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Die Eigentümerin meines Sohnes...

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(@pausbanderi)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

So wie Du schreibst, hast Du die Lage der Polizei, dem Verfahrenspfleger und dem Jugendamt gut erklären können.
Durch seinen engagierten und fähigen Vater ist das Kind in Sicherheit gebracht worden, sieht seine Mutter, ist ihr aber nicht ausgeliefert.

Nun ja, das ist Sinn der Sache. Gefahr gebannt, jetzt ist bis zur Verhandlung kein Handlungsbedarf.

Die KM muss nun überredet werden, Hilfe anzunehmen.

Was sich ja als die schwierigste Übung gestaltet!

Im Grunde hast Du ja zwei Baustellen : wie kann Du mit Hilfe Dritter das gemeinsame Elternsein aufrechterhalten ;
wie gestaltest Du am besten die Trennung von der KM (falls Du das willst).

Richtig. Wobei das zweitere auf jeden Fall sein muß. Und wenns nur vorläufig ist. Aber aktuell ist ein Leben mit ihr nicht vorstellbar.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.02.2017 16:13
(@stroemkarl)
Schon was gesagt Registriert

Hallo PausBanderI,

ich hoffe für Dich,dass Du Morgen einen kühlen Kopf bewahrst,oberstes Ziel sollte sein,eurem Kind beide Eltern zu erhalten.Das Problem was ich sehe,ist folgendes,sollte die KM sich einen halbwegs fähigen Anwalt besorgen,wird die Frage im Raum stehen,war das Kindswohl gefährdet und das konnte ich nicht heraus lesen,ihr hattet Streitigkeiten unter Eltern und das wars und in dieser Situation hast Du einer stillenden Mutter ihr Kind weggenommen,denn das sie vielleicht das Land verlassen wollte,kannst Du nicht beweisen.
Ich würde für mein Tun,meine Ängste sachlich erläutern und auf keinen Fall mit sowas,wie Müll auf dem Balkon,Wohnung dreckig usw,denn dann müsstest Du Dir die Frage gefallen lassen,warum Du das nicht geändert hast und wie Du das jetzt mit Kind schaffen willst.

stroemkarl


AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2017 18:00
(@pausbanderi)
Nicht wegzudenken Registriert

Aaaaaalso, ich fasse mal kurz meinen heutigen Besuch des Jugendamtes & Verfahrenspflegers zusammen:

Die Hauptfrage war, wieso wir das Aufenthaltsbestimmungsrecht beanspruchen und wie. Dabei haben wir beide die Auffassung vertreten, daß der jeweils andere das Kind nicht alleine betreuen kann.

Ihre Argumentation war dabei das übliche: Er schafft es nicht, er ist zu schwach, er kann das Kind nicht allein versorgen, er ist böse, er hat sich noch nie um ihn gekümmert usw. Außerdem ist er böse zu mir, er ist psychisch krank und muß zum Psychiater blah blah blah.

Meine Argumentation: Meine Frau hat panische Angst, verwöhnt ihn deshalb von vorne bis hinten, das ist nicht nur negativ für seine seelische Entwicklung, sondern sie ist auch selbst nicht in der Lage, sich selbst genug zu versorgen. Sie braucht dringend eine Therapie, nicht nur ambulant, in dieser Zeit versorge ich das Kind, ermögliche aber einen geregelten Umgang, zum Beispiel durch Besuche, Übernachtung des Kindes bei ihr usw.

Die beiden waren der Meinung, daß das keine Frage des Aufenthaltsbestimmungsrechtes ist und es auf jeden Fall bei beiden gleichzeitig verbleiben sollte. Den Lebensmittelpunkt sehen sie bei der Mutter. Also nichts unerwartetes soweit.

Enttäuschend war, daß sie nicht so sehr auf die Situation der Mutter eingingen, sondern diesen Punkt außen vor ließen. Wir werden weiter sehen.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.02.2017 15:22
(@wasserfee)
Registriert

hi PausBanderI

Dabei haben wir beide die Auffassung vertreten, daß der jeweils andere das Kind nicht alleine betreuen kann.

Ihre Argumentation war dabei das übliche: Er schafft es nicht, er ist zu schwach, er kann das Kind nicht allein versorgen, er ist böse, er hat sich noch nie um ihn gekümmert usw. Außerdem ist er böse zu mir, er ist psychisch krank und muß zum Psychiater blah blah blah.

Meine Argumentation: Meine Frau hat panische Angst, verwöhnt ihn deshalb von vorne bis hinten, das ist nicht nur negativ für seine seelische Entwicklung, sondern sie ist auch selbst nicht in der Lage, sich selbst genug zu versorgen. Sie braucht dringend eine Therapie, nicht nur ambulant, in dieser Zeit versorge ich das Kind, ermögliche aber einen geregelten Umgang, zum Beispiel durch Besuche, Übernachtung des Kindes bei ihr usw.

was hast du erwartet? Ihr habt beide mit Dreck geschmissen.
Zwei erwachsene Menschen sprechen dem jeweils anderen ET ab, sich adäquat um das Kind kümmern zu können.
VB und JA-MA haben keine Glaskugel, die können euch nicht in den Kopf sehen. Die sehen nur 2 Eltern die sich zoffen wie die Kesselflicker und sich gegenseitig die Erziehungsqualitäten absprechen.

