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82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

@babbedeckel
...und wenn Du auf den "Angepatzten"  :rofl2: noch ein zwei Zwiebelringe mit Rosenpaprika beträufelt drauflegst, schmeckts no a bissi bessa!
Legga legga legga  😉


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 13.02.2008 14:28
(@babbedeckel)
Registriert

Hi,

@babbedeckel
...und wenn Du auf den "Angepatzten"  :rofl2: noch ein zwei Zwiebelringe mit Rosenpaprika beträufelt drauflegst, schmeckts no a bissi bessa!
Legga legga legga  😉

🙂  ... danke dür den Tip  😉
Es ist natürlich jedem vorbehalten, das Rezept zu modifizieren  😉
Die Scharfe Version...
statt Rosenpaprika Chillie  ....

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 13.02.2008 14:32
 Uli
(@Uli)

Hallo zusammen,

seit vielen Jahren ist es für uns eine Tradition, an Ostern in die Nähe von Heidelberg, nach Eberbach zu reisen. In dieser Zeit finden dort ob des massigen Bärlauchvorkommens, die Bärlauchtage statt. Auch wir hatten uns wieder eingedeckt und so haben wir gestern nach unserer Rückkehr ca. 2 kg Bärlauch zu Pesto und zum Einfrieren verarbeitet.

Gerichte mit Bärlauchpesto oder -öl sind äusserst schmackhaft, gesund und kosten praktisch nix!

Bärlauchpesto:
200 g Bärlauch (gewaschen und geschnitten)
200g gemahlene Mandeln
80g  geriebenen Parmesan
2 Zehen Knoblauch
200 ml Öl
das Ganze mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Die Pesto hält sich mit Öl überschichtet über Wochen im Kühlschrank.

Bärlauchöl:
500g Bärlauch (gewaschen und geschnitten), 2 Zehen Knoblauch und ein Eßlöffel Schw. Pfeffer mit 1L Öl pürieren.

Die Bärlauchpesto oder das -öl lassen sich gut mit Schupfnudeln, Späzle oder Nudeln essen. Ein Stück Fleisch natur gebraten mit Pesto bestrichen ist ein Genuß.

Da das Zeug an geeigneten Standorten wie Unkraut wächst, kostet es nix ausser ein wenig Mühe!

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 23.03.2008 15:51
(@smilla)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Uli,

hört sich toll an, werde ich mal ausprobieren!

Für alle, die sich beim pflücken nicht sicher sind:
Zwischen den Fingern fest reiben und wenns nach Knoblauch riecht, dann ist es Bärlauch.
(Kann nämlich relativ schnell mit den Blättern von Maiglöckchen/Herbstzeitlose/Aaronstab verwechselt werden,
die sehr giftig sind)

LG
Smilla


AntwortZitat
Geschrieben : 23.03.2008 17:18
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Uli,
Bärlauch ist total lecker. Ich hoffe du bringst zum UT was mit  😉

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 24.03.2008 23:45
(@PhoeniX)

Moin

Da ich genetisch bedingt scheinbar eher vom T-Rex abstamme als vom Protorosaurus jage ich gewöhnlicherweise mein Gemüse immer erst noch mal durch eine Kuh, bevor ich es verzehre.

Leider teilen meine Kinder und meine LG dieses nicht, und so wurde ich gezwungen jetzt doch mal die chinesischen Gemüseröster zu besuchen, die ihr Essen in Sportgeräten zubereiten.

Und siehe da, es gibt neben Krabbenchips und die Ente (wo die Gemüsedeko neben das Essen gelegt wird und nicht untergerührt ist) doch noch was Essbares dort, was ich sogar für äußerst lecker halte.

Durch viel Charm habe ich sogar exklusiv das Rezept erhalten und es gleich mal ausprobiert.

Fazit: Einfach und schnell zu machen.  :thumbup:

gebackene Bananen

für 4 Personen

4 Bananen

40 g Mehl und
40 g Tapiocamehl (erhältlich im Asiashop oder durch Stärkemehl zu ersetzen)
6 EL Wasser
1 TL Backpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz

Öl

Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Mehl, Wasser, Backpulver, Salz und Zucker zu
einem dünnen Teig verarbeiten. Die Bananenstücke in den Teig eintauchen und dann in heißem Öl
goldbraun frittieren (hohen Pfanne oder Fritteuse).

Honig mit etwas Wasser verrühren und mit einem kleinen Löffel ein wenig darübertröpfeln.

Gruß

Martin

PS Ohne Zucker ist das übrigens angeblich ein guter Teig für gebackenes Gemüse oder Fleisch.


AntwortZitat
Geschrieben : 26.03.2008 23:52
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Durch eine Kuh?

Ich glaube, ich kann verstehen, dass deine Truppe deine kulinarische Disposition nicht freiwillig teilt  :rofl2:


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2008 00:05
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Phoenix,

besonders lecker werden die Bananen wenn man sie dann noch zart flambiert *hicks* Dann aber ohne Kinder genießen  😉

Ich hab mich vor einiger Zeit zu nem Sandwichmaker breitschlagen lassen. Neben den üblichen Zutaten mache ich mir immer eines mit Käse, Banane und Curry, absolut lecker.

