichkeit ich gehabt hätte das zu verhindern weiss ich nicht.

Spannend wären jetzt tatsächlich die 2 Unterhaltsberechnungen deines RAs und die Frage wie robust die sind.

In jedem Falle ist deine Situation im Haus besser als ihre ausserhalb.

Sie ist alleine für ihre Miete verantwortlich und weiterhin für die Abzahlung des Hauses.

Eine Mangelfallberechnung durch die Annuität, geht dann eher zu ihren als zu deinen Lasten.

Sie gerät dann eher in Druck als du und muss handeln.

Vielleicht kannst du ja auch durch Untervermieten (schwarz?) etwas dazuverdienen.

Du kannst das dann evtl.am längeren Hebel im Haus aussitzen, dadurch wird sie vielleicht eher Gesprächsbereit.
Jedenfalls ist es nicht deine Aufgabe über ihre Miete nachzudenken.

Und wenn du um deine Kinder kämpfen willst geht das eben von drinnen leichter als von draussen.

Aber es bleibt ausschliesslich eine Frage der Wirtschaftlichkeit und nicht eine Frage der Emotion.

Dein eigenes Leben ist, wenn deine Kinder nicht bei dir wohnen ohne das Haus besser.

Evtl. solltest du es dann sogar ganz vermieten und dir was kleineres suchen.

Dieses Leben hat, auch wenn du es dir noch nicht vorstellen kannst aber durchaus seine Vorzüge.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 15:05
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Skywalker,

von mir nur dies eine:

Ich habe in der Zwischenzeit meiner Frau den Vorschlag gemacht, dass Haus so umzubauen, dass 2 abgeschlossene
Wohneinheiten entstehen würden. Man würde sich praktisch nur noch im Flur über den Weg laufen, aber das dürfte das kleinste
Problem sein - so sehe ich das zumindest.

Ganz klar: NEIN!!! von dieser Überlegung solltest Du Dich schnellstmöglich trennen. Eine "TRENNUNG" heisst auch örtliche Trennung, da reicht es schon nicht in der gleichen Strasse wohnen zu bleiben. Deine Überlegung würde Dich bei der Durchführung mit Sicherheit ganz schnell an Deine physischen und auch psychischen Grenzen bringen.
Dies solltest Du Dir nicht antun!!

Gruß
Jo


AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 15:33
(@bengel)
Registriert

papajo hat racht ,

das geht zwar theoretisch, allerdings scheinst du mir nicht stabil genung für eine tägliche begegnung. ich würds nicht machen an deiner stelle.

gruss

bengel


AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 15:36
(@skywalker)
Schon was gesagt Registriert

Vielen Dank für Eure Antworten!

Da sie meinen Umbauvorschlag abgelehnt hat, ist er vom Tisch und wird nicht ausgeführt.
Jetzt bleibt mir erstmal nur, auf die Unterhaltsberechnungen meines RA zu warten. Aber wie
gesagt, Wunder wird der auch nicht vollbringen können, alleine ist das Haus nicht zu halten.

Dieser "Stillstand" hier macht mir richtig zu schaffen, es geht und geht nicht weiter.
An einem Tag können wir uns fast ganz normal unterhalten, an einem anderen Tag ist Eiseskälte angesagt.

Als "stabil" würde ich mich auch nicht bezeichnen, mir geht das Ganze sehr an die Nieren, aber das
kennt ihr ja bestimmt alle, die Gedanken kreisen von Morgens bis Abends.

Im Moment behelfe ich mir selber mit "kleinen Brücken" - ich versuche mir für jeden 2.Tag ein Treffen mit Freunden oder eine
Aufgabe zu besorgen und hangle mich so durch die Woche.
Am meisten lese ich die vielen verschiedenen Geschichten hier auf VS, Wahnsinn wie gleich die manchmal sind.

Viele Grüße

Skywalker


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.08.2007 16:48
(@babbedeckel)
Registriert

Hi skywalker,

hast du es dir wirklich gut durchgerechnet .. mit dem "Haus halten" etc.
Du kannst ja auch mal mit der Bank reden. Tilgung niedriger,Mieteinnahmen oder so.
...und wer sagt denn das BaldEX die Kinder einfach mitnehmen soll.