Das war keine zielführende Performance.

Wasserfee


nicht mein Zoo
nicht meine Affen

AntwortZitat
Geschrieben : 24.02.2017 19:26
(@speciald)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

wo befindet sich das Kind denn jetzt?

Eine Anregung von mir für das nächste Gespräch: bereite dich vor und hol dir hier Tipps.
Eine Pathologisierung, Dreckwerfen oder dem anderen Elternteil die Erziehungsfähigkeit abzusprechen ist nicht zielführend.

Noch weniger, dem anderen vorzuwerfen, er/sie verwöhne das Kind.

Das war leider eine Nullnummer.

Viel Erfolg beim nächsten Mal.

LG D


"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)

AntwortZitat
Geschrieben : 24.02.2017 22:02
(@pausbanderi)
Nicht wegzudenken Registriert

<Anfang Sarkasmus>Sorry ihr zwei, aber Eure Beiträge waren nicht zielführend, sondern eher eine Nullnummer. <Ende Sarkasmus>

Zu sagen "Meine Frau hat panische Angst" ist kein Dreckwerfen. Und die Pathologisierung, was soll ich da sagen, das ist genau der Grund für den ganzen Rechtsstreit. Was soll man da bitte sonst anderes vorbringen?

Nochmal, falls ihr das nicht gelesen habt: In meiner Sache gehts genau darum, daß meine Frau das Kind aufgrund einer psychischen Störung nicht so betreuen kann, daß er im Endeffekt zu einem vollwertigen Gesellschaftsmitglied wird. Bei uns gehts NICHT darum, daß einer von uns aus irgendwelchen persönlichen Gefühlen das Kind ganz für sich allein behalten will.

Also bitte, ich bin gespannt, wie dieses Gespräch Eurer Meinung nach hätte laufen sollen.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.02.2017 22:48
(@speciald)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo.

Komm mal wieder runter.

Du hättest einfach sachlich deine Beobachtungen, Ängste und Sorgen vortragen sollen ohne dich auf das untere Niveau der KM zu begeben.

Wo ist das Kind jetzt?

Gibt es offizielle Dokumente, die dissoziative Zuständen oder andere Persönlichkeitsstörungen der KM belegen?
Falls ja, reichen die für eine Erziehungsunfähigkeit der KM?
Falls nein, höre auf zu pathologisieren!

Bisher habt ihr aufgrund deiner Berichte nur eines erreicht: Außenstehende sehen hier zwei zerstrittene Eltern, die sich werweißwas an den Kopf werfen.
Am Ende wird man sagen: beratungsresistent, hochstrittig, Mutter Hauptbezugsperson, ASR geht zu KM.

Einen besorgten Vater erkennen die hier mit Sicherheit nicht.
Oder was denkst du?

LG D


"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)

AntwortZitat
Geschrieben : 24.02.2017 23:36
(@pausbanderi)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich bin doch unten. Ich finde nur Euer beider Kritik inhaltlos, das ist schon alles. Und es war ja auch, wenn Du ehrlich bist, kein Inhalt oder Begründung drin, oder?

Das Kind ist jetzt wieder mit uns beiden in dieser Wohnung. Sowohl Jugendamt als auch Verfahrenspfleger sagten beide "Wir können anhand der von uns geprüften Situation (als ich noch mit dem Kind weg war) davon ausgehen, daß die Kindsmutter nicht gehen wird. Es besteht also kein Grund mehr, die beiden von einander zu trennen." Was ja auch meine Meinung ist, denn die zwei sollen ja nicht auseinandergebracht werden.

Was den besorgten Vater angeht, da vermag ich Dir absolut nicht zu folgen. Wie sollte denn ein besorgter Vater reagieren?

Tatsache ist doch, daß die Mutter mit dem Kind so überfordert ist, daß sie sich selbst gesundheitlich und nervlich an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hat. Das ist Fakt und auch für jeden sichtbar. Da muss man auch als Vater nichts darlegen, wenn beim Gespräch die Mutter nervös und fahrig auf einem Stuhl sitzt, mit schwarzen Augenringen, eingefallenen Wangen und zitternder Stimme. Es gab ja auch keinen Streit zwischen beiden, sondern einen Vater, der dem Jugendamt die Situation schilderte, während die Mutter daneben saß und ihn alle drei Sätze unterbrach um ihm seine Aggressivität/Unfähigkeit/Ahnungslosigkeit vorzuwerfen. Man kann das Problem halt nur so schildern:

Die Mutter hat panische Angst davor, mit dem Kind etwas falsch zu machen. Deshalb empfindet sie jede "Unebenheit" sofort als Gefahr, zum Beispiel Kontakt mit Tieren, Krankheit a la Rotznase usw. Innerlich sieht sie das Kind noch als Säugling, der nur Schutz und Liebe braucht. Ein Schreien kann sie nicht deuten, sondern sieht es als Streß, der absolut schädlich für das Kind ist. Wut, Bockigkeit, Sturheit und Zorn vermag sie nicht zu erkennen. Daraus folgt, daß sie das Kind mit allen Mitteln ruhig halten will. Wird er sauer, weil man ihm etwas nicht gibt, muß sofort ein Ersatz gesucht werden. Will er etwas nicht sofort essen, wird sofort eine Alternative angeboten. Möchte er unbedingt getragen werden, wird er getragen und wenn ihr der Arm fast abfällt. In der Folge wird eben nicht nur das Kind "verwöhnt" und zu einem Tyrannen erzogen, sondern die Mutter ist mit ihrer Aufgabe ständig überfordert und dadurch dreht sie sich in der Spirale ständig weiter nach unten.

