Doch, doch, so etwa zwischen Ostern und Sommerferien gibts keine. Das ist so ähnlich wie Mon Cherie und Ferrero Roche, die gibts ja auch nicht, wenn s warm wird :phantom:
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Ach wie habe ich diesen Thread vermisst... ob sich der freche Krümel aus Celle auch wieder zu Wort meldet? Ob ich dieses Jahr wieder in der zweitschönsten Stadt der Welt im Parkhaus im Stau stehen werde? Fragen über Fragen....
LG LBM, die auf der Arbeit auch schon seit Wochen mit Lebkuchen und Spekulatius belästigt wird.
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Netzfundstück...
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Samstag, 12. Dezember 2009, 15.00 Uhr :
Unter dem Motto "Ein Stückchen Frieden wirklich spüren" eröffnet Pastoralreferent Reinhard Höllerich-Nöhrenberg den alternativen Weihnachtsmarkt rund um die Pfarrkirche St. Cäcilia.
Er versäumt es aber leider in seiner Begrüßungsrede, neben den Anwesenden auch den Anwesendinnen eine Gesegnete Weihnacht zu wünschen.
Dies führt zu ersten Unmutsbezeugungen aus dem Menstruationskreis bewußter Geisterfahrerinnen, die den Rest der Ansprache mit Trillerpfeifen und Sackträger-Rufen übertönen.
15.31 Uhr :
Durch die im Meditationstanz versunkenen Mitglieder der Frauen-Selbsterfahrungsgruppe, die mit ausgebreiteten Armen in ökologisch mit Senflauge gebatikten Wickelröcken über die Kirchwiese schweben, bahnt sich hupend der Motorrad-Club "Immer feste auf die Omme" auf ihren schweren Harleys den Weg zum Rockzelt von Jugendpastor Helge Bösch, der für 16.00 Uhr zum Motorradgottesdienst geladen hat.
15.56 Uhr :
Eine glühendheiße Pappterrine mit delikater Gulaschsuppe klatscht gegen das Transparent "Zucker ist Sünde" am Stand des vegetarischen Ernährungskreises "Mutter Erde", an dem das Sumpfpumpenprojekt in Papua-Neuguinea durch den Verkaufserlös von mit Nelkenfett gesüßter Vollkornschokolade unterstützt wird.
Die für diesen feigen Anschlag hauptverdächtige Rentnerin Erna B., die am Nachbarstand für den Klön- und Strickkreis singender Kriegerwitwen mit dem Verkauf von kandierten Äpfeln, Rindsbratwurst und Räucherschinken für das Winterlager des Wanderzirkus Schöller sammelt, weist darauf hin, man sei im Vorfeld von besagtem Ernährungskreis lautstark als Bambimörder und Kadaverfresser verunglimpft worden.
16.00 Uhr :
Die Leistungsschau der Bundeswehr auf der angrenzenden Wiese von Gut Bruchhausen wird in bedrohlicher Nähe zum Infostand der christlich-autonomen Kriegsdienstverweigerer eröffnet. So ist es nur eine Frage der Zeit, wann die diametralen Botschaften "Wir schaffen Frieden" auf der einen Seite mit der Aussage "Wir wollen Frieden" auf der anderen Seite ins Gehege kommen.
Zu den ersten tätlichen Übergriffen kommt es bereits um 16.07 Uhr, nachdem sich Regimentspfarrer Öftering bei der Einsegnung zweier fabrikneuer Boden-Boden-Raketen des Typs "Super-Terminator" zu der Behauptung versteigt, Jesus sei eine Art Feldwebel Gottes gewesen.
16.12 Uhr :
Erstaunlich lange hält sich das Bläserkorps vom Jagd- und Hegering mit seinem adventlichen Vortrag unmittelbar neben der Glühweinbude
militanter Tierschützer, die mit Aufklebern "Blutige Weihnachten" "Mitessen heißt mitschlachten" oder auch "Christus war ein Eichelhäher" gegen Wildgerichte am Heiligabend zu Felde ziehen.
