Auch einmal Hallo s...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Auch einmal Hallo sagen 🙂

 
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

HI  😉

sehr schönes Forum hier, sehr informativ, also Respekt und Daumen hoch...

Ah joh, meine Geschichte,

falsche Frau geheiratet, ich bin der Verlassene, 2 süße Kinder (2 und 4 Jahre alt), leben nun bei der Mutter 516km Distanz einfach, aber ich war bisher jedes WE da, geht also. Kontakt zu den Kindern ist super, ich habe sie dann von Freitag bis Sonntags, aber die EX stresst so ein klein wenig. Sie ist der Meinung alles richtig zu machen und treibt sich meiner Meinung nach langsam aber sicher in den Ruin - gut, soll nicht wirklich mein Problem sein, aber es könnte eins für die Kinder werden, daher mal so die generelle Frage auf was man genau achten sollte.

Kurz zur Vorgeschichte,
meine Mutter hatte ein freundschaftliches Verhältnis zur Schwiegertochter, das vor ca. 1,5 Jahren beendet wurde. Mittlerweile nur noch Hass. Allerdings war sie davor jeden Tag da und eine absolute Bezugsperson für meinen älteren Sohn. Aufgrund eines Streits fror der Kontakt dann ein.
Ich arbeite von MO-DO, daher ist es kein Thema jedes Wochenende für die Kinder da zu sein, und ich denke das das der EX auch passt, da sie so Zeit zum Party feiern hat. Deshalb gab es auch keine Auseinandersetzung bezüglich SR, ABR.

Kinder leiden ja unter so einer Trennung. Sie lebt nun bei ihren Eltern, was super ist, weil die kleinen dann die andere Oma zur Verfügung haben, allerdings vermissen sie mich. Wir skypen täglich, dennoch ist es schade, dass Papa nicht da ist. Ich verstehe mich nun aber wieder blendend mit meinen Eltern und mein Sohn mag seine Oma auch wieder haben. Es ist kein Problem mit ihr jedes Wochenende diese Distanz zu absolvieren, allerdings möchte das die KM nicht. Konnten uns auf 1x pro Monat einigen, allerdings nervt der Kleine und will sie immer sehen.
WAS SOLL ICH MACHEN?
Die Einwände der KM sind persönlicher Natur und keineswegs dem Kindeswohl schädlich.

Kuschelkurs oder Konfrontation?
JA anfragen?

Danke schon einmal im voraus und ich bin echt super froh dieses Forum gefunden zu haben


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 23.11.2009 16:25
 Mux
(@mux)
Registriert

Hi DaPana,

willkommen bei vatersein.de, dem Forum auch für Long-distance-Väter 🙂

Der Umgang, den Du zur Zeit mit Deinen Kindern hast, ist fantastisch und bewundernswert. Da ich gerade von einem Umgangs-WE zurück bin (mein Kind lebt 550 km weg)
kann ich Dich nur bewundern, diese Ochsentour jedes WE zu stemmen. Erzähl doch hierzu noch etwas mehr. Wo findet der Umgang statt? Wo wohnt ihr? Hast Du allein mit Deinen
Kindern Umgang? Wie hast Du alles organisiert? Wie macht ihr das, wenn Oma mitfährt?

Als generelle Einschätzung kann ich Dir nur raten, den Kuschelkurs zu fahren. Zwar haben auch Großeltern ein generelles Umgangsrecht, das allerdings gegen den Willen der KM
schwer (wesentlich schwerer als das des Vaters) gerichtlich durchsetzbar ist. Und einmal pro Monat ist nach meinem Gefühl sowieso mehr als je juristisch durchsetzbar wäre.

Also gehe dahin, preise den Herrn und lebe ob Deines Glückes in Demut oder...Deine Kinder haben es eigentlich an den üblichen Maßstäben gemessen verdammt gut. Also würde ich
hier nur die Strategie des guten Zuredens fahren. Lass auch das JA draußen. Die sagen Dir entweder: Wass wolln Sie überhaupt oder da könn wir eh nix machen. Maximal verärgern
sie die KM oder machen ihr im Gegenteil klar, dass sie soviel Umgang gar nicht zulassen muss.

