Das sagt sich halt alles so leicht. Mein kleiner Knödel ist bei ihr. Das allein schon reicht.
Und ich will gar nicht wissen, was sie mit ihm anstellt, wenn ich nicht mehr da bin. Dass sie ihm erzählen wird, wie böse sein Papa war, hat sie mir ja schon angekündigt.
Natürlich ist sie ein Häuflein Elend, kaputt und am Ende. Nur hat sie sich das selbst zuzuschreiben und das lässt mich jetzt an die Decke gehen. Sie hat fast ein Jahr lang alles boykottiert, die Familie immer weiter in die Scheisse geritten und jetzt ist nur noch ein Scherbenhaufen übrig, aber sie hat ihren Kopf durchgesetzt.
Sodele, der Gerichtstermin ist vorbei.
Von meinen bösen Taten wollten weder Richter noch Jugendamt etwas hören.
Resultat: Einen Tag am Wochenende ist unser Sohn bei mir. Unter der Woche jeweils von 16:00 bis 19:00. Beide bleiben bei uns im Landkreis wohnen. Und nach einem zeitnahen Abstillen reden wir dann über die Übernachtungen.
Hallo,
Vielen Dank für Dein Up-Date.
Das ist doch schon etwas. 🙂 ich freue mich sehr für Sohni und für Dich.
VG,
Tsubame
Sodele, drei Wochen sind vergangen.
Positiv: Der Umgang wird eingehalten. Mein Sohnemann ist jeden Tag, soweit es der Job ermöglicht, von 16 bis 19 Uhr bei mir und am Wochenende haben wir einen ganzen Tag für uns. Es ist vergleichsweise himmlisch, wenn nach einem Jahr nicht mehr jede Aktion oder Regung von ihm mit einem Kommentar bzw. Anweisung von ihr begleitet wird. Wir waren bei Freunden, der Familienfeier bei Omas Geburtstag, im Schwimmbad, alles ohne Streß und Generve. Er ist viel aufgeschlossener gegenüber anderen Menschen, Kindern und Tieren. Wenn die Mama ihm sagt "Jetzt fahrt ihr spazieren" jubelt er schon los und grinst übers ganze Gesicht.
Nicht so schön: Wenn ich/wir zuhause sind (wir wohnen immer noch zusammen) ist natürlich immer noch dasselbe, ständiges Gezeter, ständige Kommentare, Gejammer usw. Sie sucht eine Wohnung, aber das ist bei uns extrem schwer und sie stellt sich auch ganz schön an. Frau mit osteuropäischen Akzent ruft beim Vermieter an "Hallo, ich suche eine Wohnung für mich und mein Kind, lebe von Alimenten", da sind die Erfolgschancen überschaubar. Andererseits ist der Kleine halt noch mehr bei mir und ich sehe ihn eigentlich immer.
Negativ: Meine Frau will unbedingt Rache und Genugtuung. Sie sammelt eigentlich Tag und Nacht Beweise, dass ich böse, unfähig und nicht gut fürs Kind bin. Klappt halt nur nicht, weil alle ihre Beweise andere nicht interessieren. Gestern waren wir bei einer Beratung und sie hat ganz empört Fotos rumgezeigt und aggressiv geschildert, was ich alles falsch mache. Resultat: Unverständnis bei den Beratern, was an meinem Verhalten schlimm sein soll und Anerkennung für mich, daß ich vor dem Kind nicht auf ihr Verhalten eingehe. Resultat ist dann, daß sie Gift und Galle gegen mich spuckt. In dem Zustand beleidigt sie mich, wirft mit Sachen nach mir, alles vor dem Kind. Ich habe auch schon beobachtet, wie sie ihm negative Dinge über mich erzählt, die ich im Zitat hier nicht wiedergeben möchte.
Besonders dieses Verhalten lässt es, wenn sie es nicht so schnell wie möglich unterbindet, nicht mehr an eine friedliche Lösung glauben. Erst recht nicht, wenn ich dran denke, was sie ihm sonst noch alles erzählen wird und was er denkt, wenn er erstmal die Worte versteht!
