Für Reisende 🙂
 
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Für Reisende 🙂

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Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Na dann schmeiß Dich doch morgen einfach mal in die vollen Gassen und lass Dich mittreiben :D. Wie oft wirst Du noch während chinese new year in China sein? Solche Möglichkeiten muss man ausschöpfen, wenn sie sich einem bieten. Man lebt nur ein Mal und Raketen kannste Dir auch in HH vom Fenster aus angucken.

Also... rin inne Bux und raus auf die Straße, wenn es soweit ist.  🙂

LG LBM, die jetzt erwartet hätte, dass Du Dir die Diagnose für die Zuhausegebliebenen geholt hättest. Immer diese halben Geschichten!!!!


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 25.01.2009 16:28
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

So, Chinese Sylvester war tatsächlich schon gestern.
Heute ist Chinese New Year!

Und ich war überzeugt, dass das von Montag auf Dienstag wäre.

Aber als dann das Feuerwerk kurz vor 12 immer intensiver wurde, habe ich nochmal gegoogelt.
Und tatsächlich.

Ich bin dann noch mal kurz runter und habe mir das von unten angesehen.

Aber viel mehr als das Feuerwerk habe ich auch nicht erlebt.
Paar Leute liefen draußen rum aber nix wo dran stand: Megaparty!

Bin wohl irgendwie dran vorbei getapert.

Habe mich dann wieder in meine Gemächer zurück gezogen.

Meinen Job habe ich inzwischen  auch erledigt.
Bin ja schließlich zum arbeiten hier und nicht zum Vergnügen.
Waren immerhin 2,5 Stunden.  🙂

Anders als zum alten Büro, kann man aber nicht mehr zu Fuß hin.
Dafür hat die Taxifahrt nochmal gezeigt, dass Shanghai, zumindest für einen Anfänger wie mich, deutlich schöner und spannender ist als Peking.

Werd mich jetzt nochmal auf die Strümpfe machen.

Mal sehen, ob heute mehr Läden und Restaurants auf haben als gestern.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 26.01.2009 13:09
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Na Beppo Boppel,

dann nähert sich ja China 2009 nun dem Ende. Wünsche Dir eine gute letzte Nacht!

Yī fān fēng shùn!

LG LBM

PS: Rätsel für Oppa hab ich nicht geschafft. War so beschäftigt damit, ein Buch zu schreiben.


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

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Geschrieben : 26.01.2009 18:47
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Gute Reise?


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
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Geschrieben : 27.01.2009 01:41
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Genau, der Kandidat hat 99 Punkte und gewinnt so viele Waschmaschinen, wie er tragen kann! 😉

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 27.01.2009 01:59
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Vielen Dank aber ich habe hier einen perfekten Laundry Service!

Dank Google kann man sogar so tun, als könne man chinesisch.

Ich habe gestern übrigens zum ersten Mal hier die Glotze angemacht und was gibt's auf CCTV?
Eine Reportage über Duisburg mit Blick auf den Hauptsitz unseres früheren Konzerns Haniel.

Auf chinesisch mit englischen Untertiteln.


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Geschrieben : 27.01.2009 04:29
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Es gibt halt für jede Sprache einen Übersetzer. Internet ist multikulti!
Muss mal gucken, ob ich auch einen für norwegisch finde 8)

Aber so einen Kinder-Abzählreim kann ich in live. Jawoll. Hat mir Mutti beigebracht.

🙂


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

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Geschrieben : 27.01.2009 07:28
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Habe gerade noch einen kleinen Marsch durch den Yu-Yuan Garden gemacht. Ist auch gleich um die Ecke und super schön.

Ist im Kern über 400 Jahre alt und nicht alles nur Nachbauten.

War ich letztes mal schon mit ner Kollegin drin.

Drumherum ist die, teilweise nachgebaute Altstadt, die heute im Wesentlichen Einkaufsmeile für in- und ausländische Touris ist.

Jetzt, am 2. Tag des Jahres des Ochsen wimmelt es unglaublich vor chinesischen Besuchern.
Irre, diese Menschenmassen.

Und trotzdem ein irre "chinesisches" Erlebnis. Alles ist super geschmückt und raus geputzt und vor allem die vielen Garküchen sind spektakulär.

Melde mich dann so langsam Richtung Flughafen ab.
War wieder schön hier.
Mal sehen, ob und wann das nochmal klappt.


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Geschrieben : 27.01.2009 08:34
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin, moin leeve Lüt!

Nachdem mich mein jüngst beendeter Kuba-Segeltörn sehr begeistert hat, werde ich hier nochmal ein paar Eindrücke rein schreiben. Für alle die es interessiert und quasi als nachträgliches Tagebuch.

Ma kucken, wie viel ich noch zusammen bekomme. Es gibt auf Kuba ein paar leckere Getränke, die das Erinnerungsvermögen etwas beeinträchtigen können.  :redhead:

Wir haben die Reise mit 6 Leuten geplant, mit denen ich früher schon ein paar mal Segeln war, zu denen ich aber sonst eher wenig Kontakt habe. Zuletzt waren wir vor 1,5 Jahren eine Woche auf der Ostsee unterwegs.

An der eigentlichen Planung und Vorbereitung war ich wenig beteiligt, da ich bei den Treffen meist nicht da war. Wusste aber auch, dass die Jungs das schon richtig machen.

Letztlich haben wir eine Bavaria 50, also ein 15 Meter Boot gechartert. Reichlich Platz für 6 Leute. Der Preis war mit 3.900,- € für 16 Tage relativ günstig.

Nachdem wir 3 waren, die einen Schein für so ein Boot haben und der Skipper vom letzten mal diesen Job diesmal nicht machen wollte, bin ich Skipper geworden. Hat Vor- und Nachteile.

Wir sind dann am 3.5. zu fünft nach Varadero im Norden von Kuba geflogen und von da aus mit nem Großtaxi nach Cienfuegos im Süden, wo das Boot lag. Immerhin fast 4 Stunden fahrt für ca.150 Km. Der 6. konnte zunächst nicht mit, da er krank geworden war und operiert werden musste. Er wollte eine Woche später nach kommen.

Nach der Ankunft in Cienfuegos gegen 19:00 Uhr, der Übernahme des Bootes und einem ersten Gang in die Stadt, hat es keine 4 Stunden gedauert, bis der erste Im Knast gesessen hat und der zweite sich für 30,- CUC (knapp 30,- €) unsterblich verliebt hat. "Ich dachte,  Sie hätte sich auch verliebt!"  :rofl2:
Vielleicht war das ja auch so, weil ein weiterer musste 50,- CUC bezahlen, war aber mit dem Deal auch sehr zufrieden. Hatte sich aber nicht verliebt und war auch bei ihr nicht davon ausgegangen.  🙂

Jedenfalls trudelten alle nach und nach wieder auf dem Boot ein und gegen 4:00 kam der Hafenkapitän und fragte, ob wir einen T.M. L. kennen würden und dass es wohl ein Missverständnis um die Bezahlung einer Flasche Rum gegeben habe.
Das Problem ließ sich dann aber mit 11,50 CUC aus der Welt schaffen. Unsere Crew war wieder komplett.