LG,
Mux
     
Edit: Fehler


AntwortZitat
Geschrieben : 23.11.2009 18:06
(@sleepy)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo DaPana,

wie Du Deinen Umgang gestaltest und wen Du mit den Kindern besuchst ist erstmal grundsätzlich Deine Sache. KM dürfte sich allenfalls einmischen, wenn das Kindeswohl gefährdet ist.

Allerdings hat Mux auch Recht. Du hast äußerst großzügigen Umgang. Wenn Du KM verärgerst könnte es Dir passieren, dass Du Deine Kinder nicht mehr so oft sehen kannst.

LG
Sleepy


Sleepy

AntwortZitat
Geschrieben : 23.11.2009 18:38
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hall DaPana 

Schliesse mich meinen Vorschreibern an. Wenn du nicht wirklich ein Problem hast mit der
wegen UG oder sonstige dem Kindeswohl schadende,würde ich jetzt keine großen Wellen
machen und den UG mit den Kids geniesen.

Erst wenn die KM den UG massiv blockiert würde ich zuerst mit dem JA Kontakt aufnehmen.

Ansonsten wenn UG ist kannst du mit den Kindern unternehmen und besuchen wen du willst.
Dies kann dir die EX nicht vorschreiben.

jenpa


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 23.11.2009 18:50
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Merci für die Antworten,

also meine Großeltern wohnen noch da oben und haben ein Haus in ca. 35km Entfernung vom neuen/alten Wohnort meiner Ex. Ich setze mich Donnerstag Abends ins Auto und bretter die Strecke seit September hoch, hole die Kids am Freitag so gegen 12 und bringe sie am Sonntag 12-16 Uhr wieder zur Mutter (wenn sie denn mal da ist) oder Oma mütterlicherseits. Haben dort den kompletten Keller und das erste Stockwerk zur Verfügung und in ne Spielelandschaft umgebaut, passt also. Bin selber in der Region groß geworden, kenne mich da also auch bestens aus, finde des Rhein Mein Gebiet allerdings nicht wirklich prickelnd  😉

Wie sind denn so die Erfahrungen, ab wann kann man Kinder in den Flieger setzen? betreut versteht sich, weil der größere schon eher zur alten Heimat tendiert. Hat da oben ja noch keine Freunde usw. und die Kleine alles will, was der Bruder macht.

Nun ist es so, dass er sich eben sehr über Oma freut, dass die überhaupt wieder da ist und natürlich ist es mit ihr auch einfacher die Kids fulltime zu beschäftigen


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.11.2009 19:14
(@Wolkenhimmel)

Hallo DaPana,

Kinder können - bei den Fluggesellschaften die Kinder unbetreut (UM) mitnehmen - meistens ab 5 Jahren alleine fliegen. Meine (7) macht das seitdem (zu Oma und Opa) und findet es spannend.
Du musst ca. 40€ pro Strecke an Zusatzkosten rechnen.

Bei der Bahn gibt es auch eine Möglichkeit am WE Kinder betreut fahren zu lassen, aber die Bedingungen sind nicht so prickelnd... so soll das Kind z.B. sein Gepäck alleine tragen können, man kann erst relativ kurzfristig (90 Tage) vorher buchen, es gibt nur wenige Strecken und wenige Fahrtzeiten... alles nicht so dolle.

LG WH


AntwortZitat
Geschrieben : 23.11.2009 19:29
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin DaPana,

in Ergänzung zu den zutreffenden Ausführungen von Wolkenhimmel: Deine Ex (oder eine von ihr beauftragte, zuverlässige Person) müsste in diesem Fall bereit sein, die Kinder zum Flughafen zu bringen, sie in die Hände der Fluggesellschaft zu geben (also nicht nur an der Drehtür aus dem Auto zu werfen) und sie zwei Tage später dort wieder abzuholen.

