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Bitte um Vorschläge und Rat

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Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo,

vermutlich würde ich den Urlaub canceln. Nicht nur, weil es so vage ist, ob er wirklich durchsetzbar ist, sondern auch, weil Du damit wie Ingo schon schrieb, der KM die Alleinherrschaft über die Wohnung überlässt. Erkläre dem Kind, dass ihr das nachholen werdet, sobald es irgendwie möglich ist.

Ich würde massiv versuchen, dass sie die Wohnung ohne Kind verlässt. Zwar hat Dein Anwalt Recht, dass es schwierig ist, aber ich sehe das Problem darin, dass sie irgendwann eine Wohnung haben wird und dann im Auszugsablauf für sie klar ist "Kind kommt mit" und Du konterst: "Kind bleibt". Du schreibst, Du hast das Jugendamt auf Deiner Seite. Dann bleib mit denen im Kontakt, lass Dich beraten, wie Du zum Wohle des Kindes am besten vorgehen kannst. Und dann würde ich das der KM gegenüber auch klar kommunizieren, dass SIE geht, aber das Kind bleibt.

Dein Anwalt sollte also den Eilantrag auf ABR-Zuweisung schon druckfertig in der Schublade haben. Sonst kommt es nachher dazu, dass Du sie quasi rauswirfst und Kind behältst, sie dann aber das Kind von der Schule abholt und nicht rausgibt und ein elendiges Gezerre beginnt.

LG LBM
Wie würde sie denn reagieren Deiner Einschätzung nach, wenn das JA sie "vorlädt"?


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2015 14:22
(@superpapa)

Den kann sie lange suchen. Aber würde es mir wünschen. Endlich raus und Ruhe.
Ansonsten muss ich mir was überlegen, denn auf dieses Wunder will ich nicht warten...

Lieber nicht. Dann könnte eisiger Wind von vorne kommen.

Angenommen, ich habe den Pass. Wenn ich dann ohne ihre Zustimmung fliegen würde, was könnte da passieren?

Was sollte passieren? Nichts


AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2015 16:03
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Ich würde massiv versuchen, dass sie die Wohnung ohne Kind verlässt. Zwar hat Dein Anwalt Recht, dass es schwierig ist, aber ich sehe das Problem darin, dass sie irgendwann eine Wohnung haben wird und dann im Auszugsablauf für sie klar ist "Kind kommt mit" und Du konterst: "Kind bleibt". Du schreibst, Du hast das Jugendamt auf Deiner Seite. Dann bleib mit denen im Kontakt, lass Dich beraten, wie Du zum Wohle des Kindes am besten vorgehen kannst. Und dann würde ich das der KM gegenüber auch klar kommunizieren, dass SIE geht, aber das Kind bleibt.

Was genau meinst du mit "massiv versuchen"? ABR Antrag jetzt stellen?

Dass das Kind bei ihr bleibt ist für sie nach wie vor Tatsache, ungeachtet dessen, dass sie weiß, dass sie keine Zeit hat sich darum zu kümmern. Sie meint, das Kind bleibt bei ihr und ich kümmere mich um es, während sie arbeiten geht. Also quasi Mutter auf Papier. Alle Versuche das Gespräch in andere Bahnen zu lenken waren erfolglos. Mal mit mehr oder weniger Streit. Also das Thema will ich nicht wieder anschneiden, da es sinnlos ist und auch jegliche Zusagen nichts wert sind. Ohne etwas schriftliches vom Amt komme ich da leider nicht weiter. Da sind wirklich alle Türen zu.

Dass die Zeit, wo ich mich um den Kleinen kümmern würde, ca. 90% der Zeit überhaupt ausmacht ist dann die Argumentation vor dem Gericht bei dem ABR Antrag.
Natürlich wäre es mir lieber das Thema jetzt zu erledigen (und genau das mit dem Anwalt besprochen) dennoch hielt er das nicht für ratsam und meint, dass es ganz gut aussieht, wenn die Arbeitssituation der Mutter beibehalten wird und es dann tatsächlich so ablaufen wird. Also jetzt auch keinen Stress deswegen provozieren und geduldig abwarten, bis sie ausgezogen ist.
Die anderen Tatsachen wie Kontinuität, Lebensmittelpunkt, Beziehung zu Kind sind da nicht so erfolgsversprechend, wie die Tatsache dass die KM das zeitlich nicht leisten kann.