Hier entstand zum ersten Mal der Eindruck, dass die Kubaner im allgemeinen nicht nur ausgesprochen nett sind, sondern auch und gerade die zahlreichen "Offiziellen" außerordentlich korrekt sind.
Sie erwarten einfach, dass man sich an die Regeln hält und sind ansonsten sehr höflich und konstruktiv.
Eine Erfahrung, die wir später noch oft gemacht haben. Allerdings etwas weniger plakativ als am ersten Abend.

Wir waren jedenfalls äußerst gut gelaunt und gingen mit Sonnenaufgang in unsere Kojen.

Kuba liegt auf quer auf dem 20. Breitengrad in Ost-West Ausrichtung und ist fast 1300 Km lang. Cienfuegos liegt an der Südküste etwas westlich der Mitte. Wir hatten uns vor der Fahrt, nach längerer Diskussion auf einen Kurs in östlicher Richtung geeinigt. Wir wollten in einem längeren Nonstop Schlag hinter den Riffgürtel raus und in 3-4 Tagen und Nächten bis Santiago de Cuba fahren welches etwa 320 Seemeilen oder 600 Km östlich liegt.

Das wollten wir uns ansehen, neu proviantieren und wieder in kleinen Etappen durch die Riffzone und die dortigen Atolle (Cayos) Lagunen und Korallenriffe zurück fahren. Die Gegend ist praktisch unbewohnt und soll ein Naturparadies sein.
Es heißt "Jardines de la Reina" oder "Garten der Königin". Ein treffender Name.

Auf dem Rückweg von Santiago wollten wir noch vor dem Garten unseren 6. Mann in Cabo Cruz treffen. Eine ins südliche Meer ragende Landspitze, an welcher Fidel und Ché damals an Land gegangen sind um ihre Revolution zu starten.
Historischer Boden also. Weil das Boot damals Grandma (Grossmutter) hieß, heißt die ganze Provinz heute noch so.
"Wo wohnst denn du?" "Bei Oma!"  :rofl2:

Wie auch immer, Pläne sind dafür da, geändert zu werden.
Nachdem wir alleine schon auf dem Hinweg in 3 Tagen nur bis zum Cabo Cruz gekommen waren, und der 6. Mann inzwischen endgültig abgesagt hatte, beschlossen wir, die Fahrt nach Santiago abzubrechen und vom Cabo gleich in Richtung Golfo de Ana Maria und Jardines einzubiegen.

Die olle Bavaria ist von Haus schon kein Renner und war auch schon etwas schedderig und weigerte sich hartnäckig hoch am Wind zu segeln.
Mit halbem Wind haben wir es zwar einmal auf 9,4 Knoten gebracht, was für so ne Möhre schon ganz ordentlich ist, der Kreuzwinkel lag aber bei fast 120 Grad damit lässt sich gegen den Wind praktisch nicht mehr ankreuzen.

Nach drei durchgefahrenen Tagen und Nächten waren wir mit unserer 5-Mann Crew aber auch schon etwas zermürbt und die Aussicht auf mindestens 2 weitere Tage und Nächte bis Santiago, teilweise unter Motor hat uns nicht gerade angespornt.
Obwohl die Nachtfahrten schon ein Hit waren. Vor allem natürlich wenn der Wind zum Segeln reicht.
Es hat schon was mitten in der Nacht bei Vollmond und 5-6 Windstärken in Badehose, mit freiem Oberkörper übers offene Meer zu fahren!
Über Land bilden sich oft auch massive Tropengewitter mit eindrucksvoller Blitzkulisse. Ist schon ein Erlebnis.
Bis zu uns raus, kamen die aber nicht. Jedenfalls nicht in der ersten Woche.

Problem waren unsere Bordvorräte.
In Cuba gibt es zwar keine Not aber doch nur sehr kärgliche Versorgung. Nur an wenigen Orten gibt es überhaupt so etwas wie Supermärkte aber sie sind recht dünn ausgestattet.
Wenn man Glück hat, gibt es wenig, wenn man Pech hat gar nichts. Außer natürlich Zucker und Rum. Die gibt es eigentlich immer und überall.
Der Vercharterer hatte uns zwar eine Proviantliste geschickt, von Sachen, die man vorab bestellen könne, es wurde aber von vornherein darauf hin gewiesen, dass möglicherweise nicht alles verfügbar wäre.
So war es dann auch. Auch der Versuch in Cienfuegos vor dem Auslaufen noch etwas, zu bekommen, vor allem frisches Brot, Obst, Gemüse und Fleisch waren von erheblicher Erfolgsarmut geprägt.

Da wir das vorher geahnt hatten, haben wir zumindest noch einige Brotbackmischungen aus D mit gebracht.

Wenn das und die gefangenen Fische nicht gewesen wären, hätte sich unsere Ernährung im wesentlichen auf Reis, Nudeln, Tomatenmark und Oliven beschränkt. Und natürlich die 20 Palletten Bier und 30 Flaschen Rum, nur will man die ja nicht auch noch zum Frühstück.  :redhead:

Und nachdem nun auch noch Santiago als Versorgungstation ausgefallen war, wurde es etwas knapp.
Aber wie gesagt, wir hatten Brot, ne Angel und genug zu saufen.
Nur die Raucher wurden langsam nervös.

To be continued.


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Geschrieben : 21.05.2009 22:56
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Apropos Angeln:

Auch da gab es ein Problem:
Unser Chefangler hat zwar Fische in ausreichender Zahl und Grösse gefangen, nur leider waren das meistens Barracudas.

Diese gelten ab 1 Meter Größe als nicht essbar, da sind dann in ihren Körpern das Gift einiger Korallenfische angereichert hat, welches für Menschen auch nicht gerade gesund sein soll.

Zum Glück hatten die Haken sich bei denen relativ weit vorne im Maul verfangen, sodass wir se meistens relativ unversehrt wieder freilassen konnte. Eindrucksvoll sind die mit ihrem Maul, den Zähnen und ihrem Kampfgeist aber durchaus.
Kostet schon ein bisschen Überwindung denen den Haken aus dem Maul zu holen.

Irgendwann biss dann auch ein anderer Kollege an, dessen Namen ich vergessen habe und der auf unserer Fischtafel mit "Best Eating" vermerkt war.

