Hallo Leutz,
also ich werde langsam alt.
Ich habe eine HP und eine Spam von meiner eigenen Adresse bekommen. Absender war also "1111q1a11a@weisnich.de <1111q1a11a@weisnich.de>", Empfänger Michael@Weisnich.de.
Sichtbaren Namen ändern, also "1111q1a11a@weisnich.de <1111q1a11a@blubblubb.ng>", kannte ich ja, aber sowas ist ja seltsam.
Wie geht denn dat? Kann jemand mit meiner Email-Adresse Mails durch die Gegend schicken?
Und: Was mache ich dagegen?
Greetz,
Michael
Hallo Michael
Als erstes solltest du mal nen Virenscanner bemühen. Möglicherweise hat sich da
nen E-Mail client reingequetscht.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Hallo Jemmy,
also so ein Dummy bin ich dann nun mal auch nicht.
Jemmy, mein PC ist sauber, steht hinter einer Hardware- und Software Firewall, einem aktuellen Virenscanner, Mailrobot...
Ich müsste mir schon Mühe geben.
Hat auch noch irgendjemand eine gute Idee?
Gruß,
Michael
Hat auch noch irgendjemand eine gute Idee?
Eine Idee habe ich auch nicht. Meinen Kollegen und mir geht es aber auch so, dass wir auf der Arbeit pro Tag 2-3 Mails von uns selbst bekommen.
Uli
Moin,
die Mail ist nur offensichtlich von dir. Tatsächlich verhält es sich anders. Es laufen Spider durchs Netz, die nix anderes zu tun haben, als Domainnamen zu suchen, zu finden, zu speichern. Dann nimmt der Spamer als fake einfach irgendwas vorweg (oder eine auf auf der HP angegebene E-Mail-Adresse). Damit ist diese Angabe für den Empfänger sichtbar. Wenn du wissen willst, woher die Mails tatsächlich kommen, musst du dir den Header angucken.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi,
schönes Thema 🙂 ...bzw. ich find´s interessant...
Ich möchte zu Deep folgende einfache Vorgehensweise mal aufzeigen:
- nslookup aufrufen (gibts überall UNIXe als auch Windoof
- Befehl "set type=mx" aufrufen
- dann einfach den Domänennamen angeben....danach hat man einfach den entsprechenden/mehrere Mailserver....sogenannte MX-Records oder Mailexchanger
- danach ruft man telnet mit der Adresse des rausbekommenen Mailexchanger.Z.B. telnet mx0.blubber .de 25 ... Hierbei ist 25 der Mailport 😉
- da meldet sich der Server mit "220 mx0.blubber.de Microsoft ESMTP MAIL Service" ...zum Bleistift
- Danach sagt man Hallo mit dem Befehl "HELO" oder "EHLO"
- Danach setzt man den Befehl MAIL FROM: xxx@blubber.de ab
- Danach widerum setzt man den Befehl RCPT TO: xxx@blubber.de ab
- etc.
Diese Befehle nehmen die meisten Mailserver einfach an. Nein es gibt sogar ´ne Meldung ob´s den User gibt nachdem man "RCPT TO: xxx@blubber.de" eingegeben hat.
Mit dieser Methode läßt sich auch keine Mailroute verfolgen.
Natürlich läßt sich obiges auch per einfachen Shellscript automatisieren und auswerten.
UND natürlich gibt´s da auch wieder verschiedene Abwehrstrategien 😉
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