Zum Jugendamt wollte ich nochmal gehen und dann erzählen, dass ich versucht habe die Mutter davon zu überzeugen, dass das Kind bei mir besser aufgehoben ist, aber auf taube Ohren gestoßen bin. Denn genau das war der Vorschlag der JA Mitarbeiterin. Sie hat keine andere Möglichkeit gesehen und es war für sie ganz klar: die Mutter geht ohne das Kind. Mal sehen was sie mir dann empfehlen. Vielleicht kommt sogar die Empfehlung vors Gericht zu gehen, das wäre sehr praktisch, da ich auf Empfehlungen hier mit keinen Plan hingegangen bin und alles offen gelassen habe. Vielleicht kommt jetzt die Zeit, wo auch das JA meint, dass ich Nägel mit Köpfen machen soll.

Dein Anwalt sollte also den Eilantrag auf ABR-Zuweisung schon druckfertig in der Schublade haben. Sonst kommt es nachher dazu, dass Du sie quasi rauswirfst und Kind behältst, sie dann aber das Kind von der Schule abholt und nicht rausgibt und ein elendiges Gezerre beginnt.

Das sind die anderen Fragen die mich beschäftigen: nur mit dem ABR ist endlich Ruhe?
Habe keine Lust darauf, dass das Kind dann für eine Stunde von der Schule abgeholt wird und mehr Zeit im Auto oder Bahn verbringt. Es soll ein zuhause haben wo es auch weiß dass es hingehört. Übrigens wurde diese Idee der Mutter (mit dem abholen und wieder zurückbringen) vom JA als nicht praktikabel und schädlich für das Kind angesehen.

Wie würde sie denn reagieren Deiner Einschätzung nach, wenn das JA sie "vorlädt"?

Mit Abneigung, wozu, warum, bringt ja nichts, was wollen sie von mir. Danach mit Streit mit mir, was hast du denen erzählt? Schlußendlich würde sie wohl hingehen, wobei bin da auch nicht so sicher. Die Frage wäre eher, was sie dann glaubt, welche Konsequenzen das Nichterscheinen haben könnte.
Aber so eine Option wurde vom JA gar nicht vorgeschlagen. Sollte ja alles freiwillig passieren. Machen die sowas überhaupt?

Vielen Dank!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.05.2015 23:07
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Was sollte passieren? Nichts

Gut zu wissen, wobei ich eigentlich nicht in einer Nacht und Nebel Aktion den Kleinen zum Flughafen nehmen wollte ohne dass er der Mama Tschüss sagen kann... Ein mieses Spiel mit einem anderen beantworten... hmmm...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.05.2015 23:10
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Ok, gerade erfahren, dass die Mutter plant, bei einer Bekannten zeitweise einzuziehen! Bis sie dann eine Wohnung findet. Und das ab dem nächsten Wochenende.
Sie will weiter arbeiten gehen und diese Bekannte soll sich dann um das Kind kümmern.

Ok, bin jetzt etwas geschockt, diese Geschwindigkeit habe ich jetzt nicht erwartet nach der ganzen Trägheit bis jetzt.
Was tun jetzt? Den Anwalt anschreiben wegen der EA, klar. Wie lange dauert sowas?
Zum JA gehen damit?

Ok, kann sein dass es ein Bluff jetzt ist. Aber doch Grund genug den ABR Antrag zu stellen.
Die EMail an den Anwalt schreibe ich jetzt sofort.

Vielen Dank


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.05.2015 23:52
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ganz klar den Umzug des Kindes zur Bekannten verhindern. Also dem Anwalt die Sachlage mitteilen. Dann muss die EA jetzt eben raus.

Sch.... Situation.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 31.05.2015 23:55
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Ja, klar, Anwalt anschreiben. Aber noch mehr? Dokumente des Kleinen sicherstellen?
Wie lange dauert die EA? Ist das in einer Woche machbar?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.05.2015 23:58
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Die EA kann im Notfall innerhalb von Stunden entschieden werden. Es kommt darauf an, was Dein Anwalt schreibt und wie er es darlegt ...