An dieser Bereitschaft scheitern "Flugumgänge" allerdings viel häufiger als an den Kosten. Denn zunächst einmal ist Deine Ex nur verpflichtet, die Kinder zum Umgang an der Haustür "bereitzuhalten", aber nicht dazu, sie an einen Flughafen zu bringen. Manche Leute halten es für eine kluge Idee, in solchen Fällen einen Gerichtsprozess anzufangen, weil die Ex die Entfernung geschaffen hat und gerichtlich dazu verpflichtet werden soll, die Kinder zum Flughafen zu bringen. In aller Regel sind dann aber keine funktionierenden Umgänge die Folge, sondern eher das Gegenteil: Die Kinder sind dauernd "krank" oder "haben keine Lust". Und der Umgangselternteil sitzt auf den Kosten für die Tickets.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 23.11.2009 19:47
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Merci Martin, aber des passt soweit eigentlich alles. Mir ging es nur darum wegen Weihnachten z.B., muss man die dann unbedingt ins Auto setzen und denen das antun oder ab wann klappt das mit dem Flieger


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.11.2009 20:46
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Hiho,
Noch einmal eine kleine Frage. Nehmen wir einmal an, es würde zu einem Prozess kommen (nein ich will das nicht) womit müsste ich denn dann im schlimmsten Fall rechnen? Wie sieht das aktuelle Umgangsrecht bei Kindern in diesem Alter aus? Alle 2 Wochenenden? Stunden? Insofern die KM brav bleibt und das nicht erschwert. Man hört und liest diesbezüglich alles Mögliche


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.11.2009 16:40
 Mux
(@mux)
Registriert

Hi Dapana,

es gibt kein aktuelles Umgangsrecht für Kleinkinder. Es gibt nur den §1684 BGB.
Umgangsurteile sind auf den Einzelfall abgestellt, es ist alles möglich.

Von zwei Stunden betreut im Monat bis mehrmals wöchentlich. Gerade bei Kleinkindern
ist der Spread sehr breit. Nur eins halte ich für relativ sicher: Der Umgang, den Du zurzeit
hast, wird nicht in dieser Form ausgeurteilt werden.

In Deinem Fall bekommst Du aufgrund Deiner Vorgeschichte evt. 14tägig ein WE, wenn
Du Glück hast. Das kann Dir aber nur der Wahrsager Deines Vertrauens sicher sagen.

LG,
Mux
 


AntwortZitat
Geschrieben : 25.11.2009 17:14




(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Merci für die Einschätzung Mux,

was müsste denn die KM alles verbrechen außer Prostitution, Alkohol, Drogen etc. damit man Ansatzweise die Kinder bekommen könnte? so rein theoretisch  🙂
Verwahrlosung ist ja so ein Thema, aber was ist das konkret? dreckige Wäsche wohl kaum.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.11.2009 17:49
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

was müsste denn die KM alles verbrechen außer Prostitution, Alkohol, Drogen etc. damit man Ansatzweise die Kinder bekommen könnte? so rein theoretisch  🙂

Also alles das zusammen wäre schon mal ein guter Anfang aber noch lange keine Garantie!


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 25.11.2009 18:03
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Also alles das zusammen wäre schon mal ein guter Anfang aber noch lange keine Garantie!

vermutlich noch nicht einmal. Schliesslich ist Prostitution inzwischen aus der Schmuddelecke raus; viele der Damen bezahlen Steuern und sind krankenversichert. Solange sie die Kundschaft nicht auf dem heimischen Sofa empfangen und bedienen, wäre Prostitution also vermutlich kein Grund (mehr), eine Kindeswohlgefährdung einzuwenden.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 25.11.2009 18:12
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Och wie fein, also um ganz sicher zu gehen über'n Haufen fahren  :gunman:

Gut gut, Kuschelkurs  :knockout:


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.11.2009 18:13
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Hallo,

ich habe ja schon einmal kurz meinen Fall geschildert, aber nun wird es vermutlich Ernst und da mir meine Kinder SUPER wichtig sind, bitte ich euch um Rat und evtl. Hilfe. Ich werde mich bemühen präzise zu sein und alles Notwendige zu schildern.