Dumm nur dass von dem nur noch der Kopf an Bord kam! Der Rest, auch knapp ein Meter, war glatt abgebissen!
Von wem wissen wir aber nicht.

Kurz danach ging dann noch ein 3 Kilo Thunfisch an den Haken!
Auch der mit frischen Bißspuren, ansonsten aber komplett!

Der war lecker! Gut, dass wir einen Grill am Heckkorb hatten und Kohlen Bord waren.
Endlich was richtiges zu essen! Feines Fresschen!

Später gingen, neben den Barracudas noch 2 Thunfische und eine Königsmakrele an den Haken. Alle "Best Eating"

Ein weiterer wurde uns noch von der Angel weg gebissen. Anscheinend gelten die unter Wasser auch als best eating!

Später hatten die Jungs auch raus, wie man die Barracudas vermeidet.


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Geschrieben : 21.05.2009 23:31




(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nachdem wir den Plan geändert haben, haben wir versucht am Cabo Cruz an Land zu gehen, um was essbares (und Rauchbares) aufzutreiben.

Ist uns aber nicht gelungen. Als wir da waren, war es schon dunkel und relativ windig.
Neben dem Leuchtturm gab es auch eine kleine Siedlung mit vielleicht 10 Häuser aber es war alles von einer etwa 2 Meter hohen Mauer bzw. Klippe umgeben.

Es gab zwar auch sowas wie einen Anlegersteg aber der war völlig verrottet und mit schwimmenden und gesunkenen Booten umringt.
Letztlich haben wir aufgegeben, da wir nicht riskieren wollten, unser Dingi (Schlauchboot) an den Klippen oder dem ganzen verrosteten Schrott im Wasser auf zu reißen, zumal man in der Dunkelheit kaum was erkennen konnte.

Wir haben dann zum ersten mal vor Anker übernachtet, was ne echte Wohltat und Erholung war. Endlich richtiger Schlaf für ne ganze Nacht!

Vom Cabo Cruz aus öffnet sich Richtung Westen eine grosse Bucht. Der Golfo de Guacanayabo. Es ist praktisch die Nachbarbucht zum Golfo de Ana Maria und Zugang zu den Jardines de la Reina.
Wir hatten die Hhoffnung auf Nachschub von Land noch nicht aufgegeben und steuerten den kleinen Zuckerhafen Santa Cruz del Sur an.
Auch das wieder eine Herausforderung, da von dieser Ecke überhaupt keine Seekarten Bord waren!
Eigentlich ein absolutes No Go. Gerade in solchen Riff durchzogenen Gewässern, die auch noch nahezu unbetonnt sind.

In dem Falle ging das noch, weil wir wussten, dass nach Santa Cruz auch Zuckerfrachter fahren und in userem Bord GPS zumindest dieser "Recommended Track" eingetragen war. Und da GPS mit ner moving map noch nicht so lange für Charteryachten bezahlbar ist, haben wir uns darauf verlassen dass, die Route noch stimmt. Haben aber trotzdem auf dem Schlag imm er einen vorne am Bug gehabt, der nach verdächtiger Wasserfarbe ausschau halten sollte.
Zum Glück geht sowas in der Karibik, wo man mehrere Meter tief in das türkisfarbene Wasser rein sehen kann, relativ gut.

Hinterher hat uns der lokale Charterchef erklärt, es gäbe vom ganzen östlichen Kuba überhaupt keine Seekarten, wegen der Nähe zur Guantanamo Bay, die relativ kurz hinter Santiago liegt. Who knows.

Wir kamen jedenfalls Abends gut in Santa Cruz an.
Der Landgang, bzw. die Einfahrt in die Lagune mit dem Hafen scheiterte jedoch erneut.
Kurz nachdem wir vor Anker gegangen waren und mit dem Dingi Richtung Lagune fuhren, kam uns ein Motorboot der Küstenwache entgegen und wies uns darauf hin, dass dieser Hafen militärisches Sperrgebiet sei und wir auch mit dem Dingi nicht an Land dürften.
Langsam wurden die Raucher nervös!

Wie in Kuba üblich kamen mit dem Motorboot sofort 4 Mann an Bord um uns ein zu klarieren.
Einer von der Aduana (Zoll), einer vom Innenministerium, einer von der Guarda Frontera und meistens noch irgendein weiterer dessen Funktion nicht so richtig klar wird.
Man muss in Kuba in jedem Hafen und auch wieder ausklarieren!
Das heißt die kommen an Bord, lassen sich die Pässe, die Crewliste, die Bordpapiere und einigen sonstigen Krempel vorlegen und füllen jede Menge Formulare aus und drücken überall wichtige Stempel und Unterschriften drauf. Ausserdem wird das Boot jedesmal gründlich durchsucht. Nach Waffen, Drogen, verbotenen Geräten (z.B. mobiles GPS, Satelitentelefon etc. also Dinge, die man bei der Flucht gebrauchen könnte), sowie einheimschen Passagieren, welche nicht aufs Boot dürfen.
Beim Auslaufen das ganze wieder von vorne.
Einmal lagen zwischen Ein- und Auslaufen nur 3 Stunden. Egal, trotzdem waren die zweimal auf dem Boot und haben die ganze Prozedur abgewickelt!

Dennoch, man muss sagen, die nehmen ihre Aufgabe nicht nur sehr ernst, sondern sie sind, wie oben schon erwähnt, ausgesprochen höflich und korrekt. Ich habe keinerlei Schikanen erlebt.
Sie fragen, ob sie an Bord dürfen und warten die Erlaubnis ab, meistens ziehen sie ihre Schuhe aus bevor sie an Bord kommen, bitten einen, dass man mit ihnen in die Kabinen geht bei der Durchsuchung, damit gar nicht erst der Verdacht eines Diebstahls aufkommen kann.
Es wird nie der Eindruck vermittelt, dass man geschmiert werden möchte und als einer mal höflich um einen Kugelschreiber bat, weil er keinen dabei hatte weigerte er sich auch den zu behalten, obwohl ich es ihm angeboten hatte.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so höfliche, korrekte und hilfsbereite Beamte gesehen wie auf Kuba!
Vom Vergleich mit früheren DDR-Grenzern oder VoPos ganz zu schweigen.
Echte Staatsdiener!

Von Santa Cruz kamen wir dann endlich in den Garten der Königin also innerhalb der Riffzone.

Ein absoluter Traum!
Karibik pur.
Wir haben uns, unter Anderem für Cayo Cuervo entschieden.
Ein klassisches Korallen Atoll wie aus dem Bilderbuch.
Ringförmige Lagune umgeben von einer Kette kleiner Inseln welche teilweise von Mangroven besiedelt sind und den schneeweißen Strand und das türkisfarbene Wasser vom Kitsch-Kalender haben.
Davor und da zwischen das lokale Riff mit einer Vielzahl von buntem Getier in hüfttiefem Wasser
Wie aus dem Prospekt!