Die Wohnungssituation der KM ist eigentlich keine, und für das Kind schon garnicht.

Wie weit lebt diese "Bekannte" denn vom jetzoigen Ort entfernt?

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 01:10
(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo tuptik,

die Dokumente des Kindes zu haben ist sicher sinnvoll, verhindern aber keinen Umzug.
Kannst Du verhindern, dass die KM das Kind einfach mitnimmt?  Im Moment ist das kein Problem.

Ein EA kann als erstes deshalb abgelehnt werden, weil keine Eilbedürftigkeit vorliegt, es wäre deshalb sinnvoll z.B. auch eine Einschätzung des JA zu haben bzw. nachzureichen, die die Eilbedürftigkeit unterstreicht.
Eine Betreuung durch Dritte und beengte Wohnverhältnisse stellen keine Kindswohlgefährdung dar.

VG Susi


AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 01:14
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Die EA kann im Notfall innerhalb von Stunden entschieden werden. Es kommt darauf an, was Dein Anwalt schreibt und wie er es darlegt ...

Die Wohnungssituation der KM ist eigentlich keine, und für das Kind schon garnicht.

Wie weit lebt diese "Bekannte" denn vom jetzoigen Ort entfernt?

Ist ein anderes Viertel. Sagen wir mal 5km weiter weg. Wo genau es ist, weiß ich nicht, wird jetzt geheimgehalten.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.06.2015 01:21




(@tuptik)
Rege dabei Registriert

die Dokumente des Kindes zu haben ist sicher sinnvoll, verhindern aber keinen Umzug.
Kannst Du verhindern, dass die KM das Kind einfach mitnimmt?  Im Moment ist das kein Problem.

Verhindern meinst du: einfach mit dem Kind zB. bei meinen Eltern verschwinden? So dass es nicht da ist, wenn sie ihn mitnehmen möchte?

Ein EA kann als erstes deshalb abgelehnt werden, weil keine Eilbedürftigkeit vorliegt, es wäre deshalb sinnvoll z.B. auch eine Einschätzung des JA zu haben bzw. nachzureichen, die die Eilbedürftigkeit unterstreicht.

Ok, zum Jugendamt werde ich morgen früh gehen und versuchen das ganze zu schildern. mal sehen wie sie diesmal dazu stehen.

Eine Betreuung durch Dritte und beengte Wohnverhältnisse stellen keine Kindswohlgefährdung dar.

Die Frage ist, inwieweit die Bekannte die Pflichten der Mutter übernehmen will und wird. Wir reden von 90% der Betreuung, die ich bis jetzt übernommen hatte.

Vielen Dank


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.06.2015 01:34
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Jetzt wo KM Anzeichen macht sich zu bewegen und auszuziehen - wie sieht es denn aus mit der Möglichkeit mal vernünftig, wie unter verantwortungsvollen Eltern über die zukünftige Betreuung zu sprechen? Vielleicht gelingt es es ja einen Kompromiss zu finden der in Richtung WM geht (also eine weitgehend geteilte Betreuung nach einem einigermassen festen Rhythmus, sodass dem Kind beide ET erhalten bleiben)? Du hattest glaube ich zu Beginn desThreads nie geantwortet, ob Du hier eine Lösung siehst.

Mein Rat dazu: Nenn es nicht WM, sprich das Thema Unterhalt nicht an.

Vielleicht gelingt es ja, gerade aufgrund der anfangs vermutlich beengten Wohnsituation bei der KM mit einem größeren Anteil der Zeiten des Kindes bei Dir, eine gewisse Kotinuität zu manifestieren. Ggü KM natürlich immer schön betonen, dass das jetzt zu Anfang alsEntlastung für sie gedacht ist und später ein 50:50 angestrebt wird.

