der besonderen Art für Leute, denen die in alle Lebensbereiche ausgeuferte politische Korrektheit auf die Nerven oder am Hinterteil vorbeigeht: das Minderheiten-Quartett. Aus einer Rezension:
Muslim gegen Renter, Schwuler gegen Leistungsträger oder Pädophiler gegen Hartz-IV-Empfänger. Die Kategorien sind Bevölkerungsanteil, Bildungsniveau, Wohlstand, Homogenität, gesellschaftliche Akzeptanz und Schamgefühl. Zusätzlich haben die meisten Minderheiten einen Trumpf, den sie gegen spezielle andere Minderheiten ausspielen können: So fallen Rentner beispielsweise Studenten und Kindern zu Last, Rollstuhlfahrer behindern Leistungsträger im Verkehr und Feministen wissen alles besser als Muslime. Fast wie im wahren Leben [...]
Aus unerfindlichen Gründen finden die Minderheiten das Spiel nicht gut, so etwa das Schwulenmagazin queer.de:
Und in der Tat können sich über die Auswahl der Minderheiten wohl nur deutschstämmige Heteros amüsieren, die ordentlich getauft wurden und nicht im Rollstuhl sitzen. Denn neben den Karten "Schwule", "Lesben", "Muslime", "Rollstuhlfahrer", "Juden" und "Neger" gibt es auch eine für "Nazis"
Von dieser schwulen Empfindsamkeit, keine Minderheit sein zu wollen mal abgesehen: die Nazis haben wie immer nichts begriffen, ausweislich von grenzdebilen Kommentaren wie
Ganz klar ein absolut jüdisches Spiel! Von Juden für Juden gemacht. Schaut euch doch mal die Eigenschaften der Karten an – wer die Spielregeln kennt weiss, dass die Judenkarte fast immer gewinnt! Mal abgesehen davon: Welcher halbwegs gebildete Mensch denkt, dass Neger und Muslime intelligenter als “Nazis” sind?
auf dem Naziportal Altermedia.
Dem nicht dermaßen bescheuerten und verkniffenen Rest, ausgestattet mit etwas Selbstbewusstsein und Lockerheit, gefällts vielleicht, ob nun selbst Rentner, Schwul, Lesbe oder gar Leistungsträger.