Mahlzeit zusammen, zwei Monate später ist die Geschichte so:
Meine Frau ist immer noch auf dem Rachetrip. Das hat aber bis dato nicht funktioniert. Sie hat unter anderem versucht, mich zu Gewalttaten zu provozieren und mich damit aus der Wohnung und ihrem Leben zu drängen. Hat nicht funktioniert. Im Gegenteil bin ich sofort zum Jugendamt und dort wurde sie eindringlich zurechtgewiesen. Wir wohnen nach wie vor zusammen in derselben Wohnung. Das Jugendamt hat eine Familienhilfe bestellt, die bis dato aber noch nicht da war. Ok, also so siehts aus:
Meine Frau ist wie gesagt noch immer auf Rache aus, ich soll endlich bestraft werden für alles. Ausserdem soll ich mich aus ihrem (Also sie und mein Sohn) Leben raushalten und sie "in Ruhe lassen". Das Wohl des Kindes ist dabei aber auch völlig egal.
Eine vernünftige Kommunikation ist völlig unmöglich. Ausser dem üblichen "Du hast ...", "Lass mich in Ruhe", "Kümmer Dich um Dein Zeug" blah blah blah kommt nichts. Zum Beispiel braucht sie Hilfe bei einer Wohnung. Wahrscheinlich werde ich ihr eine Wohnung mieten müssen bzw. eine Mietbürgschaft übernehmen. Das abzusprechen ist aber aussichtslos, weil sie es nicht einsieht. Einerseits packt sie ihre Sachen, andererseits sieht sie nicht, daß sie auf diese Weise noch ein halbes Jahr in der Wohnung hockt.
Meine Rechtsanwältin sagt recht klar, daß die bisherigen Fakten einfach nicht reichen, um den Kleinen zu mir zu holen. Es gibt ja keine Zeugen, nur meine Aussagen und selbst wenn es Zeugen gäbe, ist fraglich, ob die Vorfälle gravierend genug sind, um ein 18 Monate altes Kind von der Mutter zu nehmen.
Tja, jetzt ist die Frage, ob jemand einen Plan B weiss? Tatsächlich geht es ja nicht darum, die Mama aus dem Leben rauszudrängeln, sondern ihr die Möglichkeiten der Racheaktionen zu nehmen. Zum Beispiel könnte sie auf einmal nach XY 500km entfernt ziehen wollen, nur um die Entfernung zu erhöhen. Oder den Umgang boykottieren. Oder diverse Aktivitäten boykottieren, wie Kinderkrippe, Kontakt zu anderen Kindern usw. Außerdem ist es eine Tatsache, daß sie der Meinung ist, die Welt würde sich nur um sie drehen. Termine wahrnehmen ist bei ihr ein reiner Glückstreffer. Zum Jugendamtstermin kam sie eine halbe Stunde zu spät, den Termin beim Kinderarzt sagt sie ab, weil sie erst um zehn Uhr aus dem Bett fällt. Die Anmeldung der Kinderkrippe verweigert sie, weil sie nicht versteht, daß man das nicht erst eine Woche vorher machen kann.
P.
Hallo,
Bei Dir kann man im Moment nur raten, dass Du alles säuberlich dokumentierst und so weit es möglich ist, Du alle Termine mit dem Kind wahrnimmst (Arzt, Anmeldung bei der Kinderkrippe etc....). Du solltest das Jugendamt über diese Boykottmassnahmen auf dem Laufenden halten.
Es kommt meiner Meinung nach nun darauf an, wie es es mit der Familienhilfe weitergeht. Wird es Deiner Frau möglich sein, diese Hilfe anzunehmen oder nicht. Ist sie lernfähig, wenn sie Hilfe von aussen bekommt. Oder benimmt sie sich weiterhin wie ein unvernüftiges Kind. Du solltest gut mit dieser Familienhilfe auskommen und Dich kooperativ zeigen : besorgter Ehemann, besorgter Vater etc.
Bei GSR kann die Kindesmutter alleine 500 km weit wegziehen, aber natürlich ohne Kind. In Eurem Fall würde ich auch die Ukraine als Rückszugsraum der Kindesmutter (Kindesentführung) gegenüber dem Jugendamt sachte ins Spiel bringen.
Mit der Kindesmutter solltest Du sachlich kommunizieren, unabhängig davon, wie sie sich benimmt (innerliche Distanz). Versuche nicht (mehr) sie zu verstehen oder ihr Deinen Standpunkt zu erläutern. Bleibe wachsam und lasse Dich nicht provozieren. Suche Verbündete (Nachbarn, Freund, welche abends mal vorbeikommen) und sichere alle Dokumente, Geld etc., wann Du das bisher noch nicht gemacht hast.