Zum offenen Schlagabtausch führt dann aber schließlich der weihnachtliche Blechchoral "Jesus war ein Jagdgesell". Revierförster Manfred von Lausitz-Oelpen, dem im Verlauf des Raufhandels das Mundstück seiner Posaune durch die Schneidezähne gedrückt wird, gibt später zu Protokoll, er habe seinen Hirschfänger in begründeter Notwehr gegen diese Anarchisten einsetzen müssen.
17.15 Uhr :
Am gemeinsamen Stand der Stillgruppe "Rumpelstilzchen" (Ach wie gut, daß niemand weiß...) und des Betzirkels schwangerer, rechtshändiger Hausfrauen flackert das nächste Scharmützel auf. Das Handgemenge mit dem benachbarten Info-Tisch der HIV-Selbsthilfegruppe frustrierter Postbeamter beginnt mit dem gegenseitigen Niederreißen der Transparente "Gib AIDS keine Chance", "Kondome schützen!" und auf der anderen Seite "Verhütung ist Mord", "Kondome sind Waffen!"
17.31 Uhr :
Unter dem kleinen Zeltdach der orthodoxen Bibelgruppe Prohabili eterna, die unter dem Motto "Latein ist Gottes Wort" allerlei Informationsmaterial bereithält, in dem die Rückkehr zur frühchristlichen Liturgie sowie Latein als Amtssprache gefordert werden, wächst die Nervosität über den zunehmenden Geräuschpegel des benachbarten Motorrad-Gottesdienstes.
Nach der Predigt unter dem Motto "Wasser zu Motoröl", "Wein zu Benzin, denn Jesus war auch ein Biker" und der Danksagung für das Überleben riskanter Überholmanöver sowie den Fürbitten für den Erhalt des eigenen Führerscheins und der Harley-Werke in Milwaukee, besteigt die berühmt-berüchtigte Heavy-Metal-Combo "Rammbock" die Bühne.
17.33 Uhr :
Am Ende der christlich-lateinischen Duldsamkeit angekommen, trifft der orthodoxe Religionswissenschaftler Prof. Dr. Johannes Görtz-Schleibnitz mit dem unkontrollierten Wurf einer 5 Kilogramm schweren, in Schweinsleder gebundenen Hetzschrift gegen Martin Luther das vorderste der in einer Reihe stehenden 43 Motorräder, die in einer Kettenreaktion wie Dominosteine zusammenfallen.
Unmittelbar darauf beschließt der Harley-Club "Immer feste auf die Omme" in einer überhastet einberufenen Hauptversammlung, das gesamte Veranstaltungsgelände gründlich umzugestalten und gegebenenfalls thermisch zu verändern.
17.40 Uhr :
Rund um St. Cäcilia tobt eine Schlacht, wie sie seit dem 11.04.1109 (Erstürmung der Schwarzbacher Senke durch den bekannten Hunnenprinzen "Bernward der Schlächter") und dem 22.10.1978 (Feier des 50.Geburtstags von Egon F.) in dieser Gegend nicht mehr erlebt werden konnte.
Mittendrin sind Menschen, Menschen wie Du und ich, die in der Weihnachtszeit nur mal ein Stückchen Frieden spüren wollten...
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Tataa!
Stenkelfelder Wienacht!
Häällisch.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
🙂 :thumbup: Besonders, wenn man die Stimmen im Ohr hat 🙂
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
*grins*
Ui, Brille007 war auf unserem Öku-Adventsmarkt 😉
Nein, nein, der war ganz nett. Aber der Text ist klasse. 🙂
Liebe Grüße
Frieda
Glaub nicht alles was Du denkst.
Die schwierigste Aufgabe des Vaters zu Weihnachten: Den Kindern klar machen, dass er der Weihnachtsmann ist, und der Frau klar machen, dass er es nicht ist.
:rofl2:
eskima
schon mal gut, wenn die Kinder überhaupt da sind!
O-Ton die Tage bei mir daheim: ".... wo sind die Kinder!!?????...! Hast Du sie nicht geholt?"