Auf den kleinen Inselchen leben, neben schönen  **tsts - ID 16** Tieren mit Flügeln und Federn, Leguane, Schildkröten und Schlangen, die aber ungiftig sind.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
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AntwortZitat
Geschrieben : 22.05.2009 01:34
(@beppo)
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Die Lagune von Cayo Cuervo war auch der erste Ort an dem wir andere Boote gesehen haben.

Als am Abend ein Gewitter und 9 Windstärken aufkamen haben wir eines dieser Boote auch aus unerwarteteter Nähe gesehen!

Unser Anker hatte sich los gerissen und wir trieben auf den hinter uns liegenden Catamaran sowie das dahinter liegende Riff zu.

Da wurden wir (und die vom Catamaran) doch etwas hektisch.
Maschine an, volle Kraft voraus, den Anker eingeholt und weiter auf die andere Seite der Lagune verholt.
Die vom Catamaran haben das dann auch gemacht.
War  knapp, ist aber nochmal gut gegangen.

Danach weiter durch die Jardines wieder zum Aussenriff und ne Durchfahrt gesucht. Diesmal allerdings wieder mit Seekarten.

Haben dann einen engen Kanal gewählt in dem wir nochmal ein Päuschen zum Fischgrillen gemacht haben.

Bei der Ausfahrt haben wir uns dann auf einer Sandbank fest gefahren. Nix schlimmes aber bevor wir uns selbst frei wühlen konnten wurde ein Fischkutter auf uns aufmerksam, mit denen wir kurz vorher schon geschwatzt hatten (wohlgemerkt ohne dass wir einer gemeinsamen Sprache wie z.B. Spanisch oder Englisch mächtig wären, aber das ist auf Kuba kein Problem).

Die haben uns dann frei geschleppt und wir haben uns mit ner Palette Bierdosen bedankt, wofür die noch ein paar Zigaretten rüber geworfen haben. Unsere Raucher wurden daraufhin wieder etwas lockerer.

Da wir unser Versorgungsproblem noch nicht gelöst hatten und langsam auch unsere Dieselbestände knapp zu werden drohten (die Tankanzeige blieb bei "Full" stehen) beschlossen wir wieder Richtung kubanisches Festland, in dem Fall die alte Conquistadorenstadt Trinidad, bzw. den ebenso alten Hafen Casilda anzulaufen.

Auch da gab es mal wieder eine malerische Lagune, in diesem Fall sogar mir einem Bootsanleger, der von den letzten Hurrikanes  nicht völlig zerstört und eine nur halb zerfetzte Bar an der man direkt fest machen konnte und dem Barmann noch von Bord und vor dem fest machen den Wunsch nach 5 Mojito zurufen konnte!
Man musste nur noch über den Seezaun steigen und den Strohhalm in den Mund stecken.
Sehr relaxt!

In Casilda konnten wir zwar auch wieder weder Sprit noch Vorräte bekommen, haben dafür aber einen schönen Nachmittag am Strand der Hotelanlage der Peninsula Ancon zugebracht und sind Abends mit nem Taxi (zu sechst in einem alten Moskwitsch von Trabbigrösse, wobei ich mit 1,83 und 93 Kg der kleinste und 2. leichteste war) nach Trinidad gefahren.
Nettes Städtchen, wie aus dem Kuba Reiseführer!
Alte Kolonialbauten, bei denen man beim vorbeigehen darauf achten musste, nicht über einen Stützbalken zu stolpern, was den ganzen Häuserblock zum sofortigen Einsturz gebracht hätte.

Aber auch da wieder super Stimmung. Erst ein recht leckeres Abendessen in einem der halblegalen privaten Esstuben und danach zur Plaza Major auf der es gerade Livemusik, mit orntlich getanze von schönen Leuten gab.
Das wirkte allerdings doch etwas inszeniert, da dort auch relativ viele Touris rum liefen. War aber trotzdem schön.

Da wir immer noch nix kaufen konnten, haben wir dann beschlossen auch die letzten 70 Sm bis Cienfuegos zu fahren um dort zu bunkern bevor wir wieder raus ans Aussenriff und dann Richtung Westen fahren.

Der Tag in Cienfuegos lief dann ohne weiter Knastaufenthalte oder Ehevesprechen ab.

Die nächste Etappe war dann wieder eine Nachtfahrt. Unsere 5. in einer Woche. 85 Sm bis Cayo Largo welches die erste einer Reihe von Inseln am westlichen Aussenriff ist.
Vorher in die Innere Zone kann man nicht, da dort, rund um die Schweinebucht ein militärisches Sperrgebiet ist.
Auf Nachfrage beim Vercharterer in Cienfuegos haben wir später erfahren, dass das riesige Areal abgesperrt ist, weil Fidel dort eine Insel besitzt auf der er nicht gestört werden möchte.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.05.2009 23:21
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Die Fahrt Richtung Cayo Largo zog sich etwas hin, zumal, mal wieder, kein vernünftiger Wind blies. Also wieder motoren.

Wir hatten vorher unseren Wachplan gemacht und als wir uns dem Leuchtturm an der Kante zum Aussenriff näherten wollte ich mich ein bisschen aufs Ohr legen.

Ich hatte noch den Kurs um den Leuchtturm und die dortigen Felsen festgelegt und die Jungs fragten noch, ob noch irgendwas im Weg sei. "Nein, nur ein Felsen den wir in ein paar Minuten mit einer halben Meile Abstand steuerbords passieren!"

"Wenn ihr wollt, bleibe ich noch solange am GPS!"
"Nein, nein geh man und schlaf dich aus!"
Zu dem Zeitpunkt war es ca. 22.00 Uhr und dunkel wie im Tintenfass.

Als ich gerade eingeschlafen war, hörte ich, wie oben Gebrüll losging und der Fahrthebel mit lautem Krachen erst voll zurück, dann wieder voll voraus gerissen wurde und dann das Boot eine scharfe Wende nach Links machte.
Ich an Deck und die Jungs kreidebleich.

Der Felsen, der eigentlich fast einen Kilometer weiter Steuerbords liegen sollte, war plötzlich direkt vor dem Bug aus der Dunkelheit aufgetaucht. Sch* Karten!

Das muss ein Anblick gewesen sein, wie auf der Titanic.

Ich habs zwar nicht selbst gesehen, aber es muss irre knapp gewesen sein.

Danach haben wir beschlossen, in dieser Nacht nicht mehr die letzten 25 Sm bis Cayo Largo zu fahren, sondern vor einer kleinen Felseninsel namens Cayo Ingles zu ankern und zu schlafen.
Das war ne richtige Entscheidung!

