hallo @ all,
mal was aus meiner eigenen familie.
meine mutter hat aus erster ehe eine tochter, das damilige scheidungsrecht lief nach dem prinzip, ehebrecher verlieren die kinder,
ihr damaliger mann war alkoholkrank, meine mutter wühlte trotz tocher, wie eine irre.
durch ihren job lernte sie meinen vater kennen, wie es so ist,.. sie hat sich scheiden lassen, dabei verlor sie ihre tochter.
es wurde eine umgangsregelung getroffen.
der übergabeort wurde richterlich beschlossen. meine mutter fuhr mit dem bus zum übergabeort, keiner da.
nächtest treffen verlief genauso.
dann konnte meine mutter ihre tochter nicht mehr sehen bis sie 18 jahre war. ihre tochter wollte weg von ihrem vater. meine eltern holten sie in einer nacht und nebelaktion aus der wohnung.
sie lebte dann bei uns. sie hat sich sehr viel um uns halbgeschwister gekümmert. es war für uns kleineren eine tolle zeit.
nach einiger zeit ( keiner genaue erinnerung ) zog sie in ihre erste eigene wohnung, wir waren bei der renovierung und einzug immer dabei.
meine kleine schwester hatte ein sehr inniges verhältnis zu ihrer schwester.
dann vertsarb mein bruder bei einem unfall, in der kirche ist meine halbschwester völlig ausgeflippt, sie war betrunken. sie schrie immer,... warum er??? warum nicht ich??? sie wurde von meinen cousins aus der kirche gebracht.
ich habe sie für ihre vorgehensweise gehasst, verflucht und vieles mehr.
es gab noch einige kontakte an die ich mich aber nicht mehr genau erinnern kann.
dann brach der kontakt für 31 jahre ab.
wenn meine mutter sie in der stadt sah, lief meine h-schwester auf die andere strassenseite.
meine mutter litt sehr unter dem verlust, sie musste alles erneut ertragen. tochter durch scheidung verloren, einen sohn durch unfall verloren und nun wieder die eigene tochter verloren.
an einem sonnabend meine mutter bereitet das essen vor, klingelte es bei ihr an der tür. sie öffnete ihr die tür vor ihr stand ihre tochter.
mama kennst du mich noch? ich bins A*.
meine mutter sagte ihr na klar auch wenn dein kragen sehr hoch ist.
meine h-schwester fragte meine mutter ob sie rein kommen darf? meine mutter, na klar.
meine h-schwester fragte weiter, darf mein mann auch mit rein kommen?
meine mutter, na klar.
sie haben sich dann unterhalten. meine mutter sagte zu mir,... als wenn nichts gewesen ist.
es war ein tolles tolles gespräch.
neulich waren meine eltern bei ihr zum kaffeetrinken eingeladen, dieses treffen endete dann um 23 uhr.
meine mutter erklärte mir am telefon, dass sie angst vor einem erneuten verlust hat, ich bin so skeptisch.
ich sagte zu meiner mutter, nimm es so wie es ist. sei froh, dass ihr euch versteht. auch A hat bestimmt grosse probleme sich zu melden. geniesst es mutter und tochter zu sein.
so, nun kann man sehen auch nach so vielen jahren gibt es ein wiedersehen zwischen mutter und tochter.
carsten
Hallo,
übern sein eigenen Schatten springen ist nicht immer leicht...bei manchen dauert es Jahre.
Prima das es hier erstmal ein Happy End gibt 🙂
mfg
papi74
Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
Hallo Carsten,
schön von einem happy end zu lesen.
Das zeigt doch wieder mal, wie dick Blut ist und dass eine Bindung zu Eltern/Elternteilen nicht vergänglich ist.
Freut mich echt für die Beiden.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
mal ein update.
meine sogenannte halbschwester hat mit meiner mutter über die misshandlungen meiner söhne gesprochen.
muss dazu sagen, dass meine halbschwester mit meiner EX befreundet ist.
meine mutter erklärte ihr, dass sie sich aus dieser sache raushalten. sie allerdings zwei situationen miterlebt hat als die EX völlig ausgerastet ist und die kinder quasi durch die wohnung gejagd hat.
mehr wollte sie nicht sagen.mein vater sagte zu ihr: darüber reden wir nicht mit dir.
ich sah, dass meine mutter grosse probleme mit diesem thema hat und rief bei meiner halbschwester an.
ihr mann ging ans telefon, ich erklärte ihm wer ich bin und ob ich meine halbschwester mal sprechen kann.
er verneinte, sie ist nicht da.
ich fragte wann ich sie sprechen kann.
er: sie ist in der psychiartrie.
ich: was ist passiert?
er: sie ist psychisch seit vielen jahren instabil, dann der ärger mit unseren mietern, stress auf der arbeit und der alkohol
dann ist sie ausgeflippt, kenne ich nicht anderes. versuch sie doch mal am mittwoch anzurufen.
habe ich heute gemacht. sie war am telefon.
ich: hallo schwester.
sie: was willst du.
ich : ich möchte dich bitten nicht mit mama über die misshandlungen meiner söhne zu reden es belastet sie sehr.
sie: ja, nerv mich nicht. dann legte sie auf.
ich habe mit meiner mutter über dieses telefonat gesprochen. meine mutter war sehr traurig. sie spiel wohl spionin für deine EX.
von mir hört die nichts mehr.
nun kann man mal sehen wie sich psychisch kranke zusammen schliessen. sie geht in ihrem wahn mitmeiner mutter um als wäre sie dreck.
carsten
Moin Carsten
Als hättest du nicht schon genug Fäkalien um den Ohren. Jetzt auch noch so was.
Könnte mir vorstellen, das du mit dem Mann deiner Halbschwester sehr viel Gesprächsstoff finden würdest, denn mit einer psychisch Kranken kann man nicht glücklich werden.
Schade das es so gekommen ist, auch deiner Mutter gilt mein aufrichtiges Mitgefühl.
Gruß
Martin
