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Brauche Hilfe! Bin kein Vater aber eine Stiefmutter und brauche Rat

 
(@peewee)
Schon was gesagt Registriert

Hallo zusammen,
ich weiß das dies hier ein Forum für Väter ist, ich hoffe aber trotzdem ihr hört euch meine Geschichte an und gebt mir vielleicht Rat.

Also ich bin eine Stiefmutter eines 8 jährigen Sohnes. Mein Sohn lebt seit 2 Jahre bei mir und meinem Mann (sein Vater). Er ist aus folgenden Gründen zu uns gezogen, da uns der Kindergarten angesprochen aht, das mit unserem Sohnemann irgendetwas nicht stimmt. Rückentwicklung, aggressives Verhalten... Nach Rücksprachen der Mutter hat sie uns kurz entschlossen den Sohnemann "überlassen". Nun wohnt er bei uns und geht auch hier zur Schule. Das Problem an der ganzen Sache ist. Die KM geht nur sporatisch arbeiten, lebt meist von Hartz4. Wenn der Sohnemann mal Kleidung oder Schulsachen oder ähnliches braucht, geht die KM davon aus, das wir es bezahlen. Sie geht auch immer davon aus, das wir, wenn sie das Wochenende mit ihm hat, hinbringen und auch abholen. Sie zeigt kein Interesse, wie es in der Schule läuft, was er sonst für Interessen hat. Da sie Hartz4-Empfängerin ist bzw. zwischedurch mal einer geregelten Arbeit nachgeht, zahlt sie trotzdem seit Februar diesen Jahres keinen Unterhalt. "Bezahlt" aber auch keinen Natürlichen Unterhalt.

Nach meinem Empfinden aus, übernehme ich die Mutterrolle, und dass mache ich sehr gerne, da ich den kleinen sehr lieb habe, wie eine "echte" Mutter. Aber mich ärgert es so sehr, das die KM nicht ein Fünkchen mehr interesse zeigt oder ihrem Kind das gibt, was ihm zusteht.

Ich habe keine Lust mehr, ihr das Leben zu erleichtern, indem ich meinem Sohn Kleidung/Schulsachen etc kaufe, ihm die Liebe gebe, die ihm seine Mutter nicht gibt. Ihn zu beschützen, damit er nicht merkt wie "scheiße" seine Mutter ist.

Bei der ganzen Sache möchte ich nicht, das er darunter leidet, aber es muss endlich etwas passieren. Entweder sie soll die Verantwortung für Ihren Sohn übernehmen oder ganz sein lassen. Man muss dazu sagen, sie und mein Mann haben das gemeinsame Sorgerecht und beide haben die Unterhaltsurkunde unterschrieben.

Ich hoffe ihr versteht, was ich euch hier erzählen will und könnt mir euren Rat dazu geben.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 31.05.2010 21:33
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo peewee,

Ich habe keine Lust mehr, ihr das Leben zu erleichtern, indem ich meinem Sohn Kleidung/Schulsachen etc kaufe, ihm die Liebe gebe, die ihm seine Mutter nicht gibt. Ihn zu beschützen, damit er nicht merkt wie "**tsts - ID 35**" seine Mutter ist.

Ja hier wirst du einiges an Rat finden, die aber auch einiges anhören müssen.

Zuallererst: Auch wenn es dir unheimlich schwerfallen wird. ES IST NICHT DEIN KIND! Das Kind hat einen Vater und eine Mutter. Ganz ehrlich, wenn du von ihm als "dein Sohn" sprichst, noch nicht mal "euer Sohn" (du und der Vater), dann würde ich mich als leibliche Mutter auch fragemn warum ich etwas für dieses Kind tun soll, wenn ihr selbst die Mutterrolle genommen wid.

Ja, sie hat eine Unterhaltspflicht. Richtet eine Beistandschaft beim JA ein und lasst die Unterhaltsangelegenheit regeln.

Wieso haben beide eine Unterhaltsurkunde unterschrieben? In der Pflicht ist immer der Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt. Warum mußt du für den Unterhalt sorgen? Was macht der Vater?

Alles in allem, muß dein Mann aktiv werden. Er muß dafür sorgen, das sie ihren Pflichten und Rechten nachkommt. Er soll mit ihr ein gemeinsames Gespräch beim JA wahrnehmen und dann weitersehen.