Was am Ende bleibt ist ein Kind, das durch die Erziehung über kurz oder lang zu einem gesellschaftlichen Außenseiter erzogen wird. Spätestens bei der Einschulung, denn ohne den Vater wird das Kind wahrscheinlich sogar vom Kindergarten ferngehalten, wird er in die Gemeinschaft der anderen Kinden nicht aufgenommen. Und eine Mutter, die irgendwann aufgrund der Resonanz ihres Tuns in irgendeiner Weise negativ reagieren wird. Euphemistisch ausgedrückt. Realistisch ausgedrückt kippt sie entweder vor körperlicher Erschöpfung um, oder prügelt auf ein fremdes Kind ein, das ihrem Augapfel mit dem Finger in den Bauch piekt.

Was das pathologisieren angeht, da finde ich den Tenor hier ziemlich merkwürdig. Ist jetzt nicht nur auf Dich bezogen. Mag sein, daß es Fälle gibt, in denen das nach hinten losgeht, aber wie sollte man denn anders argumentieren, wenn das Kind nun mal beim Namen genannt werden muß? Wir (also ich plus Anwalt) behaupten, daß die Kindsmutter eine psychische Störung hat, weswegen sie das Kind nicht vernünftig erziehen/versorgen kann, wenn der Vater auszieht und nur noch im Rahmen eines üblichen Umganges auf das Kind einwirkt. Weil die Mutter durch ihr Verhalten sowohl die häusliche Gemeinschaft unmöglich macht, als auch eine gemeinsame Erziehung des Kindes nachhaltig sabotiert und die Beziehung zwischen den Elternteilen massiv stört, soll mir das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen werden, um als verantwortungsbewußter Vater eine Lösung zu erarbeiten, bei der sowohl die Erziehung des Kindes sichergestellt, als auch der Kontakt zu beiden Elternteilen gefördert wird.

Die Mutter bestreitet natürlich, daß sie ärztlicher Hilfe bedarf. Sie lehnt aber strikt jede Form auch nur einer Beratung ab. Wenn der Streit also wirklich "in die Vollen" geht, wird man dann auch um ein Gutachten nicht drum rum kommen.

Mal eine Frage: Ich bin jetzt drei Monate von Pontius bis zu Pilatus gelaufen, habe um Hilfe gebeten, eine Therapie angeleiert, Arzttermine vereinbart, war bei Beratungsstellen, beim Jugendamt, und so weiter und so fort. Ihr Engagement: NULL. Also was würdest Du sagen, soll man hier tun, damit Du einen besorgten Vater erkennst?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.02.2017 00:28
(@speciald)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Guten Abend,

die Frage muss lauten, so wie ich sie bereits stellte, was sehen andere?

Ich kann nur mit den Infos "arbeiten", die du uns lieferst.
Deine Schilderung vom Gespräch wirkte eben so auf mich wie auch von mir beschrieben.
Auch wenn es für dich inhaltslos war.

Sie doch deinen Fall aus anderer Perspektive und nicht nur immer aus deiner.

Zum Beispiel:

Sowohl Jugendamt als auch Verfahrenspfleger sagten beide "Wir können anhand der von uns geprüften Situation (als ich noch mit dem Kind weg war) davon ausgehen, daß die Kindsmutter nicht gehen wird. Es besteht also kein Grund mehr, die beiden von einander zu trennen."

Das sind Fakten, der Rest sind Dinge, die du siehst...

Da muss man auch als Vater nichts darlegen, wenn beim Gespräch die Mutter nervös und fahrig auf einem Stuhl sitzt, mit schwarzen Augenringen, eingefallenen Wangen und zitternder Stimme.

Empfinden die Beteiligten das hier ebenso wie du?
Oder sieht du Mutter nur so mitgenommen aus, weil der (böse) Vater ihr das Kind weggenommen hat?

Selbst wenn, ebenso Fakt ist:

Die beiden waren der Meinung, daß das keine Frage des Aufenthaltsbestimmungsrechtes ist und es auf jeden Fall bei beiden gleichzeitig verbleiben sollte. Den Lebensmittelpunkt sehen sie bei der Mutter. Also nichts unerwartetes soweit.

Enttäuschend war, daß sie nicht so sehr auf die Situation der Mutter eingingen, sondern diesen Punkt außen vor ließen.

