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(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallöchen,
wir sind seit gestern aus dem Urlaub zurück. Nach einer Woche hat es dann ganz gut geklappt mal abzuschalten und sich ein paar schönen Dingen des Lebens zu widmen. Eine halbe Stunde zu Hause, durch Berge von Post gewühlt und schon hatte der Alltag uns wieder.
Es gehört vieleicht nicht so richtig hierher aber trotzdem habe ich mal eine Frage. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben.
Ich habe letztes Jahr im Mai, als mein Ex-mann auszog beim Jugendamt einen Antrag auf Freistellung des Elterbeitrages für die kita gestellt. Ich habe meine Papiere pünktlich eingereicht aber mein Ex hat das nicht ganz geschafft und somit wurde das dann nichts. Im Dezember letzten Jahres bekomme ich dann einen Brief vom JA, daß alle Beitragszahlungen wegen meines Antrages im Mai02 rückwirkend ab 1999 überprüft werden. Nach Mengen an Schriftverkehr und Telefonaten, konnte ich endlich alles vor dem Urlaub diesen Jahres einreichen. In der ganzen Zeit habe ich meinen Beitrag brav bezahlt, der schließlich vom JA ausgerechnet wurde. Und nun kommt es:
Gestern liegt ein fetter Brief auf dem Tisch. Ich muss weiterhin nach den aktuellen Berechnungen EUR 26,08 monatlich bezahlen. Mit EUR 45,- Essensgeld zusätzlich ist das zwar für mich nicht wenig aber zu zahlen. Ist also ok. Doch dann kam das Hämmerchen. Die Dame vom Amt hat jetzt bemerkt, daß in der Vergangenheit wohl etwas forlaufend falsch berechnet wurde. Eine Nachzahlung von EUR 3500,- steht jetzt an. Ich bin bald vom Stuhl gefallen. Soweit ich da durchblicke, stimmen die Berechnungen, aber muss es denn mein Problem sein, wenn die Leute vom Amt nicht in der Lage sind Beitragsrechnungen für Hortplätze richtig zu berechnen.
Als Trost stand dann dabei, daß man über eine Ratenzahlung sprechen kann und mein Ex-Mann ja auch die Hälfte zahlen muss. Die Witzbolde wissen, daß er arbeitslos ist und ich Unterhaltsvorschuß bekomme. Wie soll er denn da noch mitzahlen???
Ich weiss nicht, ob das alles seine Richtigkeit hat und frage mich deshalb, ob ich damit mal zum Anwalt gehen soll oder mich jetzt mit dem Amt über eine Ratenzahlung unterhalten soll. Die Rate kann meinerseits vielleicht monatlich EUR 20,- - 25,- betragen. Ich habe dem Amt im Jahr 2000 mitgeteilt, daß ich wieder arbeiten gehe, habe aber damals keine neue Beitragsberechnung bekommen und zahle seitdem nach der letzten Beitragsberechnung. Von dem Schriftverkehr 1999 habe ich dummerweise keine Durchschriften.
Hat jeman einen Tip für mich? Es kann ja sein, daß jemand hier vielleicht einen Plan von der Sache hat. Hätte ich doch bloss nie diesen dummen Antrag gestellt!!!!!
Ich hoffe es geht euch allen hier soweit gut. Habe gesehen, daß sich wieder einige registriert haben. Toll, daß es sich hier so langsam füllt.Lieben Gruß an alle
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 08.09.2003 16:55