Antwort meinerseits: "Ich dachte, ihr seid gemeinsam in der Stadt!?"
Sie:"Hab ich Dir nicht gesagt, dass ich in der Arbeit bin?!!!!!!"
Staade Zeit! So langsam verlieren wir den Überblick über Geburtstage, Weihnachtsfeiern und Beruf
PS: Die Kleinen spielten putzmunter mit ihren Freundinnen bei denen daheim. Nur damit hier keine Sorgen entstehen! 😉
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Wo ist eigentlich gaya abgeblieben ???
Habe dieses Jahr noch nicht an ihrem Stand ausmachen können, obwohl dieser wie eh und je gut besucht an gewohnter Stelle steht! :puzz:
Message from the CEO (Christmas Event Organizer)
Dr. J. Christus v.Bethlehem.
Also Kinder, ich bin jetzt im Urlaub.
Aller Vorrausicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.
.Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heißen! Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober
höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen.
Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.
. Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 28. November statt. Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten. Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine
powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.
Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.
Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln.
Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen.
Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes private-Schenking-Center möglich.
Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release V2.22.113.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als
teaser und flankierende Marketingmaßnahmen. Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens über das Mission
Statement gefunden.
Es lautet: "Let's keep the candles burning" und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten".
X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Sharholder-value, und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
@ Deep
hääääähhhhhh....????? :puzz: :question: :question: :question:
brauch ich jetzt noch Baum und Geschenke, oder leb ich damit in der Steinzeit :knockout:
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin,
nun haben wir hoffentlich das Schlimmste überstanden. Bis heute hat mein Mann noch gehofft, dass der Große sich mal blicken lässt, aber er ist nicht vorbei gekommen, obwohl er sich ausdrücklich via Internet-Messenger angekündigt hat. Vermutlich hat die Mutter genau aufgepasst, dass keines ihrer Kinder das Haus zu Weihnachten verlässt :knockout:
Und da wir nicht wirklich damit gerechnet haben, dass sich ein Kind zu uns verirrt, gab es auch keinen Weihnachtsbaum. Immerhin haben wir damit den zusätzlichen KU ab nächsten Monat für ein Kind schon eingespart. Ja, überhaupt war das ja mal ein Super-Weihnachtsgeschenk, das Armutskonjunkturpaket für zahlende Väter. Man gibt ihnen 10 Euro Kindergeld mehr pro Kind und dafür dürfen sie dann 49 Euro mehr Unterhalt zahlen mit der Begründung, dass sie ja auch mehr Einkommen haben. Ist ja für die Kinder, wer könnte dazu schon nein sagen?
eskima
hey uli,
hier bin ich :),
ich hab immer die abendschicht gemacht, da warst du sicher schon auf dem heimweg. die verantstalter lassen uns ja neuerdings bis 22 uhr arbeiten.
schwachsinn, aber nicht zu ändern. :knockout:
ansonsten war dieser weihnachtsmarkt ein reines disaster. :thumbdown:
man kann bei 19 grad + keine weihnachtsengel verkaufen. so hat es angefangen, dann 2 wochen regen und nicht zuletzt die eisige kälte. in einer nacht sind mir 500 schneekugeln eingefroren und zerplatzt.
in diesen zeiten spielt sich das konsumfest im media-markt und im saturn ab. ich weiss ja nicht, was eure kinder auf ihren wunschzettel geschrieben haben. auf unseren stand "wii" und "nintendo ds".
wer will denn noch eine schneekugel. :exclam: so ist das eben. aber sein lassen kann ichs trotzdem nicht. nach 31 jahren fällt es mir einfach schwer, meine 10 m bude aufzugeben. ich hoffe mal auf bessere zeiten.
ansonsten war es mal wieder mit der üblichen quälerei verbunden. beim abbau waren die hängerbremsen eingefroren und, und, und wie immer eben. ich liebe es, ein weihnachtsmarkt-händler zu sein. also noch 11 monate warten. 😉
liebe grüsse
gaya