Aus Studetenzeiten fiel mir auch noch was Kostengünstiges ein. Baguettebrötchen zum aufbacken (gibts bei den Billigdingern mit 4 Buchstaben). Die halbieren und dann mit verschiedenem Gemüse aus dem Glas (eingelegte Paprika, Blumenkohl...) oder frisch (Tomate, Champignons...) belegen, nach belieben noch Schiken oder Salamiwürfel und das Ganze dann noch mit ner Käsescheibe belegen und ab in den Ofen...

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2008 11:41
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Leute,
ich habe gerade ein superleckeres Mittagessen hinter mir und möchte mit Hilfe einer Anweisung berichten.

Howto: Familien-Festessen zum Tag der Arbeit für 93 Cent

Am Vortag:
1. Fahren sie zur Oma + Opa ihres Kindes (Anm.: besser die ‚eigenen’  :rofl2:)
2. In der Küche Tupperware organisieren
3. In dem ersten Behälter Fleisch, das gute Öl und Gewürze hineingeben, schütteln
4. In den zweiten Würstchen hinein
5. Die Holzkohle befindet sich im Keller, mitnehmen
6. Einpacken, danken, Kaffee trinken, abfahren
7. In den Aldi. Knoblauchbaguette (80 Cent), River-Cola (1€), Apfelsaft (1€), Grillanzünder, Ketchup etc. haben sie noch irgendwo
8. Vor dem Einschlafen für gutes Wetter beten

Am Festtag
1. Grill aufbauen, 1h vorher starten (möglichst wenig Kohle)
2. Tisch decken, Musik anmachen (ich empfehle „Element Of Crime – An einem Sonntag im April“)
3. Würstchen mit maximalem Grillabstand vergrillen
4. Danach das Fleisch. Hier Abstand erst nah, dann fertiggrillen mit etwas Entfernung.
5. Alles genüsslich verspeisen

Kosten:
2,80 für 3 Personen (der ganz kleinen fehlen irgendwie noch Zähne) -> 93 Cent/Person.

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.05.2008 14:58
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich habe noch einen für die gehobenen Ansprüche der Gourmet Küche:

Würstchen vom Bock á la Wiener, an einer Liaison von frischem Senf auf einer Komposition von Kartoffelsalaten der Saison und Frühlingspetersilie vom Südbalkon.

Dazu einen Leitungsheimer Mittelstrahl vom Chateau Oheau.

Die Qualität lässt sich durch möglichst kleine Portionen und grosse Teller natürlich noch ausbauen.

Etwas für Verwöhnte!  😉

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.05.2008 15:16




 Uli
(@Uli)

Hier habe ich auch mal was Günstiges: Schinkenkrustenbraten aus dem Smoker.

2,0 kg Schinkenbraten im Angebot (2,79 €/kg) und 1/2 Sack Grillbrikettes (bei OBI pro Sack 2,5 kg 0,99 €) macht 6,08 €.

Da das Teil für vier Personen zwei Tage reicht, belaufen sich die Kosten pro Person und Tag auf 0,76 €!  🙂

Das nenne ich lecker sparen!  🙂

Smoker029

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 22.06.2008 22:20
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Uli

das ist nicht fair in mehrfacher Hinsicht. Es fehlt die Sauce, das Knabberbrötchen (oder -stulle) dazu und das Bild ist viel zu lecker, dass weckt ja Sehnsüchte hier bei mir auf Arbeit.

LG oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.06.2008 22:52
 Uli
(@Uli)

... und das Bild ist viel zu lecker, dass weckt ja Sehnsüchte hier bei mir auf Arbeit.

Du arbeitest sonntags gegen 21.00 Uhr ???

Aber Du hast Recht! Die Rechnung geht nicht ganz auf: Das kühle Bier war noch nicht eingerechnet, der Salat noch nicht und auch nicht das "besondere" Fladenbrot.

Dieses Fladenbrot stammt aus der Rezeptsammlung meiner Exe und sie hatte es wiederum von ihrer Mutter (ich darf das nachkochen  - meine Exe war teuer genug!). Man nehme ein Fladnbrot und schneide es in der Mitte durch, so dass es aussieht, wie zwei Pizzaböden. Dann nimmt man 125g weiche Butter und mischt diese mit 4 Esslöffel Olivenöl. Hackt ein Bund Petersilie und fügt es hinzu. Weiter eine Knolle gepressten Knoblauch und, ganz wichtig! zwei Schnapsgläser Pastis. Diese Masse verrühren und gleichmäßig auf das Fladenbrot streichen. Beide Hälften wieder zusammenfügen und kurz im Backofen aufkrossen. Ein Genuss ...

... den ich zusammen mit Töchting noch mit 2 Std. Moppedfahren abgerundet habe (leider am Schluss nass geworden).

LG, Uli  🙂


AntwortZitat
Geschrieben : 23.06.2008 00:14
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Oldie, hallo Uli,
@Oldie

Es fehlt die Sauce, das Knabberbrötchen (oder -stulle)

Einfach mit dem Fleisch und etwas Bier substituieren.