Wie sind denn die Kuinder so drauf zur Zeit ?

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 16:58




(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin skywalker,

Du setzt noch immer die falschen Prioritäten - und beklagst Dich über Stillstand. Setze voraus, dass bei Deiner Ex und ihrem Umfeld kein Stillstand herrscht, sondern viele Zahnräder fleissig arbeiten. Und Du sitzt da und wartest auf eine Unterhaltsberechnung Deines Anwalts - mehr nicht?

Nimm die Rahmenbedingungen endlich als gegeben an - und mach etwas daraus! Wenn Du im "richtigen Leben" so willen- und antriebslos abhängst wie hier, bist Du für Madame eine leichte "Beute" und wirst Dich demnächst aus dem Haus und dem Leben Deiner Kinder ekeln lassen (was Deine Zahlungspflichten an die Bank keineswegs berührt; Du bezahlst dann eben für ein Haus, das Du nicht mehr betreten darfst, und vom Rest wirst Du keine grossen Sprünge machen können). Also hör endlich mit dem Selbstmitleid auf, besinne Dich darauf, dass Du ein Kerl und ein väterliches Vorbild für Deine Kids bist und bau das Ding so, wie Du es haben möchtest - freundlich, aber unerbittlich. Ansonsten bauen es andere so, wie sie es für sich haben möchten - und Du wirst Dich wundern, wie wenig dabei für Dich übrigbleibt.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 17:03
(@skywalker)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Brille007

und Danke für dem Tritt. Auf der einen Seite gebe ich Dir recht - ich warte im Moment ab.
Auf der anderen Seite: was soll ich Deiner Meinung nach tun??? Mit den Kindern habe ich geredet, 2 von ihnen wollen
im Haus wohnen bleiben. Mit meiner Frau habe ich geredet und ihr gesagt, dass ich nicht ausziehen werde,
dann soll sie halt gehen. Mit meinem RA habe ich geredet und um die Unternhaltsberechnugen gebeten,
damit ich mal mit realen Zahlen überprüfen kann, ob mein Plan, mit 2 Kindern alleine weiterhin im Hause zu leben, überhaupt realisierbar ist.
Gespräche mit Banken usw. will ich erst führen, wenn ich die Zahlen vom RA habe und somit weiß, wovon ich spreche.

Ich habe die Rahmenbedingungen - sie will mich nicht mehr - als gegeben angenommen, gebe aber zu, dass ich damit noch meine
Probleme habe. Ich weiß aber, dass ich mich von ihr lösen muss und für meine Kinder und für mich eine Zukunft finden muss. Und das
werde ich tun!

Mehr kann ich, meiner Meinung nach (es sei denn, ich habe was übersehen), zurzeit nicht tun, oder??
Ich bin Euch für jeden Rat dankbar. was könnte ich im Moment noch machen??
Ich kann doch eigentlich nur warten, dass sie ihren Worten "dann ziehe ich aus" auch Taten folgen läßt.
Hinauswerfen kann ich sie nicht, schließlich gehört das halbe Haus ihr.

Falls ihr andere Vorschläge habt, her damit!!

Gruß

Skywalker


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.08.2007 19:15
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin skywalker,

doch, Du kannst Fakten schaffen - plakative. Du kannst anfangen, Zimmer umzuräumen, vielleicht das eine oder andere neu zu streichen. Du kannst - sofern nicht längst geschehen - Dir ein Zimmer als Schlafzimmer für Dich allein einzurichten. Nicht "sperrmüllig" oder als erkennbarer Notbehelf, sondern richtig und mit der non-verbalen Botschaft "Ich habe mich damit abgefunden, hier ohne Dich zu leben und mach's mir jetzt gemütlich". Das Gleiche kannst Du mit den Zimmern der Kinder machen. Dabei pfeifst Du fröhliche Lieder (zumindest in Gegenwart Deiner Noch-Frau) und lässt Dir vielleicht von einem Arbeitskollegen helfen.

In einem Satz: Du nimmst Besitz von der Hütte. Dafür braucht man keinen Blick ins Grundbuch und keine Unterhaltsberechnung vom Anwalt, sondern eigene, nach vorne gerichtete, positive Aktivitäten. Madame möchte gehen - sie kann gehen. Aber gib ihr nie das Gefühl, dass Du im Zweifelsfall wie ein getretener Hund aus ihrem Leben schleichen wirst, nur weil sie und ihr Kaffeekränzchen sich das so ausgedacht haben.