Gruß. Toto


AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 09:55
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Jetzt wo KM Anzeichen macht sich zu bewegen und auszuziehen - wie sieht es denn aus mit der Möglichkeit mal vernünftig, wie unter verantwortungsvollen Eltern über die zukünftige Betreuung zu sprechen? Vielleicht gelingt es es ja einen Kompromiss zu finden der in Richtung WM geht (also eine weitgehend geteilte Betreuung nach einem einigermassen festen Rhythmus, sodass dem Kind beide ET erhalten bleiben)? Du hattest glaube ich zu Beginn desThreads nie geantwortet, ob Du hier eine Lösung siehst.

Normalerweise würde man das denken, aber nicht wenn die Mutter auszieht um mir eins auszuwischen. Sie hat das ganz deutlich gemacht. Also Wege sich gütig zu einigen sehe ich da wenig.
So funktioniert es mit ihr nicht, diese Gespräche waren vorher da und es war ja alles geklärt. Was bringt es, wenn es so schnell kippt.
Ich will irgendwann die Sicherheit haben und nicht jeden Tag befürchten müssen, dass es zu Ende ist. Oder wie zB. mit dem Urlaub, dass die Pläne torpediert werden.

Viele Grüße


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.06.2015 13:48
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Hallo,

jetzt mal ein kleines Update: ich war heute beim JA. Habe andere Sachbearbeiterin bekommen, meine vorherige war nicht da. Nach kurzer Schilderung der Lage war auch sie damit nicht einverstanden, dass die KM mit dem Kleinen auszieht. Zwar ist es keine Kindeswohlgefährdung, aber gar nicht im Sinne der Stabilität. Kann man machen aber wenn es bessere Alternative gibt (also mich) dann ist es für die klar, dass es bei mir bleiben soll.
Vor allem in dem Alter, mit Schule, braucht das Kind geregelten Umgang. Und schon gar nicht erstmal zur Bekannten und dann mal weiter gucken.
Der Kleine kann zu der KM, wenn sie eigene Wohnung hat und die Arbeitszeiten geregelt sind.

Der Rat ist: EA erwirken, damit sie am Sonntag nicht mit dem Sohn verschwindet. Wenn es auch länger dauert, dann ist der Kleine erstmal für eine Woche weg, aber dann wieder zurück. Habe aber leider nichts schriftliches bekommen. Wieder mal: wir beraten nur, wir entscheiden nichts.

Insgesamt hat die Frau aber deutlich gesagt: in DE gehört das Kind zu beiden ET und nicht nur zu der Mutter. Punkt.

Ich warte auf die Antwort des Anwalts und überlege ob ich es nicht selber machen soll mit der EA. Habe da keine Erfahrung aber wenn er sich zeitlich nicht meldet?

Was meint ihr?

Vielen Dank!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.06.2015 13:56
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Du hattest glaube ich zu Beginn desThreads nie geantwortet, ob Du hier eine Lösung siehst.

Vielleicht ist es untergegangen: für das standard WM 50:50 arbeitet die Mutter zu viel. Es steht gar nicht zur Debatte. (Aussage des JA) Normaler Umgang am Wochenende und an den Tagen wo sie sich die Zeit freiräumt.

Ich wäre locker dazu bereit ihr viel Umgang einzuräumen. Habe kein Interesse daran dem Kleinen seine Mutter wegzunehmen. Wenn sie kann, kann sie den Kleinen holen und mit ihm Zeit verbringen. Aber geregelt und planbar. Nicht mal so, mal so und heute habe ich keine Zeit.

Lösung sehe ich hier keine darin, weil es nicht verbindlich ist. Ich will was verlässliches, über die Ausgestaltung kann man sich zusammensetzen und gucken, was für jeden am besten passt.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.06.2015 14:01
(@howi64)
Nicht wegzudenken Registriert

Der Kleine kann zu der KM, wenn sie eigene Wohnung hat und die Arbeitszeiten geregelt sind.
...
Wieder mal: wir beraten nur, wir entscheiden nichts.
...
Was meint ihr?

Ich mein das die beim JA dir nach dem Mund reden. Damit du da im Büro nicht austickst.
Weiß man ja nie was Vätern so einfällt wenn sie ihren Willen nicht kriegen.
Was nachher schriftlich bei Gerícht landet weiß Gott allein.

Wir beraten nur wir entscheiden nichts ist formal korrekt.
Richter richten sich trotzdem gern nach dem JA.