Außerdem ist es in D erlaubt, krank zu sein. Sorgerechtstreitigkeiten gehen zu über 90% für die Mütter aus.
Deshalb hat die KM auch erst einmal hiermit Recht:

Die Mutter bestreitet natürlich, daß sie ärztlicher Hilfe bedarf. Sie lehnt aber strikt jede Form auch nur einer Beratung ab.

Dann noch:

Wenn der Streit also wirklich "in die Vollen" geht, wird man dann auch um ein Gutachten nicht drum rum kommen.

Sowieso... aber wie sagte es Milan einmal: "Gegen das Kontinuitätsprinzip ist kein Kraut gewachsen!"

Wichtige Fragen beantwortest du auch nicht:

Gibt es offizielle Dokumente, die dissoziative Zuständen oder andere Persönlichkeitsstörungen der KM belegen?

Ach ja, war ja inhaltslos... ich vergass...

Vor dir, so denke ich, liegt ein harter Weg und wenn du von deinem hohen Ross nicht runterkommst, sehe ich hier absolut schwarz.

Ich bin raus...

Viel Glück!

LG D


"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)

AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 01:31
(@mutterzubesuch)
Zeigt sich öfters Registriert

Für mich hört es sich so an als hättet ihr unterschiedliche Ansichten von Erziehung.

Vor 3 Monaten bereits hast du diese Probleme schon seit Langem gesehen. Das Kind ist jetzt gut ein Jahr alt.
Du schreibst, die Mutter sieht euer Kind IMMER NOCH als Säugling. War es damals ja auch noch.

Weiter schreibst du, die Mutter sehe das Schreien eures Kindes als Stress. Ist es auch. Und sie wolle, dass das Kind aufhört zu schreien. Gute Sache. Das sollte das Ziel sein.

Die Mutter bietet dem Kind Alternativen. Das ist ein guter Ansatz. Nein, man muss Kindern mit 13 Monaten noch nicht beibringen dass "Nein" unbedingt auch Nein heißt oder, dass das Leben eben manchmal hart ist.

Wut, Bockigkeit, Sturheit schreibst du, würde die Mutter nicht erkennen. Es soll Kinder geben, die in vor Vollendung des 1. Lebensjahres bereits solche Anflüchte zeigen, bei meinem Kind gab es das nicht und auch bei keinem, dass ich kannte. Das kam erst weit später. Aber du kennst euer Kind besser als ich.

"Will er unbedingt getragen werden, wird er getragen." Er werde zu einem Tyrannen erzogen. Du schreibst so, als müsste euer Sohn gebrochen werden. Ich finde es völlig normal ein Baby, bis vor einem Monat war er ja noch eines, oder Kleinkind nach Möglichkeit zu tragen wenn er/sie es so will. Das hat absolut nichts mit Verziehen zu tun. Wie heißt ein schöner Spruch "Babys kann man im ersten Lebensjahr nicht verwöhnen."

Klar, wenn man selbst nicht mehr kann muss man abwägen.
Der Fokus liegt bei einem so kleinen Kind nunmal auf eben diesem. Stutzig sollte man meiner Meinung nach werden, wenn es auch mit 3-4 Jahren noch so ist. Aber da hat sicher jeder seine eigene Grenze.

Es sei ausdrücklich gesagt, dass ich hier nur meine Meinung/Ansicht schildere.

Ich würde eure unterschiedlichen Erziehungsansichten außen vor lassen und nicht behaupten die Mutter könne das Kind nicht versorgen oder erziehen. Davon lese ich hier nichts. Was ich lese ist, dass sie offenbar etwas Hilfe in der Organisation des Haushaltes und der Organisation für Auszeiten für sich selbst benötigt und ihr ansonsten einfach unterschiedliche Ansichten von Erziehung habt und du nicht verstehen kannst, wie sich der Lebensfokus deiner Frau so ändern konnte.

Du hast sicher den tiefsten Einblick. Wahrscheinlich ist die Mutter überfordert, sind viele Mütter.


AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 01:35




(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin PB.

Was die beiden Vorschreibern Dir hier zeigen ist, wie man auch anders auf die Sache drauf schauen kann, wie es offenkundig auch das JA sieht. Das hat zunächst einmal gar nichts mit mütterlastig oÄ zu tun. Wer nun Recht hat, können wir hier online gar nicht beurteilen und auch den Beobachtern im RL wird es nach nur einem oder wenigen Terminen schwer fallen das entscheiden zu können. Du allerdings - bei allen guten Absichten - wirst als Partei wahrgenommen, die nur das eigene Interesse verfolgt. Deshalb war hier eigentl immer der Rat, eng am und mit dem Wohl des Kindes zu argumentieren. Also objektiv darzulegen, warum das Verhalten der KM eine KWG ist oder sein könnte. Den Schluss, dass KM krank ist, müssen daraus dann andere ziehen, im Idealfall (aber was ist schon ideal) die KM selbst.

toto


AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 09:47
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich kann mich Mutter zu Besuch und SpecialD nur anschließen.