Eheschließung 06/2004
1. Kind 06/2005
2. Kind 04/2007
Trennung 09/2009

Ehevertrag, geregelt ist aber nur der nacheheliche Unterhalt

Zugewinn entfällt, ab der Geburt des 1. Kindes jährlich 10.000€ Sonderzahlung zwecks Kindesbetreuung (gedacht als Zugewinnausgleich).
Unterhalt 2.000€ bis das jüngste Kind 6 Jahre, 1.000 bis das jüngste Kind 15 Jahre alt ist.

Beide selbstständig, ihr Gewinn beläuft sich im Schnitt auf 1.200 netto.
Bei mir
06- 31.000 (48.000 Abschreibungen)
07- 33.000 (51.000 Abschreibungen)
08- 11.000 (54.000 Abschreibungen + 45.000 Ansparungen, die 09 VOR der Trennung getätigt wurden)
09 – 0 (hehe)

Alle Abschreibungen sind Wirtschaftsgüter, die einem Werteverfall unterliegen (Computer, Lampen, Maschinen, etc.). März 2009 wurde ein Partner eingestellt mit der Option nach einem Jahr gleichberechtigt zu sein. Dadurch wurde 2009 auch investiert und 2008 angespart. Dies werden wir im April 2010 auch in die Tat umsetzen allerdings OHNE Kapitalbeteilung, dafür aber Gebäude- und Gerätemiete.

Ich habe ein „schuldenfreies“ Haus, allerdings wurde es durch zinslose Darlehen der Eltern finanziert. Die gegnerische Anwältin berechnete das mietfreie Wohnen mit 2.000 Euro und kam zweimal  :rofl2: auf eine Unterhaltsforderung von 3.120 pro Monat. Da wir uns aber im Trennungsjahr befinden ist es unzumutbar die Immobilie zu verkaufen oder zu vermieten und so strichen wir die Abschreibungen und korrigierten das mietfreie Wohnen auf 400€ (preis einer 50m² Wohnung). Ergibt 1.156€, die ich auch brav überweise.

Wir versuchten uns auf 1.500€ (max. KU, Rest Ehegatten) und 45.000 Zugewinn zu einigen, dafür wird der Ehevertrag aber auch dementsprechend geändert.

Die Trennung
Reden war nicht wirklich möglich da die Gute in ihrer eigenen unrealistischen Welt lebt. Wir haben uns dank ihr auch mit meinen Eltern verzofft und es gab 1,5 Jahre keinen Kontakt. Dies viel meinem Großen nicht sehr leicht, weil die Oma jeden Tag für ihn da war. Ich war jobtechnisch auch gestresst, keinen Kontakt zu den Eltern, vernachlässigte die Freunde, auch die Familie und verkroch mich in eine Onlinewelt. Allerdings erst nachdem ich mit den Kids TV schaute und sie die Kleine und ich den großen ins Bett brachte. Wir lebten also sauber an einander vorbei. Das Haus verkam immer mehr. Sie ging ihrem Job nicht mehr nach, hatte zwar ein AuPair aber verbrachte die Zeit lieber mit den Kindern, im Garten oder bei EBay. Gesaugt wurde nach Lust und Laune (obwohl wir 2 Hunde haben), gewischt gar nicht und alle 3 Wochen einmal Wäsche gewaschen – ich will jetzt nicht meckern, aber geschimmelte Joghurtbecher im Kinderzimmer, verschüttete Milch hinter der Couch sind widerlich, es viel mir aber erst auf, als ich nach ihrem Auszug aufräumte.
Man kann es auch nicht erklären, aber ich kam nach Hause und hatte Scheuklappen auf, weil eine Diskussion über den Zustand ja nichts brachte – SIE HATTE IMMER RECHT. Es kam dann wie es kommen musste, sie verknallte sich beim chatten in einen Surfer den sie von der Schule her kannte, ich bekam das heimlich raus und es folgte die Trennung.
Wir wollten alles fair (da lach ich immer noch drüber), ich stimmte den Umzug zu ihren Eltern (516km) unter Vorbehalt zu, akzeptierte dass sie die Kinder dort anmeldet zwecks KiGa Platz und schlug die Einigung vor, also sie bekommt die 45.000 und wir ändern den Ehevertrag. Dafür kann sie gleich neu starten und hat einen Puffer, ich ein Konto am Dispolimit…
Im Gegenzug darf ich so viel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen.
Eheberatung, Paartherapie, Beziehungsversuch auf Distanz lehnte sie ab, weil ihr der Chatpartner zu wichtig war…