@Uli,
Pastis schmeckt übrigens auch als Aperitif mit Wasser, Eis und Mandelsirup. 51, je t'aime!

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.06.2008 02:16
 Uli
(@Uli)

@Uli,
Pastis schmeckt übrigens auch als Aperitif mit Wasser, Eis und Mandelsirup. 51, je t'aime!

Ich pflege ihn nur mit Wasser und Eis zu nehmen! 🙂

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 23.06.2008 10:47
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

HAllo Uli,
Du trinkst halt gerne Pastis pur, ich stehe auf Mauresque (Moresk gesprochen). Rezept laut Wiki:
    * Eau (pas trop)
    * 1cl de sirop d'orgeat
    * 6cl de spiritueux anisé (Anis Gras, Pastis, Ricard ou autre marque )
Witzig finde ich den Hinweis, Wasser zu nehmen, aber nicht zu viel (Eau pas trop). Die Hauptzutat bleibt ohne Mengenangaben. Warum nur.... ? :rofl2:
dann noch 1 cl Mandelsirup und 6cl Ricard (ich habe diese tolle gelbe Sonnenflasche von denen)

Es ist eher typisch in Süditalien, Richtung Spanien.
Da ich mir den Besuch dieser Region leider immer nur per Dienstreise leisten konnte, mache ich manchmal Kurzurlaub in Südfrankreich auf meinem Balkon: Moresk anrichten, Edith Piaf's "Padam, Padam, Padam" anschalten und aufdrehen, auf den Balkon setzen, die ganzen anderen Geräusche wegdenken, Augen schließen, trinken.
:boat: :boat: :boat: :boat: :boat: :boat: :boat: :boat: :boat:

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.06.2008 13:57
 Uli
(@Uli)

Da ich mir den Besuch dieser Region leider immer nur per Dienstreise leisten konnte, mache ich manchmal Kurzurlaub in Südfrankreich auf meinem Balkon:

Ich habe mich ja die letzten 9 Jahre nicht mehr nach Südfrankreich getraut, aber diesen Freitag/Samstag werden wir für zwei Wochen in die Provence reisen. Ich freue mich auf das ganze Spektrum französischer Lebensart (ausgenommen das meiner Exe).


AntwortZitat
Geschrieben : 23.06.2008 14:23
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Le bonheur fait naître l'envie.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.06.2008 22:13
(@zulangezustill)

Na da will ich doch auch mal etwas beitragen, original aus meiner Heimat ...

Nennt sich Kuchte Dalken, übersetzt wären das wohl sowas wie gekochte Kartoffelpuffer:

Mischungsverhältnis mache ich immer nach Gefühl, insofern Schätzwerte ;-):

1 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 Becher Quark (20 %)
etwas Salz (1TL ca., geschmacksabhängig)

Kartoffeln einen Tag vorher ungeschält kochen und kühl stellen.

Kartoffeln schälen, fein reiben, Quark und etwas Salz dazu, gut vermengen.

In der Pfanne in heißem Öl (ideal: halb Öl, halb Leinöl) ausbacken, geformt wie Kartoffelpuffer. Servieren mit Zucker und Apfelmus (Alternative: Salz und Butterbrot). Ideal ist eine Gusspfanne, da bäckt nichts an.

Mit der Menge kriegt man locker 4 Leute satt, würde ic h mal sagen, Kosten extremst überschaubar. Fällt nicht umsonst unter das sogenannte "Arme-Leute-Essen", was typisch für die Region Erzgebirge ist ...


AntwortZitat
Geschrieben : 24.07.2008 14:41
 Uli
(@Uli)

Hier mal etwas Nahrhaftes und Proteinreiches. Habe ich heute ausprobiert: Haxe aus dem Smoker!  🙂

Äusserst günstig! Haxe 2,99 €/kg, Kartoffeln, Mais, Gemüse nicht der Rede wert.

Man bereite zunächst ein Gemüsebett aus gestifteten Möhrchen, gehackten Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Paprika und Knoblauch und gibt das in einen Bräter. Mit Thymian und Lorbeerblättern würzen. Die Haut der Haxen rautenförmig einschneiden und mit Salz einreiben. Die Haxen auf das Gemüsebett setzen und mit Bier auffüllen, bis es eben an das Fleisch heranreicht.

Smoker 030

Das Ganze so bei ca. 150°C 2,5 Stündchen garen lassen.

Smoker 031

Zwischendrin Kontrolle.

Smoker 032

Bei halber garzeit die Kartoffeln zugeben, Kertemperatur des Bratens messen. Sollte so ca. 80°C haben.

Smoker 033

Smoker 034

Die letzte halbe Stunde das Fleisch direkt auf den Grillrost legen und Temperatur auf 250°C erhöhen, damit das Ganze auch kross wird!

Smoker 035

Die Verköstigung neigt sich dem Ende.   n020

Smoker 036

Den Rest durfte noch vorsichtig der Hund abnagen (nur die Fleischreste und die Gelenkkugeln. Nicht den Röhrenknochen, damit er sich seinen Verdauungstrakt nicht verletzt!  :note: )

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 24.08.2008 20:27




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