Wir sind dann am nächsten Morgen entspannt den Rest bis Cayo Largo gefahren.
Dabei wurden wir von einer kleinen Herde Wale besucht.

Wir konnten zwar nicht zuordnen, welche das waren, es waren ca. 5 m lange Zahnwale aber es war echt ein eindrucksvolles Erlebnis.
Einer kam direkt neben unser Boot geschwommen, drehte sich ein wenig um uns genau in die Augen sehen zu können.
Man möchte meinen, sie blinzeln oder winken einem zu.
Da läuft einem schon ein Schauer über den Rücken.

Die Einfahrt in die Marina von Cayo Largo ist zwar gut betonnt, und hat 2 Einfahrten. Leider hat sich aber die Zufahrt seit der Drucklegung geändert. Der Kanal der auf der Karte noch als Einfahrt ausgewiesen war, war inzwischen verlagert worden.
Als wir dass gemerkt haben und korrigiert wollten, sind wir prompt auf einen Stein gelaufen.
Zum Glück waren wir in diesem unklaren Gebiet recht langsam, hat aber trotzdem ziemlich gerumst.
Gab aber trotzdem keine Schäden. Haben wir unter Wasser nach gesehen.

Irgendwie häuften sich in den letzten Tagen die Maleschen. Wir mussten noch vorsichtiger werden.

Cayo Largo gehört zu den wichtigsten Tourismusstandorten von Kuba.

Nicht ohne Grund.
Traumstrände, tolle Riffe für Tauchen und Schnorcheln und dementsprechend auch eine gewisse Infrastruktur.

Wir waren zwar froh, dass es in den Jardines de la Reina so etwas nicht gab, haben hier die Vorzüge aber doch genossen.
Die erste Woche, mit den vielen Nachtfahrten und der mangelhaften Verpflegung  steckte uns doch etwas in den Knochen.

Hier gab es an der Bar der Marina nicht nur Mojitos, sondern sogar Pizza, Pollo, oder ein Omelette zum Frühstück!
Völlig ungewohnt für uns.
Ich bemerkte dann auch relativ zügig, dass die undankbare Meute das Omelette der Bar morgens sogar meinem selbstgebackenen Backmischungsbrot vorzog! Kulturlose Banausen die!

Ich versuchte mich damit zu trösten, dass es meinem Brot doch irgendwie anzumerken war, dass unser Bordofen, statt der vorgeschriebenen 230 Grad nur 150 Grad erreichte. Ich nahm mir also vor, dieses Verhalten nicht mir anzulasten sondern der unzureichenden Bordtechnik!
Könnte auch in den Ausredenfaden passen!

Einer der Vorzüge dieser wohlerschlossenen Insel war, dass es direkt bei der Marina einen Arzt gab, was ich sehr zu schätzen wusste.
Beim letzten Anlegemanöver in Cienfuegos musste ich das Boot mit dem Fuss davon abhalten, gegen den Betonsteg gedrückt zu werden.
Bei immerhin 18 Tonnen Gewicht nicht ganz ohne.
Dabei habe ich mir den Ischias verrissen und das wurde jetzt in Cayo Largo etwas dolle.
Insofern war ich froh, dass einen der berühmten kubanischen Ärzte just da war, wo ich ihn brauchte.
Er schien auch verstanden zu haben, was mir fehlte und hatte, was in Kuba eher die Ausnahme ist, die entsprechenden Medis da.
Jedenfalls jagte er, bzw. die Schwester, mir eine Spritze mitten in den Nerv.
Wenn ich gewusst, dass das so weh tut, wäre ich wohl doch nicht hingegangen.
Hat aber geholfen!

Wir wollten eigentlich 2 Tage bleiben, wurden aber doch 3, weil noch ein fetter Gewittersturm über die Insel brauste und wir nicht raus wollten.
Dafür waren wir nochmal schnorcheln und sind einen Abend in eines der großen Hotels gefahren und haben uns da gegen einen kleinen Obulus am Buffet gütlich getan.

Dummerweise habe ich beim schnorcheln noch meine Kamera eingebüßt, weil ich sie für die Fahrt im Dingi in der Badehosentasche hatte und dann so ins Waser gesprungen bin.
Ich habe sie dann zwar schnell in Süsswasser gewässert, hat aber nix mehr genützt. Nur der SD-Chip mit den Bildern geht noch.

Wir sind dann nach Cayo Largo doch nicht mehr weiter nach Westen gefahren, sondern wieder Richtung Cienfuegos.
Auf dem Schlag haben uns dann einige heftige Gewittergüsse erwischt, einer davon natürlich genau dann als gerade der Thunfisch auf dem Grill lag.

Ging aber noch.
Ich bin da auch zum ersten mal seit Jahren wieder Seekrank geworden. Muss man durch.

Wir haben dann noch einen Tag vor der Bucht von Cienfuegos mit baden und schnorcheln verbracht und sind dann rein in die Marina und Abends noch in die Stadt.

Unser verliebter hat dann noch das Mädel vom ersten Abend gesucht und gefunden und auch diesen Abend mit ihr verbracht. Am nächsten morgen war sein Portmonnaie sichtbar dünner geworden. Aber er war selig.
Mal sehen, ob sie in einem halben in Hamburg auftaucht!.

Der letzte Abend war aber auch wieder richtig nett.
Cienfuegos ist keine schlechte Statt.
Tja und am nächsten Morgen mussten wir unsere Möhre wieder abgeben und zurück nach D.
Schade, war echt ein Traumurlaub und Kuba ist ein Traumland.

Danke fürs zuhören!


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 23.05.2009 00:26
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Man konnte Deine Reise wie immer gut "mitleben" 🙂 Witzigerweise musste ich bei der Situation mit den Riffen auch gleich an Titanic denken. Aber das ist ja doch etwas glimpflicher abgelaufen.

Lass uns wissen, ob das junge Glück in HH weiter geht.  😉 Ich dachte ja immer, solche Urlaubsliebschaften tun sich nur Frauen an, bzw. Männer sind so realistisch zu wissen, das sowas nix wird.... Aber naja, für den Gutsten hat dann die Reise ja eine spezielle Note gehabt! 🙂

So, dann verreis mal bald wieder, damit die Zuhausebleiber was zu lesen haben!

Liebe Grüße, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 23.05.2009 17:47
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

So, nachdem ich den heutigen Tag überwiegend mit schlafen zugebracht habe, möchte ich nun doch noch ein paar Worte über meinen neuerlichen Kubaurlaub verlieren, zumal ich auch schon recht nett dazu aufgefordert wurde und das auch für mich als Tagebuch sehe.