Sie bringt aber NICHTS auf die Reihe! Weder KiGa Platz, noch jobtechnisch, der Surfer ist auch nichts, dafür aber ein paar andere, Party sowieso, musste sich jetzt aber unbedingt ein Haus kaufen (dauert aber noch wegen Treuhand, muss vor Gericht entschieden werden, blablabla, gekauft ja, aber sie hat es noch nicht), dieses muss aber noch renoviert werden (das sind die 45.000), ist den ganzen Tag im Internet unterwegs, um die Kinder kümmern sich Oma/Opa und das AuPair, manchmal auch der arbeitslose Bruder mit seiner minderjährigen Freundin und die leben alle zusammen in einem zugemüllten 240 m² Haus.
Ihre Fixkosten belaufen sich auf 2.200 Euro…

OK juckt mich alles niiiiicht wirklich, da ich die Kinder jedes WE von Freitag 12 bis Sonntag 12 habe.

Nun verstehe ich mich aber mit meinen Eltern wieder sehr gut und wollte meine Mutter mitbringen. Da kam ein „Deine Mutter, keine Kinder“ nun gut, haben wir geregelt.
Ich habe eine neue Lebensgefährtin. Über Silvester waren die Kids 2 Wochen bei mir „Deine neue, keine Kinder“ haben wir auch geregelt – Kids verstehen sich mit ihr super, meine kleine Tochter hat sie so abgeknutscht dass man fast von sexueller Nötigung sprechen konnte, KM war dann 2 Wochen bei ihrem Surfer auf Gran Canaria und schafft es 7:15 min zu telefonieren auf 3 Anrufe verteilt. Als sie meinem Großen sagte, dass sie ihn bald abholt hat er "NEEEEIIIINNN" gebrüllt und wollte nicht mehr mit Mama reden. Als es so weit war hat er Rotz und Wasser geheult. Die Kleine hat in den 2 Wochen kein einziges Mal nach Mama gefragt!

Bis hierher alles halb so wild…

Ostern sollte bei mir gefeiert werden. Nun nicht mehr! Da ich den 2. Weihnachtsfeiertag hatte und Heilige 3 Könige. Sie will nun Karfreitag und Ostersonntag bis 14 Uhr. Keine Kontakte zu meiner Freundin, die Kinder werden neuerdings beeinflusst. „Papa, was ist eine Schlampe?“, „Mama schimpft immer über NEXT, aber ich mag sie trotzdem“, von ihr „Ich gebe sie dir häufiger als ich muss“, „Die Kinder wollen nicht mit dir telefonieren oder skypen“ – wenn ich sie dann aber sprechen will geht das sofort…

Also, so wie ich meine noch Frau einschätze kotzt es sie an, dass es mir gut geht und die Kinder mit mir, meiner Familie und meiner Freundin super zu Recht kommen. Auf Dauer wird es mit ihr nie eine Einigung geben. Hat letztens ihre Sachen abgeholt und sogar die Nudeln und Gewürze!!! mitgenommen. Ob es ihr jemals gut gehen wird weiß ich nicht, aber sie wird versuchen mir eine rein zudrücken wo es nur geht und das geht nur über die Kinder.

Daher werde ich nun um die zwei Schatzis kämpfen, bevor es aussichtslos ist!

Ich habe dem hiesigen JA den Fall geschildert, kenne den Leiter, die sind wohl auf meiner Seite.
Ich kann halbtags arbeiten und voll für die Kinder da sein, meine Partnerin und meine Mutter auch. Die Kinder haben hier voll ausgestattete Zimmer und einen KiGa Platz. Aber auch Freunde, bei der KM kaum Kontakt zu anderen Kindern.

