Friedrich Wilhelm Nietzsche hat 1878 zahlreiche Aphorismen über die Ehe im Allgemeinen und Besonderen zusammengefasst. in Zum Thema "Frauen im Hass" fiel ihm ein und auf:
"Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher, als Männer; zuvörderst weil sie durch keine Rücksicht auf Billigkeit in ihrer einmal erregten feindseligen Empfindung gehemmt werden, sondern ungestört ihren Hass bis zu den letzten Consequenzen anwachsen lassen, sodann weil sie darauf eingeübt sind, wunde Stellen (die jeder Mensch, jede Partei hat) zu finden und dort hinein zu stechen: wozu ihnen ihr dolchspitzer Verstand treffliche Dienste leistet (während die Männer beim Anblick von Wunden zurückhaltend, oft großmüthig und versöhnlich gestimmt werden)."
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Weitere Kostproben:
387 Mütterliche Güte.
Manche Mutter braucht glückliche geehrte Kinder, manche unglückliche: sonst kann sich ihre Güte als Mutter nicht zeigen.
389 Liebesheirathen.
Die Ehen, welche aus Liebe geschlossen werden (die sogenannten Liebesheirathen), haben den Irrthum zum Vater und die Noth (das Bedürfniss) zur Mutter.
393 Die Einheit des Ortes und das Drama.
Wenn die Ehegatten nicht beisammen lebten, würden die guten Ehen häufiger sein.
Mein persönlicher Favorit:
413 Die Kurzsichtigen sind verliebt.
Mitunter genügt schon eine stärkere Brille, um den Verliebten zu heilen; und wer die Kraft der Einbildung hätte, um ein Gesicht, eine Gestalt sich zwanzig Jahre älter vorzustellen, gienge vielleicht sehr ungestört durch das Leben.
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