Viele Grüsse,
Tsubame.
Hallo und vielen Dank, was wäre ich ohne Dich 😉
Eine Kommunikation ist ja überhaupt nicht möglich. Einerseits ist sie voll freundlich und albern, andererseits bekomme ich als Eröffnung ein gestöhntes "Was willst Du schon wieder von mir?" entgegen. "Komm wir machen das zusammen" wird mit "Ich habe schon genug von Dir bekommen, lass mich einfach in Ruhe" erwidert. Es geht halt einfach nichts vorwärts.
Wir bekommen jetzt eine sozialpädagogische Diagnose. Bin ja mal gespannt, was das sein soll.
😉
Hallo,
Dabei geht es auch um Eure jeweilige Lebensgeschichte und es könnten auch sogenannte Genogramme hergestellt werden...
VG,
Tsubame.
Hm, jetzt mal objektiv gesehen:
Wenn wir beide räumlich getrennt sind, ist ja eine Kindeswohlgefährdung wegen der Ehestreitereien vom Tisch. Dann kann ich ja bei dieser Diagnose nur gewinnen. Oder sehe ich das falsch?
Objektiv geht es in der Sozialpädagogik selten zu. Es handelt sich eben nicht um eine empirische Wissenschaft.
Es könnte bei dieser Diagnose um die Familienbeziehungen gehen (Eltern, Grosseltern, wie ihr sie reproduziert), aber auch um Krankheiten innerhalb der Familien. Es gibt Fragebögen und Interviews etc.
Ganz grob gesagt : Du scheinst z.B. mehr die soziale Komponente und die Motorik bei der Erziehung des Kindes in den Vordergrund zu stellen (Besuche, Krabbelgruppe, Essen mit Gabel ...). Das Kind gewinnt dadurch Selbstvertrauen. Die Mutter hütet und behütet. Zeigt viel Präsenz und Körperkontakt (trägt ihn auf dem Arm, schläft bei ihm). Damit fühlt sich das Kind in Sicherheit (Urvertrauen). Beide Ansätze ergänzen sich eigentlich. Aber aus irgendwelchen Gründen klappt das Zusammenspiel nicht.
Oh, na das klingt ja spannend. Warten wir mal ab, was da auf uns zukommt.
Das kann ich Dir schon sagen, wieso das Zusammenspiel nicht klappt.
Die Mama gibt 110% dafür, daß es dem Zwerg gut geht. Aber sie erkennt zum Beispiel nicht, wenn er einfach nur bockig ist und seinen Kopf durchsetzen will. Das "versaut" nicht nur seinen Charakter, sondern kann auch dauerhaft von einer Person nicht bewältigt werden. Aktuell kann er nur noch schlafen, wenn sie ihn im Arm hält. Da sitzt sie dann jede Nacht neun Stunden aufrecht und versucht selbst zu schlafen. Ich behaupte jetzt mal, daß ich ihm solche Aktionen schon ausgetrieben habe. Wir hatten zwei Machtkämpfe und er weiss, daß es bei mir nicht funktioniert. Aber bei ihr klappt es halt gut und sie ist mal wieder am Ende mit ihren Kräften.
Und sie kann eben nicht tolerieren, daß ich anders bin als sie, daß ich eben die ergänzende Komponente bin. Es muss so gehen, wie sie das meint. Sie ist die Bestimmerin. Wie der Threadtitel auch sagt...
Wenn ich sie mit ihm mit auf den Spielplatz nehmen würde und sie sähe, wie er mal eine Schippe Sand probiert oder einen fremden Schnuller in den Mund stopft, sie wäre kurz vorm Herzinfarkt! (Ich glaube ich nehme sie das nächste mal mit)
Die anderen Dinge sind zu umfangreich zu erklären. Die Zukunft ist halt schwierig abzuschätzen. Sie hat keinerlei soziale Kompetenz, wird er das erben oder kann ich das kompensieren?
Hi,
ich kann deine Angespanntheit absolut nachvollziehen. Dritte womöglich auch, nur möchte ich dir raten, nicht so wie hier zu argumentieren.
Es schwingt sehr viel Negatives mit, welches den Eindruck erweckt, du möchtest das Kind vor einem Monster beschützen.