Mein Plan…
Ich scheiß auf die Einigung, schlage aber vor, dass die Kinder so lange bei mir bleiben, bis sie ihr Haus und das neue Heim fertig hat. Ich verzichte auf Unterhalt, da es mir nicht um Geld geht sondern um das Wohl der Kinder – sie wiederum benötigt sie als gesicherte Einnahmequelle. Geld bekommt sie ja erst wenn wir geschieden sind und das kann ja dauern.

Bin ich jetzt einfach nur gefrustet, oder sollte ich das wirklich angehen? Was kann ich verlieren? Geld, OK und ich sehe die Kinder nur alle 2 Wochen, aber evtl. hole ich sie aus dem Dreck raus.

Danke für’s lesen und ehrliche Meinungen


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.02.2010 03:22
(@redfoxfemale)
Schon was gesagt Registriert

Hallo und guten DaPana!

Ich bin selbst Mutter, habe drei kleine Mädchen, bin ebenfalls weggezogen, vom Schwarzwald, wo der Kindspapa lebt, und ich wohne nun seit gut 5 Jahren im Raum Augsburg. So viel zu mir. Wir haben alles gemeinsam geregelt, haben das geteilte Sorgerecht, und finanziell haben wir uns je nach Spielraum auch gütlich geeinigt.

Wenn ich Deine Geschichte lese, wobei ich eingestehen muss, dass ich in Bezug auf Ehevetrag und sonstiges keine Ahnung habe, würde ich das durchziehen. Ich habe mittlerweile auch einen neuen Lebensgefährten, ebenfalls mit drei Kindern am Start, die alle 14 Tage bei uns sind. Das verwahrlosen der Kinder so wie Du es beschreibst, ist in etwa ähnlich, wie bei meinem neuen LG seiner Ex. Nur ist da eher psychsich, die Kids können sich kaum artikulieren, essen kein Gemüse, sitzen nur an der Playstation, wenn er nach ner Woche anruft, haben sie nie was zu sagen, außer daß sie entweder zocken, oder TV schauen. Seine Ex ist autark, lethargisch, hat Depriphasen, lehnt jeglichen Kontakt zu ihm ab, und entzog ihm das Sorgerecht, weil sie die Show schlechthin vor Gericht abzog.

Wenn ich Deine Beurteilung des Ganzen so lese, wobei ich da natürlich nicht objektiv sein kann, und mich nur auf das stütze, was Du über sie erzählst, dann neige ich dazu zu sagen, tu es !!!

Wenn Du so meine Texte hier findest, verstehst Du vielleicht besser warum;-).

Ich kann, und will solche Damen nicht verstehen, und werde mich immer wieder dagegen verwehren.

Liebe Grüße. Claudia


AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2010 10:55
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin DaPana,

Vorweg:
Es wäre schön wenn du noch etwas an deinem Schreibstil arbeiten könntest.
Gerade bei so einem langen Text habe ich Mühe zu verstehen, was da jetzt eigentlich gemeint ist.

Dann, auch wenn die Zugewinn- und Unterhaltsfrage offensichtlich nicht Thema dieses Beitrages ist, decken sich deine Angaben über Einnahmen und Zahlungsversprechungen nicht.
Das solltest du auch nochmal etwas sortiert im entsprechenden Unterforum einbringen.

Nur das Eine:
Ein privatrechtlicher Zugewinnausgleich durch freiwillige Zahlungen ist nicht möglich und deswegen hoch riskant.

Wenn man das ausserhalb des Gerichts machen möchte, was durchaus sinnvoll ist, so geht das nur notariell unter gleichzeitiger Beendigung der Zugewinngemeinschaft.

Zu deiner eigentlichen Frage:
Dein Plan, die Kinder "erstmal" einzubehalten ist zunächst mal der richtige Weg, er funktioniert bei einem Vater
allerdings auch nur, unter bestimmten Vorraussetzungen.
Das JA auf die eigene Seite zu holen ist dabei gut und richtig, nur solange die Kinder bei der Mutter sind, ist das JA dort zuständig.

Du bräuchtest eigentlich einen wichtigen Anlass, die Kinder zu dir zu holen und müsstest dann dein Ja zu Hilfe rufen.