Etwas übermüdet, weil wir tatsächlich zum Vulkanopfer wurden und die Rückreise etwas langwierig und schlafarm ausfiel.

Nachdem ich bei unserem letzten Segeltörn schon ahnen konnte, was Kuba für ne dufte Insel, auch an Land sein muss, haben wir uns vor einigen Monaten auf ne erneute Reise dorthin geeinigt.

Diesmal mit meinen 2 besten Kumpels und einem, den ich noch nicht kannte.
Allesamt erfahrene Kubafahrer.
Vom letzten Trip war keiner mit.

Ursprünglich wollten wir eine Woche Segeln und eine an Land machen, sind aber doch (fast) ganz an Land geblieben.

Plan:
Nach Havanna fliegen. 4 Nächte im Hotel (Deauville) direkt an der Uferpromenade (Malecon) ecke Galliano und damit 5 Fuß-Minuten bis in die Altstadt.
War nicht mal teuer. DZ 48,- CUC ca. 42,-€ da mein Kumpel von zuhause über Internet gebucht hatte. Sonst 72,- CUC.

Da meine Kumpels sich in Havanna gut auskennen (Die Schwester des einen ist mit einem Kubaner verheiratet und hat dort eine Zeit lang gelebt und er selbst war jetzt zum 6. mal da) habe ich mir alles von denen zeigen lassen und war komplett erschlagen!

Ich habe ja schon so ein paar Ecken der Welt gesehen, aber das ist wirklich einzigartig.

Ich kann das weder in Worten noch in Fotos ausdrücken, was diese Stadt für einen Eindruck macht.
Der Glanz, der Verfall, die restaurierten Gebäude aber vor Allem dieses Lebensgefühl ist einfach gigantisch.
Einfach hinsetzen und wirken lassen!

Die 4 Tage waren nicht zu viel.
Wir sind dann auch gleich raus zur Playa del Este und haben einen Strandtag gemacht.
Auch super schön.
Am dritten Tag haben wir unseren Leihwagen abgeholt und sind am 4. Tag los, Richtung Cienfuegos.
Mein Pech, dass das fast einzige Stadt war, die anderen noch nicht kannten und, neben Trinidad, die Einzige die ich schon kannte.
Aber gut, so konnte ich auch mal den "erfahrenen" Reiseführer spielen.

Die Stadt selber gilt auch als schön, aus meiner Sicht aber nichts Besonderes.
Überrascht war ich über das Warenangebot.
Da wo wir im Jahr zuvor, jeder Olive nach gelaufen sind, gab es diesmal sogar eine Shoppingmeile mit gefüllten Schuhläden, Klamotten und allem Gedöns.
Außerdem koberten uns aus allen Richtungen die Schnacker an, um uns durch aufsagen der Speisekarte in eines der Paladare (private Eßstuben, die angeblich auch wieder selten werden) zu locken.
"Losteee, Arrozzz, Camaroneees, Cerdooo, Pollooo, Patateee, Yucaaa..."
(Languste, Reis, Shrimps, Schwein, Huhn, eigentlich (Süß)Kartoffeln, meist aber Bananenchips, eine Art Maniok)
Ein Ruf, der uns noch länger verfolgen sollte. Und ein riesiger Kontrast zum letzten Jahr.

Das war auch insofern überraschend, als wir vorher noch gehört hatten, dass sich die Versorgungslage eher wieder verschlechtert hätte, nachdem Fidel sich wieder stärker einmischt und die zaghaften Reformen von Raúl eher wieder bremsen würde.
Ne Erklärung gefunden haben wir aber auch nicht.

Ich habe die Jungs dann gedrängt, schon nach einem Tag weiter nach Trinidad zu fahren.
Die Fahrt, die Küste entlang war superschön, auch wenn wir einen bestimmten Wasserfall, wegen dem wir einen Abstecher in die Berge gemacht hatten, nicht gefunden haben.

An der Strecke liegt auch die Straße der Krebse, die letztens auch in einem sehr schönen Fernsehbericht über Kuba erwähnt wurde.

Einmal im Jahr strömen Millionen von Krebsen über die Straße in die Büsche und ein gut Teil schafft es eben nicht.
Als wir kamen, waren die Krebse aber schon durch.  Nur die Leichen gammelten und stanken vor sich hin.

Anders als im letzten Jahr hat mich auch Trinidad sehr fasziniert.
Das lag sicher auch an unserem sehr schönen Casa Particular (privates Schlafquartier) welches direkt oberhalb der Plaza Major lag und eine Super Dachterrasse hatte.

Der Blick in der Abendsonne über die Stadt auf das Meer und die Berge war einfach phantastisch.
Und dazu die musikalische Untermalung aus den den Häusern und Bars.
Die Plaza wurde zwar auch nochmal von Bustouris überschwemmt, aber das war kein Dauerzustand.
Wir sind dann 4 Tage geblieben.

Einen Tag sind wir nochmal in die Berge zu einem Wasserfall, zu dem man knapp 500m herab und danach wieder rauf steigen musste, aber die Schlucht, die Flora und Fauna, der Wasserfall selbst und der dazu gehörige Badeteich waren das alle mal wert.

Einen anderen Tag sind wir dann nochmal raus auf die Ancon-Peninsula gefahren um uns da an den öffentlich zugänglichen Hotelstrand zu legen und sind dabei auch noch mal zu der kleinen Marina gefahren, in der wir letztes Jahr schon mit dem Boot waren.
Damals war alles vom letzten Hurrikan halb zerstört.
Diesmal war alles wieder heil und sogar ein neues Yachtcharter gibt es dort jetzt.
Wir haben doch eine Tagesbootstour mit anderen Touris auf die Cayo Blanko gemacht.

Mit Freigetränken an Bord, Essen auf der Insel, Baden und Schnorcheln.
War auch nett.

Hinter Trindad liegt noch das Tal "Valle de los Ingenios" mit einem alten Wachturm zur Aufsicht über die Sklaven und einem tollen Blick über das Tal mit den alten Zuckerplantagen und Fabriken.

To be continued


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 21.04.2010 22:01
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Wir sind dann auch noch zu einer alten Zuckerraffinerie gefahren, die vor einigen Jahren geschlossen wurde und nun nur noch Schrott war.

Was die verbliebenen Leute da anstellten, haben wir auch nicht begriffen.

Evtl. passt dazu das Zitat eines Kubaners:
"Der Staat tut so, als wenn er mich bezahlt, und ich tue so, als ob ich arbeite!"

Ich tue mich diesmal besonders schwer die Eindrücke und vor Allem die Stimmung in Worte zu fassen.

Nach Trinidad kamen wir nach Sankti Spiritus.
Auch eine der ersten Städte von vor 1514.

Hier blieb vor allem der Kirchturm in Erinnerung.
Er stammt, wie die Kirche, auch aus dieser Zeit.