Den größten Fehler, den du machen kannsr, ist davon auszugehen, dass alle Anderen die Situation aus der gleichen Perspektive betrachten wie du. Selbst WENN die KM eine Störung hätte, muss das noch lange nicht bedeuten, dass Dritte sie für nicht erziehungsfähig halten. Und ganz besonders unwahrscheinlich ist das, wenn du derjenige bist, der das diagnostiziert.

Mutter zu Besuch kann ich mich insbesondere anschließen für die Einschätzung, dass ihr verschiedene Vorstellungen von Erziehung habt. Ich würde dir empfehlen, dich mal in den gängigen "Mütter"-Foren einzulesen, damit du einen Vergleich hast. Bedürfnisorientierung ist sehr groß geschrieben. Tragen, Co-Sleeping, Alternativen bieten, etc. pp. sind ganz gängige Ansätze im Umgang mit Babies und Kleinkindern. IdR gehört auch der eine oder andere Augenring der Mütter und der Hinweis auf eine heftige Ehekrise dazu.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 11:00
(@stroemkarl)
Schon was gesagt Registriert

Hallo PausBanderI,

zwei Dinge im Voraus,die meisten Väter haben erlebt,dass sie nach der Geburt abgemeldet sind,denn jetzt kommt das Kind,das Kind und das Kind und Du bist mit einer Ukrainerin(meine Ex auch) verheiratet und bei viele Osteuropäerinnen ist das Rollenverständnis noch tief verwurzelt.

Was mich irritiert,was willst Du eigentlich,Dich von der KM trennen oder Eure Ehe erhalten.
Ich selbst war 5 Monate in Elternzeit,was willst Du da erziehen,da gibts nur essen,schlafen,spazieren und spielen,da war schon ein riesen Erfolg,dass er ins Töpfchen gemacht hat.Genauso die Rumtragerei,lass sie doch,ich hab immer gesagt,du hast ja auch die Hüfte dafür und für mich ein Tragegestell gekauft.
Das Rumgemeckere,ich weiß,da wirst du aggressiv und könntest explodieren,da musst Du Dich voll im Griff haben.
Wenn Du deine Ehe erhalten willst,kannst Du nur schleichend Einfluss auf die Erziehung nehmen,frag ob Du was helfen kannst,geht gemeinsam spazieren und lass sie machen,lobe sie mal,auch wenns Schwachsinnig ist.Wie ist eigentlich Dein Kontakt zu ihrer Familie?Wart ihr schonmal zusammen mit Kind dort oder war jemand mal hier zu Besuch?Eins weiß ich ganz genau,wenn sie überhaupt auf jemanden hört,dann auf jemanden aus ihrer Familie.

Wenn Du Dich trennen solltest,glaube ich kaum,dass Du das alleinige ABR und SR bekommst,es liegt ja keine Kindswohlgefährdung vor.Auch wenn,würdest Du kaum verhindern können,wenn nicht gerade ins Krisengebiet,dass sie in ihrer Umgangszeit in die Ukraine fliegt um ihre und des Kindes Familie zu besuchen.Unser Sohn hat auch meinen Namen und wenn meine Ex in die Ukraine fliegt hat sie immer die Geburtsurkunde und meine Einverständniserklärung dabei und beides hat sie noch nie vorlegen müssen.Den ersten Reisepass haben wir gemeinsam beantragt,den zweiten sie alleine und letztes Jahr beim dritten,hat der Mitarbeiter von der Meldebehörde gesagt,dass es besser wäre,wenn meine Erlaubnis vorliegen würde,sie sie aber nicht unbedingt bräuchte.

Auf alle Fälle würde ich nochmal mit ihr sprechen und ihr sagen,dass Du ihr nicht das Kind wegnehmen willst,sondern das Du Angst um sie hast und Du nur einfach Vater sein willst.

stroemkarl


AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 14:14
(@tsubame)
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Hallo,

Ich kann Deinen Frust, Ärger und Verzweiflung gut verstehen. Wie andere hier schon schrieben, kann ein Blick Dritter auf die Situation aber helfen, etwas Abstand zu gewinnen. Du hast auch erreicht, dass Euer Problem jetzt aktenkundig ist (JA, Polizei). Hat sich die KM übrigens einen Anwalt genommen ?

Zu den unterschiedlichen Vorstellungen zu Erziehung : ich lese hier nicht heraus, dass der TO das Herumtragen etc. des Kindes durch die KM unterbinden will. Vielmehr ist sie es, welche es nicht erträgt, dass er sich ebenfalls um das Kind kümmert. Zwar sind fast alle KM nach der Geburt durch den Wind und meinen, sie wissen alles besser, wenn es ums Kind geht. Aber bei vielen legt sich das dann nach geraumer Zeit und sie akzeptieren, dass der Vater sich einbringt. Dadurch lernt die KM auch, sich langsam aus der symbiotischen Bindung mit dem Kind zu lösen. Gerade in der heutigen Zeit wird ja immer an Väter appelliert, sie sollten sich auch um Säuglinge und Kleinstkinder kümmern. Und genau das will der TO. Es wird ihm aber nicht "erlaubt".