Die Gefahr, dass die Mutter aber sofort einen Antrag auf Rückführung stellt ist groß und die Wahrscheinlichkeit, dass der Richter dieses Mittel, welches bei Müttern nur selten angewendet wird, auch benutzt ist ebenfalls groß.

In Deutschland ist eine Mutter die ihre Kinder verschleppt immer noch eine Heilige, die ihre Kinder in Sicherheit bringt.
Ein Vater ist in diesem Fall ein Kindesentführer, der den armen Kindern die Mutter nimmt. Und vor Allem der armen Mutter die geliebten Kinder aus dem Herzen reißt.

Bedenke, dass die Statistik 10:1 gegen dich steht.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.02.2010 11:27
(@dapana)
Schon was gesagt Registriert

Moin DaPana,

Huhu und Danke für die Antwort

Vorweg:
Es wäre schön wenn du noch etwas an deinem Schreibstil arbeiten könntest.
Gerade bei so einem langen Text habe ich Mühe zu verstehen, was da jetzt eigentlich gemeint ist.

Ist verständlich und ich gelobe Besserung, allerdings wollte ich soviel Information wie nötig/möglich in den Eingangstext packen und durch die Zusammenführung der Threads ist einiges doppelt - sorry.

Dann, auch wenn die Zugewinn- und Unterhaltsfrage offensichtlich nicht Thema dieses Beitrages ist, decken sich deine Angaben über Einnahmen und Zahlungsversprechungen nicht.
Das solltest du auch nochmal etwas sortiert im entsprechenden Unterforum einbringen.

Eigentlich schon, ich bin Selbstständig und habe meinen Sitz in einem eigenen Geschäftsgebäude. Natürlich verdiene ich Geld, investiere es aber in Modernisierungen und ziehe privat den Anteil aus dem Unternehmen, den ich zum Leben benötige. Die Gründung war geplant und erfolgte während der Ehe. Mir war es wichtig, dass sie im Falle einer Trennung keinen Anspruch darauf hat. Daher der modifizierte Zugewinn zwecks Kinderbetreuung.
Meine Familie ist, sagen wir einmal wohlhabend. Daher hatte ich vor der Ehe schon ein eigenes Haus, dass durch diverse Schenkung und zinslose Darlehen finanziert wurde.
Machen wir es einfach - Kohle ist vorhanden, aber sie hat keinen Anspruch darauf und sollte es jemals ums Geld gehen, dann kann ich zahlungsunfähig oder vermögend sein (Ivestitionen, Darlehen bei den Eltern, Einkommensreduzierung,..), aber das will ich ja nicht...

Du bräuchtest eigentlich einen wichtigen Anlass, die Kinder zu dir zu holen und müsstest dann dein Ja zu Hilfe rufen.

Was wäre das in meinem Fall? bzw. reichen meine Gründe nicht aus?

Die Gefahr, dass die Mutter aber sofort einen Antrag auf Rückführung stellt ist groß und die Wahrscheinlichkeit, dass der Richter dieses Mittel, welches bei Müttern nur selten angewendet wird, auch benutzt ist ebenfalls groß.

Wie kann ich da kontern oder vorbeugen?

In Deutschland ist eine Mutter die ihre Kinder verschleppt immer noch eine Heilige, die ihre Kinder in Sicherheit bringt.
Ein Vater ist in diesem Fall ein Kindesentführer, der den armen Kindern die Mutter nimmt. Und vor Allem der armen Mutter die geliebten Kinder aus dem Herzen reißt.

Das ist mir bewusst, ich gehe auch in unzähligen mails darauf ein, dass ich dem Umzug nur zugestimmt habe, da die Kinder sonst die Mutter verlieren würden. Sollte es jedoch um das SR und ABR gehen bin ich in der Lage meinen Wohnsitz ebenfalls in ihr Kaff zu verlegen. Das habe ich bisher nicht getan, da ich ja momentan der einzig richtige Verdiener bin, aber was bringt mir das, wenn ich die Kinder verliere...

Bedenke, dass die Statistik 10:1 gegen dich steht.

Yeap, aber wenn wir es deswegen NICHT wagen, dann wird sie ja auch nicht besser

Gruss Beppo

Danke für die Antwort


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.02.2010 12:14