Fang am besten HEUTE damit an!

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 19:25
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Skywalker,

so, meiner Meinung nach hast Du schon eine Menge getan!

Ich kann doch eigentlich nur warten, dass sie ihren Worten "dann ziehe ich aus" auch Taten folgen läßt.
Hinauswerfen kann ich sie nicht, schließlich gehört das halbe Haus ihr.

Auch wenn das einige hier vielleicht anders sehen, aber ich denke auch, dass Du sie nicht hinauswerfen kannst. Es wird jetzt vermutlich eine noch schlimmere (ja, das geht noch zu toppen, und Du wirst belastbarer sein, als Du bisher von Dir denkst!) Zeit auf Dich zukommen. Wenn ihr euch in Bezug auf das Haus nicht einigen könnt, werdet ihr solange nebeneinanderher "vegetieren" bis es knallt. Denn vermutlich wird keiner von euch beiden "weichen". Und ihr beide werdet hoffen: "Er/Sie wird ausziehen".
NICHT GUT! Wer geht, geht im Glauben, dass er/sie verliert (was ja auch zutrifft.)
Ich schätze es wird darauf hinauslaufen, das das Haus nicht zu halten sein wird.
Ihr solltet euch darauf verständigen, das Haus zu verkaufen, ihr werdet sonst keine Einigung finden
Leider ist es so, welcome to the club.

Ich sehe mich schon Weihnachten einsam und alleine in einer 20 qm Wohnung sitzen. Schöne Aussichten, ein tolles Leben.

Ohne zusehr schwarzmalerei zu betreiben, aber freu Dich doch, wenn ihr das Haus verkaufen könnt und Du Dir eine eigene Wohnung besorgen kannst, es werden wohl mehr als 20m² drin sein können? 🙂 Nicht zuuuuu schwarz sehen!!!
Natürlich könnte es passieren, das Du Weihnachten alleine bist, dafür bist Du nächstes Jahr dran, so bitter es klingt, aber so ist es nun einmal. Ob die Kinder nun bei Dir bleiben oder bei Deiner EX, solange es den Kindern, bei welcher Entscheidung auch immer, gut geht, das ist das Wichtigste. Hauptsache sie kommen weiterhin GERNE zu euch.
Ich weiss selber wie schwer es ist, seine kinder eben nicht mehr jeden Tag zu sehen und sie nach dem WE wieder "wegzubringen", aber glaub mir, sollte dieser Fall für Dich eintreten, wirst Du auch das zu meistern wissen.

Ich wünsch dir viel Kraft und versucht, das Haus zu verscherbeln, es wird euch nichts Gutes mehr bringen. Altlasten: weg damit!

Gruß
Jo

P.S.: Deine Frau IST Schon WEG!!, ich werd' den Gedanken nicht los, das Du noch immer hoffst?


AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 19:37
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

wenn Du wissen willst wie man so etwas macht, kannst Du meine Ex-Frau anrufen.
... und alles am einem Tag passiert. (Ich war draussen) Weil ich erst einmal in Ruhe abwarten wollte - und ich war doch der Stärkere.

Gruß Jochen


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Geschrieben : 22.08.2007 19:38
(@babbedeckel)
Registriert

Hi Skywalker,

Mit meinem RA habe ich geredet und um die Unternhaltsberechnugen gebeten,
damit ich mal mit realen Zahlen überprüfen kann, ob mein Plan, mit 2 Kindern alleine weiterhin im Hause zu leben, überhaupt realisierbar ist.

Ich empfehle dir, daß DU auch mal die Unterhaltsberechnungen machst. Diese können erheblich differieren. Je nachdem was man einsetzt. Darüber dann mit RA diskutieren, was wie durchsetzbar wäre.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2007 12:19
(@kleiner-lg)
Zeigt sich öfters Registriert

Hallo,

kommt mir streckenweise bekannt vor. So ähnlich im Moment auch bei mir. Die Wohnungssituation kriegen wir nicht gelöst, weil Ex auf dem Standpunkt steht: Kind bei mir, dann ich auch im Haus. Das mir übrigens allein gehört.