Der Pfarrer war überschwänglich wegen der 3 CUC für seinen Spartopf und fragte uns, ob wir auf seinen Turm steigen wollten.
Wollten wir.

Er bat uns allerdings, jede Treppe nur einzeln zu betreten und nicht zu fest aufzutreten!

Oh Mann, die Treppe im Sklaventurm war schon Morsch aber diese hier!

Wir mussten ständig an die vielen, zusammen gekrachten Häuser in Havanna denken.

Immerhin war schon ein Tischler dabei ein paar Furniere anzubringen, damit es nicht mehr so brüchig aussah.

Der Blick über die Stadt war aber Super.

Danach ging es nach Ciego de Avilar.
Ohne besondere Highlights dafür aber mit einem sehr schönen Restaurant und Bar (Don Avilar) und einem eklig vollgekackten Innenhof des Particulars.

Von da ab sind wir nach Norden in die Jardines del Rei. Die Gärten des Königs.
Anders als die Gärten der Königin, Jardines del Reina, im Süden die nur mit dem Boot erreichbar sind, sind diese voll touristisch erschlossen. (Meine Mutter sagte gleich: "Ach dann haben die beiden damals auch schon getrennt Urlaub gemacht!")

Cayo Coco ist ziemlich groß, über einen 26Km langen Damm mit dem Festland verbunden und dicht an dicht mit Hotels zugestellt.

Immerhin haben wir, nach ersten Frustrationen, einen sehr schönen öffentlichen Strand gefunden, mit einer netten Bar für die kubanischen Hotelangestellten.

War dann noch echt nett da und die Stimmung wieder oben auf.
Übernachtet haben wir in Morón.
Auch ganz nett aber wenig spektakulär.
Die Inselmitte ist einfach weniger attraktiv als der äußerste Westen (Pinar del Rio) und der äußerste Osten (Santiago und Guantanamo).

Wir sind dann noch in Colon und Remedios vorbeigekommen.
In letzterem war wieder mal eine der ältesten Kirchen Kubas.
Als wir den Pfarrer fragten, ob man auch seinen Turm besteigen könne, sagte er, so viel könne er gar nicht beten, dass er da rauf gehen würde!
Das haben wir auch ohne Spanischkenntnisse verstanden.
Interessant an seiner Kirche, die relativ gut restauriert war, waren, neben dem vergoldeten Altar, noch die Heiligenfiguren.
Der olle Lazarus trug zum Beispiel ein afrikanisches Cri-Cri, einen Voodoo Zauberbeutel mit sich rum.

Das passt ganz gut zur kubanischen Santeria die eine Mischung christlicher und afrikanisch-animistischer Riten darstellt und ein besonderes Herz für Lazarus hat.

Interessant war dann wieder Santa Cruz, die Heldenstadt.
Hier hat Che Guevara den entscheidenden Sieg gegen die Truppen Batistas errungen, indem er mit 25 Mann einen Waffenzug mit über 400 Mann zum entgleisen brachte und alle Waffen an sich  bringen konnte.

2 Tage später, am 1.1.1959 ist Batista geflohen und der Weg nach Havanna war für die Revolutionstruppen frei.

Dem wird hier angemessen Rechnung getragen.
Am extrem häßlichen Hotel "Santa Clara Libre" an der sonst sehr schönen Plaza Márti werden die Einschusslöcher mit viel Liebe restauriert und die Waggons des Munitionszuges liegen sehr schön drapiert an der damaligen Kampfstelle.
Die darin befindlichen Reliquien und Devotionalien werden den durchgeschleusten Reisegruppen in getragenem Tremolo und angemessenem Pathos multilingual nahe gebracht.

Auch haben sie dem Helden hier ein pompöses Grabmal und Mausoleum errichtet, nachdem seine Gebeine im Jahr 1997 unter einer Landebahn in Bolivien hervor gezogen wurden und hierher umgebettet wurden.
Hier laufen auch noch genügend alte Männer im Kampfanzug durch die Stadt, die gerne ein altes, verwittertes und zergrabbeltes Erinnerungsfoto von sich mit, wahlweise, Che, den Castro Brüdern, oder Camillo Cienfuegos vorzeigen.
Hat aber schon Charme! Viva la Revolución!

In Santa Clara hatten wir auch einen absoluten Traum als Particular.
So ein Traum von Unterkunft.
Ich werde in den nächsten Tagen noch mal ein paar Bilder ins Fratzenbuch stellen.

Entgegen dem Wunsch und Rat meines Kumpels haben wir Santa Clara nach einem Tag zugunsten von Matanzas verlassen.
War ein Fehler.
Ein elendes Drecksloch und keiner Erwähnung wert.
Laut dem anderen Kumpel war das beste an Matanzas, dass der Burger etwas weniger eklig war als, in anderen Städten! Na super.

Danach triedelten wir langsam wieder die Playa del Este entlang nach Kuba.
Auch wieder mit einigen sehr beschaulichen Ecken.

In einer Strandbar hatten sie eine riesige Fototapete an der Wand.
Nach genauem Hinsehen, entpuppte sich das abgebildete Gebäude als die Sansibar auf Sylt!
Allerdings in einem Zustand von vor einigen Jahren.
Weiß der Henker, wie das Ding hierher gekommen ist.

In Havanna zogen wir wieder in unser Hotel Deauville.
Am selben Abend hörten wir auch zum ersten Mal von der Existenz einer ominösen Aschewolke über Europa, die uns angeblich daran hindern sollte, nach Hause zu kommen.
Ab da waren wir etwas ratlos, wie wir uns verhalten sollten, zumal es etwas schwierig war, an Informationen zu kommen.
Immerhin gab es hier im Hotel Telefon, Fernseher und, theoretisch, Internet.
Am Telefon der Air France lief eine nutzlose Bandansageund die 2 PCs in der Lobby waren rund um die Uhr besetzt.
Im Fernsehen konnten wir immerhin erfahren, dass an dem Gerücht was dran war und dass die Betroffenen auf den Flughäfen ziemlich betroffen waren.

Es war Sonnabend Abend und unser Flug sollte am Sonntag um 20:30 gehen.

Wir rechneten nicht damit in den nächsten Tagen hier raus zu kommen und stellten uns auf einige zusätzliche Tage an der Playa del Este ein.

Am nächsten Morgen haben wir erstmal unser Hotel verlängert.
Natürlich für 72,- CUC statt 42,-  😡

Just nachdem wir das getan hatten, warf uns ein junger Schnösel an der Rezeption zu, dass angeblich seit 3 Tagen eine Air France Maschine auf dem Flughafen fest hinge und es Gerüchte gäbe, dass sie heute Richtung Bordeaux (statt Paris) abheben sollte.
Da wir für heute gebucht waren, rechneten wir uns gute Chancen auf einen Platz aus, sofern die Möhre heute fliegen würde.
An jedem anderen Tag würden wir weit hinten in der Warteliste hängen.