Das was du teilweise als Katastrophe beschreibst, könnte in den Augen derer, die etwas zu "melden" haben, als fürsorgliche, besorgte Mutter angesehen werden.
Vielleicht solltest du dich mal hinsetzen und tief durchatmen 😉
Ich sagte dir ja schon einmal, dass ich denke, dass unsere Exen beinahe gleich ticken.
Meine schafft es auf wunderbare Weise, sich selbst zu demontieren.
Hat auch "nur" 4 Jahre gedauert... was ich damit sagen will: du brauchst einen verdammt laaaaaaaaaaaaangen Atem 😉
Leider wirst du auch mit ansehen müssen, wie sehr das Kind leidet und vor die Hunde geht.
Sei da und versuche so gut wie möglich auszugleichen!
Diese hoch emotionale Kiste geht an keinem spurlos vorbei...
LG D
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
Leider wirst du auch mit ansehen müssen, wie sehr das Kind leidet und vor die Hunde geht.
Ja siehst Du, genau das kann ich nicht!
Ja siehst Du, genau das kann ich nicht!
Wer kann das schon? Das eigene Kind dem eigenen Kampf - das Kind kann nichts dafür - zu opfern ist schon ziemlich pervers. Leider werden aber viel zu viele Kinderseelen unter zu Hilfenahme des Dogmas "Kindeswohl" während solcher Machtkämpfe für immer zerstört. Am Ende Recht zu haben, scheint manchem jeden Preis wert zu sein.
Sollte mein Sohn mir aus dem 4. Stock eines brennenden Hauses winken, würde ich mich auch nicht erst zwei Stunden lang mit der Feuerwehr über die Rettungsmöglichkeiten streiten, sondern sofort Fakten schaffen. Die gute deutsche Streitkultur scheint dies aber nicht mehr zuzulassen und dann wird sich eben über jeden feuchten Pfurz bis zum obersten Gerichtshof gezofft und das Kind dabei einfach vergessen, Hauptsache man hat Recht.
Einer ist leider immer der looser.....
@Paus: Gut, dass Du das nicht kannst! Manchmal muss man für das Wohl des eigenen Kindes Opfer bringen oder Entscheidungen treffen, die nicht nur dem eigenen Wohl dienen. Bei mir hat zumindest letzteres sich letztendlich ausgezahlt und mein Sohn ist nicht vor die Hunde gegangen sondern glücklicher als je zuvor.
LG,
LD
Und wie sah Deine Lösung aus?
Hi,
das ist eine sehr, sehr lange Geschichte (leider nicht für jeden zugänglich und eigentlich auch nur lesbar, wenn man gerade sowieso zwei Wochen nichts zu tun hat). Aber ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass es im Sinne des Kindes keinen Sinn macht, wegen jeder gefühlten Ungerechtigkeit einen neuen Kriegsschauplatz aufzumachen. Kinder werden älter und verstehen irgendwann - meiner Erfahrung nach schon recht früh - wer hier der verlässliche und wer der ewig stänkernde Part ist. Da muss man(n) einfach mal die Arschbacken zusammenkneifen und die Klappe halten (können). Solange keine direkte Gefährdung für Leib und Leben von Seiten der, in Deinem Falle KM, für das Kind ausgeht ist das allemal besser.
Meinen Sohn habe ich gefühlt zigmal an die KM verloren, aber ich habe mich nie auf ihr sehr niedriges Niveau herabgelassen und Rechtsverdreher oder gar Gerichte wegen jedem Kinkerlitzchen angerufen. Das tat oft sehr weh, aber heute lebt mein Sohn erneut bei mir und er weiß ganz genau, wer all das, wie z.B. monatelange Kontaktsperren, ertragen hat, um ihn nicht in einen Kampf zu verwickeln, der nie der seine war und den er nie wollte. Er kam freiwllig und ohne das Urteil eines OLG´s oder was auch immer zu mir zurück und wird auch hier bleiben. Seine Seele hat zwar auch gelitten, aber an der Heilung dieser arbeiten wir gemeinsam und es wird stetig besser.