Ich mein du brauchst ganz schnell einen richtig guten RA.

Sonntag würde ich mit dem Kurzen einen Wochenendausflug machen.
Früh um 5 ins Auto und Zettel auf den Küchentisch:
"Wir sind am Meer, bis nachher!" oder sowas.

Wenn du wissen willst wie man so eine super Ausgangssituation komplett vermasselt lies dich bei Jarod ein ...

Gruss Horst


AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 14:10
(@superpapa)

Ok, gerade erfahren, dass die Mutter plant, bei einer Bekannten zeitweise einzuziehen! Bis sie dann eine Wohnung findet. Und das ab dem nächsten Wochenende.
Sie will weiter arbeiten gehen und diese Bekannte soll sich dann um das Kind kümmern.

Klar, dass Du dafür gewappnet sein willst. Ist diese Information denn aus zuverlässiger Quelle? 


AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 14:19
(@tuptik)
Rege dabei Registriert

Klar, dass Du dafür gewappnet sein willst. Ist diese Information denn aus zuverlässiger Quelle? 

Die Info ist von der Mutter selber. Es besteht natürlich bei ihr das Risiko, dass gar nichts passiert und es ein Bluff war. Aber wenn nicht?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.06.2015 14:27
(@superpapa)

Ja, das stimmt. Wichtig ist, dass Du entspannt und sachlich bleibst, auch wenn sie schreien will  ("Gut, dann weiss ich ja bescheid."). Das mit dem JA ist ja auch nicht verkehrt. 


AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 14:33
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Nach kurzer Schilderung der Lage war auch sie damit nicht einverstanden, dass die KM mit dem Kleinen auszieht. Zwar ist es keine Kindeswohlgefährdung, aber gar nicht im Sinne der Stabilität. Kann man machen aber wenn es bessere Alternative gibt (also mich) dann ist es für die klar, dass es bei mir bleiben soll.

In jedem Fall würde ich ein Gedächnis protokoll schreiben, ab jetzt von jeder Unterhaltung.
Richtig ist zwar, dass keine tatsächliche Kindeswohlgefährdung stattfindet, aber einige GA sehen die Wohnsituation schon als relevant an.

Vor allem in dem Alter, mit Schule, braucht das Kind geregelten Umgang. Und schon gar nicht erstmal zur Bekannten und dann mal weiter gucken.
Der Kleine kann zu der KM, wenn sie eigene Wohnung hat und die Arbeitszeiten geregelt sind.

Es besteht ja nach wie vor eine Schulpflicht. Und wenn die KM tatsächlich so abziehen würde, kannst Du die Uhr stellen, wann die ersten Gespräche in der Schule stattfinden, da mit dem Kind etwas nicht stimmt ...

Der Rat ist: EA erwirken, damit sie am Sonntag nicht mit dem Sohn verschwindet. Wenn es auch länger dauert, dann ist der Kleine erstmal für eine Woche weg, aber dann wieder zurück. Habe aber leider nichts schriftliches bekommen. Wieder mal: wir beraten nur, wir entscheiden nichts.

Das JA entscheidet nie bzw. kann nichts entscheiden.
Eine EA birgt das Risiko, dass diese abgeschmettert wird, da die KM vielleicht einen Rückzieher macht und sagt, dass sie garnicht ausziehen will. Allerdings, und hierzu würde ich das JA auch befragen, dass diese Situation keine gute Lösung für das Kind ist. Wenn Du bereit bist das Geld auszugeben, kannst Du die EA beantragen, die zwar nicht entschieden wird, aber welches dann entweder in ein Hauptsacheverfahren überführt wird, oder aber die KM äußert, dass das Kind bei Dir bleiben soll. Wäre auch erst einmal nicht die schlechteste Lösung.

Wenn die KM partou um das Kind kämpft, ohne auf das Kind rücksicht zu nehmen, dann wirst Du die nächsten Jahre noch SPaß haben ... egal mit oder ohne ABR.

Gruß
Kasper

PS: ich hoffe die KM zahlt ihre Prozeßkosten selber, dann hält es sich wenigstens in Grenzen.


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.06.2015 14:55




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