Ich meine, Du solltest Dir überlegen, wie Du Dich (Ihr Euch ) am besten um den Sohn kümmern kannst (könnt) und das durchziehen. Unter der Woche und am Wochenende. Übernehme vielleicht das Zubettbringen, wenn das zeitlich möglich ist und etabliere Rituale für Dich und das Kind. Die KM kümmert sich tagsüber um den Sohn, Du übernimmst den Abend.

Am Wochende macht Ihr auch "Arbeitsteilung". Plane einen Ausflug. Frage die KM, ob sie mit will, wenn nicht, geht alleine. Ziehe Dein Ding durch. Die KM muss lernen sich anzupassen.

VG,
Tsubame


AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 16:29
(@pausbanderi)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich kann mich Mutter zu Besuch und SpecialD nur anschließen.

Den größten Fehler, den du machen kannsr, ist davon auszugehen, dass alle Anderen die Situation aus der gleichen Perspektive betrachten wie du. Selbst WENN die KM eine Störung hätte, muss das noch lange nicht bedeuten, dass Dritte sie für nicht erziehungsfähig halten. Und ganz besonders unwahrscheinlich ist das, wenn du derjenige bist, der das diagnostiziert.

Das ist schon ganz richtig, ABER das sehe ja nicht nur ich. Also nicht das mit der Persönlichkeitsstörung, sondern daß in der Spielgruppe das Kind glücklich mit Papa sitzt und spielt, während Mama wie ein geprügelter Hund danebensteht und panisch hineilt, sobald sich ein anderes Kind auf 20cm nähert. Wie willst Du das aber im ersten Gerichtstermin beweisen? Soll man da 20 Zeugen benennen und laden, die dann eben solches schildern?

Mutter zu Besuch kann ich mich insbesondere anschließen für die Einschätzung, dass ihr verschiedene Vorstellungen von Erziehung habt. Ich würde dir empfehlen, dich mal in den gängigen "Mütter"-Foren einzulesen, damit du einen Vergleich hast. Bedürfnisorientierung ist sehr groß geschrieben. Tragen, Co-Sleeping, Alternativen bieten, etc. pp. sind ganz gängige Ansätze im Umgang mit Babies und Kleinkindern. IdR gehört auch der eine oder andere Augenring der Mütter und der Hinweis auf eine heftige Ehekrise dazu.

Oh ich hab schon einiges gelesen. Bilder von Leuten, denen nach dem Kontakt mit einer Hauskatze das halbe Gesicht abgefallen ist und und und. Das Hirn eines Säuglings ist auch kleiner als der Kopf, kullert quasi im Schädel rum, weshalb zu heftiges Spielen zu starken Traumen führt. Deshalb lachen Kinder auch beim Spielen, weil ihr Gehirn ständig erschüttert wird. ja ja.

Es ist wie gesagt schon ok und ich habe nichts anderes erwartet, daß ich mit der Geburt des Kindes erstmal wieder zum Single mit Hauptberuf "Hausdiener" mutieren werde. Das war auch ok. Nur ist er jetzt wie gesagt über ein Jahr alt und ich sehe draußen beim Sonntagsausflug hunderte Mütter die glücklich mit ihrem Kind durch die Botanik streifen, während meine Frau daneben wie ein Zombie durch die Gegend läuft.

Hallo,

Ich kann Deinen Frust, Ärger und Verzweiflung gut verstehen. Wie andere hier schon schrieben, kann ein Blick Dritter auf die Situation aber helfen, etwas Abstand zu gewinnen. Du hast auch erreicht, dass Euer Problem jetzt aktenkundig ist (JA, Polizei). Hat sich die KM übrigens einen Anwalt genommen ?

Mittlerweile ja. Die hat sie auch zum Arzt geschickt...

Zu den unterschiedlichen Vorstellungen zu Erziehung : ich lese hier nicht heraus, dass der TO das Herumtragen etc. des Kindes durch die KM unterbinden will. Vielmehr ist sie es, welche es nicht erträgt, dass er sich ebenfalls um das Kind kümmert. Zwar sind fast alle KM nach der Geburt durch den Wind und meinen, sie wissen alles besser, wenn es ums Kind geht. Aber bei vielen legt sich das dann nach geraumer Zeit und sie akzeptieren, dass der Vater sich einbringt. Dadurch lernt die KM auch, sich langsam aus der symbiotischen Bindung mit dem Kind zu lösen. Gerade in der heutigen Zeit wird ja immer an Väter appelliert, sie sollten sich auch um Säuglinge und Kleinstkinder kümmern. Und genau das will der TO. Es wird ihm aber nicht "erlaubt".

JA! JA! JA! Endlich mal jemand, der das kapiert!

Was das Rumtragen und "Verziehen" angeht, natürlich will ich das insofern unterbinden, als daß es mein/unser Kind entsozialisiert. Ich kann das nur nochmal sagen: Ich hab keine Ahnung, in welchen Jogiteetrinkerkindergarten die Supermamis mit dem Allroundverständnis ihren Nachwuchs mal schicken, aber in den mir bekannten Kindergärten und Schulen sind Kinder grausam und überschütten Außenseiter nicht mit Liebe und Verständnis! Wer dann in der Ecke sitzt und sich weigert, einen Apfel zu essen, weil der nicht mit kochendem Wasser desinfiziert wurde, oder Wutausbrüche bekommt, wenn er mal nicht das Schäufelchen vom Nachbarkind haben kann, hat ein Problem. Im Grundsatz ist aber gegen das Rumtragen & Co. nichts einzuwenden, wieso auch.