Seine Mutter kämpft weiter, aber gegen Windmühlen. Wünsche ihr immer wieder viel Spaß dabei :rofl2:
LG,
LD
Die Mama gibt 110% dafür, daß es dem Zwerg gut geht. Aber sie erkennt zum Beispiel nicht, wenn er einfach nur bockig ist und seinen Kopf durchsetzen will. Das "versaut" nicht nur seinen Charakter, sondern kann auch dauerhaft von einer Person nicht bewältigt werden. Aktuell kann er nur noch schlafen, wenn sie ihn im Arm hält. Da sitzt sie dann jede Nacht neun Stunden aufrecht und versucht selbst zu schlafen. Ich behaupte jetzt mal, daß ich ihm solche Aktionen schon ausgetrieben habe. Wir hatten zwei Machtkämpfe und er weiss, daß es bei mir nicht funktioniert. Aber bei ihr klappt es halt gut und sie ist mal wieder am Ende mit ihren Kräften.
Dein Sohn ist 14 Monate alt. Oder mittlerweile 16 Monate? Tu dir bitte mal den Gefallen und lies in den gängigen Familienforen mit. Deine Frau erzieht bedürfnisorientiert und in diesem Alter wird man argumentieren, dass ein Kind diese Nähe braucht um sich wohl, sicher und gebunden zu fühlen. Und man würde dir erklären, dass dein Weg hart, altersunangemessen ist und ein Kind in diesem Alter nicht mit Berechnung und Manipulation agiert und insbesondere bevor er richtig sprechen kann, seine Bedürfnisse nicht ausdrücken kann.
Ich verspreche dir, mit deiner Sicht auf die Dinge gehst du im Jahr 2017 baden. 1957 hättest du damit vielleicht Erfolg gehabt.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo!
@Paus: Gut, dass Du das nicht kannst!
Na ja, das stimmt so nicht. Der TO hat die Chance verpasst. Er folgte meinem Rat, behielt das Kind ein und wollte Fakten schaffen.
Er hat dann das Kind wieder, trotz seiner hier dramatisch dargestellten Sorgen / Ängste / Zweifel / Nöte, der Kindesmutter übergeben.
Auch lass dir bitte gesagt sein, dass deine Lösung, lieber LD, nicht auf alle Fälle übertragbar ist.
Meiner Meinung nach sollte sich der TO auf viele Ohnmachtsanfälle vorbereiten.
Vom ersten Post bis dato sehe ich hier leider keine Verbesserung in seinem Agieren.
Sein Ansinnen mag gut sein, die Vorgehensweise ist es leider nicht.
Seine Chance beträgt 8%, möge er die 8% finden...
LG D
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
Nun denn,
Auch lass dir bitte gesagt sein, dass deine Lösung, lieber LD, nicht auf alle Fälle übertragbar ist.
Das habe ich auch nie behauptet. Nur dass das Kind aus niederen Beweggründen wie Hass, Machtgeilheit und falschem Stolz doch sicherlich vor die Hunde gehen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Und wer dies billigend für seinen Kampf in Kauf nimmt, handelt in meinen Augen nicht im Sinne des Kindes.
Nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.
LG,
LD
Nur dass das Kind aus niederen Beweggründen wie Hass, Machtgeilheit und falschem Stolz doch sicherlich vor die Hunde gehen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Und wer dies billigend für seinen Kampf in Kauf nimmt, handelt in meinen Augen nicht im Sinne des Kindes.
Aber genau darum geht es doch und eben hast du noch dem TO dazu gratuliert.
Rein theoretisch müsste, ohne jetzt in einer Grundsatzdiskussion abrutschen zu wollen, jeder Vater zum Wohle des Kindes das Kind gehen lassen und darauf hoffen, dass es sich von alleine irgendwann mal wieder meldet.
Es gilt nämlich hier der Grundsatz, das Kind wird durch den Konflikt zerrieben.
Auch wenn man nicht der auslösende Teil ist, so ist man trotzdem Teil des Problems/Konflikts; denn würde es (meist) den Vater nicht geben, hätte die Mutter ja auch kein Problem und somit das Kind auch nicht.
Ich persönlich habe ein riesiges Problem damit, ein von dir beschriebenes Verhalten durch Aufgabe auch noch zu belohnen.
Um zurück zum Thema zu kommen: der TO hat seine Chance mMn verpasst. Er sitzt nun in der Defensive und sollte dementsprechend Kreide fressen.
Ich sehe das Kind nicht in seinem Haushalt. Er kann nur auf großzügigen Umgang hoffen.
LG D
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
