Ich lese hier so viel von Daddies, die um ihre Kinder kämpfen, dass es mir als geschiedene Mom ganz schlecht wird.
Aber erst mal zu meiner/unserer Geschichte.
Ich bin wie gesagt geschieden und Mom von einer 14-jährigen Tochter.
Mein LG ist auch geschieden und hat auch eine Tochter (7 Jahre).
Ich habe mich vor 4,5 Jahren von meinem Exmann getrennt.
Von Anfang an habe ich Wert darauf gelegt, dass Töchterchen den Papa regelmäßig sieht. (Er ist und bleibt der Papa.) Wir wohnen auch nur 3 km auseinander. Leider hat er sich die ersten 2 - 3 Monate überhaupt nicht gemeldet. Auch als ich ihn angerufen und ihm die Situation geschildert habe, kam erst mal nichts von ihm. :knockout:
Irgendwann habe ich dann zu Töchterchen gesagt (sie war damals 9 Jahre), sie könne ja bei Papa anrufen, einen Termin mit ihm machen und ich bringe sie dann hin und hole sie auch wieder ab. Gesagt, getan.
Das Ergebnis war, dass sie eines Sonntag morgens weinend und total verstört angerufen hat. Papa war betrunken und nicht wach zu bekommen.(das war ihr nicht fremd, nur war Mom eben nicht da.)
Das Schauspiel hat sich, trotz meinem Anruf bei ihm und der Bitte das zu lassen einige Zeit später wiederholt, so dass ich mir nicht mehr zu helfen wusste und ihm von meinem Anwalt einen entsprechenden Brief schreiben ließ. Tatsächlich hat er sich das wohl zu Herzen genommen und sich seither zusammen genommen. (Zumindest musste ich sie seither nicht mehr unter solchen Umständen abholen).
Seit Dezember läuft jetzt allerdings eine Lohnpfändung gegen ihn, da er es geschafft hat in den vergangenen 4,5 Jahren eine Unterhaltsrückstand von ca. 10.000,00 Euro auflaufen zu lassen.
Das war meine Geschichte, die ich glücklicherweise einigermaßen geregelt bekommen habe. Töchterchen sieht ihren Papa relativ regelmäßig, und das ist auch gut so. Schade finde ich nur, dass er es oft wichtiger findet, seinen Hobbies nachzugehen, als die Wochenenden mit Töchterchen zu verbringen.
Die Geschichte von meinem LG ist da um einiges härter, und auch noch lange nicht aus der Welt.
Die kleine Maus hat er seit fast 3 Jahren nicht gesehen. Die KM hat sämtliche Register gezogen, die man hier bei VS findet.
Angefangen hat alles damit, dass sie mit Maus zu einer Kinderpsychologin gegangen ist. Das war richtig und angemessen und für uns auch absolut in Ordnung.
Als wir zu einem Gespräch bei besagter Psychologin gingen, bat sie uns, etwas über Maus und unseren Eindruck von ihr zu erzählen. Nach einigen Sätzen fragte sie uns allen Ernstes, von welchem Kind wir sprechen würden, da wir ein ganz anderes Bild von Maus zeichneten als KM :question:
Beim nächsten Termin waren dann KM mit ihrem LG und wir beide anwesend.
KM hat während dem Gespräch klar und deutlich gesagt, dass sie nicht wolle, dass mein LG Umgang mit Maus hätte. Auf die Frage der Psychologin warum, und was sie weiter vorhätte antwortete sie, es wäre unklug zum damaligen Zeitpunkt ihre Strategie offenzulegen, mein LG würde es schon rechtzeitig mitgeteilt bekommen.
So kam es dann auch. Sie hat ihn wegen Mißbrauchs angezeigt. Glücklicherweise ist das nach ewigem Schriftverkehr, Befragungen und sonstigem Prozedere aus der Welt.
Wir haben mittlerweile 2 Aktenordner Schriftverkehr, Besuche bei verschiedenen Gutachtern und Hausbesuch von Gutachter hinter uns gebracht, und sind trotzdem kein bißchen weiter gekommen. Durch diese Belastung litt mein LG derart, dass ich ihn gebeten habe zu einem Psychologen zu gehen, damit er das alles besser verarbeiten kann. Das hat er glücklicherweise auch getan, und es hat ihm sehr geholfen.
Inzwischen haben wir uns mit dem zuständigen JA geeinigt, dass wir versuchen mit KM direkt über Briefe in Kontakt zu kommen, damit wenigstens Gespräche beim JA zwischen KM und meinem LG zustande kommen.
Auf unseren ersten Brief kam dann eine bitterböse Antwort von RA von KM zurück.
LG soll bescheinigen lassen, dass er regelmäßig beim Psychologen war, (hat der Psychologe bereits an RA geschickt) und worüber dort gesprochen wurde. Sogar die vom JA haben uns/ihm das nahegelegt. Sprich, er soll seinen Psychologen von der Schweigepflicht entbinden.
Ich muss dazu sagen, dass wir das überhaupt nicht wollen, da KM alles was geht gegen ihn verwendet. Ihre Eltern haben sogar einen früheren gemeinsamen Freund der beiden auf die Situation angesprochen und die Exfreundin meines LG in die Sache reingezogen.