Grüne Männchen hat sie mir auch schon angedeutet, wenn ich mich nicht normal verhalte. Wie sagte mein RA heute: Und was ist normal? Eben.

Kopf hoch, handele und die Dinge klären sich.

Und die Zeit heilt viele Wunden, in bezug auf den "Verlust" der Kinder. Wie andere gepostet haben. Du stellst Dich auf die Situation am besten ein, wenn Du sie aktiv gestaltest und nicht nur darüber nachdenkst, was wäre wenn...

In diesem Sinne, weiterhin viel Kraft und gutes Gelingen.

kleiner LG


AntwortZitat
Geschrieben : 23.08.2007 14:02
(@skywalker)
Schon was gesagt Registriert

Hallo liebe Fories,

bei mir gibt es im Moment keine Veränderung, wir leben weiter nebeneinander her. Der phsychische Druck ist unglaublich groß,
was sich leider bei mir besonders stark zeigt. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich keine Panikattacken bekomme. Oft ist dieses
Gefühl der Panik/Atemnot/Herzrasen von Morgens bis Abends da - kaum auszuhalten.

Eine Frage hätte ich hierzu: ich nehme schon seid mehreren Monaten Opipramol  gegen diese nervlichen Zusammenbrüche.
Was hat Euer Arzt Euch verschrieben? Ich habe das Gefühl, dass mir mein Mittel nicht wirklich helfen kann. Hier muss es doch noch
etwas anderes geben, damit ich mal wieder über mehrere Tage klar denken und vor allem auch Nachts schlafen kann!
Selbst wenn ich mehr nehme als vom Doc verordnet, kommen die Anfälle. Kennt ihr das auch so oder habt ihr mit einem anderen
Medikament bessers Erfahrungen gemacht?

Ich bin für jeden Rat dankbar, weiß echt nicht weiter!

Im voraus vielen Dank und viele Grüße,

Skywalker


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.08.2007 14:33
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

... wir leben weiter nebeneinander her. Der phsychische Druck ist unglaublich groß,
was sich leider bei mir besonders stark zeigt. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich keine Panikattacken bekomme. Oft ist dieses
Gefühl der Panik/Atemnot/Herzrasen von Morgens bis Abends da - kaum auszuhalten.

Hi Skywalker,

mir geht es leider ähnlich. Mir ist  zum erbrechen, wenn ich sehe, welche Lebensträume zersägt werden und welche Auswirkungen dieses auf die Kinder einmal haben wird.  ;( Und dann die Mutter der KM oder die Geschwister der KM ... :gunman:

Eine richtige Lösung habe ich noch nicht. Das Lesen hier im Forum tut gut.


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.08.2007 14:50
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin skywalker,

Medikamente können Dein Problem so wenig lösen wie Alkohol; sie können bestenfalls eine vorübergehende Besserung bringen.

Was Du brauchst, sind neue Perspektiven und Ablenkung: Du darfst Dich von der momentanen Situation nicht beherrschen lassen, sondern musst versuchen, sie selbst zu beherrschen. Da muss einfach Struktur rein. Dazu könnte gehören:

- Führe Tagebuch über die Ereignisse und die möglichen Lösungsansätze
- Beschäftige Dich nicht mit der Vergangenheit, sondern mit der Zukunft.
- Überlege Dir, was Du schon immer tun wolltest, aber "ehebedingt" nie getan hast: Sport treiben, ein altes Auto kaufen und daran schrauben, eine bestimmte Reise machen etc. - und tu es!
- Geh unter Leute, schliess Dich einem Kollegenstammtisch o. ä. an, reaktiviere alte Freundschaften oder beginne neue. Dabei sollte Deine aktuelle Situation NICHT das beherrschende Thema sein
- Erlaube Dir selbst eine bestimmte Zeit pro Tag, in der Du Dich mit Deinem Trennungskram befasst; beispielsweise 2 Stunden für das o. a. Tagebuch, Telefonate mit Anwalt, Gespräche mit einem guten Freund, das Forum hier. Für den Den Rest des Tages ist das Thema tabu. Hört sich unglaublich an, geht aber.

Die Suche nach einem besseren medikamentösen "Doping" wird Dein Problem nicht lösen.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.08.2007 15:01




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