Ich meine, Du solltest Dir überlegen, wie Du Dich (Ihr Euch ) am besten um den Sohn kümmern kannst (könnt) und das durchziehen. Unter der Woche und am Wochenende. Übernehme vielleicht das Zubettbringen, wenn das zeitlich möglich ist und etabliere Rituale für Dich und das Kind. Die KM kümmert sich tagsüber um den Sohn, Du übernimmst den Abend.

Am Wochende macht Ihr auch "Arbeitsteilung". Plane einen Ausflug. Frage die KM, ob sie mit will, wenn nicht, geht alleine. Ziehe Dein Ding durch. Die KM muss lernen sich anzupassen.

Klingt toll. Und würde das so funktionieren, wären wir nicht vor Gericht, sondern hätten eine harmonische Familie. Tut es aber nicht. Ins Bett bringen kann ich den Knödel nämlich nicht, weil ich a) ja nicht stillen kann und b) er bei mir drei Minuten schreit, was zuviel Streß ist, und er deshalb sofort von mir weg muß. Und wenn man einen Ausflug machen will und sich die Mutter in die Tür stellt und einen notfalls mit Gewalt am Gehen hindert, hat sich der Ausflug auch erledigt. Übrigens wickeln kann ich ihn auch nicht, weil sie mir das ja nicht beigebracht hat... (Dazu muß man sagen, daß mein Sohn, den ich über alles liebe, nicht gerade ein olfaktorisches Gänseblümchen ist, weshalb ich diese Aufgabe gerne abtrete.

Hallo PausBanderI,

zwei Dinge im Voraus,die meisten Väter haben erlebt,dass sie nach der Geburt abgemeldet sind,denn jetzt kommt das Kind,das Kind und das Kind und Du bist mit einer Ukrainerin(meine Ex auch) verheiratet und bei viele Osteuropäerinnen ist das Rollenverständnis noch tief verwurzelt.

Ist ja ok. Aber wenn eine Frau zu ihrem osteuropäischen Mann sagt, daß er seinen eigenen Sohn nicht mit zum Einkaufen nehmen darf und dass sie ab sofort nur noch die eigene Wäsche wäscht, weil er sich ja auch etwas bewegen kann, der wird eher weniger Rollenverständnis entgegen bringen, hm?

Was mich irritiert,was willst Du eigentlich,Dich von der KM trennen oder Eure Ehe erhalten.

Ich will mich sofort räumlich von ihr trennen, weil sie ein unerträgliches Scheusal ist. Gleichzeitig denke ich, daß eine Therapie sie soweit bringen könnte, daß die Probleme zwischen uns wieder irgendwie ins Lot gebracht werden können, das dauert aber eben und bedarf eines ersten Schrittes.

Ich selbst war 5 Monate in Elternzeit,was willst Du da erziehen,da gibts nur essen,schlafen,spazieren und spielen,da war schon ein riesen Erfolg,dass er ins Töpfchen gemacht hat.Genauso die Rumtragerei,lass sie doch,ich hab immer gesagt,du hast ja auch die Hüfte dafür und für mich ein Tragegestell gekauft.

Ich kanns nur immer wieder sagen: Wenn Dir drei Dutzend Mütter sagen "Hey was Deine Frau da macht, die hat sie doch nicht mehr alle", dann unterscheidet sich die Situation irgendwie von den "normalen" Familien, oder?

Das Rumgemeckere,ich weiß,da wirst du aggressiv und könntest explodieren,da musst Du Dich voll im Griff haben.

Nein, muß ich nicht. Du hast keine Ahnung, was bei uns zuhause abläuft. Ich hatte jetzt ein Jahr KEINE EINZIGE VERDAMMTE MINUTE OHNE GESTÄNKER. Kannst Du Dir vorstellen, wie das ist, wenn du vom Aufstehen frühmorgens bis zum Schlafengehen nur und ausschließlich negativ vollgestänkert wirst? Und ich mein jetzt nicht ein bissl nervig, sondern STÄNDIG UND UNUNTERBROCHEN BÖSE! Ich kann mit meinem Sohn nicht mal in Ruhe drei Minuten auf dem Boden sitzen und mit Bauklötzen spielen, ohne dass sie bei jedem Piepser angerannt kommt, einen genauen Rapport verlangt, wieso er genau gepiepst hat und mir anschließénd zehn Minuten erklärt, wie ich den Piepser hätte verhindern können. Wenn ich mit meinem Kind in der Küche spielen will, kommentiert sie jedes Wort von mir mit ihm! "Oh, mein lieber Sohn, ich glaube Du stinkst ein bißchen." - "Er stinkt nicht! Du stinkst vielleicht, aber er nicht!". Wenn ich am Abend mit ihm spiele und dabei ein bisschen lauter bin als Flüstern, kommt sofort ein "Ksch ksch ksch" von ihr. "Hallo junger Mann, fang mal den Ball!" - "Er ist kein Hund, er will keinen Ball fangen!"