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2010 21:48
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo peewee,

natürlich kannst du hier auch Fragen, allerdings sind mir ein paar Dinge noch etwas unklar.

Sprichst du von mehreren Kindern oder ist es jedes mal dasselbe?

Wenn es nur ein Kind ist, so ist es für mich etwas irritierend, wenn du von deinem Kind sprichst.

Bei aller Kritik an der Mutter bleibt sie doch immer die Mutter.
Dass du versuchst, ihm gegenüber wie eine Mutter zu sein, ehrt dich, ist jedoch nicht ganz unkritisch zu sehen.

Und wenn die leibliche Mutter sich nicht um ihn kümmert, ist es zunächst mal die Aufgabe des Vaters, für ihn zu sorgen und zu entscheiden, wie er das tun möchte und wie er sich zur leiblichen Mutter stellt.

Ich habe auch ein wenig das Problem raus zu finden, was denn eigentlich deine Frage ist.

Zum Einen höre ich die Frage nach dem Unterhalt raus.
Theoretisch ist sie zu Unterhalt verpflichtet und hat alles zu tun, um diesen sicher zu stellen.
Väter werden auch i.d.R. mit aller Macht von den staatlichen Institutionen verfolgt diesen zu leisten.
Bei Müttern ist der Elan etwas geringer.
Dein Mann hat nun 2 Möglichkeiten:

1. Er wendet sich an das Jugendamt, und überträgt ihnen eine Beistandschaft, damit sie den Unterhalt für ihn eintreiben. Etwas beflügeln lässt sich der Elan des JA, indem er Unterhaltsvorschuss beantragt. Das JA hat dann viel mehr Elan, dem eigenen Geld nach zu laufen, als dem eines Vaters.

2. Er reicht selbst eine Unterhaltsklage bei Gericht ein.

Erfolg ist in beiden Fällen sehr ungewiss, da langjährige Hartz4 Müttern i.d.R. nichts zu befürchten haben.

Zu deinem letzten Absatz, aus dem sehr viel Frust spricht, kann ich nicht viel sagen, da mir nicht klar ist, um was es dir da geht.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2010 21:50
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

In Ergänzung: Wenn ihr verheiratet seid ist allerdings kein Unterhaltsvorschuß drin


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2010 21:57
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Stimmt, hatte ich vergessen!
Schade.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2010 22:04
(@lollipop)
Zeigt sich öfters Registriert

Hallo und guten Abend!

Ich kenne diesen Frust nur zu gut!
Allerdings ist es bei uns so, das die KM ihre Rechte wohl wahrnimmt, allerdings die Pflichten eher bei seite lässt.

Die KM war auch noch nie in der Schule um sich zu erkundigen, zahlt keine Kleidung, Schulsachen etc.!

Der Vorschlag eine Beistandschaft einzurichten ist gut, allerdings macht euch da nicht zuviel Hoffnung!
Nach fast drei Jahren Kampf sind bei uns grad mal 160 € rausgekommen - aber besser als nichts!
Leider ist es realität, das die SB vom JA bei KM´s nicht soooo irre tätig werden!

Auch ich finde es persönlich nicht gut, das du von "deinem" Kind sprichst!

Ich kümmere mich seit 5 Jahren um meine Stieftochter und behandel sie wie meinen leiblichen Sohn!
Nichts desto trotz spreche ich von "ihrer" Mama und ich bin die Stiefmutter!
Es ist für unsere Kinder wichtig zu wissen, das sie auch andere Elternteile haben - UND die KM kann
sich noch so blöd und niederträchtig verhalten - das Kind wird sie IMMER lieben!
Und das ist auch gut so!

Sei wie eine gute Freundin, stachelt euch nicht immer am Tun der KM (oder auch am nichts Tun) auf
und lebt euer Leben so gut und ruhig wie es geht.
Gebt dem Kind das Gefühl geliebt zu werden und das es immer zu euch kommen kann.

Soweit meine bescheidene Meinung und wie wir versuchen es umzusetzten!

Schönen Abend!

Lollipop


Recht haben heißt nicht Recht bekommen...

AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2010 00:25