Hier im Forum sind so viele Daddies, die auch um ihre Kids kämpfen, was haltet ihr von allem?
Willkommen bei VS, dem Forum, wo Männer auch Frauen zuhören 😉
Da ich diese Nummer mehr als bis zum Erbrechen durchmachen musste: Der Anwalt kann verlangen was er will, es gibt keine Rechtsgrundlage irgendwelche Krankenakten, und dergleichen lesen zu dürfen. Hörst Du? Er hat kein Recht dazu!!!
Wenn überhaupt, kann das Gericht sowas anfordern. Da müssten aber schon gewichtige Gründe seitens des Gerichtes angeführt werden, einem Betroffenen derart in die Grundrechte einzugreifen. Ehrlich, ich kenne so einen Sch...
Ich arbeite in einem äusserst stressbelasteten Job. Der RA von Mama hat mal in einem Termin gesagt, der macht das jetzt bald 18 Jahre, der muss ja was an der Birne haben. Jeder weiß, welchen Psychostress diese Leute jeden Tag durchmachen müssen!
[Also, Finger weg davon und das ganze in die Altpapierverwertung. Dem JA, die das wohl unterstützen, würde ich einen sehr deutlichen Hinweis auf ihre offenbare Überforderung in solchen Sachen geben. :gunman: 😡
Pure Strategie, glaube mir!
Thomas
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!
Das Zeichen größten Misstrauens Gott gegenüber, ist ein Blitzableiter auf dem Kirchturm.
Danke Hesseentom für deine Antwort. Das habe ich mir auch gedacht. Wir haben bereits einen neuen Brief an KM aufgesetzt, in dem wir anbieten dass mein LG bei einem gemeinsamen Gespräch beim JA gerne Fragen beantwortet die etwas mir Maus oder dem Umgang mit ihr zu tun haben.
Was wir allerdings mit der Dame vom JA machen sollen, bzw. wie ich sie einschätzen soll weiß ich nicht. Nach unserem letzten Gespräch und auch am Telefon erschien sie mir gegenüber sehr freundlich und neutral. Sobald sie aber mit meinem LG spricht, meint man sie hat sich um 180 Grad gedreht. Ich glaube, dass die Dame sehr frauenlastig eingestellt ist und entsprechend handelt. :gunman:
Vielleicht sollten wir das entsprechend nutzen, nur kann ich das nicht alleine regeln, und wir wollen das auch nicht, weil es nach unserer Meinung eben die Aufgabe von LG ist. Aber wenn LG so endlich zu Gesprächen mit KM kommt???? Und um mehr geht es ja vorerst nicht. LG muss sich da (trotz GSR) absolut auf den goodwill von KM verlassen 😡
Ich mach es jetzt mal kurz und brutal:
Keine Briefe mehr an die KM! Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Geschichte nicht schon bei irgendeinem Gericht anhängig ist. Und dann schreibt man eben nicht die Gegenseite an.
Gespräche mit dem JA über Fragen, die die Psyche des Vaters betreffen führt man nicht. Die sind Berater des Gerichtes in solchen Sachen, "Partei" des Kindes, aber keine Entscheidungsträger, d.h. die entscheiden nix, aber auch gar nix. Jedes Wort dort zuviel, kann Euch den Hals brechen; Gerade wenn der Verdacht der Mutterlastigkeit besteht. Wenn "mein" JA mich damals auf sowas angesprochen hätte, :gunman: :gunman: :gunman: :gunman: :gunman: :gunman:
Mein Tipp. Vom Therapeuten eine Bescheinigung geben lassen, daß der LG in Therapie ist, bzw. war. Fertig, aus. Diese, wenn das in einem Termin bei Gericht zur Sprache kommt, vorlegen. Fertig, aus!!! Nie vorher irgend jemandem einreichen!
In meiner Geschichte hatte die Richterin den RA von Mama gefragt, was wollen Sie denn, der ist doch in Behandlung. Ich war in Behandlung, weil mich der Umgangskrieg völlig überfordert hatte.
Aus eigener böser Erfahrung nochmal: Wenn überhaupt, nur vor Gericht dazu Stellung nehmen. Gerade wenn mal der Vorwurf des Missbrauches gebraucht wurde. Lies Dir meine Geschichte durch, und Du erkennst, daß ich weiß, wovon ich rede.
Thomas
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!
Das Zeichen größten Misstrauens Gott gegenüber, ist ein Blitzableiter auf dem Kirchturm.
Ich habe was vergessen: Richtig hast Du erkannt, Protagonisten in der Sache sind die Eltern und das Kind. Dem JA gegenüber würde ich mich an Deiner Stelle sehr zurückhaltend, bis gar nicht äussern!
Und bei GSR ist kein Vater auf das Good Will der KM angewiesen, höchstens eine Zeit lang deren Intrigen und den Widerlichkeiten von ihrem RA ausgeliefert.
Weisheitsmodus an: Papa kann aber auch an solchen Dreckigkeiten - über sich hinaus - wachsen!
Weisheitsmodus aus.
LG Thomas
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!
Das Zeichen größten Misstrauens Gott gegenüber, ist ein Blitzableiter auf dem Kirchturm.