Unsere Freunde und Familie fragen mich jedes Mal, wie ich das aushalte, sie hätten ihr schon lange links und rechts eine gescheuert. Also erzähl mir nix von im Griff haben.

Es bleibt dabei: Kontinuität ja, aber bitte sehr nicht nur beim Füttern oder Wickeln. Wer bringt dem Kind essen bei? Ich. Wie man einen Löffel hält? Ich. Wer geht mit ihm in Krabbelgruppe oder Kinderturnen? Ich. Wer meldet ihn im Kindergarten an? Ich. Wer vereinbart Arzttermine? Ich.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.02.2017 17:19
(@stroemkarl)
Schon was gesagt Registriert

Hallo PausBanderI,

Nimm bitte meine Posts nicht zu persönlich,denn ja,ich kenne Deine Situation nicht,genau wie Du meine damalige nicht kennst,ich erkenne aus deinem Geschriebenen aber Parallelen,meine Ex Ukrainerin,burnout und Depressionen,keine Gesprächsbereitschaft und ständig Streit um Kindererziehung,deshalb habe ich Dir geschrieben.Meine Trennung liegt fast 5 Jahre zurück und aus heutiger Sicht weiß ich,dass mein damaliger Blickwinkel total eingeengt war,manchmal brauchte ich nur ihre Stimme hören und ich war sofort "Kampfbereit".
Ich hab damals die Entscheidung getroffen mich zu trennen,weil ich mir gesagt habe,lieber alle 14 Tage ein Wochenende ganz für meinen Sohn und mich,ohne das jemand reinredet,als dieses Leben weiterführen.Die ersten 2 Jahre waren Krampf,mit allem was dazu gehört,bis das Jugendamt uns eine Paartherapie nahegelegt hat(naja,bischen mit Zwang) und seitdem läuft es.
Trotzallem konnte sich meine Ex,in Bezug auf unseren Sohn,immer auf mich verlassen und ich kann Dir versichern,unser Sohn ist kein Aussenseiter geworden.

Die Entscheidung,Deine Ehe zu erhalten,in der Hoffnung,dass Deine Frau sich ändert,was sie nicht wird oder Dich zu trennen,kannst nur Du.

stroemkarl


AntwortZitat
Geschrieben : 25.02.2017 20:13
(@pausbanderi)
Nicht wegzudenken Registriert

Ein kurzes Update, nach dem Besuch des Jugendamtes:

Im Prinzip war das was besprochen wurde total für die Katz. Beide sehen einhellig den Lebensmittelpunkt bei der Mutter (was ja logisch ist), weil sie noch stillt (was totaler Blödsinn ist) und sind dafür, die beiden nicht zu trennen (was auch logisch ist) und legen uns eine vorgerichtliche Beratung nahe, deren Verlauf dann zu beobachten ist. Langfristig ist da also alles so, wie ich mir das vorgestellt habe.

ABER auf die kurzfristige Sache, daß in der aktuellen Situation meine Frau das Kind sowohl von mir als auch der Umwelt total isolieren würde, ganz zu schweigen von dem Ärger bei der Regelung des Umganges bzw. der Frage, wann unser Sohn bei wem ist, der wurde weder angesprochen noch in den Berichten der beiden erwähnt.


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Themenstarter Geschrieben : 28.02.2017 15:03
(@tsubame)
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Hallo,

Eine vorgerichtlich Beratung solltet Ihr schnellstens in Anspruch nehmen.
Nur über Dritte kann sich die KM langsam wieder fangen. Ist sie zum Arzt gegangen, wie der Rechtsanwalt ihr empfohlen hat ?

VG,
Tsubame


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Geschrieben : 02.03.2017 12:13
(@pausbanderi)
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Servus,

ja sie ist wenigstens zum Allgemeinarzt gegangen. Das Resultat kenne ich allerdings nicht.

Ist die Entwicklung positiv für sie? Ja. Ist sie positiv für mein Ego? Nein. Ich hab mich ein Jahr lang von ihr und ihrer Macke kaputtmachen lassen und bin von Pontius bis Pilatus gelaufen, während sie dahockte und in ihrem Frust ersoffen ist. Und jetzt geht sie als strahlende Siegerin vom Platz.


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Themenstarter Geschrieben : 02.03.2017 12:54
(@tsubame)
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Hallo,

So wie Du Deine Frau beschreibst, ist sie keine strahlende Siegerin, sondern ein Häuflein Elend. Würdest Du mit Ihr tauschen ? Für die Katz war die Sache nicht. Es ist eine allererste Etappe. Lebensmittelpunkt bei der Mutter, weil sie noch stillt. Das dauert nicht ewig.

Kümmere Dich um Euren Sohn und zieh Dein Ding durch. Auch wenn Sie noch so tobt und stänkert. Nimm ihn mit zu Freunden und Deinen Eltern. Geh zum Sport und baue Dich wieder auf.

VG,
Tsubame


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Geschrieben : 02.03.2017 14:11




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