Wir sind dann relativ zügig zum Flughafen gefahren und haben uns in die Schlange gereit.

Und siehe da, wir wurden eingecheckt.
Nix mit Playa del Este.

Die Kiste war natürlich Rammeldicke voll und weil sie unter 9.000 Metern geflogen ist hat es ziemlich gerumpelt.
An Schlaf war nicht zu denken.
Gegen 12:00 am nächsten Tag kamen wir in Bordeaux an.
Un nu?
Für Air France war der Job erledigt.
Jeder bekam noch ein Snickers und ein Eau Naturell und gut is.

Angeblich sollte ein Bus zum Bahnhof fahren aber die Chance auf ein Bahnticket wurde mit etwas unter 0 angegeben.

Wir haben dann nach einem Leihwagen gefragt, und siehe, sie hatten noch einen Renault Clio!
Super, für 4 erwachsene Kerle von denen ich mit 1,83 mal wieder der kleinste war und vollem Gepäck.

Bis Hamburg sollte er 1.300,- Öro kosten, da ab Grenze auch der Rücktransport kostet.
Wir hatten dann die geniale Idee bis Straßburg zu mieten, dort zu Fuß über die Grenze und dann einen neuen mieten.
425,- bis Straßburg. Naja, auch kein Schnapp, aber was solls.
Wir hatten schon die Kreditkarte gezückt, als das Gerücht umlief, es würde ein Bus nach Paris-CDG fahren.
Ok, 600Km weiter.

Wir die Kreditkarte wieder zurück gezogen und zum Bus gelaufen.
In der Tat. Der Bus war zwar proppenvoll und eng aber wir kamen noch mit. Abfahrt 14:00 Uhr.
Die Fahrt war das Grauen.

Man merkt, dass Franzosen i.d.R. etwas kleiner sind und dies wird bei der Bemessung des Sitzabstands berücksichtigt.

Nach etwa 100Km hielt der Bus auf einer entlegenen Raststätte an und erklärte uns, dass noch unklar sei, wohin er eigentlich fahren solle, und wer das bezahlt!
Na Super!
Nach ein paar Telefonaten fuhr er aber wieder weiter.

Errechnete Ankunftsszeit: 21:00.
Gegen 22:30 sollten der letzte Zug gen Allemagné ab Gare del Est abgehen.

Nachdem er sich dann noch mal verfahren hat, kletterte die Ankunftsprognose auf 24:00 Uhr.

Am Ende wurden wir nach 11:00 Stunden um 1:00 vor der Tür des geschlossenen Flughafens CDG abgekippt.

Immerhin fanden wir noch einen Weg hinein, wo schon so einige Gestrandete in den Ecken schliefen.

Informationen: Keine
Internet: Keines

Wir runter zum Bahnhof, in der Hoffnung, einen Fahrkartenautomaten zu finden.
Haben wir auch gefunden.
Alle zugeklebt, mit dem Hinweis auf irgendwelche "sozialen Bewegungen"??
Die Sch* Franzosen streiken mal wieder auf den größten Haufen!

Wir hatten echt einen Lauf!
Die Metro zum Gare del Est war auch eingestellt.

Watt nu?
Entweder hier für 2 Stunden aufs Parkett legen und um 5 versuchen, zum Gare del Est zu kommen oder gleich dahin, eine Fahrkarte kaufen und einen Macces suchen.

Wir haben uns für Letzteres entschieden, nachdem wir sowohl Kohldampf, als auch Bierdurst hatten.
Nur wie?
Vor einem geschlossenen Flughafen stehen ja auch keine Taxis.

Wir haben dann trotzdem eins gefunden, der uns für 50,- Öro auch brav dahin gefahren hat.
Als wir da waren, gegen 2:30, wies er uns freundlich darauf hin, dass der Bahnhof von diesem Provinznest um diese Zeit natürlich auch geschlossen ist!  😡
Statt also hungrig und durstig im warmen Flughafengebäude zu sitzen, standen wir nun frierend vor dem Bahnhof.
Ich sach ja, wenns erstmal so richtig läuft!

Die Bars und Kneipen rund um den Bahnhof waren natürlich auch alle schon geschlossen.
Das ist ja fast wie in München!

Für ein paar Ocken mehr brachte uns der Taxifahrer dann noch irgendwo in die Nähe des Montmartre, wo es immerhin noch offene Kneipen gab.

Wir also rein.
Hungrig und durstig.

Teller Tortellini 14,-Öro, 0,25 Heineken 6,60!

Das waren aber natürlich nur die Tagespreise!
Nachts gibt es für jeden Artikel einen Nachtzuschlag von 2,-€

Also 8,60 für einen Viertel Liter des zweitschlechtesten Bieres der Welt!
Dafür war Mineralwasser im Angebot: 0,25l statt für 6,60 für 6,40! Natürlich zuzüglich Nachtzuschlag.

Irgendwie lief es immer noch nicht rund.

Wir haben dann ne Flasche Bauernblind für 30,- Öro geordert, die man im Baumarkt für 1,95 bekommen würde.
Ich hatte mit den Franzosen immer schon meine Probleme.

Wir haben dann 2 Stunden vor uns hin gedämmert und sind gegen 5:00 wieder Richtung Gare del Est gezogen.

Ohne viel Hoffnung, dort noch viel zu erreichen.

Aber siehe da, mit einigen Umwegen haben wir tatsächlich 4 Karten nach Hamburg über Mannheim bekommen.
Kostete zwar auch rund 1.000,- Ocken, aber wir hatten Sitzplätze und nach weiteren 11:00 Stunden trafen wir in Hamburg ein. Knapp 60 Stunden in den selben Socken.

Mit uns im Abteil saß ein älteres Ehepaar aus Schweden, welches versuchte von Nizza nach Malmö zu kommen.
Sie waren sehr nett und wir haben uns gut unterhalten.
Sie war allerdings manchmal etwas schwer zu verstehen, weil sie die ganze Zeit ein Taschentuch vor dem Mund hatte.
Weiß der Henker warum!

Danke fürs Zuhören.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 23.04.2010 01:07
(@neuezeit)
Nicht wegzudenken Registriert

Danke für´s Schreiben  🙂

Man fühlt sich fast wie dabei.

neuezeit


So ist das Leben

AntwortZitat
Geschrieben : 23.04.2010 02:59
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Man fühlt sich fast wie dabei.

Ja! Nur das, zum Glück, das Gschmäckle fehlt  :rofl2:


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 23.04.2010 08:51
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